#1

es war eine Katastrophe

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 28.11.2011 22:22
von Hans55 | 763 Beiträge

Hallo,zusammen!
Der Unterwäschetausch,das war immer ein"Theater",nichts hat gepaßt,das Hemd war zu kurz ,die Hose zu lang ,oder umgekehrt!Am schlimmsten war es in der Ausbildungskompanie,da hat der Unterwäschetausch nie richtig geklappt! Gemuffelt hat das Zeug immer wie eine Chemiebude!Später hatte ich private Unterwäsche was ja erlaubt war und der Ärger hatte ein Ende! Hans55


nach oben springen

#2

RE: es war eine Katastrophe

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 28.11.2011 22:27
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

private unterwäsche war bei uns in der ausbildung verboten. am kannten trugen alle privat. die wäsche war voller löscher in der ausbildung wie mir alle gedienten aus der hütte sicher bestätigen können. aber man hat es überlebt.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
nach oben springen

#3

RE: es war eine Katastrophe

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 28.11.2011 22:32
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Hans55
Hallo,zusammen!
Der Unterwäschetausch,das war immer ein"Theater",nichts hat gepaßt,das Hemd war zu kurz ,die Hose zu lang ,oder umgekehrt!Am schlimmsten war es in der Ausbildungskompanie,da hat der Unterwäschetausch nie richtig geklappt! Gemuffelt hat das Zeug immer wie eine Chemiebude!Später hatte ich private Unterwäsche was ja erlaubt war und der Ärger hatte ein Ende! Hans55




Das war nicht nur bei GT so, bei NVA war das selbige Problem!

Unter Normalbedingungen, d. h. keine Beziehungen zum BA- Kammerbullen maimal einmal in der Woche Tauschmöglichkeit..., die eigene Wäsche bekam man eeh nicht wieder...unter heutigen hygenischen Gesichtspunkten einfach undenkbar, regelrecht ekelerregend!

Gut, man hätte die Möglichkeit gehabt, die Unterwäsche nach Dienstschluß selbst zu waschen (im Waschbecken natürlich, wo sonst!)..., aber wo bitteschön bis zum nächsten Morgen 6:30 Uhr trocknen???

Massenhaft aufgetretendev Hauterkrankungen wie Ekzeme, bakterielle Infekte der Haut und Pilze, den s. g. "Wolf gelaufen" sind noch in grausiger Erinnerung...!

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
nach oben springen

#4

RE: es war eine Katastrophe

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 28.11.2011 22:44
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von josy95

Zitat von Hans55
Hallo,zusammen!
Der Unterwäschetausch,das war immer ein"Theater",nichts hat gepaßt,das Hemd war zu kurz ,die Hose zu lang ,oder umgekehrt!Am schlimmsten war es in der Ausbildungskompanie,da hat der Unterwäschetausch nie richtig geklappt! Gemuffelt hat das Zeug immer wie eine Chemiebude!Später hatte ich private Unterwäsche was ja erlaubt war und der Ärger hatte ein Ende! Hans55




Das war nicht nur bei GT so, bei NVA war das selbige Problem!

Unter Normalbedingungen, d. h. keine Beziehungen zum BA- Kammerbullen maimal einmal in der Woche Tauschmöglichkeit..., die eigene Wäsche bekam man eeh nicht wieder...unter heutigen hygenischen Gesichtspunkten einfach undenkbar, regelrecht ekelerregend!

Gut, man hätte die Möglichkeit gehabt, die Unterwäsche nach Dienstschluß selbst zu waschen (im Waschbecken natürlich, wo sonst!)..., aber wo bitteschön bis zum nächsten Morgen 6:30 Uhr trocknen???

Massenhaft aufgetretendev Hauterkrankungen wie Ekzeme, bakterielle Infekte der Haut und Pilze, den s. g. "Wolf gelaufen" sind noch in grausiger Erinnerung...!

josy95



ja ja josy der gute alte wolf, welcher soldat kennt ihn nicht, wenn die kuppe trieft? und da behaupten die grünen den wolf in brandenburg wieder heimisch zu machen, wir hatten ihn schon vor der wende ungewollt.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
nach oben springen

#5

RE: es war eine Katastrophe

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 28.11.2011 22:57
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von EK 82/2

Zitat von josy95

Zitat von Hans55
Hallo,zusammen!
Der Unterwäschetausch,das war immer ein"Theater",nichts hat gepaßt,das Hemd war zu kurz ,die Hose zu lang ,oder umgekehrt!Am schlimmsten war es in der Ausbildungskompanie,da hat der Unterwäschetausch nie richtig geklappt! Gemuffelt hat das Zeug immer wie eine Chemiebude!Später hatte ich private Unterwäsche was ja erlaubt war und der Ärger hatte ein Ende! Hans55




Das war nicht nur bei GT so, bei NVA war das selbige Problem!

