#21

RE: Fluchtgedanken an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 12.06.2011 21:06
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von rustenfelde
Nö,
mir (uns) ging es doch gut in der DDR- bis auf kleine Ausnahmen.


Gruß RF



Dafür wirst noch Kontra bekommen, von mit jedoch Zustimmung


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
nach oben springen

#22

RE: Fluchtgedanken an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 12.06.2011 21:16
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Zitat von RalphT
Für mich ein sehr interessanter Beitrag.

Da ich ja nun nicht auf dieser Seite aufgewachsen bin, frage ich mich des öfteren, ob ich die Absicht gehabt hätte das Land zu verlassen. Und natürlich die Folgerung, ob ich es auch tatsächlich gewagt hätte.
Da ich nun ein etwas vorsichtiger Mensch bin, hätte ich viel Wert auf "vorherige Aufklärung" gelegt. Aber wie sich das auch in dem vorherigen Beitrag zeigt, kann sich eine Gegegenheit sehr schnell ändern, indem dort z.B. ein Abschnitt vermint wird.

Zitat
Man musste dann nur unentdeckt bis ins Sperrgebiet gelangen, was offenbar aber nur etwa 10 Prozent schafften.


Für mich eine etwas schwer nachvollziebare Prozentzahl. Kann ich mir als Laie nicht so ganz vorstellen. Lag es an der mangelden vorherigen Aufklärung oder waren diese ersten Sperrzäune auch sehr gut gesichert?

Ich dachte immer, dass an der eigentlichen Grenze alles "aufgefahren" wurde, damit dort keiner durch kam?



Das Netz wurde ja immer enger,erst die Sperrzone,dann der Schutzstreifen,spätestens am letzten MGZ war für (fast) alle,die soweit kammen ,Schluß.



nach oben springen

#23

RE: Fluchtgedanken an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 12.06.2011 21:48
von Pit 59 | 10.153 Beiträge

Dafür wirst noch Kontra bekommen, von mit jedoch Zustimmung@Feliks

Nee Feliks Warum sollte er das.Ich habe erst letztens einen Bericht über Urwaldvölker gesehen,die hatten zwar nichts,aber die waren Glücklich und Zufrieden.


nach oben springen

#24

RE: Fluchtgedanken an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 12.06.2011 21:49
von Annakin | 526 Beiträge

Hallo

Da wir als Pioniere meistens ganz vorne waren ( Grenzmauerbau) kam man schon auf den Gedanken, zu mal sich auch Möglichkeiten ergaben. Ernsthaft in erwägung gezogen habe ich es aber nie.


Gruß Annakin


_____________________________________________________________________________________________________________
Wenn Du einen Feind nicht besiegen kannst, mache ihn zum Verbündeten.
nach oben springen

#25

RE: Fluchtgedanken an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 12.06.2011 22:08
von kirsche.ndh | 109 Beiträge

Erst Verlobte, im III. DHJ dann Frauchen Zuhause, wer denkt da an abhauen.
Ich hatte keine Westverwandschaft, allerdings Oma und Opa der Frau waren jede Woche bei den Schwiegereltern.
Extra von Neus nach Hann Münden gezogen wegen kleinen Grenzverkehr.
Ich habe trotzdem keine Sekunde an abhauen gedacht.
Später ist meine Frau dann 2 mal im Jahr zu den Geburtstagen der Großeeltern rübergefahren.
Sie war auch am legenderen 7. Oktober 1989 in Hann Münden und hat alles im Fernsehen gesehen.

Ich habe den Schritt nie bereut.


nach oben springen

#26

RE: Fluchtgedanken an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 12.06.2011 22:31
von eisenringtheo | 9.180 Beiträge

Zitat von Zermatt
Das Netz wurde ja immer enger,erst die Sperrzone,dann der Schutzstreifen,spätestens am letzten MGZ war für (fast) alle,die soweit kammen ,Schluß.


