#21

RE: Werdegang eines hauptamtlichen MA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.11.2011 12:54
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

In der Regel wurde der DG übernommen, ob er entsprechend aufgewertet werden konnte hing letztendlich von der nachgewiesen Qualifikation und der zugewiesenen Planstelle innerhalb des MfS ab.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#22

RE: Werdegang eines hauptamtlichen MA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.11.2011 15:18
von StabsfeldKoenig | 2.643 Beiträge

Das müßte die richtige Nr. sein: 95;45;00



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#23

RE: Werdegang eines hauptamtlichen MA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.11.2011 15:39
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

ja, bei dieser truppe dürfte das auch möglich gewesen sein. die "arbeitsgruppe minister" hatte aber ein breites spektrum...

dann grenze ich aber den dienstgrad, anhand der von dir benannten vergütung, auf ofw bzw. ultn ein.


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#24

RE: Werdegang eines hauptamtlichen MA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.11.2011 18:42
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig
Etwas abweichend vom ursprünglichen Thema habe ich eine Frage, möchte jedoch nicht gleich einen neuen Strang eröffnen.


Welchen Dienstgrad und welche Aufgaben könnte ein MA des MfS Geburtsjahr 1964 mit einem Jahreseinkommen von ca. 17.000,- M im Jahr 1989 gehabt haben?
Wäre nur der Weg zum Leutnant im Wachregiment denkbar, kann er so jung als Zivilangestellter ein so hohes Einkommen gehabt haben oder wäre auch ein "Direkteinstieg" mit Studium Kriminalistik (HU Berlin) bzw. an der Hochschule für Staat und Recht möglich, um dann bereits in einer der ermittelnden Abteilungen als Offizier anzufangen?



17.000 M war ein hohes Einkommen im Jahre 1989 in der DDR ?

Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#25

RE: Werdegang eines hauptamtlichen MA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.11.2011 19:01
von Alfred | 6.841 Beiträge

Gert,

jetzt rechnen wir mal die Stunden die hinter dem Verdienst standen .

Überstunden wurden nicht bezahlt, wenn einer mit dem Dienstgrad Soldat einstieg, verdiente er die erste Zeit weniger als seine ehemaligen Kumpels mit denen er z.B. seinen Facharbeiter machte.

Gert,

was verdient denn ein MA des BND ?


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#26

RE: Werdegang eines hauptamtlichen MA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.11.2011 20:27
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Alfred
Gert,

jetzt rechnen wir mal die Stunden die hinter dem Verdienst standen .

Überstunden wurden nicht bezahlt, wenn einer mit dem Dienstgrad Soldat einstieg, verdiente er die erste Zeit weniger als seine ehemaligen Kumpels mit denen er z.B. seinen Facharbeiter machte.

Gert,

was verdient denn ein MA des BND ?



das weiss ich nicht aber für einen solchen Lohn habe ich 1989 nicht mein müdes Haupt vom Kopfkissen gehoben. Den genannten Verdienst hatte ich bereits im Jahre 1969/70 erreicht.. Das klingt auf den ersten Blick sicher überheblich ist aber nicht so gemeint. Ich möchte aber das mal als Beispiel nehmen für jene, die hier im Forum immer schreiben wie toll das früher in der DDR war und wie schlecht die Löhne doch heute sind usw.

Gruß Gert


.
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Mahatma Gandhi
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#27

RE: welche Beweggründe gab es, als IM tätig zu werden

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.11.2011 21:09
von Huf (gelöscht)
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Zitat von Polter
Wer ehrlich büßen will, der muß ordentlich beichten!
Und auf den Knien um Verzeihung bitten. Wer verzeiht einem Spitzel?




Soll keine oberlehrerhafte Belehrung sein, aber nach meinem Empfinden ist Deine Aussage gegenüber Wissenden nicht zielführend. Man sollte eher im Gespräch bleiben, um jene Leute auch, wenn nur ansatzweise, zu verstehen.
Die hier aufgekommene Frage nach dem Verdienen erscheint mir eher so zu verstehen, was haben sie bekommen, oder?

VG Huf


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#28

RE: Werdegang eines hauptamtlichen MA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.11.2011 23:36
von mannomann14 | 625 Beiträge

könntet ihr beiden bitte mal eure persöhnliche Streitigkeiten auch mit Hilfe persönlicher Nachrichten klären? Danke


Etwas über mich zu schreiben, um sich dann daraus ein Bild von mir machen zu können , wäre ungefähr so, wie der Versuch Architektur zu tanzen...
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#29

RE: Werdegang eines hauptamtlichen MA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.11.2011 12:09
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Wäre es nicht sinnvoll das gebolze der Beiträge 27 bis ... abzutrennen und in die Mülltonne zu verschieben?


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#30

RE: Werdegang eines hauptamtlichen MA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.11.2011 12:09
von Angelo | 12.396 Beiträge

Die Offtopic Diskussion findet ihr jetzt hier und jetzt zurück zum Thema

RE: Werdegang eines hauptamtlichen MA


zuletzt bearbeitet 22.11.2011 12:10 | nach oben springen

#31

RE: welche Beweggründe gab es, als IM tätig zu werden

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.11.2011 12:28
von Polter (gelöscht)
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Zitat von Huf

Zitat von Polter
Wer ehrlich büßen will, der muß ordentlich beichten!
Und auf den Knien um Verzeihung bitten. Wer verzeiht einem Spitzel?




