#101

RE: Fotografieren in der GK und an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 13.08.2014 10:21
von Mholzmichel | 381 Beiträge

Fotografieren war bei uns auch verboten, die haben es ja fertig gebracht vor der Vergatterung noch ne Tiefenkontrolle zu machen, da standen wir dann vorm GD in Unterwäsche auf dem Hof. Postentasche, Regenrolle ,Uniform , alles wurde durchsucht.


EK 81/2
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#102

RE: Fotografieren in der GK und an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 13.08.2014 10:23
von Paramite | 414 Beiträge

schöne Fotos!

jeder hatte seinen Auftrag, den er ausgeführt hat. Man sieht ja oft Bilder auf dem 2-3 Grenzer mit Fernglas oder Fotoapparat drauf sind bzw anders herum auch die BGSler wurden abgelichtet. Kam man sich da nicht etwas blöd vor? Der Gakl fotografiert den BGSler und umgekehrt, dabei standen sie gerade mal 2-5 Meter von einander entfernt. Hat man dann bei der Auswertung die einzelnen Bartstoppeln gezählt von seinem Gegenüber?


Wenn du zu viel säufst, geht die Leber am Alkohol kaputt. Wenn du zu viel rauchst, haut's die Lunge auseinander. Aber das Hirn lässt sich mit allem Blödsinn füllen – es bleibt schmerzfrei! Richard Rogler

Alt werden und dumm bleiben, das ist ein richtiges Kunststück! Hans Kasper
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#103

RE: Fotografieren in der GK und an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 13.08.2014 10:33
von Hapedi | 1.884 Beiträge

Zitat von Mholzmichel im Beitrag #101
Fotografieren war bei uns auch verboten, die haben es ja fertig gebracht vor der Vergatterung noch ne Tiefenkontrolle zu machen, da standen wir dann vorm GD in Unterwäsche auf dem Hof. Postentasche, Regenrolle ,Uniform , alles wurde durchsucht.





ja Tiefenkontrollen kamen öfter vor . Alles raus aus dem Spind und umdrehen , aber ich glaube das Privatfach brauchte nur aufgeschlossen werden und nicht ausgeräumt . Es wurde nur reingeguckt . Es war auch das Bettzeug dran und Matratzen hoch heben .


gruß Hapedi



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#104

RE: Fotografieren in der GK und an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 13.08.2014 10:39
von Rostocker | 7.726 Beiträge

Zitat von Mholzmichel im Beitrag #101
Fotografieren war bei uns auch verboten, die haben es ja fertig gebracht vor der Vergatterung noch ne Tiefenkontrolle zu machen, da standen wir dann vorm GD in Unterwäsche auf dem Hof. Postentasche, Regenrolle ,Uniform , alles wurde durchsucht.


Dann war man sicher auf der Suche, nach dem Luftkissen,den kleinen Radios (Cora) und Lesestoff.


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#105

RE: Fotografieren in der GK und an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 13.08.2014 10:41
von Gelöschtes Mitglied
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Ich möchte mir nicht vorstellen, was die mit jemanden gemacht hätten der eine Kamera auf der GK hatte. Ich vermute das wär bis zur Durchsuchen der elterlichen Wohnung gegangen. Das fotografieren war ja nicht nur an der Grenze, allen Armee Objekten, sondern überall wo technische Anlagen (Bahnhöfe, Flughäfen, Kraftwerken, Wasserversorgungsanlagen usw) waren verboten. Bekannten von mir wurde mal der Film aus der Kamera beschlagnahmt weil sie in der Nähe eines Armee Objektes (Walpersberg bei Rothenstein) Mohnblumen in einem Getreidefeld fotografiert haben.

Der Hesselfuchs


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#106

RE: Fotografieren in der GK und an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 13.08.2014 10:45
von Hapedi | 1.884 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #104
Zitat von Mholzmichel im Beitrag #101
Fotografieren war bei uns auch verboten, die haben es ja fertig gebracht vor der Vergatterung noch ne Tiefenkontrolle zu machen, da standen wir dann vorm GD in Unterwäsche auf dem Hof. Postentasche, Regenrolle ,Uniform , alles wurde durchsucht.


Dann war man sicher auf der Suche, nach dem Luftkissen,den kleinen Radios (Cora) und Lesestoff.





na , nach den Luftkissen waren die hinterher wie der Teufel hinter er Seele

gruß Hapedi



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#107

RE: Fotografieren in der GK und an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 13.08.2014 10:49
von VNRut | 1.486 Beiträge

Das Fotografieren in den Grenzkompanien war strengstens verboten, doch wer versuchte es nicht doch einmal. Wir kamen im Spätsommer 1982 im Grenzausbildungsregiment 40 (Schloss Schleifenstein) auf die Idee einige Bilder unserer Gruppe (bevor es zu den Grenzregimentern geht) auf der Sturmbahn im Objekt zu machen. Verdeckt hinter den Spielgeräten schossen wir einige Fotos. Doch man musste uns entdeckt haben, denn plötzlich trabten Offiziere darunter mein Zugführer Ltn. XYZ an. Im letzten Augenblick öffnete der Besitzer des Fotoapparates das Filmfach und belichtete den Film. Das Gerät wurde eingezogen, untersucht und wenige Tage später wurden wir mit einige Wochen Ausgangs- und Urlaubssperre belobigt, obwohl keine Beweisfotos vorhanden waren. Somit kam ich auf insgesamt 20 Wochen ohne daheim gewesen zu sein. Nachhinein sagten wir uns, dass wir noch mal großes Glück hatten, zumal auf diesen Bildern auch der SPW-Garagenkomplex zu sehen wäre und zu diesen Zeitpunkt führten eine Ausbildungsgrenzkompanie Pflegearbeiten durch. Der Sonne wegen fotografierte ein Kamerad in diese Richtung. Eine Verurteilung auf §Spionage hätte bestimmt paar Tage Schwedt eingebracht. Somit war das Kapitel "Fotografieren" für mich erledigt. Erst Jahre später fand ich die einzigen zwei Bilder in "Uniform bei einen Heimaturlaub" auf den Betriebsgelände meiner Eltern in einer Schublade schmoren.

Gruß Wolle


GKM - 05/05/1982 bis 28/10/1983 im GAR 40/1.Abk/2.Zug (Oranienburg 17556) & GR 34/1.Gk/2.Zug (Groß-Glienicke 85981)
Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit. (William Somerset Maugham, britischer Schriftsteller 1874 - 1965)
Ohne die Kälte und Trostlosigkeit des Winters gäbe es die Wärme und die Pracht des Frühlings nicht. (Ho Chi Minh)

http://www.starsofvietnam.net/
https://www.youtube.com/watch?v=OAQShi-3MjA
Gruß Wolle
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#108

RE: Fotografieren in der GK und an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 13.08.2014 11:06
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von Hapedi im Beitrag #106
Zitat von Rostocker im Beitrag #104
[quote=Mholzmichel|p378197]
Dann war man sicher auf der Suche, nach dem Luftkissen,den kleinen Radios (Cora) und Lesestoff.





na , nach den Luftkissen waren die hinterher wie der Teufel hinter er Seele

gruß Hapedi


Ich weiss schon garnicht mehr ,- wieviele Luftkissen ich ( incl. kaputt und Wegnahme ) insgesamt verbraucht habe ...


....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#109

RE: Fotografieren in der GK und an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 13.08.2014 11:09
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von VNRut im Beitrag #107
Das Fotografieren in den Grenzkompanien war strengstens verboten, doch wer versuchte es nicht doch einmal. Wir kamen im Spätsommer 1982 im Grenzausbildungsregiment 40 (Schloss Schleifenstein) auf die Idee einige Bilder unserer Gruppe (bevor es zu den Grenzregimentern geht) auf der Sturmbahn im Objekt zu machen. Verdeckt hinter den Spielgeräten schossen wir einige Fotos. Doch man musste uns entdeckt haben, denn plötzlich trabten Offiziere darunter mein Zugführer Ltn. XYZ an. Im letzten Augenblick öffnete der Besitzer des Fotoapparates das Filmfach und belichtete den Film. Das Gerät wurde eingezogen, untersucht und wenige Tage später wurden wir mit einige Wochen Ausgangs- und Urlaubssperre belobigt, obwohl keine Beweisfotos vorhanden waren. Somit kam ich auf insgesamt 20 Wochen ohne daheim gewesen zu sein. Nachhinein sagten wir uns, dass wir noch mal großes Glück hatten, zumal auf diesen Bildern auch der SPW-Garagenkomplex zu sehen wäre und zu diesen Zeitpunkt führten eine Ausbildungsgrenzkompanie Pflegearbeiten durch. Der Sonne wegen fotografierte ein Kamerad in diese Richtung. Eine Verurteilung auf §Spionage hätte bestimmt paar Tage Schwedt eingebracht. Somit war das Kapitel "Fotografieren" für mich erledigt. Erst Jahre später fand ich die einzigen zwei Bilder in "Uniform bei einen Heimaturlaub" auf den Betriebsgelände meiner Eltern in einer Schublade schmoren.

Gruß Wolle




(rot mark)


Da kann man sich fast sicher sein!
Zumindest, wenn das an die große Glocke gekommen wär und z. Bsp. MfS davon Wind bekommen hätte. Natürlich haben auch die handelnden Personen und die Zeit eine gewichige Rolle gespielt, ob eben Hardliner oder eher die moderatere Version. In den Anfangsjahren der GT wurde bestimmt das Fotografieren noch eheblich lockerer gesehen als später so ab den 60-ern oder 70-ern. Die Technik und damit die Qulität der Fotos entwickelte sich ja auch weiter. Wenn ich mir heute alte Familienfotos s/w 6 x 6 betrachte... ,man muß oftmals schon sehr genau hinschauen, um etwas zu erkennen...

Die Vorgesetzten, die ein derariges Vorkommnis in der Kompanie, im Batallion beließen, um selbst keinen großen Sackstand mit peinlichen Fragen, Kontrollen, Tiefenprüfungen, Minuspunkten im s. g. soz. Wettbewerb usw. zu produzieren, haben sich vermutlich auch auf ziemlich dünnen Glatteis bewegt.
Natürlich wird es auch immer darauf angekommen sein, was auf Fotos erkennbar war. Besonderen Stellenwert werden nicht Personen (Kameraden) gehabt haben, sondern eben militärische Anlagen, Gebäude, Sicherungsanlagen, Fahrzeuge, Ausrüstung usw. .

Bei der NVA wurde das auch nicht anders gehandhabt, wie hier schon vielfach geschildert. Ich denke auch mal, das es von der Überwachung und Durchsetzung des Fotografierverbotes schon gewisse Prioritäten im Zusammenhang mit der Brisanz der Geheimhaltung gewisser Objekte und Technik gegeben hat
Be uns wurde mal ein Uffz. mit einer Kamera hochgezogen. Der hat auch den Apparat geöffnet und den Film belichtet, um uns, seine Kameraden, die da abgelichtet waren, zu verschonen. Das hat erst den richtigen Ärger gegeben. Der arme Kerl wurde total fertig gemacht. Tenor: Wenn man nach der Entwicklung des Filmes gesehen hätte, was drauf war und das alles relativ belanglose Dinge waren, na dann wäre alles angeblich halb so schlimm gewesen...

Und trotzdem hat es Mutige gegeben, und ich denke mal, das wußte man an höherer Stelle auch.
Ich jedenfalls hatte nicht den Mut...

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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zuletzt bearbeitet 13.08.2014 11:12 | nach oben springen

#110

RE: Fotografieren in der GK und an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 13.08.2014 11:12
von Gelöschtes Mitglied
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Unser Hauptfeld hat bei der Einziehung eines Luftkissens gesagt: Wenn der Posten sich im Grenzdienst hinsetzen sollte, dann hättet ihr bei der Einkleidung Sitzkissen mit bekommen. Hinter dem Schnaps war er her wie der Teufel hinter der Seele. Bin mir aber nicht sicher das er alles konfiszierte ordentlich entsorgt hat. Er hat auch gern mal genascht. Überhaupt hatte ich den Eindruck das die Vorgesetzten auch gern mal über den Durst getrunken haben.

Der Hesselfuchs


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#111

RE: Fotografieren in der GK und an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 13.08.2014 11:35
von VNRut | 1.486 Beiträge

@josy95 , ich glaube eher, dass man das Fotografieren an der Sturmbahn 1982 nicht zu ernst genommen hat, da sich hinter den Zaun ein verwildertes Waldstück (Park) befand von deren sich jeder Zeit Profis (Agenten) nähern konnten und Einblicke ins Objekt hatten. Die hätten bestimmt bessere Fototechnik am Mann getragen. Außerdem wem jucken schon paar alte von der NVA ausgemusterte SPWs und Lkws, die ständig in aller Öffentlichkeit zu Übungsplätze in Germendorf und Rüthnick chauffiert wurden. Vielleicht wollte mein Zugführer Ltn. XYZ auch keinen Ärger, obwohl der wollte bestimmt noch paar Pickel auf der Schulter.

Wolle


GKM - 05/05/1982 bis 28/10/1983 im GAR 40/1.Abk/2.Zug (Oranienburg 17556) & GR 34/1.Gk/2.Zug (Groß-Glienicke 85981)
Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit. (William Somerset Maugham, britischer Schriftsteller 1874 - 1965)
Ohne die Kälte und Trostlosigkeit des Winters gäbe es die Wärme und die Pracht des Frühlings nicht. (Ho Chi Minh)

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#112

RE: Fotografieren in der GK und an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 13.08.2014 12:44
von Lippi57 | 58 Beiträge

Zitat von Hapedi im Beitrag #103
Zitat von Mholzmichel im Beitrag #101
Fotografieren war bei uns auch verboten, die haben es ja fertig gebracht vor der Vergatterung noch ne Tiefenkontrolle zu machen, da standen wir dann vorm GD in Unterwäsche auf dem Hof. Postentasche, Regenrolle ,Uniform , alles wurde durchsucht.





ja Tiefenkontrollen kamen öfter vor . Alles raus aus dem Spind und umdrehen , aber ich glaube das Privatfach brauchte nur aufgeschlossen werden und nicht ausgeräumt . Es wurde nur reingeguckt . Es war auch das Bettzeug dran und Matratzen hoch heben .


gruß Hapedi


Tiefenkontrollen so wie du es beschreibst habe ich in den 3 jahren wo ich gedient habe nicht erlebt ausser 1 mal und da fehlte dem Waffenuffs.2Patronen aus ein Magazin nach dem GD. Sie wurde aber nur im Zimmer durchgeführt wo der jenige dem es fehlte lag.
und letztentlich fanden Sie die 2 Patronen in seiner Magazintasche . Kontrollen wegen Alkohol gab es desöffteren durch den Spieß oder Zugführer aber nur wo ein trifftiger Grund vorlag. Gefunden wurde in den meisten Fällen nichts.


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zuletzt bearbeitet 13.08.2014 12:46 | nach oben springen

#113

RE: Fotografieren in der GK und an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 13.08.2014 19:08
von DoreHolm | 7.703 Beiträge

Ist zwar schon wohl fast zwei Jahre her und inzwischen werden einige User dazugekommen sein, als ich zum Thema passende Fotos reinstellte, will mich auch nicht rausstellen, aber hier noch mal ein paar, die ganz klar zeigen, daß auch Vorgesetzte (Uffze zumind.) nicht nur Kenntnis hatten, sondern sogar dabei waren. Das Foto auf dem Federballplatz war direkt vor der GK-Baracke aufgenommen, d.h. jeder gerade aus dem Fenster sehende Vorgesetzt hat das sehen können. Der linke Soldat war der Gefreite, der als GF eingesetzt war und mit dem ich mich gegenseitig vor dem britischen Grenzschild knipste. Der lange Lulatsch auf dem anderen Bild ist mein Gruppenführer in der GAK. Auf dem anderen Foto mit dem UFw (ein Reservist) ist an der bandmaßlänge zu erkennen, daß ich die Kamera knapp zwei Monate vor der Entlassung noch hatte. Also, es ging, aber mit eine Menge Portin Glück eben, richtige Einheit, richtige Vorgesetzte, richtige Kumpels u.a.



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#114

RE: Fotografieren in der GK und an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 13.08.2014 19:31
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von VNRut im Beitrag #111
@josy95 , ich glaube eher, dass man das Fotografieren an der Sturmbahn 1982 nicht zu ernst genommen hat, da sich hinter den Zaun ein verwildertes Waldstück (Park) befand von deren sich jeder Zeit Profis (Agenten) nähern konnten und Einblicke ins Objekt hatten. Die hätten bestimmt bessere Fototechnik am Mann getragen. Außerdem wem jucken schon paar alte von der NVA ausgemusterte SPWs und Lkws, die ständig in aller Öffentlichkeit zu Übungsplätze in Germendorf und Rüthnick chauffiert wurden. Vielleicht wollte mein Zugführer Ltn. XYZ auch keinen Ärger, obwohl der wollte bestimmt noch paar Pickel auf der Schulter.

