#281

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 25.04.2010 19:26
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Hallo zusammen, es passt ganz gut zum Thema, meine kleine Geschichte vom heutigen Tag, denn Elbe zu Elbe, besser konnte es nicht ablaufen und das Wetter stimmte ebenfalls.
Es war so eine Art konsperatives Treffen zwischen S51 und meiner Wenigkeit, gerade weil wir nicht weit voneinander entfernt wohnen.
Der Anlass, das war dieser Elbe Day und ich muss sagen, gerade weil ich lange nicht mehr in Torgau war, es war ein sehr gelungenes Ereignis mit viel Schaulustigen, Besuchern so eine Menge russischstämmigen Besuchen in schmucker Begleitung von Jugendorganisationen, sogar Marinesoldaten sahen wir und vielen Anderen.
Ein Monstrum von altem russischen Schwimmpanzer legte eine Speedstrecke am östlichen Ufer, auf der Elbwiese von ca.einem Kilometer hin, um dann seinen Stahl der Strömung anzuvertrauen und landete Punktgenau an der Stelle unterhalb der Festung Torgau, an diesem steinernen Denkmal mit den ebenso steinernen Fahnen, an der wir standen.
Dort feiert man ...ich nenne es mal Verbrüderung/ Zusammentreffen mit den amerikanischen Hobbysoldaten nebst General mit Zigarre in der Hand.
Gereicht wurde Brot und Salz mit Speck, natürlich durfte auch der Wodka nicht fehlen und ich nehme einmal an, der war echt.
Ein russischer Hobbysoldat lies seine Trompete erklingen, ein wahrhaft ergreifender Moment, weil um uns herum russische Menschen den Text dazu sehr gut mitsangen, dann wechselte man und auch die Amerikaner bekamen ihr Ständchen.
Friede war in der Welt, ein wirklich ergreifender Ablauf der Feierlichkeit.
Ein älter Mann vor uns, der schon vorher sehr scherzhafte Bemerkungen machte, er meinte so sinngemäß: " Also ehe so ein Ami seine Schnürstiefen geschnürt hatte, damals, da wäre doch der Krieg schon vorbei gewesen?"
Er meinte es nicht abwertend, er meinte nur diese Schnürstiefel, und fragte noch, ob sie auch Fusslappen so wie die Freunde darin gehabt hätten?
Ich meinte dann, sie hatten zumindest Toilettenpapier im Tornister dabei gehabt, der Russe hingegen nahm nur die Prawda, weil er bescheiden war.
Und so hatten wir unseren Spass und in S51 und seiner jüngsten Tochter hatte ich sehr gute Fremdenführer. Anschließend ging es aufs östliche Ufer über die neue große Brücke und er erklärte mir "Armeelaien" sehr gut die russiche Panzertechnik.
Man hatte die Kanonenrohre unterhalb an Schaft längs angesägt, das nie wieder ein Schuss daraus fiele und kein Neu-Herschender zu zittern brauche, wenn so ein paar Hobbyrevolutionäre vielleicht einmal Oktoberrevolutionsgedanken bekommen.
Dann tranken wir ein gutes Bier...was auch langsam nötig war, denn uns hing die Zunge am sprichwörtlichen Boden, plauderten über Gott,Diktatoren, Angelones, Forumones und die Welt, während seine Tochter und eine Schöne am Tisch unseren Gespäch lauschten und traten anschließend den Heimweg an.
Aber es geht ja noch weiter, doch erst mal soviel und sollte es Fragen geben, erzähle ich heute noch den weiteren, meinen dann Alleingang in den Jugendwerkhof Torgau, diese heutige kostenlose Ausstellung.