Unter Normalbedingungen, d. h. keine Beziehungen zum BA- Kammerbullen maimal einmal in der Woche Tauschmöglichkeit..., die eigene Wäsche bekam man eeh nicht wieder...unter heutigen hygenischen Gesichtspunkten einfach undenkbar, regelrecht ekelerregend!

Gut, man hätte die Möglichkeit gehabt, die Unterwäsche nach Dienstschluß selbst zu waschen (im Waschbecken natürlich, wo sonst!)..., aber wo bitteschön bis zum nächsten Morgen 6:30 Uhr trocknen???

Massenhaft aufgetretendev Hauterkrankungen wie Ekzeme, bakterielle Infekte der Haut und Pilze, den s. g. "Wolf gelaufen" sind noch in grausiger Erinnerung...!

josy95



ja ja josy der gute alte wolf, welcher soldat kennt ihn nicht, wenn die kuppe trieft? und da behaupten die grünen den wolf in brandenburg wieder heimisch zu machen, wir hatten ihn schon vor der wende ungewollt.





...wenn Du so die Grünen und damit ihren Vize Özdämlich, hoppla Özdemir verunglimpfst..., alter Falter..., und dann noch im Zusammenhang mit Unterwäsche!

Dann pass man auf, das Du nicht auch demnächst gar als Neonazi oder Symphatisant eingestuft wirst...!

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
nach oben springen

#6

RE: es war eine Katastrophe

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 28.11.2011 23:06
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

nee josy9 ich neonazi? nie ich kann ausländisch sprechen.
allemalachen heißt ich möche ein foto machen
machmahall heist der musiker soll musik machen
güllehülle heist unterhose
wer sich so wie ich mit sprachen beschäftigt kann gar kein neonazi sein.

aber ein wort ist echt und das sollte man nie einem chinesen sagen, "tschüße". vielleicht falsch geschrieben aber so ausgesprochen. was es heißt? probiert es aus, der undank wird euer lohn sein.
oder bestellt in spanien eine"puta" ist ja ähnlich wie pute.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 28.11.2011 23:19 | nach oben springen

#7

RE: es war eine Katastrophe

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 29.11.2011 09:23
von küche69 | 428 Beiträge

Hallo zusammen!

Ich habe hier ja schon geschrieben, das ich, bevor ich in die Küche "versetzt" wurde, viele Dinge habe erledigen müssen (die Akkus für die Funkgeräte bzw. die großen Handlampen laden, dann war ich auch für einige Zeit der Schreiber) und zu dessen Aufgaben gehörte auch der Unterwäschetausch, es war gut , dass an der Grenze auch private Wäsche getragen werden durfte.

In der Ausbildung ja nicht, wie schon meine Vorschreiber sagten, jedenfalls brachten manche Unterhosen oder die Hemden mit langen oder kurzen Arm zurück, ich möcht nur sagen unter aller Sau. Wenn die Wäsche kaputt war ging das ja noch, aber die Bremsspuren oder wenn die Kameraden ihr Erbrochnes aufgewischt und gleich in der Wäsche eingewickelt haben, also wenn die das daheim Mutti zugemutet hätten, da hätte es mächtig Ärger gegeben!

Manchmal habe ich die Wäsche mit Motorradhandschuhen entgegen genommen, der vorherige Schreiber hatte mir zum Glück gesagt, weshalb die Handschuhe dort liegen!


Grüße von Küche69


________________

"Wer nicht mit beiden Augen sieht, wird nie die ganze Wahrheit sehn!"



nach oben springen

#8

RE: es war eine Katastrophe

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 29.11.2011 09:27
von damals wars | 12.215 Beiträge

In der Ausbildung wurde ja die berühmte Nummer eingenäht. Und es hat, zumindest in meiner Erinnerung, auch geklappt.
Als ich im dann im Grenzregiment ankam, funktionierte das nicht mehr.

