#21

RE: Ein Spitzel traut dem anderen Spitzel nicht

in Bundesnachrichtendienst BND 26.10.2011 12:57
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Polter
Aus der geheimen Welt der Geheimdienste:

http://www.focus.de/politik/deutschland/...aid_677372.html

Wer traut hier wem nicht? Der Papa dem Sohne!



Der Sohn dem Papa wohl auch nicht. Das ist allerdings durchaus familienübergreifend so üblich. Liegt in der Natur der Sache.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#22

RE: Ein Spitzel traut dem anderen Spitzel nicht

in Bundesnachrichtendienst BND 26.10.2011 13:36
von Polter (gelöscht)
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Hoffentlich funktioniert dieser Link:

http://einestages.spiegel.de/static/topi...bramakaber.html

Ist zwar nicht ganz zum Thema, aber es ist schon lustig. Was man sich in den Kreisen so alles hat einfallen lassen.


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#23

RE: Ein Spitzel traut dem anderen Spitzel nicht

in Bundesnachrichtendienst BND 26.10.2011 13:38
von Polter (gelöscht)
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Zitat von Polter
Hoffentlich funktioniert dieser Link:

http://einestages.spiegel.de/static/topi...bramakaber.html

Ist zwar nicht ganz zum Thema, aber es ist schon lustig. Was man sich in den Kreisen so alles hat einfallen lassen.


James Bond war ein Waisenknabe.


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#24

RE: Ein Spitzel traut dem anderen Spitzel nicht

in Bundesnachrichtendienst BND 26.10.2011 20:50
von SCORN | 1.453 Beiträge

Zitat von Gert
...... Bewirken tun sie sowieso nix. Wie oft habe ich schon gelesen, dass die Regierungen entweder die Bericht der Spione nicht lesen oder wenn sie gelesen werden, weitgehend nicht beachten.
Also, diese janze Spionage kannze inne Tonne kloppen.
Gruß Gert



Hallo Gert,
weil deiner Meinung nach die Regierungen die Ergebnisse ihrer Geheimdienste ignorieren, bewirken diese sowieso nix? ist das nicht eine etwas verquere Sicht? Wenn mich nicht alles täuscht haben die Kanzler Schmidt und Kohl nach eigenen Aussagen auch nicht viel auf die täglichen Bulletins des BND gegeben. In Tim Weiners"Legacy of ashes, The history of the CIA" kommt ebenfalls zum Ausdruck dass die US Regierung oftmals nicht auf diese "hörte". Auch ist bekannt das ein Erich Honnecker der Meinung war er wisse es besser wie die Meldungen welche vom MfS kamen.

Es liegt in der Natur der Dinge das durch Geheimdienste eben auch "Wahrheiten" ans Licht kommen welche der Politik nicht gefallen und zu deren Vorstellungen diametral stehen ,und diese dazu neigt dann diese zu negieren. Dann liegt aber wohl die Schuld bei der Politik und nicht bei den Diensten.
Ein Phänomen welches sich quer durch die Geschichte und Gesellschaftsordnungen zieht.

SCORN


zuletzt bearbeitet 26.10.2011 21:03 | nach oben springen

#25

RE: Ein Spitzel traut dem anderen Spitzel nicht

in Bundesnachrichtendienst BND 29.10.2011 09:52
von Polter (gelöscht)
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Ja, Aufklärung ist wichtig ( und teuer )! 2011 hat die USA dafür 24 Milliarden Doller ausgegeben!

http://de.rian.ru/security_and_military/.../261190846.html


zuletzt bearbeitet 29.10.2011 09:52 | nach oben springen

#26

RE: Ein Spitzel traut dem anderen Spitzel nicht

in Bundesnachrichtendienst BND 02.12.2012 13:00
von Mike59 | 7.938 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #17

Zitat von Alfred
Kleiner Hinweis,

in der DDR gab es den Namen / Titel "Kundschafter".


Ein sehr verniedlichender Name, Alfred. Z.B dieser "ehrenwerte" Günter G., der den von mir überaus geschätzten Kanzler Willy Brandt aus dem Amt gekickt hat. Der war für mich nicht nur eine jämmerlicher Spion sondern noch was ganz anderes, aber da würde ich jetzt in die Fäkalsprache abrutschen................





Offensichtlich waren auch andere sehr daran interessiert den Willy B abzusägen. Dazu auch noch noch ganz unbürokratisch an

Zitat
... jeder parlamentarischen Kontrolle vorbei trägt einen politischen Skandal in sich.


Zitat
Der Stoff hat das Zeug zum Spionageroman. Und die Konstruktion dieses Nachrichtendienstes an jeder parlamentarischen Kontrolle vorbei trägt einen politischen Skandal in sich. Was wissen CDU und CSU heute darüber? Wie beurteilen sie die Schaffung dieses Dienstes? Wie wurden die Gelder verbucht? Was für eine Rolle spielte Prinz zu Sayn-Wittgenstein, immerhin der Mann, der mitverantwortlich war für einen der größten Politikskandale der Bundesrepublik? All das haben wir die Unionsparteien gefragt. Für die Antworten ließen sich beide Parteizentralen eine Woche Zeit. Dann hieß es, der Sachverhalt sei unbekannt. Kein Kommentar.



Mike59


Damals87 und tesssi55 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#27

RE: Ein Spitzel traut dem anderen Spitzel nicht

in Bundesnachrichtendienst BND 29.01.2013 15:45
von Polter (gelöscht)
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@Mike59
Danke, toller Link. Ich habs schon immer geahnt und nun ist es doch noch öffentlich geworden. Ob es bemerkt und beachetet wird?
Neues Gockelschießen wird nötig sein.


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#28

RE: Ein Spitzel traut dem anderen Spitzel nicht

in Bundesnachrichtendienst BND 29.01.2013 16:51
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #11
Kleiner Hinweis,

in der DDR gab es den Namen / Titel "Kundschafter".


...unvollständig, @Alfred! "Kundschafter des Friedens"


Wenn ich mir diesen Begriff, der wohl aus der mielk´schen Propagandaküche stammt, so richtig zu Gemüte ziehe, kommt mir leider der Beigeschmack einer propagandistisch naiven Verniedlichung des Begriffes Spion.

Einerseits, um die massive und von Moskau beauftragte Spionage, die extrem kostenintensiv und damit für ein so kleines Land wie DDR ökonomisch eigentlich kaum vertretbar war, vor der eigenen Bevölkerung zu rechtfertigen, aber auch um zu verharmlosen, verniedlichen. Was die Kosten anbelangt, der Regelfall war schon immer, wer bestellt, bezahlt. Nur bei den Bestellungen aus Moskau war das ja bekanntlich immer anders. Die DDR mußte noch zusätzlich was drauflegen.... um den "großen Bruder" im Kreml milde zu stimmen!

Anderseits hat man den systemtreuen Mitarbeitern damit indirekt einen Persilschein ausstellen wollen, sie ideologisch so infiltriert, das nur sie diejenigen sind, die nur der einzig guten Sache dienen, nämlich detr Ideologie der SED, der Ideologie eines Alleinherschaftsanspruches einer zahlenmäßig kleinen Führungsriege dieser Partei. Einer Führungsriege, die sich als allmächtig, als unfehlbar ansah...
Dabei aber auch vergessen hat, das Spionage ein knallhartes Geschäft voller Extremgefahren für Leib und Leben der Handelnden an vorderster Front ist...


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 29.01.2013 16:53 | nach oben springen

#29

RE: Ein Spitzel traut dem anderen Spitzel nicht

in Bundesnachrichtendienst BND 29.01.2013 17:05
von Damals87 | 503 Beiträge

Hallo,

@Mike59, wahrhaftig ein tolles Fundstück, das sehr schön zeigt, daß der Otto Normalverbraucher resp. BILD- und Lokalzeitungsleser, ZDF-und RTL-Zuschauer, noch nicht einmal die Spitze des Eisbergs zu sehen bekommt.
Äußerst lesenswert!

Grüße aus Hessen


„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.“ Sören Kierkegaard


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#30

RE: Ein Spitzel traut dem anderen Spitzel nicht

in Bundesnachrichtendienst BND 29.01.2013 17:48
von furry | 3.562 Beiträge

@Mike59, auch ich möchte mich für den Artikel bedanken und habe ihn durch den Drucker gejagt, für den Fall, dass Fakten mal schnell auf den Tisch gelegt werden müssen.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#31

RE: Ein Spitzel traut dem anderen Spitzel nicht

in Bundesnachrichtendienst BND 29.01.2013 20:39
von Jawa 350 | 676 Beiträge

@Mike59 wirklich toller Link http://www.zeit.de/2012/49/Spionage-CDU-CSU-Willy-Brandt

Mir stellt sich nur die Frage ob hier Beiträge über den Westen erwünscht sind !?

Ist doch der Untertitel diese Forum "Zeitgeschichte der DDR online" !


MfG
Jawa350
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#32

RE: Ein Spitzel traut dem anderen Spitzel nicht

in Bundesnachrichtendienst BND 29.01.2013 20:40
von Mike59 | 7.938 Beiträge

Zitat von Jawa 350 im Beitrag #31
@Mike59 wirklich toller Link http://www.zeit.de/2012/49/Spionage-CDU-CSU-Willy-Brandt

Mir stellt sich nur die Frage ob hier Beiträge über den Westen erwünscht sind !?

Ist doch der Untertitel diese Forum "Zeitgeschichte der DDR online" !


Dann denk dir doch einfach , es hatte auch Auswirkungen auf die "Zeitgeschichte der DDR" oder so was in der Art.


DoreHolm hat sich für diesen Beitrag bedankt
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