#1

Der Mauerschütze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.08.2011 17:15
von ABV | 4.204 Beiträge

Ich bin ja kein Filmkritiker, versuche es heute aber ausnahmsweise trotzdem mal:
Gestern Abend lief um 20:15 Uhr, zur besten Sendezeit in der ARD, ein Film mit dem vielsagenden Titel " Der Mauerschütze". Laut Vorankündung meiner TV-Zeitschrift handelte es sich um einen weiteren Versuch deutsch-deutsche Geschichte einer filmischen Aufarbeitung zu unterziehen. Immerhin, endlich wagt sich mal jemand den heiklen Versuch das spätere Schicksal und die inneren Konflikte eines so genannten " Mauerschützen" sowie der Angehörigen seines Opfers zu zeigen. So dachte ich jedenfalls, aber spätestens nach fünfzehn Minuten wich die ursprüngliche spannende Erwartung einer deftigen Enttäuschung. Es lag nicht so sehr daran, dass die zur Grunde liegende Geschichte von Anfang bis Ende unglaubwürdig erschien. Da waren die Grenzverletzer die mit ihrem Trabant quasi ungehindert in den Abschnitt hineinfahren und erst vor dem letzten Zaun von den Grenzsoldaten nur noch unter Einsatz der Schußwaffe gestellt werden konnten. Der junge Mann verstirbt noch vor Ort, während seine zu diesem Zeitpunkt hochschwangere Freundin schwerverletzt überlebt.
Anschließend zeigte man einen der Schützen, wie er, als wäre nichts geschehen, seine MPI zurück in die Waffenkammer stellte. Immerhin waren die Grenzer nach ihrer Tat " Boden zerstört" und durften Gefühle zeigen, ehe sie in den Sonderurlaub fuhren. Seltsamerweise landeten die Schützen nicht wie üblich nach der Wiedervereinigung vor Gericht. Laut Film wurden ihre Namen in den vorhandenen Akten getilgt, so dass eine Anklage nicht mehr möglich war. Alle Versuche der jungen Frau die Schützen vor Gericht zu bringen, verlaufen im Sande. Die Szenen welche im Gericht spielten trieften nur so von Klischees. Da durfte der windige Anwalt aus dem Westen welche die Täter von einst mit rechtstaatlich-windigen Kniffen vor der Verurteilung schützt ebensowenig fehlen, wie betagten Ex-Offiziere welche sich einer unbarmherzigen " Siegerjustiz" ausgeliefert fühlen. Gedemütigt und an der Gerechtigkeit verzweifelnd, zieht sich das einstige Opfer an die Ostsee zurück. Im krassen Gegensatz dazu konnte einer der beiden Schützen eine Karriere als Arzt in einer renommierten hannoverschen Klinik nachgehen. Trotz des zeitlichen Abstandes von siebzehn Jahren konnte er seine Tat in Wahrheit nur verdrängen, aber nicht verarbeiten. Sein übergroßer Arbeitseifer erscheint wie der hilflose Versuch, einer inneren Wiedergutmachung. Heimlich hatte er jedoch alle Berichte über die junge Frau und deren Bemühungen ihn und seinen Kumpel vor Gericht zu bringen. Eines Tages hält er es nicht mehr aus und sucht die Frau in ihrem Zuhause auf. Dabei folgt ihm ein schwer krebskranker Junge, der eigentlich sein Patient ist.
Bei den ersten Begegnungen findet der jetzige Arzt nicht den Mut sich gegenüber der Frau zu offenbaren. Diese hatte sich anscheinend in den letzten Jahren keinem Mann mehr hingegeben, schmilzt aber bald beim Anblick des smarten Herrn Doktor zusammen wie ein Eisberg im Frühling. Jetzt beginnt eine schmalzige Lovestoroy, welche dem Film endgültig seine Glaubwürdigkeit raubt! Am Ende gesteht der Arzt doch, was neben dem folgerichtigen Ende der gerade erst begonnen Beziehung, noch ein paar Klischees mit sich führt. Man erfährt, dass sich der Arzt seinerzeit freiwillig zum Grundwehrdienst!! bei den Grenztruppen meldete, um später ein Medizinstudium aufzunehmen. Ihm wurde bei der Musterung auch die Frage gestellt, ob er denn notfalls auch auf Vater und Mutter schießen würde. Selbstverständlich beantwortete der Arzt in spe diese Frage mit einem klaren ja, freilich immer in der Hoffnung das dieser Umstand nie eintreten möge. Am Ende stirbt auch noch der Krebskranke Junge, nachdem dieser eine zarte Liebesbeziehung mit der Tochter des weiblichen Opfers eingegangen ist.
Ich frage mich, warum greift man denn nicht auf wirkliche authentische Fälle zurück, um diesen brisanten Teil unserer Geschichte aufzubarbeiten? Ja, es wäre schon sehr wichtig zu zeigen wie sich Grenzsoldaten nach dem Schußwaffeneinsatz und auch später vor Gericht, fühlten. Auch die Leiden der Angehörigen ihrer Opfer mit denen die allermeisten erst vor Gericht konfrontiert wurden, verdienen eine bessere und vor allem glaubwürdigere Darstellung.
Oder sind wir in Deutschland nur einfach zu dusslig dieses Thema richtig anzupacken?

Gruß an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


zuletzt bearbeitet 04.08.2011 17:16 | nach oben springen

#2

RE: Der Mauerschütze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.08.2011 21:29
von moreau | 384 Beiträge

Hallo ABV es mag zynisch klingen, aber wen von den Medienmachern interessiert schon die Wahrheit. Quoten, Quoten und noch mal Quoten. Da ist Wahrheit nur störend. Was ist Aufarbeitung?? -> nur eine Frage der Definition.


Gruß
Moreau


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#3

RE: Der Mauerschütze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 04.08.2011 21:58
von Commander | 1.059 Beiträge

Uwe,wie Moreau schon schrieb,wem interessiert schon die Wahrheit?

Manfr.Kr.. antwortete mal auf die Frage,warum "Auf Achse" so garnicht der Realität entspricht sinngemäß,"Da hätten wir doch keine Zuschauer mehr,wer will schon wissen,wie es in Wirklichkeit aussieht".So ist es mit allen,was in dieser schönen Fernsehwelt produziert wird.
Also angucken u. ärgern oder nicht angucken u.auch nicht ärgern!
Gruß C.



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#4

RE: Der Mauerschütze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 05.08.2011 05:43
von rustenfelde | 676 Beiträge

Hallo ABV,
ich kann deinem Beitrag zu 100% zustimmen. Ich hatte mir auch mehr von dem Film versprochen, obwohl ich es besser hätte wissen müssen.
Man braucht sich ja nur die letzten reißerischen Sachen vor Augen halten.

Gruß RF


"Ich weiß nicht, dass ich jemals von der zauberhaften Schönheit eines Erdfleckens so innerlichst berührt worden wäre."
Theodor Storm über das Eichsfeld (1856)


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#5

RE: Der Mauerschütze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 05.08.2011 09:37
von Blondi | 164 Beiträge

Wenn etwas im Fernsehen über unsere Vergangenheit kommt und ich es einrichten kann, sehe ich es mir an. Zufriedengestellt war ich noch nie, enttäuscht schon sehr oft. @Commander hat ja den M. K. gut zitiert und so ist es ja auch. Die breite Masse möchte eine ausgeschmückte Geschichte sonst klippt man einen Sender weiter.

Blondi


Sei was du willst, doch habe den Mut es ganz zu sein.


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#6

RE: Der Mauerschütze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 05.08.2011 13:08
von gmei | 44 Beiträge

Im Gegensatz zu einer Dokumentation, versucht das Drehbuch eines Spielfilms nicht unbedingt reale Begebenheiten identisch wiederzugeben.

Schönes WE


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#7

RE: Der Mauerschütze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 05.08.2011 13:30
von matloh | 1.204 Beiträge

Naja, ein Spielfilm ist halt keine Dokumentation. Wir leben ja auch nicht in einer Matrix, wir haben noch keine Raumschiffe in fremde Galaxien reisen und bei "Herr der Ringe" scheint auch nicht alles bis ins letzte Detail zu stimmen.

cheers matloh


Aus gegebenem Anlass temporär: Nein, die Erde ist keine Scheibe!

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)
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#8

RE: Der Mauerschütze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 05.08.2011 13:34
von Pit 59 | 10.165 Beiträge

Das kann man sehen wie man will,mir hat der Film gefallen.Er hat gezeigt wie sich manche Grenzer Verhalten haben,und das einem das Gewissen dann doch nicht Ruhig Schlafen lässt.Man könnte in jedem Film etwas Finden was einem nicht passt.


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#9

RE: Der Mauerschütze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 05.08.2011 17:04
von Sachsendreier (gelöscht)
avatar

..........Im Gegensatz zu einer Dokumentation, versucht das Drehbuch eines Spielfilms nicht unbedingt reale Begebenheiten identisch wiederzugeben.

Eben, und dann wird daraus eine Schmonzette.
Für sowas gabs schon mal nen "Oskar".

Bleib ich lieber bei einer guten Dokumentation, die gibts ja och.


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#10

RE: Der Mauerschütze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 05.08.2011 20:10
von Pitti63 | 39 Beiträge

Für mich geht dieser Film an der Realität total vorbei. Wenn wir Grenzer immer als schießwütige dargestellt werden find ich das traurig. Denn wieviel Angst wir manchmal im Dienst hatten weiß glaub ich keiner.

Gruß pitti63


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#11

RE: Der Mauerschütze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 05.08.2011 20:25
von Pit 59 | 10.165 Beiträge

Es waren Ausnahmen,so wie es sie Überall gibt.Ich war auch 1Jahr an der grünen,und die Flinte hat gute Dienste geleistet,nähmlich der Reinigungsstab zum Würstchen Grillen.Vor wen hattest Du denn Angst ? war doch keiner da.Ich Verwahre mich auch die Grenzer als Schiesswütig Abzustempeln,aber diese Ausnahme gab es eben.


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#12

RE: Der Mauerschütze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 05.08.2011 20:39
von Pitti63 | 39 Beiträge

Ach Pit 59,
da gab es viele Situationen .z.B. Nachts Hinterlandstreife duch den Wald überall knirscht und knackt es. Wenn du da ruhig geblieben bist Hut ab. Oder Grenzalarm und sogar die Panzerbüchse mußte mit raus weil einer mit nem geklauten SPW in Richtung Grenze war na da möchte ich deine gedanken sehen.


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#13

RE: Der Mauerschütze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 05.08.2011 21:19
von Greso | 2.377 Beiträge

Zitat von Pitti63
Ach Pit 59,
da gab es viele Situationen .z.B. Nachts Hinterlandstreife duch den Wald überall knirscht und knackt es. Wenn du da ruhig geblieben bist Hut ab. Oder Grenzalarm und sogar die Panzerbüchse mußte mit raus weil einer mit nem geklauten SPW in Richtung Grenze war na da möchte ich deine gedanken sehen.



Gestern erzählt mir einer,er mußte mit Panzerbüchse an die Grenze,wegen ein SPW,welches zur Flucht verwendet wurde.
Pitti63"] wenn du das gleiche meinst,war das 1964?.
Greso


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#14

RE: Der Mauerschütze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 05.08.2011 21:37
von Pitti63 | 39 Beiträge

Nein das war Frühjahr1984 SPW geklaut Schießplatz Lübtän


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#15

RE: Der Mauerschütze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 05.08.2011 22:08
von Pitti53 | 8.791 Beiträge

Zitat von Pitti63
Nein das war Frühjahr1984 SPW geklaut Schießplatz Lübtän



das war in Lübtheen...ordnung muß sein


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#16

RE: Der Mauerschütze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.08.2011 00:27
von icke-ek71 (gelöscht)
avatar

also ich habe den film schon eine woche früher auf arte gesehen,na ja das war ja irgendwie kintopp und ging an der realität ganz schön weit vorbei!!das einzige in diesen film was mich berührt hat war der punkt das man das was man getan hat..und das war das erschießen eines menschen..sein ganzes leben nicht vergessen konnte!!da steckte ein bisschen warheit in diesem film drin!!und ich glaube das jene die sowas getan haben..auch ihr ganzes leben nicht mehr glücklich geworden sind!!einige schreiben von angst die sie beim grenzdienst hatten...wir waren doch bewaffnet!!die eizige angst bestand doch darin das man solch erlebnis wie in dem film dargestellt wurde nicht erleben wollte!!wie da jeder reagiert hätte sei dahingestellt...die last einen menschen erschossen zu haben ist eine last die einen ein ganzes leben verfolgt!!deswegen fand ich diesen film doch ein wenig lehrreich!!!!


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#17

RE: Der Mauerschütze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.08.2011 10:26
von Lebowski | 61 Beiträge

Zitat
Hallo ABV es mag zynisch klingen, aber wen von den Medienmachern interessiert schon die Wahrheit. Quoten, Quoten und noch mal Quoten. Da ist Wahrheit nur störend. Was ist Aufarbeitung?? -> nur eine Frage der Definition.


Gruß
Moreau



Wahrheit störend? nur Quoten?

Sehe ich nicht so! Ich habe schon viele Berichte, Dokumentationen oder Spielfilme zu diesem Thema im Fernsehen gesehen. Öffentlich rechtliche und private Sender. Ich werde jetzt keine Erbsen zählen welcher Sender denn nun mehr zur Aufklärung beiträgt oder bei wem der Wahrheitsgehalt höher ist.

Der Spielfilm "Der Mauerschütze hat sich in erster Linie mit einem Aspekt beschäftigt, dem schlechten Gewissen eines Grenzers, welcher nach langer langer Zeit seine Tat immer noch bereute, und um Wiedergutmachung bemüht war.

Das ist die Message des Filmes.

Da ist es eigentlich egal wie der Trabbi ins Sperrgebiet gekommen ist...

Sicher kann man die weitere Handlung kritisch diskutieren...aber es handelt sich nun einmal um einen Spielfilm...
Der Ansatz, die Gedanken eines Grenzers zu beleuchten, welcher einen Menschen erschoss, machte für mich zumindest diesen Film sehenswert.

Lebo


Wer interessieren will, muss provozieren.


Salvador Dali
zuletzt bearbeitet 06.08.2011 10:41 | nach oben springen

#18

RE: Der Mauerschütze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.08.2011 11:03
von eisenringtheo | 9.193 Beiträge

Zitat von Lebowski

(..)Da ist es eigentlich egal wie der Trabbi ins Sperrgebiet gekommen ist...




Damit man in einem FILM gewisse Szenen dramaturgisch umsetzen kann, muss man eben bei der WAHRHEIT etwas tricksen. Hier zum Beispiel stimmt eigentlich überhaupt nichts.

Was die GT am Ende Wichtigeres zu tun haben, als Erste Hilfe zu leisten, weiss wohl niemand. Hatten sie wohl auch nicht, aber wenn sie Erste Hilfe geleistet hätten, wäre der GV eventuell nicht gestorben und die "Unmenschlichkeit des Regimes" zuwenig herübergekommen.
Theo


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#19

RE: Der Mauerschütze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.08.2011 13:46
von Pit 59 | 10.165 Beiträge

Der Spielfilm "Der Mauerschütze hat sich in erster Linie mit einem Aspekt beschäftigt, dem schlechten Gewissen eines Grenzers, welcher nach langer langer Zeit seine Tat immer noch bereute, und um Wiedergutmachung bemüht war.

Das ist die Message des Filmes.

Da ist es eigentlich egal wie der Trabbi ins Sperrgebiet gekommen ist...@Lebo

Genau so ist es,sehe ich auch so.


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#20

RE: Der Mauerschütze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.08.2011 16:56
von Grenzer76 (gelöscht)
avatar

Ich fand den Film ganz gut,man konnte sich schon in die Lage der Grenzer versetzen,das Gewissen was einen plagt jemanden erschossen zu haben,irgend etwas bleibt seelisch zurück. Ist halt ein Film, wo halt auch noch andere Sachen eine Rolle gespielt haben


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