#21

RE: Vom Umgang der DDR mit deutschen Kriegsopfern

in Mythos DDR und Grenze 11.10.2011 10:18
von Polter (gelöscht)
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Während eines Besuches in Berlin, 1978, kann ich mich erinnern, daß wir die Neue Wache besichtigt haben. In der Neuen Wache
wurde ein unekannter Soldat, stellvertretend für alle gefallenen Soldaten, geehrt.


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#22

RE: Vom Umgang der DDR mit deutschen Kriegsopfern

in Mythos DDR und Grenze 11.10.2011 10:23
von marc | 561 Beiträge

In der Neuen Wache wurde offiziell in der DDR den Opfern von Faschismus und Militarismus gedacht.



zuletzt bearbeitet 11.10.2011 10:25 | nach oben springen

#23

RE: Vom Umgang der DDR mit deutschen Kriegsopfern

in Mythos DDR und Grenze 11.10.2011 10:26
von damals wars | 12.113 Beiträge

Zitat von marc
In der Neuen Wache wurde offiziell in der DDR den Opfern von Faschismus und Militarismus gedacht.



Und der unbekannte Soldat war ein Opfer des Militarismus.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#24

RE: Vom Umgang der DDR mit deutschen Kriegsopfern

in Mythos DDR und Grenze 11.10.2011 10:45
von eisenringtheo | 9.157 Beiträge

Zitat von GilbertWolzow
(...)
wenn man dann bedenkt welchen zirkus dieses land bei der bezeichnung von ehem. nva soldaten abzieht, dann scheint die grosse politik bei soldaten immer noch zu unterscheiden.



Immerhin wird sich das Problem bezüglich "Akzeptanz" von Kriegsopfergräbern für NVA und GT durch die Öffentlichkeit nicht stellen - mangels Krieg. Und das "a.D." Problem ist auch keines. Kein ehemaliger Angehöriger der Kräfte der DDR will wohl unbedingt mit der Bundeswehr in Zusammenhang gebracht werden und benutzt im Zweifelsfall "a.D" mit dem Zusatz "NVA/GT/VM/VP usw."
Theo


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#25

RE: Vom Umgang der DDR mit deutschen Kriegsopfern

in Mythos DDR und Grenze 11.10.2011 10:48
von GZB1 | 3.286 Beiträge

Zitat von eisenringtheo


...Immerhin wird sich das Problem bezüglich "Akzeptanz" von Kriegsopfergräbern für NVA und GT durch die Öffentlichkeit nicht stellen - mangels Krieg...

Theo



und das ist auch gut so!!!


zuletzt bearbeitet 11.10.2011 10:48 | nach oben springen

#26

RE: Vom Umgang der DDR mit deutschen Kriegsopfern

in Mythos DDR und Grenze 11.10.2011 10:55
von damals wars | 12.113 Beiträge

Zitat von eisenringtheo

Zitat von GilbertWolzow
(...)
wenn man dann bedenkt welchen zirkus dieses land bei der bezeichnung von ehem. nva soldaten abzieht, dann scheint die grosse politik bei soldaten immer noch zu unterscheiden.



Kein ehemaliger Angehöriger der Kräfte der DDR will wohl unbedingt mit der Bundeswehr in Zusammenhang gebracht werden und benutzt im Zweifelsfall "a.D" mit dem Zusatz "NVA/GT/VM/VP usw."
Theo




Zur "Ehrenrettung" der Bundeswehroffziere sei gesagt, das der Bundeswehrverband den Schwachsinn des Ministeriums nicht mitgemacht hat.

Der hat die Tatsache akzeptiert, das es eine Zeitlang zwei deutsche Armeen gab. Und ein Hauptmann eben ein Hauptmann ist.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#27

RE: Vom Umgang der DDR mit deutschen Kriegsopfern

in Mythos DDR und Grenze 11.10.2011 12:30
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von eisenringtheo

Zitat von GilbertWolzow
(...)
wenn man dann bedenkt welchen zirkus dieses land bei der bezeichnung von ehem. nva soldaten abzieht, dann scheint die grosse politik bei soldaten immer noch zu unterscheiden.




