#41

RE: Mal wieder ein Grenzthema

in Grenztruppen der DDR 18.01.2012 20:21
von exgakl | 7.236 Beiträge

nö ich kann mich nicht erinnern mal von westlichen Grenzbeamten beleidigt oder irgendwie blöd angemacht worden zu sein.
Wir waren uns ja auf beiden Seiten bewusst dort unseren Job zu machen.
Kleine Spielchen hat man natürlich immer getrieben um irgendwie der Langeweile zu entfliehen


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#42

RE: Mal wieder ein Grenzthema

in Grenztruppen der DDR 18.01.2012 20:27
von Huf (gelöscht)
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Na Karsten, dann erzähle doch mal von den kleinen Spielchen, 17 und vier, oder was?

VG Huf


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#43

RE: Mal wieder ein Grenzthema

in Grenztruppen der DDR 18.01.2012 20:31
von exgakl | 7.236 Beiträge

nö was hätten wir denn mit der D-Mark machen sollen, die wären wir doch bei unserem Tantchen in der MHO nicht losgeworden.
Man hat sich schon gegenseitig etwas geärgert.... die Kameraden vom BGS waren mitunter etwas schreckhaft was wir natürlich sehr gern ausgenutzt haben..... erschrockene Gesichter sind immer was herrliches! Eben das ewige kleine Katz und Mausspiel....


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#44

RE: Mal wieder ein Grenzthema

in Grenztruppen der DDR 18.01.2012 20:39
von Huf (gelöscht)
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Ihr seid also doch etwas garstig gewesen gegenüber dem Klassenfeind, naja.
Im Nachhinein sei es verziehen!

VG Huf


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#45

RE: Mal wieder ein Grenzthema

in Grenztruppen der DDR 18.01.2012 20:44
von exgakl | 7.236 Beiträge

wir waren nicht garstig, wir haben unser Möglichstes getan um sogar unseren Gegner zu stählen und die Kameraden hart und unerschütterlich auf unser Zusammentreffen vorzubereiten.


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#46

RE: Mal wieder ein Grenzthema

in Grenztruppen der DDR 18.01.2012 20:55
von Huf (gelöscht)
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also nach dem Motto von Egon Bahr: "Wandel durch Annäherung"?

VG Huf


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#47

RE: Mal wieder ein Grenzthema

in Grenztruppen der DDR 20.01.2012 15:52
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von
Noch eine doofe Frage, die aber schon ausführlich in einem anderen Thread diskutiert wurde, allerdings immer etwas ausweichend:
Wenn ein Gakl im Vorgelagerten den Dienst tat und Leuten vom BGS oder GZD oder wem auch immer gegenüber stand, ohne selbst beobachtet zu werden, sprach man wirklich kein Wort? Nüscht über Wetter o.a. Belanglosigkeiten?

VG Huf



Normalerweise wirklich nicht. Kein Wort, allenfalls in dritter Person wenn beispielsweise zwischen Eckersprung und nördlicher Trennungslinie zu Scharfenstein eine Absprache erforderlich war, damit man sich nicht begegnete. Das lief dann etwa so und auch nicht immer gleich: Zu eigenen Leuten, Pause und x 25 wieder los. Hieß, die BGS-Streife auf der anderen Seite hatte 25 Minuten Vorlauf. Mußte in dieser Zeit (gut 10 Minuten Reserve abwärts) aber im Mittelbereich durch sein. Dann gab es keinen Ärger, weil keiner sah, wo die Anderen Wetter- und Schlammbedingt rumgestiefelt waren. Umgekehrt analog. Sie haben sich unterhalten, wann es weiter gehen würde und wir sind entsprechend später oder früher losgelaufen. Man hat sich direkt nicht angesprochen. Auch nicht über Wetter, die manchmal extrem dämliche Anmache der Urlauber oder sonstiges. Immer nur indirekt so dass man im Falles des Falles immer behaupten konnte, mit dem eigenen Posten gesprochen zu haben. Was ja auch irgendwie stimmte.
Wenn irgendwas rübergefallen war (Mützen nahm der Wind gerne mit...) hat man seinen Leuten gesagt, dass man die Mütze auf den Stein legen würde. Von da kippte sie dann auf die andere Seite und gut war.
Direkt allenfalls Gruß mit der Hand an das Käppi (ja, trotz MPi) aber keine direkte Ansprache. Als 1984 im Oberharz die Barierren neu gebaut wurden, haben wir unsere Bemerkungen wegen herüber gefallenem Werkzeug, Trampelspuren, umgekippter Pfähle und so weiter immer in dritter Person unseren Posten gegenüber gemacht aber eben so, dass sie der zuständige Einheitsführer, meist ein POM, auf der anderen Seite auch genau hören musste (konnte).
Als nach Abschluß fast aller Arbeiten 1984 aber vor 1985 und dem Durchgang der GK zwei Büchsen Bier neben dem Grenzstein 24 A 97 standen haben wir sie in Gegenwart des PHM aus dem Kleinbus 27-430 (Dreieck 5) absolut unvorschriftsmäßig "vernichtet" und zurückgestellt. Während er das Gleiche auf seiner Seite machte. Das war am 13.11.1984 mit dem GAK-GF He..., Kurzer militärischer Gruß und das war es.
Mich hat einmal der I / S, H. per Funk angesch...(am Schanzenauslauf des Wurmberges "Drei Grenzaufklärer entbieten Tagesgruß..."), indem er meinen Tagesgruß per Funk gemeldet hat. So etwas ist mir dann nie mehr passiert.
Einzige Ausnahme war die Begleitung der gemeinsamen Grenzkommission. Da hat man sich direkt gegrüßt und die Hand gegeben. Für alles Weitere war dann aber wieder der Leiter zuständig.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


zuletzt bearbeitet 20.01.2012 15:54 | nach oben springen

#48

RE: Mal wieder ein Grenzthema

in Grenztruppen der DDR 20.01.2012 16:08
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von
...
Wurden anmaßende oder gar beleidigende Äußerungen getätigt?

VG Huf



Durch jüngere BGS-ler schon ab und an. "Erichs Büttel machen Päuschen....". Bei Einweisungen vor allem. So etwas hatten aber gerade auch manche von unseren jüngeren (im Sinne von Dienstalter) Leuten drauf. Gerade unter den Soldaten, die unsere Posten waren, gab es Titulierungen wie "Frösche" aber nie direkt sondern immer nur in der dritten Person.
Soll heißen, vor Dummheiten und Übereifer war man nie sicher. Auf keiner Seite und ich muss mir bestimmt auch ab und an mal anheften, wegen liegengelassener Sachen unnötig großen Aufriß gemacht zu haben.
Normalerweise jedoch haben hüben wie drüben dann die älteren, diensterfahreneren Grenzer die jungen Pferde mit einer knappen Bemerkungen wie "...macht auch nur seinen Dienst..." gebändigt.
Wenn Urlauber uns gegenüber allzu ausfällig wurden, dann ist es schon ab und an passiert, dass die Störenfriede vom BGS oder GZD beiseite genommen wurden und danach entweder friedlich wurden oder sich schleunigst entfernten.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#49

RE: Mal wieder ein Grenzthema

in Grenztruppen der DDR 22.01.2012 07:04
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von exgakl
.... ich kenne es auch nicht anders, als das der KC für seine Einheit verantwortlich war. ...



Natürlich bekam ich die Befehl vom KC, seinerzeit Hptm. N. beziehungsweise vom Zugführer GAK, Ltn V., der sie wiederum vom KC oder stellv. KC erhielt. Natürlich war der KC die letzte Instanz. Genauso natürlich hat er aber auch von seinen Vorgesetzten vorgegeben bekommen, was in welcher Zeit zu passieren hatte. Die DDR hat meiner Meinung nach einen Großteil des Grenzausbaus bis 1989 in diesem Abschnitt von dem Holz bezahlt, dessen Einschlag wir seinerzeit vorbereitet haben und das zu einem großen Teil in die BRD verkauft wurde. Zumindest indirekt.
Unser KC kannte seine Pappenheimer, ich meine, die GAK aber wohl auch recht gut. Ihm war klar, wie gut wir den Abschnitt kannten und was er einem zutrauen konnte. Wir haben ihn auch nicht enttäuscht und hatten dafür manches gut. Auch "Böcke", die wir im übertragenen Sinne gar nicht so selten "geschossen" haben. Dafür gab es dann zwar verbal ordentlich was um die Ohren aber Folgen, wie ich sie so aus anderen Bereichen höre oder lese, hatten weder seinerzeit das Loch im Unterstand vom Eckernloch (von B.), noch der durch die Funkaufklärung gemeldete Tagesgruß an den BGS von mir, die Nutzung des Schierker Springbrunnens als Schwimmbassin durch E. oder meine etwas freie Auslegung von Urlaubszeiten mit dem Motorrad. Andere können da sicher noch etliches mehr aufzählen.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#50

RE: Mal wieder ein Grenzthema

in Grenztruppen der DDR 22.01.2012 09:55
von Zkom IV | 321 Beiträge

@ S51
Habe mal eine Frage zu dieser gemeinsamen Grenzkommission. Die wurde ja in Berlin nicht tätig. Wie lief denn so eine gemeinsame Begehung ab. Blieb da jeder streng auf seiner Seite oder wurde dann mal von da nach dort und zurück gewechselt. Wer nahm denn überhaupt an diesen Begehungen teil ? Waren da auf Westseite auch Zöllner dabei ?

Gruß Frank



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#51

RE: Mal wieder ein Grenzthema

in Grenztruppen der DDR 22.01.2012 10:32
von S51 | 3.733 Beiträge

Als Begleiter habe ich den DDR-Teil der Kommission in Elend abgeholt und zum Durchlass gebracht. Das war im Herbst 1985. Ich war für An- und Abmeldung, Öffnen und schließen an den Gassen sowie die Organisation der Sicherstellung zuständig. Klingt gewaltig, war aber nichts anderes, als auf- und zuschließen und dafür sorgen, dass Technik (wenn nötig), Material (Steine) sowie Verpflegung zeitgerecht herankamen. Mein Kraftfahrer blieb diesseits vom Zaun I bei der Alarmgruppe. Nur ich ging mit nach vorn.
Es gab auf beiden Seiten einen Leiter sowie weitere Mitglieder. Vermesser, Forstleute u.a., ich weiß nicht mehr genau wieviele. Namen sind mir nicht mehr bekannt. Ich habe darüber nirgendwo irgend etwas notiert, wurde auch nicht vergattert. Auch Vertreter der GT auf unserer Seite und vom BGS auf der anderen Seite gehörten dazu. Zoll wüßte ich nicht, das war im Bereich von Übergängen aber sicher anders. Die Meisten kannten sich, die Begrüßung war daher eher Formsache. Auch wir und die vom BGS haben uns dort begrüßt und vorgestellt. Mit richtigem Namen zumindest von meiner Seite. Ich war zweimal dabei, als Vertretung vom Fä. Bü. Er war wohl krank und hat dann übernommen. Danach hat Ufw W. dies weiter gemacht. Alle nur GAK der GK.
Am ersten Tag wurde nur der Abschnitt abgegangen. Ab dem zweiten Tag begannen Vermessungsarbeiten an Grenzsteinen, die bis Ende 1984 während des Bau´s der Barierren oder auch nur durch die Witterung ihre korrekte Lage verlassen hatten. Durch die früheren GMK (Kontrolle Grenzmarkierung) kannte ich die Verdachtsfälle ja. Es war für beide Seiten möglich und zulässig sich rechts und links der Grenze in einem abgesprochenen Bereich frei zu bewegen. Die Breite war unterschiedlich. Das wäre teilweise im Abschnitt Schierke auch nicht anders möglich gewesen, weil man zwischen nördlicher TL und dem unteren Parkplatz am Wurmberg nur vom Westen mit Technik herankam.
Der Ton war zumindest zu meiner Zeit am Anfang eher förmlich. War etwas zu klären, wendete man sich an den Leiter, der sprach mit seinem Kollegen von drüben... Das gab sich aber recht schnell, war viel zu umständlich und irgendwie auch komisch.
Trotzdem kann ich so etwas wie gemeinsame Grillabende oder Ausflüge nicht bestätigen. Aber ich war auch nur kurz dabei.
Die Grenzkommission war im Herbst 1985 einige Tage im Abschnitt und im Frühjahr 1986 dann noch mal. Es ging nicht nur und eher weniger um die Grenzmarkierungen als die notwendigen Absprachen für die geplanten Forstarbeiten.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#52

RE: Mal wieder ein Grenzthema

in Grenztruppen der DDR 22.01.2012 10:48
von S51 | 3.733 Beiträge

Nachtrag:
Mir ist nicht bekannt, das uns auf westlicher Seite in dieser Zeit auch nur ein Urlauber nahe gekommen wäre. Wurde da eigentlich abgesperrt?
Auf östlicher Seite sowieso nicht, na gut. Da hätten wir im Falle des "Falles" aber auch nur hinterhergeguckt. Für mich galt in dieser Zeit ausdrücklich kein Grenzdienst. Bei der Alarmgruppe war das anders.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#53

RE: Mal wieder ein Grenzthema

in Grenztruppen der DDR 22.01.2012 10:50
von Zkom IV | 321 Beiträge

Dank für die Antwort. Kann mir nun in etwa vorstellen wie so etwas ablief. Finde immer merkwürdig, dass wir als Zöllner eigentlich viel öfter im Grenzbereich waren als der BGS. Wenn aber was "Wichtiges" zu tun war, dann ist immer nur von den "Buschis" die Rede. War in Berlin ähnlich. Wir latschten Tag ein Tag aus am "Draht" auf und ab. War was los erschienen mit Eile Pol und Alliierte. Wir waren dann nur "Randfiguren". Nur einmal, nach einem gescheiterten Fluchtversuch, durfte ich dem SFB ein Interview geben. Habe durch die freundliche Unterstützung des Herrn Zelle vom RBB sogar eine Aufzeichnung davon erhalten. Muss mal sehen, ob ich es schaffe diesen Sendebeitrag hier einzustellen, damit ihr alle mal einen smarten, jungen Zöllner sehen könnt.

Geruhsamen Sonntag noch (ist bei Dir im Norden von Berlin das Wetter auch so Besch..eiden wie hier in Schöneberg ?

Frank



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#54

RE: Mal wieder ein Grenzthema

in Grenztruppen der DDR 22.01.2012 11:18
von S51 | 3.733 Beiträge

Ja, windig, trübe, kalt. Berliner Winter eben. Jedoch sitze ich im Warmen, da ist das egal. Gruß!


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#55

RE: Mal wieder ein Grenzthema

in Grenztruppen der DDR 22.01.2012 14:47
von Thunderhorse | 4.010 Beiträge

Zitat von S51
Die DDR hat meiner Meinung nach einen Großteil des Grenzausbaus bis 1989 in diesem Abschnitt von dem Holz bezahlt, dessen Einschlag wir seinerzeit vorbereitet haben und das zu einem großen Teil in die BRD verkauft wurde. Zumindest indirekt.
.



Echt ein Hammer.
Hüstel, hüstel.


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#56

RE: Mal wieder ein Grenzthema

in Grenztruppen der DDR 22.01.2012 15:04
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Thunderhorse
[quote="S51"] ...Echt ein Hammer.
Hüstel, hüstel.




Na gut, ich hatte deshalb ja auch geschrieben "meine Meinung". Die Kosten für den Weiterbau des GSZ bis zum Oberen Königsberger Weges und am Eckernloch bis kurz vor die obere kreuzung kennst du wohl besser als ich. Jedoch wurde seinerzeit auch eine Menge Holz geliefert. Rund zwei Drittel des seinerzeitigen Hochwaldes zwischen gelbem Weg und Westseite Brocken gingen nach "drüben".


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#57

RE: Mal wieder ein Grenzthema

in Grenztruppen der DDR 09.02.2012 01:07
von mjahr (gelöscht)
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Zitat von Rostocker
Ich glaube wir hatten das Thema in etwa schon--aber egal.Zu meiner Zeit,musste man sich bei der Füst.Anmelden wenn man durchs Gassentor wollte.Sicherlich wird es einige Tricks gegeben haben um eine Überbrückung zu stande zu bringen..Wenn eine Kontrolle unterwegs war,wusten es meist die Grenzposten schon.Hab auch selber gesehen,während meines Resi-Dienstes.bei Herrenburg,das selbst Schneewittchen sich angemeldet hat und ich die Anweisung bekam--keine Kontrolle durchzuführen,war mir auch Recht--denn der Grenzer brauchte seine Ruhe und als Resi erst Recht. Wenn man schon aus dem Arbeitsleben für 3 Monate in den Zwangsurlaub geschickt wird.



meinst Du mit dem Schneewittchen die Experten aus dem Camp in Dingelstädt? Ich hatte das Vergnügen dort zu sein.


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#58

RE: Mal wieder ein Grenzthema

in Grenztruppen der DDR 09.02.2012 01:34
von mjahr (gelöscht)
avatar

Zitat von mjahr

Zitat von Rostocker
Ich glaube wir hatten das Thema in etwa schon--aber egal.Zu meiner Zeit,musste man sich bei der Füst.Anmelden wenn man durchs Gassentor wollte.Sicherlich wird es einige Tricks gegeben haben um eine Überbrückung zu stande zu bringen..Wenn eine Kontrolle unterwegs war,wusten es meist die Grenzposten schon.Hab auch selber gesehen,während meines Resi-Dienstes.bei Herrenburg,das selbst Schneewittchen sich angemeldet hat und ich die Anweisung bekam--keine Kontrolle durchzuführen,war mir auch Recht--denn der Grenzer brauchte seine Ruhe und als Resi erst Recht. Wenn man schon aus dem Arbeitsleben für 3 Monate in den Zwangsurlaub geschickt wird.



meinst Du mit dem Schneewittchen die Experten aus dem Camp in Dingelstädt? Ich hatte das Vergnügen dort zu sein.(Tarnname im Sondernetz1der GT)



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#59

RE: Mal wieder ein Grenzthema

in Grenztruppen der DDR 09.02.2012 12:36
von Greso | 2.377 Beiträge

Zitat von mjahr

Zitat von mjahr

Zitat von Rostocker
Ich glaube wir hatten das Thema in etwa schon--aber egal.Zu meiner Zeit,musste man sich bei der Füst.Anmelden wenn man durchs Gassentor wollte.Sicherlich wird es einige Tricks gegeben haben um eine Überbrückung zu stande zu bringen..Wenn eine Kontrolle unterwegs war,wusten es meist die Grenzposten schon.Hab auch selber gesehen,während meines Resi-Dienstes.bei Herrenburg,das selbst Schneewittchen sich angemeldet hat und ich die Anweisung bekam--keine Kontrolle durchzuführen,war mir auch Recht--denn der Grenzer brauchte seine Ruhe und als Resi erst Recht. Wenn man schon aus dem Arbeitsleben für 3 Monate in den Zwangsurlaub geschickt wird.



meinst Du mit dem Schneewittchen die Experten aus dem Camp in Dingelstädt? Ich hatte das Vergnügen dort zu sein.(Tarnname im Sondernetz1der GT)





Ist doch 0815 Bezeichnung für MFS.


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#60

RE: Mal wieder ein Grenzthema

in Grenztruppen der DDR 02.03.2012 20:10
von Gert | 12.354 Beiträge

ich habe da mal ne Frage an die Kameraden an der grünen Grenze. Bei meinem Dienst an der Ostsee,6. GBK wurde nachts auch direkt am Kolonnenweg, der entlang der beiden Stacheldrahtzäune verlief, Grenzstreife gelaufen. Das zu meiner Erfahrung.

Als ich nun 1/2 Jahr nach meiner Entlassung mit einem guten Freund, der, ich glaube im Grenzbataillon oder Regiment Dermbach/Rhön von 1961 - 1964 gedient hatte, zusammen unsere Flucht planten und dann von Kaltennordheim in Richtung Grenze liefen, erreichten wir nach Stunden schleichen durchs Gelände und Wald den Grenzzaun. Wir traten aus einem Waldweg und direkt dort war ein BT aus Holz. Ich erschrak, aber mein Freund und Führer des Unternehmens beruhigte mich und sagte, dass nachts der Turm nicht besetzt war und auch die Postenkette zurückgezogen am 500 m Schutzstreifen lief, also da vorne keiner mehr wäre.
Das kannte ich von meinem Dienst in der Lübecker Bucht nicht. Ist hier jemand, der dazu etwas sagen kann ? War das so?


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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