#161

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 25.07.2010 12:01
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von 94

Zitat von moreau
Aber 84/85 kam bei uns das Gerücht auf wir würden auf die tschechiche Skorpion umgerüstet.



Yau, Skorpion Modell 65 im Kaliber 9,2 × 18 mm Makarow.




Wurde seinerzeit bei uns auch geunkt. Daraus ist aus uns unbekannten Gründen jedoch nichts geworden. Vermutet haben wir, dass unsere Chefs Bauchgrimmen hatten, die GAK dann ständig mit einer MPi draußen im Hinterland zu haben. Zugegeben, da wir ansonsten mitunter auch mit Doppelbewaffnung draußen waren, ein vieleicht doch nicht so stichhaltiger Grund. Als Bedrohung im Falle der Fälle... wären wir so gefährlicher gewesen als mit der PM und 12 Schuß. Diese Vermutung kam aus der gleichen Richtung wie jene, die in der Reduzierung auf zweimal 6 Schuß eine absichtliche Benachteiligung gegenüber der Polizei sahen, deren Magazine über zweimal 8 Schuß verfügten. Bei ansonsten gleicher Technik.
Klassenbewußte Krieger werden mir jetzt sicherlich vorhalten, so etwas (derartige Gründe) hätte es natürlich nie gegeben. Doch als GAK hatte man genug Gelegenheit, das auch uns gegenüber vorhandende ständige Mißtrauen zu spüren.
Ein Grund konnte auch sein, dass die Skorpion gegenüber Bewaffnung der NATO doch nicht so beeindruckend war. Da wäre zu offensichtlich gewesen, dass man uns nicht so sehr gegen den Klassenfeind auf der anderen Seite aufgestellt hat.
Aber ein handliches Eisen war sie schon, die tschechische Mini-MPi. Wir hatten sie in Berlin später bei der K als Zweitbewaffnung. Allerdings im Kaliber 7,65x17.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#162

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 25.07.2010 14:31
von Mike59 | 7.939 Beiträge

Zitat von Asso
Hallo 94 !

Die SPG 9 wurden bei uns auf so ein zweirädigen Karen transportiert und zum schiessen stand das Teil auf ein Dreibock . Ich glaube es waren drei Mann die für ein SPG 9 eingeteilt waren . Der Granatwerfer wurde auch erst 1981 bei uns in der GK Sommersdorf eingeführt . Die Fahrzeuge UAZ gab es zur meiner Zeit nur im Battalion und Regiment . Wir hatten in der GK nur zwei P3 .


---------------------
Das mit den SPG (2 je GK) war noch zu Zeiten der Bataillonssicherung, später sind die mit dem 1 (in Worten -ein-) AGS 17 an die GK's des 3 GB übergeben worden.
Jede Gruppe in der GK hatte ein LMG und ein RPG 7 - Entgegen der Züge bei den Mot. Schützen mit je drei Gruppen gab es bei den GT je Zug nur zwei Gruppen (Staatsgrenze West). Das macht dann je GK, 8 LMG und 8 RPG. Ein RPG Trupp bestand aus Schütze 1 und Schütze 2. Der Schütze eins hatte das Abschussgerät und zwei Granaten sowie eine Pistole M, der Schütze 2 hatte drei Granaten und eine MPi KM. Überlebenschance im Gefecht, 1 - 2 Granaten (meine Meinung)
Erst ab 1985/86 mit der Umstukturierung wurden die SPG auf UAZ montiert, vorher war das alles wie schon geschildert mit der Radlafette
Ich war selber AGS Truppführer - war ein schönes Schießen aber ein Scheiß schleppen. Der russ. Filmbeitrag - kein Kommentar !

Mike59


zuletzt bearbeitet 25.07.2010 14:42 | nach oben springen

#163

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 25.07.2010 14:47
von Boelleronkel (gelöscht)
avatar

Zitat von 94
Ups, @Asso, habe Deine Dienstzeit überlesen, tschulschung. Achso, das große Modell der Panzerbüchse hieß nun wirklich SPG-9 und war meistens auf UAZ-469 montiert.


Quelle: http://www.mac.distribution.cz/model-kit...spg-9-nva&id=35



at 94

war meistens auf UAZ montiert ist so leider nicht richtig.
Die SPG 9
3 Mann "Stammbesatzung"hatte die SPG 9 und wie Asso schon richtig schreibt,per Manneskraft auf zwei Rädern wurde das Ding in Stellung gebracht.
Dann Räder beiseite gelegt und das Dreibein benutzt.

In der Regel wurde mit Einstecklauf und Leuchtspur-Stahlkern-Gewehrpatronemunition trainiert. Nicht Gipskopfgranaten oder scharfe Granaten.Es sei denn auf Plätzen die dafür geeignet waren.z.B.in Annaberg

Die Optik wurde(Zieleinrichtung)auf Übungsplätzen mit einem Kreuz(meist aus Holz 120*120mm Balken,Farbe weiss auf ca.900m in Grössenabmessung ca 1,50m*1.50m eingerichtet.
Hierzu befanden sich am vorderen Ende des Rohres jeweils 4 kleine Kerben in die ein Faden (bestens schwarz geeignet)mittels sagen wir mal Knete fixiert ebenfalls ein Kreuz geformt wurde.
Jetzt konntest Du mit einem guten Äuglein von "hinten"durchs Rohr schauen und auf das weisse Fixierkreuz in der Entfernung, das Fadenkreuz aus vorzugsweise schwarzem Binnfaden das auf dem Rohr der SPG 9 vorn sitzt(sieht man besser schwarzes Binnfadenkreuz auf weissem Holzkreuz) ausrichten.
Danach deine Optik einstellen(somit hattest Du die Möglichkeit mit Hilfe des Fadenkreuzes deine Optik auf die optimale Entfernung einzurichten.
Berücksichtigung der Flugbahn der eingesetzten Granaten oder Gewehrpatronen.
Steht die Justierung der Optik im Einklang mit der Entfernung(Abstimmung Haltepunkt und Treffpunkt) dann kann man eben auch ein Ziel im Visier richtig angehen.
Einfacher gesagt,es nützt nix eine Visiereinrichtung sprich Optik zu haben,die Entfernungen zum Ziel nicht genau wiedergibt und somit das anvisieren und treffen eines Zieles unmöglich macht.
Link,zwar nicht die GT,aber SPG 9 und realistisch dargestellt. http://www.rwd-mb3.de/pages/spg9.htm


zuletzt bearbeitet 25.07.2010 14:50 | nach oben springen

#164

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 25.07.2010 20:50
von willie | 612 Beiträge

Habe Mitte der 80iger meist bei GAK-Einsätzen "feindwärts"/diesseits des eMGZ hin und wieder die KMS
72 gesehen.
Kann mir hier vielleicht jemand den Sinn/Zweck des doch sehr markanten Mündungsfeuerdämpfers (Lippe an der Rohrmündung)
erklären.
Sollte hierdurch die Flugbahn des Geschosses stabilisiert werden? Oder sollte das Mündungsfeuer hierdurch reduziert werden?
Welche Einheiten (nur GAK???) wurden mit der KMS 72 ausgestattet?
Vielen Dank für Eure Infos.
Gruß Willie

Angefügte Bilder:
6985AKMS47_KMS72.jpg

...Rechtschreibfehler sind die Special Effects meiner Tastatur!...
zuletzt bearbeitet 25.07.2010 20:56 | nach oben springen

#165

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 25.07.2010 21:01
von Büdinger | 1.502 Beiträge

Hallo willie ,

bei wiki habe ich folgende Aussage gefunden:

... Es gibt auch eine Version der Mündungsmutter als Kompensator; dabei ist die Mündungsmutter (vom Schützen aus gesehen) links unten etwas länger, so dass die aus dem Lauf strömenden Pulvergase die schießende Waffe nach unten drücken und ruhig halten. ...

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/AK47

Ich hoffe, Dir damit geholfen zu haben.

Tschüß


.

Ich finde Menschen faszinierend, die meinen mich zu kennen.
Manchmal drängt es mich sie zu fragen, ob sie mir ein bisschen was über mich erzählen können ...

Ich übernehme die Verantwortung für alles, was ich sage, aber niemals für das, was andere verstehen!

.
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#166

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 25.07.2010 21:07
von Mike59 | 7.939 Beiträge

[quote="willie"]Habe Mitte der 80iger meist bei GAK-Einsätzen "feindwärts"/diesseits des eMGZ hin und wieder die KMS
72 gesehen.
Kann mir hier vielleicht jemand den Sinn/Zweck des doch sehr markanten Mündungsfeuerdämpfers (Lippe an der Rohrmündung)
erklären.
Sollte hierdurch die Flugbahn des Geschosses stabilisiert werden? Oder sollte das Mündungsfeuer hierdurch reduziert werden?
Welche Einheiten (nur GAK???) wurden mit der KMS 72 ausgestattet?
----------------------------
Servus willie,

KMS = Kalaschnikow Modern mit Schulterstütze, war nach meiner Erinnerung für Spezialisten vorgesehen. Das Wort Spezialisten bitte nicht überbewerten. Unter anderem waren Kradfahrer bei der GT damit gemeint (wurde aber nur schleppend umgesetzt - erst die GAkl), bei der NVA war das etwas anders. Die angeschrägte Mündungsmutter/ Mündungskompensator sollte das verreißen der AKM nach rechts oben bei Feuerstößen mindern. rechts Oben? - ja denke es war rechts Oben.

Mike59


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#167

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 25.07.2010 21:16
von willie | 612 Beiträge

Hallo Büdinger/Mike59,

vielen Dank Ihr beiden für Eure Infos. Das hilft mir schon weiter. Da lag ich ja mit meiner Vermutung gar nicht so falsch.
Die angeschrägte Mündungsmutter scheint sich aber letztlich nicht durchgesetzt zu haben.
Gruß Willie


...Rechtschreibfehler sind die Special Effects meiner Tastatur!...
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#168

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 25.07.2010 21:24
von Mike59 | 7.939 Beiträge

[Die angeschrägte Mündungsmutter scheint sich aber letztlich nicht durchgesetzt zu haben.

Na die weitere Entwicklung wurde so um 1989 abrupt ausgesetzt. AK 72 - das sagt doch einiges, seit 1972 sind ja auch schon ein paar Jahre technologischer Fortschritt ins Land gegangen.

Mike59

Nachtrag.

http://de.wikipedia.org/wiki/Wieger

Davon einmal abgesehen.

Mike59


zuletzt bearbeitet 25.07.2010 21:28 | nach oben springen

#169

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 25.07.2010 21:29
von Thunderhorse | 3.997 Beiträge

Zitat von Mike59
[quote="willie"]Habe Mitte der 80iger meist bei GAK-Einsätzen "feindwärts"/diesseits des eMGZ hin und wieder die KMS
72 gesehen.
Kann mir hier vielleicht jemand den Sinn/Zweck des doch sehr markanten Mündungsfeuerdämpfers (Lippe an der Rohrmündung)
erklären.
Sollte hierdurch die Flugbahn des Geschosses stabilisiert werden? Oder sollte das Mündungsfeuer hierdurch reduziert werden?
Welche Einheiten (nur GAK???) wurden mit der KMS 72 ausgestattet?
----------------------------
Servus willie,

KMS = Kalaschnikow Modern mit Schulterstütze, war nach meiner Erinnerung für Spezialisten vorgesehen. Das Wort Spezialisten bitte nicht überbewerten. Unter anderem waren Kradfahrer bei der GT damit gemeint (wurde aber nur schleppend umgesetzt - erst die GAkl), bei der NVA war das etwas anders. Die angeschrägte Mündungsmutter/ Mündungskompensator sollte das verreißen der AKM nach rechts oben bei Feuerstößen mindern. rechts Oben? - ja denke es war rechts Oben.

Mike59





Der schräge Dämpfer weist die Gase hinter dem Geschoß nach rechts oben.

TH


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#170

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 25.07.2010 21:33
von Mike59 | 7.939 Beiträge

Mann TH,
bist wie eine Mutter (ohne Brust)
Würde mich mal freuen dich persönlich kennen zu lernen.

Mike59


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#171

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 25.07.2010 21:38
von Altermaulwurf (gelöscht)
avatar

Die abgeschrägte Mündungsmutter sollte das verziehen nach re oben vermindern. War aber nicht so beliebt, weil man keinen Mündungsschoner mehr aufsetzen konnte. Angebliche hätte die abgeschrägte Version was gebracht - kann ich persönlich aber nach dem Schiessen beider Versionen ( glatt / abgeschrägt ) nicht bestätigen.

Trotz seines Alters ist die AK siehe Afghanistan ein immer noch nicht zu unterschätzendes Waffensystem im Infanteriebereich.
Die DDR Versionen gelten eigentlich alles qualitativ sehr gut und haben hartverchromtes Patronenlager und Lauf.
Ich persönlich habe noch nie ein Versagen dieser Waffe erlebt.

In einigen Bereichen des GR 1 Mühlhausen war es übrigens Mode den "Goldenen Schuss" zu setzen. Dazu wurde die Resiplakette in der letzten Schicht an einen Baum genagelt und durchschossen. Es war erstaunlich was da für Bäume noch durchschlagen wurden, ich muss deshalb immer Lachen was in Filmen alles Deckung bieten kann............


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#172

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 25.07.2010 21:40
von Büdinger | 1.502 Beiträge

Hallo @ all ,

so eine KMS-72 hatte ich gehabt - mit seitlich abklappbarer Schulterstütze:

KMS-72

Ich war Zugführer im GAR-7, Ausbildungsspezialisierung SPG-9.

Tschüß


.

Ich finde Menschen faszinierend, die meinen mich zu kennen.
Manchmal drängt es mich sie zu fragen, ob sie mir ein bisschen was über mich erzählen können ...

Ich übernehme die Verantwortung für alles, was ich sage, aber niemals für das, was andere verstehen!

.
zuletzt bearbeitet 25.07.2010 21:41 | nach oben springen

#173

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 25.07.2010 21:49
von Mike59 | 7.939 Beiträge

[quote="Altermaulwurf"]Die abgeschrägte Mündungsmutter sollte das verziehen nach re oben vermindern. War aber nicht so beliebt, weil man keinen Mündungsschoner mehr aufsetzen konnte. Angebliche hätte die abgeschrägte Version was gebracht - kann ich persönlich aber nach dem Schiessen beider Versionen ( glatt / abgeschrägt ) nicht bestätigen.
------------------
Stimmt - ich habe da auch keine Unterschied festgestellt.

Apropo Durchschlagskraft - Traue keinem Film. Die M43 7,62 zersägt so einiges.

Mike59


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#174

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 25.07.2010 21:58
von 94 | 10.792 Beiträge

@Asso und @Boelleronkel
da habt ihr wohl recht, tschulschung. So ist das halt, wenn man über Dinge schreibt, die man nur von Hörensagen kennt. Zu meiner Zeit 87-90 hatten die SPG-9 nur die III.GB (Hinterland). Auf die Sache bin ich gekommen, weil ich mich noch an die markante Ausbuchtung in der Plane am Heck des UAZ erinnern kann. Auf jeden Fall konnte man so im Regimentsstab sofort erkennen, ob einer 'ne Frontsau oder ein Etappenhengst war, bitte letzte Bemerkung net boes nehmen, danke *grins*

@Bündinger war eine KMS nicht auch so was wie ein Statussymbol? Hatte auch Eine *wink*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#175

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 25.07.2010 22:17
von Mike59 | 7.939 Beiträge

Auf die Sache bin ich gekommen, weil ich mich noch an die markante Ausbuchtung in der Plane am Heck des UAZ erinnern kann. Auf jeden Fall konnte man so im Regimentsstab sofort erkennen, ob einer 'ne Frontsau oder ein Etappenhengst war, bitte letzte Bemerkung net boes nehmen, danke *grins*
------------------------------
Alle Achtung, war für mich nie ein Thema, war eben nur ein Fz des 3. GB - für mich - grübel. Statussymbol ? Nee glaube ich nicht jeder wollte da wohl etwas haben mit dem er sich von anderem unterscheidet - typisch menschlich/männlich.

Mike59


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#176

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 25.07.2010 22:21
von Büdinger | 1.502 Beiträge

Zitat von 94
... @Bündinger war eine KMS nicht auch so was wie ein Statussymbol? Hatte auch Eine *wink*



Hallo 94 ,

also bei mir im Zug war das gute Stück kein "Statussymbol" .

Allerdings war ich aus eigener Sicht froh, gerade so ein Modell zu haben. Sie hat mich nie im Stich gelassen - soll heißen, ich hatte keinerlei Probleme mit dieser Waffe.

Gruß

Ricardo

PS: Ähmmm 94, bitte Büdinger - kommt von Büdingen (siehe auch erstes August-WE).


.

Ich finde Menschen faszinierend, die meinen mich zu kennen.
Manchmal drängt es mich sie zu fragen, ob sie mir ein bisschen was über mich erzählen können ...

Ich übernehme die Verantwortung für alles, was ich sage, aber niemals für das, was andere verstehen!

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#177

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 25.07.2010 22:33
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Büdinger
Ähmmm 94, bitte Büdinger - kommt von Büdingen (siehe auch erstes August-WE).


Hoffe Du kannst ent-schuldigen. Also beim Namen sollte der Spazzz mit den Vertrippern aufhören. Also, Tschulschung

Achso, bei uns war eine Klapp-Kaschi schon irgendwie beliebter als der Holz- oder Plasteschaft. Der Eine zu schwer und der Andere zu schnell kaputt. Am bequemsten war da schon die KMS mit eingeklappter Stütze und Lauf nach unten.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#178

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 25.07.2010 22:39
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von willie
Habe Mitte der 80iger meist bei GAK-Einsätzen "feindwärts"/diesseits des eMGZ hin und wieder die KMS
72 gesehen.
Kann mir hier vielleicht jemand den Sinn/Zweck des doch sehr markanten Mündungsfeuerdämpfers (Lippe an der Rohrmündung)
erklären.
Sollte hierdurch die Flugbahn des Geschosses stabilisiert werden? Oder sollte das Mündungsfeuer hierdurch reduziert werden?
Welche Einheiten (nur GAK???) wurden mit der KMS 72 ausgestattet?
Vielen Dank für Eure Infos.
Gruß Willie



Über die Wirkung des Kompensators haben die anderen Autoren schon geschrieben. Ich fand ihn auf dem Schießstand recht wirkungsvoll. Im Dauerfeuer lag die Waffe merklich ruhiger im Anschlag. Unangenehm war, dass das Pinoli (die Gummikappe, welche den Lauf vor Verschmutzung schützte) hierfür seitlich angeschnitten werden musste. Das sah der Waffen-Uffz überhaupt nicht gerne. In der GK Schierke waren bis etwa Frühjahr 1984 nur GAK und Kradfahrer mit den KMS 72 ausgerüstet. Danach wurden alle AK auf diesen Standart angehoben. Abgesehen von den LMG, die es jedenfalls bis Ende 1985 noch im Grenzdienst gab, hatten nach und nach alle Waffen die nach rechts abklappbare Schulterstütze erhalten. Einige Waffen jedoch keinen Kompensator. Den Grund kenne ich nicht, glaube jedoch eher an eine willkürliche Zufallsentscheidung von Fall zu Fall abhängig von den zur Verfügung stehenden Kapazitäten.
In einigen Fällen wurden nur alte AK umgerüstet. Das war an den Gehäusedeckeln zu erkennen, die bei der neueren Ausführung etwas anders waren, Ausbuchtungen über der Sicherung und dem Verschlusshebel hatten.
Die Schulterstütze selbst war beim Transport der Waffe sehr bequem aber verhältnismäßig kurz. Selbst ich als recht kleiner Mensch hatte Probleme, damit die Waffe so in die Schulter einzuziehen, wie ich es vom Gewehr gewohnt war. Folge waren oft Hochschüsse wenn man sich nicht sehr konzentrierte.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#179

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 25.07.2010 22:44
von Büdinger | 1.502 Beiträge

Hallo 94 ,

Zitat von 94

Zitat von Büdinger
Ähmmm 94, bitte Büdinger - kommt von Büdingen (siehe auch erstes August-WE).


Hoffe Du kannst ent-schuldigen. Also beim Namen sollte der Spazzz mit den Vertrippern aufhören. Also, Tschulschung




bin zwar bei der Bundespolizei, allerdings war dies auf gar keinen Fall der Hintergrund für meinen Nick. Und ... Tschuldigung angenommen Hätt'ste Dir aber auch sparen können ... Ich bin nicht so ein penibler ... War nur ein kleiner Hinweis ...

Zitat von 94
Achso, bei uns war eine Klapp-Kaschi schon irgendwie beliebter als der Holz- oder Plasteschaft. Der Eine zu schwer und der Andere zu schnell kaputt. Am bequemsten war da schon die KMS mit eingeklappter Stütze und Lauf nach unten.



Bestätige hiermit Deine Ausführungen. War zwar bei den Vorgesetzten im Allgemeinen nicht gern gesehen - diese seitlich abgeklappte Schulterstütze - aber ... wir waren ja die Mini-Ari.

Gruß

Ricardo


.

Ich finde Menschen faszinierend, die meinen mich zu kennen.
Manchmal drängt es mich sie zu fragen, ob sie mir ein bisschen was über mich erzählen können ...

Ich übernehme die Verantwortung für alles, was ich sage, aber niemals für das, was andere verstehen!

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#180

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 25.07.2010 23:06
von nolle (gelöscht)
avatar

Muß nochmal ne blöde Frage zur Kaschi los werden.
Thema entsichern, Hebel eine Raste runter, Einzel- oder Dauerfeuer? Mir ist wie Einzel.
Nur wegen der Verdeutlichung der Frage warum oftmals ganze Magazine verschossen wurden.

tschüß


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