#221

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 06.10.2011 20:23
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Zitat von Alfred
Warum kein Dosenbier ?

Ein Bekannter von mir hat sich dies auch immer gegönnt und war bei der NVA.

Ganz normal im Intershop gekauft.



Alfred, der normale Durchschnitts DDR-Arbeiter hat sich von seinem Westgeld, so er welches hatte, bestimmt kaum sein Feierabend-Dosenbier(West) im Intershop gekauft. Wenn überhaupt, dann evtl. mal zu ner Fete, um damit anzugeben!

Möglich, dass es solche Snobs bei der NVA gab. Allerdings waren diese bestimmt eine klitzekleine Minderheit!
Naja, als Militärattaché u.ä. gab´s ja auch ne Auslandszulage in Devisen. ( Heineken-Abhängigkeit? )

Ist er denn in Uniform zum Bierkaufen in den Shop gegangen?


zuletzt bearbeitet 06.10.2011 20:48 | nach oben springen

#222

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 06.10.2011 21:17
von Alfred | 6.841 Beiträge

Hallo,

es gab ja nicht nur die Attaches sondern auch Dienstreisende und Sportler die zur NVA gehörten.

Jeder konnte nach seinem Willen die Finanzen einsetzen, der eine kaufte sich dies der andere eben sein Lieblingsbier.

Ich sehe da kein Problem.


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#223

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 07.10.2011 06:53
von damals wars | 12.147 Beiträge

Zitat von GZB1


Jo, Rainman er meinte wohl seine Büchse Becks im Kühlschrank!

(Immer diese Freud´schen Versprecher)

Aber so kam da immerhin die kapital. Alu-Bier-Büchse dem soz. Sekundär-Rohstoffhandel zu Gute.



Zumindest in den siebziger Jahren war es so, das diese Büchsen nicht bei Sero landeten, sondern im Regal.
Als Dekoration.

Auch als Sparbüchse wurden die Dinger gern genutzt.

Bei Sero hätte man ob des Gewichts eh nicht viel bekommen.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
Ostlandritter hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#224

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 07.10.2011 07:46
von exgakl | 7.236 Beiträge

Alfred geh mal davon aus, daß die Masse der Militärangehörigen keine Dienstreisenden und Sportler waren und demzufolge sich auch keine Büchsenbier gekauft haben
Ich muss schon sagen, so lch ein Beispiel hier anzubringen zeigt mir, daß Du vermutlich in der DDR auch nicht ganz mit beiden Beinen im realen Leben standest... bzw. das, was Du vielleicht dafür gehalten hast.

VG exgakl


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#225

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 07.10.2011 08:18
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von exgakl
Alfred geh mal davon aus, daß die Masse der Militärangehörigen keine Dienstreisenden und Sportler waren und demzufolge sich auch keine Büchsenbier gekauft haben
Ich muss schon sagen, so lch ein Beispiel hier anzubringen zeigt mir, daß Du vermutlich in der DDR auch nicht ganz mit beiden Beinen im realen Leben standest... bzw. das, was Du vielleicht dafür gehalten hast.

VG exgakl




Wo habe ich geschrieben, dass dies für die Mehrzahl zutraf ?

Gern kannst Du dich mal informieren, was an Sportler, Delegationen, Attaches reiste oder wer alles bei verschiedensten Abrüstungsverhandlungen z.B. in Wien weilte.


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#226

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 07.10.2011 08:21
von exgakl | 7.236 Beiträge

Alfred schau Dir einfach nochmal #218 und die Beiträge davor an klingt als wäre es normalste der Welt gewesen, sich nach Dienstschluß ein Becks aus der Dose zu gönnen.


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#227

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 07.10.2011 10:06
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Zitat von damals wars

Zumindest in den siebziger Jahren war es so, das diese Büchsen nicht bei Sero landeten, sondern im Regal.
Als Dekoration.

Auch als Sparbüchse wurden die Dinger gern genutzt.

Bei Sero hätte man ob des Gewichts eh nicht viel bekommen.



Watt manche so im Regal sammelten.

Bezüglich Sero galt es das Alu-Sammelaufkommen stetig zu steigern um so die Normen anläßlich des 7. Oktober wenigstens um 50% zu überbieten.


zuletzt bearbeitet 07.10.2011 10:11 | nach oben springen

#228

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 07.10.2011 10:25
von exgakl | 7.236 Beiträge

Zitat von Alfred

Zitat von exgakl
Alfred geh mal davon aus, daß die Masse der Militärangehörigen keine Dienstreisenden und Sportler waren und demzufolge sich auch keine Büchsenbier gekauft haben
Ich muss schon sagen, so lch ein Beispiel hier anzubringen zeigt mir, daß Du vermutlich in der DDR auch nicht ganz mit beiden Beinen im realen Leben standest... bzw. das, was Du vielleicht dafür gehalten hast.

VG exgakl





Wo habe ich geschrieben, dass dies für die Mehrzahl zutraf ?

Gern kannst Du dich mal informieren, was an Sportler, Delegationen, Attaches reiste oder wer alles bei verschiedensten Abrüstungsverhandlungen z.B. in Wien weilte.




Alfred Du bist Klasse! Kommst über die Maueröffnung zum Dosenbier und von dort sofort zu den Abrüstungsverhandlungen nach Wien... stolze Leistung....
Aber ehrlich, ich habe wirklich keine Lust mich darüber zu informieren wer als Angehöriger der bewaffneten Organe das Privileg hatte offiziel D-Mark zu beziehen und sich dafür Dosenbier ins Gerüst zu leiern.... kann echt passieren, daß mir da nach 22 Jahre später der kalte Kaffee wieder hochkommt!
Ich hätte jedenfalls scon ein Problem gehabt, wenn ich von einem Einsatz auf dem vorgelagertem Hoheitsgebiet eine leere Dosen dieses Gesöffs mitgebracht hätte.
Aber wie sagt schon ein altes Sprichwort.... "Wasser predigen und Wein saufen!"

VG exgakl


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
zuletzt bearbeitet 07.10.2011 10:27 | nach oben springen

#229

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 07.10.2011 10:31
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von exgakl

Zitat von Alfred

Zitat von exgakl
Alfred geh mal davon aus, daß die Masse der Militärangehörigen keine Dienstreisenden und Sportler waren und demzufolge sich auch keine Büchsenbier gekauft haben
Ich muss schon sagen, so lch ein Beispiel hier anzubringen zeigt mir, daß Du vermutlich in der DDR auch nicht ganz mit beiden Beinen im realen Leben standest... bzw. das, was Du vielleicht dafür gehalten hast.

VG exgakl





Wo habe ich geschrieben, dass dies für die Mehrzahl zutraf ?

Gern kannst Du dich mal informieren, was an Sportler, Delegationen, Attaches reiste oder wer alles bei verschiedensten Abrüstungsverhandlungen z.B. in Wien weilte.




Alfred Du bist Klasse! Kommst über die Maueröffnung zum Dosenbier und von dort sofort zu den Abrüstungsverhandlungen nach Wien... stolze Leistung....
Aber ehrlich, ich habe wirklich keine Lust mich darüber zu informieren wer als Angehöriger der bewaffneten Organe das Privileg hatte offiziel D-Mark zu beziehen und sich dafür Dosenbier ins Gerüst zu leiern.... kann echt passieren, daß mir da nach 22 Jahre später der kalte Kaffee wieder hochkommt!
Ich hätte jedenfalls scon ein Problem gehabt, wenn ich von einem Einsatz auf dem vorgelagertem Hoheitsgebiet eine leere Dosen dieses Gesöffs mitgebracht hätte.
Aber wie sagt schon ein altes Sprichwort.... "Wasser predigen und Wein saufen!"

VG exgakl





Nur mal als Hinweis.

Die Biersache kam nicht von mir und zweitens haben sich die Personen das Geld doch verdient, genau wie alle anderen Personen, ob Seeleute oder andere Dienstreisende. Dies hat doch nichts mit "Wasser predigen etc." zu schaffen.


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#230

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 07.10.2011 10:34
von exgakl | 7.236 Beiträge

jo....


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#231

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 07.10.2011 10:38
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Jenau, der Schabo hatte sich sein Feierabend-Büchsenbier doch redlich verdient!!!


Aber wir sind OT, OT, OT


zuletzt bearbeitet 07.10.2011 10:47 | nach oben springen

#232

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 07.10.2011 11:21
von eisenringtheo | 9.171 Beiträge

Zitat von GZB1
Jenau, der Schabo hatte sich sein Feierabend-Büchsenbier doch redlich verdient!!!


Aber wir sind OT, OT, OT



Ja alle wollten Büchsenbier, nicht nur Angela Merkel. Es war das Büchsenbier und nicht die Bananen, welches das Schicksal der DDR besiegelte.
Angela Merkel trank zum Mauerfall Dosenbier in West-Berlin
Theo


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#233

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 07.10.2011 12:38
von damals wars | 12.147 Beiträge

Zitat von eisenringtheo


Ja alle wollten Büchsenbier, nicht nur Angela Merkel. Es war das Büchsenbier und nicht die Bananen, welches das Schicksal der DDR besiegelte.



Und jetzt auch noch das Schicksal der Bundesrepublik.
Und nur weil die Westberliner zu geizig waren, den ostdeutschen Kampftrinkerinnen was Hartes zu spendieren.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#234

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 07.10.2011 17:13
von Gert | 12.354 Beiträge

Ich habe da mal ne Frage.
Ich sehe hier im Forum gegenüber dem Herrn Schabowski einen ziemlichen Hass postuliert. Ich verstehe überhaupt nicht warum.

Offensichtlich hat der Mann an dem Abend des 9. November einen Fehler im Ablauf der Pressekonferenz gemacht, oder etwas schlampig gearbeitet, wie man es nennen will. Ich habe die PK life gesehen und er wirkte auf mich fahrig, unkonzentriert nicht sehr professionell. OK das ist ein Fehler, den er dort gemacht hat. Aber die Basis der verkündeten Information hat er sich ja nicht aus den Fingern gesaugt, sondern sie beruhte auf einem Beschluss der Regierung, den er nur zu verkünden hatte. Der Fehler war doch, dass er einen Sperrvermerk nicht beachtet hat. Ist das ein Grund, ihm so viel Verachtung entgegenzubringen ? Wir sind uns doch einig, dass hier eine gewaltige Entwicklung nur um etwa 12 Stunden vorgezogen wurde. Das hat zwar ein bischen Chaos bei den Grenzwachen hervorgerufen, aber die haben die Situation ja im Gegensatz zu Schabowski professionell gemeistert. Die DDR wäre mit offenen Grenzen so oder so Geschichte geworden. Der Staat hatte seine Fundamente auf der Mauer, im doppelten Sinne. Ein Produkt des kalten Krieges, das im Sommer 89 in dem plötzlichen Tauwetter dahinschmolz, wie Butter in der Sonne.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 07.10.2011 17:14 | nach oben springen

#235

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 07.10.2011 17:36
von brummitga (gelöscht)
avatar

Zitat von Gert
Ich habe da mal ne Frage.
Ich sehe hier im Forum gegenüber dem Herrn Schabowski einen ziemlichen Hass postuliert. Ich verstehe überhaupt nicht warum.

Offensichtlich hat der Mann an dem Abend des 9. November einen Fehler im Ablauf der Pressekonferenz gemacht, oder etwas schlampig gearbeitet, wie man es nennen will. Ich habe die PK life gesehen und er wirkte auf mich fahrig, unkonzentriert nicht sehr professionell. OK das ist ein Fehler, den er dort gemacht hat. Aber die Basis der verkündeten Information hat er sich ja nicht aus den Fingern gesaugt, sondern sie beruhte auf einem Beschluss der Regierung, den er nur zu verkünden hatte. Der Fehler war doch, dass er einen Sperrvermerk nicht beachtet hat. Ist das ein Grund, ihm so viel Verachtung entgegenzubringen ? Wir sind uns doch einig, dass hier eine gewaltige Entwicklung nur um etwa 12 Stunden vorgezogen wurde. Das hat zwar ein bischen Chaos bei den Grenzwachen hervorgerufen, aber die haben die Situation ja im Gegensatz zu Schabowski professionell gemeistert. Die DDR wäre mit offenen Grenzen so oder so Geschichte geworden. Der Staat hatte seine Fundamente auf der Mauer, im doppelten Sinne. Ein Produkt des kalten Krieges, das im Sommer 89 in dem plötzlichen Tauwetter dahinschmolz, wie Butter in der Sonne.




Gert, als Hass würde ich das nicht bezeichnen. Es geht ja in erster Linie auch nicht um die Pressekonferenz; wobei mir niemand einreden kann, dass er nichts vom Sperrvermerk wußte. Dass er etwas nervös wirkte, war nicht zu übersehen. Schließlich hatte er den Journalisten Nachrichten zu verkünden, die es in dieser Tragweite noch nie gab. Außerdem war das wohl die erste Pressekonferenz, auf der die Fragen vorher nicht "gesiebt" wurden.
Die von dir angesprochene Verachtung bezieht sich -so sehe ich das- auf sein Verhalten und seine Aussagen in den Monaten danach. Für mich gehört er zu den berühmten Wendehälsen; bis zum 08.11. treues und zuverlässiges Politbüromitglied, am 09. die Lage analysiert, in welche Richtung das ganze gehen wird und ab 10.11. als der große Gegner des Systems auftreten. Aber damit steht er nicht allein da; mit Gorbatschow hat er doch ein großes Vorbild. Dessen Gedankengänge kann man bezüglich seiner Ansichten zur Mauer sehr gut nachvollziehen. Wenn er Gysi als "Quatschkopf" bezeichnet, sollte er sich erst mal bemühen, dessen Niveau zu erreichen, ansonsten betrachte ich ihn einfach als Dummschwätzer.

Gruß brummitga


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#236

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 07.10.2011 20:23
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Ist aber auch schwierig, wie man es macht ist es falsch:

- Bleibt man bei seiner Meinung/Überzeugung ist man ein ewiggestriger Betonkopf

- Gesteht man offen ein, daß "man" bzw." das System" Fehler gemacht hat und steht zu diesen ist man ein Wendehals, ein Weichei das seine Fahne (oder was auch immer ) in den Wind hängt

- Bleibt man auf dem Mittelweg und wägt das Alte und das neu Gebotene ab, dann ist man der Unentschlossene, der Labile ohne festen Standpunkt, der wie besoffen durchs Leben geht und dabei ständig von rechts nach links und von links nach rechts torkelt

Stefan


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
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#237

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 07.10.2011 22:53
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Zitat von Gert
Ich habe da mal ne Frage.
Ich sehe hier im Forum gegenüber dem Herrn Schabowski einen ziemlichen Hass postuliert. Ich verstehe überhaupt nicht warum.

Offensichtlich hat der Mann an dem Abend des 9. November einen Fehler im Ablauf der Pressekonferenz gemacht, oder etwas schlampig gearbeitet, wie man es nennen will. Ich habe die PK life gesehen und er wirkte auf mich fahrig, unkonzentriert nicht sehr professionell. OK das ist ein Fehler, den er dort gemacht hat. Aber die Basis der verkündeten Information hat er sich ja nicht aus den Fingern gesaugt, sondern sie beruhte auf einem Beschluss der Regierung, den er nur zu verkünden hatte. Der Fehler war doch, dass er einen Sperrvermerk nicht beachtet hat. Ist das ein Grund, ihm so viel Verachtung entgegenzubringen ? Wir sind uns doch einig, dass hier eine gewaltige Entwicklung nur um etwa 12 Stunden vorgezogen wurde. Das hat zwar ein bischen Chaos bei den Grenzwachen hervorgerufen, aber die haben die Situation ja im Gegensatz zu Schabowski professionell gemeistert. Die DDR wäre mit offenen Grenzen so oder so Geschichte geworden. Der Staat hatte seine Fundamente auf der Mauer, im doppelten Sinne. Ein Produkt des kalten Krieges, das im Sommer 89 in dem plötzlichen Tauwetter dahinschmolz, wie Butter in der Sonne.



Ja vor den Grenzübergangstellen bildeten sich große Mengen von Menschen..die Grenzer ohne klare Anweisung.Wenn da einer die Nerven verloren hätte..was wäre passiert ? Ist ja noch mal alles gut gegangen..aber leichtsinnig war es schon.



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#238

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 20.05.2014 20:56
von GZB1 | 3.287 Beiträge

gelöscht


zuletzt bearbeitet 20.05.2014 21:05 | nach oben springen

#239

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 20.05.2014 22:12
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #223

Zitat von GZB1


Jo, Rainman er meinte wohl seine Büchse Becks im Kühlschrank!

(Immer diese Freud´schen Versprecher)

Aber so kam da immerhin die kapital. Alu-Bier-Büchse dem soz. Sekundär-Rohstoffhandel zu Gute. [grins]



Zumindest in den siebziger Jahren war es so, das diese Büchsen nicht bei Sero landeten, sondern im Regal.
Als Dekoration.

Auch als Sparbüchse wurden die Dinger gern genutzt.

Bei Sero hätte man ob des Gewichts eh nicht viel bekommen. [kippe]





In der leeren West-Alu-Bierdose mit ihrem glänzendem Aussehen widerspiegelte sich damals die Sehnsucht des einfachen DDR-Bürgers nach etwas kapitalistischem Luxus !
Ich hab Wohnungen gesehen ,- da hatten Leute tatsächlich leere Verpackungen in Regalen stehen,- Hauptsache aus dem Westen und schön bunt :
Ich konnte es damals schon den Leuten nicht verübeln


....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.05.2014 22:13 | nach oben springen

#240

RE: Die Maueröffnung bleibt ein Versehen der SED

in Das Ende der DDR 20.05.2014 22:14
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von damals wars im Beitrag #223

Zitat von GZB1


Jo, Rainman er meinte wohl seine Büchse Becks im Kühlschrank!

(Immer diese Freud´schen Versprecher)

Aber so kam da immerhin die kapital. Alu-Bier-Büchse dem soz. Sekundär-Rohstoffhandel zu Gute. [grins]



Zumindest in den siebziger Jahren war es so, das diese Büchsen nicht bei Sero landeten, sondern im Regal.
Als Dekoration.

Auch als Sparbüchse wurden die Dinger gern genutzt.

Bei Sero hätte man ob des Gewichts eh nicht viel bekommen. [kippe]




So war es,Dosen standen auf dem Regal,Schnaps/Weinflaschen wurden zu Kerzenhalter gemacht


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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