#61

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 07.11.2009 11:52
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

bei uns war es (dienstzeit 81-82 raum hildburghausen)auch so das lmg-schützen damit raus gingen und sonst hatten wir ak47 mit einem eingefürhten magazin uns 2 reservemagazine.das seitengewehr (messer)hatten wir ständig am koppel mit draußen.
dazu noch gummiohr,fernglas,verbandpäckchen,leuchtpatronentasche,postentabelle,aber am wichtigsten war die pv(postenverpflegung) und später das maßel (maßband als ek).
ein ags-17 bekamen wir anfang 82,wir nannten es auch chinesensense.ich erinnere mich noch an das eingestantzte baujahr,1968.übungsschießen machten wir damit nie,es wurde nur einmal beim gefechtalarm aufgebaut,sonst hat es die waffenkammer bewacht.dann gab es noch nachtsichtgeräte,rpg-7,trommeln für lmg,eine munitionsfülltrommel für magazine und gurte, sowie smg in der waffenkammer.
je zug hatten wir 1 lo-robur,1 krad,1 p3.hinzu kammen für die kms (kompanie materielle sicherstellung/schlößer,schreiber,köche,kc-fahrer noch 1 krad,1 p3, 1 lo-robur,1 feldküche sowie 2 krad für grenzaufklärer und hunde sowieso.

größere bewaffnung war hinter der grenze,so hatten wir panzernahbekämpfungsausbildung in plauen mit panzern t-72 der gt.geschütze und hubschrauber der gt waren glaube ich im raum meiningen stationiert.

zur panzerausbildung,das war schon häftig und ist heute glaube ich nicht mehr erlaubt.von hinten auf einen fahrenden panzer aufspringen mit decke die sicht blenden,seitlich abspringen und deckung nehmen bis jemand aus dem luck kommt.vorher in einen kleinen ca.1m tiefen botonrohr(gullygröße)ducken und überrollen lassen.

ich kann es nicht bewerten,aber in der ausbildung wurde uns gesagt das die ak-47 auf 500m noch tödliche wirkung hat und auf 800 meter noch schwere verletzungen bringt.das g3 oder g5 (weis ich nicht mehr genau)soll angeblich nur bis 300 meter exakt gefährlich sein und dann streuen und geringere geschwindigkeit haben.definitiv ist diese aussage nicht!

am 1.mai 82 bekam ich noch das neue wehrgesetz mit und am 4.dezember 81 die alarmbereitschaft wegen polen(an dem tag hätte ich urlaub angetreten,darum erinnere ich mich genau an den 4.12.81.)urlaub denkste,nicht mal ausgang.

mfg andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 07.11.2009 13:45 | nach oben springen

#62

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 07.11.2009 14:52
von Thunderhorse | 4.019 Beiträge

Zitat von Zermatt
Gutem Morgen
Habe noch 3 schwere Waffen der GT gefunden,Einsatz war von Anfang der 70 Jahre bis 1990
D-44 Divisionskanone
BM-21 Geschosswerfer
LPO-50 Tornisterflammerwerfer und
H-38 Haubitze 122mm




Im GK Mitte im Bestand vorhanden 1982:

130 mm Kanone M 46
Anzahl 18
85 mm Kanone D 44
Anzahl 49
122 mm Haubitze
Anzahl 36
Geschoßwerfer RM 70
Anzahl 18
120 mm Granatwerfer
Anzahl 47
Zu jener Zeit jedoch keine 30 mm Werfer Plamja, keine SPG 9,
diese waren aber beim Kdo GT vorhanden (direkt unterstellte Einheiten), Anzahl 11/18 sowie 2 x 122 mm Haubitzen,
4 x 85 mm Kanonen D 44 und 1 x 130 mm Kanone M 46 und 2 Grantwerfer 120 mm.


Schützenpanzer PSH der GT
http://www.nva-forum.de/nva-board/index....wtopic=658&st=0
oder
http://www.nva-forum.de/nva-board/index.php?showtopic=675

Einführung (Wiedereinführung) von Granatwerfern bei der GT ab 1981.
http://www.nva-forum.de/nva-board/index.php?showtopic=7625

Panzer etc.:
http://www.nva-forum.de/nva-board/index....topic=2525&st=0


TH


"Mobility, Vigilance, Justice"
nach oben springen

#63

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 07.11.2009 17:24
von Berliner (gelöscht)
avatar

Zitat von Mike59
es wäre sicher auch zu klären was ich mit der Waffe wie erreichen möchte oder soll. Die AK ist ja noch entstanden als das non plus ultra die Massenarmee war, da ist sie bestimmt das beste gewesen was es auf dem Markt gab und gibt. Allerdings ist die AK 74 nach Aussage derer die sie benutzten bedeutend besser, obwohl es eigentlich keine neue Technologie ist.


Hallo Mike59,

natuerlich hast Du Recht. Deswegen war die M16 im feuchten Dschungel Vietnams fehl am Platz. Man hat danach den Lauf verchromt und dadurch wurde die Waffe brauchbar. An der klein-kalibrigen Patrone hat man aber nichts geaendert.

Ich habe mal eine AK 74 abgefeuert. Der Rueckstoss ist weniger aber die Patrone scheint sehr kraftvoll zu sein. Ohne es zu wollen, haben wir (Stahl) Zielscheiben von 1 cm Dicke durchbohrt.

Gruesse aus El Paso,
Berliner


zuletzt bearbeitet 07.11.2009 17:35 | nach oben springen

#64

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 07.11.2009 17:40
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Zitat von Berliner

Zitat von Mike59
es wäre sicher auch zu klären was ich mit der Waffe wie erreichen möchte oder soll. Die AK ist ja noch entstanden als das non plus ultra die Massenarmee war, da ist sie bestimmt das beste gewesen was es auf dem Markt gab und gibt. Allerdings ist die AK 74 nach Aussage derer die sie benutzten bedeutend besser, obwohl es eigentlich keine neue Technologie ist.


Hallo Mike59,

natuerlich hast Du Recht. Deswegen war die M16 im feuchten Dschungel Vietnams fehl am Platz. Man hat danach den Lauf verchromt und dadurch wurde die Waffe brauchbar. An der klein-kalibrigen Patrone hat man aber nichts geaendert.

Ich habe mal eine AK 74 abgefeuert. Der Rueckstoss ist weniger aber die Patrone scheint sehr kraftvoll zu sein. Ohne es zu wollen, haben wir (Stahl) Zielscheiben von 1 cm Dicke durchbohrt.

Gruesse aus El Paso,
Berliner



Duane,warst du mal Soldat oder sonst aktiv auf diesem Gebiet (Waffen)?



nach oben springen

#65

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 07.11.2009 18:54
von Berliner (gelöscht)
avatar

Zitat von Zermatt
Duane,warst du mal Soldat oder sonst aktiv auf diesem Gebiet (Waffen)?


Hallo Reinhard,

nein, ich bekomme nur Gelegentlich eine Waffe in die Hand. Sie sind auch Maschinen genauso wie Autos oder Motorraeder.

Von den Waffen in diesem Thread habe ich schon folgende abgefeuert:

-Pistole Makarow
-SIG P6
-AK 74
-G3 (HK 91)
-G1 (FN FAL)
-M16 (AR15)

Duane


zuletzt bearbeitet 07.11.2009 19:06 | nach oben springen

#66

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 07.11.2009 19:08
von Mongibella (gelöscht)
avatar

Zitat von sentry
Hab 'mal 'n bisschen gesurft. Im Bild ganz oben ist die AK-47 KMS-72,



Ha...genau die hatte ich....mit roten Zahlen und Beschriftung....ganz chic....

....ganz grässlich eigendlich....war froh, dat dat Dingen fast nur in der Waffenkammer eingeschlossen war....die drei Mal, dat ich damit schiessen musste hab ich die Scheibe kaum getroffen....und beim Wachgang hatte ich nen riesen Bammel, dat ich da nen scharfes Magazin reintun musste.....ich war jedes Mal froh, als mein Wachdienst um war....aber naja, ich hatte eh kaum Wache weil unsere Station fest im DHS eingebunden war und ich als Glatter die meisten Schichten geschoben hatte....war mir ganz recht....da hatt ich meine Ruhe....


nach oben springen

#67

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 08.11.2009 07:29
von stalag-gra | 219 Beiträge

Zitat von Berliner

...

Zitat von stalag-gra
Die Grenzstreifen bin ich aber zusätzlich mit dem G1 (FN-Gewehr, belgischer Herkunft aus Herstal) gelaufen.


gab es einen bestimmten Grund das G1 einzusetzen, statt des G3?...




Hallo Berliner,

das hängt damit zusammen, das der BGS "serienmäßig" mit dem FAL FN-Gewehr G1 ausgestattet war. Das G3 (bzw. G3SG1) zählte eher zur Sonderbewaffnung nach dem Motto "unter ferner liefen".
Genauso, wie es beim BGS keine UZI-Maschinenpistole gab, sondern in Abgrenzung zur Bundeswehr, erst die Beretta und später wie bis heute die Heckler & Koch MP5.

Gruß Stefan


nach oben springen

#68

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 08.11.2009 10:45
von Thunderhorse | 4.019 Beiträge

Vom eigentlichen Thema abgeschweift:

Das beim BGS das Gewehr G1 FN eingeführt wurde, lag an der damaligen politischen Entwicklung.
Bei der Waffenerprobung, 1955, wurde auch das Sturmgewehr CETME getestet. Vorläufer des G 3.

Die offizielle Entscheidung für die Einführung des G 1 wurde im Dezember 1955 getroffen.
Die Beretta wurde bereits im Herbst 1951 angeschafft und beim BGS eingeführt.


"Mobility, Vigilance, Justice"
nach oben springen

#69

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 09.11.2009 05:14
von Berliner (gelöscht)
avatar

Zitat von stalag-gra
das hängt damit zusammen, das der BGS "serienmäßig" mit dem FAL FN-Gewehr G1 ausgestattet war. Das G3 (bzw. G3SG1) zählte eher zur Sonderbewaffnung nach dem Motto "unter ferner liefen".


Zitat von Thunderhorse
Das beim BGS das Gewehr G1 FN eingeführt wurde, lag an der damaligen politischen Entwicklung.
Bei der Waffenerprobung, 1955, wurde auch das Sturmgewehr CETME getestet. Vorläufer des G 3.
Die offizielle Entscheidung für die Einführung des G 1 wurde im Dezember 1955 getroffen.


Hallo stalag-gra und Thunderhorse,

vielen Dank, obwohl ich selber vom Thema DDR-Bewaffnung abgeschweift bin...ich bitte alle anderen um Entschuldigung.

Die Frage kommt daher, weil das G3 schon eine deutsche Entwicklung ist und das G1 bekanntlich nicht. Bei uns wurde das G1 (meiner Meinung nach) deswegen nicht eingesetzt, weil es das M14 schon gab, obwohl das G1 (FN FAL) ein weitaus besseres Gewehr ist. Wohl eine politische Entscheidung.

Aber sowie ich die Antworten verstehe, hat sich der BGS durchsetzen koennen um das G1 als Standardgewehr einzufuehren. Die Meinung der Sportschuetzen hier ist, dass das FN FAL auch ein besseres Gewehr als das G3 ist (Gasdrucklader statt Rueckstosslader, massiver Systemkasten, Ergonomie, etc. etc...). Aber auch bei der Bundeswehr hat das nicht ganz so geklappt, so wie es aussieht...

Vielen Dank,
Berliner


zuletzt bearbeitet 09.11.2009 05:49 | nach oben springen

#70

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 09.11.2009 07:40
von sentry | 1.108 Beiträge

Zitat von Berliner
war es unbequem mit solch einer Schulterstuetze bei Schiessuebungen?



Ich hatte während meiner Grenzerzeit beide Varianten, in der Ausbildung die AK-47 mit der nach unten abzuklappenden Schulterstütze und an der Grenze die seitlich abzuklappende mit dem einzelnen dünnen Schaft.
Wenn man die Waffe fest in die Schulter eingezogen hatte, gab es keine Problem damit. Ich glaube auch nicht, dass es unbequemer war, als eine Waffe mit Kolben.
Trotz der einfache Kimme-und-Korn-Visierung waren zumindest bei Tag sehr gute Ergebnisse möglich - aus meiner persönlichen Erfahrung bis 400 m.


nach oben springen

#71

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 09.11.2009 09:22
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von sentry

Zitat von Berliner
war es unbequem mit solch einer Schulterstuetze bei Schiessuebungen?



Ich hatte während meiner Grenzerzeit beide Varianten, in der Ausbildung die AK-47 mit der nach unten abzuklappenden Schulterstütze und an der Grenze die seitlich abzuklappende mit dem einzelnen dünnen Schaft.
Wenn man die Waffe fest in die Schulter eingezogen hatte, gab es keine Problem damit. Ich glaube auch nicht, dass es unbequemer war, als eine Waffe mit Kolben.
Trotz der einfache Kimme-und-Korn-Visierung waren zumindest bei Tag sehr gute Ergebnisse möglich - aus meiner persönlichen Erfahrung bis 400 m.




An der seitlich klappbaren Schulterstütze war beim Schiessen etwas unbequem, dass sie relativ kurz war. Dadurch musste man die Waffe schon "bewußt" einziehen, um ordentlich zu treffen. Aber sie war stabiler und nicht so "labbrich" wie die nach unten klappbare Variante.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


nach oben springen

#72

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 09.11.2009 09:54
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von EK 82/2

lassen.

ich kann es nicht bewerten,aber in der ausbildung wurde uns gesagt das die ak-47 auf 500m noch tödliche wirkung hat und auf 800 meter noch schwere verletzungen bringt.das g3 oder g5 (weis ich nicht mehr genau)soll angeblich nur bis 300 meter exakt gefährlich sein und dann streuen und geringere geschwindigkeit haben.definitiv ist diese aussage nicht!


mfg andy



Das aus der AK 47 (bzw. deren Varianten bei uns, wie der KMS72) abgefeuerte Geschoss 7,62 mm/M43 Stahlkern behält seine tödliche Wirkung bis etwa 1500 m. Ich habe es erlebt, das Querschläger hinter einem reichlich abenteuerlichen Polizeischießstand noch nach 2 Kilometern im Dorf dahinter Dachziegel und einmal eine Kaffekanne (danach durften nur noch Plastkern eingesetzt werden) zerschossen haben.
Aber halbwegs präzise ist es bis ca. 400 m. Ein sowjetischer Offizier hat mir um 1987 mal erzählt, dass er zu Hause auf der Jagd damit noch auf 600 m Wölfe und Ren geschossen hätte. Aber das war nach dem zweiten cto gramm und der ersten BMP-Runde...
Die Munition vom G1 (FN) und G3 (HK) ist jeweils die Gleiche. Standart 7,62 x 51 Weichkern (oder 308. Winchester). Die behält iher tödliche Wirkung bis etwa 4 Kilometern. An sich ist die Patrone sehr genau aber bedingt durch Toleranzen bei den Waffen aus den Selbstladern auch nur bis ca. 400 m präzise. Mit Zielfernrohr auch bis 600 m. Danach wird die Streuung zu groß. Während die M43 aus der Kaschi etwa 715 m/s an der Mündung schnell ist, erreicht die 308. je nach Laborierung um die 800 m/s. Aber der Rückstoß ist ungleich stärker und die Durchschlagskraft des Bleikernes wegen geringer. Ich habe beide geschossen. Mit dem G1 allerdings nicht, das kenne ich nur kalt bei den Briten. Ein für mein Gefühl unhandlich langer und sperriger Klopper. Fast so, wie unser Dragunow SWD. Das G3 ist sehr viel handlicher. Für mein Gefühl ist es sehr viel schmutzempfindlicher als die AK und schwieriger zu reinigen. Vor allem, wenn man die Pins im Gras suchen muss (ja, ich weiß, sie gehören in die Bohrung im Kolben aber die Schulterstütze hat so etwas nicht).
Ungleich besser ist die Dioptervisierung bei den westlichen Waffen als unsere Kimme/Korn-Variante. Vor allem bei schlechtem Licht schneller und genauer.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


nach oben springen

#73

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 09.11.2009 17:51
von Berliner (gelöscht)
avatar

Zitat von sentry

Zitat von Berliner
war es unbequem mit solch einer Schulterstuetze bei Schiessuebungen?



Ich hatte während meiner Grenzerzeit beide Varianten, in der Ausbildung die AK-47 mit der nach unten abzuklappenden Schulterstütze und an der Grenze die seitlich abzuklappende mit dem einzelnen dünnen Schaft.
Wenn man die Waffe fest in die Schulter eingezogen hatte, gab es keine Problem damit. Ich glaube auch nicht, dass es unbequemer war, als eine Waffe mit Kolben.
Trotz der einfache Kimme-und-Korn-Visierung waren zumindest bei Tag sehr gute Ergebnisse möglich - aus meiner persönlichen Erfahrung bis 400 m.



Hallo sentry,

vielen Dank! Ich habe gehofft, dass jemand die Frage beantworten wuerde.

Ja, ich habe mal eine solche AK mit nach unten abzuklappenden Schulterstuetze in der Hand gehabt und damit gezielt. Der kalte Stahl an meiner Wange fiel mir gleich auf, ich stelle mir ein paar schoene Prellungen nach einer Schiessuebung vor. Wahrscheinlich habe ich etwas falsch gemacht...gut zu wissen, das dieses kein Problem darstellt.

Gruesse aus den USA an diesem bedeutenden Tag!
Berliner


nach oben springen

#74

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 09.11.2009 18:13
von Berliner (gelöscht)
avatar

Zitat von S51
An der seitlich klappbaren Schulterstütze war beim Schiessen etwas unbequem, dass sie relativ kurz war. Dadurch musste man die Waffe schon "bewußt" einziehen, um ordentlich zu treffen. Aber sie war stabiler und nicht so "labbrich" wie die nach unten klappbare Variante.


Hallo S51, vielen Dank.

bei uns gibt es verschiedene Ausfuehrungen, aber keine die genauso aussieht wie die der Grenztruppen (hier eine aus Ungarn: AMD 65). Die DDR-Variante war wohl ein bisschen anders...

Zitat von S51
Für mein Gefühl ist es sehr viel schmutzempfindlicher als die AK und schwieriger zu reinigen. Vor allem, wenn man die Pins im Gras suchen muss (ja, ich weiß, sie gehören in die Bohrung im Kolben aber die Schulterstütze hat so etwas nicht).


hier hat die Technik wieder gesiegt...das G3 laesst sich prima und schnell auseinanderbauen. Innerhalb von 10 Sekunden haelt man 3 verschiedenen Teile in der Hand, aber ich gebe zu, das bedeutet nicht eine Erleichterung beim Reinigen. Besonder das Schloss ist ein Puzzel, interessante Technik aber...

Berliner


zuletzt bearbeitet 09.11.2009 18:13 | nach oben springen

#75

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 09.11.2009 18:21
von Mike59 | 7.980 Beiträge

Hallo Berliner


http://galerie.waffeninfo.net/kms72/

gugst du hier
übrigens 10 sek schafst mit der AK auch - mit verbundenen Augen

Mike59


zuletzt bearbeitet 09.11.2009 18:22 | nach oben springen

#76

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 09.11.2009 18:25
von Ludwig | 252 Beiträge

Hallo, mal eine für Experten ganz einfache Frage:

Ich habe im GR Sonneberg gedient, 3.GB, 12.GK. Welche Nummer hatte das GR?
War es das 15.? RK zu meiner Zeit war Oberst Hallier!



nach oben springen

#77

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 09.11.2009 18:34
von Berliner (gelöscht)
avatar

Zitat von Mike59
Hallo Berliner
übrigens 10 sek schafst mit der AK auch - mit verbundenen Augen
Mike59


Hallo Michael, ja die Kloppe habe ich verdient.

Die Anspielung war eher auf die verschieden Teile des Baukastens gemeint...ist eigentlich cool...'ne AK laesst sich nicht so leicht zerlegen.

Duane


zuletzt bearbeitet 09.11.2009 18:37 | nach oben springen

#78

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 09.11.2009 18:42
von Mike59 | 7.980 Beiträge

Hallo Duane,
ich will mich nicht zu weit raushängen, aber das Zerlegen ging "ratz fatz" das haben wir u.a. mit Stoppuhr geübt.
Das Zusammensetzen etwas länger, aber "null Problemo"

Michael


nach oben springen

#79

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 09.11.2009 18:51
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Mike59
Hallo Duane,
ich will mich nicht zu weit raushängen, aber das Zerlegen ging "ratz fatz" das haben wir u.a. mit Stoppuhr geübt.
Das Zusammensetzen etwas länger, aber "null Problemo"

Michael



Ja, ich glaube, das kriege ich immer noch hin. Vor allem, weil es an diesem Gerät nichts gibt, was sich klammheimlich ins grüne Nirvana verabschieden kann. Keine Pins für das Griffstück, keine Rollen vom Verschluß und was so der Schweißausbruchdingels mehr wären.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


nach oben springen

#80

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 09.11.2009 18:52
von Berliner (gelöscht)
avatar

Zitat von Mike59
Hallo Duane,
ich will mich nicht zu weit raushängen, aber das Zerlegen ging "ratz fatz" das haben wir u.a. mit Stoppuhr geübt.
Das Zusammensetzen etwas länger, aber "null Problemo"

Michael


Hey Michael, ich auch nicht...ist schon richtig.

Was ich an dem G3 cool finde, ist das Griffstueck komplett oder Schulterstuetze einfach ohne weiters austauschen zu koennen. Das ist wieder diese "Technik". Was eigentlich praktisch ist hat damit zu tun "was ich mit der Waffe wie erreichen möchte oder soll", wie Du schon so schoen gesagt hast.

Duane


nach oben springen



Besucher
15 Mitglieder und 47 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: TalSiar
Besucherzähler
Heute waren 3486 Gäste und 185 Mitglieder, gestern 3638 Gäste und 176 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14376 Themen und 558730 Beiträge.

Heute waren 185 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen