#41

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 28.04.2009 21:40
von EK90/l (gelöscht)
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Hallo nightforce,

habe 15 Monate im GR 34 Groß Glienicke gedient und zwar in der Ari. Batt.
Dort war ich K2 (Ladeschütze) an einer D44 85mm Kanone, gezogen von einem MTLB.
Kann mich nich erinern bei der NVA gedient zu haben.
Selbst das Emblem am MTLB hatte die Grüne Umrandung so das diese Waffen wohl nicht nur zum Bestand der NVA gehört haben können.

MFG EK90/l


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#42

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 28.04.2009 21:45
von Rainman2 | 5.763 Beiträge

Hallo nightforce,

ist ja gut! Ich lehne mich ab wegen Befangenheit. Ich hab nur bis 200m auf Ringscheiben geschossen (darüber nur auf die normalen Klappscheiben). Und da passte mit der AK-47 alles. Wenn Du mir allerdings mit solchen Tests entgegentrittst, habe ich nichts mehr hinzuzufügen. Aber bei der Robustheit wirst Du mir doch hoffentlich noch recht geben - bitte!

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#43

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 28.04.2009 22:47
von nightforce (gelöscht)
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Ja Rainman,
die Robustheit ist unbestritten (siehe auch das von mir verlinkte Video auf Seite 0 hier).
Auch ist es für eine Infanteriewaffe nicht entscheidend, wie nun die Lage der Treffer bei einem Ziel genau ist, Haupsache man kann damit treffen.
Das Haupteinsatzgebiet der Kaschi lag eigendlich sowieso so etwa bis 200 m, aber es geht auch weiter, und da ist die Kaschi unschlagbar.
Dies zeigt auch ihre Verbreitung in aller Welt, und die Nachbauten von ihr rund um den Globus.
Obwohl sie nun schon ne Rentnerin (60 Jahre) geworden ist, die Erstindienststellung war 1949, ist und bleibt sie der beste Allrounder in Kriesen- und Kriegsgebieten.
Dies liegt neben der genialen Konstruktion auch an der verwendeten Mumpel (Munition) 7,62X39 mm.
Selbst Angehörige der Bundeswehr haben sie auf Auslandseinsätzen kennen und schätzen gelernt, und tlw als Beutewaffe weiter geführt.
Um zur Eingangsfrage zurückzukommen, ja, sie ist besser als das G3.
Gruß nf








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#44

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 29.04.2009 05:56
von S51 | 3.733 Beiträge

Ja, abgesehen mal von der Visierung. Da war und ist mit der Diopter lieber. Genauer und schneller.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#45

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 02.11.2009 10:29
von grenzsoldat (gelöscht)
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Habe mal 2002 eine Story zum Thema Handgranaten geschrieben:

Kriegsstielchen...

Die alteingesessene Thüringer Firma Krieger aus Oberhaun macht Besenstile seit exakt 1874. Erst mit der Kraft des Wassers, wo hinter dem kleinen Sägewerk kleine selbstgebaute primitive Drechselmaschinen mittels Wassermühlrad angetrieben wurden, um aus eckigen Latten runde Besenstile zu drechseln. Das Geschäft dümpelte so hin bis in die Mitte des ersten Weltkrieges, wo plötzlich, aber, Handgranatenstiele dringend benötigt wurden. "Die sind ein wenig kürzer als Besenstile, aber sie waren dicker" sagt wichtig mit hochgezogenen Augenbrauen der olle Krieger. Holzlattentürme türmten sich damals auf dem Betriebshof, zeigt das Kriegersche Familienfotoalbum, wo 4 schnurrbärtige Männer vor einem riesigen Holzhaufen stehen. Zum Ende des Krieges war ein stattlicher Betrag in Goldmark in der Firmenblechkassette der Krügers und der Holzhaufen war alle. "Im Krieg ist Goldwährung wichtig" sagt mit hochgezogenen Augenbrauen der olle Krieger stolz. Sein Vater war Hüter der Goldkassette und da er auch dem Gold nicht so sehr traute, wurde mit den Goldmark ein Wald, ein paar Wiesen und ein Baugrundstück gekauft. Auf dem Baugrundstück entstand eine kleine schnuckelige Villa, welche so doppelt so groß war wie ein Einfamilienhaus, sagt Krieger und zeigt mit dem Daumen hinter sich auf eine Wohnzimmerwand in der kleinen schnuckeligen Villa.