Wolle



@VNRut,

egal, ob alte Technik oder neue. Man hat doch in der panischen Angst vor sich selbst überall denFeind, die potentielle Gefahr der Spionage oder Agententätigkeit gesehen.
Obwohl, real betrachtet, wo ist die Grenze zwischen einfacher und harmloser Fotografie und wo beginnt de Spionage, das Ausspähen?
Wie im übrigen Leben sind die Grenzen m. Ea. auch hier fließend. Und ein Laie kann vielleicht an einem Foto, wo zwei, drei Hanseln im Vordergrund stehen, nix besonderes erkennen, der Insider schon.
Die Angst war ja bei den DDR- Sicherheitsorganen so weit verbreitet, das selbst die Fotografie von Hobbymotiven wie besonders Eienbahn, Dampflok, Schiffe usw. unter Generalverdacht stand. Hatten wir schon öfter hier erörtert.

Und ehrlich, beim Militär ist mir das auch irgendwo etwas verständlich. Unabhängig von der Hregelrechten Hysterie der DDR- Organe.

Vielleicht sollte manch einer gerade heute bei den modernen Medien etwas vorsichtiger und vor allem zurückhaltender mit seinen persönlichen Fotos und darauf abgebildeten Personen sein. Besonders, o er sie einstellt...

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

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#115

RE: Fotografieren in der GK und an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 13.08.2014 22:16
von Gelöschtes Mitglied
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Teilweise macht einen diese Ignoranz zum Thema sprachlos........



Ich habe noch viel mehr Fotos in der Kompanie gemacht,nicht heimlich,mit Einverständnis des KC.
Ich wurde nicht von Stasi und Co verhört,kam nicht in den Knast......! tztz.

ek40


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#116

RE: Fotografieren in der GK und an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 13.08.2014 22:21
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von ek40 im Beitrag #115
Teilweise macht einen diese Ignoranz zum Thema sprachlos........



Ich habe noch viel mehr Fotos in der Kompanie gemacht,nicht heimlich,mit Einverständnis des KC.
Ich wurde nicht von Stasi und Co verhört,kam nicht in den Knast......! tztz.

ek40

vielleicht deine Fotos in die Galerie einstellen,
ich sage schon mal DANKE
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#117

RE: Fotografieren in der GK und an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 13.08.2014 22:45
von jens-66 | 188 Beiträge

Uns hat man offiziell fotografiert .KC war einverstanden
Die Hundeführer mit ihren Hunden, die Kraftfahrer vor ihren Fahrzeugen und ich mit meiner ETZ 250 sogar mit Magazintasche
weil ich AP hatte. Das ganze hat ja dann auch eine Weile gedauert
Fotografiert wurde vor den Garagentoren und wenn ich mich richtig erinnere, hat das einer von der Technik gemacht.
Die Bilder wollte der auch selbst entwickeln.
Leider haben wir nie die Bilder bekommen.
Wer weiß wozu das gemacht wurde und vielleicht sollte es auch so sein.
Jens


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#118

RE: Fotografieren in der GK und an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 13.08.2014 23:05
von DoreHolm | 7.703 Beiträge

Was das Entwickeln betrifft (meine Pouva hatte 12-Bilder Rollfilm, wimre). Wir kannten in Hennigsdorf einen Drogisten, der das machte. Er sagte zwar, keine Waffen, aber unser Granatwerfer in einer Übungspause unserer GAK hat es doch bis auf das Foto geschafft.



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#119

RE: Fotografieren in der GK und an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 14.08.2014 14:09
von Heckenhaus | 5.147 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #118
Was das Entwickeln betrifft (meine Pouva hatte 12-Bilder Rollfilm, wimre). Wir kannten in Hennigsdorf einen Drogisten, der das machte....


Ich habe damals selbst entwickelt, hier die DH-Staffel Juchhöh 1979


.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
zuletzt bearbeitet 14.08.2014 14:13 | nach oben springen

#120

RE: Fotografieren in der GK und an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 14.08.2014 18:45
von Schlutup | 4.104 Beiträge

Moin Moin,
findet ihr das nicht etwas albern, mit den Balken vorm Gesicht

gruß schlutup

PS: ja ja Wahrung der Persönlichkeitsrechte



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