R-M-R


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#282

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 26.04.2010 18:10
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Hallo zusammen, es geht weiter zum Elbe Day von gestern. Und so standen wir dann Nachmittag zur Verabschiedung auf der westlichen Brückenseite und irgendwie kam das Gespräch auf die alten sowjetischen Kasernen, den ehemaligen Jugendwerkhof und ich hatte ihn an anderer Stelle in Erinnerung. Da meinte S51, "schau mal dort hinüber, so südwestlich, dieses Gebäude mit dem Giebel, das ist es gewesen".
Wir umarmten uns wie Brüder,,,nein, nein, ganz korrekt mit Handschlag und er zog mit seiner jungen hübschen Tochter los und ich gen diesem Gebäudekomplex mit dem Giebel.
Ich würde meinen, es ist ein sehr zurückhaltender Ausstellungskomplex. Schon wenn man es betritt, muss man sofort lesen, und zwar Texte links und rechts der Wände, auf denen ca. zehn Jugendliche mit ihren " Vergehen" aufgeführt sind.
Ich greife mal eines heraus: " Ein Junge wollte permanent zu seinem richtigen Vater in den Westen", gerade weil dies gut zur Grenze hier passt.
Ein ältere Mann kam auf mich zu und fragte, ob ich seine Hilfe in Anspruch nehmen möchte und da ich ein freundlicher Zeitgenosse bin, nickte ich.
Es lief also ein Film in einem der Räume, der den alten Gebäudekomplex so kurz nach der Wende zeigte...mein erster Eindruck, das kennst du schon von deiner beruflichen Seite her in alten Strafanstalten der DDR.
Keine Bange, ich war kein Schließer, ich war Handwerker. Man sah einen Innenhof und eine Art Ministurmbahn ähnlich der Ausbildungskomplexe der NVA.
Er sagte so sinngemäß: " Und da wurden sie darübergescheucht und daruntergescheucht".
Ich so: " Na ja, das mussten wir bei der Fahne ebenfalls..." ich vermied " Grenztruppen" zu sagen, denn das hätte womöglich seine Offenheit mir gegenüber ins Gegenteil verkehrt.
Weiter sah man eine sehr hohe Mauer mit Wachhäuschen, was aber wohl nur in der Anfangszeit des Werkhofes permanent besetzt war, so wie er meinte.
Man sah den Etagentrakt, wo die Mädchen untergebracht waren und denen der Jungen.
Meine Frage, " ob sie irgendwie zusammengekommen sind", die verneinte er. Im großen und ganzen machte der Gebäudekomplex den Eindruck, es fehlte der DDR permanent das Geld für Renovierung. Denn das Geld...das ist jetzt von mir...." dieses Geld musste in die Rüstung gesteckt werden, weil doch die bösen Bonner Ultras und ihre Verbündeten permanent vorlegten, und logisch, der Warschauer Vertrag musste da mithalten".
Das nur mal als kleiner Hinweis für den Schüler. Aber es geht ganz interessant weiter. Nein, besser ich mache heute Abend weiter,wenn ich meine Frau aus ihrer Praxis abgeholt habe, also erstmal genug getippt, sonst wird das wieder ein Roman.
Dies war also Teil Zwei.

R-M-R


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#283

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 26.04.2010 19:30
von LO-driver | 750 Beiträge

Vor etwa 4 Wochen habe ich den Jugendwerkhof in Torgau auch besucht. Es ist schon Bedrückend was dort gelaufen ist.
Die Ausliegenden Opferakten sind da nur ein Querschnitt von Gründen dort hin zu kommen.
Wie schnell hatten auch meine Eltern das Wort im Munde "wenn du nicht willst kommst du ins Heim".
Ob die jemals sowas vermutet haben? Auch einer Buchvorlesung mit Grit Poppe zu ihrem Roman-Weggesperrt- war ich zugegen.
Anwesend war auch der ehemalige Insasse Stefan Lauter, der gab einen Einblick in den Ablauf dieser Behörde.
Seine Schilderungen zeigte auch wie der Spezialjugendwerkhof der M.Honecker Organisiert war. (gruselig)



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#284

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 26.04.2010 21:06
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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LO-driver, das wird wieder ein Roman, ich habe es im U..n. Du warst ebenfalls vor Ort, das war gut, denn dann kannst du beispringen, wenn mir was durch die Lappen geht.
Wir gingen weiter, der freundliche Mann und meine Wenigkeit in einen Raum, da waren Striche auf dem Fussboden, so verquer, wie als wenn Kinder dieses Spiel " Himmel und Hölle" spielen. Da wurde der Neuankömmling seine Haare los, seine Kleidung, überhaupt alles was er bei sich trug und der letzte Strich, da stand so sinngemäß: "Drei Tage Einzelhaft", in einer Zelle mit Eimer und einer Holzpritsche incl zwei Decken. Die Pritsche wurde am Tag hochgeklappt und verschlossen.
Diese " Schnellkur" sollte den Ankömmling erst einmal brechen,einstimmen auf das, was ihn erwartet, so würde ich es beurteilen.
Verantwortlich dafür, so der freundliche Angestellte wäre der Leiter des Werkhof, ein gewisser Kretzschmar gewesen. Kann auch sein, das er anders hieß, und zu ihm komme ich im Laufe der Geschichte noch einmal zurück.
Weiter ging es in ein Zimmer mit ca. acht Türen, darunter einer Originalzellen/ Zimmertür, sie erinnerte mich an den Film " Papillon" mit Dustin Hoffman von 1974.
Öffnete man eine Tür, waren da zum Beispiel Briefe von Jugendlichen an ihre Eltern und auch Briefe/ Eingaben der Eltern an die zuständigen Stellen, um ihre Kinder wieder Nachhause zu bekommen.
Mal las die Hilflosigkeit aber auch Wut in den Zeilen, wenn über die Eltern entschieden wurde im " Sinne der moralischen Gesundung" des Insassen, las aber auch, um nur ein Beispiel zu geben, wie ein Kind nach vierzehntägigen Heimaturlaub im " Elternhaus" anschließend ins Krankenrevier musste.
Auch stand da was von Disko und Ausgang,die eine Briefschreiberin aufführte, aber ich las nochmal, es war nicht der Werkhof in Torgau, diese "Endstation", sondern ein Heim in Greiz.
Der freundliche Mann lies mich allein und ich wanderte weiter in einen Raum mit Fotos von Jungen und Mädchen, die mit Originalton heute von ihrer Heimzeit damals erzählen und hier kam mir wie immer auf einer meiner Reisen ...ich bin ein Glückspilz, der Zufall zu Hilfe, denn in dem Moment, wie ich den Raum betrat, verließ ihn ein älterer Mann mit Begleitung und ich hörte die Worte: "Ja, hinterher, da waren sie Alle unschuldig".

Werde eventuell heute weiterschreiben, entschuldigt, werde erstmal aussetzen.
Bis dann zum vierten und noch nicht letzten Teil.

R-M-R


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#285

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 26.04.2010 22:27
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Es geht weiter und ich schrieb schon einmal in der Geschichte vom Ritter Götz von Elbechingen, diesen geheimen Treffen auf der Quellenwasserburg mit ihrem Hausherren Bunkerkommandante, das dem Ritter auf der Fahrt dorthin eine Grenzerwitwe im Abteil gegenübersaß, mit der er sehr schön ins Gespräch kam.
So auch hier, der ältere Mann war ein EX-Grenzer aus der Rhön, der Eisenacher Ecke, aber das wusste ich in dem Moment noch nicht, wo er diesen Satz mit der " Unschuld" sagte.
Ich ließ die sehr ruhigen Schilderungen der Ex-Insassen auf mich wirken, ein Bild leuchtete auf und das Mädchen, der Junge auf dem Bild erzählte seine Geschichte.
Da war ein Junge, so auf dem Bild ca.19 Jahre, er schilderte, in welchen Kinderheimen, Heimen, Spezialheimen er schon überall war, bevor er nach Torgau kam und ich las den Namen, dann ging ich in den nächsten Raum mit Aktenordnern und da stand der ältere Mann und schaute in eine Akte und ich ihm über die Schulter auch in die Akte und las den Namen des Jungen von vorhin.
Er meinte so: " Eine lange Liste seiner Straftaten...und er war wohl kein Engel?" Ein Wort gab das andere, ich outete mich als Grenzer, weil Männer und ihre Armeezeit und er erzählte mir von einem Freund, der hier im Werkhof eine Art Hausmeisterposten inne hatte.
Dann kam das Gespräch auf diesen Leiter, diesen K. von vorhin, der wohl damals mit seiner Mutter im Obergeschoß wohnte. Da meinte er so: " Das dieser Mann zwei Jungen an Kindes statt aus diesem Werkhof hier angenommen hatte,sie in seine Familie zu integrieren versuchte,einer jünger und der andere Bruder viel älter, das stände hier nirgendwo, weil es wohl nicht der "derzeitigen gesellschaftlichen Wahrheitsfindung" diene.
Und er erzählte vom ganz normalen täglichen Ablauf hier im Werkhof.

So, genug geschrieben heute, die Auflösung kommt morgen. Ich hoffe mein Freund S51 wird noch beitragen, denn er hatte Sonntag viele Fotos geschossen, nur wir sind leider nicht drauf, haben wohl Beide eine Fotoallergie.
Aber die soll ja sehr gesund sein, hab ich mir sagen lassen.
Eine Gute Nacht Allen und gute Träume, keine Forumonen-Alpträume.

R-M-R


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#286

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 27.04.2010 18:51
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Hallo zusammen, ich hatte von "Auflösung" geschrieben, das war wohl das falsche Wort denn es war ja kein Rätsel, mein Besuch im Jugendwerkhof Torgau, dieser Endstation für junge straffällig gewordene Jugendliche, nachdem wohl sonstige erzieherrische Maßnahmen nicht mehr fruchteten.
Aber ich dachte, schlag einmal bei Anton Semjonowitsch Makarenko nach, weil ich sein Bildnis dort in einer Reihe mit Margot Honecker und dem Leiter der Anstalt hängen sah.
Also 1920 übernahm A. S. Makarenko die Aufgabe, in der " Gorki-Kolonie" und später, ab 1927, und der " Felix-Dzierzynski-Arbeitskommune junge Gesetzesverletzter und Verwahrloste zu aufrechten und aktiven Sowjetbürgern zu erziehen.
Der Mann, dieser Leiter der Anstalt muss ein Freund von Makarenko gewesen sein, und ohne über dieses traurige Kapitel Erziehungsarbeit Scherze machen zu wollen, bin ich doch persönlich der Meinung, das es eine Notwendigkeit für einen Großteil der Jugendlichen war, geschuldet aber auch den Familien, aus denen sie im Einzelen kamen.
Nun wurde ich parteiisch, wollte es eigentlich nicht, aber da ich selbst aus einem Elternhaus komme, in dem Prügel die letzte Konsequenz war, geschuldet wiederum auch meinem Verhalten und dementsprechenden negativen Taten und ich es relativ zeitig noch vor dem zwanzigsten Lebensjahr verlassen habe, werde ich mir hierzu eine Meinung erlauben dürfen.
So endete mein Tag in Torgau, ich trank noch ein Bier, aß dazu ein sehr leckeres Schnitzel in einem gemütlichen Gasthaus mit Freisitz, stieg ins Auto und düste zu meiner Burg.
Adelaide winkte schon von der Ferne ihrem Ritter mit ihrem Taschentuch, er war wieder daheim, wohlbehalten und glücklich, so wie ich es von S51 und seiner Tochter ebenfalls denke.

R-M-R


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#287

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 27.04.2010 18:56
von turmwache (gelöscht)
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hallo r-m-r
seid ihr auch an der grenze im raum lübtheen eingesetzt gewesen?
tw


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#288

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 27.04.2010 19:20
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Turmwache, ich musste erstmal auf die Karte schauen, also Neu Darchau Höhe Neuhaus ( Heute Amt Neuhaus) war die Ecke, wo ich persönlich am südlichsten Punkt eingesetzt war.
Den BT11 hab ich mal erklettert, hatte eigentlich als Pionier nichts darauf zu suchen, aber der oben winkte und drückte mir ein Fernglas in die Hand, weil am Westufer Westmädels lagen.
Diese "prüden Schönheiten", leider nur im Badeanzug, so ein Mist.

R-M-R


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#289

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 27.04.2010 19:47
von turmwache (gelöscht)
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r-m-r
wir hatten in unserer abteilung einen spw60pb u. ein sogenanntes eisenschwein und waren auch auf dem tüp bei lübtheen zum artillerie schießen - und dann nachts auf fremden gebiet und nebel jedenfalls hatte sich eines dieser fahrzeuge mit einem unterleutnant sogar an bord so derartig verfranzt, daß diese mit ihrem kfz in den grenzbereich reingefahren waren.geht so etwas überhaupt?das ist so eine episode am rande, die mit dem ultn. u. uns soldaten intern ausgewertet wurde.
es geht mir also nicht um den BT.
tw


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#290

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 27.04.2010 20:02
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Turmwache, ich würde meinen, das ging ohne weiteres.In meiner Ausbildung in Haar kurz vor Darchau hatte mich mein Schwiegervater auch Nachts von Neuhaus bis ins Objekt gebracht, wurde nicht einmal irgendwo kontrolliert( werd ihn aber noch mal fragen).
Da schliefen wohl alle Kontrollstellen.Aber das wird nicht die Regel gewesen sein, wohl aber menschlich.
Und mit dem " Eisenschwein" wäre er sowieso in der Elbe abgesoffen, der Unterleutnant.
Aber nein, war ein Scherz und böse Zungen haben da im Nachhinein bestimmt die tollsten Vermutungen angestellt, eventuell der Leutnant einen Pickel verloren, den zu der Zeit war das kein Spass, so ein Versehen.