Daher hatte ich mir schnell angewöhnt,Unterwäsche abzugeben.
Es wurde Unterwäsche in ausreichender Anzahl beschaffen bzw. habe ich die mir beschaffenlassen, und diese dann als Paket zum Waschen regelmäßig in die Heimat geschicken. Ich habe auch immer eine Motivationshilfe aus der MHO mit verpackt.

Falls es mal länger dauerte, musste eben eine Handwäsche eingelegt werden.

Im Sommer trug ich rot- gelb.
War allerdings immer die Gefahr, das man kontrolliert wurde.
Gerade bei der Vergatterung als UvD habe ich das manchmal erlebt.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
zuletzt bearbeitet 29.11.2011 09:28 | nach oben springen

#9

RE: es war eine Katastrophe

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 29.11.2011 10:05
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von josy95

Massenhaft aufgetretendev Hauterkrankungen wie Ekzeme, bakterielle Infekte der Haut und Pilze, den s. g. "Wolf gelaufen" sind noch in grausiger Erinnerung...!


@josy, sackratten, exzeme, pilze etc. sind nicht durch "fremde unterwäsche" entstanden, welche ordentlich gekocht wurde und daher einlief, sondern durch die mangelnde persönliche hygiene. das hatte wiederum zwei ursachen: einerseits haben sich viele nicht ordnungsgemäß gewaschen (hatte ihnen mami offensichtlich nie gezeigt) und die mangelnde möglichkeit zum duschen etc.
"alte hasen" halfen sich (trotz verbot), indem sie sich waschschüsseln besorgten und diese gegenseitig über den kopf kippten, also eine art duschersatz.

"sich einen wolf laufen...." da muss man ja schon ganz taub gewesen sein um nicht die diesbezüglichen erfahrungen der ganz alten zu hören...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
nach oben springen

#10

RE: es war eine Katastrophe

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 29.11.2011 11:32
von exgakl | 7.238 Beiträge

gabs da nicht mal einen Film mit Kevin Costner.... "Der sich den Wolf tanzt"?


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
nach oben springen

#11

RE: es war eine Katastrophe

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 29.11.2011 12:21
von GeMi | 556 Beiträge

Zitat von GilbertWolzow
[quote="josy95"]

"alte hasen" halfen sich (trotz verbot), indem sie sich waschschüsseln besorgten und diese gegenseitig über den kopf kippten, also eine art duschersatz.




Hallo,

wir hatten alle einen Wasserschlauch. Der wurde auf den Hahn im Waschraum gesteckt und fertig war die Ersatzdusche. In den Keller ging niemand zum Duschen.
Am Kanten trugen fast alle private Unterwäsche und alle gingen auch im Sommer mit langen Unterhosen. So übel war das auch nicht.
Die Hygiene wurde bei uns eigentlich großgeschrieben. Ich kann mich nicht erinnern, daß einer mal seinen "Würfelhusten" mit der Unterwäsche aufgewischt hat. Das hätte Ärger gegeben.


Die Menschheit besteht aus einigen wenigen Vorläufern, sehr vielen Mitläufern und einer unübersehbaren Zahl von Nachläufern.

Jean Cocteau
nach oben springen

#12

RE: es war eine Katastrophe

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 29.11.2011 19:00
von stutz | 568 Beiträge

Wir hatten riesige Zahlenkombinationen, ähnlich einem Autokennzeichen, vorn und hinten auf der Unterwäsche aufgedruckt. Dadurch hat auch jeder seine " Reizwäsche " wieder bekommen. Unser BA - Buiie war da sehr auf Draht und hat seine Arbeit mit Akribie bewältigt.
@GilbertWolzow....wieso war der Duschvorgang, mit den Schüsseln über den Kopf giessen. bei euch verboten.....wir nannten das ofiziell: " schüsseln gehen ".


"Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk;
und meine Nation, die ich mit großen Stolz verehre, ist die deutsche Nation.
Eine ritterliche, stolze und harte Nation." ( Ernst Thälmann )
nach oben springen

#13

RE: es war eine Katastrophe

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 29.11.2011 19:44
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von stutz
@GilbertWolzow....wieso war der Duschvorgang, mit den Schüsseln über den Kopf giessen. bei euch verboten.....wir nannten das ofiziell: " schüsseln gehen ".


weil die gefahr von schimmel und fäule in und an den wänden bestand. selbst lange nach ende des wachregimentes sah man noch von aussen (salpeter und putzaufblähungen) an den gebäuden in adlershof wo sich in welchen etagen die waschräume befanden....


