#101

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 14.02.2012 20:44
von Marder | 1.413 Beiträge

Zitat von Pitti53
Wie war noch das Thema?



Wenn du es schon nicht weisst, woher sollen es die anderen wissen???

MfG Jürgen


Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.
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#102

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 14.02.2012 20:46
von damals wars | 12.113 Beiträge

40 Jahre DDR.
Oder wie uns Gorbi mit seinem Vasallen allein lies.

Oder: Verkauft für 4 Milliarden DM.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#103

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 14.02.2012 20:57
von 94 | 10.792 Beiträge


Quelle: hdg.de


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#104

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 15.02.2012 06:50
von Mitläufer (gelöscht)
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Eigentlich dachte ich als ich User in diesem Forum wurde das hier Vergangenheit aufgearbeitet wird. Ich muss aber feststellen das es sich immer mehr zu einer Plattform ewig Gestriger entwickelt.Denjenigen denen es nicht passt das 1989 ein Fehler in der Geschichte Deutschlands korrigiert wurde,sei gesagt, es gibt auf dieser Welt noch schöne Plätze für Euch. Wie wäre es mit Nordkorea ? Eventuell gänge auch noch Kuba ! Leider haben in den letzten Jahren aber auch viele Völker ihre Diktatoren verjagt und somit sind die Refugien für Euch leider etwas dezimiert worden.
Was war den die DDR in Wirklichkeit? Im Endeffekt doch nur ein Vasalenstaat der UdSSR so wie alle anderen Ostblockstaaten in welchen nach 1945 Sowjethörige Regime installiert wurden.
Hätte es die Teilung unseres Vaterlandes 1945 nicht gegeben brauchte sich heute niemand über diese 40 Jahre auszukotzen.
Ich stamme aus dem "Tal der Ahnungslosen" und war bis 1989 völlig unbelastet.Allerdings habe ich die vergangenen 23 Jahre auch dazu nutzen können mit offenen Augen und Ohren auf diese vierzig Jahre zurückzublicken. Mein Fazit daraus,"Hört endlich auf in der Existenz der DDR die (sogenannten) positiven Seiten zu suchen." Es gibt sie nicht.
In vielen Lebensbereichen war die DDR eine Fortsetzung der Politik des "Dritten Reiches".
Die ganze politische Struktur hat man doch fast Eins zu Eins übernommen. Diktatur bleibt Diktatur.


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#105

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 15.02.2012 08:07
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Mitläufer
Eigentlich dachte ich als ich User in diesem Forum wurde das hier Vergangenheit aufgearbeitet wird. Ich muss aber feststellen das es sich immer mehr zu einer Plattform ewig Gestriger entwickelt.Denjenigen denen es nicht passt das 1989 ein Fehler in der Geschichte Deutschlands korrigiert wurde,sei gesagt, es gibt auf dieser Welt noch schöne Plätze für Euch. Wie wäre es mit Nordkorea ? Eventuell gänge auch noch Kuba ! Leider haben in den letzten Jahren aber auch viele Völker ihre Diktatoren verjagt und somit sind die Refugien für Euch leider etwas dezimiert worden.
Was war den die DDR in Wirklichkeit? Im Endeffekt doch nur ein Vasalenstaat der UdSSR so wie alle anderen Ostblockstaaten in welchen nach 1945 Sowjethörige Regime installiert wurden.
Hätte es die Teilung unseres Vaterlandes 1945 nicht gegeben brauchte sich heute niemand über diese 40 Jahre auszukotzen.
Ich stamme aus dem "Tal der Ahnungslosen" und war bis 1989 völlig unbelastet.Allerdings habe ich die vergangenen 23 Jahre auch dazu nutzen können mit offenen Augen und Ohren auf diese vierzig Jahre zurückzublicken. Mein Fazit daraus,"Hört endlich auf in der Existenz der DDR die (sogenannten) positiven Seiten zu suchen." Es gibt sie nicht.
In vielen Lebensbereichen war die DDR eine Fortsetzung der Politik des "Dritten Reiches".
Die ganze politische Struktur hat man doch fast Eins zu Eins übernommen. Diktatur bleibt Diktatur.



Nicht immer ist ein Geburtstag auch ein Grund zum Feiern, manche kriegen mit 40 sogar Depressionen, aber wie heißt es doch so schön ganz oben - "Wer die Vergangenheit nicht kennt, wird die Zukunft nicht verstehen" und was hier als Jammern ausgelegt wird, resultiert nur aus einer höheren Sensibilisierung der Ossis gegenüber dahin gehenden Tendenzen, wieder mal vor einen Karren gespannt werden zu sollen.

Genau das passiert nämlich auch in diesem Staat- die Führer denken für das Volk und zwar ohne die Mitwirkung des Volkes.
Die Angie- die Angie- die hat immer Recht und genauso wie unsere Regierung es schafft, die Ängste des Kapitals auf das Volk zu projezieren, so hat unser Politbüro mit den Ängsten vor irgendwelchen Weltkriegen, die angeblich in der Luft lagen es geschafft, sein Volk auf Linie zu halten.

Genauso wie wir es zu tolerieren hatten, daß die Russen sich in Afghanistan austoben so haben wir es heute zu tolerieren, daß der Ami wieder mal eine Standortbestimmung zur Situation der eigenen Waffentechnik nötig hat und sicher sind wir alle im Iran demnächst auch wieder dabei.
Genauso wie das Politbüro damals unsere Freunde ausgesucht hat, so sucht eine Pygmäenpartei mit 2 % Rückhalt und 30 % Ministeranteil zusammen mit C- Parteien für ein Volk dem die C- Werte nahezu komplett fremd sind neue Freunde, neue Wege und neue Ängste aus, um seine Bürger auf einem Kurs zu halten, der Minderheiten immer reicher macht und dieRechte der größten Bevölkerungsteile immer weiter zurück drängt.

Das spielt sich weitgehend unbemerkt ab, beispielsweise im Verteilungskampf um die Staatsfinanzen, in der die Kommunen immer öfter den Kürzeren ziehen und darüber hinaus Bürger mit zunehmender Tendenz bei der Finanzierung von früheren Landes- und Staatsprojekten, sagen wir mal Infrastruktur und Altersvorsorge schleichend enteignet werden.
Würden die alle nicht riestern, sich nicht einschüchtern lassen, wenn eine Gemeinde neuerdings für Dorferneuerungsprogramme den Dorfbewohnern privates Geld abzockt, so würden wir bald auch wieder in der DDR ankommen.

Bitte komm mir jetzt nicht mit Kuba und Nordkorea, nimm einfach zur Kenntnis, daß ich die drei Dinge, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde, als DDR- Bürger schon besessen habe.



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#106

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 15.02.2012 08:30
von Mitläufer (gelöscht)
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@ Hackel39

Zitat
nimm einfach zur Kenntnis, daß ich die drei Dinge, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde, als DDR- Bürger schon besessen habe.



Die da wären???


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#107

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 15.02.2012 09:10
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Mitläufer
@ Hackel39

Zitat
nimm einfach zur Kenntnis, daß ich die drei Dinge, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde, als DDR- Bürger schon besessen habe.



Die da wären???




Meine Angelausrüstung-
1. Die Sebnitzer Ruten sind nicht aus hochmodernen Kohlfasermaterial hergestellt, die bei Kälte kaputt krachen wenn kleinste Kratzer drauf sind und bei Gewitter zur tödlichen Falle werden und mit der Rileh Rex hab ich noch jeden Fisch raus gekriegt.
2. Meine Bücher
Romane von C. Gießler, J. Rähmer, J. London, G.- H. Baumert, C. Wolf...habe ich immer begeistert zu Ende gelesen und es gab immer Nachschub und im Gegensatz zu heute, hatte man damals noch Zeit und Muße zum Lesen.
3. Und echtes Quedlinburger Saatgut- das ging wirklich auf und die paar Blindgänger hätte man bei der Menge, die in den Tüten war, verkraften können...heute scheinen die mir abgezählt zu sein.

