#21

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 27.08.2011 13:53
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von exgakl

Zitat von Oss`n

Zitat von exgakl

Zitat von Greso
Na exgakl,dann berichte doch mal ,warum es euch überhaupt gab,zum Kundschaftern hatte es wohl nicht gereicht?
Oder was war eure funktion bei den Grenztruppen?
Nach meiner Ansicht,hatte ein Grenzsoldat noch eine Funktion,aber ihr habt doch nur Leute gen West beschnüffelt.
Greso



tja Greso, man sollte auch heute noch nicht glauben was in der "Quick" stand EInen Großteil dessen, was die Aufgaben eines Grenzaufklärers waren hat @S51 ja schon beschrieben.
Zusammenfassend nochmal.....

- Aufklärung des eigenen Hinterlandes, dabei Kontrolle von Unterschlupfmöglichkeiten und unbekannten Personen, Kontakt zur Grenzbevölkerung- was Du als beschnüffeln gen West bezeichnest war nichts anderes als ganz normale Streifentätigkeit auf dem vorgelagertem Hoheitsgebiet was dazu diente Präsents zu zeigen, Grenzmakierunge auf die Vollständigkeit zu kontrolieren und gegnerische Aktivitäten im eigenen Bereich aufzuklären. Sicher wurden Streifen des BGS, GZD, BAOR u.ä. per Kamera dokumentiert, wie von westlicher Seite auch. Weder wurden dabei Bundesbürger angesprochen um Staßenzustände zu erfahren, auch wurde das Gebiet der BRD nicht betreten. Wie die Straßen in Offleben aussahen konnte ich ja selber sehen.....

Soviel also zum Thema "Spione in Uniform"....

VG exgakl





Sch.... muß der auch noch seinen Senf dazu geben !?
Tut mir Leid - muß ich !

Bei den beschriebenen Aufgaben kann der Grund dafür aus nur 2 Möglichkeiten bestehen:
1. es wurde ein Angriff des benachbarten Staates über die Staatsgrenze (mittels FSJ) hinter die eigenen Linien erwartet.
2. es gab zu viel "Kriminelle" in der DDR

ansonsten machen doch die rot markierten Textstellen keinen Sinn - oder ???

Oss`n




Hallo Ossn,

was sind denn FSJ??? Ich steh da im Moment echt auf dem Schlauch und werde nicht wirklich schlau was Du mit Deiner Aussage sagen willst.

VG exgakl





.............Fallschirmjäger? Frage ist nur: wer jagt einen Fallschirm?


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
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#22

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 27.08.2011 13:59
von Oss`n | 2.779 Beiträge

FSJ = Soldaten, die vom Himmel fallen.
Wie sollen sie sonst hinter die feindl. Linien kommen.
Falsch abgek. ? - Vergebung - das Adrinalin war schneller !

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#23

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 27.08.2011 14:00
von Oss`n | 2.779 Beiträge

alles andere ist aber zu verstehen - oder ??

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#24

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 27.08.2011 14:16
von S51 | 3.733 Beiträge

FSJ = Fallschirmjäger?
Mano, rutscht du jetzt nicht ein bischen sehr vom kalten in den heißen Krieg?
Salopp geschrieben, mit den Aufgaben der Grenztruppen der DDR war es doch wie mit jedem Grünzeug. Es gibt das, was oben zu sehen ist und das, was man mangels Sichbarkeit so besser nicht erwähnt. Trotzdem jedoch da ist.
Im heißen Krieg hätten wir auf unserem Gebiet Leute gejagt, die hier das getan hätten, was wir dort bei denen angestellt hätten. Also Frieden verbreiten, den Verkehr ausdünnen und den Leuten Gelegenheit geben mangels zerdroschener Kommunikation wieder miteinander zu reden. Im Himmel, auf der Erde oder eben drunter...
Dann wären in einer USM (Unterschlupfmöglichkeit, wie Höhle, Erdlöcher, Wildfütterungen, Ruinen, Baustellen) vielleicht auch FSJ oder Fernaufklärer oder so in der Art gewesen. Gegen die wir natürlich haushoch gewonnen und die zu Helden gemacht hätten - oder umgekehrt oder wie auch immer. Ich bringe das immer (gerne) durcheinander.
Im Frieden waren wir von den Grenztruppen dazu da, beseelt von klassenkämpferischen Hass die Feinde des Sozialismus zu stellen und festzunehmen. Wenn es davon nicht genug gab, was schon mal vorkam, reichten auch ein paar simple Flüchtlinge.
So ein Flüchtling wäre keiner, ließe er sich gerne festnehmen und somit an der Flucht aus dem gelobten Land hindern. Das wäre irgendwie widersinnig. Also hat er Mittel und Wege genutzt, sich während der Annäherung möglichst ungesehen zu machen. In einer Unterschlupfmöglichkeit abzuwarten, bis die Sicht schlecht genug, bis es Nacht ist, war eine Möglichkeit. So, wie es Weinhold als ein etwas extremes Beispiel auf dem Dachboden auch tat. Dem entgegen wirkte unser Einsatz im Hinterland eben auch bei der USM-Kontrolle.
So war es nun mal.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#25

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 27.08.2011 14:24
von exgakl | 7.237 Beiträge

also Ossn auf feindliche Fallschirmjäger haben wir meines Wissens nie gewartet. Es ist doch eine völlig normale Angelegenheit, wenn das gegenüberliegende Vorfeld an der Grenze aufgeklärt wird.... haben übrigens auch BGS, Zoll, BAOR und Amis gemacht. Ich kann Dir jetzt allersings nichts sagen ob die auch auf die FSJ gewartet haben
Ich denke, daß es damals bei uns nicht mehr und nicht weniger Kriminelle gab als anders wo auch. MIt dem Unterschied, daß bei uns damals Personen, die ihr Land verlassen wollten als kriminell angesehen wurden.

VG exgakl


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#26

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 27.08.2011 14:34
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Immer wieder das gleiche Lied..die GAK haben es gut..ein Schritt und Sie sind bei uns..leichter gehts nicht..aber warum haben so wenige es dann getan..? So die westliche Sicht zu denen,die ganz vorne an der Linie waren.



zuletzt bearbeitet 27.08.2011 14:35 | nach oben springen

#27

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 27.08.2011 14:35
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Zitat von S51
FSJ = Fallschirmjäger?
Mano, rutscht du jetzt nicht ein bischen sehr vom kalten in den heißen Krieg?
Salopp geschrieben, mit den Aufgaben der Grenztruppen der DDR war es doch wie mit jedem Grünzeug. Es gibt das, was oben zu sehen ist und das, was man mangels Sichbarkeit so besser nicht erwähnt. Trotzdem jedoch da ist.
Im heißen Krieg hätten wir auf unserem Gebiet Leute gejagt, die hier das getan hätten, was wir dort bei denen angestellt hätten. Also Frieden verbreiten, den Verkehr ausdünnen und den Leuten Gelegenheit geben mangels zerdroschener Kommunikation wieder miteinander zu reden. Im Himmel, auf der Erde oder eben drunter...
Dann wären in einer USM (Unterschlupfmöglichkeit, wie Höhle, Erdlöcher, Wildfütterungen, Ruinen, Baustellen) vielleicht auch FSJ oder Fernaufklärer oder so in der Art gewesen. Gegen die wir natürlich haushoch gewonnen und die zu Helden gemacht hätten - oder umgekehrt oder wie auch immer. Ich bringe das immer (gerne) durcheinander.
Im Frieden waren wir von den Grenztruppen dazu da, beseelt von klassenkämpferischen Hass die Feinde des Sozialismus zu stellen und festzunehmen. Wenn es davon nicht genug gab, was schon mal vorkam, reichten auch ein paar simple Flüchtlinge.
So ein Flüchtling wäre keiner, ließe er sich gerne festnehmen und somit an der Flucht aus dem gelobten Land hindern. Das wäre irgendwie widersinnig. Also hat er Mittel und Wege genutzt, sich während der Annäherung möglichst ungesehen zu machen. In einer Unterschlupfmöglichkeit abzuwarten, bis die Sicht schlecht genug, bis es Nacht ist, war eine Möglichkeit. So, wie es Weinhold als ein etwas extremes Beispiel auf dem Dachboden auch tat. Dem entgegen wirkte unser Einsatz im Hinterland eben auch bei der USM-Kontrolle.
So war es nun mal.




Ich bitte dich - laß mich diesen Beitrag als abschreckendes Beispiel speichern !
Zum Glück ist dir ja noch in einer der letzten Zeilen der Name Weinhold eingefallen.
Soll "der" jetzt die tief ins Landesinnerre reichende Überwachung rechtfertigen ?

Wenn ja, dann hat es versagt ! (kläglich)

Ich will dich wirklich nicht persönlich angreifen, aber hier muß ich wirklich ein Moped mit einem Regenwurm vergleichen.

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#28

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 27.08.2011 14:39
von Oss`n | 2.779 Beiträge

man sollte # 19 noch mal in "Ruhe" lesen !

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#29

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 27.08.2011 14:41
von Mike59 | 7.976 Beiträge

Zitat von Zermatt
Immer wieder das gleiche Lied..die GAK haben es gut..ein Schritt und Sie sind bei uns..leichter gehts nicht..aber warum haben so wenige es dann getan..? So die westliche Sicht zu denen,die ganz vorne an der Linie waren.


-------------------
Na ich wollte es eigentlich für mich behalten, aber ich verrate es dir. Eigentlich nur aus einem einzigen Grund. Damit sich mehr als 20 Jahre nach dem öffnen der Grenze noch ein paar Menschen Gedanken darüber machen können, weswegen es so war - wie es war.

Mike59


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#30

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 27.08.2011 14:46
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von Tonberg
Hallo Leute!also zu meiner dienstzeit 87/88 an der "sensiblen Trennungslinie zwischen den beiden Militärblöcken"gab es Grenzaufklärer
das waren meist länger dienente Angehöhrige der Grenztruppen der ddr ,bei unserer GK Fähnriche die waren feindwärts bestätigt konnten
auch als Einzelposten das vorgelagerte Hoheitsgebiet der ddr betreten.Das VSE durch Sogenannte Schlupflöcher durchsteigen ,die waren
meist nur durch ein einfaches Vorhängeschloss gesichert.Hauptaufgabe der Gakls waren Fotodokumente von Grenzverletzungen vom westen aus .Teils aus unwissenheit viele glaubten das dort wo der Zaun steht die grenze verläuft oder eben aus mutprobe oder
ignoranz.Die ddr legte großen wert auf aktzeptanz ihrer souveränität und unverletzbarkeit ihres Hoheitsgebietes und um diese gebiets-
verletzungen beweisen zu können mussten diese dokumentiert werden.mfg
Tonberg



Moin Moin,

die mit rot gekennzeichneten Zitate sind so nicht ganz richtig. Die mit blau gekennzeichneten Zitate sind nicht nur Aufgabe eines Grenzsaufklärers (GT) an der ehemaligen Staatsgrenze der DDR zur BRDeutschland, sondern sind auch heute /und waren damals noch Bestandteil der Aufgabenerfüllung der grenzsichernden (grenzüberwachenden) Organe eines Staates, welcher a) noch Außengrenzen hat und b) ggf. Schadensersatzleistungen gleich welcher Form vom Verursacher beanspruchen konnte.
Zu den "rot" gekennzeichneten Zitat: Der Einsatz auf dem vorgelagertem Hoheitsgebiet der DDR durch befohlene Kräfte der bewaffneten Organe der DDR hat in verschiedenen Einsatzformen zu erfolgen, wo jedoch die Absicht der Handlungen - mit Ausnahme von Demonstrativhandlungen - den gegnerischen Kräfte an den Staatsgrenze zu verschleiern ist. Der Einsatz erfolgt als Grenzposten, Gruppen bis Zugstärke. Bei Einsatz als Grenzposten war ein AGT (Angehöriger der Grenztruppen der DDR) als Postenführer zu befehlen. Die Stärke eines eingesetzten Posten auf dem vHG (vorgelagertes Hoheitsgebiet) konnte entsprechend der Entschlussfassung zum Grenzdienst, durch den KC (oder höher) der jeweiligen GK ( oder höher) durch Befehl zum Grenzdienst festgelegt werden, andere Kräfte (z.B. MfS)/ zum Einsatz bleiben davon unberühert. Der Einsatz anderer Kräfte, erfolgte nicht auf Entschluss der Ebene KC bzw. BC. Zu den Aufagben eines GAKl gehörte neben dem Aufklären von Handlungen von gegenerischen Kräften/Handlungen an der Staatsgrenze der DDR auch die Feststellung von Grenzverletzungen (gleich welcher Art), das Feststellen von Zerstörungen und Beschädigungen von Grenzzeichen/Grenzhilfszeichen, die Absicherung von volkswirtschaftlichen Arbeiten, die Kontrolle von Grenzmakierungen sowie ggf. deren Instandsetzung, Absicherung von eigenen Handlungen der GT (z.B. Räumung/Errichtung von Sperranlagen), Schutz von Arbeitskräften bei Arbeiten am oder vor dem vHG (Deutsche Post, Deutsche reichbahn, Energiekombinat u.a.). Der Einsatz der eingesetzten Kräfte konnte sowohl demonstrativ als auch verdeckt erfolgen. Letzterer genannter Einsatz war jedoch bei dem überwiegenden Teil der GAKl nicht vorgesehen. Je nach Entschluss zum Grenzdienst, konnte jedoch durchaus aus einem verdecktem Einsatz ein offen demonstrativer Einsatz werden (z.B. Wirl-Knick). Ein gemeinsamer Einsatz von AGT und anderen AG der bewaffneten Organe der DDR im Zeitraum 83-88 im Bereich 2.GK/GR 24, ist hier nicht bekannt.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
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#31

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 27.08.2011 14:46
von S51 | 3.733 Beiträge

Ich kann es nur aus meiner Sicht schreiben:
- Bei allen Vorbehalten, bei allem, was einem so nicht gefiel, es war mein Land, dem ich diente.
- Ich hatte einen Eid geschworen. Ein gegebenes Wort aber bricht man nicht.
- So blind um nicht zu wissen, dass ein solcher Schritt Auswirkungen auf alle gehabt hätte, die mir vertraut haben war ich nicht. Ich hätte Freunden wie der Familie geschadet und sie enttäuscht.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#32

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 27.08.2011 14:56
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Oss`n
man sollte # 19 noch mal in "Ruhe" lesen !
...



Weiß schon, was du meinst. Deshalb habe ich es in #24 etwas politisch korrekter umschrieben.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#33

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 27.08.2011 15:03
von Oss`n | 2.779 Beiträge

s51 - trotz alledem # 24 - der "kurze" ist meine !

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#34

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 27.08.2011 15:05
von Oss`n | 2.779 Beiträge

2.222 Beiträge

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#35

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 27.08.2011 15:10
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von Oss`n
2.222 Beiträge

Oss`n



................meine Frage zu dem vorgenannten Beitrag wäre: Warum macht der Beitragsersteller das von diesem erstellte Thema, selber zu OT? Absicht?


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
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#36

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 27.08.2011 15:52
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Oss`n
[...So ein Flüchtling wäre keiner, ließe er sich gerne festnehmen und somit an der Flucht aus dem gelobten Land hindern. Das wäre irgendwie widersinnig. Also hat er Mittel und Wege genutzt, sich während der Annäherung möglichst ungesehen zu machen. In einer Unterschlupfmöglichkeit abzuwarten, bis die Sicht schlecht genug, bis es Nacht ist, war eine Möglichkeit. So, wie es Weinhold ...




Ich bitte dich - laß mich diesen Beitrag als abschreckendes Beispiel speichern !
...Soll "der" jetzt die tief ins Landesinnerre reichende Überwachung rechtfertigen ?