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
nach oben springen

#14

RE: es war eine Katastrophe

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 29.11.2011 19:50
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von GilbertWolzow

Zitat von josy95

Massenhaft aufgetretendev Hauterkrankungen wie Ekzeme, bakterielle Infekte der Haut und Pilze, den s. g. "Wolf gelaufen" sind noch in grausiger Erinnerung...!


@josy, sackratten, exzeme, pilze etc. sind nicht durch "fremde unterwäsche" entstanden, welche ordentlich gekocht wurde und daher einlief, sondern durch die mangelnde persönliche hygiene. das hatte wiederum zwei ursachen: einerseits haben sich viele nicht ordnungsgemäß gewaschen (hatte ihnen mami offensichtlich nie gezeigt) und die mangelnde möglichkeit zum duschen etc.
"alte hasen" halfen sich (trotz verbot), indem sie sich waschschüsseln besorgten und diese gegenseitig über den kopf kippten, also eine art duschersatz.

"sich einen wolf laufen...." da muss man ja schon ganz taub gewesen sein um nicht die diesbezüglichen erfahrungen der ganz alten zu hören...





@Gilbert, Du Verbalrüpel! Sackratten...! Wenn schon denn schon, "Matrosen am Mast"..., Du weißt doch, was Achim Reichel dazu singt in seinem He, Alloah - he"!

Spaß bei Seite. Sackratten gab es bei uns nicht, zumindest nicht, das ich wüßte.

Die Hautpilz- und sonstigen massenhaft aufgetretenden Infektionen hatten wohl die Ursache mit darin, zumindest so die offizielle Version unserer Vorgesetzten, das die NVA- Wäsche in einer Großwäscherei u. a. mit der Wäsche von den sowj. Streitkräften mit gewaschen wurde. Hier vermutete man die Hauptinfektionsursache. Als diese Tatsache bekannt wurde, setzte man vermehrt Desinfektionsmittel beim Spülvorgang der Wäsche ein. Ehem. weiße Unterwäsche war nun hellbraun! Kein Scherz!
Da es sich nun mal bei Desinfektionsmittel um Chemie handelt und das Krams nicht richtig ausgespült wurde, warum auch immer, reizte das die Haut um so mehr. Wer sich mit sowas ein wennig auskennt weiß auch, das dementsprechend vorgeschädigte, gereizte Haut um so anfälliger für derartige Infektionskrankheiten wie Pilze ect. ist.

Die Epedemie war so groß, das durch den hohen Krankenstand (s. g. Innendienstkranke) ernsthaft die Gefechtsbereitschaft gefährdet war. Darum entschloß man sich ganz schnell und urplötzlich, die bís dato streng verbotene Privatunterwäsche nicht nur zuzulassen, sondern regelrecht "zu befehlen". Eigens in der Poststelle neben der MHO wurde der Paketannahmeschalter vergrößert und die erste Zeit ein oder zwei Soldaten zur Hilfe der Postangestellten "abgeordnet", um den Andrang zu bewältigen!

Auch kein Scherz!

@Gilbert, weißte übrings was gegen Sackratten sehr gut geholfen haben soll? Sagten zumindest die Altgedienten immer...: Tetralöscher- (inhalt).

Soll zwar fürchterlich gebrannt haben an der *ülle!

Eben typisch altes Hausrezept!


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 29.11.2011 19:51 | nach oben springen

#15

RE: es war eine Katastrophe

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 29.11.2011 20:10
von damals wars | 12.215 Beiträge

Frage mich, wo die das Desinfektionsmittel so schnell herbekommen haben.

Als Uffz- Schüler war ich Chef der Besenkammer, das Zeug zu beschaffen war unmöglich, und die Bestände vom Anfang des Halbjahres schnell verbraucht.

Kein Wunder, das so viele Fusspilz hatten.