Immerhin wird sich das Problem bezüglich "Akzeptanz" von Kriegsopfergräbern für NVA und GT durch die Öffentlichkeit nicht stellen - mangels Krieg. Und das "a.D." Problem ist auch keines. Kein ehemaliger Angehöriger der Kräfte der DDR will wohl unbedingt mit der Bundeswehr in Zusammenhang gebracht werden und benutzt im Zweifelsfall "a.D" mit dem Zusatz "NVA/GT/VM/VP usw."
Theo




Ist dies wirklich so oder liegt es nicht eher daran, dass entsprechende Denkmäler durch die BRD längst geschleift worden sind?


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#28

RE: Vom Umgang der DDR mit deutschen Kriegsopfern

in Mythos DDR und Grenze 11.10.2011 13:02
von Bongo (gelöscht)
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da hier ja immer so sehr darauf abgehoben wird, dass die NVA/GT in keine kriegerischen Aktivitäten verwickelt waren, kann es auch keine Kriegsopferdenkmäler für diese geben.
Wie üblich (ich hatte es ja schon früher erwartet) wurde das Thread aus der zu erwartenden Ecke zerschossen und OT geführt.
Ob diese Gedenksteine für GT-Angehörige immer von der BRD "geschliffen" wurden möchte ich auch mal bezweifeln. Wer soll hier "die BRD" eigentlich konkret sein? Gibt es hierzu Anordnungen aus der "BRD"? Wenn ja, bitte mal vielleicht in einem neuen thread explizit belegen, wie es sonst auch immer gefordert wird).

Bongo


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#29

RE: Vom Umgang der DDR mit deutschen Kriegsopfern

in Mythos DDR und Grenze 11.10.2011 13:16
von damals wars | 12.113 Beiträge

Zitat von Bongo
da hier ja immer so sehr darauf abgehoben wird, dass die NVA/GT in keine kriegerischen Aktivitäten verwickelt waren, kann es auch keine Kriegsopferdenkmäler für diese geben.
Wie üblich (ich hatte es ja schon früher erwartet) wurde das Thread aus der zu erwartenden Ecke zerschossen und OT geführt.
Ob diese Gedenksteine für GT-Angehörige immer von der BRD "geschliffen" wurden möchte ich auch mal bezweifeln. Wer soll hier "die BRD" eigentlich konkret sein? Gibt es hierzu Anordnungen aus der "BRD"? Wenn ja, bitte mal vielleicht in einem neuen thread explizit belegen, wie es sonst auch immer gefordert wird).

Bongo



siehe da
Ermordete Grenztruppen Soldaten der DDR (3)
und
http://home.snafu.de/veith/ehrenhai.htm


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
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http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#30

RE: Vom Umgang der DDR mit deutschen Kriegsopfern

in Mythos DDR und Grenze 11.10.2011 13:30
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Nun selbst das der DDR Verklärung eher unverdächtige Wiki führt dazu folgendes aus...

Zitat
Mit den Grenzanlagen wurden nach dem Mauerfall auch Teile der Denkmäler entfernt. Dies betraf insbesondere Denkmäler für gefallene Grenzsoldaten der DDR.



Kleines Beispiel?
http://home.snafu.de/veith/ehrenhai.htm


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#31

RE: Vom Umgang der DDR mit deutschen Kriegsopfern

in Mythos DDR und Grenze 11.10.2011 13:31
von Bongo (gelöscht)
avatar

bitte richtig lesen:
es geht hier um KRIEGSopfer.
Und hierzu zähle ich die getöteten AGTs eben nicht.
Dass es diese gibt ist unbestritten, aber nicht das Thema hier.
Ich finde es auch nicht richtig, dass Gedenksteine entfernt wurden, wobei manche Texte u.a. auch wg. der Wortwahl (imperialistisch, faschistische Banditen etc. pp.) als Zeitzeugnis sicher auch wichtig gewesen wären.
Man kann dies aber auch weiter treiben. Die AGTs waren ja nicht immer Teil der NVA, müssen dann bspw. mal umfassend gedacht für alle in Ausübung ihres Dienstes gestorbenen/ermordeten Mitglieder irgendwelcher Organisationen also auch Polizei (und dann aber nicht nur in der ehem. DDR) mit einem gedenkstein versehen werden. Aber ich werd jetzt selber OT. Dies nur als kurze Antwort.

