#41

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 15:03
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

GBZ1, wo standen denn die Schilder, die eindeutig vor den SM70 gewarnt haben, waren es denn nicht eher westdeutsche Schilder, die davor warnten, das dort sowjetzonale Minen sind....ich kenn jemanden der damals als Hobby hatte die Grenze zu filmen, auf den bewegten Bildern mit SM70 sieht man jedoch keine Schilder....

....anyway, ging ja um den Schiessbefehl....was wäre passiert, wenn man als Grenzsoldat bei der Vergatterung gesagt hätte, darf ich das bitte schriftlich haben....

groetjes

Mara


Kein Sex mit Nazis...!!!
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#42

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 15:11
von GZB1 | 3.286 Beiträge

@SkinnyTrucky

Ist alles schon mal ausführlich hier im Forum diskutiert worden! Auch der sogenannte ""Schießbefehl"".

Suchfunktion nutzen hilft oftmals:

Lieste mal hier! Die Grenzen der DDR (3)

Jo, den §26 und 27 Grenzgesetz hätte er sich sicher ein paar mal abschreiben können, zur Verinnerlichung.


zuletzt bearbeitet 13.11.2011 15:13 | nach oben springen

#43

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 15:18
von Mike59 | 7.945 Beiträge

Zitat von SkinnyTrucky
GBZ1, wo standen denn die Schilder, die eindeutig vor den SM70 gewarnt haben, waren es denn nicht eher westdeutsche Schilder, die davor warnten, das dort sowjetzonale Minen sind....ich kenn jemanden der damals als Hobby hatte die Grenze zu filmen, auf den bewegten Bildern mit SM70 sieht man jedoch keine Schilder....


Na ich kann mir nicht vorstellen das der Hobby Filmer vom GZD da auf dem Kolonnenweg unterwegs war und seine Aufnahmen machte, denn dort standen diese Schilder
Die Schilder die du hier zitierst standen ja wohl auf der anderen Seite

Zitat

....anyway, ging ja um den Schiessbefehl....was wäre passiert, wenn man als Grenzsoldat bei der Vergatterung gesagt hätte, darf ich das bitte schriftlich haben....

groetjes

Mara



Das würde mich auch mal interessieren, hat wohl keiner gemacht, mir ist jedenfalls nichts überliefert. Ist ähnlich wie mit dem Beipackzettel, werden die Nebenwirkungen spürbar fängt man an nachzulesen.

Mike59

Angefügte Bilder:
200w_05151909778.jpg

zuletzt bearbeitet 13.11.2011 15:20 | nach oben springen

#44

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 15:21
von damals wars | 12.130 Beiträge

Zitat von SkinnyTrucky
das dort sowjetzonale Minen sind...

groetjes

Mara



In der Sowjetzone gab es noch keine Minen an der Grenze.

Diese Geschichtskenntnisse sind wirklich verherrend.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#45

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 15:32
von eisenringtheo | 9.164 Beiträge

Zitat von damals wars

Zitat von SkinnyTrucky
das dort sowjetzonale Minen sind...

groetjes

Mara



In der Sowjetzone gab es noch keine Minen an der Grenze.

Diese Geschichtskenntnisse sind wirklich verherrend.




Das kann man so nicht sagen. Geschichte hat mit Politik zu tun. Und aus offzieller Sicht der BRD gab es bis 1971 keine DDR, sondern eine Sowjetzone und ein Pankower (Unrechts-) Regime. Das dürfte in den zeitgenössischen Geschichts- und Schulbüchern gestanden haben. Und ist natürlich auch in die Warnschilder "eingearbeitet" worden.
http://www.grenzstreife.de/Grenze/Grenzk...ommission_.html
Theo


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#46

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 15:40
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Da steht aber garnicht drauf, das dort scharfe Selbstschussanlagen am Zaun hängen GBZ1....das scheint eher ein Schild zu sein, was weit östlich der Grenze hing....wie wurde man aber gewarnt wenn man sich den Zaun aus dem Westen her anschauen wollte....hatte die DDR dort auch Schilder hängen....???? Schliesslich war es ja weitaus einfacher aus der Richtung bis an die Apparate mit eindeutig eingebauten Schiessbefehl ranzukommen....