Kontrollen begannen schon weit weg von der Grenze. Sowohl in den Zügen wie auch im Strassenverkehr. Als mich meine Bekannten aus Cottbus mit dem Trabant in der DDR herumführten: Westlich von Berlin wurde wir wohl wegen der "Z" Autonummer bei jeder Kontrolle herausgeholt. Und nach dem Reiseziel befragt.
Theo


zuletzt bearbeitet 12.06.2011 22:33 | nach oben springen

#27

RE: Fluchtgedanken an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 12.06.2011 22:35
von Rostocker | 7.726 Beiträge

Im Prinzip ist das eine saudumme Frage von Angelo.Wir hatten damals ein ganz anderes Denken wie heute.Ok wir haben unseren Dienst getan und waren froh das wir nach einen Jahr dort-- wieder zu Hause waren bei unseren Frauen und Kinder --man kann es auch Familie nennen.Wenn ich das schon höre,das Wort Fluchtgedanken--Fragen wir doch mal so.Konnte mir der Westen meine Heimat ersetzen (Mecklenburg)? Konnte mir der Westen dort meine Familie ersetzen? Oder konnte mir der Westen meinen Job denn ich hatte--mir Bieten? Letzteres vielleicht.Aber wie gesagt--wir haben damals andere Gedanken gehabt wie heute---heute haben wir dazu gelernt--aber wir brauchen uns nicht belehren lassen.OK ich habe an dieser Grenze ein Jahr lang gedient--aber ich werde mir deswegen keine Vorfurf machen.. Gruß Rostocker


nach oben springen

#28

RE: Fluchtgedanken an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 12.06.2011 23:25
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Rostocker
Im Prinzip ist das eine saudumme Frage von Angelo.Wir hatten damals ein ganz anderes Denken wie heute.Ok wir haben unseren Dienst getan und waren froh das wir nach einen Jahr dort-- wieder zu Hause waren bei unseren Frauen und Kinder --man kann es auch Familie nennen.Wenn ich das schon höre,das Wort Fluchtgedanken--Fragen wir doch mal so.Konnte mir der Westen meine Heimat ersetzen (Mecklenburg)? Konnte mir der Westen dort meine Familie ersetzen? Oder konnte mir der Westen meinen Job denn ich hatte--mir Bieten? Letzteres vielleicht.Aber wie gesagt--wir haben damals andere Gedanken gehabt wie heute---heute haben wir dazu gelernt--aber wir brauchen uns nicht belehren lassen.OK ich habe an dieser Grenze ein Jahr lang gedient--aber ich werde mir deswegen keine Vorfurf machen.. Gruß Rostocker



Um diese Frage zu beantworten, musst du doch kein "Buch" schreiben, Rostocker. Hättest doch einfach geschrieben : nein, ich hatte keine Fluchtgedanken.

Gruß aus dem Rheinland


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
nach oben springen

#29

RE: Fluchtgedanken an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 13.06.2011 00:00
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Es hieß doch vor kurzem,alte Threads wieder "auszugraben".
Insofern schließe ich mich der Bemerkung von @Feliks an,...........dieses Thema gibt es schon.
Sonst heißt es doch auch immer,wir sollen die Suchfunktion benutzen.
Da ich mich zu diesem Thema schon mal äußerte,aber nicht noch mal alles schreiben möchte,kopiere ich meinen Beitrag vom 01.11.2009 aus diesem Thread Fluchtgedankenspiele bei Grenzern? eben hier nochmals rein.
So wie Angelo das möchte,damit der Thread hier weiterläuft.

Fluchtgedanken bei Grenzern.....
Ich bekenne mich auch öffentlich dazu,mir öfters Gedanken über eine Flucht gemacht zu haben.
Einige Beiträge zu diesem Thema möchte ich hier aber lieber nicht kommentieren.
Es war eigentlich für jeden Grenzer ein leichtes,an der "Grünen Grenze" zu flüchten.Wie es an der "Berliner Mauer" war kann ich nicht beurteilen.
Selbst unser Polit stellte mal diese Frage zum Thema Fahnenflucht in den Raum und wir dachten wir hören nicht richtig.
Wenn man jeden Tag da draussen seinen Dienst tat,sind einem schon so manche Sachen durch den Kopf gegangen.
Wo und wann würdest du es machen?Welcher Kamerad sollte mit einem im Grenzdienst sein?Was passiert mit deiner Familie,den Eltern und Geschwistern?Warum bist du hier gelandet?Zur Frage 1:Im Minenfreien Abschnitt re./li. neben der GÜST Salzwedel/Bergen,oder nach der Minenräumung bei Volzendorf wäre es gut gegangen.Nach Internationalem Abkommen mußten je 3km nach rechts und links neben einer GÜST Minenfrei sein!In diesem Abschnitt war ich öfters mit dem Krad im Dienst.Frage 2:4-5 Kameraden kamen für den Fall der Fälle in Frage.Doch eins stand für mich immer fest,es durfte kein anderer zu Schaden kommen!Niemals würde ich meinen Posten oder Postenführer nach dem Leben trachten!Das Streckmetall hätte man untergraben,oder mit den Haken der Träger hätte man sich über den Zaun ziehen können.Am "Gartenzaun" bei Volzendorf wäre es noch einfacher gewesen,nur 2m Höhe und ziemlich marode.
Es war einfach wirklich nicht nötig einen Kameraden zu töten!Wer es dennoch tat,ist und bleibt für mich ein kaltblütiger Mörder!Bei dem Schlafpensum der Grenzer im Grenzdienst brauchte man nur dessen Waffe zu nehmen und das wäre es gewesen.Jedenfalls war das bei uns so.Mir hätte es ja genauso ergehen können.Frage 3:Einzig und allein meine Familie hielt mich letzendlich von dem Schritt ab es zu tun.Man hörte ja von den Sanktionen denen sie dann ausgesetzt wären.Das konnte oder wollte man dann einfach nicht riskieren.Zu Frage 4:Ich weiß bis heute nicht,wieso ich an die Grenze kam.Ich war nie in der Partei,nicht beim MfS,kein IM,nicht verheiratet und hatte etliche Verwandschaft im Westen.Bei der Musterung bat ich darum nicht an die Grenze zu müßen.Dies wurde mir auch zugesichert.Als die Einberufung kam stand da aber Grenztruppen der DDR drauf.Und dann ging es ja auch schon ab.Denjenigen,die hier pauschal behaupten man konnte sich dagegen wehren,möchte ich sagen das dies so nicht stimmt.Was ist denn mit unseren Großvätern passiert,wenn sie Befehle verweigert haben?Und wer hat denn verweigert?Alle befolgten doch nur irgendwie ihre Befehle ob sie wollten oder nicht!
Jedenfalls möchte ich sagen,auch auf die Gefahr hin das ich jetzt bei einigen als "Vaterlandsverräter gelte,ich bereute es damals,nicht gegangen zu sein.Wenn ich gewußt hätte das 89 die Mauer fällt,hätte ich es wahrscheinlich getan.Und so mußte halt jeder für sich entscheiden was er tut.Letztendlich war ich nur froh,heil von der Grenze nach Haus gekommen zu sein und das ich nicht in eine wirklich schlimme Sache verwickelt wurde.

Gruß ek40


nach oben springen

#30

RE: Fluchtgedanken an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 13.06.2011 01:06
von Major Tom | 855 Beiträge

Zitat von Feliks D.

Zitat von rustenfelde
Nö,
mir (uns) ging es doch gut in der DDR- bis auf kleine Ausnahmen.


Gruß RF



Dafür wirst noch Kontra bekommen, von mit jedoch Zustimmung





Von mir mit Sicherheit nicht. Ich habe nie behauptet dass es mir oder meiner Familie in der DDR schlecht ging. Im Gegenteil, ich verdiente als Jungfacharbeiter (Maurer) 1200 Mark Netto auf die Hand, da konnte man schon mal für Annanas in der Dose im Deli 8 Mark bezahlen und jeden Samstag ohne in die Brieftasche schauen zu müssen dem Alkohol fröhnen.


Man sollte den Kopf nicht hängen lassen wenn einem das Wasser bis zum Hals steht.
http://www.costarica-forum.net
http://directorios-costarica.com
http://www.link-team.net
nach oben springen

#31

RE: Fluchtgedanken an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 13.06.2011 05:19
von rustenfelde | 676 Beiträge

Zitat von linamax
H

Zitat von rustenfelde
Nö,
mir (uns) ging es doch gut in der DDR- bis auf kleine Ausnahmen.


Gruß RF


Hallo rustenfelde
Das meinst Du doch nicht im Ernst .
Gruß
linamax




Wenn ich es so geschrieben habe, meinte ich es auch so! Ich schrieb von mir und uns, mit uns meinte ich unsere/ meine kleine Familie.
Meine Verlobte (jetzige Frau) in der DDR und Schwiegereltern in Dortmund lebend.

Gruß RF


"Ich weiß nicht, dass ich jemals von der zauberhaften Schönheit eines Erdfleckens so innerlichst berührt worden wäre."
Theodor Storm über das Eichsfeld (1856)


nach oben springen

#32

RE: Fluchtgedanken an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 13.06.2011 05:21
von rustenfelde | 676 Beiträge

Zitat von Pit 59
Dafür wirst noch Kontra bekommen, von mit jedoch Zustimmung@Feliks

Nee Feliks Warum sollte er das.Ich habe erst letztens einen Bericht über Urwaldvölker gesehen,die hatten zwar nichts,aber die waren Glücklich und Zufrieden.