Bongo


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#32

RE: Vom Umgang der DDR mit deutschen Kriegsopfern

in Mythos DDR und Grenze 11.10.2011 13:34
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Doppelt


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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zuletzt bearbeitet 11.10.2011 13:43 | nach oben springen

#33

RE: Vom Umgang der DDR mit deutschen Kriegsopfern

in Mythos DDR und Grenze 11.10.2011 14:17
von eisenringtheo | 9.157 Beiträge

Im Tilgen der Vergangenheit sind die Deutschen eben unterschiedlich gründlich.
Mal sehr schnell:
http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bunde...Stra%C3%9Fe.jpg
Auf dem Lande dauert es länger:

Größere Kartenansicht
und bei Nazis am längsten
http://www.sueddeutsche.de/politik/wunsi...-mehr-1.1122689
Theo


zuletzt bearbeitet 11.10.2011 14:18 | nach oben springen

#34

RE: Vom Umgang der DDR mit deutschen Kriegsopfern

in Mythos DDR und Grenze 11.10.2011 14:22
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von damals wars

Zitat von marc
In der Neuen Wache wurde offiziell in der DDR den Opfern von Faschismus und Militarismus gedacht.



Und der unbekannte Soldat war ein Opfer des Militarismus.



volle zustimmung und vor der neuen wache stand rund um die uhr eine ehrenwache. soetwas gibt es heute glaube ich nicht mehr. das zeugt von hohem grad der anerkennung der opfer des faschismus. nicht mal vor dem mahnmal mit grab darunter der unbekannten russischen soldaten in treptow stand eine ehrenwache.
ek 82/2


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 11.10.2011 14:30 | nach oben springen

#35

RE: Vom Umgang der DDR mit deutschen Kriegsopfern

in Mythos DDR und Grenze 11.10.2011 14:47
von damals wars | 12.113 Beiträge

Zitat von Bongo

Ob diese Gedenksteine für GT-Angehörige immer von der BRD "geschliffen" wurden möchte ich auch mal bezweifeln.



Zitat von Bongo
bitte richtig lesen:
es geht hier um KRIEGSopfer.
Und hierzu zähle ich die getöteten AGTs eben nicht.
Bongo



Dann hättest Du doch mit dem richtig lesen selber anfangen sollen.

Sie sind Opfer des Kalten Krieges.
Ein Glück, das es nie ein Heißer geworden ist.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
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http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#36

RE: Vom Umgang der DDR mit deutschen Kriegsopfern

in Mythos DDR und Grenze 11.10.2011 15:06
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

@ damals wars,
manche brauchen etwas länger bis sie verstehen das es ohne krieg keine innerdeutsche grenze gegeben hätte. so sehe ich "ALLE" unmittelbaren opfer danach auch als kriegsopfer im weiten sinne. wie du es schreibst, der kalte krieg.
und hätte es nicht zuerst die währungsreform im westlichen sektor sowie die einseitige gründung der BRD gegeben sondern eine gemeinsame 4 mächtestrategie wie es mal gedacht war, gäbe es vielleicht nie eine grenze.
man darf denken was man will, ich denke: gebaut hat die ddr die grenze aber gezwungen dazu haben die westmächte.

ek 82/2


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#37

RE: Vom Umgang der DDR mit deutschen Kriegsopfern

in Mythos DDR und Grenze 11.10.2011 15:35
von damals wars | 12.113 Beiträge

2 begonnene Weltkriege.
2 mal Millionen von Kriegsopfer.
2 mal Deutschlands Territorium um ein Drittel kleiner.

Und dann über die herziehen, die ein Drittes mal verhindern wollten.

Dazu gehört schon was.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#38

RE: Vom Umgang der DDR mit deutschen Kriegsopfern

in Mythos DDR und Grenze 11.10.2011 15:37
von Bongo (gelöscht)
avatar

@ek 82/2: ich glaub ich brauch keine Nachhilfe in Geschichte. Ich konnte sie mir ziemlich ungefiltert zu eigen machen und mir auch meine Meinung aus den unterschiedlichsten Quellen heraus bilden.

OK, dann waren die AGT eben doch im Krieg. Entscheidet euch einfach mal, wie ihrs gerne hättet. Ich denke meine Aussage war klar verständlich und auch auf was bzw. welche Kriegstoten sich mein erster Beitrag bezog.
Das ursprüngliche Thema hat mich interessiert aber wenn wir jetzt wieder in der üblichen Agitation mit der Faschistenkeule, dem bösen böesen Westen sind, klinkt ich mich mal wieder aus. Immer die selbe Leier wird so langsam langweilig.
Wünsche noch viel Spass im wiederholen immer der gleichen Ansichten.

Bongo

P.S.:
Nur noch mal zur Erinnerung:
Das Thema heißt: Vom Umgang der DDR mit deutschen Kriegsopfern


zuletzt bearbeitet 11.10.2011 15:44 | nach oben springen

#39

RE: Vom Umgang der DDR mit deutschen Kriegsopfern

in Mythos DDR und Grenze 11.10.2011 15:59
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Bongo
@ek 82/2: ich glaub ich brauch keine Nachhilfe in Geschichte. Ich konnte sie mir ziemlich ungefiltert zu eigen machen und mir auch meine Meinung aus den unterschiedlichsten Quellen heraus bilden.

OK, dann waren die AGT eben doch im Krieg. Entscheidet euch einfach mal, wie ihrs gerne hättet. Ich denke meine Aussage war klar verständlich und auch auf was bzw. welche Kriegstoten sich mein erster Beitrag bezog.
Das ursprüngliche Thema hat mich interessiert aber wenn wir jetzt wieder in der üblichen Agitation mit der Faschistenkeule, dem bösen böesen Westen sind, klinkt ich mich mal wieder aus. Immer die selbe Leier wird so langsam langweilig.
Wünsche noch viel Spass im wiederholen immer der gleichen Ansichten.

Bongo

P.S.:
Nur noch mal zur Erinnerung:
Das Thema heißt: Vom Umgang der DDR mit deutschen Kriegsopfern


mensch bongo, nun sei doch nicht eingeschnapt. die AGT`s waren nie im krieg wie auch nie die GV`s. es waren auswirkungen des krieges.
im übrigen ging die ddr sehr respektvoll mit den opfern des faschismus um. überlebende der kl`s oder kz`s hatten etliche vergünstigungen. die toten soldaten wurden geehrt, nur die nazigrößen hatten nichts zu lachen,sie gilt es nicht zu ehren. aufmärsche wie es heute gibt wären undenkbar.

ek 82/2


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#40

RE: Vom Umgang der DDR mit deutschen Kriegsopfern

in Mythos DDR und Grenze 11.10.2011 16:44
von Bongo (gelöscht)
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ek 82/2, ich bin nicht eingeschnappt, aber ich mag es nicht, wenn ein interessantes Thema so zerredet wird und dann noch mit Aussagen, wie sie hier bald in jedem 2. thread stehen.
Es ist unbestritten - zumindest von mir - dass die DDR die Opfer des Faschismus respektiert und geehrt hat, sicher anders als in der BRD, wobei es sicher hier auch unterschiedliche Stufen gab, je nachdem ob sich das Opfer einigermaßen systemkonform verhielt oder nicht (aber das ist noch mehr OT).
Nur sind für mich Opfer des Faschismus nicht nur Zwangsarbeiter, KZ-Insassen, Euthanasiopfer, Juden, Zigeuner (ohje gleich noch so ein Thema, wie verhielt es sich denn bspw. mit letzteren beim Gedenken?) etc., sondern bspw. auch der "Bauernbub" aus der Eifel, dem Erzgebirge oder von der Schwäbischen Alb, die vorher noch nie groß über ihr Dorf hinauskamen und dann bei Ihrer ersten großen "Auslandsreise" auf Staatskosten irgendwo vor Moskau oder bei Halbe - um in der Gegend zu bleiben - im wahrsten Sinne des Wortes verreckten, ohne je gefragt zu werden und ohne Parteibuch.
Auch diese waren letztendlich zum großen Teil Opfer des Faschismus und die wurden ja wohl in der DDR verdrängt und um die geht es hier in erster Linie in diesem thread.
Ich bin alt genug, dass ich noch solche Überlebende kenne/kannte und kaum einer von denen - zumindest in meiner Verwandschaft - hat den Krieg verherrlicht, wenn sie überhaupt einmal darüber gesprochen haben und nicht wie manche seelisch kaputt waren für den Rest ihres Lebens.

Bongo


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