Wenn ja, dann hat es versagt ! (kläglich)

Ich will dich wirklich nicht persönlich angreifen, aber hier muß ich wirklich ein Moped mit einem Regenwurm vergleichen.
...[/quote]

Speichere, wie du möchtest. Ich halte es da mit dem alten Preußen.
Es ging nicht um irgendeine Rechtfertigung sondern um Gründe für eine unserer Aufgaben. Es hat auch nicht versagt. Immerhin zwei meiner Festnahmen habe ich auf einer USM-Kontrolle getätigt. Gänzlich unaufgeregt und, wenn die Fensterscheibe am Reichsbahnerheim heil geblieben sein sollte, auch gänzlich ohne jeden Schaden.
Wenn man Fakten als "Rechtfertigung für landesweite Überwachung" abqualifiziert hat man vermutlich ein Problem. Entweder, weil einen diese Fakten bei schlichtem Polemisieren (wir hätten es Propaganda genannt) stören oder ganz grundsätzlich.
Wenn ich schreibe wie und wozu es lief, verherrliche oder rechtfertige ich damit nichts sondern ich schildere den Ablauf. Rechtfertigung oder nicht, das sind dann Wertungen. Die jedoch bei der Frage, was ein GAK zu tun hatte oder nicht doch ganz überflüssig sind.
Es ist klar, dass ein westlich orientierter Mensch bei der DDR-Grenzsicherung "grrr" macht. Genauso, wie das für alle jene Bürger gilt, denen die Grenztruppen Abschreckung vor diesem Schritt waren (die am meisten) und für alle, die ob erfolgreich oder nicht als Flüchtlinge unterwegs waren. Das so zu sehen ist aller gutes Recht, ändert jedoch an Fakten nun mal nichts.
Ich habe es damals anders gesehen. Alles andere wär gelogen. Es zu sehen wie ich will ist nun aber mein Recht. Das lasse ich mir nicht so gerne vorschreiben.
Wenn du lesen wolltest, dass die GAK alle schwerstbewaffnete, grundgefährliche, grausame, supergeheime Unrechtselitesoldaten waren mit einem Messer zwischen jedem Zahn, bepackt mit doppelt so viel Munition wie es DDR-Bürger gab, dann hättest du die großen vier Buchstaben fragen müssen. Oder unseren Sankt Huberti. Nicht Leute, die mal welche waren...
Tschuldige, wenn das zu direkt war.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#37

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 27.08.2011 16:19
von Oss`n | 2.779 Beiträge

S51 ich will doch überhaupt nicht mit dir streiten (wirklich nicht)
Nö, ganz im Gegenteil.
Oft habe ich die Gakl auch so ein wenig bemeidet ((wenig)).
Ich fand den "Job" damals wirklich interessant.
Fakt ist aber, das ihr zur Überwachung und Aufklärung des gegnerischen Gebietes aber auch zum großen Teil zu frühzeitigen Erkennung von Fluchtversuchen eurer eigenen Bürger eigesetzt wurdet............-...........oder ??

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#38

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 27.08.2011 16:42
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Oss`n
...Fakt ist aber, das ihr zur Überwachung und Aufklärung des gegnerischen Gebietes aber auch zum großen Teil zu frühzeitigen Erkennung von Fluchtversuchen eurer eigenen Bürger eigesetzt wurdet............-...........oder ??
...



Ja, ist Fakt. Habe ich auch nicht bestritten.
Nur mit dem "eurer" hätte ich ein Problem. Es waren nicht "meine" Bürger. Es waren Bürger des gleichen Staates, dessen Bürger ich auch war. Aus meiner Sicht damals mußte niemand "abhauen" und wer dies versuchte, den habe ich seinerzeit als "Verbrecher" behandelt. Nur war er damit nicht automatisch rechtlos, kein "Freiwild", besaß seine strafprozessualen Rechte, die ich zu achten und respektieren hatte.
Genauso ist es eine Tatsache, dass der Einsatz der Grenztruppe der DDR zur Verhinderung von Republikfluchten heute politisch anders gesehen wird. Ja gut, die Zeiten haben sich eben grundsätzlich geändert. Das jedoch ist eine Frage der Wertung.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#39

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 27.08.2011 21:18
von Granate | 132 Beiträge

alle gak,s aus ellrich wollten sich nur wichtig machen. dem einen wurde das zum verhängnis



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#40

RE: GAK und K6

in Grenztruppen der DDR 27.08.2011 21:25
von Tonberg | 24 Beiträge

Zitat von Granate
alle gak,s aus ellrich wollten sich nur wichtig machen. dem einen wurde das zum verhängnis


Hallo Granate !wie und wem wurde das wichtig tun zum verhängnis???Gruß Tonberg



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