Auch ich hatte meine Badelatschen vergessen, hat mir zwei Wochen im Med.- Punkt und einen Besuch in Neustadt Glewe (das Paradies auf Erden!!!) eingebracht.
-----------------------------------------------
Ich hatte das mit den Waschschüssel bei den Uffzen gesehen. Und dann auch so gemacht.
Kostete zwar einiges an Freizeit. Aber man war sauber.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
nach oben springen

#16

RE: es war eine Katastrophe

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 29.11.2011 20:13
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Zitat von josy95
[...]
Gut, man hätte die Möglichkeit gehabt, die Unterwäsche nach Dienstschluß selbst zu waschen (im Waschbecken natürlich, wo sonst!)..., aber wo bitteschön bis zum nächsten Morgen 6:30 Uhr trocknen???
[...]


Hi josy95,

verstehe ich das richtig, daß Ihr nur eine Unterhose zur Verfügung hattet?
Die beschriebenen Folgen, wie Löcher in den Hosen, durch die dann wohl die Sackratten reinkamen, sind dann ja völlig nachvollziehbar.

Gruß
Stefan


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
nach oben springen

#17

RE: es war eine Katastrophe

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 29.11.2011 21:56
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von damals wars

Kein Wunder, das so viele Fusspilz hatten.

Auch ich hatte meine Badelatschen vergessen, hat mir zwei Wochen im Med.- Punkt und einen Besuch in Neustadt Glewe (das Paradies auf Erden!!!) eingebracht.


manchmal frage ich mich ob ihr damals euren opa´s nicht zugehört habt.... schon die erzählten, dass gegen fusspilz der eigene urin hilft!!!! deshalb sollte man in der dusche auch nicht auf den nachbarn zielen...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
nach oben springen

#18

RE: es war eine Katastrophe

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 29.11.2011 22:21
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von damals wars
Frage mich, wo die das Desinfektionsmittel so schnell herbekommen haben.

Als Uffz- Schüler war ich Chef der Besenkammer, das Zeug zu beschaffen war unmöglich, und die Bestände vom Anfang des Halbjahres schnell verbraucht.

Kein Wunder, das so viele Fusspilz hatten.

Auch ich hatte meine Badelatschen vergessen, hat mir zwei Wochen im Med.- Punkt und einen Besuch in Neustadt Glewe (das Paradies auf Erden!!!) eingebracht.
-----------------------------------------------
Ich hatte das mit den Waschschüssel bei den Uffzen gesehen. Und dann auch so gemacht.
Kostete zwar einiges an Freizeit. Aber man war sauber.




Das Desinfektionsmittel hatten die in der Wäscherei. Glaubt mir, die bräunliche, einst weiße Unterwäsche war schon der Horror beim Anblick, geschweige das ungute Gefühl auf der Haut. Und gerochen hat das auch ganz eigentümlich...!

Das Allround- Desinfektionsmittel zu DDR- Zeiten hieß ja Wofasept, hergestellt im ehem. Chemiekombinat Wolfen, daher auch der Name. War eigentlich gar nicht so schlecht. Hab unlängst beim Aufräumen im Gartenschrank so ein Pülleken noch gefunden, gewissenhaft und fein säuberlich, wie mein alter Herr nun mal als Apotheker war, von Hand beschriftet, steht auch noch die Jahreszahl 1988 drauf...


Wofasept roch aber gegen die Unterwäsche wie Parfüm Marke Jil Sander, meinethalben auch Karl Lagerfeld oder Carlo von Tiedemann...

Und: In Neustadt Glewe (Lazarett) war ich auch ein paar mal (Nicht wegen Fußpilz & Co). Geiler Laden war das. Da hat mich mal ein Oberstleutenant (Arzt) mehr oder minder stramm stehen lassen, weil ich ihn gegrüßt habe..., der wollte wissen, woher ich komme...!


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
nach oben springen

#19

RE: es war eine Katastrophe

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 29.11.2011 22:30
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Ari@D187

Zitat von josy95
[...]
Gut, man hätte die Möglichkeit gehabt, die Unterwäsche nach Dienstschluß selbst zu waschen (im Waschbecken natürlich, wo sonst!)..., aber wo bitteschön bis zum nächsten Morgen 6:30 Uhr trocknen???
[...]


Hi josy95,

verstehe ich das richtig, daß Ihr nur eine Unterhose zur Verfügung hattet?
Die beschriebenen Folgen, wie Löcher in den Hosen, durch die dann wohl die Sackratten reinkamen, sind dann ja völlig nachvollziehbar.

