#21

RE: Geldtransporte in der DDR

in Leben in der DDR 17.08.2011 12:48
von Pit 59 | 10.164 Beiträge

Und der schnelle, unauffällige Blick verriet, das die SED sich ihre Mitgliedschaft nicht gerade bescheiden vergüten ließ!@Josy95

Daher bestimmt auch " Teure Genossen". Die Jagdhäuser von Mielke und Honecker mussten doch Bezahlt werden.


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#22

RE: Geldtransporte in der DDR

in Leben in der DDR 17.08.2011 13:24
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Pit 59
Und der schnelle, unauffällige Blick verriet, das die SED sich ihre Mitgliedschaft nicht gerade bescheiden vergüten ließ!@Josy95

Daher bestimmt auch " Teure Genossen". Die Jagdhäuser von Mielke und Honecker mussten doch Bezahlt werden.







...hieß es nun teure oder teuere oder gar treue Genossen...???


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#23

RE: Geldtransporte in der DDR

in Leben in der DDR 17.08.2011 14:45
von 94 | 10.792 Beiträge

Also ich fand um die knapp 50 Mark bei ca. 1500 Einkommen nicht sooo happig. Angenehm dagegen war sogar, das KEINE Beitragsmarken zu kleben waren so wie beim ASV oder der FDJ. Übrigens waren die Einkünfte bei den Organen wimre kein Buch mit sieben Siegel, sondern recht konkret unabhängig vom Verhandlungsgeschick und Selbstvermarktung beim Einstellungsgespräch geregelt. So zum Beispiel ungefähr 700 für den Zugführer als Dienststellung, nochmal 700 für den (Unter-)Leutnant als Dienstgrad und 100 Grenzdienstzuschlag.
Ähm, was war eigentlich das Thema?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#24

RE: Geldtransporte in der DDR

in Leben in der DDR 17.08.2011 14:56
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von josy95
Wenn während meiner NVA- Dienstzeit II/78 bis I/80 Zahl- oder Soldtag war, fuhr der Wartburg 353 des Batallionskommandeurs mit seinem Stammfahrer, einem Offizier aus der Batallionszahlstelle und zusätzlich auf der Rücksitzbank 2 (meißtens Unteroffiziere) zur Staatsbank und holten das Geld (Sold) für das gesamte Batallion in den schon erwähnten Segeltuchtaschen ab. Die beiden Begleiter waren mit Kalaschnikov bewaffnet, ob mit scharfer Munition oder nicht, weiß ich nicht. Es ist aber von auszugehen, das wie bei der KD- Streife und Sicherheitsbefehl 1 Magazin mit 30 Schuß "am Mann" war.

Zur besseren Verständlichkeit sei noch erwähnt, das es bis Anfang der 80- er Jahre durchaus üblich war, das Lohn- und Gehaltsauszahlungen einschl. Sold in Bar ausgezahlt wurden. Erst ab Anfang der 80-er setzte sich dann die bargeldlose Überweisung direkt auf`s Konto langsam durch, so wie man es heute eigentlich nur noch kennt.

Interessant war dabei, das man mit einem schnellen Blick bzw. beim Unterschreiben immer sehen konnte, was besonders die Kollegen, die auf den Auszahllisten vor oder hinter einem waren, verdienten. Unter heutigen Aspekten des Datenschutzes:
Auch lagen für die SED- Genossen unter den Barempfängern immer gleich die Listen für den Parteibeitrag anbei, der selbstverständlich sofort zu entrichten war...!

Hab uns damals mit manch anderem Kollegen immer köstlich über die oftmals langen Gesichter des einen oder anderen "tapferen" Genossen amüsiert..., am Geldbeutel höhrte eben damals schon die berühmt- berüchtigte Freundschaft auch zur SED auf!

Und der schnelle, unauffällige Blick verriet, das die SED sich ihre Mitgliedschaft nicht gerade bescheiden vergüten ließ!


Und nochwas zur Einlagerung der der DDR- Mark.

Wie schon beschrieben, sind die Geldscheine nach der Währungsunion nach Halberstadt transportiert und bei Langenstein in den dortigen umfangreichem Stollensystem, das seinerzeit die Nazis von den KZ- Häftlingen des Außenlagers von Buchenwald Langenstein- Zwieberge bauen ließen, eingelagert/ eingemauert wurden. Vor einigen Jahren hat man mal einige Hobbyhöhlenforsscher erwischt, die sich dort unbemerkt Zugang über einen alten Lüftungsschacht verschafft hatten und DDR- Banknoten, besonders die höherwertigen und nie in den Umlauf gekommenden 500- und 1000 Banknoten, im größeren Stil "abtransportiert" hatten, um sie an Sammler zu verkaufen.


josy95



................komisch, diesen Transport von Geldmitteln habe ich schon fast vergessen. Als Hauptfeldwebel im GR 33 hatte ich fast jeden Monat die "Ehre" die Dienstbezüge der Soldaten, Unteroffiziere und teilweise der Offiziere vom Stabsgebäude - dort vom Oberoffizier Finanzen - ab zu holen. Das Geld mußte bis spätestens 0900 Uhr abgeholt werden. Nachdem das Geld vorgezählt war, erfolgte durch mich eine nochmalige Zählung, Im Anschluss wurden Geldscheine und Hartgeld einzeln in Geldbeutel verpackt und es erfolgte die Quittung des empfangenen gesamten Geldbetrages. Die Geldbeutel verpackte ich in eine spezielle Transporttasche, welche im Bereich des Handgriff eine Handfessel hatte. Auf Grund der kurzen Entfernung zur Batterie, erfolgte der weitere Transport zu Fuss. Als Sicherungsposten war mein Schreiber (mit Pistole M9) oder ein Bereitschaftsposten (meistens eigene Einheit) der Objektwache (hier mit Waffe lang) vorgesehen. Wenn auch nicht ganz zum Thema passend, hier noch der weitere Ablauf der Auszahlung der Dienstbezüge. Nach erreichen meines Dienstzimmers, wurde dieses von innen verschlossen. Die Geldbeträge wurden entsprechend der vorgefertigten Auszahliste für jeden Angehörigen meiner Batt. in Umschläge verpackt. In der Regel erfolgte die Auszahlung ab 1100 Uhr. Die in der Batt. anwesenden "Genossen" betraten einzeln mein nacheinander mein Dienstzimmer und machten Meldung " Genosse Hauptfeldwebel, Soldat xyz meldet sich zum Empfang seiner Dienstbezüge". Ab Dienstgrad Fähnrich entfiel diese Meldung. Nach einer kurzen Musterung des Eingetretenen (Haarschnitt, Stiefelputz,Uniformordnung) erfolgte die Auszahlung der Dienstbezüge. Waren die zuvor genannten Erkenntnisse zu militärischen Grundlagen - negativ - wurde kurz und bündig "wegtreten befohlen" mit der Maßgabe auf Abstellung der beanstandeten Mängel.
Berufssoldaten erhielten in der Regel nur das Verpflegungsgeld ausgezahlt. Die Bezüge für DGV,DSV,WG,KG der Berufssoldaten wurden auf ein Konto des Zahlungsempfängers überwiesen.
Die Auszahlungen erfolgten ohne Abzüge. Beiträge für DSF,ASV,SED u.a. mußten bei dem entsprechenden "Funktionär" entrichtet werden. Die Auszahlisten waren im einzelnen nicht einsehbar, da unter- und oberhalb der Empfangsbekenntnis (neuzeitlicher Begriff) mittels eines Blatt Papier abgedeckt.
Es gab Fälle wo der entsprechende Soldat, der Wiedergutmachungsordnung entsprechend der jeweils gültigen DV/Gesetz unterlag. Diese Beträge wurden bis maximal 5 Mark einbehalten und an die Kasse zurückgeführt. Höhere Beträge wurden gleich vom OOFin einbehalten und mit den Dienstbezügen des Betroffenen verrechnet.
Zu meiner Batt. gehörten auch AGT, welche u.a. Dienststellungen an der MAK Dresden, der Sportschule der NVA (ASK-Strausberg) oder im Fährhafen Mukran Dienst absolvierten. Diesen mußte ich noch in den ersten drei Monaten meiner Dienstzeit als Hfw, die Gelder persönlich auszahlen. D.h. mit einem zugeteilten (von der TPK) Fahrzeug (meistens P601/A) zu diesen AGT fahren und die Auszahlung vornehmen. Dies wurde durch Zahlungsanordnung (Kassenanordnung) geändert, so dass diese für mich ungünstigen Dienstfahrten entfielen.
Nach Abschluß der Auszahlungen, mußte spätestens mit Ablauf einer fünf Tagesfrist, die Auszahliste beim OOFin zurück gerechnet werden.
Abschließend möchte ich anfügen, dass es in meiner Dienstzeit einmal zu einem Überbetrag von 0,05 Mark der DDR gekommen ist. Bis heute wurden jedoch keine Ansprüche des Benachteiligten angemeldet