....ausserdem, ob ich auf eigene Faust suchen gehe, oder einfach hier mal eine Frage stelle, ist dann doch mein Ding....

Das mit dem Abschreiben der Paragrafen....also der Text der Vergatterung war identisch mit dem Wortlaut der Paragrafen....okee dann....

aber naja, alles graue Theorie.....ich geh aber Recht in der Annahme, das es für jeden Grenzsoldaten deutlich war, das niemand aber auch niemand die Grenze ausser an den Übergängen zu passieren und das desnots mit der Waffe sicherstellen zu hatte....das Schiessen auf Menschen war dort eindeutig legitimiert, einmal anrufen, ein Warnschuss und dann....es wurde ja nicht gerade die humane Schiene gefahren, so von eher jemand nicht greifen zu können und ein Leben damit zu sparen....es lief doch alles eher darauf hinaus, lieber tot als das der Grenzverletzer es schafft, egal was es für eine Person ist, ob nun Flüchtling oder Schwerverbrecher, der sich aus dem Staub machen will....

ist das so richtig betrachtet....???

groetjes

Mara


Kein Sex mit Nazis...!!!
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#47

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 15:47
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Nee Maik, dieser Hobbyfilmer durfte dann doch erst nach dem Fall der Mauer auf dem kolonnenweg langlaufen....aber auch nich gleich, denn das musste auch erst geregelt werden, da er aufgrund seines Berufes da einige Regeln zu berücksichtigen hatte....

aber naja, is ja auch egal....geht ja hier eh um was anderes....

groetjes

Mara


Kein Sex mit Nazis...!!!
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#48

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 15:47
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Zitat von Thunderhorse

Zitat von VNRut
Immerhin war die Grenze militärisches Sperrgebiet und zugleich Nahtstelle zwischen zwei Gesellschaftssystemen. Wer sich dorthin begab, egal von welcher Seite, musste mit Konsequenzen rechnen. Dort ging es eben nicht wie in amerikanische und BW-Kasernen zu.




Falsch,
KEIN militärisches Sperrgebeit.
Aber auch dass wurde hier und in anderen Foren, u.a. durch einstellen von Dokumenten breits mehrfach geklärt.

Täglich grüßt das Murmeltier.

And out.



Das Grenzgebiet war militärisch gesichert. Ist da ein Vergleich mit einem militärischen Sperrgebiet nicht legitim?

Stefan


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
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#49

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 15:52
von Mike59 | 7.945 Beiträge

Zitat von SkinnyTrucky
Nee Maik, dieser Hobbyfilmer durfte dann doch erst nach dem Fall der Mauer auf dem kolonnenweg langlaufen....aber auch nich gleich, denn das musste auch erst geregelt werden, da er aufgrund seines Berufes da einige Regeln zu berücksichtigen hatte....

aber naja, is ja auch egal....geht ja hier eh um was anderes....

groetjes

Mara



------------------
Joo geht um etwas anderes, WIMRE gab es die Minenschilder aus dem Osten auf Westseite auch. Ob die allerdings eine längere Halbwertzeit hatten wie die Embleme an den Grenzsäulen, das entzieht sich etwas meiner Kenntnis.

Die unkontrollierte Sammelwut ist ja wohl ein deutsch-deutsches Problem.

Mike59


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#50

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 15:57
von eisenringtheo | 9.164 Beiträge

Zitat von Ari@D187
(...)
Das Grenzgebiet war militärisch gesichert. Ist da ein Vergleich mit einem militärischen Sperrgebiet nicht legitim?

Stefan



Ein militärisches Sperrgebiet ist für Zivilisten gesperrt.
http://www.zone-interdite.net/P/
http://www.zone-interdite.net/P/search.p...tButtonName=%3E
http://www.zone-interdite.net/P/search.p...ttonName=Search
Theo


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#51

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 15:59
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Zitat von eisenringtheo

Das kann man so nicht sagen. Geschichte hat mit Politik zu tun. Und aus offzieller Sicht der BRD gab es bis 1971 keine DDR, sondern eine Sowjetzone und ein Pankower (Unrechts-) Regime. Das dürfte in den zeitgenössischen Geschichts- und Schulbüchern gestanden haben. Und ist natürlich auch in die Warnschilder "eingearbeitet" worden.
http://www.grenzstreife.de/Grenze/Grenzk...ommission_.html
Theo



Soso....ab 1976 stand das mit den Minen garnicht mehr auf den Warnschildern Theo, na das deckt sich ja mit den bewegten Bildern des besagten Hobbyfilmers....sah das grade als ich deinen Link anklickte....also zu Zeiten der SM70 war dann meine Aussage richtig....erst ein gewisser übereifriger Staatsfeind der DDR sah sich genötigt, soein Apparat der Öffendlichkeit vorzuführen....die Apparate hingen also die ganze Zeit ihrer Existens scharf am Zaun und völlig ohne Warnung, vom Westen zumindestens aus gesehen.....nur ein Schild wo HALT draufsteht und ein rostiger Streckmetallzaun dazwischen....

groetjes

Mara


Kein Sex mit Nazis...!!!
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#52

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 16:02
von Mike59 | 7.945 Beiträge

Zitat von SkinnyTrucky

Zitat von eisenringtheo

Das kann man so nicht sagen. Geschichte hat mit Politik zu tun. Und aus offzieller Sicht der BRD gab es bis 1971 keine DDR, sondern eine Sowjetzone und ein Pankower (Unrechts-) Regime. Das dürfte in den zeitgenössischen Geschichts- und Schulbüchern gestanden haben. Und ist natürlich auch in die Warnschilder "eingearbeitet" worden.
http://www.grenzstreife.de/Grenze/Grenzk...ommission_.html
Theo



Soso....ab 1976 stand das mit den Minen garnicht mehr auf den Warnschildern Theo, na das deckt sich ja mit den bewegten Bildern des besagten Hobbyfilmers....sah das grade als ich deinen Link anklickte....also zu Zeiten der SM70 war dann meine Aussage richtig....erst ein gewisser übereifriger Staatsfeind der DDR sah sich genötigt, soein Apparat der Öffendlichkeit vorzuführen....die Apparate hingen also die ganze Zeit ihrer Existens scharf am Zaun und völlig ohne Warnung, vom Westen zumindestens aus gesehen.....nur ein Schild wo HALT draufsteht und ein rostiger Streckmetallzaun dazwischen....

groetjes

Mara



-----------------------
Na mit den Sowjetzonalen Zonenminen mag das ja stimmen, die anderen Warnschilder waren jedenfalls noch bis zum Abbau 1983/84 vorhanden.

Mike59


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#53

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 16:17
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Ari@D187

Zitat von Thunderhorse

Zitat von VNRut
Immerhin war die Grenze militärisches Sperrgebiet und zugleich Nahtstelle zwischen zwei Gesellschaftssystemen. Wer sich dorthin begab, egal von welcher Seite, musste mit Konsequenzen rechnen. Dort ging es eben nicht wie in amerikanische und BW-Kasernen zu.




Falsch,
KEIN militärisches Sperrgebeit.
Aber auch dass wurde hier und in anderen Foren, u.a. durch einstellen von Dokumenten breits mehrfach geklärt.

Täglich grüßt das Murmeltier.

And out.



Das Grenzgebiet war militärisch gesichert. Ist da ein Vergleich mit einem militärischen Sperrgebiet nicht legitim?

Stefan





Ich würde sagen nein, denn jeder Grenzsoldat wusste, dass diese Anlagen den Zweck hatten, Menschen abzuhalten das Land zu verlassen. Es war nach innen gerichtet und nicht nach aussen ,wie bei einen militärisches Sperrgebiet.

Grüße


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#54

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 16:24
von eisenringtheo | 9.164 Beiträge

Zitat von SkinnyTrucky
(...)

Soso....ab 1976 stand das mit den Minen garnicht mehr auf den Warnschildern Theo, na das deckt sich ja mit den bewegten Bildern des besagten Hobbyfilmers....sah das grade als ich deinen Link anklickte....also zu Zeiten der SM70 war dann meine Aussage richtig....erst ein gewisser übereifriger Staatsfeind der DDR sah sich genötigt, soein Apparat der Öffendlichkeit vorzuführen....die Apparate hingen also die ganze Zeit ihrer Existens scharf am Zaun und völlig ohne Warnung, vom Westen zumindestens aus gesehen.....nur ein Schild wo HALT draufsteht und ein rostiger Streckmetallzaun dazwischen....

groetjes

Mara



Doch am Streckmetall waren Warnschilder angebracht.
http://www.grenzstreife.de/Grenze/Grenzt...-2/sm-70-2.html
Warum die Warnung auf dem BRD entfiel? Bestimmt wollte man einen "Minentourismus" hin zum Streckmetall vermeiden. Aber das ist reine Spekulation von mir.
Weil die Grenze in den früheren Jahren noch relativ harmlos wirkte, waren damals Warnschilder umso nötiger

Hönebach 15. Mai 1967
http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?17,4523588
Theo


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#55

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 16:29
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Zitat von maxel22


Ich würde sagen nein, denn jeder Grenzsoldat wusste, dass diese Anlagen den Zweck hatten, Menschen abzuhalten das Land zu verlassen. Es war nach innen gerichtet und nicht nach aussen ,wie bei einen militärisches Sperrgebiet.

Grüße




Auch Westdeutschen war es nicht gestattet dieses Gebiet zu betreten.


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
zuletzt bearbeitet 13.11.2011 16:32 | nach oben springen

#56

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 16:32
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Zitat von eisenringtheo

Zitat von Ari@D187
(...)
Das Grenzgebiet war militärisch gesichert. Ist da ein Vergleich mit einem militärischen Sperrgebiet nicht legitim?

Stefan



Ein militärisches Sperrgebiet ist für Zivilisten gesperrt.
http://www.zone-interdite.net/P/
http://www.zone-interdite.net/P/search.p...tButtonName=%3E
http://www.zone-interdite.net/P/search.p...ttonName=Search
Theo



Theo,

wenn daran der Vergleich scheitern sollte, dann finde ich genug militärische Sperrgebiete, wo Zivilpersonen Zutritt hatten oder gar wohnten.

Welche Zivilpersonen durften denn in der DDR heran bis an den GZI oder an die Minensperren?

Stefan


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
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#57

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 16:43
von Thunderhorse | 4.008 Beiträge

Zitat von SkinnyTrucky
GBZ1, wo standen denn die Schilder, die eindeutig vor den SM70 gewarnt haben, waren es denn nicht eher westdeutsche Schilder, die davor warnten, das dort sowjetzonale Minen sind....ich kenn jemanden der damals als Hobby hatte die Grenze zu filmen, auf den bewegten Bildern mit SM70 sieht man jedoch keine Schilder....

....anyway, ging ja um den Schiessbefehl....was wäre passiert, wenn man als Grenzsoldat bei der Vergatterung gesagt hätte, darf ich das bitte schriftlich haben....

groetjes

Mara




Mit Anmeldung:

Hier lang:
http://www.nva-forum.de/nva-board/index.php?showtopic=10027


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#58

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 16:44
von Thunderhorse | 4.008 Beiträge

Zitat von eisenringtheo

Zitat von SkinnyTrucky
(...)

Soso....ab 1976 stand das mit den Minen garnicht mehr auf den Warnschildern Theo, na das deckt sich ja mit den bewegten Bildern des besagten Hobbyfilmers....sah das grade als ich deinen Link anklickte....also zu Zeiten der SM70 war dann meine Aussage richtig....erst ein gewisser übereifriger Staatsfeind der DDR sah sich genötigt, soein Apparat der Öffendlichkeit vorzuführen....die Apparate hingen also die ganze Zeit ihrer Existens scharf am Zaun und völlig ohne Warnung, vom Westen zumindestens aus gesehen.....nur ein Schild wo HALT draufsteht und ein rostiger Streckmetallzaun dazwischen....

groetjes

Mara



Doch am Streckmetall waren Warnschilder angebracht.
http://www.grenzstreife.de/Grenze/Grenzt...-2/sm-70-2.html
Warum die Warnung auf dem BRD entfiel? Bestimmt wollte man einen "Minentourismus" hin zum Streckmetall vermeiden. Aber das ist reine Spekulation von mir.
Weil die Grenze in den früheren Jahren noch relativ harmlos wirkte, waren damals Warnschilder umso nötiger

Hönebach 15. Mai 1967
http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?17,4523588
Theo





Komischer Streckmateall. War eine MS62 im zweireihigen Stacheldrahtzaun.


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#59

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 16:48
von Thunderhorse | 4.008 Beiträge

Zitat von Ari@D187

Zitat von Thunderhorse

Zitat von VNRut
Immerhin war die Grenze militärisches Sperrgebiet und zugleich Nahtstelle zwischen zwei Gesellschaftssystemen. Wer sich dorthin begab, egal von welcher Seite, musste mit Konsequenzen rechnen. Dort ging es eben nicht wie in amerikanische und BW-Kasernen zu.




Falsch,
KEIN militärisches Sperrgebeit.
Aber auch dass wurde hier und in anderen Foren, u.a. durch einstellen von Dokumenten breits mehrfach geklärt.

Täglich grüßt das Murmeltier.

And out.



Das Grenzgebiet war militärisch gesichert. Ist da ein Vergleich mit einem militärischen Sperrgebiet nicht legitim?

Stefan




Hier lang, aber nur mit Anmeldung.
http://www.nva-forum.de/nva-board/index.php?showtopic=9719

Die GT hatte im Grenzgebiet mehr "polizeiliche Aufgaben" wahrzunehmen.
Siehe Grenzgesetz der DDR bzw. die entsprechenden Weisungen vor dem Inkrafttreten des Grenzgesetztes.

Die Struktur des Grenzgebietes widersprach der eines militärischen Sperrgebietes.

Alles auch hier schon durchgekaut.

Mahlzeit.


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 13.11.2011 17:02 | nach oben springen

#60

RE: Schießbefehl DDR Grenze - Eine Erklärung

in Grenztruppen der DDR 13.11.2011 16:49
von Mike59 | 7.945 Beiträge

Zitat von Ari@D187

Zitat von eisenringtheo

Zitat von Ari@D187
(...)
Das Grenzgebiet war militärisch gesichert. Ist da ein Vergleich mit einem militärischen Sperrgebiet nicht legitim?

Stefan



Ein militärisches Sperrgebiet ist für Zivilisten gesperrt.
http://www.zone-interdite.net/P/
http://www.zone-interdite.net/P/search.p...tButtonName=%3E
http://www.zone-interdite.net/P/search.p...ttonName=Search
Theo



Theo,

wenn daran der Vergleich scheitern sollte, dann finde ich genug militärische Sperrgebiete, wo Zivilpersonen Zutritt hatten oder gar wohnten.

Welche Zivilpersonen durften denn in der DDR heran bis an den GZI oder an die Minensperren?

Stefan



------------------------------
Was verstehst du denn unter heran? Eine SM 70 küssen? Die Legende besagt das es das als Taufe bei der GT mitunter gegeben haben soll. Allein mir fehlt der Glaube.

Also was verstehst du unter heran? Bis zum Kolonnenweg sind jedenfalls jede Menge unterwegs gewesen. Verlang nun aber bitte keine namentliche Aufstellung. Und nebenbei bemerkt haben sich die Brüder und Schwestern im Westen meist einen Dreck um irgend welche Schilder geschert egal von wem diese aufgestellt wurden.

Im übrigen, sind wir schon meilenweit vom Ausgangsthema entfernt.

Mike59


zuletzt bearbeitet 13.11.2011 16:50 | nach oben springen



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