R-M-R


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#291

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 27.04.2010 20:44
von turmwache (gelöscht)
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also pickelmäßig ist nichts passiert, soldaten waren ja auch bei, das war unsere fahrende B-stelle für das artilleriefeuer, die waren immer etliche kilometer von uns entfernt,von der feuerstelle, also dort wo die haubitzen zum feuern in einer reihe aufgestellt standen, eine haubitze M 30 schoß maximal 11km - kannst ja mal reinschaen beim fred handgranatenwerfen.
tw


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#292

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 28.04.2010 22:07
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Hallo zusammen, da es mein Anfangsfred ist, mit dem ich einmal hier im Forum eingestiegen bin, werde ich...nein, keine Bange, ich werde es nicht beenden. Ich werde nur eine kleine Auszeit nehmen, sage einmal aus persönlichen Gründen bis zum 10.Mai.
Bleibt gesund und vor allem helle im Kopf.

Rainer-Maria


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#293

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 28.04.2010 22:24
von turmwache (gelöscht)
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na dann alles gute und komm gesund wieder
tw


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#294

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 30.04.2010 23:47
von Dieter1945 (gelöscht)
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Vor genau 34 Jahren ist im Raum Büchen Michael Gartenschläger von einem Einsatzkommando der Stasi erschossen worden.

Dieter1945


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#295

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 01.05.2010 11:12
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Zitat von Dieter1945
Vor genau 34 Jahren ist im Raum Büchen Michael Gartenschläger von einem Einsatzkommando der Stasi erschossen worden.

Dieter1945



So ist es Dieter.Was soll man dazu noch gross sagen.Den Fall haben wir ja in aller Ausführlichkeit breit getreten.

Möge er in Frieden ruhen.



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#296

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 25.07.2010 23:04
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Mit diesem Fred bin ich einmal im alten Forum eingestiegen und mit diesem Text werde ich es beenden, meine Mitgliedschaft...aber nein, was denkt ihr denn, nur für zwei Wochen und ich wünsche Allen zwei wunderbare Arbeits/Urlaubs/ Sonstetwaswochen.
Bis bald.

Rainer- Maria


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#297

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 25.07.2010 23:07
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Na dann viel Spaß mit deiner Frau und der Kleinen, aber pass auf das sie am Strand nicht zu lang in der Sonne spielt.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 25.07.2010 23:09 | nach oben springen

#298

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 25.07.2010 23:39
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Ich sehe schon Feliks, du hast wieder ge...illert, in einem anderen Forum, und bring dich mal ein...du weißt schon, mehr muss ich doch nicht schreiben und danke für deinen Text.

R-M-R


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#299

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 26.07.2010 00:12
von LO-driver | 750 Beiträge

Viel Sonnenschein , gute Erholung und eine menge Inspiration für neue Geschichten wünsche ich dem Ritter.
Auch das der Plan fürs Leipzigtreffen in aller Ruhe zum Reifen kommt.
Mit den Kleinen eine schöne Kleckerburg bauen und Fische schauen ist auch noch drin.

tschüß LO-D



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#300

RE: +Elbgrenze+

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 26.07.2010 20:58
von Sonne | 510 Beiträge

Zitat von Gakl
Hallo,

es wird heutzutage vieles über die Grenztrußßen geschrieben und berichtet. Leider entspricht nur weniges der Wahrheit.

Gakl


Ab welchem Jahr gab es denn die Grenzaufklärer ?
In meiner Zeit 1966/67 gab es sowas nicht -oder teusche ich mich ?


Gruß Sonne

05/66-10/67
18 Monate meiner Jugend
in Glowe, Rothesütte, Elend


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.
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