#361

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 27.12.2015 19:34
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Pitti53 im Beitrag #359
Meinst du Sommer 1990? Da war lange alles gelaufen....


@Pitti53 er kann nur den Spätsommer 89 meinen. Im Spätsommer 90 gab es doch keine Betriebsparteiversammlungen oder FDJ Zusammenkünfte mehr. Damit war doch seit den Wahlen im März 90 endgültig Schluß


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#362

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 27.12.2015 19:47
von Pitti53 | 8.787 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #361
Zitat von Pitti53 im Beitrag #359
Meinst du Sommer 1990? Da war lange alles gelaufen....


@Pitti53 er kann nur den Spätsommer 89 meinen. Im Spätsommer 90 gab es doch keine Betriebsparteiversammlungen oder FDJ Zusammenkünfte mehr. Damit war doch seit den Wahlen im März 90 endgültig Schluß


Wenn es Sommer 1989 war, dann dachte noch so mancher gaanz anders. Da gab es noch Hardliner....Da wäre noch so manches möglich gewesen. Die unklare Befehlslage(wenn es überhaupt noch eine gab) kam erst später.

Ab dem 9.11.89 war kaum noch ein Vorgesetzter in höheren Stäben erreichbar!!

Für einen Militär ein Unding

Wir hatten keine Befehle und mußten trotzdem irgendwie handeln. Die Ereignisse zwangen uns

Selbst zur Genüge an der Grenze erlebt. Und das ging nicht nur ein paar Tage so!


Gert, Grenzläufer und der 39. haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#363

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 27.12.2015 19:51
von damals wars | 12.130 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #354
Ich bin mir bewußt, das es verbale Prügel geben kann/wird
Alfred Hummitzsch ist im alter von 86 Jahren verstorben.
In seiner Funktion als Bezirkschef des MfS in Leipzig hat er Anteil, das der November 89 in Leipzig unblutig verlief.
Auch ihm sei zu danken.
Micha


War sogar der MZ einen Nachruf wert!

Zitat: Über seine Arbeit als Stasi-Chef stand Hummitzsch auch Medien Rede und Antwort. So wies er in einem Interview der Zeitung „Junge Welt“ im November 2009 Darstellungen zurück, die DDR-Führung habe im Vorfeld der Montagsdemonstration am 9. Oktober 1989 in Leipzig vorsorglich Leichensäcke bestellt, Herzchirurgen in der Behandlung von Schusswunden unterweisen und Panzer vorfahren lassen.

All das sagte der damalige Bundespräsident Horst Köhler bei einer Feierstunde zum 20. Jahrestag der Demonstration. Köhler hatte das einem Buch entnommen. Dessen Autor räumte später eine mangelnde Prüfung der Aussagen von Zeitzeugen ein und bedauerte die fraglichen Passagen.

Ehemaliger Chef der Leipziger Bezirksverwaltung: Ex-Stasi-General Manfred Hummitzsch gestorben | Politik - Mitteldeutsche Zeitung - Lesen Sie mehr auf:
http://www.mz-web.de/politik/ehemaliger-...l#plx1508147193


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#364

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 27.12.2015 20:09
von DoreHolm | 7.687 Beiträge

Na, Gert, in Deinem Beitrag unterstellst Du praktisch allen MfS-Mitarbeiter sozusagen, seelenlose Roboter zu sein, die lediglich einen Ja/Nein Knopf haben und ein Selbsterhaltungsprogramm, was auf Abschalten steht, sobald es gefährlich wird. Du sprichst ihnen (und nicht nur denen) die Fähigkeit ab, eigene Gedanken und Vorstellungen zu haben, was gut und welches Handeln schlecht ist. Auch bei vielen von ihnen, einfache Mitarbeiter und Leitende Offiziere mit einiger Kenntnis der Zusammenhänge, hatte m.E. schon einige Zeit vor dem Oktober ein Denkprozess eingesetzt, der dann schließlich in der Inaktivität Ende Oktober/Anfang November mündete. Ich kenne das aus den Erzählungen eines Kollegen, der vom MfS nach dessen Auflösung zu uns in unsere Abteilung kam. Ich könnte da die Worte vom Sachsen-König Friedrich August anlässlich dessen Abdankung zitieren "Macht doch Euren Dreck alleene" , der wohl so ähnlich auch die Situation im Herbst 89 betraf.
Sicher wären etliche auch in dieser Zeit bereit gewesen, wenn auch widerwillig, Befehle zur Gewaltanwendung auszuführen, aber ganz sicher nicht alle. Das betraf nicht nur die als besonders überzeugt geltenden MfS-Mitarbeiter, sondern auch alle anderen bewaffneten Einheiten.



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#365

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 27.12.2015 23:04
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #364

Zitat

Na, Gert, in Deinem Beitrag unterstellst Du praktisch allen MfS-Mitarbeiter sozusagen, seelenlose Roboter zu sein, die lediglich einen Ja/Nein Knopf haben und ein Selbsterhaltungsprogramm



Nun, ich weiss nicht wo du das gelesen hast, Tatsache war und ist es, das es sich um eine militärische Einheit handelte, die auf dem Prinzip Befehl und Gehorsam funktionierte. Dabei haben weder die Seele noch Roboter Platz. Natürlich haben diese Leute gesehen, dass die Fahrt auf den Abgrund sich beschleunigte, der Rest ist Geschichte. Selbst wenn sie ein Ja und Nein Knöpfchen gehabt hätten, sie hätten es nicht mehr bedienen können. Die Machtverhältnisse hatten sich gründlich verschoben hin zur Demokratie ( altgriechisch für Volksherrschaft )


.
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zuletzt bearbeitet 27.12.2015 23:05 | nach oben springen

#366

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 28.12.2015 06:34
von Hanum83 | 4.707 Beiträge

Am Ende war auch der Herr Hummitsch nur ein Mensch den seine Angehörigen wohl betrauern und vermissen werden.
Ich hoff die lesen hier nicht mit.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
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#367

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 28.12.2015 17:49
von Freienhagener | 3.856 Beiträge

In dem Fall ist das Verständnis der Überschrift von Bedeutung:

"einer von uns" ist gegangen oder einer ist "von uns gegangen"..........Letzteres ist werteneutral.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
der 39. hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#368

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 28.12.2015 18:44
von Pit 59 | 10.131 Beiträge

Stimmt,ganz schön Kompliziert

Eines weiss ich genau,von mir war es keiner.


Sonne, der 39. und Freienhagener haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#369

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 29.12.2015 10:43
von turtle | 6.961 Beiträge

Lemmy Kilmister ist Tot. Ruhe in Frieden Lemmy


matloh, LO-Wahnsinn, bendix, Lutze und Hackel39 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#370

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 29.12.2015 12:00
von DirkUK | 298 Beiträge

Ein Musiker und Entertainer durch und durch. Freundlich, unaufgeregt, bescheiden, reif, aufgeschlossen unprätentiös. Ein feiner, humorvoller Mensch. Ein Brite. Meine Verneigung, Mr. Kilmister.


LO-Wahnsinn und bendix haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#371

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 29.12.2015 12:11
von turtle | 6.961 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #368
Stimmt,ganz schön Kompliziert

Eines weiss ich genau,von mir war es keiner.


Von mir auch nicht,
Hummitzsch hatte innerhalb des MfS eine führende Funktion .Sich selber sah das MfS als Schild und Schwert der Partei (SED) in ihrer besondere Funktion im politisch-ideologischen System der DDR hatte das MfS einen großen Machtbereich. So leistete das MfS Vorschub Unrechtsgesetze in der DDR zu verabschieden. Rechtsbeugung in der DDR war nur mit Unterstützung durch das MfS möglich, abgesegnet durch die SED. Hummitzsch muss sich daher an seiner Funktion innerhalb des MfS messen lassen. Ob Unrecht begangen in der DDR oder sonst wo, muss als solches erkannt wurden sein. Auch von Herrn Hummitzsch. Sein Verhalten zum Ende der DDR, wo klar war „es ist zu spät, oder rette sich wer kann, spielt für mich keine Rolle mehr. Um jeden Verstorbenen wird jemand trauern, auch Herr Hummitzsch lässt Trauerte zurück. Mir ist er keinem Nachruf wert. Doch im Tot sind alle gleich. So möge er in Frieden Ruhen ,der Herr Hummitzsch.


Gert, Sonne und der 39. haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#372

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 30.12.2015 08:00
von Hanum83 | 4.707 Beiträge

Ich wollte kommendes Jahr eigentlich noch mal gehen, zum Mr. Kilmister und seinen Jungs, nun ist es zu spät, machs gut Lemmy.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
matloh hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 30.12.2015 08:01 | nach oben springen

#373

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 30.12.2015 09:31
von turtle | 6.961 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #372
Ich wollte kommendes Jahr eigentlich noch mal gehen, zum Mr. Kilmister und seinen Jungs, nun ist es zu spät, machs gut Lemmy.


Nach Lemmys Tod: Motörhead hören auf . War zu erwarten, schade trotzdem.


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#374

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 30.12.2015 12:28
von Klauspeter | 987 Beiträge

Zitat von turtle im Beitrag #373
Zitat von Hanum83 im Beitrag #372
Ich wollte kommendes Jahr eigentlich noch mal gehen, zum Mr. Kilmister und seinen Jungs, nun ist es zu spät, machs gut Lemmy.


Nach Lemmys Tod: Motörhead hören auf . War zu erwarten, schade trotzdem.

War nicht nur die lauteste sondern auch die beste Gruppe !


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#375

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 30.12.2015 12:37
von Pit 59 | 10.131 Beiträge

War nicht nur die lauteste sondern auch die beste Gruppe !

Alles Geschmackssache,und das ist gut so.


turtle, Fritze und Freienhagener haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#376

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 30.12.2015 12:49
von eisenringtheo | 9.164 Beiträge

Der Scheck für alle Friseure..
Ich fragte mich immer, warum das Mikrophon bei ihm immer so weit oben ist.



und ein bisschen "Nazi" war er wohl auch..

Theo


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#377

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 30.12.2015 19:47
von Signalobermaat | 356 Beiträge