Gruß
Stefan





Du hast zumindest dahingehend richtig gelesen, verstanden, wir hatten nur 1 paar Unterwäsche, langärmlig Hemd und Hose. Vorgesehen war auch nur einmal wöchentlicher tausch, es sei denn, man hatte beim BA- Kammerbullen Vitamin B- Komplex, welcher max. erst ab 2. Diensthalbjahr aktuell war. Oder selber waschen, Bedingungen, Vorraussetzungen, das Zeug bis nächsten Morgen wieder trocken zu bekommen fast null!

Das war alles super hygenisch! Meinst Du wohl, wenn wir an der Technik repariert haben die Schwarzkombi sich mit Öl oder Diesel durchtränkt hatte und die Unterwäsche auch ihren Teil abbekommen hatte. Die Buden stanken manchmal nachts schlimmer wie eine Petro- Raffenerie!

Das 2. Paar (neue) Unterwäsche der Grundausstattung lag ordentlich gefaltet, innen mit Zeitungspapier oder Pappe als Anschauungsmaterial, Requisiete des ordentlichen Soldaten in Form eine Päckchens im Schrank...!
Berühren verboten! Lagerfrist im Regelfall 18 Monate!
Naja, und mal ganz ehrlich, kleine Ferkel und Dreckschweinchen gab es natürlich auch..., die hatten wenig oder nichts dadraus, wenn der Zwickel der Unterbuchse nach einer Woche Tragezeít hart wie ein Koffergriff oder zum Ausstanzen für Unterlegscheiben geeignet war!

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 29.11.2011 22:35 | nach oben springen

#20

RE: es war eine Katastrophe

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 30.11.2011 08:54
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

ich glaube, wir bekamen damals in der b/a kammer 3 paar lange unterwäschegarnituren. ein paar davon musste zusammengelegt ins teil 1.
also hatte man noch 2 paar zur nutzung. unterwäsche und bettwäsche wurde jeden mittwoch getauscht. einsammeln und tauschen musste der stubendienst. nachdem wir 2 mal getauscht hatten besaß keiner mehr passende unterwäsche - alles zu klein. so in etwa: man hat grösse 7 abgegeben und bekam grösse 5 wieder .

wir haben unsere dreckwäsche am mittwoch nachdem mittagessen alle auf einen haufen für den tausch durch den stubendienst geworfen. obendrauf kam die bettwäsche (1 laken und 1 bezug - kopfkissen gab es nicht). alle setzten sich auf ihre betten und der stubendienst griff sich wahllos ein laken aus dem haufen und hielt dieses hoch. alle mussten raten welchen kontinent oder welches land sie erkennen...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
nach oben springen


Ähnliche Themen Antworten/Neu Letzter Beitrag⁄Zugriffe
"Privat geht vor Katastrophe"
Erstellt im Forum DDR Zeiten von Moskwitschka
39 08.12.2016 13:02goto
von Hanum83 • Zugriffe: 3058
F. Streletz - Die Handlungen der militärischen Führung im Herbst 1989
Erstellt im Forum Das Ende der DDR von werner
409 17.02.2015 14:40goto
von damals wars • Zugriffe: 20755
Der Todes-Flug von Cottbus / MIG-Absturz von 1975
Erstellt im Forum Themen vom Tage von
36 06.03.2015 15:58goto
von G. Michael • Zugriffe: 4453
Die Katastrophe von Rambow
Erstellt im Forum Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze von Schlutup
9 07.01.2014 16:16goto
von rotrang • Zugriffe: 941
25 Jahre Tschernobyl
Erstellt im Forum Themen vom Tage von Blanco
15 03.08.2014 23:32goto
von 94 • Zugriffe: 2433
Ökologische Katastrophe in der DDR
Erstellt im Forum Leben in der DDR von Angelo
1 31.05.2010 12:36goto
von SFGA • Zugriffe: 682
Welche Katastrophen waren die schlimmsten in der Geschichte der DDR?
Erstellt im Forum Leben in der DDR von Angelo
144 16.12.2011 18:04goto
von Diplomkanonier • Zugriffe: 27855
Die Katastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986
Erstellt im Forum Leben in der DDR von Berliner
70 13.03.2010 12:32goto
von Ludwig • Zugriffe: 5864

Besucher
5 Mitglieder und 31 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: TalSiar
Besucherzähler
Heute waren 590 Gäste und 40 Mitglieder, gestern 3617 Gäste und 188 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14376 Themen und 558757 Beiträge.

Heute waren 40 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen