#61

RE: Funkgeräte im Grenzabschnitt?

in Grenztruppen der DDR 18.11.2012 19:12
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Schlutup im Beitrag #59
moin moin!

das bild zeigt ein uft funkgerät einer führungsstelle. aber welches?
es scheint aber wohl nicht das 721 zu sein.




Ja, das scheint ein Teil der Bordfunkstelle vom UFT 770 zu sein. Solche Teile waren bei uns in den LO und später auch P 3 eingebaut.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#62

RE: Funkgeräte im Grenzabschnitt?

in Grenztruppen der DDR 18.11.2012 19:22
von jecki09 | 422 Beiträge

Zitat von Fritze im Beitrag #48
martha war ja noch zu schleppen ,aber Dora war nur was fürs Fahrzeug !


Das war dann bestimmt die R-109.


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#63

RE: Funkgeräte im Grenzabschnitt?

in Grenztruppen der DDR 18.11.2012 21:52
von Schlutup | 4.117 Beiträge

moin moin!

bei der U Serie gibt es ja unterschiedliche Modelle 721 oder 725 etc.

gruß schlutup



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#64

RE: Funkgeräte im Grenzabschnitt?

in Grenztruppen der DDR 19.11.2012 08:42
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Im Grenzdienst selbst nie eine Funke mitgeschleppt oder auf einem Turm gesehen.
Die Rede war davon das die Fahrzeuge baldigst mit Funk ausgerüstet würden, aber bis Anfang 84 war da noch nichts passiert.


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#65

RE: Funkgeräte im Grenzabschnitt?

in Grenztruppen der DDR 19.11.2012 09:16
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Hallo miteinander,

ich erinnere mich, dass ich in der Rhön 1979 (2.DHJ) mehrere Male die R109
-> http://www.rwd-mb3.de/ntechnik/pages/r109.htm
mitgeschleppt habe. Das sind schon ca. 15 Kg auf dem Rücken. Als Fussposten !!!
Obwohl das Grenzmeldenetz recht gut ausgebaut war.
Meist wurden die Dinger ja irgendwo zu Schichtbeginn in die Büsche gestellt und zu Ablösung wieder aufgenommen.
Einmal hatte ich das Gerät die gesamte Schicht auf dem Buckel. Mein Postenführer wollte mir wohl mal demonstrieren, wie "zorniger Grenzdienst" aussieht

Gruss Hartmut


u3644_Jobnomade.html
zuletzt bearbeitet 19.11.2012 09:38 | nach oben springen

#66

RE: Funkgeräte im Grenzabschnitt?

in Grenztruppen der DDR 19.11.2012 09:54
von katerjohn | 559 Beiträge

Ja die R109 waren im Nachrichten Bestand der Grenzkompanie ,in der 12.GK Wülperode hatten wir fünf solche Dinger.Aber in den Grenzdienst wurden sie während meiner Zeit nie mitgenommen.Einen Sinn hätte es auch nicht gemacht ,wenn ich an das GMN denke.


Nimm dir Zeit für deine Freunde,sonst nimmt die Zeit dir deine Freunde !
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#67

RE: Funkgeräte im Grenzabschnitt?

in Grenztruppen der DDR 19.11.2012 11:50
von furry | 3.581 Beiträge

Wie war das noch mit den R 108 und 109?
Höre mit eins, sehe mit fünef.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
katerjohn hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#68

RE: Funkgeräte im Grenzabschnitt?

in Grenztruppen der DDR 19.11.2012 15:31
von nimmnix | 196 Beiträge

Funke ........................wurde nur mitgenommen wenn Dienst nach Vorschrift angesagt war weil die neuen oder wer auch immer bei den EK`s in Ungnade gefallen sind .Und ne Werra - Runde mit Funk und Postentaschen war laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaang...........!Ne normale Werra Runde dauerte schon mal 2 Stunden und ich glaube war so um die 5 Kilometer ,wenn nicht noch mehr .
Empfangen hat man eh nichts .......ausser Musik vom "Feind".Eigendlich wurde man durch die Einstellerei an der Funke ,weil das so lange gedauert hat bis wenn man mal irgendwen an der Strippe hatte,nur vom Grenzdienst abgelenkt .
Nach mir wurde mal ein Posten geschickt um zu schauen ob ich noch da bin ,weil kein GMN in der nähe meines Einsatzgebietes war ,nur weil die Funke nicht funktionierte .
Es war Nebel und wir befanden uns in einer Senke und sollten Nachts den beim Grenzausbau 1983 offenen Bereich des ersten Zaunes am K2 bewachen .Natürlich wurde der offenen Bereich auch durch mehrere Hundelaufanlagen "bewacht" .
Da konnte keiner unbemerkt durch ,nicht mal nen Igel ,weil die brawen Hunde unruhig wurden wenn sich in Ihrem Laufbereich was Fressbares bewegte .


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#69

RE: Funkgeräte im Grenzabschnitt?

in Grenztruppen der DDR 19.11.2012 15:54
von katerjohn | 559 Beiträge

Zitat von furry im Beitrag #67
Wie war das noch mit den R 108 und 109?
Höre mit eins, sehe mit fünef.

Auch bei der R105,war die Mot..Schützen Variante .Höre mit fünf ,sehe mit eins Übrigens habe ich dort auch die R126 kennen gelernt,die gingen nie ,weil die Akkus nur einige Minuten reichten


Nimm dir Zeit für deine Freunde,sonst nimmt die Zeit dir deine Freunde !
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#70

RE: Funkgeräte im Grenzabschnitt?

in Grenztruppen der DDR 19.11.2012 16:12
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Mit der R109 haben wir schon als Jugendliche bei der GST herumgespielt, von daher kannte ich das Gerät bereits, als ich auf die Grenzkompanie kam.

"Höre mit eins ,sehe mit fünef"..... jaja.

Zumindest mit den kurzen Antennen, die man auf die R109 aufgesteckt hat um sie anschliessend auf dem Rücken zu tragen.
Das Gerät arbeitet im 10-m-Band, bei einer Antenne mit 5 m Länge sieht das mit der Reichweite schon besser aus (Lambda /2 !!).
Für den stationären Betrieb gab es, so weit ich mich erinnere, einen längere Antenne.
Nur lässt sich so ein Gerät dann schlecht durchs Gelände tragen, ohne ständig irgendwo hängenzubleiben.
Aber vielleicht habe ich als Soldat (damals 26, Dipl-Ing Nachrichtentechnik) das mit den Lambda/2 mal irgendwo unvorsichtigerweise gesagt - deshalb durfte ich die "zornige Schicht" mit der R109 auf dem Rücken machen.
Naja, ist ja Geschichte....
An die R126 erinnere ich mich auch noch - auch an die Akkuprobleme mit den Dingern. Deshalb gingen sie auch nicht mit raus in den Grenzdienst.

Gruss Hartmut


u3644_Jobnomade.html
zuletzt bearbeitet 19.11.2012 17:01 | nach oben springen

#71

RE: Funkgeräte im Grenzabschnitt?

in Grenztruppen der DDR 19.11.2012 18:09
von Fritze (gelöscht)
avatar

dann war da noch dieser Unterfeld,welcher für den BGS zur Abstimmung gezählt hat,mit dem R109 D .


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#72

RE: Funkgeräte im Grenzabschnitt?

in Grenztruppen der DDR 19.11.2012 18:34
von jecki09 | 422 Beiträge

Die R 109 der GK Ifta wurde (85/86) nur beim Gefechtsalarm in der "Lochmühle" auf dem "Langen Berg" und wenn es halbjährlich zum Schießplatz bei Mühlhausen ging benutzt. Sonst die U 700.


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#73

RE: Funkgeräte im Grenzabschnitt?

in Grenztruppen der DDR 19.11.2012 19:24
von SEG15D | 1.128 Beiträge

Die meisten der R-Typen hatten wir bei uns zur Instandsetzung...muß mal gucken im WDA...
Da sind mehrere KW-Transceiver aufgeschrieben, für die ich eine Instandsetzungsberechtigung hatte.
Die Technik der Freunde begeisterte durch ihr schlichtes, funktionelles Design....die der Köpenicker durch
Umsetzung und Funktion...

Gruß SEG15D



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#74

RE: Funkgeräte im Grenzabschnitt?

in Grenztruppen der DDR 19.11.2012 19:30
von zweedi04 | 375 Beiträge

Hallo,
möchte mich auch mal zu den Funken äußern. Als Gakl mussten wir ja auch ständig mit einer Funke ausrücken wenn es hinter den Zaun ging und das war so 1-2 mal die Woche. Meistens hatten wir die R109M am Seitengepäckträger des Motorrads. Bei Einweisungen des BGS bzw. GZD gegenüber Zivilpersonen wurde gerne der Spruch „Die funken direkt mit Moskau“ getätigt. Wir konnten da nur schmunzeln, denn wir wussten es besser. Bei der Kontrolle der Grenzsäulen, die teilweise zu Fuß abgelaufen wurde, hatten wir anfangs die R126 mit. Tolles Teil , Akkus hielten keine Stunde durch und im Winter so ca. 15 – 20 Minuten. So in den 80ger Jahren bekamen die Gakl dann die Kleinen (UFS oder UFT). Auch nur Müll die Dinger. Reichten nie bis zur Füst (ca. 5 Km). Wir mussten dann erst ein Gerät an einen Posten übergeben, der auf einem B-Turm saß, und durften dann hinter den Zaun. Dieser Posten hat dann die Meldungen von uns übers GMN weitergegeben.

Unser Offz.-Aufklärung vom GB hatte mal in Heimarbeit ein tolles Handsprechfunkgerät gebaut (naja es waren drei). Leider sind die über die Testphase nicht hinausgekommen weil die von der Abteilung 2000 ihn mächtig Ärger bereitet haben. Da war nicht mit „Neuererbewegung“!!! Die Dinger wurden eingezogen und unser Hauptmann hatte ein Diszi am Hals.
So, das sind so meine Erfahrungen mit dem Funk bei den GT in der Zeit von 1977-1983.


Lebenskunst ist - "Im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen"
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#75

RE: Funkgeräte im Grenzabschnitt?

in Grenztruppen der DDR 19.11.2012 21:08
von PF75 | 3.294 Beiträge

Ja die 126 war schon nicht schlecht,paßte gut in die Packtasche der ES und an der Antenne konnte man prima das Bandmaß befestigen ,nur die Führung sah das nicht so gern.
Mit 109 D bin ich schon mal eine ganze schicht ständig auf empfang gewesen auch bei Handeln im Gelände,hatte aber Glück das Gerät hatte ein Tragegestell,manche durften das Ding nur mit Tragegriff bewegen.
Im Hafen von Boitzenburg hatten wir zu einem "Feiertag"(17.6 oder 13.8) mal eine 109 D mitbekommen,erst das Ding über 120 Stufen in die Tiefe schleppen und dann feststellen das die ca. 30 m hohe Steilwand uns gegenüber der Füst abschirrmt,also mit den Kameradengegenüber in Gothmann Verbindung aufgenommen(man konnte sich sehen) und diehaben dann Vermittlungsstelle gespielt.


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#76

RE: Funkgeräte im Grenzabschnitt?

in Grenztruppen der DDR 19.11.2012 21:11
von willie | 615 Beiträge

Hier haste mal das R 126 "feindwärts" eingesetzt.
Gruß Willie

Angefügte Bilder:
...Rechtschreibfehler sind die Special Effects meiner Tastatur!...
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#77

RE: Funkgeräte im Grenzabschnitt?

in Grenztruppen der DDR 19.11.2012 21:28
von jecki09 | 422 Beiträge

Das R 126 kenne ich nur noch von der Ausbildung an der OHS (82-85). das wir diese Geräte in der GK hatten, daran kann ich mich nicht erinnern


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#78

RE: Funkgeräte im Grenzabschnitt?

in Grenztruppen der DDR 19.11.2012 21:38
von willie | 615 Beiträge

Das eingestellte Foto stammt aus 1982 und zeigt 3 AGT der 9.GK Lauchröden. Gerät kann natürlich auch aus dem Bat. Herda stammen.
Gruß Willie


...Rechtschreibfehler sind die Special Effects meiner Tastatur!...
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#79

RE: Funkgeräte im Grenzabschnitt?

in Grenztruppen der DDR 20.11.2012 13:35
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von elessarix im Beitrag #1
Hallo Männer,
ich habe nichts passendes gefunden.

welche Funkgeräte waren im Einsatz und wie wurden sie bedient/getragen etc.

habe vor ein paar Tagen Film gesehen, wo Unteroffizier Telefonhörer unter den Schulterstücken trug.

soweit ich weiss, waren an bestimmten stellen Fernmeldeanschlüsse... wurden diese Hörer dort angestöpselt?

Brauche Fotos wo dies genau gezeigt wird

Bedienung UFT wie es die VP hatte kenne ich... wer Maße hat bitte auch mit angeben oder Maßskizze

danke


hier einige Bilder von den bei der DVP verwendeten Geräte der U 700 Serie - UFT 721 und UFT 727 (beides 2m Geräte). Bei dem ab den achtziger Jahren bei den GT der DDR eingeführten Funksystem U 700 wurden Handsprechfunkgeräte UFT 771 (70 cm Band) verwendet, welche äußerlich mit den UFT 727 identisch waren (immer noch sind).
Quelle der Bilder: eigene Sammlung
Neu in meiner Sammlung befindet sich das UBZ 75 - welches auf den Führungsstellen vorhanden war. Nicht überall vorhanden war das Anzeigesystem UiZ 75 für die Funkrufkennung. Letzteres sollte erst nachgerüstet werden. Möglich wären damit die Statusanzeigen "Einsatz an", Einsatz aus" und "Notruf".

Angefügte Bilder:
Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
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#80

RE: Funkgeräte im Grenzabschnitt?

in Grenztruppen der DDR 20.11.2012 13:50
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

hier noch einige Bilder (Auswahl) von mobilen Geräten der Serie U 700 in den Fahrzeugen. Unterschieden wurde im Groben in 10 und 99 Kanalgeräte. Eine Kombination der Bedienteile zu den unterschiedlichen Sende-/Empfangsteilen konnte erfolgen. Gleichfalls war eine Nachrüstung der Bedienteile mit Ein-, Zweiton oder Selektivruf (nur beim UBS 75) möglich. Zus sehen ist auch der s.g. Schlüsselschalter. Dieser diente dazu, das Gerät - ohne Ausbau - außer Betrieb zu setzen sowie durch betätigen der roten Taste einen Notruf auszusenden. Bei Betätigung wurde das UFS auf Kanal "00" - im Zweimeterband auf die Frequenz 150,000 MHz zurückgesetzt. Diese Vorrichtung war in den Fahrzeugen der DVP vorhanden.

Angefügte Bilder:
Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
zuletzt bearbeitet 20.11.2012 14:20 | nach oben springen



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