Was mich beim Thema MfS immer wieder erstaunt,ist,daß sich Leute mit festen Behauptungen zu Wort melden, die weder im MfS waren noch in irgendeiner Form zu solchen internen Informationen Zugang hatten, um solche Behauptungen aufzustellen.
Dazu noch einige Personen,die noch nie in der DDR waren bzw.vor vielen vielen Jahren die DDR verlassen hatten.
Ihre Informationen können also nur von Medien. oder von DDR Verwandten stammen.Und von denen war sichertlich auch keiner beim MfS.
Also nur eigene Spekulationen, oder Wunschgedanken Ich weiß nicht, ob uns das weiterbringt,wenn diese hier als Fakten weiter gegeben werden
Man kann zwar seine Meinung äußern, aber dann soll man das auch zum Ausdruck bringen,was sollen die Phantastereien.
Ich bin Zeitzeuge dieser Zeit und ich weiß,was auf der einen oder anderen Dienststelle gelaufen ist und welche Befehle es gab und welche nicht.
Ein paar Gedanken, zu den letzten Beiträgen:
MfS hat Unrechtsgesetzen Vorschub geleistet.
Wenn ein Staat, der internat souverän anerkannt ist,von der UNO,von vielen Staaten usw. und für sein Staatsgebiet Gesetze erläßt, sind es rechtmäßige Gesetze,denn die wurden auch mit der Mehrheit des Parlamentes verabschiedet.Ob der eine oder andere es anders sieht ist seine Ansicht.
Das MfS hatte und konnte keine Gesetze einbringen. Es hat zur Vorbereitung von Gesetzentwürfen aus der Sicht staatlicher Sicherheit Beiträge geleistet und sie der jeweiligen Fraktion zugearbeitet, wie auch alle anderen Ministerien MdI, Zollverwaltung usw.
Ist in jedem Land so.
Auf die Gesetzgebung hatte es keinen Einfluß.
Warum wird denn die Gesetzgebung der BRD nicht angeprangert, da gibt es auch genügend Gesetze, denen man Unrecht anhängen kann.
( Rentenüberleitungsgesetz,Harz 4 , Notstandsgesetze .usw.Vieles wird einfach gegen den Willen des Volkes,und trotzdem mit Fraktionszwängen entschieden,hat eigendlich auch wenig mit Demokratie zu tun.In der Volkskammer war wahrscheinlich mehr normales Volk als im Bundestag.
Im Bundestag werden genauso wie in der VK der DDR mit der Stimmenmehrheit die Gesetze verabschiedet.
Nun könnte man sich ja auch hinstellen und sagen, die CDU hat dieser Gesetzgebung vorschub geleistet usw.
Die nächste Frage, Rechtsbeugung nur mit Hilfe des MfS. Den Beweis möchte ich sehen, wo ein Richter auf Weisung des MfS, die dazu gar nicht befugt waren,ein falsches Urteil gefällt hätten wenn die Rechtslage es nicht hergegeben hätte.Rechtsbeugung ist falsche Rechtsanwendung und ist ein Verbrechen.
Zur Situation 1989,für mich ist nicht nachzuvollziehen, warum man heut noch über einen möglichen Schußwaffeneinsatz diskutiert, vielleicht nur aus einem Grund, daß es einigen Leid tut,daß nicht geschossen wurde,gesehen hätten sie es , schon um die DDR anzuklagen. Hat aber nicht funktioniert.
Es gab von Beginn an, einen eindeutigen Befehl, kein Einsatz von Schußwaffen gegenüber Demonstranten.
Der Bef. ging an alle bewaffneten Einheiten.
Die Schußwaffebgebrauchsvorschrift wurde exakt von allen eingehalten.Ich spekuliere jetzt auch einmal, ob das in der BRD in ähnlichen Situationen auch so laufen würde, wage ich zu bezweifeln, ich hoffe nicht,daß es einmal bewiesen werden muß.
Bei einem bewaffneten Überfall oder Angriff auf eine Dienststelle, unter Gefahr für Gesundheit und Leben, ist die Rechtslage anders.
Eine solche Lage gab es nicht, also warum sollte Mielke einen Schießbefehl erteilen.Selbst beim Sturm auf die Zentrale,wurde nicht geschossen, es wurden ja nicht einmal die vorhandenen erlaubten Mittel eingesetzt.
Ich möchte mal die BND Zentrale sehen,wenn dort ein paar Hundert oder Tausend versuchen würden gewaltsam einzudringen.
Hummitsch hätte in Lpz. genauso wenig geschossen, wie Mielke in Berlin.Also warum immer wieder solch ein Horrorszenario anfangen.
Die Begründung die MA hatten Angst aufgehängt zu werden,deshalb hätten sie zu ihrem Selbstschutz nichts unternommen, also Gert ,wie kommt denn dieser Quatsch an den Rhein.Vielleicht gab es auch den einen oder anderen Weichling,der die Hosen voll hatte, sind ja alles nur Menschen, aber davon kannst du mit Sicherheit nicht auf alle schließen.
Leicht war die Situation für keinen, weder für die drinnen. noch für die draußen.
Eines hat doch die Geschichte bisher in jedem Land bewiesen,wenn Schüsse fallen, ist kein Mensch mehr auf der Straße. Also solche Wunschgedanken, soviel Bäume hätte es nicht gegeben, um alle aufzuhängen. Überlege mal gründlich.
Also bevor jemand an mich herangekommen wäre, um mich aufzuhängen, müßte mein Magazin schon leer gewesen sein.Und die die das versucht hätten, Selbstjustiz ohne Gericht wären, schlichtweg Mörder und wer sich mit solchen Verbrechern identifiziert ist nicht besser.