Pit 59, lass bitte diese primitiven Anspielungen, wenn du keine Zusammenhänge kennst.

Gruß RF


"Ich weiß nicht, dass ich jemals von der zauberhaften Schönheit eines Erdfleckens so innerlichst berührt worden wäre."
Theodor Storm über das Eichsfeld (1856)


nach oben springen

#33

RE: Fluchtgedanken an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 13.06.2011 05:50
von Angelo | 12.396 Beiträge

Entsprach es denn der Wahrheit das hauptsächlich Grenzer gerade als Gakl eingesetzt worden ist, die Familie hatten ? Um genau diesen Gedanken der Flucht aus den Gehirnen zu streichen ?
Sicherlich gab es ja auch Menschen die niemanden mehr hatten...kamen die Überhaupt so nahe an die Grenze ?


nach oben springen

#34

RE: Fluchtgedanken an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 13.06.2011 07:12
von Pit 59 | 10.153 Beiträge

Ich denke mal da ist was dran,und ich bin Überzeugt das im Vorfeld gute Arbeit geleistet wurde um nur Leute an die Grenze zu schicken,wo die Gefahr einer Flucht sehr sehr gering erschien.Es stand für mich nie mehr zur Debatte meine Frau im Stich zu lassen.
Warum ich Hingekommen bin fragte ich mich ja auch immer wieder,Mot-Schütze gemustert,und mit Sicherheit nicht so ein Linientreuer wie es gewünscht war.Aber vieleicht spielte hier eine Rolle das mein Schwiegervater Oberst der NVA war.


zuletzt bearbeitet 13.06.2011 07:45 | nach oben springen

#35

RE: Fluchtgedanken an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 13.06.2011 07:15
von RalphT | 878 Beiträge

Zitat
Auch konnte Niemand den Bahnhof Gerstungen Unkontrolliert verlassen

@Pit 59

Ich musste mich als Bremer mal eben schlau machen, wo Gerstungen liegt.
Ich nehme an, dass Gerstungen damals mitten im Sperrgebiet lag. Google misst ca. 2 km bis zur Grenze.
Du hattest geschrieben, dass man vor der Sperrzone auch schon kontrolliert worden ist. Wie wäre dass denn gewesen, wenn man sich vor dem ersten Zaun aufgehalten hätte? Damit meine ich jetzt einen Fremden. Z.B. er hätte dort gewandert.


nach oben springen

#36

RE: Fluchtgedanken an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 13.06.2011 07:28
von Pit 59 | 10.153 Beiträge

Hallo RalphT

Richtig Gerstungen war Sperrgebiet,für welches mann einen Gültigen Passierschein brauchte.Es war aber überhaupt schon schwierig als Normalbürger (ohne passierschein)bis dahin zu kommen.Im Zug wurde schon duch Transportpolizei Kontrolliert,und mit Fahrzeugen dahin zu kommen war genau so schwer.
Vor dem ersten Zaun (Grenzsignalzaun) Spazieren gehen der war gut.Vorm Zaun war noch zur Spurensicherung ca.3-4 m Erde welche auch alle paar Tage geeggt wurde,um Deutlich Spuren zu erkennen.Dieser Bereich wurde auch ständig durch die GT Befahren.Jeder Zivilist wäre Meilenweit aufgefallen.Den GSZ ohne Hilfsmittel (Leiter,bretter,u.s.w) zu Überwinden war so gut wie Unmöglich.bei Berühren der Kontakte gab es einen Alarm auf der Führungsstelle,und die wussten dann genau wo ausgelöst wurde,und haben dann Postenpaare dorthin beordert.Meist waren es Rehe oder Wildschweine.Wir haben z.B die Autobahn mit unseren Fahrzeugen benutzt,die Hälfte Erde und die andere Fahrbahn z.B.im Bereich Wommen.


zuletzt bearbeitet 13.06.2011 07:48 | nach oben springen

#37

RE: Fluchtgedanken an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 13.06.2011 07:38
von Pit 59 | 10.153 Beiträge

Ich Glaube @Theo fragte noch das es für EX Grenzer doch vieleicht leichter war,weil sie den Bereich kannten.
Wir mussten vor der Entlassung noch was Unterschreiben,wegen Verraten Militärischer Geheimnisse und so,ich Glaube für 5 Jahre.In der zeit hat sich dann die Struktur und der Pionier technische Ausbau sowieso geändert.Es stimmt vieleicht Theo das es leichter gewesen wäre,aber erst Überhaupt mal wieder bis dahin kommen.


nach oben springen

#38

RE: Fluchtgedanken an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 13.06.2011 08:10
von LO-Fahrer | 607 Beiträge

Also an Flucht habe ich nie einen ernsthaften Gedanken verschwendet obwohl ich bei diversen feindwärts-Schichten durchaus die Gelegenheit dazu hatte. Erstens hatte ich Frau und Kind zuhause, später war auch das 2. unterwegs und zweitens ging es auch uns (meiner Familie) relativ gut. Ich glaube aber, wer nach dem Wehrdienst fliehen wollte, war im Vorteil. Wenn man das System der Hinterlandssicherung, das Grenzregime, die Geländerverhältnisse, die Postenverteilung usw. kannte, hatte man sicher ganz gute Karten rüber zu kommen. Nach Ende meines GWD (Jan. 90) war dieses Thema eh vom Tisch.


nach oben springen

#39

RE: Fluchtgedanken an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 13.06.2011 12:01
von Greso | 2.377 Beiträge

Zitat von Angelo
Entsprach es denn der Wahrheit das hauptsächlich Grenzer gerade als Gakl eingesetzt worden ist, die Familie hatten ? Um genau diesen Gedanken der Flucht aus den Gehirnen zu streichen ?
Sicherlich gab es ja auch Menschen die niemanden mehr hatten...kamen die Überhaupt so nahe an die Grenze ?



Hallo Angelo,als Gakl wurde überhaupt kein Wehrpflichtiger Grenzer eingesetzt.Es durfte mal jemand mitlaufen?.
Aber das war selten.Die Gakl,waren doch alles Berufssoldaten mit Partei und Stas...(nehme ich mal als meine Private meinung)
Es sei zu meiner Zeit,da gab es die noch nicht so .Wenn Arbeiten hinterm Zaun getätigt wurden,ging zu meiner Zeit ein zuverlässige s
Postenpaar mit .Wurde auch nicht jeder genommen.Wenn Sonntag oder Feiertag war,und ich Tagschicht hatte,kam ich immer an eine Stelle,wo die Aufnahme meines Avatars gemacht wurde(ganz links) Da war eine Schranke und da durften DDR Bürger,die eine Genehmigung für 500 Meter Schutzstreifen hatten, mal Ihren Besuch die Grenze zeigen.
Gruß Greso


nach oben springen

#40

RE: Fluchtgedanken an der Grenze

in Grenztruppen der DDR 13.06.2011 12:04
von Greso | 2.377 Beiträge

Zitat von Greso

Zitat von Angelo
Entsprach es denn der Wahrheit das hauptsächlich Grenzer gerade als Gakl eingesetzt worden ist, die Familie hatten ? Um genau diesen Gedanken der Flucht aus den Gehirnen zu streichen ?
Sicherlich gab es ja auch Menschen die niemanden mehr hatten...kamen die Überhaupt so nahe an die Grenze ?



Hallo Angelo,als Gakl wurde überhaupt kein Wehrpflichtiger Grenzer eingesetzt.Es durfte mal jemand mitlaufen?.
Aber das war selten.Die Gakl,waren doch alles Berufssoldaten mit Partei und Stas...(nehme ich mal als meine Private meinung)
Es sei zu meiner Zeit,da gab es die noch nicht so .Wenn Arbeiten hinterm Zaun getätigt wurden,ging zu meiner Zeit ein zuverlässige s
Postenpaar mit .Wurde auch nicht jeder genommen.Wenn Sonntag oder Feiertag war,und ich Tagschicht hatte,kam ich immer an eine Stelle,wo die Aufnahme meines Avatars gemacht wurde(ganz links) Da war eine Schranke und da durften DDR Bürger,die eine Genehmigung für 500 Meter Schutzstreifen hatten, mal Ihren Besuch die Grenze zeigen.
Gruß Greso



P.S. das sollte nicht heissen,ich war 100% nein aber ich hatte eine Frau und ein kleines Kind.


nach oben springen



Besucher
18 Mitglieder und 52 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Oderfischer
Besucherzähler
Heute waren 761 Gäste und 64 Mitglieder, gestern 3936 Gäste und 179 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14372 Themen und 558398 Beiträge.

Heute waren 64 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen