#41

RE: Wer war auf dem STÜP Berge bei Gardelegen?

in Grenztruppen der DDR 26.12.2012 19:56
von Pitti53 | 8.791 Beiträge

Zitat von matti im Beitrag #38
Auch wir als Angehöriger der SIK 25 `Radachse`ehemals Schneewittchen -wir waren öfters in Berge.Wir waren dort immer etwas länger, da wir dort nicht nur geschossen haben.Wir haben dort auch die anderen Normen , die es so bei der Truppe gab (MKE,Schutz, div. Grenzausbildung...)abgelegt. Das highlight war aber die Überwindung der Psychokampfbahn. Diese verlief quer über den STÜP.Alles wurde mit kriechen ,gleiten ,Sprünge absoviert, wobei peinlichst darauf geachtet wurde,das alle auch die Deckung ausnutzten.Als Abschluss dieser Runde kam dann immer Das HKO,erst durch den Tunnel mit akutem Gefechtslärm, dann mit dem Enterhaken in das obere Giebelfenster, dann in jeden Raum eine kurze Salve reingerotzt und hinten wieder über den Hang raus und noch ne Übungs- Angriffshandgranate auf so ne Flak-Stellung. Das alles hat so ne knappe Stunde gedauert. Dann waren wir aber auch ganz schön fertsch auf den Röhren.Übrigens über das Kfz-Wasserhindernis hatten sie ein Siel gespannt ,an dem wir mittels loser Rolle im Freiflug über das Wasser sind, das war schön.
Einmal waren wir auch mit mit den Aufklärern der sowj. Garnison Halberstadt über die Psycho-Kampfbahn--also ohne zu übertreiben: wir waren enttäuscht über deren Leistung. Man hatte uns gesagt das wären die ganz Knallharten von HBS. Aber im direkten Vergleich haben wir sie eingesackt.
Dann hatten wir als Schiessplätze noch Tanne im Harz und Heiddorf an der Elbe bei Wittenberge. Da waren wir immer mehrere Tage unterwegs zum Schießen. Neben bei haben wir dann auch noch taktische Ausbildung ( Hinterhalt ,Überfall, Geiselbefreiung usw.) durchgeführt.
Einmal im Winter war es in Tanne so schweinekalt - minus 22 Grad, und wir haben gezeltet in unseren Zeltplanen. Am Morgen, das Frühstück hatte einer von uns für die Gruppe geholt , Wurst ,Marmelade und BUTTER.Diese konnte man als Stein lutschen. Aber das hat uns letztendlich nicht umgehauen, denke mal das alle noch leben.
Einmal stand in Tanne in einem Ausläufer der Rappbode - Talsperre die Lehrfrage: Verpflegung von lebendem Tier. Da gab es lebendes Kaninchen,gezüchtet bei uns im Objekt von den Hausmeistern von unseren Essenabfällen. Na das war natürlich was für uns , die wir noch nie so ein Tier aus dem Fell gejagt haben. Aber wurde alles im Rahmen der Ausbildung gezeigt und dann haben wir ihn über offenem Feuer gebraten. 4 Mann ein Häschen, etwas Brot dazu und Tee schon war das Fresschen fertig.
Das war im Sommer `86, also ein viertel Jahr vor der Entlassung, sieht man daran, das ich schon etwas an ``Muskelmasse`` zugenommen habe.


Das arme Karnickel.So was hab ich in kleinerer Ausführung im Doppelpack als Haustier...allerliebste Tierchen

Seit 15 Jahren gibts bei uns keinen Hasenbraten mehr

und die waren früher sooo lecker


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#42

RE: Wer war auf dem STÜP Berge bei Gardelegen?

in Grenztruppen der DDR 27.12.2012 00:03
von matti | 49 Beiträge

Hallo exgakl! Ja wo du das jetzt so sagst mit den Bunkern aus Betonhalbschalen , ja da war sowas. Auch beim Schießen haben wir es ähnlich gemacht , obwohl es keiner nötig hatte , haben wir kreuz und quer geballert. Nach so ner Woche intensiver Ausbildung sahen unsere Waffen unter dem Deckel aus als wenn da ein Vogelnest wäre, da war alles drin was da rumlag. Deswegen hat es bei uns auch keinen interessiert, ob wir bei Übungen ein paar Pakete Platzer mit durchgerotzt haben oder nicht. Beim Putzen wurden unsere Waffen sowieso bis auf die letzte Feder zerlegt, sonst war es nicht möglich die Knarre wieder sauber zubekommen.


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#43

RE: Wer war auf dem STÜP Berge bei Gardelegen?

in Grenztruppen der DDR 27.12.2012 18:08
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von matti im Beitrag #38
Auch wir als Angehöriger der SIK 25 `Radachse`ehemals Schneewittchen -wir waren öfters in Berge.Wir waren dort immer etwas länger, da wir dort nicht nur geschossen haben.Wir haben dort auch die anderen Normen , die es so bei der Truppe gab (MKE,Schutz, div. Grenzausbildung...)abgelegt. Das highlight war aber die Überwindung der Psychokampfbahn. Diese verlief quer über den STÜP.Alles wurde mit kriechen ,gleiten ,Sprünge absoviert, wobei peinlichst darauf geachtet wurde,das alle auch die Deckung ausnutzten.Als Abschluss dieser Runde kam dann immer Das HKO,erst durch den Tunnel mit akutem Gefechtslärm, dann mit dem Enterhaken in das obere Giebelfenster, dann in jeden Raum eine kurze Salve reingerotzt und hinten wieder über den Hang raus und noch ne Übungs- Angriffshandgranate auf so ne Flak-Stellung. Das alles hat so ne knappe Stunde gedauert. Dann waren wir aber auch ganz schön fertsch auf den Röhren.Übrigens über das Kfz-Wasserhindernis hatten sie ein Siel gespannt ,an dem wir mittels loser Rolle im Freiflug über das Wasser sind, das war schön.
Einmal waren wir auch mit mit den Aufklärern der sowj. Garnison Halberstadt über die Psycho-Kampfbahn--also ohne zu übertreiben: wir waren enttäuscht über deren Leistung. Man hatte uns gesagt das wären die ganz Knallharten von HBS. Aber im direkten Vergleich haben wir sie eingesackt.
Dann hatten wir als Schiessplätze noch Tanne im Harz und Heiddorf an der Elbe bei Wittenberge. Da waren wir immer mehrere Tage unterwegs zum Schießen. Neben bei haben wir dann auch noch taktische Ausbildung ( Hinterhalt ,Überfall, Geiselbefreiung usw.) durchgeführt.
Einmal im Winter war es in Tanne so schweinekalt - minus 22 Grad, und wir haben gezeltet in unseren Zeltplanen. Am Morgen, das Frühstück hatte einer von uns für die Gruppe geholt , Wurst ,Marmelade und BUTTER.Diese konnte man als Stein lutschen. Aber das hat uns letztendlich nicht umgehauen, denke mal das alle noch leben.
Einmal stand in Tanne in einem Ausläufer der Rappbode - Talsperre die Lehrfrage: Verpflegung von lebendem Tier. Da gab es lebendes Kaninchen,gezüchtet bei uns im Objekt von den Hausmeistern von unseren Essenabfällen. Na das war natürlich was für uns , die wir noch nie so ein Tier aus dem Fell gejagt haben. Aber wurde alles im Rahmen der Ausbildung gezeigt und dann haben wir ihn über offenem Feuer gebraten. 4 Mann ein Häschen, etwas Brot dazu und Tee schon war das Fresschen fertig.
Das war im Sommer `86, also ein viertel Jahr vor der Entlassung, sieht man daran, das ich schon etwas an ``Muskelmasse`` zugenommen habe.



Hei Matti,

Dankerschoen fuer den kleinen "Einblick"....
P.S....auch wenn die "Jungs aus HBS..also von CA nicht die erwartete "Elite"waren,sei Dir sicher,es gab Diese,auch in "unseren"Reihen....
war damals so und ist heute wahrscheinlich immer noch so...;-))

Gruss BO


matti hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#44

RE: Wer war auf dem STÜP Berge bei Gardelegen?

in Grenztruppen der DDR 28.12.2012 23:50
von matti | 49 Beiträge

Nur mal noch so ein Nachtrag:
Einmal war ich als Kraftfahrer ( W50 LA/A ) mit unseren strukturmäßigen Scharfschützen dort zum Schießen. Da habe ich auch mal ein Schüsse mit dem Gewehr gemacht. War schon was ganz anderes, vor allem mußte man sie gut einziehen, sonst war die Schulter blau. Aber so war es damals.
Tschaui matti


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#45

RE: Wer war auf dem STÜP Berge bei Gardelegen?

in Grenztruppen der DDR 29.12.2012 01:01
von Rostocker | 7.731 Beiträge

Also ich erinnere mich nur daran,vielleicht habe ich es schon mal geschrieben.Während der Grenzdienstausbildung in Glöwen musste ich mit einigen Kameraden nach Stüp Berge für 2 bis 3 Wochen.Das nannte sich Mechanikerausbildung,nun stellt euch nicht besonderes drunter vor.Wir erlernten dort,das Aufbauen der Scheiben und das bedienen dieser Scheiben vom Turm aus--wenn eine Kompanie zum Schießen kam.
Auch gab es wärend der Ausbildung in Glöwen---so eine Art Lehrgang zum Kinovorführer.
Also ganz so blöd,ist man aus Glöwen nicht an den Kanten gegangen.


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#46

RE: Wer war auf dem STÜP Berge bei Gardelegen?

in Grenztruppen der DDR 29.12.2012 08:56
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von Rostocker im Beitrag #45
Also ich erinnere mich nur daran,vielleicht habe ich es schon mal geschrieben.Während der Grenzdienstausbildung in Glöwen musste ich mit einigen Kameraden nach Stüp Berge für 2 bis 3 Wochen.Das nannte sich Mechanikerausbildung,nun stellt euch nicht besonderes drunter vor.Wir erlernten dort,das Aufbauen der Scheiben und das bedienen dieser Scheiben vom Turm aus--wenn eine Kompanie zum Schießen kam.
Auch gab es wärend der Ausbildung in Glöwen---so eine Art Lehrgang zum Kinovorführer.
Also ganz so blöd,ist man aus Glöwen nicht an den Kanten gegangen.


Moin Rostocker...

sach ma,wie gross war "Dein"Steuerpult und eine weitere Frage waere,wie haben die Scheiben dort funktioniert?

Thanks und schoenen Freitach noch

Gruss BO


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#47

RE: Wer war auf dem STÜP Berge bei Gardelegen?

in Grenztruppen der DDR 29.12.2012 10:19
von Rostocker | 7.731 Beiträge

Zitat von Boelleronkel im Beitrag #46
Zitat von Rostocker im Beitrag #45
Also ich erinnere mich nur daran,vielleicht habe ich es schon mal geschrieben.Während der Grenzdienstausbildung in Glöwen musste ich mit einigen Kameraden nach Stüp Berge für 2 bis 3 Wochen.Das nannte sich Mechanikerausbildung,nun stellt euch nicht besonderes drunter vor.Wir erlernten dort,das Aufbauen der Scheiben und das bedienen dieser Scheiben vom Turm aus--wenn eine Kompanie zum Schießen kam.
Auch gab es wärend der Ausbildung in Glöwen---so eine Art Lehrgang zum Kinovorführer.
Also ganz so blöd,ist man aus Glöwen nicht an den Kanten gegangen.


Moin Rostocker...

sach ma,wie gross war "Dein"Steuerpult und eine weitere Frage waere,wie haben die Scheiben dort funktioniert?

Thanks und schoenen Freitach noch

Gruss BO



BO--Da fragste mich zu viel nach 37 Jahren.Ich erinnere mich noch.Das wir,bevor so ein Schießen begann.Wir die grünen Kästen wo die Scheibe drauf kam nach vorne schleppen mussten.Ich kenne noch nicht mal mehr die Bezeichnung wie die hießen mehr.Dann stecken wir die Scheiben drauf und begannen mit der Kabelverlegung zum Turm hoch.Mir ist auch noch in Erinnerung--das ich mal hörte.das so ein Kabel zerschossen wurde.Und dann war es aus mit den auf und ab klappen der Zielscheibe.Ich muss auch sagen,das man sich mit der Materie als man zurück in Glöwen war und später am Kanten nie wieder beschäftigt hat.Ach ja noch was,ich kann mich auch nicht mehr dran erinnern.ob die Lampen--womit man beim Nachtschießen die Zielscheiben anleuchtete auf den grünen Kästen montiert waren oder ob sie einzeln verlegt wurden.Also ich würde,sagen--die wurden extra verlegt.Aber lege das mal als Vermutung aus.


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#48

RE: Wer war auf dem STÜP Berge bei Gardelegen?

in Grenztruppen der DDR 29.12.2012 17:02
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von Rostocker im Beitrag #47
Zitat von Boelleronkel im Beitrag #46
Zitat von Rostocker im Beitrag #45
Also ich erinnere mich nur daran,vielleicht habe ich es schon mal geschrieben.Während der Grenzdienstausbildung in Glöwen musste ich mit einigen Kameraden nach Stüp Berge für 2 bis 3 Wochen.Das nannte sich Mechanikerausbildung,nun stellt euch nicht besonderes drunter vor.Wir erlernten dort,das Aufbauen der Scheiben und das bedienen dieser Scheiben vom Turm aus--wenn eine Kompanie zum Schießen kam.
Auch gab es wärend der Ausbildung in Glöwen---so eine Art Lehrgang zum Kinovorführer.
Also ganz so blöd,ist man aus Glöwen nicht an den Kanten gegangen.


Moin Rostocker...

sach ma,wie gross war "Dein"Steuerpult und eine weitere Frage waere,wie haben die Scheiben dort funktioniert?

Thanks und schoenen Freitach noch

Gruss BO



BO--Da fragste mich zu viel nach 37 Jahren.Ich erinnere mich noch.Das wir,bevor so ein Schießen begann.Wir die grünen Kästen wo die Scheibe drauf kam nach vorne schleppen mussten.Ich kenne noch nicht mal mehr die Bezeichnung wie die hießen mehr.Dann stecken wir die Scheiben drauf und begannen mit der Kabelverlegung zum Turm hoch.Mir ist auch noch in Erinnerung--das ich mal hörte.das so ein Kabel zerschossen wurde.Und dann war es aus mit den auf und ab klappen der Zielscheibe.Ich muss auch sagen,das man sich mit der Materie als man zurück in Glöwen war und später am Kanten nie wieder beschäftigt hat.Ach ja noch was,ich kann mich auch nicht mehr dran erinnern.ob die Lampen--womit man beim Nachtschießen die Zielscheiben anleuchtete auf den grünen Kästen montiert waren oder ob sie einzeln verlegt wurden.Also ich würde,sagen--die wurden extra verlegt.Aber lege das mal als Vermutung aus.





Na sowas....
Dett muss ja ne uralt Anlage gewesen sein...jedesmal die Steuergeraete schleppen..aua.
Aus meiner Erinnerung wogen die Dinger etwa 8/12kg fuer die normalen "Schuetzenscheiben".

Was die Nacht betrifft,gabs zwei Varianten...die Eine einen schwachen Halogener mit Erdspiess in den Boden gesteckt und Scheibe schwach angeleuchtet....das gibt in etwa eine Sillouetten Ansicht.
Die zweite Variante ein Loch etwa mittig je nach Scheibe darin eine Suffitte(per Litze 2 mal 0.75 Cupper und son komischen Stecker mit dem Steuergeraet verbunden),aehnlich wie bei einem Warmwasserboiler und wir hatten jedenfalls zwei Farben zur Auswahl rot (schwere Ziele wie PAK und SMG) und weiss(Schuetzenscheiben)......die moderneren Steuergeraete hatten einen kleinen Takter drin,dadurch immitierte das Licht der "Lampe"ein mehrmaliges Aufblinken,,,etwas schneller als ein Blinkgeber beim Auto....damit sollte ein Muendungsfeuer immitiert werden....4 bis 5 mal blinkte dett und dann war fuer drei Sek.ca Nix....
Man hat diese auf "seiner"Trainingsbahn auch fast nur direkt von vorn sehen koennen...insofern diese in Ordnung waren.
Kabel zerschossen,aua ja...dett juute Gummikabel 5 mal 1.5 Cupper oder manchmal 7 mal fuer die Panzerbahnen als Elektrischer ein trauriger Anblick.

Nun jedenfalls uffn Boellerberg waren die Sachen bis 900m erst einmal unterirdisch in Betonschaechten als Unterverteilung installiert...von dort konnte man dann mit Jummikabel seine "Feinde verbinden"...rein und rausschleppen waere zeitmaessig niemals drin gewesen.
Das machten die Mechaniker und Zivis nur in der Uebergangszeit...Generalueberholung sozusagen...

Jau lang ists her....

Gruessli BO


zuletzt bearbeitet 29.12.2012 17:05 | nach oben springen

#49

RE: Wer war auf dem STÜP Berge bei Gardelegen?

in Grenztruppen der DDR 03.08.2013 22:22
von Perle | 106 Beiträge

Unsere 6.GK aus Breitenrode war auch mal in Berge, oder auch mehrmals in Berge, zum rum ballern da. Das muss so 1981/82 gewesen sein. Ich war im 4. Zug. Und der 4. Zug war immer der SPG-9 Zug. Das heißt, wir mussten immer so ein Geschütz (SPG-9) auf zwei Rädern hinter uns her ziehen . War der volle Sackstand. Das Ding sah aus wie aus dem 1. Weltkrieg. Nach den ersten Schuss musste immer ein Stellungswechsel vollzogen werden. Die Dreibeinlafette wieder einklappen ,Räder anbauen usw .......Also mit diesem Scheißding hätten wir keinen Krieg gewonnen . Ich glaube gepennt haben wir dort auch in solchen halbrunden überirdischen Bunkern die mit Gras und Gestrüpp bewachsen waren.

Perle


zuletzt bearbeitet 03.08.2013 22:24 | nach oben springen

#50

RE: Wer war auf dem STÜP Berge bei Gardelegen?

in Grenztruppen der DDR 04.08.2013 15:53
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Unsere GK ist auch nach Berge zum Schießen gefahren, im Gegensatz zu Tanne hab ich aber keine Erinnerung mehr an Berge.
Hat eventuell jemand ein paar alte Bildchen?


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#51

RE: Wer war auf dem STÜP Berge bei Gardelegen?

in Grenztruppen der DDR 04.08.2013 19:32
von EK78GR24 | 50 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #50
Unsere GK ist auch nach Berge zum Schießen gefahren, im Gegensatz zu Tanne hab ich aber keine Erinnerung mehr an Berge.
Hat eventuell jemand ein paar alte Bildchen?


Hallo,
in Tanne waren wir auch 77 zum SPG 9 schießen. Da hab ich noch gute Erinnerungen zumindest daran, weil dort die Scheiben des BT gleich nach dem Abschießen der ersten zwei Geschosse zu Bruch gingen, weil die Fenster nicht geöffnet wurden.
Ich glaube in Tanne hat vor dem Eingang zum STÜP ein T34 gestanden. Und die Eingangsgebäude und die Anlage davor, machte einen gepflegten Eindruck.
Berge war nach meiner Erinnerung das ganze Gegenteil. Hierher mußten wir dann nach der Aktion mit dem SPG 9 ausweichen, weil Tanne für SPG 9 gesperrt war und auch dewegen, weil sich Leutchens wegen der Knallerei aufgeregt hatten.
STÜB Berge selbst hab ich noch als etwas verwarlost in Erinnerung. Hier standen kurz vor der Schießbahn alte Baracken ohne Dach, auf der linken Seite Richtung Schießbahn. Muniausgabe erfolgte auch aus kleinen alten Holzhütten.
Und als Besonderheit, haben wir in Berge dann mit Puss und Karabienermuni geschossen. Was auch für die Zukunft so blieb. Jedenfalls noch 1978. Tanne war ich 1x noch von Halberstadt aus.
Vielleicht hilft dir das Gedanklich erstmal weiter. Von den Baracken in Berge gab es auch hier im Internet ein Bild. Auch von der Anlage selbst.
Aber wo weiß ich jetzt auch nicht. Dieses Thema hat schon mal jemand abgehandelt. Es ist aber schon einige Zeit vergangen seitdem.
Könnten bestimmt 2 bis 3 Jahre her sein.
HG EK78 GR24


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#52

RE: Wer war auf dem STÜP Berge bei Gardelegen?

in Grenztruppen der DDR 05.08.2013 12:01
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von EK78GR24 im Beitrag #51
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #50
Unsere GK ist auch nach Berge zum Schießen gefahren, im Gegensatz zu Tanne hab ich aber keine Erinnerung mehr an Berge.
Hat eventuell jemand ein paar alte Bildchen?


Hallo,
in Tanne waren wir auch 77 zum SPG 9 schießen. Da hab ich noch gute Erinnerungen zumindest daran, weil dort die Scheiben des BT gleich nach dem Abschießen der ersten zwei Geschosse zu Bruch gingen, weil die Fenster nicht geöffnet wurden.
Ich glaube in Tanne hat vor dem Eingang zum STÜP ein T34 gestanden. Und die Eingangsgebäude und die Anlage davor, machte einen gepflegten Eindruck.
Berge war nach meiner Erinnerung das ganze Gegenteil. Hierher mußten wir dann nach der Aktion mit dem SPG 9 ausweichen, weil Tanne für SPG 9 gesperrt war und auch dewegen, weil sich Leutchens wegen der Knallerei aufgeregt hatten.
STÜB Berge selbst hab ich noch als etwas verwarlost in Erinnerung. Hier standen kurz vor der Schießbahn alte Baracken ohne Dach, auf der linken Seite Richtung Schießbahn. Muniausgabe erfolgte auch aus kleinen alten Holzhütten.
Und als Besonderheit, haben wir in Berge dann mit Puss und Karabienermuni geschossen. Was auch für die Zukunft so blieb. Jedenfalls noch 1978. Tanne war ich 1x noch von Halberstadt aus.
Vielleicht hilft dir das Gedanklich erstmal weiter. Von den Baracken in Berge gab es auch hier im Internet ein Bild. Auch von der Anlage selbst.
Aber wo weiß ich jetzt auch nicht. Dieses Thema hat schon mal jemand abgehandelt. Es ist aber schon einige Zeit vergangen seitdem.
Könnten bestimmt 2 bis 3 Jahre her sein.
HG EK78 GR24



Ich war auch RPG-Schütze, glaube aber in der Zeit an der Grenze haben wir damit gar nicht mehr geschossen, weiß es nicht mehr genau, aber es war wohl eher so das immer ein Zug zum Schießplatz ist und dort ohne viel Primborium schnell die Übung geschossen wurde.


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