Ich denke mal. es hätte sich keiner freiwillig aufhängen lassen.Wenn man es versucht hätte, die Opfer auf der anderen Seite wären größer gewesen.Also dieser Gedanke ist bar jeglicher Realität.
Wenn es einen solchen Fall gegeben hätte, wäre eine neue Rechtslage entstanden.Ich glaube auch kaum, das es dann einen zweiten Versuch gegeben hätte.
Es gab eine friedliche Protestbewegung und damals wie heute,nutzen immer wieder gewaltbereite Extremisten die Situationen aus um Unruhe zu erzeugen.Heut in der angeblichen Demokratie noch schlimmer als vorher.Der Staat, der Menschen und Sachwerte schützen muß, schaut zu.
Eines war in dieser Zeit wichtig, einen klaren Kopf zu behalten und nicht den hysterischen Hetzkampagnen der Medien zu folgen.
Die haben versucht dem Mob auf der Straße zu Gewalthandlungen zu beeinflussen.
Das wäre für die BRD Politiker und Bürgerrechtler ein Freundefest gewesen,wenn auch nur ein Schuß gefallen wäre.
Seitens der BRD wurde ja noch bevor die DDR Medien Schabowskis Grenzöffnung bekanntgaben, sofort auf allen Sendern getrommelt die Grenze zu WB ist offen, um tausende dorthin zu locken, mit der vagen Hoffnung, vielleicht fallen dort Schüsse.( Dazu gab es mal eine Berichterstattung in den Medien)Kann aber auch spekulativ gewesen sein.
Ich wollte einen solchen Begriff eigendlich nicht verwenden,um niemanden zu nahe zu treten, aber ich sage es hier noch einmal, wie schon in einem anderen Beitrag.
Wörtlich von einem Gründermitglied des Neuen Forums" Von uns klugen Leuten habt ihr nichts zu befürchten, hütet Euch aber von dem Mob und dem Pöbel auf der Straße, da können wir für Eure Sicherheit nicht garantieren."So wie es heut in vielen Großstädten passiert, wo gewaltbereite Rechts -und Linksextremisten randalieren
Da wurde Haß bei Leuten erzeugt, die noch nie etwas mit dem MfS zu tun hatten.
Die Medien waren es und da nehme ich zuletzt die aus dem Osten nicht aus, die versucht haben eine Bürgerkriegsatmosphäre herbeizu führen.
Zum Glück für alle, blieb dieses Szenario aus.Ausgebadet hätten es wie immer, die kleinen Leute auf der Straße. Die großen Drahtzieher saßen sicher beschützt.
Ich kenne solche Phantastereien auch aus unserem Kreis, da schrieb unser Ortschronist, ca 10 Jahre nach der Wende eine Artikelserie
Wie verlief die Wende in unserer Stadt.
Er schilderte, die MA des MfS saßen voller Angst mit der Waffe im Anschlag im verdunkelten Gebäude und einige weinten sogar.
Ich habe ihn gefragt,ob er als Ortschronist nicht der Wahrheit verpflichtet wäre und wie er dazu kommt solche Lügen zu schreiben, da er ja nicht anwesend war.Seine Antwort, man hätte ihm das zugetragen und er ist nicht verpflichtet die Informationen auf Wahrheitsgehalt zu überprüfen.
Ich habe lange überlegt einen Gegenbericht zu schreiben,habe aber dann Abstand genommen, nachdem mir einige gesagt haben, diesen Quatsch glaubt kein Mensch.
Der Chronist arbeitete bis zur Wende in der PGH,war auch einer von denen, die angeblich nicht zur Oberschule und auch nicht studieren durften.
Nun hatte ich ja die Möglichkeit beides zu überprüfen.
1.Für die Oberschule reichten die Leistungen nicht und die Vorsitzende des Entscheidungsgremiums sagte mir, sie wären froh gewesen, wenn sie einen Jungen mehr hätten deligieren können,da überwiegend die Mädchen die erforderliche Leistung brachten.
2.Der PGH Vorsitzende( war mein Nachbar) sagte,der wollte gar nicht studieren,auch sie wären froh gewesen, wenn sie hätten einen deligieren können.Er war Fernsehmech. und hat nebenbei mehr Geld verdient, als wenn er als Ing. gearbeitet hätte.
Nur wer macht sich heut schon die Mühe,das zu überprüfen, was mancher so von sich gibt. Opferdasein ist In.



Krepp, LO-Wahnsinn und passport haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#378

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 30.12.2015 20:04
von beobachter | 92 Beiträge

Realsatire in Reinkultur ! Hut ab 😅


Gert und Freienhagener haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#379

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 30.12.2015 20:33
von Lutze | 8.033 Beiträge

Naja,@Signalobermaat,
fehlt in deinen ersten beiden Sätzen nicht die wichtigste Personengruppe?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#380

RE: wieder einer von uns gegangen

in DDR Zeiten 30.12.2015 20:41
von Fritze | 3.474 Beiträge

1986 hatten wir auch einen großen Lemmy Fan auf Stube . Nachdem ich ein paar Infos über diese lauteste Band der Welt bekam ,hätte ich nicht geglaubt ,daß deren exzessiver Sänger überhaupt das Jahr 2015 erleben würde .

MfG Fritze


"Das kann doch überhaupt nur jemand nicht wissen ,der entweder vollkommen ahnungslos ist ,oder ,oder jemand der also bösartig ist !"

"If you get up and walk away, leave the past behind, go ahead and take a ride ,no telling what you find ! "
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