Soll keine oberlehrerhafte Belehrung sein, aber nach meinem Empfinden ist Deine Aussage gegenüber Wissenden nicht zielführend. Man sollte eher im Gespräch bleiben, um jene Leute auch, wenn nur ansatzweise, zu verstehen.
Die hier aufgekommene Frage nach dem Verdienen erscheint mir eher so zu verstehen, was haben sie bekommen, oder?

VG Huf




Du zitierst meinen Betrag #11 im Thema als dieses unter dem Titel " welche Beweggründe gab es, als IM tätig zu werden " aktuell war.
Ich hätte nämlich gerne gewußt, was man so denkt, wenn man IM war, für die Stasi offensichtlich auch gearbeitet hat, aus dem Knast freigekauft in den Westen kam und sich ohne Not dem Westberliner Staatsschutz offenbart hat. Von der Verehrung eines Herrn Stiller ganz abgesehen. Der User hatte geantwortet - gut!
Nun wird dieser Beitrag #11 von Dir im Thema unter dem inzwischen veränderten Titel " Werdegang eines hauptamtlichen MA " ein-
gebaut. Ab Beitrag #13 ist von " Einkommen " ( von Lohn und Gehalt ) die Rede. In der Tat ist es nicht zielführend, so mit Zitaten
zu arbeiten. Was ist der Sinn und Zweck Deiner Übung?


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#32

RE: welche Beweggründe gab es, als IM tätig zu werden

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.11.2011 14:12
von Polter (gelöscht)
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Zum "werdegang eines hauptamtlichen ma" kann ich nichts beisteuern. Aber zum Werden gehört auch das Ende/Schicksal eines
Hauptamtlichen. In den Weiten des www habe ich folgendes gefunden. Der ehemalige Hauptamtliche Günter Bergmann berichtet:

Es gab auch jüngere Mitarbeiter, die vor allem aus einem antifaschistischen Elternhaus kamen. Einer meiner Mitkämpfer nahm im Dezember 1996 an einer Podiumsdiskussion von Bündnis 90/Grüne im Preußischen Landtag hier in Berlin teil. Er erklärte dort: "Ich spreche hier, weil meine Eltern im KZ Bergen-Belsen umgekommen sind und mein kleiner Bruder - gar nicht weit weg von hier - der damals sieben Jahre alt war - von der Gestapo erschlagen wurde. Der Herr Walter Odenwald - das können sie zur Kenntnis nehmen - hat mir als 12jährigem 1942 den Kopf meines Vaters angeboten zum Bohnensuppe-Kochen. Wissen Sie, was er nach 1945 gemacht hat? Er war Leiter des Verfassungsschutzes Niedersachsens." (ND, 6.12.1996) Für die Atmosphäre in dieser Veranstaltung spricht das zynische Gejohle der anwesenden agent-provokateurs. Dabei versagte sein Herz und er schied aus dem Leben. Er sprach vorher in dieser Veranstaltung noch über seine - wie auch meine - Tätigkeit als Mitarbeiter des MfS im Kampf gegen die "Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit".

Ich habe den Namen Walter Odenwald gegooglet: Odenwald war SS - Sturmbannführer.


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#33

RE: welche Beweggründe gab es, als IM tätig zu werden

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.11.2011 18:51
von Huf (gelöscht)
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Im Beitrag #27 wollte ich eigentlich ausdrücken, dass man dort nichts verdient hat, sondern man hat etwas bekommen.
Das ist ein wesentlicher Unterschied, @Polter!, oder?

Vg Huf


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#34

RE: welche Beweggründe gab es, als IM tätig zu werden

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.11.2011 18:58
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Huf
Im Beitrag #27 wollte ich eigentlich ausdrücken, dass man dort nichts verdient hat, sondern man hat etwas bekommen.
Das ist ein wesentlicher Unterschied, @Polter!, oder?

Vg Huf



Ich denke schon mit diesen Dienstzeiten hat man sich das verdient!


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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#35

RE: welche Beweggründe gab es, als IM tätig zu werden

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.11.2011 20:12
von Huf (gelöscht)
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Mensch Feliks,

jetzt hast Du mein "künstlerisches Mittel" der gutgemeinten Provokation zerstört.

Ich wollte den Polter nur bei der Pflege seines "Feindbildes" eine Steilvorlage bieten.

Aber im Ernst, wir machen es uns alle hier zuweilen echt schwer!


VG Huf


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#36

RE: welche Beweggründe gab es, als IM tätig zu werden

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.11.2011 20:32
von Polter (gelöscht)
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Zitat von Huf
Mensch Feliks,

jetzt hast Du mein "künstlerisches Mittel" der gutgemeinten Provokation zerstört.

Ich wollte den Polter nur bei der Pflege seines "Feindbildes" eine Steilvorlage bieten.

Aber im Ernst, wir machen es uns alle hier zuweilen echt schwer!


VG Huf




Ich wollte den Polter nur bei der Pflege seines "Feindbildes" eine Steilvorlage bieten. Kannste mir da eventuell was erklären? Wie soll bzw. könnte mein " Feindbild " aussehen? Wenn ich das richtig verstehe, muß man bei einem Feindbild gegen etwas sein? Muß man auch für etwas sein?


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