#121

RE: Politische frühere DDR-Häftlinge oft krank

in Themen vom Tage 21.05.2011 19:08
von Angelo | 12.396 Beiträge

Zitat von Pit 59
Ich will mal jetzt hier etwas schreiben,was ich sonst nie getan hätte,und was Eigentlich nur gute Freunde wissen.Obwohl ich einige noch nie persönlich gesehen habe,denke ich doch das ich auch hier schon Freunde habe.Es wird eine Kurzfassung,weil mich das immer wieder Emotional so angreift das ich als 52 Jähriger Mann heulen muss wie ein kleines Kind welchen man die Förmchen für den Sandkasten weggenommen hat.
Meine 2 Schwester sind 1965 in die BRD geflüchtet,sie hätten mich gern mitgenommen aber ich war zu klein.1975 erkrankte meine Schwester und es gab zum damaligen Zeitpunkt keine Chance auf Heilung.Telegramme von Ärzten mit den Diagnosen und dem Wunsch meiner Schwester Ihre Eltern noch mal zu sehen folgten ohne Ende.Sie hatte nur noch wenige Tage zu leben.Meine Eltern los mit den ganzen Wischen,Sie sollten gegen Nachmittag nochmal kommen.Bei der Zweiten "Anhörung"waren zwei Mitarbeiter des MFS vor Ort.
Sie lehnten ab,mein Vater bat darum nur meine Mutter fahren zu lassen,auch abgelehnt.Ja meine Schwestern waren Staatsverbrecher,weil sie geflüchtet sind. Tage später kam ein Telegramm der Klinik das meine Schwester Verstorben ist.Anständig wie sie waren haben sie meine Mutter zur trauerfeier nach Wuppertal fahren lassen.Das hat meine Mutter nie Verkraftet und ist einige Monate später auch verstorben.Ich habe immer Versucht diese..............(denkt Euch das Wort selber aus) einmal wieder zu Treffen,bis zum Heutigen tag leider nicht.Und dann wird hier geschrieben man sollte sich vom Stasi-Syndrom befreien lassen.So lange ich lebe werde ich diese Organisation hassen,schon aus dem Grund weil auch hier keiner mal sagt ja wir haben fehler gemacht,oder Entschuldigung.
Ich kann jetzt nicht mehr weiter schreiben,und ich bitte nicht auf die rechtschreibung zu achten.




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#122

RE: Politische frühere DDR-Häftlinge oft krank

in Themen vom Tage 21.05.2011 19:23
von mic44 | 183 Beiträge

Tja Angelo,das ist ein Beispiel von vielen.Das war im Osten an der Tagesordnung,deshalb stößt es mir ja so sauer auf,das es hier im Forum Leute gibt,die auch noch stolz darauf sind,in ihrer Funktion als Mitarbeiter des MFS genau so etwas unterstützt zu haben.


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#123

RE: Politische frühere DDR-Häftlinge oft krank

in Themen vom Tage 21.05.2011 19:36
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von mic44
Tja Angelo,das ist ein Beispiel von vielen.Das war im Osten an der Tagesordnung,deshalb stößt es mir ja so sauer auf,das es hier im Forum Leute gibt,die auch noch stolz darauf sind,in ihrer Funktion als Mitarbeiter des MFS genau so etwas unterstützt zu haben.




Nehme ein Antiacid fuer das Aufstossen. Falls NICHT gelesen, stehen hier auch andere Dokumentationen, die das Gegenteil auch beweisen von dem was abgelaufen ist.

@Pit59
Nein Pit59, Du bist sicher nicht einer der sich vom Stasi Syndrom befreien lassen muss. Diese Leute gibt es aber. Das Stasi Syndrom schmeisse ich denen an den Kopf, die nichts besseres zu tun haben als sich wichtig hervorzutun, mit Dingen, die sie eben nicht vestehen, von denen sie keine Ahnung haben und auch nicht behelligt waren, sondern nur weiter auf die Kacke hauen auf Teufel komm raus. So auch mit der Frau, die nur die Stasi beschimpft in einem obigen Beitrag und das als Stasi-Syndrom auch benannt wurde. Also versuche ich Deine Traenen zu trocknen, wenn ich sage, ziehe es Dir nicht zu. Ich denke, dass es aus meinen Ausfuehrungen unschwer zu erkennen ist, dass ich stets versuche zwischen den Fronten zu agieren. Du hast es nicht verstanden, bzw. fuehlst Dich persoenlich angegriffen, das ist nicht gut. Verletzt sind wir aber alle. Ich lieber Pit59 fuehle mich konstant angegriffen fuer meine Denkweise, selbst zwischen den Fronten stehend, werde ich von allen Seiten entweder nur belaechelt oder geschlagen. Ein Schicksal wie Deines oder auch mein Schicksal sind eben 'deutsche Geschichte'. Wenn wir allerdings nicht das Kriegsbeil begraben koennen und auch die verfolgen, die nichts mit dem was Du beschreibst zu tun haben, dann kommen wir nirgendwo hin. Dennoch steht es Dir frei zu hassen. Ich habe ein anderes Verstaendnis fuer das was in meinem Leben geschehen ist. Auch ich habe spaeter nach allem was vorgefallen ist durch meine Gegner und das waren maechtige Institutionen im Westen, die Hand gereicht. Meine Einstellung mag manchmal hart sein und meine Ideologie wird zerfleischt, dennoch, ich reiche immer die Hand. Versuche es wenigstens, scheint mir teilweise aussichtslos.
Larissa

Fuer alle die sich an diesem Gespraech ergoetzen und sauer aufstossen muessen. Ich werde mich mit Pit 59 ueber PN in Verbindung setzen. Nachdem ich in dieser Woche einem Freund gut zugesprochen zu bleiben, ziehe ich selbst leine. Angelo, ich ziehe mich zurueck von allem hier. Am Ende ist es doch so wie es ist in Deutschland, die Schlammschlacht wuetet und es hat nur der mit dem roten Faehnchen nach Nachsehen, die boese Stasi Tante, die keinen Maschine, sondern auch ein Mensch ist. Sollen die, die nur Krieg wollen weiterhin unter sich bleiben.


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#124

RE: Politische frühere DDR-Häftlinge oft krank

in Themen vom Tage 21.05.2011 20:13
von Merkur | 1.021 Beiträge

Zweifellos eine harte Entscheidung. Ich könnte es mir jetzt einfach machen und sagen, die Personen, die die DDR illegal verlassen haben, haben eine klare Entscheidung getroffen und mussten mit den Konsequenzen klarkommen. Das wäre aber zu einfach.
Egal, wer im Fall von @Pit 59 den entscheidenden Ausschlag für die letztendliche Ablehnung gegeben hat (PM, Inneres oder das MfS), der hat wenig Fingerspitzengefühl für die konkrete Situation besessen.
Ich könnte hier auch konkrete Beispiele nennen, in denen das MfS erfolgreich gegen Ablehnungen von Reisen i.d.FA. interveniert hat, verzichte aber darauf, damit mir nicht wieder Ablenkungsmanöver unterstellt werden.
Evtl. hätte die Entscheidung ein paar Jahre später ganz anders ausgesehen denn 1987 fuhren bereits 1,2 Millionen und 1988 6,7 Millionen in dringenden Familienangelegenheiten.



zuletzt bearbeitet 21.05.2011 20:15 | nach oben springen

#125

RE: Politische frühere DDR-Häftlinge oft krank

in Themen vom Tage 21.05.2011 20:37
von Pit 59 | 10.153 Beiträge

Nein Larissa das will ich Überhaupt nicht,ganz im Gegenteil,ich habe hier schon desöfteren geschrieben das auch die User des MFS hier dazu gehören,und ich war dagegen als User gefordert haben selbige zu Entfernen.
Auch ich habe hier schon versucht einen Schritt zu machen der mir sehr viel Überwindung gekostet hat,aber Leider immer nur die selbe Leier,ein Hoch auf die SED und deren Organe.
Ich möchte Dich Bitten Deine Entscheidung zu Überdenken und weiterhin im Forum zu Bleiben.

Gruß Peter.


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#126

RE: Politische frühere DDR-Häftlinge oft krank

in Themen vom Tage 21.05.2011 20:46
von exgakl | 7.237 Beiträge

Zitat von Pit 59
Nein Larissa das will ich Überhaupt nicht,ganz im Gegenteil,ich habe hier schon desöfteren geschrieben das auch die User des MFS hier dazu gehören,und ich war dagegen als User gefordert haben selbige zu Entfernen.
Auch ich habe hier schon versucht einen Schritt zu machen der mir sehr viel Überwindung gekostet hat,aber Leider immer nur die selbe Leier,ein Hoch auf die SED und deren Organe.
Ich möchte Dich Bitten Deine Entscheidung zu Überdenken und weiterhin im Forum zu Bleiben.

Gruß Peter.



dito


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#127

RE: Politische frühere DDR-Häftlinge oft krank

in Themen vom Tage 21.05.2011 21:17
von Gelöschtes Mitglied
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Wenn es nur in Euren Kopfen gehen wuerde.
Rote Armee war auch nicht gleich Rote Armee......... auch ich musste kapieren, dass ich nicht jeden Russen fuer das Schicksal meiner Familie verantwortlich machen konnte.
MfS ist nicht gleich MfS, und hass macht haesslich und - blind.
Apropos haesslich! So habe ich einen schoenen neuen Namen bekommen vor einigen Tagen: altes rotes MfS Geschwuer. Nun, Geschwuere sind hasslich right? An den Namensverteiler: es geht mir am Arsch vorbei was Du anonymer Feigling auch hervorbringst, gehe und spiele mit Dir selbst, das wird Dir unter Umstaenden mehr Freude machen, mich aergerst Du nicht!
Alt? mache es mir nach, Du langweiliger alter trockener Pickel.
http://www.larissac.de/parachute.html

Liebe Gruesse an alle, besonders an Pit 59 heute, Larissa
so, nun will ich mich beruhigen, mich auf meine eingedroschene Kinderstube besinnen und mich all den netten Leuten von beiden Seiten des Iron Curtain wieder widmen


zuletzt bearbeitet 21.05.2011 21:33 | nach oben springen

#128

RE: Politische frühere DDR-Häftlinge oft krank

in Themen vom Tage 21.05.2011 21:46
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Wenn gewissen Personen hier dauernd der Begriff Täter an den Kopf geworfen wird und permanent von ihnen verlangt wird erst einmal zu Kreuze zu kriechen, indem Sie fortwährend Fehler eingestehen und sich entschuldige sollen, bevor mit ihnen eine Diskussion möglich ist, dann darf man sich nicht wundern wenn sie es dann in Erwägung ziehen ihren Abschied zu nehmen.

Ach ja @Pit wirklich keine schöne Geschichte, zumindest deine Frau Mutter hätte man reisen lassen sollen. Trotzdem wählten Deine Schwestern diesen Weg und wussten damals was dieses bedeutet. Eine der unzähligen Tragödien die alle in der größten Katastrophe der deutschen Geschichte ihren Ursprung hatten.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#129

RE: Politische frühere DDR-Häftlinge oft krank

in Themen vom Tage 21.05.2011 22:59
von Gelöschtes Mitglied
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[quote="Feliks D. Eine der unzähligen Tragödien die alle in der größten Katastrophe der deutschen Geschichte ihren Ursprung hatten.[/quote]


..........deren Ursprung 1933 mit der Verknechtung von Andersdenkenden begann, das mit einem Unrecht einherging, das Menschen zu Bestien werden liess und ein Elend zur Folge hatte in der Zahl der Kriegstoten, der Flucht, Vertreibung und der Aufteilung eines Staates, das sich bis heute nicht davon erholt hat, und ueber dem staendig die Schuldfrage, ueber das damals geteilte und ungeteilte Land heute noch schwebt. Es ist fuer mich kein Wunder, dass diese Menschen nicht zur Ruhe kommen auf beiden Seiten, die nichts anderes als Spielbaelle einer grossen Politik waren und heute noch sind; was diese oftmals in ihrem Kummer nicht mehr sehen.
Es ist kaum eine Familie, kaum eine Person, die behaupten kann heute noch, nicht unter dieser Geschichte gelitten zu haben in Deutschland, allerdings, ins rechte Licht gerueckt, sind wir alle so weit nicht voneinander entfernt. Ungeschehen kann man nichts mehr machen, aber WIE man mit der Geschichte umgeht, wird sich herausstellen, zur Zeit sieht es nicht gut aus. Aber, wie sagt man in Deutschland, es ist ernsthaft aber nicht hoffnungslos. Gute Nacht Deutschland, Morgen ist ein neuer Tag!
Larissa


zuletzt bearbeitet 21.05.2011 23:00 | nach oben springen

#130

RE: Politische frühere DDR-Häftlinge oft krank

in Themen vom Tage 21.05.2011 23:15
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Eine der unzähligen Tragödien die alle in der größten Katastrophe der deutschen Geschichte ihren Ursprung hatten.



Okee, Hitler und sein Regime war sch***e....aber jetzt die Schuld abwälzen, finde ich nich so ganz richtig Feliks....auch wenn du dir wieder denkst, wat will se.....ihr ward in einer Hinsicht eine super radikale Truppe und das weißt du ganz genau und da gibt es kein Schuldabwälzen, denn an diesen hier geschilderten Tragödien ist ganz sicher nich mehr der suizidale Diktator dran Schuld.....denn vor dem sind die 3 Millionen Leute vor der Mauer und die zig1000 nach der Mauer nicht davon gelaufen.....

....im Westen gab es ja auch nich diese Massenflucht....bis auf die Ausnahmen, die ganz andere Gründe hatten Deutschland zu verlassen.....

So, und grade hab ich ein Ex-DDRler kennengelernt, der auch in NL wohnt.....wir haben ausgemacht, das wir uns morgen mal unterhalten, denn er gab auch an geflüchtet zu sein....ich bin mal gespannt auf seine Geschichte, für die es grad beim Essen keine Zeit hatte und weil es eh wichtigere und schönere Themen gab.....

groetjes uit Dormoletto/Lago Di Maggiore

Mara


Kein Sex mit Nazis...!!!
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#131

RE: Politische frühere DDR-Häftlinge oft krank

in Themen vom Tage 21.05.2011 23:53
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von SkinnyTrucky

Zitat von Feliks D.
Eine der unzähligen Tragödien die alle in der größten Katastrophe der deutschen Geschichte ihren Ursprung hatten.


groetjes uit Dormoletto/Lago Di Maggiore
Mara




Mein lieber Mara! FeliksD hat nix falsch gesagt. Wir haben uns tiefgruendig ueber viele Dinge unterhalten heute, festgestellt haben wir, in offenem Schlagabtausch und auch in PNs, dass es nicht das Richtige ist, stets den Stiefel zu gebrauchen. Genau darueber haben wir uns den ganzen Tag unterhalten, den Hass abzulegen, nicht jedes Wort des anderen anzugreifen und nicht jede Aussage des anderen zu verdrehen und etwas anderes daraus zu machen. Du hast nichts, aber auch gar nichts verstanden. Ich gruesse Dich, Larissa


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#132

RE: Politische frühere DDR-Häftlinge oft krank

in Themen vom Tage 22.05.2011 00:29
von Manfred B. (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.
Wenn gewissen Personen hier dauernd der Begriff Täter an den Kopf geworfen wird und permanent von ihnen verlangt wird erst einmal zu Kreuze zu kriechen, indem Sie fortwährend Fehler eingestehen und sich entschuldige sollen, bevor mit ihnen eine Diskussion möglich ist, dann darf man sich nicht wundern wenn sie es dann in Erwägung ziehen ihren Abschied zu nehmen.

Ach ja @Pit wirklich keine schöne Geschichte, zumindest deine Frau Mutter hätte man reisen lassen sollen. Trotzdem wählten Deine Schwestern diesen Weg und wussten damals was dieses bedeutet. Eine der unzähligen Tragödien die alle in der größten Katastrophe der deutschen Geschichte ihren Ursprung hatten.




Felks, Du lebst in Deiner Welt, sei es DIR gegönnt. Deine letzten Bemerkungen über Pit und Fam., gehen Dir, wenn man es zwischen den Zeilen ließt, auf gut DEUTSCH am "Gesäss" vorbei. War es nicht eure Truppe die da die Finger im Spiel hatte? Achte mal auf Dein "ACH"...

Feliks, kein User hat von euch verlangt zum Kreuz zu kriechen. Kirche kennt ihr doch eh nicht.

Schönen Tach noch.


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#133

RE: Politische frühere DDR-Häftlinge oft krank

in Themen vom Tage 22.05.2011 01:10
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Angelo
Berlin/Bonn (dpa) - Alpträume, Schlafstörungen, Existenznöte: Viele der rund 200 000 ehemaligen politischen DDR-Häftlinge leiden noch heute unter körperlichen und seelischen Traumata. ...Die Studienergebnisse sind in Plogstedts Buch «Knastmauke. ..Quelle:
http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/reg...-oft-krank.html



Das Buch ist neutraler als das Fazit vermuten läßt. Der Titel sagt es.
Es gibt hier wie bei allen Politischen, egal welcher Nation, einen Punkt, der ihre Chancen schlechter gestaltet als bei einem x-beliebigen Kriminellen, der unter gleichen Bedingung eingesessen hat. Egal wo. Nicht nur in der DDR. Das gilt analog in der Bundesrepublik oder sonstwo auch.
Ein Krimineller weiß eigentlich, warum er brummt. Zwar sind ihm Leid und Verlust seiner Opfer meist egal aber er weiß, dass er sitzt oder saß weil er etwas Verbotenes getan hat, erwischt wurde und dafür verknackt wurde. Das man sitzt findet keiner gut aber das Wissen um die Gründe hilft, mit den Begleitumständen fertig zu werden. Es ist ja auch mal vorbei.
Der Politische aber ist in der Regel überzeugt, keinen Fehler begangen sondern richtig gehandelt zu haben. Sitzt oder saß aber trotzdem. Das Recht der jeweiligen Justiz, ihn zu verknacken, anerkennt er nicht. Denn er hat ja "recht". Davon ist er überzeugt und anerkennt also auch die Strafe nicht. Da gibt es zwischen Stammheim und Bautzen empfindungsmäßig keinen Unterschied. Nur mal so als Beispiel.
Das erzeugt ein Gefühl, ungerecht bestraft zu werden. Denn man ist ja kein Krimineller. Die sind schlecht und also etwas schlechteres als man selbst. Das merken sie sehr gut. Oder eben nicht gut im praktischen Sinne. Die Folge war und ist die gleiche Rache, wie sie auch ein gemobbter wo er nur kann ausübt. Es gab und gibt immer unzählige Gelegenheiten, jemandem im Kreise der Häftlinge den Aufenthalt so sauer wie nur denkbar zu gestalten. Da ist auch kaum Abhilfe möglich, es sei denn durch Isolation und Zusammenlegung. Die aber ist nicht gewollt denn sie ist der gefürchtete Nährboden für Revolten.
Der Politische lebte also damals wie heute nicht nur in dem Bewußtsein ungerecht behandelt zu werden, er musste in der Regel auch mehr erdulden als ein normaler Krimineller. Für den gab und gibt es im Knast eine Hackordnung, die sich nach Delikt, Strafe und Durchsetzungsvermögen richtet.
Für den Kriminellen ist Knast eben Knast, eine meist endliche Zeit. Kein Grund, sich unnötig aufzuregen. Für den Politischen ist er meist immer und in Allem ein Grund, sich aufzuregen. Dabei schaukelt sich manches auch erst auf.
Als die Wende kam, hatten sie "gesiegt", die Politischen. Oder doch nicht? Zwar war, wofür sie eingezogen sind, nun nicht mehr verboten. An der Tatsache, dass dies damals anders war, hatte es jedoch nichts geändert. Die Strafe blieb.
Nun war der "typische" Politische aber meist eine unangepasste Natur. Normalerweise ego-orientiert noch und nöcher. Sonst hätte er sich früher ja nicht aufgelehnt. Was seinerzeit politisch brauchbar war, stößt den Mitmenschen menschlich aber auf. Die Folge ist Isolation, keine Anerkennung. Ihre Politik hat zwar gewonnen aber sie nimmt sie nicht mit denn sie sind heute so unangepasst und störend wie früher auch. Die Umwelt toleriert ihre Schwächen nicht wie gewünscht. Sie hat es nicht mit Helden weil die Umwelt weiß, dass sie gegebenenfalls oft zum Opfer der Helden wurde und wird.
Das Bedürfnis nach Hochachtung kollidiert mit der Wirklichkeit in der Gesellschaft.
In meiner Bekanntschaft sind so einige, die ihre 20 Monate noch in den frühen 80-er wegen Wehrdienstverweigerung abgesessen haben. einige wenige meiner Kunden haben in ihrer Karierre auch Jugendwerkhöfe kennen gelernt. Wenn auch nicht aus politischen sondern eher sehr pekunären Gründen. Die, welche zwar nicht gut finden, was geschah aber akzeptiert haben, dass der Staat ihre Haltung sanktionierte, leben um vieles besser als jene, die sich immer noch ungerecht behandelt fühlen. Die Einen haben es abgehakt, die Anderen knabbern immer noch und werden es noch ewig tun. Für die Einen ist es eine böse Anekdote, die Anderen "erleben" es immer noch.
Ich bin kein Doc. Was ich im Fach Psychologie gelernt habe ist eher rudimentär. Betraf auch mehr die Forensik. Doch bin ich der Meinung, dass so mancher von ihnen nicht diese Probleme hätte, wenn er das tun könnte, was er von den Vertretern der damaligen Staatsmacht nicht genug verlangen kann. Einfach nur zu akzeptieren, dass passiert ist, was nun mal geschehen ist. Es hinter sich zu lassen.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#134

RE: Politische frühere DDR-Häftlinge oft krank

in Themen vom Tage 22.05.2011 01:54
von vs1 (gelöscht)
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Zitat von S51

Zitat von Angelo
Berlin/Bonn (dpa) - Alpträume, Schlafstörungen, Existenznöte: Viele der rund 200 000 ehemaligen politischen DDR-Häftlinge leiden noch heute unter körperlichen und seelischen Traumata. ...Die Studienergebnisse sind in Plogstedts Buch «Knastmauke. ..Quelle:
http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/reg...-oft-krank.html



Das Buch ist neutraler als das Fazit vermuten läßt. Der Titel sagt es.
Es gibt hier wie bei allen Politischen, egal welcher Nation, einen Punkt, der ihre Chancen schlechter gestaltet als bei einem x-beliebigen Kriminellen, der unter gleichen Bedingung eingesessen hat. Egal wo. Nicht nur in der DDR. Das gilt analog in der Bundesrepublik oder sonstwo auch.
Ein Krimineller weiß eigentlich, warum er brummt. Zwar sind ihm Leid und Verlust seiner Opfer meist egal aber er weiß, dass er sitzt oder saß weil er etwas Verbotenes getan hat, erwischt wurde und dafür verknackt wurde. Das man sitzt findet keiner gut aber das Wissen um die Gründe hilft, mit den Begleitumständen fertig zu werden. Es ist ja auch mal vorbei.
Der Politische aber ist in der Regel überzeugt, keinen Fehler begangen sondern richtig gehandelt zu haben. Sitzt oder saß aber trotzdem. Das Recht der jeweiligen Justiz, ihn zu verknacken, anerkennt er nicht. Denn er hat ja "recht". Davon ist er überzeugt und anerkennt also auch die Strafe nicht. Da gibt es zwischen Stammheim und Bautzen empfindungsmäßig keinen Unterschied. Nur mal so als Beispiel.
Das erzeugt ein Gefühl, ungerecht bestraft zu werden. Denn man ist ja kein Krimineller. Die sind schlecht und also etwas schlechteres als man selbst. Das merken sie sehr gut. Oder eben nicht gut im praktischen Sinne. Die Folge war und ist die gleiche Rache, wie sie auch ein gemobbter wo er nur kann ausübt. Es gab und gibt immer unzählige Gelegenheiten, jemandem im Kreise der Häftlinge den Aufenthalt so sauer wie nur denkbar zu gestalten. Da ist auch kaum Abhilfe möglich, es sei denn durch Isolation und Zusammenlegung. Die aber ist nicht gewollt denn sie ist der gefürchtete Nährboden für Revolten.
Der Politische lebte also damals wie heute nicht nur in dem Bewußtsein ungerecht behandelt zu werden, er musste in der Regel auch mehr erdulden als ein normaler Krimineller. Für den gab und gibt es im Knast eine Hackordnung, die sich nach Delikt, Strafe und Durchsetzungsvermögen richtet.
Für den Kriminellen ist Knast eben Knast, eine meist endliche Zeit. Kein Grund, sich unnötig aufzuregen. Für den Politischen ist er meist immer und in Allem ein Grund, sich aufzuregen. Dabei schaukelt sich manches auch erst auf.
Als die Wende kam, hatten sie "gesiegt", die Politischen. Oder doch nicht? Zwar war, wofür sie eingezogen sind, nun nicht mehr verboten. An der Tatsache, dass dies damals anders war, hatte es jedoch nichts geändert. Die Strafe blieb.
Nun war der "typische" Politische aber meist eine unangepasste Natur. Normalerweise ego-orientiert noch und nöcher. Sonst hätte er sich früher ja nicht aufgelehnt. Was seinerzeit politisch brauchbar war, stößt den Mitmenschen menschlich aber auf. Die Folge ist Isolation, keine Anerkennung. Ihre Politik hat zwar gewonnen aber sie nimmt sie nicht mit denn sie sind heute so unangepasst und störend wie früher auch. Die Umwelt toleriert ihre Schwächen nicht wie gewünscht. Sie hat es nicht mit Helden weil die Umwelt weiß, dass sie gegebenenfalls oft zum Opfer der Helden wurde und wird.
Das Bedürfnis nach Hochachtung kollidiert mit der Wirklichkeit in der Gesellschaft.
In meiner Bekanntschaft sind so einige, die ihre 20 Monate noch in den frühen 80-er wegen Wehrdienstverweigerung abgesessen haben. einige wenige meiner Kunden haben in ihrer Karierre auch Jugendwerkhöfe kennen gelernt. Wenn auch nicht aus politischen sondern eher sehr pekunären Gründen. Die, welche zwar nicht gut finden, was geschah aber akzeptiert haben, dass der Staat ihre Haltung sanktionierte, leben um vieles besser als jene, die sich immer noch ungerecht behandelt fühlen. Die Einen haben es abgehakt, die Anderen knabbern immer noch und werden es noch ewig tun. Für die Einen ist es eine böse Anekdote, die Anderen "erleben" es immer noch.
Ich bin kein Doc. Was ich im Fach Psychologie gelernt habe ist eher rudimentär. Betraf auch mehr die Forensik. Doch bin ich der Meinung, dass so mancher von ihnen nicht diese Probleme hätte, wenn er das tun könnte, was er von den Vertretern der damaligen Staatsmacht nicht genug verlangen kann. [b]Einfach nur zu akzeptieren, dass passiert ist, was nun mal geschehen ist. Es hinter sich zu lassen.





geht das wirklich?
vergessen, ist das dann echt möglich?

ich hab die posts von Major Tom (# 114) und Ameisenferdinand (#115) gelesen, sorry, mir war echt nicht wohl dabei.

gruß vs


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#135

RE: Politische frühere DDR-Häftlinge oft krank

in Themen vom Tage 22.05.2011 02:45
von Gelöschtes Mitglied
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[quote="Manfred B."]Achte mal auf Dein "ACH"...

Feliks, kein User hat von euch verlangt zum Kreuz zu kriechen. Kirche kennt ihr doch eh nicht.
quote]
Kirche kennt ihr doch eh nicht.
@ Manfred B. IHR? meinst Du uns gottloses Gesindel. Sehr abfaellig Deine Bemerkung. Doch Kirchen kenne ich. Sind das nicht die Institutionen, die den Aermsten Geld abnehmen, damit sie eine Kerze anzuenden duerfen? Sind es nicht die, mit Gold und Silber behangen, Polen ist hier ein gutes Beispiel, die Menschen bringen ihre Werte alle in die Kirche, die haengen und glitzern an der Wand, waehrend die Menschen auf alten Holzbaenken sich einen wunden Hintern holen, in einem Land, in der die laendliche Bevoelkerung auf dem Stand von 1950 steht. Oder meinst Du die Kirchen, z.B. die Institution Katholische Kirche, eine der reichsten Institutionen der Welt, die zusammen mit der Evangelischen Kirche noch immer an Milliarden festhaelt in einem Land, in der die Menschen weiterhin auf der Strasse leben und deren Kinder an Cholera und sonstigen 'unwichtigen' Kinderkrankheiten taeglich sterben, nicht nur in Haiti. Oder meinst Du die Kirchen, in denen Maenner, die in goldbehangenen Roben sich selbst beweichraeuchern, und seit Dekaden ihre 'Nichtehelichkeit' an kleine Buben auslassen? Oder meinst Du vielleicht die Kirchen wie hier in den USA, die vollkommen tax exempt sind, keinerlei Steuern bezahlen muessen, das sind Billionaere wie Billy Graham, die einmal die Woche auftreten in riesigen Palaesten mit 20000 und mehr Menschen, die ihnen buchstaeblich im Taumel zu Fuessen liegen, um dann gesagt zu bekommen, wie schlecht sie sind, und dass sie sich nur befreien koennen von ihren Suenden, wenn sie bezahlen! Jesus loves you, Jesus loves you, ja, wenn Du zahlst noch viel mehr! dort hat kaum noch einer eine Ahnung davon, worum es in der Bibel geht. In Alabama gibt es auf einer Strasse, eine kurze Meile reicht diese, neun Kirchen, schwarze sind da unerwuenscht, die habe ihre eigene Kirche woanders, da nahe an den Suempfen, wo ihre Kirche vor wenigen Jahrzehnten ihre Vaeter beherbergte als Sklaven, nicht in den sauberen Strassen der Weissen. Oder meinst Du die russisch-orthodoxen Kapellen, die vor Gold und Reichtum einkrachen auf den Fundamenten, waehrend die Bevoelkerung weiterhin sich um das naechste Brot sorgt. Und das 800 Jahre alte Elend in Nordirland, wo heute noch von der Katholischen und Protestantischen Kirche vorgeschrieben wird mit wem der Umgang zu sein hat, wo Schulkinder durch Stacheldraht getrennt werden nach Religionszugehoerigkeit. Und, vergessen wir nicht die lieben Kirchmaeuse, die es kaum einen Tag ohne Pastor aushalten mit ihren diversen Pastoren-Nachmittagen, Choeren, Bibelgespraechen, und ihre seligen Blicken gen Himmel richten stets, die aber keinen blassen Schimmer davon haben, wie es in der Welt und schon gar nicht eine Ahnung davon haben, wie es im Obdachlosenasyl um die Ecke aussieht. Wenn Du diese Kirchen meinst. Diese Kirchen kenne ich.
Hingegen: die, die sich tatsaechlich aufopfern und versuchen aus diese Welt eine bessere zu machen, sind nur ein verschwindend geringer Anteil von Menschen, die gegen die grosse Verschwendung und Gier in den 'Tempeln Gottes' arbeiten. Missionare, die sich jeden Tag aufs Neue in Gefahr bringen und die das Elend kennen. Ich bin rein..............soll niemand drin wohnen......... habe ich auch einmal gedacht als kleines Maedchen, Jesus wohnte aber nicht mehr da als ich ihn dringend brauchte, seine Bibel wurde mir um die Ohren geschlagen von meinem Nazi-Vater, der diesen auswendig kannte. Ist das nicht Blasphemie? Meine Vorwuerfe spaeter sich nicht ausreichend um die Menschen zu kuemmern, hat Jesus auch nicht erhoert. Ich rede noch mit ihm, aber ich kann ihm leider nur noch Vorwuerfe machen seitdem ich das Elend in der Welt gesehen habe und wie weit uns die 'Religion' gebracht hat. Und ganz abgesehen davon, ich habe Freunde und Freundinnen und auch Familie, die mehr von der Kirche halten als ich, Katholiken, Protestanten, Moslems, Buddhisten. Die akzeptieren mich so wie ich darueber denke und ich respektiere ihre Zugehoerigkeit. Diese werfen mir auch nicht vor die 'Kirche nicht zu kennen'. So haben wir alle unsere 'Kirche' lieber Manfred. Jedem das Seine. Und es ist Sonntag heute! Kirchgang. Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider Deines naechsten. Aber, wenn Du beichtest wird Dir Dein Gott das alles verzeihen. Auf ein Neues. Ich nehme es uebel. Deine Unterstellung "Kirche kennt ihr doch eh nicht"......... ist voellig fehl am Platz. Ich wuerde niemals mich anmassen, Dir Deine Religionszugehoerigkeit vorzuwerfen, so sind wir gottlosen eben.
Gruess Dich, Larissa


zuletzt bearbeitet 22.05.2011 03:00 | nach oben springen

#136

RE: Politische frühere DDR-Häftlinge oft krank

in Themen vom Tage 22.05.2011 02:55
von Gelöschtes Mitglied
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[blau][blau]

Zitat von S51
[quote ]Einfach nur zu akzeptieren, dass passiert ist, was nun mal geschehen ist. Es hinter sich zu lassen.[/gruen]



geht das wirklich?vergessen, ist das dann echt möglich?

ich hab die posts von Major Tom (# 114) und Ameisenferdinand (#115) gelesen, sorry, mir war echt nicht wohl dabei.
gruß vs
[/quote]
Gruess Dich vs!, die Posts von Major Tom und Ameisenferdinand waren ausserordentlich ehrlich. Hat man eine einseitige Auffassung der Geschehnisse laesst man sich immer von dieser Einstellung verleiten: Ich habe etwas fuer Dich:

Wir koennen an unseren Narben erkennen wo wir gewesen sind im Leben
Wir sollten uns aber von diesen Narben nicht diktieren lassen, wohin wir gehen.


@S51, die Menschen wollen es nicht hinter sich lassen, sie werden gerade zu von Politik und Wirtschaft daraufhin dressiert, es nicht zu wollen. Interessant Deine Ausfuehrungen, ich gehe damit nicht 100% konform, antwort dazu nicht mehr heute,
Gruss, Larissa
Nach einem Angelo Sonnabend wuensche ich Euch allen Glaeubigen und Infidels, Freunde, Gegner und Genossen einen friedlichen und froehlichen Sonntag, der eine in der Kirche, der andere auch beim kalten Bier!
Gruesse, Larissa


zuletzt bearbeitet 22.05.2011 03:18 | nach oben springen

#137

RE: Politische frühere DDR-Häftlinge oft krank

in Themen vom Tage 22.05.2011 06:28
von Pit 59 | 10.153 Beiträge

Ach ja @Pit wirklich keine schöne Geschichte@Feliks

Und genau das ist es was mich so wütend macht,für Feliks eine schöne Geschichte.
Für mich und meine Familie war es ein Ereigniss welches das weitere Leben geprägt hat.Ein Leben in einem Diktatorischen Regime wo deren Organe bei meiner schönen "Geschichte" Ihre Macht ausgespielt haben.Ich bin nicht Gläubig,aber ich Danke dem Lieben Gott das damit Schluss ist,und das ist für mich Pflicht und Mahnung Feliks.


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#138

RE: Politische frühere DDR-Häftlinge oft krank

in Themen vom Tage 22.05.2011 09:06
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Zitat von Larissa

Zitat von SkinnyTrucky

Zitat von Feliks D.
Eine der unzähligen Tragödien die alle in der größten Katastrophe der deutschen Geschichte ihren Ursprung hatten.


groetjes uit Dormoletto/Lago Di Maggiore
Mara




Mein lieber Mara! FeliksD hat nix falsch gesagt. Wir haben uns tiefgruendig ueber viele Dinge unterhalten heute, festgestellt haben wir, in offenem Schlagabtausch und auch in PNs, dass es nicht das Richtige ist, stets den Stiefel zu gebrauchen. Genau darueber haben wir uns den ganzen Tag unterhalten, den Hass abzulegen, nicht jedes Wort des anderen anzugreifen und nicht jede Aussage des anderen zu verdrehen und etwas anderes daraus zu machen. Du hast nichts, aber auch gar nichts verstanden. Ich gruesse Dich, Larissa





Mein Lieber Larissa! Ich hab mehr verstanden als du denkst und ich denke, das ich weniger Hass habe als Feliks damals gegenüber seinen Klienten.....vielleicht solltest du dich auch mal mit diesen Leuten unterhalten.....

.....im Übrigen, ich kann garkein Hass empfinden, da es mich selber garnicht betrifft....ich interessier mich aber genau für diese Tragödien um die es grade geht und merke, das Feliks etwas zu relativieren versucht....

....und weiter will ich auch nich, das Menschen wie er zu Kreuze kriechen, ich will aber, das sie sich mal diese Tragödien anhören und sich versuchen in diese Menschen reinzuversetzen und sie nich ständig von oben herab betrachten.....

so....und jetzt geh ich lekker schwimmen....

groetjes

Mara


Kein Sex mit Nazis...!!!
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#139

RE: Politische frühere DDR-Häftlinge oft krank

in Themen vom Tage 22.05.2011 09:09
von Merkur | 1.021 Beiträge

Zitat von Pit 59
Ach ja @Pit wirklich keine schöne Geschichte@Feliks

Und genau das ist es was mich so wütend macht,für Feliks eine schöne Geschichte.
Für mich und meine Familie war es ein Ereigniss welches das weitere Leben geprägt hat.Ein Leben in einem Diktatorischen Regime wo deren Organe bei meiner schönen "Geschichte" Ihre Macht ausgespielt haben.Ich bin nicht Gläubig,aber ich Danke dem Lieben Gott das damit Schluss ist,und das ist für mich Pflicht und Mahnung Feliks.




Feliks schreibt doch keine schöne Geschichte.



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#140

RE: Politische frühere DDR-Häftlinge oft krank

in Themen vom Tage 22.05.2011 09:39
von Pit 59 | 10.153 Beiträge

Ja das stimmt Merkur.ich hatte gelinde gesagt keine schöne Nacht Hinter mir,und habe das heute früh falsch gelesen.Dafür Entschuldige ich mich auch bei Feliks.


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