Als man einige Zeit nach dem Krieg wieder fleißig Besenstile produzierte, kam die Inflation und die Besenstielproduktion mußte auf zehn Prozent des Vorkriegsvolumens zurück gefahren werden. Doch die Krügers hatten nun Wald, hatten nun Landwirtschaft und hatten auch noch einige Handvoll Goldmark, so dass sie mit einem blauen Auge aus der Inflation heraus kamen. Kurz nach 1933 ging es wieder aufwärts. In der Kriegerschen Villa gab es nämlich eine Akte, wo die schönen Adressen der Heereswaffenämter vermerkt waren. Die gab es noch nur die hießen ein wenig anders. "Kaiserlich" war gestrichen, aber Straße, Ort und Hausnummer waren gleich geblieben. Mit freundlichen Schreiben und freundlichen Besuchen wurden die alten Geschäftskontakte wieder aktiviert und kurz nach der Aktivierung raspelten wieder die alten Maschinen und nach kurzer Zeit auch neue moderne zeitgemäße Maschinchen aus eckigen Holzlatten Stiele, Handgranatenstiele. Ein kleines zierliches "K" in der Schriftart Times wurde auf die Stielchen eingebrannt und bezeugten Qualität und Seriosität dieses interessanten Produktes. "Wir haben damals schon voll ökologische Produkte gefertigt", sagt wieder mit hochgezogenen Augenbrauen der olle Krieger. "Die Stiele waren mit Bienenwachs imprägniert. Das war was solides! Die Stiele faulten nicht so schnell bei längerer Lagerung im harten Kriegseinsatz". Eine zweite Villa, diesmal noch ein wenig größer wurde in Eisenach dicht unter dem Burschenschaftsdenkmal gebaut - "dort lebt heute meine Schwester und hat mit der eingenommenen Miete ein nettes Einkommen. Sogar einer unserer Anwälte aus dem Westen ist dort eingezogen. Ha, ha, ha, Anwälte kann man heute immer gebrauchen"

"1939 am 1. November werden vom Heereswaffenamt alle Aufträge gekündigt", meint mit sauertöpfischem Gesicht der olle Krieger. Das wäre eine Intrige vom Gauleiter Sauckel, dem NSDAP Gauleiter Thüringens. Alles an Aufträgen hat seine buckelige Verwandtschaft in der Gegend um Saalfeld bekommen. "Ha, ha, ha, weißte wie die Thüringer den Gauleiter Sauckel genannt haben?" "Nein" sag ich. "Sauleiter Gauckel hat er geheißen! - Ha, ha, ha." Das braune Pack, das braune! Aber nach dem Krieg ist dafür die buckelige Verwandtschaft vom Sauleiter Gauckel ab nach Sibirien. Keiner ist mehr wieder gekommen. Arme Schweine die. Das hatten die nun davon. Waren ja schließlich Rüstungsbetrieb - den haben die Russen dichtgemacht!. Aber," sagt Krieger noch " große Geschäfte haben die Saalfelder auch nicht mehr gemacht. Die Deutsche Wehrmacht hat ja nur noch mit Eierhandgranaten geschmissen und die waren komplett aus Eisen und Pulver - die brauchten kaum Stiele mehr!"

"Uns Kriegers haben die Russen nichts getan - waren ja kein Rüstungsbetrieb mehr -. Wir haben wieder Besenstile produziert und auch nach dem zweiten Weltkrieg mußte ja auch wieder jeden Tag überall in der Ostzone viel Dreck weg gekehrt werden. "Krieger zieht wieder die Augenbrauen hoch. "Dann kam die DDR und 1967 sind wir fast geschlossen worden. Na, eben fast, nicht ganz. Ich wurde im eigenen Betrieb, inzwischen eine Kommanditgesellschaft mit einem volkseigenem Forstwirtschaftsbetrieb Gottseiesgetrommeltundgepfiffen Betriebsleiter. Ab 1975 haben wir sogar unsere Super-Besenstile nach dem Westen exportiert. 8 Westpfennig gab es für einen Besenstil. Sieben, komma zwei Pfennig hat der Außenhandel der DDR eingesackt, 0,8 Pfennig hat der Betrieb von diesem Ertrag bekommen. Diese Kommunisten, Blutsauger waren das." Aber wieder mit hochgezogenen Augenbrauen: "Wir haben nur noch von den 0,8 Pfennig NSW - (Nicht sozialistisches Wirtschaftsgebiet) Maschinen gekauft -sogar aus Japan!" Die Augenbrauen ruckeln noch höher " Die Masse machts - ha, ha, ha!"

"Und, wie ging es weiter" frage ich. Krieger grinst. "Gottseidank, kam dann die Wende und wir haben wieder unsere alte Akte vor geholt." "Kaiserlich" war ja gestrichen, "Heeresamt" hatte den neuen netten Zusatz "Beschaffung" aber Straße, Ort und Hausnummer waren erstaunlicherweise gleich geblieben. Mit freundlichen Schreiben und freundlichen Besuchen wurden die alten Geschäftskontakte wieder aktiviert und kurz nach der Aktivierung raspelten wieder die alten Maschinen und nach kurzer Zeit auch noch neuere moderne zeitgemäße Maschinchen. Dank EU - Förderung aus eckigen Holzlatten Stile, zwar diesmal keine Handgranatenstiele." Ist streng geheim!" Sagt der olle Krieger und auch sein hochgewachsener Sohn im Armani und Budapester Schuhen, der inzwischen sich dem Gespräch dazu gesellt hat, ergänzt "moderne Waffensystem dürfen nicht durch Radar erfaßt werden - und da sind manche Waffenteile heute wieder aus Holz! Das ist doch toll!"

Nett blinzelnd meint dazu der olle Krieger, "aber alles streng ökologisch mit Bienenwachs! So, jetzt müssen wir das Gespräch beenden - wir wollen morgen nach Spanien fliegen. Mutti Guste ist schon dort und kommt mit dem Fitmachen unserer Residenz für den Sommer nicht zurecht. Die vier Leute Personal, die wir inzwischen dort beschäftigt haben, sind wirklich manchmal keine Hilfe. Leute, irgendwelche Kaffer aus Marokko, denen man erst zeigen muß wie eine Rasenkehrmaschine funktioniert. Am schlimmsten ist, die Köchin kann keine Thüringer Klöße und ich habe es ihr schon dreimal gezeigt! Es war nett mit ihnen zu plaudern und ich finde es richtig prima, daß sie sich für Thüringer Industriegeschichte interessieren!" Beim hinausgehen ruft er mir noch lachend zu, "Wer die Geschichte nicht kennt, kann die Zukunft nicht meistern! In zwei Jahren haben wir hundertdreißigjähriges Betriebsjubiläum - der Ministerpräsident kommt da sogar, schaun sie da mal vorbei - sie sind eingeladen!


So, die wirkliche Pointe ist, die Story ist erstunken und erlogen. Na fast. der Name ist gesponnen, die Orte, die Produkte. Klarnamen und Klarfakten heute zu nennen ist mir heute schlicht und einfach gesagt zu gefährlich. Auch wenn der olle Kanzler Schröder beim nächsten Krieg nicht mehr mitmischen will. Die Kriegers und wie sie alle heißen würden mich mit 2 properen Anwälten und noch einem Spezialanwalt in Reserve zum Teufel klagen wegen sonst was. Die Gespräche, die Zusammenhänge, die Leitlinien und die Substanz der Story sind aber echt, sind wahr. Leider.



Fakten:

Die Stielhandgranate 24 hatte ein Gewicht von 0,48 kg und war 356 mm lang. Der 75 mm lange Topf enthielt 0,165 kg Sprengstoff. Gezündet wurde die Granate, in dem man die durch den Stiel laufende Schnur abriß. Nach 4,5 Sekunden erfolgte die Detonation. eine Verbesserung stellte die Handgranate 43 dar, bei der der Abreißzünder direkt auf dem Kopf befestigt war, so daß sie auch ohne Stiel geworfen werden konnte. Insgesamt wurden während des Krieges 75 Millionen Stück beider Muster gefertigt.
Um die Splitterwirkung der Handgranaten zu erhöhen, gab es für den zylindrischen Topf aufschiebbare Splitterringe aus Gußeisen. Dabei wurde der Wirkungskreis auf etwa 35 m weit vergrößert.
Die 0,23 kg schwere Eihandgranate 39 hatte nur noch eine 0,112 kg schwere Sprengladung. Der Topf hatte einen Durchmesser von 60 mm, er war 76 mm hoch. Die Granaten wurden ab Juni 1940 an die Truppe ausgeliefert.
Die Volkshandgranate 45 war eine Pappdose von 50 mm Durchmesser und 70 mm Höhe, die mit Zement, Kies und Eisenschrott gefüllt wurde. Der Sprengstoffanteil betrug 36 g. Sie verwendete den abreißzünder der Handgranate 43. Er war am Blechdeckel angebracht, mit dem die Dose verschlossen wurde.
Unter der Bezeichnung Nipolit-Hndgranate entwickelte die Firma WASAG ab 1942 eine Eihandgranate mit 0,25 und 0,5 kg Gewicht. Nipolit war der Name des neuartigen Sprengstoffes, der für diese Granaten verwendet wurde.

Handgranatenlink:


Untröstliche Nachworte:
So nun noch was - wissen Sie was ICD-10 ist? Ich erklär es gleich.
ICD-10 ist die Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme. N00-N99 sind Krankheiten des Urogenitalsystems
Y36.2 sind Kriegsverletzungen durch sonstige Explosionen oder Splitter (Funktioniert prima weltweit egal wo....Alle haben die feinen Codezahlen in ihren zugeordneten Computersystemen).

Also nehmen wir mal an Sie wollen Soldat werden und werden das auch und nehmen irgendwo in der Welt an Kriegshandlungen teil. Sie wachen auch irgendwo auf der Welt nach Kriegshandlungen in einem Lazarett wieder auf und haben einen Zettel um den Hals oder am Arm hängen (...heute auch schon mit Strichcode, wenn Sie Pech haben) und darauf steht unter dem Strichcode: ICD-10/Y36.2 N00-N99/
Wenn Sie den Zettel an der rechten großen Zehe haben, wachen Sie nicht mehr auf und die Strichcodenummer ist eine ganz andere!

Das heißt im Klardeutsch: Die Eier oder Teile davon sind durch Handgranateneinwirkung beschädigt. Wenn Sie dass dann wahrnehmen, wird der Zettel nach einigen Tagen ergänzt mit "F40-F48" Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen. Am Entlassungstag nach einigen Wochen, wo sie allerdings tröstlicherweise kaum noch kriegsdienstverwendungsfähig sind, (was auch nicht mehr absolut gesichert ist heutzutage) gibt es noch einen nette Ergänzungscode für ihre inzwischen noch hoffentlich funktionierende Krankenkasse "F60-F69" Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen und "F70-F79" Intelligenzminderung, wenn Sie das alles nicht verkraftet haben. In Ergebnis allen dessen wird ihre Frau oder Freundin niemals nie verursacht durch Sie auf dem Krankenbettzettel nach dem Kreisssaal die Nummer "O80-O84" gleich Entbindung stehen haben. Die Eier sind weg - das war dann jemand anders. Ihr Stielchen funktioniert nicht mehr! Sollte ihr dann untergeschobenes Kind nach einigen Jahren nach dem Krieg im Wald eine Handgranate finden, die es inzwischen auch schon in in feinster absolut identischer Zitronenform gibt, (jaja, gelb , weich, nach Zitronen duftend) dann gilt bei Explosion und Überleben der Code: Y36.8 Verletzungen durch Kriegshandlungen, die nach Einstellung der Feindseligkeiten auftreten Möglich ist aber auch, dass Ihre Krankenkasse mit ihnen herumstreitet, weil Kriegsverletzungen, die unter Y36.0-Y36.7 oder Y36.9 klassifizierbar sind, aber erst nach Einstellung der Feindseligkeiten auftreten, nicht bearbeitet werden, aus welchen bürokratischen Gründen auch immer.

Kann aber auch sein, die haben alle (die Krankenkassenmitarbeiter) Y36.5 Kriegsverletzungen durch Kernwaffen wegen Auswirkungen der Druckwelle, wegen Auswirkungen der Lichtstrahlung, wegen Exposition gegenüber ionisierender Strahlung von Kernwaffen, wegen Hitze, wegen sonstige unmittelbare oder sekundäre Auswirkungen von Kernwaffen. Also salopp gesagt, es gibt keine Krankenkasse mehr.

Was sagt uns das alles .......Krieg egal wo, vermeiden und....nicht hingehen......!

© rhebs 2002


PS: Wen es interessiert,
Hier gibt es einen interessanten Artikel zur Rüstungsproduktion
in der DDR. (Mitte der 80er Jahre 650.000 Handgranaten/Jahresproduktion
für die NVA)

http://www.sicherheitspolitik-dss.de/pwscho01.htm#kap81


zuletzt bearbeitet 02.11.2009 10:56 | nach oben springen

#46

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 02.11.2009 11:16
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Angelo
Ja die AK-47 das sagt mir was
Hättest du mal ein Foto von der AK 47 ?




Wenn du mal nett einkaufen möchtest


http://www.izhmash.ru/rus/product/weapon.shtml


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#47

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 02.11.2009 12:09
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von Feliks D.


Wenn du mal nett einkaufen möchtest


http://www.izhmash.ru/rus/product/weapon.shtml



...wenn mal die jugend nicht so voreilig wäre . die firma izhmash befindet sich z.zt. in insolvenz. ich gehe aber mal davon aus, dass es keinen ausverkauf wie bei quelle geben wird.

sollte sich jemand eine originale ak 47, kms 72 bzw. ak 74 zulegen wollen, so kann er hier fündig werden:
http://www.egun.de
http://www.teilesatz.de

für zivis, nicht war @manudave, wäre das sowieso zu empfehlen...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#48

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 02.11.2009 19:53
von Klaus K (gelöscht)
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Wir hatten auch meistens die Kaschi mit der einklappbaren Schulterstütze. Das Ding war so ganz angenehm zu tragen , Stütze eingeklappt nach oben und den Lauf logischerweise nach unten. Irgendeiner von uns hat seine Flinte nach ner Pause auf der Kontrollstreife in einer Bushaltestelle vergessen.. Er hat es erst nach ner Zeit gemerkt. Man iss der gerannt. Das Ding lag nach seiner Ankunft noch brav an seinem Platz.. Ich wüsste nicht das ausser der Kaschi oder Pistole mal was anderes zum normalen Grenzdienst mitgenommen wurde. Die LMG´s und Panzerbüchsen waren nur zu Schießübungen dabei.


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#49

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 02.11.2009 20:03
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Hallo Klaus K,
bei uns wurden die LMG´s bis Ende `86 mit rausgenommen.
Für die die so ein Sch....... hatten eine Schinderrei.
Ab Ende `86 dann kein LMG mehr.
Wer eine Kaschi mit Klappschaft hatte war gut dran (hatte auch eine).
War aber anschließend bestimmt die Regel - ich weis es nicht.
Ich suche noch eine.

Nat. eine "entschärfte" mit Klappschaft.

Biete eine mit Holzschaft im Tausch.

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#50

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 02.11.2009 20:04
von manudave (gelöscht)
avatar

Zitat von GilbertWolzow

Zitat von Feliks D.


Wenn du mal nett einkaufen möchtest


http://www.izhmash.ru/rus/product/weapon.shtml



...wenn mal die jugend nicht so voreilig wäre . die firma izhmash befindet sich z.zt. in insolvenz. ich gehe aber mal davon aus, dass es keinen ausverkauf wie bei quelle geben wird.

sollte sich jemand eine originale ak 47, kms 72 bzw. ak 74 zulegen wollen, so kann er hier fündig werden:
http://www.egun.de
http://www.teilesatz.de

für zivis, nicht war @manudave, wäre das sowieso zu empfehlen...





Ich gehöre zu den Zivis, die eine AK 47 schon in der Hand hatten...


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#51

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 02.11.2009 20:05
von Pitti53 | 8.789 Beiträge

Zitat von manudave

Zitat von GilbertWolzow

Zitat von Feliks D.


Wenn du mal nett einkaufen möchtest


http://www.izhmash.ru/rus/product/weapon.shtml



...wenn mal die jugend nicht so voreilig wäre . die firma izhmash befindet sich z.zt. in insolvenz. ich gehe aber mal davon aus, dass es keinen ausverkauf wie bei quelle geben wird.

sollte sich jemand eine originale ak 47, kms 72 bzw. ak 74 zulegen wollen, so kann er hier fündig werden:
http://www.egun.de
http://www.teilesatz.de

für zivis, nicht war @manudave, wäre das sowieso zu empfehlen...





Ich gehöre zu den Zivis, die eine AK 47 schon in der Hand hatten...




und das o0hne schießausbildung manu?


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#52

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 02.11.2009 20:07
von manudave (gelöscht)
avatar

und das o0hne schießausbildung manu?

Ich hatte mal eine in Oberhof - aber keine AK 47.


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#53

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 02.11.2009 20:09
von Klaus K (gelöscht)
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Oss``n , die mit Holzschaft gab es auch noch . Ob es noch viele waren weiss ich net mehr. Iss schon 21 Jahre und 5 Tage her. Grins, man wie die Zeit vergeht.


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#54

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 03.11.2009 00:03
von EK89/1 | 832 Beiträge

Zitat von Oss`n
Hallo Klaus K,
bei uns wurden die LMG´s bis Ende `86 mit rausgenommen.
Für die die so ein Sch....... hatten eine Schinderrei.
Ab Ende `86 dann kein LMG mehr.
Wer eine Kaschi mit Klappschaft hatte war gut dran (hatte auch eine).
War aber anschließend bestimmt die Regel - ich weis es nicht.
Ich suche noch eine.

Nat. eine "entschärfte" mit Klappschaft.

Biete eine mit Holzschaft im Tausch.

Oss`n



Servus Oss`n
Bei uns hatten alle die KMS also die mit dem Klappschaft.
Ich suche auch so eine, aber im Netz findet man nur die andere Ausführung mit dem Schaft der nach unten weggeklappt wird oder die normale AK mit Festschaft.


EK89/I
09/87-01/88 GAR5 Potsdam,GAK 7
01/88-04/89 7.GK "Lutz Meier" Schierke
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#55

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 05.11.2009 17:03
von Albatros | 299 Beiträge

Wer kennt den Begriff
,,Chinesensense´´
noch und wer kann etwas dazu sagen.
Wir hatten in der Grundausbildung damit geschossen.

Albatros


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#56

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 05.11.2009 17:12
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von Albatros
Wer kennt den Begriff
,,Chinesensense´´
noch und wer kann etwas dazu sagen.
Wir hatten in der Grundausbildung damit geschossen.

Albatros



...........waren nicht alle Waffen "Chinesensensen". Aber Du meinst bestimmt des AGS 17 oder das SPG 9?


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
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#57

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 05.11.2009 17:16
von Albatros | 299 Beiträge

Sory hatte leider nicht alle Seiten nachgesehen.
Natürlich meinte ich das AGS 17.
Danke Chris


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#58

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 05.11.2009 17:24
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von Albatros
Sory hatte leider nicht alle Seiten nachgesehen.
Natürlich meinte ich das AGS 17.
Danke Chris



Brauchst Dich doch nicht zu entschuldigen........war Dein AGS auf einem UAS (UAZ)?


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
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#59

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 07.11.2009 03:52
von Berliner (gelöscht)
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Hallo an alle,

ich bin gerade erst auf diesen Thread aufmerksam geworden, ist wohl ein aelterer...

Nur ein paar Fragen bzw. Kommentare von meiner Seite.

Zitat von sentry
...das ist die ganz normale Kalashnikov 7,62 mm, zuletzt in aller Regel die KMS mit einklappbarer Schulterstütze.


war es unbequem mit solch einer Schulterstuetze bei Schiessuebungen?

Zitat von stalag-gra
Die Grenzstreifen bin ich aber zusätzlich mit dem G1 (FN-Gewehr, belgischer Herkunft aus Herstal) gelaufen.


gab es einen bestimmten Grund das G1 einzusetzen, statt des G3?

Zitat von manudave
Ist die AK 47 besser als das G3?


das ist eine gute (alte) Frage, manudave, und Du hast schon viele Antworten bekommen. Bei uns heisst die Frage eher, ob die AK-47 besser als die M16 ist, oder welches Gewehr das beste ist (FN, G3 oder M14)?
Obwohl ich das nicht gerne zugebe, stimme ich nightforce und Rainman2 zu. Die AK-47 ist der VW Kaefer (oder Trabant) aller Waffen. Eine G3 waere eher wie ein VW Golf. Groesser, kraftvoeller aber teuerer und ein bisschen komplizierter.

Ich habe mal bei Gelegenheit verschiedene "Ostwaffen" in der Hand gehabt und sie mit "Westwaffen" verglichen. Im Osten war m.E. das Ziel "einfach, robust und billig". Im Westen war m.E. das Ziel eher, neue Technologien einzusetzen um eine bessere Waffe zu bauen. Waere es das Jahr 1963, wuerde ich niemals eine M16 haben wollen, lieber eine AK-47. Aber die Zeiten aendern sich, und im Jahre 1980 war im Vergleich zu einer SIG P6, die Makarow ein Relikt.

Berliner


zuletzt bearbeitet 07.11.2009 04:21 | nach oben springen

#60

RE: Bewaffnung der DDR Grenztruppen ?

in Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ 07.11.2009 10:45
von Mike59 | 7.977 Beiträge

Zitat von Berliner
Hallo an alle,

Ich habe mal bei Gelegenheit verschiedene "Ostwaffen" in der Hand gehabt und sie mit "Westwaffen" verglichen. Im Osten war m.E. das Ziel "einfach, robust und billig". Im Westen war m.E. das Ziel eher, neue Technologien einzusetzen um eine bessere Waffe zu bauen. Waere es das Jahr 1963, wuerde ich niemals eine M16 haben wollen, lieber eine AK-47. Aber die Zeiten aendern sich, und im Jahre 1980 war im Vergleich zu einer SIG P6, die Makarow ein Relikt.

Berliner



--------------------------------------
Hey Berliner,
ich stimme dir da zu. es wäre sicher auch zu klären was ich mit der Waffe wie erreichen möchte oder soll. Die AK ist ja noch entstanden als das non plus ultra die Massenarmee war, da ist sie bestimmt das beste gewesen was es auf dem Markt gab und gibt.
Allerdings ist die AK 74 nach Aussage derer die sie benutzten bedeutend besser, obwohl es eigentlich keine neue Technologie ist.

Für solche Konflikte wie in Afrika ist sie allerdings selbst die AK47 schon wieder viel zu kompliziert. Obwohl da ja die Scharmützel gewinnt wer den höheren Munitionsverbrauch hat.
Weil das so ist wie es ist, wird dort die RPG 7 und ihre Ableger mehr und mehr benutzt, da ist es egal ob ich das Ziel treffe oder 20m daneben

Hat aber alles nicht viel mit der DDR Grenze zu tuen, man möge Nachsicht mit uns üben

Mike 59


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