#21

RE: 50 Jahre Mauerbau

in Grenztruppen der DDR 30.07.2011 23:23
von Schreiber | 258 Beiträge

Hallo Gmei,

ist doch schön wenn man was interesantes findet und wenn noch unser Raiman2 mit Videobericht dabei ist ist es wirklich sehenswert.

Gruß Reinhard

Zitat von gmei

Zitat von Schreiber
im Forum

es wurde schon auf den Tread Pro 7 gepostet. Es ging ja um 50 Jahre Mauerbau.
Deswegen habe ich vom MDR im Bereich Geschichte "Geheimsache Mauer" gefunden mit entsprechenden Kommentaren

http://www.geheimsache-mauer.de/

Gruß Reinhard



Hallo Reinhard,

vielen Dank für diese wirklich sehenswerte Dokumentation !



==================================================
Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.
Konfuzius


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#22

RE: 50 Jahre Mauerbau

in Grenztruppen der DDR 30.07.2011 23:45
von icke-ek71 (gelöscht)
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ja polter und wosch,die gab es wirklich!!und ich meine nicht nur mich!!auch meine damaligen kameraden hatten das gleiche gefühl!!wir sollten grenzverletzer stellen und wenn sie nicht darauf reagierten sollten wir sie vernichten..so wurden wir jeden tag am kanten vergattert!!ich war in dem jahr am kanten posten und auch postenführer und ich kannte alle mit den denen ich am kanten war!!für mich galt auch schon damals das eine!!..niemals würde ich einen der diesen staat verlassen will mit waffengewalt daran hindern...egal was das für mich bedeutete..und wenn mein pf das von mir verlangt hätte..dann hätte ich meine waffe gegen den gehalten der mir den befehl zum schießen gegeben hätte!!das waren auch schon meine gedanken vor 40 jahren!!eins kann ich euch nur ganz kurz sagen..zwei sogenannte grenzverletzer sind unversehrt rübergekommen...wir haben es nicht gesehen..jetzt denkt was ihr wollt!! gruß aus berlin


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#23

RE: 50 Jahre Mauerbau

in Grenztruppen der DDR 31.07.2011 00:29
von icke-ek71 (gelöscht)
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hallo s51 das wäre mir total egal gewesen ..ich hätte niemals das feuer eröffnet auf einen der diese ddr velassen wollte..ob daraus ein konflikt entstanden wäre oder nicht..das war mir auch damals völlig egal!!!..ich war ein bewaffnter soldat und sollte auf unbewaffnete flüchtlinge schießen!!die einfach nur weg wollten!!wenn dann gegenfeuer gekommen wäre..wäre man in deckung gegangen..das ist ganz normales verhalten im gefecht!!aber da war ja kein gegner!!da war ja niemand der das leben des flüchtenen schützen konnte!!wir waren eigendlich feige soldaten...aber das gefühl hatte ich schon damals 1970


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#24

RE: 50 Jahre Mauerbau

in Grenztruppen der DDR 31.07.2011 00:29
von Zaunkönig | 624 Beiträge

@Gert
Den Panzer haben die Russkis mitgenommen, war wohl einer der Ersten von den Dingern, die 1945 in Berlin eingerollt sind.
Gruß Zaunkönig


März 1959 bis Mai 1962 an der Grenze in Berlin vom Norden bis an die Stresemannstraße
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#25

RE: 50 Jahre Mauerbau

in Grenztruppen der DDR 31.07.2011 09:47
von linuxuser (gelöscht)
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#26

RE: 50 Jahre Mauerbau

in Grenztruppen der DDR 31.07.2011 09:49
von linuxuser (gelöscht)
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Zitat von Gert

Zitat von linuxuser
Bei den ganzen Berichten kommt diese ganze Sch.... bei mir wieder hoch,obwohl ich versucht habe meine 1 1/2 Jahre bei den Grenztruppen zu vergessen.Hab vor zwei Wochen meinen Abschnitt 1 besucht,Grenzübergang Dreilinden,rechts davon.
Dieses Panzerdenkmal steht da immernoch nur mit einem anderen Fahrzeug drauf.Hab ein paar Fotos gemacht




wo ist denn der Panzer abgeblieben ? Bin ganz überrascht, dass der nicht mehr da ist. Ich fand dieses Denkmal immer ganz gut, wenn man nach Westberlin fuhr. Irgendwie machte es was her, wenn ich auch die Russen nicht zu meinen ideologischen Freunden zählte.

Gruß Gert




Den haben die Russen 1990 wieder mitgenommen,dieses Gebilde gilt auch nicht mehr als Demkmal,aber dann 1995 doch wieder unter Denkmalschutz,naja.


zuletzt bearbeitet 31.07.2011 09:51 | nach oben springen

#27

RE: 50 Jahre Mauerbau

in Grenztruppen der DDR 31.07.2011 10:49
von Pit 59 | 10.134 Beiträge

Eine Prima Dokumentation,und es ist immer wieder Wahnsinn zu sehen in was für einen Staat wir Leben mussten.Alles andere wurde schon zur genüge Diskutiert.Das Beste war zum Schluss,als die Vereinsmitglieder gegangen sind.


zuletzt bearbeitet 31.07.2011 11:16 | nach oben springen

#28

RE: 50 Jahre Mauerbau

in Grenztruppen der DDR 31.07.2011 11:07
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zitat
Dieses Panzerdenkmal steht da immernoch nur mit einem anderen Fahrzeug drauf.....

....wo ist denn der Panzer abgeblieben ? Bin ganz überrascht, dass der nicht mehr da ist. Ich fand dieses Denkmal immer ganz gut, wenn man nach Westberlin fuhr.



Der Panzer verschwand '91 vom Denkmal und wurde durch einen rosa lackierten Schneepflug ersetzt. Auch er verschwand irgendwann, dann war der Sockel längere Zeit leer und nun steht aktuell das abgebildete Gefährt drauf.

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#29

RE: 50 Jahre Mauerbau

in Grenztruppen der DDR 03.08.2011 09:28
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Hier mal eine aktuelle Umfrage zum 13. August 1961

„Mauerbau war damals richtig“
http://www.berlinonline.de/berliner-zeit...rlin/353317.php


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#30

RE: 50 Jahre Mauerbau

in Grenztruppen der DDR 03.08.2011 11:40
von gmei | 44 Beiträge

Zitat von GZB1
Hier mal eine aktuelle Umfrage zum 13. August 1961

„Mauerbau war damals richtig“
http://www.berlinonline.de/berliner-zeit...rlin/353317.php



Der Beitrag der BZ sagt doch das was allgemein bekannt ist. Der Mauerbau war aus Sicht der DDR erforderlich, weil ihr System gescheitert und untauglich war und der Staat DDR und der Sozialismus vor dem Zusammenbruch standen. Den Bürgern allerdings wollte man weismachen , daß die Mauer Schmugglern und Agenten den Zutritt verwehren sollten. Eine Mauer oder Grenze zu bauen, hinter der Menschen eingesperrt sind, an der es Tote und Verletzte gibt, weil man flüchtenden in den Rücken schießt, kann niemals richtig gewesen sein. Es war der letzte verzweifelte Ausweg eines unfähigen und menschenverachtenden Regimes sich am Leben zu erhalten. Den Versuch seinen Bürgern ein Leben in Freiheit und auch mit einem angemessenen Lebensstandard zu bieten und somit die Abwanderung der Bürger zu unterbinden, war diesem Staat nicht möglich.
Der Mauerbau war der sichtbare Beweis für die Unfähigkeit eines Staates und der daraus resultierenden Menschenrechtsverletzungen.

Ich finde, genau wie man nach 22 Jahren ehemaligen MfS Mitarbeitern deren Tätigkeit nicht mehr vorhalten sollte, solltest Du und natürlich auch andere, aufhören belegtes Unrecht nicht immer wieder rechtfertigen zu wollen. ( siehe auch Deine anderen Beiträge vom heutigen Tag )
Das würde sicherlich einen sachlichen Dialog fördern.


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#31

RE: 50 Jahre Mauerbau

in Grenztruppen der DDR 03.08.2011 11:57
von GZB1 | 3.287 Beiträge

@gmei

zur differenzierten Betrachtung der damaligen Situation gehört auch die Anerkennung des Faktes, dass es aus Sicht der UdssR der DDR (als östl. Vorposten) nicht erlaubt war zu scheitern (bis es ab 1985 dann genehm wurde), obwohl sie durch die Reparationszahlungen und sonstigen Lieferungen und Leistungen an die SU und die westdeutsche Hallsteindoktrin/ CoCom-Boykott wirtschaftlich erheblich gebeutelt war. Trotzdem sollte die DDR als entwickelter Industriestaat das Aushängeschild des soz. Lagers sein.

Ich rechtfertige nicht, sondern stelle die Fakten dar: http://www.inforadio.de/programm/schema/.../03/161680.html

Im Übrigen kann ich nicht wirklich erkennen, worin ich einen sachlichen Dialog sabotieren würde, da ich nach meiner Einschätzung hier wohl nicht zu den "Scharfmachern" gehöre.


zuletzt bearbeitet 03.08.2011 12:29 | nach oben springen

#32

RE: 50 Jahre Mauerbau

in Grenztruppen der DDR 03.08.2011 12:02
von bendix | 2.642 Beiträge

Zitat von gmei

Zitat von GZB1
Hier mal eine aktuelle Umfrage zum 13. August 1961

„Mauerbau war damals richtig“
http://www.berlinonline.de/berliner-zeit...rlin/353317.php



Der Beitrag der BZ sagt doch das was allgemein bekannt ist. Der Mauerbau war aus Sicht der DDR erforderlich, weil ihr System gescheitert und untauglich war und der Staat DDR und der Sozialismus vor dem Zusammenbruch standen. Den Bürgern allerdings wollte man weismachen , daß die Mauer Schmugglern und Agenten den Zutritt verwehren sollten. Eine Mauer oder Grenze zu bauen, hinter der Menschen eingesperrt sind, an der es Tote und Verletzte gibt, weil man flüchtenden in den Rücken schießt, kann niemals richtig gewesen sein. Es war der letzte verzweifelte Ausweg eines unfähigen und menschenverachtenden Regimes sich am Leben zu erhalten. Den Versuch seinen Bürgern ein Leben in Freiheit und auch mit einem angemessenen Lebensstandard zu bieten und somit die Abwanderung der Bürger zu unterbinden, war diesem Staat nicht möglich.
Der Mauerbau war der sichtbare Beweis für die Unfähigkeit eines Staates und der daraus resultierenden Menschenrechtsverletzungen.

Ich finde, genau wie man nach 22 Jahren ehemaligen MfS Mitarbeitern deren Tätigkeit nicht mehr vorhalten sollte, solltest Du und natürlich auch andere, aufhören belegtes Unrecht nicht immer wieder rechtfertigen zu wollen. ( siehe auch Deine anderen Beiträge vom heutigen Tag )
Das würde sicherlich einen sachlichen Dialog fördern.



Genau das möchte ich hier noch mal in Erinnerung bringen.
Persönliche Befindlichkeiten klärt bitte per PN


Gruß bendix


Das Zufriedene ist leise,das Unzufriedene ist laut.
Gefreiter der Grenztruppen -1980 GAR 40 Oranienburg/Falkensee-GR 34 Groß-Glienicke 1981-1982
zuletzt bearbeitet 03.08.2011 12:03 | nach oben springen

#33

RE: 50 Jahre Mauerbau

in Grenztruppen der DDR 03.08.2011 12:13
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Feliks D.
Hallo Hans, volle Zustimmung!

http://home.snafu.de/veith/ehrenhai.htm




In der DDR wurden einige der getöteten DDR-Grenzer postum befördert und geehrt. Nach ihnen wurden beispielsweise Straßen, Betriebe, Pionierlager, Kasernen; LPGs, PGHs, Kulturhäuser, Klubhäuser, Ferienhäuser und Schulen benannt sowie Denkmäler und Gedenktafeln aufgestellt. Nachdem die deutsche Einheit vollzogen war, wurden viele Denkmale, die an die umgekommenen Grenzer erinnern sollten, abgerissen und viele Namensgebungen rückgängig gemacht.

Grosse siegreiche Politik, welche die Kleinen trifft.
Gruss, Larissa


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#34

RE: 50 Jahre Mauerbau

in Grenztruppen der DDR 03.08.2011 16:14
von SanGefr | 218 Beiträge

@Larissa
Nun stell Dir einfach mal vor, es wäre anders herum gekommen. Wie lange hätte die Strasse des 17. Juni, der John-F.- Kennedy-Platz, der Adenauer-Platz, der Ernst-Reuter-Platz etc. pp. ihren Namen behalten und wie würden sie heute heißen: Ich glaube, binnen weniger Wochen oder Monate hieß es: Straße des 7. Oktober, Erich-Honecker-Platz, Leonid-Breshnjew-Platz, Willi-Stoph-Platz etc. pp. So musste sich auch Saigon wohl oder übel den Namen Ho-Chi-Minh-Stadt gefallen lassen. So ist das halt im Leben. Der Eine hat die Melodie nach den Noten zu spielen, die der Andere vorgibt.


zuletzt bearbeitet 03.08.2011 16:15 | nach oben springen

#35

RE: 50 Jahre Mauerbau

in Grenztruppen der DDR 03.08.2011 17:02
von eisenringtheo | 9.168 Beiträge

Zitat von SanGefr
@Larissa
Nun stell Dir einfach mal vor, es wäre anders herum gekommen. Wie lange hätte die Strasse des 17. Juni, der John-F.- Kennedy-Platz, der Adenauer-Platz, der Ernst-Reuter-Platz etc. pp. ihren Namen behalten und wie würden sie heute heißen: Ich glaube, binnen weniger Wochen oder Monate hieß es: Straße des 7. Oktober, Erich-Honecker-Platz, Leonid-Breshnjew-Platz, Willi-Stoph-Platz etc. pp. So musste sich auch Saigon wohl oder übel den Namen Ho-Chi-Minh-Stadt gefallen lassen. So ist das halt im Leben. Der Eine hat die Melodie nach den Noten zu spielen, die der Andere vorgibt.

r

Zuerst kommen die Denkmäler weg, irgendwann vergisst man auch die Personen und dann weiss nicht mal mehr, wie ihr Name richtig geschrieben wird, nicht mal im Bundesarchiv.
Fiedel Castro...
http://www.bild.bundesarchiv.de/archives...d+183-L0614-039
Theo


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