Und auch an 4.-10. Stelle wäre vermutlich gar keine Westerrungenschaft dabei und wie gesagt, es geht hier erstmal nur um materielle Werte, und mit denen wäre es auf einer solchen Insel gar nicht mal so ungemütlich, wahrscheinlich immer noch besser als in Nordkorea...
Aber darum geht es hier wohl eher nicht, ich für meinen Teil weiß heute, daß nur 20 % der vormaligen DDR- Bürger fit für einen menschenwürdigen Sozialismus gewesen wären und wünsche mir daher auch nicht die DDR zurück, weil man es dort erneut mit dem selben Personal zu tun hätte.
Da bleibt eben nur noch die Insel....



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#108

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 15.02.2012 09:12
von werner | 1.591 Beiträge

Zitat von Mitläufer
Eigentlich dachte ich als ich User in diesem Forum wurde das hier Vergangenheit aufgearbeitet wird. Ich muss aber feststellen das es sich immer mehr zu einer Plattform ewig Gestriger entwickelt.Denjenigen denen es nicht passt das 1989 ein Fehler in der Geschichte Deutschlands korrigiert wurde,sei gesagt, es gibt auf dieser Welt noch schöne Plätze für Euch. Wie wäre es mit Nordkorea ? Eventuell gänge auch noch Kuba ! Leider haben in den letzten Jahren aber auch viele Völker ihre Diktatoren verjagt und somit sind die Refugien für Euch leider etwas dezimiert worden.
Was war den die DDR in Wirklichkeit? Im Endeffekt doch nur ein Vasalenstaat der UdSSR so wie alle anderen Ostblockstaaten in welchen nach 1945 Sowjethörige Regime installiert wurden.
Hätte es die Teilung unseres Vaterlandes 1945 nicht gegeben brauchte sich heute niemand über diese 40 Jahre auszukotzen.
Ich stamme aus dem "Tal der Ahnungslosen" und war bis 1989 völlig unbelastet.Allerdings habe ich die vergangenen 23 Jahre auch dazu nutzen können mit offenen Augen und Ohren auf diese vierzig Jahre zurückzublicken. Mein Fazit daraus,"Hört endlich auf in der Existenz der DDR die (sogenannten) positiven Seiten zu suchen." Es gibt sie nicht.
In vielen Lebensbereichen war die DDR eine Fortsetzung der Politik des "Dritten Reiches".
Die ganze politische Struktur hat man doch fast Eins zu Eins übernommen. Diktatur bleibt Diktatur.



Sehr schön zu lesen, wie 23 Jahre Propaganda und mediales Trommelfeuer Früchte tragen.

Herr Kinkel - an diesem Beispiel wird Ihnen gezeigt, dass im Tal der Ahnungslosen bei den ersten Ihr Auftrag erfüllt ist!
Substitution der Meinung erfolgreich!


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
zuletzt bearbeitet 15.02.2012 09:49 | nach oben springen

#109

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 15.02.2012 09:19
von werner | 1.591 Beiträge

Zitat von Hackel39


. . . . ich für meinen Teil weiß heute, daß nur 20 % der vormaligen DDR- Bürger fit für einen menschenwürdigen Sozialismus gewesen wären und wünsche mir daher auch nicht die DDR zurück, weil man es dort erneut mit dem selben Personal zu tun hätte.
Da bleibt eben nur noch die Insel....



Wohl wahr, und es ist nicht möglich, Menschen zu etwas zu motivieren, geschweige denn zu zwingen, wenn sie nicht von sich aus dazu bereit sind und die Rahmenbedingungen nicht stimmen. Das Sein bestimmt das Bewusstsein, und nicht andersherum.


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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#110

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 15.02.2012 09:32
von Mitläufer (gelöscht)
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@ Hackel39

Zitat
Die Sebnitzer Ruten



Hättest Du den realen Preis für die in Manufakturarbeit hergestellten Ruten Zahlen müssen, Würdest Du dir lieber ein Stöckchen plus Bindfaden mit auf Deine Insel nehmen.

Den Rest lasse ich mal so durchgehen.

@ werner

Sorry, aber falls Du es noch nicht gemerkt haben solltest ist es den Bewohnern des "Tales der Ahnungslosen" in großen Teilen gelungen ,
ihr Hirn zum Denken einzuschalten. Dazu gehört auch das Nachdenken. Bei vielen endete das allerdings im Nachtrauern.
Erkläre mir bitte wie es den sein kann das so ein toller Staat von seinen Bewohnern abgewählt wurde?
Komme mir aber nicht mit der "böse Welt Politik". Und mir ist es schnurtz ob sich die Mächtigen und Reichen Heutzutage die Taschen vollstopfen oder nicht.Die Mächtigen im real exestierenden Sozialismus waren keinen Deut besser. Um bestimmte Mangelwaren zu erhalten ging der Kleine Bonbonträger eben mal schnell zur Kreisleitung und erstand die heißbegehrte Ware welche der volkseigene Einzelhandel nicht zu bieten hatte.
Oha das war ja Vorteilsnahme. Komme ich jetzt vor den Kadi ???


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#111

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 15.02.2012 09:51
von Jawa 350 | 676 Beiträge

Zitat von Mitläufer
Eigentlich dachte ich als ich User in diesem Forum wurde das hier Vergangenheit aufgearbeitet wird. Ich muss aber feststellen das es sich immer mehr zu einer Plattform ewig Gestriger entwickelt.Denjenigen denen es nicht passt das 1989 ein Fehler in der Geschichte Deutschlands korrigiert wurde,sei gesagt, es gibt auf dieser Welt noch schöne Plätze für Euch. Wie wäre es mit Nordkorea ? Eventuell gänge auch noch Kuba ! Leider haben in den letzten Jahren aber auch viele Völker ihre Diktatoren verjagt und somit sind die Refugien für Euch leider etwas dezimiert worden.
Was war den die DDR in Wirklichkeit? Im Endeffekt doch nur ein Vasalenstaat der UdSSR so wie alle anderen Ostblockstaaten in welchen nach 1945 Sowjethörige Regime installiert wurden.
Hätte es die Teilung unseres Vaterlandes 1945 nicht gegeben brauchte sich heute niemand über diese 40 Jahre auszukotzen.
Ich stamme aus dem "Tal der Ahnungslosen" und war bis 1989 völlig unbelastet.Allerdings habe ich die vergangenen 23 Jahre auch dazu nutzen können mit offenen Augen und Ohren auf diese vierzig Jahre zurückzublicken. Mein Fazit daraus,"Hört endlich auf in der Existenz der DDR die (sogenannten) positiven Seiten zu suchen." Es gibt sie nicht.
In vielen Lebensbereichen war die DDR eine Fortsetzung der Politik des "Dritten Reiches".
Die ganze politische Struktur hat man doch fast Eins zu Eins übernommen. Diktatur bleibt Diktatur.



Bist Du ein echter Mitläufer derj etzigen Medien ........ ? Oder Umgamg formt den Menschen !.


MfG
Jawa350
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#112

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 15.02.2012 09:51
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von werner

Zitat von Mitläufer
Eigentlich dachte ich als ich User in diesem Forum wurde das hier Vergangenheit aufgearbeitet wird. Ich muss aber feststellen das es sich immer mehr zu einer Plattform ewig Gestriger entwickelt.Denjenigen denen es nicht passt das 1989 ein Fehler in der Geschichte Deutschlands korrigiert wurde,sei gesagt, es gibt auf dieser Welt noch schöne Plätze für Euch. Wie wäre es mit Nordkorea ? Eventuell gänge auch noch Kuba ! Leider haben in den letzten Jahren aber auch viele Völker ihre Diktatoren verjagt und somit sind die Refugien für Euch leider etwas dezimiert worden.
Was war den die DDR in Wirklichkeit? Im Endeffekt doch nur ein Vasalenstaat der UdSSR so wie alle anderen Ostblockstaaten in welchen nach 1945 Sowjethörige Regime installiert wurden.
Hätte es die Teilung unseres Vaterlandes 1945 nicht gegeben brauchte sich heute niemand über diese 40 Jahre auszukotzen.
Ich stamme aus dem "Tal der Ahnungslosen" und war bis 1989 völlig unbelastet.Allerdings habe ich die vergangenen 23 Jahre auch dazu nutzen können mit offenen Augen und Ohren auf diese vierzig Jahre zurückzublicken. Mein Fazit daraus,"Hört endlich auf in der Existenz der DDR die (sogenannten) positiven Seiten zu suchen." Es gibt sie nicht.
In vielen Lebensbereichen war die DDR eine Fortsetzung der Politik des "Dritten Reiches".
Die ganze politische Struktur hat man doch fast Eins zu Eins übernommen. Diktatur bleibt Diktatur.



Sehr schön zu lesen, wie 23 Jahre Propaganda und mediales Trommelfeuer Früchte tragen.

Herr Kinkel - an diesem Beispiel wird Ihnen gezeigt, dass im Tal der Ahnungslosen ist bei den ersten Ihr Auftrag erfüllt ist!
Substitution der Meinung erfolgreich!




@werner, muss dich das nicht nachdenklich stimmen, ich meine das mit der Effektivität der Propaganda ? Ich habe ja nun in beiden Teilen Deutschlands gelebt und die " Propaganda"geniessen dürfen. In der DDR lief die Propaganda allumfassend 24 Stunden.
Was hat sie bewirkt ? Gar nichts am Ende. In der Bundesrepublik wirst du nur gelegentlich mit derselbigen konfrontiert. Was bewirkt sie ? Siehe deine Bewertung ( oder ist es etwa Wertschätzung) (rot mark)


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#113

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 15.02.2012 09:55
von Mitläufer (gelöscht)
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@ Jawa 350

OK. Die Qualität und die Länge Deines Postings ergibt rein rechnerisch ---> einer von Gestern.
Danke keinen Bock auf diesem Niveau zu diskutieren.
Es sei den Du kannst mir die "Vorzüge" felsenfest Beweisen.


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#114

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 15.02.2012 09:57
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Mitläufer
@ Hackel39

[.
Erkläre mir bitte wie es den sein kann das so ein toller Staat von seinen Bewohnern abgewählt wurde?

Aus dem gleichen Grund, warum sie auch Telekom- Aktien gekauft haben und zu Teldafax gewechselt sind...Eine Mischung aus begrenzten Kritikvermögen bezogen auf die Gesamtheit einer Sache und Anfälligkeit für Werbeversprechen

Komme mir aber nicht mit der "böse Welt Politik". Und mir ist es schnurtz ob sich die Mächtigen und Reichen Heutzutage die Taschen vollstopfen oder nicht.Die Mächtigen im real exestierenden Sozialismus waren keinen Deut besser. Um bestimmte Mangelwaren zu erhalten ging der Kleine Bonbonträger eben mal schnell zur Kreisleitung und erstand die heißbegehrte Ware welche der volkseigene Einzelhandel nicht zu bieten hatte.
Oha das war ja Vorteilsnahme. Komme ich jetzt vor den Kadi ???




Au weia, was hast Du blos für eine Vorstellung von der Alltagsmacht eines SED- Kreisleitungssekretärs...
Wenn der nicht zufällig bei der BHG eine Verwandte hatte oder die Tochter im Gemüseladen arbeitete, hat der genau so lange auf den Zement gewartet und 4x die Woche Sauerkraut gegessen wie jeder kleine Monteur im Braunkohlekombinat.
Phasenweise stimmt das ja, was Du sagt, so z.B. bekam nicht jeder den Lada 2107, aber auch diese Privilegien des Stasimajors hatten was Gutes- man wußte normalerweise immer, mit wem man es zu tun hatte.
Ich jedenfalls hab den 2. (Sekr. der SED- KL) aus meinem Heimatkreis auch hin und wieder in der Schlange anstehen sehen und kenne auch sein Haus...es war eines von vielen.



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#115

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 15.02.2012 10:05
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Mitläufer
Danke keinen Bock auf diesem Niveau zu diskutieren.


Und warum machstes dann, hä?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#116

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 15.02.2012 10:06
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von werner

Zitat von Hackel39


. . . . ich für meinen Teil weiß heute, daß nur 20 % der vormaligen DDR- Bürger fit für einen menschenwürdigen Sozialismus gewesen wären und wünsche mir daher auch nicht die DDR zurück, weil man es dort erneut mit dem selben Personal zu tun hätte.
Da bleibt eben nur noch die Insel....



Wohl wahr, und es ist nicht möglich, Menschen zu etwas zu motivieren, geschweige denn zu zwingen, wenn sie nicht von sich aus dazu bereit sind und die Rahmenbedingungen nicht stimmen. Das Sein bestimmt das Bewusstsein, und nicht andersherum.




Ja Werner, immerhin hab ich mich damit abgefunden, daß man Menschen nicht zum Glück zwingen kann und das mit der Fitness für eine sozialistische Gesellschaftsordnung hat eben wenig mit Bequemlichkeit zu tun, die Überlegenheit dieser Volkswirtschaft resultiert aus der Plünderung fremder Ressourcen, seien es nun Bodenschätze oder indische Textilarbeiter.
Die Gesamtbilanz wird immer mehr Bürgern augenfällig, da unser Niedriglohnsektor aus dem Wachstum der Schwellenländer resultiert, die noch lange nicht den Anteil am Weltvermögen erreicht haben, der ihnen zahlenmäßig zustehen würde.
Wäre hier der Endstand erreicht, würden 90 % der Bundesbürger heute schlechter leben als in der DDR von 25 Jahren.



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#117

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 15.02.2012 10:13
von werner | 1.591 Beiträge

Zitat von Gert


@werner, muss dich das nicht nachdenklich stimmen, ich meine das mit der Effektivität der Propaganda ? Ich habe ja nun in beiden Teilen Deutschlands gelebt und die " Propaganda"geniessen dürfen. In der DDR lief die Propaganda allumfassend 24 Stunden.
Was hat sie bewirkt ? Gar nichts am Ende. In der Bundesrepublik wirst du nur gelegentlich mit derselbigen konfrontiert. Was bewirkt sie ? Siehe deine Bewertung ( oder ist es etwa Wertschätzung) (rot mark)




Dass in der DDR das politische Marketing eher platt, dilletantisch und altbacken daherkam, will ich gar nicht bestreiten.

Und dass jedermann aus einem Text im ND wie : " . . . wurden verstärkte Anstrengungen unternommen . . ." herauslesen konnte, dass wieder irgendwas nicht funktioniert hat, statt tatsächlich zu sagen " . . . es hat nicht funktioniert . . . ", bei den Menschen geradezu den Widerspruch, die den Inhalt eben nicht verstanden haben, herausgelockt hat, sehe ich wohl.

Dass es in der DDR rund um die Uhr Propaganda gab, ist allerdings die Unwahrheit. Während ich heute bei jeder (!) Nachrichtensendung und jeden Abend in irgendwelchen Talkshows, zu denen die A-Politiker aufgrund fünfstelliger pauschaler Honorarverträge mit den Öffentlich - Rechtlichen regelmäßig aufgerufen werden, tatsächlich rund um die Uhr meinungsbildend - besser gesagt propagandistisch - bearbeitet werde. Von den gebührenbezahlten meiner Ansicht nach sogar stärker als von den Privaten.

Und es ist keine Wertschätzung, sondern nur eine Feststellung.


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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#118

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 15.02.2012 10:23
von werner | 1.591 Beiträge

Zitat von Mitläufer


. . . .
Phasenweise stimmt das ja, was Du sagt, so z.B. bekam nicht jeder den Lada 2107, aber auch diese Privilegien des Stasimajors hatten was Gutes- man wußte normalerweise immer, mit wem man es zu tun hatte.
. . . .





Lies doch einfach mal ein wenig hier im Forum, auch ein paar Monate zurück, benutze die Suchfunktion, bevor Du solchen Unfug von Dir gibst.
Denn, ob es ein Privileg, ein Dienstwagen oder ein Auto, auf das er auch seit 13 Jahren gewartet hat, war, kannst Du ganz sicher nicht beurteilen.


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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#119

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 15.02.2012 10:24
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von werner

Zitat von Gert


@werner, muss dich das nicht nachdenklich stimmen, ich meine das mit der Effektivität der Propaganda ? Ich habe ja nun in beiden Teilen Deutschlands gelebt und die " Propaganda"geniessen dürfen. In der DDR lief die Propaganda allumfassend 24 Stunden.
Was hat sie bewirkt ? Gar nichts am Ende. In der Bundesrepublik wirst du nur gelegentlich mit derselbigen konfrontiert. Was bewirkt sie ? Siehe deine Bewertung ( oder ist es etwa Wertschätzung) (rot mark)




Dass in der DDR das politische Marketing eher platt, dilletantisch und altbacken daherkam, will ich gar nicht bestreiten.

Und dass jedermann aus einem Text im ND wie : " . . . wurden verstärkte Anstrengungen unternommen . . ." herauslesen konnte, dass wieder irgendwas nicht funktioniert hat, statt tatsächlich zu sagen " . . . es hat nicht funktioniert . . . ", bei den Menschen geradezu den Widerspruch, die den Inhalt eben nicht verstanden haben, herausgelockt hat, sehe ich wohl.

Dass es in der DDR rund um die Uhr Propaganda gab, ist allerdings die Unwahrheit. Während ich heute bei jeder (!) Nachrichtensendung und jeden Abend in irgendwelchen Talkshows, zu denen die A-Politiker aufgrund fünfstelliger pauschaler Honorarverträge mit den Öffentlich - Rechtlichen regelmäßig aufgerufen werden, tatsächlich rund um die Uhr meinungsbildend - besser gesagt propagandistisch - bearbeitet werde. Von den gebührenbezahlten meiner Ansicht nach sogar stärker als von den Privaten.

Und es ist keine Wertschätzung, sondern nur eine Feststellung.





@werner ich habe nicht mit der Stoppuhr dabei gestanden. Meine Feststellung rund um die Uhr war eigentlich als bildhaft gemeint. Mich hat es jedenfalls genervt, ständig die offizielle Lobhudelei zu hören, wie toll der Sozialismus ist und wenn ich z.B. andererseits ins Werkzeuggeschäft kam um eine bestimmte Schraube zu kaufen und dann zu hören bekam ham wa nich Die Widersprüche lagen auf der Strasse man brauchte sich nur zu bücken. Vor allem in den 60 er Jahren als ich ein Erwachsener wurde und mir hätte ein Leben aufbauen wollen, mangelte es doch an allem. Selbst eine kleine Wohnung bekam ich nicht ( nur für Verheiratete) Die Einheitssozialisten haben so gut wie nichts auf die Reihe gekriegt, das war die Realität.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#120

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 15.02.2012 10:37
von glasi | 2.815 Beiträge

40 jahre BRD waren auch nicht schlecht. besser als heute.aber vorbei ist vorbei. mann muß nach vorne schauen.



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