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
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#25

RE: Geldtransporte in der DDR

in Leben in der DDR 17.08.2011 23:14
von Maxe | 53 Beiträge

j#osy95#
Es gab keine 1000er Scheine, ausschließlich 200 und 500 ter. Es waren auch keine "Jung-Höhlenforscher" in unserer Anlage, es waren ganz einfach Diebe, die ganz gezielt an das eingelagerte Geld wollten und auch kamen.



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#26

RE: Geldtransporte in der DDR

in Leben in der DDR 18.08.2011 07:55
von Pit 59 | 10.164 Beiträge

Warum wurde das denn überhaupt Endgelagert,und nicht Zerschreddert? Die D-Mark ist ja immer noch gültiges Zahlungsmittel,und wird es auch Bleiben.Einige Geschäfte werben damit "Bei uns können Sie Ihren Einkauf in DM Bezahlen".


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#27

RE: Geldtransporte in der DDR

in Leben in der DDR 19.08.2011 00:29
von Maxe | 53 Beiträge

Es war ja nicht die DM-Mark! Es ging ausschließlich um die Ostmark, die dort "Endgelagert" werden sollte. Doch Einbrüche und Diebstahl, hat die Bundesbank dazu veranlasst, die Scheine erneut aus den Stollen zu holen und zu vernichten.



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#28

RE: Geldtransporte in der DDR

in Leben in der DDR 19.08.2011 12:53
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Maxe
j#osy95#
Es gab keine 1000er Scheine, ausschließlich 200 und 500 ter. Es waren auch keine "Jung-Höhlenforscher" in unserer Anlage, es waren ganz einfach Diebe, die ganz gezielt an das eingelagerte Geld wollten und auch kamen.





@Maxe, dank Dir für die Richtigstellung!


Natürlich waren die 200- und 500´- Hundert DDR- Mark Banknoten gemeint.

Und das ist jetzt wirklich alles dort ausgelagert und vernichtet, vermutlich verbrannt?

Wollte man doch damals nicht verbrennen, wegen der angeblichen Umweltbelastung und Giftstoffe...!

Naja, vielleicht hatte ja die Schdasi extra Gift dort reingemischt!

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#29

RE: Geldtransporte in der DDR

in Leben in der DDR 19.08.2011 16:04
von Maxe | 53 Beiträge

Die sind im Kraftwerk Buschhaus/Niedersachsen tatsächlich verbrannt worden. Zuvor wurden Versuche unternommen, die in einem Hochofen (Kupolofen) zu verbrennen, was nicht gelang. Die Scheine waren zum überwiegenden Teil Nagelneu und dementsprechend auch so fest gebündelt. Was "unten" aus der "Asche" rauskam, waren äußerlich verkohlte Bündel aber innen unversehrt. Dann wollte man diese Verwirbeln um ALLE Scheine zu verbrennen. Das war aber aus logistischen Gründen bei solch einer Massen nicht machbar. Man hätte jedes Bündel aufschneiden und dann verwirbeln müssen. Eine weitere Variante war das schreddern, was an den Größen von Schreddermaschinen scheiterten; sprich es hätte Monate gebraucht, um diese Tonnen an Geld kleinzukriegen.Allerdings weiß ich nicht, wie man es in Buschhaus hinbekommen hat?
Ich muß mal schauen, irgendwo hab ich noch Bilder von den Überresten des Geldes abgespeichert. Waren mal in der "Super Illu" abgebildet.



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#30

RE: Geldtransporte in der DDR

in Leben in der DDR 21.08.2011 20:15
von boofinger | 140 Beiträge

Selbst gesehen in Jena in den 80ern:
Ein Polizeilada fährt vor die Sparkasse gefolgt von einem grauen(?) Barkas.
Zuerst stiegen 2 Polizisten aus dem Lada, mit Kaschi bewaffnet.
Dann kamen 2 Leute aus dem Barkas und luden eine Kiste aus und schleppten diese in die Sparkasse.
Man war schon etwas erschrocken, wie schwer so ein paar Mark bewacht wurden.

Boofinger


„Der Weg zum Ziel ist gefährlich. Er ist die Flugbahn aller Geschosse.“ Stanislaw Jerzy, poln. Schriftsteller
* NVA * Grundwehrdienst 88-90 * 3. Raketenbrigade * Vermesser *
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#31

Geldtransporte in der DDR

in Leben in der DDR 21.08.2011 21:08
von Andi (gelöscht)
avatar

Wir haben als „PKW Kolonne“ auf der Autobahn nach Magdeburg mal so ein Geldtransport überholt. Hinten zwei VP Lada mit Blaulicht dann zwei W 50 und vorne zwei Lada mit Blaulicht. Keiner durfte denn Transport überholen. Alle von der VP mit Kalaschnikow. Die Berliner Transporte gingen von der Zentralbank in der Mauerstr. aus.


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#32

RE: Geldtransporte in der DDR

in Leben in der DDR 21.08.2011 22:04
von frb-vd (gelöscht)
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Hatte 1985 als Resi die Ehre, mit dem OOffz. Finanzen (ein Ltn.) der 4.MSD Erfurt das nötige Bargeld für die fällige Soldauszahlung bei der Sparkasse abzuholen.
Die Summe paßte in die abgewetzte Aktentasche, die er eigens dafür vorrätig hielt - war ja nur für den Stab selbst.
Gefahren wurde ganz unauffällig mit B1000+Zuvielbeschäftigtem.

Hätte nie geglaubt, nochmal eine Pistole M in die Hand zu bekommen.


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#33

RE: Geldtransporte in der DDR

in Leben in der DDR 21.08.2011 22:08
von Büdinger | 1.504 Beiträge

Zitat von frb-vd
... ganz unauffällig mit B1000+Zuvielbeschäftigtem.
...



Der war gut ...

Gruß

Ricardo


.

Ich finde Menschen faszinierend, die meinen mich zu kennen.
Manchmal drängt es mich sie zu fragen, ob sie mir ein bisschen was über mich erzählen können ...

Ich übernehme die Verantwortung für alles, was ich sage, aber niemals für das, was andere verstehen!

.
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#34

RE: Geldtransporte in der DDR

in Leben in der DDR 22.08.2011 14:30
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Maxe
Es gab keine 1000er Scheine, ausschließlich 200 und 500 ter.


Will ich jetzt mal so nicht stehen lassen.
1948 bis 1955 ... http://www.numispedia.de/Mark_der_DDR#1000_Mark

P.S. sind übrigens heute noch 1:5 bei Sofortkauf wert ... http://cgi.ebay.de/1000-Mark-1948-DDR-Ro...B-/320740051433

Zu dem 'Stollengeld', Anfang diesen (?) Jahres wurde in Halberstadt ein Dealer hopsgenommen, der auch noch einige Tausende DDR-Mark und Forumschecks im Bestand hatte. Rechts unten erkenne ich zum Beispiel einen 500er Forumscheck (?), also den gabs NICHT in echt. Wo wurden den eigentlich die 'harten' Ostmark endgelagert?


Quelle: Leipziger Volkszeitung


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 22.08.2011 14:46 | nach oben springen

#35

RE: Geldtransporte in der DDR

in Leben in der DDR 22.08.2011 20:15
von Maxe | 53 Beiträge

Na gut; aber diese 1000er wurden nie bei uns in Halberstadt "endgelagert". Das höchste waren die 500ter.
Aber außer dem Geld, sind auch Parteibücher der "teuren" Genossen eingelagert worden. Dies allerdings ausschließlich durch die Offiziere. Ein paar Medallien oder Orden??? waren auch dabei. Ist aber alles restlos aus den Stollen entfernt worden.



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#36

RE: Geldtransporte in der DDR

in Leben in der DDR 27.09.2011 10:29
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von Stabsfähnrich
Meine Fragen jedoch beziehen sich auf größere Geldtransporte in der DDR vor dem 1. Juni 1990. Dazu die Fragen:

1. Wie erfolgten diese Transporte?
2. Durch "Wen", wurden diese Transporte durchgeführt?
3. Wer war für die Absicherung dieser Transporte zuständig ?
4. Gab es spezielle Fahrzeuge für diese Transporte?



ich will mal versuchen dir etwas zu helfen... mein wissen kann aber nur ein mosaiksteinchen sein, da es nicht vollumfänglich ist.

die transporte wurden per lkw w 50 und z.t. grösser, aber dafür ausländische fabrikate, zur staatsbank gebracht bzw. geholt. ich meine mit staatsbank aber die filiale im damaligen zk- gebäude, die ehem. reichsbank. diese hatte schon seit der fertigstellung 120 verschiedene tresortüren. in den unterirdischen depots der zentralbank im zk- gebäude wurden das geld gelagert. die lkw sahen von aussen völlig neutral aus. an die w 50 kann ich mich erinnern das diese als kastenaufsatz dieses weiß- graue wellblech hatten. die fahrer durften beim be- und entladen den lkw nicht verlassen. das druckfrische geld wurde in milchig- grauen plastesäcken auf paletten geliefert.

erzählt wurde, dass wr- angehörige diese großfrachtfahrten* übernommen haben. ob dieses stimmt oder nur eine urban legends, kann durch mich nicht eingeschätzt werden.


* wenn man wüsste wo das ddr- papiergeld gedruckt wurde dann könnte sich daraus der schlüssel ergeben. ich vermute, dass von dort das geld in riesigen mengen geholt und dann in den tresorräumen im zk- gebäude eingelagert und von dort in kleinen transporten auf die bezirke verteilt wurde.


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#37

RE: Geldtransporte in der DDR

in Leben in der DDR 27.09.2011 11:30
von Gert | 12.362 Beiträge

@Gilbert, was sind wr- angehörige ?

Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#38

RE: Geldtransporte in der DDR

in Leben in der DDR 27.09.2011 11:45
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

sorry, gemeint sind "wachregimentsangehörige".

in einem anderen forum habe ich desweiteren gelesen, dass grosse geldtransporte zu den tresorräumen der staatsbank im zk- gebäude auch von mitarbeitern der ha XVIII des mfs durchgeführt wurden.


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#39

RE: Geldtransporte in der DDR

in Leben in der DDR 27.09.2011 11:46
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Angehörige des Wachregimentes (WR) Feliks Dzierzynski!


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#40

RE: Geldtransporte in der DDR

in Leben in der DDR 27.09.2011 14:04
von WernerHolt (gelöscht)
avatar

hallo ,

hier mal ein paar bilder aus dem KL12 bei Halberstadt. wo das geld eingelagert wurde. ich besuchte es im letzten jahr.

bild 3 zeigt einen solchen stollen wo das geld gelagert wurde.

VG
HG

wen man dem link folgt gibt es noch mehr bilder vom letzten jahr Komplexlager 12 Halberstadt

Angefügte Bilder:
zuletzt bearbeitet 27.09.2011 14:17 | nach oben springen


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