#61

RE: Gedenken an Eberhard Knospe

in Grenztruppen der DDR 07.05.2012 13:55
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von marc

Zitat von mjahr


....in das Patronenlager des Laufes ??? hatte jemand eine Madenschraube reingedreht ???. Wer das war, ungeklärt. Auf jeden Fall hat der Posten gewusst, das er freie Bahn hat.
Micha



Wie soll das gehen ???



ein magazin blockieren ist doch ganz einfach.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#62

RE: Gedenken an Eberhard Knospe

in Grenztruppen der DDR 07.05.2012 13:59
von marc | 575 Beiträge

Wer hatte die Zeit und die Gelegenheit an der Waffe eines Anderen in Ruhe eine Madenschraube reinzufriemeln? Dazu hätte man ja auch erstmal ein passendes Loch in das Patronenlager bohren müssen.

Aber hatte ja auch jeder ne Multimax im Spindt und Zutritt zur Waffenkammer.



zuletzt bearbeitet 07.05.2012 14:46 | nach oben springen

#63

RE: Gedenken an Eberhard Knospe

in Grenztruppen der DDR 07.05.2012 14:06
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von marc
Wer hatte die Zeit und die Gelegenheit an der Waffe eines Anderen in Ruhe eine Madenschrauben reinzufriemeln? Dazu hätte man ja auch erstmal ein passenden Loch bohren müssen.


der waffenuffz? glaube ich nicht, zu auffällig weil der verdacht nahe liegt. ich könnte mir vorstellen das es im grenzdienst geschah. bei uns kam es öfter vor das ein posten der mal eine marone hinter dem baum pflanzen wollte seine waffe beim anderen posten lies und da hat man 5 minuten zeit um entweder alle patronen zu entfernen oder das magazin zu blockieren. allerdings hat der andere posten dann trauer wenn raus kommt das er seine waffe aus der hand gab. anders wenn ich als mitposten dem postenführer ( gefreite waren ja faule hunde ) das magazin seiner waffe gebe. einen splint evtl auch madenschraube vorn eingeführt um die patronen zu verkeilen kann ich mir vorstellen.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#64

RE: Gedenken an Eberhard Knospe

in Grenztruppen der DDR 07.05.2012 14:09
von marc | 575 Beiträge

Es ging hier um eine Madenschraube im Patronenlager des Laufes, nicht im Magazin, oder habe ich was falsch gelesen?

http://www.co2air.de/wbb2/attachment.php?attachmentid=50677



zuletzt bearbeitet 07.05.2012 14:23 | nach oben springen

#65

RE: Gedenken an Eberhard Knospe

in Grenztruppen der DDR 07.05.2012 14:23
von S51 | 3.733 Beiträge

Ja, schon, habe ich auch so gelesen.
Allerdings war Laufstahl nicht so schwach, dass man da einfach eine Schraube hätte hineindrehen können. Deshalb war wohl die Vermutung, es könnte ein Magazin aus ja relativ dünnem Blech gemeint gewesen sein. Das ließ sich relativ leicht blockieren.
In den Lauf eine Schraube zu treiben? Vielleicht knapp kalibergroß und dann quasi als Blindpatrone um so den Lauf zu blockieren?


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#66

RE: Gedenken an Eberhard Knospe

in Grenztruppen der DDR 07.05.2012 14:32
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

genau wie s51 es schrieb. es war zwar vom lauf die rede, aber nach so vielen jahren kann manches anders in erinnerung sein und da es wirklich einiger mühe bedarf eine madenschraube in den lauf zu bringen, somal ich glaube das es nicht den abschuß einer patrone gehindert hätte, eher zum dumdumgeschoß verwandelt. so blieb für mich nur noch in überlegung das es um die blockierung des magazin ging.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 07.05.2012 14:33 | nach oben springen

#67

RE: Gedenken an Eberhard Knospe

in Grenztruppen der DDR 07.05.2012 19:46
von Fritze (gelöscht)
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Die Madenschraube im Patronenlager muss nicht mal festgedreht worden sein .Einfach ähnliche Stärke vom Durchmesser wie das Patronenlager am Eintritt und schon ist Ende.Die Patrone kann erst gar nicht in das Patronenlager eingeführt werden.Und das Patronenlager verjüngt sich ja noch.Keiner kommt in der Situation ,auf die Idee das Magazin zu entfernen ,die Patrone rauszunehmen,falls sie überhaupt im Lager war und dann mit Putzstock zu probieren ob Lauf und Patronenlager frei gemacht werden können.
Aber ist schon gut,daß er nicht schiessen konnte.
Ich war im Grenzdienst nicht in der Situation auf jemanden zu schiessen,aber bin nicht sicher ,wie ich gehandelt hätte.
Gedenken an Alle Opfer !


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#68

RE: Gedenken an Eberhard Knospe

in Grenztruppen der DDR 07.05.2012 20:10
von Mholzmichel | 381 Beiträge

Kann man auf einer Gedenkseite nicht einfach mal die Schnauze halten.


EK 81/2
erkoe hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#69

RE: Gedenken an Eberhard Knospe

in Grenztruppen der DDR 07.05.2012 22:51
von Pitti53 | 8.789 Beiträge

Zitat von Mholzmichel


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#70

RE: Gedenken an Eberhard Knospe

in Grenztruppen der DDR 08.05.2012 00:00
von mjahr (gelöscht)
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Zitat von Fritze
Die Madenschraube im Patronenlager muss nicht mal festgedreht worden sein .Einfach ähnliche Stärke vom Durchmesser wie das Patronenlager am Eintritt und schon ist Ende.Die Patrone kann erst gar nicht in das Patronenlager eingeführt werden.Und das Patronenlager verjüngt sich ja noch.Keiner kommt in der Situation ,auf die Idee das Magazin zu entfernen ,die Patrone rauszunehmen,falls sie überhaupt im Lager war und dann mit Putzstock zu probieren ob Lauf und Patronenlager frei gemacht werden können.
Aber ist schon gut,daß er nicht schiessen konnte.
Ich war im Grenzdienst nicht in der Situation auf jemanden zu schiessen,aber bin nicht sicher ,wie ich gehandelt hätte.
Gedenken an Alle Opfer !



Hey Fritze, offensichtlich bist Du hier der Einzige mit Sachverstand. Nach meinem Beitrag mit der Geschichte mit der Madenschraube
im Patronenlager einer Kalaschnikow zerfetzen sich hier einige Leute die Schnautzen. Kalaschnikow Kaliber 7,62mm* 43 mm, das
Patronenlager ist konisch, am Eingang 11,2 mm also einladend für eine Madenschraube M 8. Somit war der Lauf blockiert und es
konnte keine Patrone zugeführt werden. Für die ganz oberschlauen, für die Aktion brauche ich keine 2 Minuten und die Multimax
wäre nur hinderlich gewesen. Imbusschlüssel reicht!
mjahr


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#71

RE: Gedenken an Eberhard Knospe

in Grenztruppen der DDR 08.05.2012 00:19
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von mjahr

Zitat von Fritze
Die Madenschraube im Patronenlager muss nicht mal festgedreht worden sein .Einfach ähnliche Stärke vom Durchmesser wie das Patronenlager am Eintritt und schon ist Ende.Die Patrone kann erst gar nicht in das Patronenlager eingeführt werden.Und das Patronenlager verjüngt sich ja noch.Keiner kommt in der Situation ,auf die Idee das Magazin zu entfernen ,die Patrone rauszunehmen,falls sie überhaupt im Lager war und dann mit Putzstock zu probieren ob Lauf und Patronenlager frei gemacht werden können.
Aber ist schon gut,daß er nicht schiessen konnte.
Ich war im Grenzdienst nicht in der Situation auf jemanden zu schiessen,aber bin nicht sicher ,wie ich gehandelt hätte.
Gedenken an Alle Opfer !



Hey Fritze, offensichtlich bist Du hier der Einzige mit Sachverstand. Nach meinem Beitrag mit der Geschichte mit der Madenschraube
im Patronenlager einer Kalaschnikow zerfetzen sich hier einige Leute die Schnautzen. Kalaschnikow Kaliber 7,62mm* 43 mm, das
Patronenlager ist konisch, am Eingang 11,2 mm also einladend für eine Madenschraube M 8. Somit war der Lauf blockiert und es
konnte keine Patrone zugeführt werden. Für die ganz oberschlauen, für die Aktion brauche ich keine 2 Minuten und die Multimax
wäre nur hinderlich gewesen. Imbusschlüssel reicht!
mjahr



na dann ist ja gut das du soviel handwerkliche kenntnis hast um alles richtig zu erklären und das rotmarkierte war besser. wenn fritze der einzige mit sachverstand ist bleibst du ja außen vor. madenschreuben sind nichts anderes als gewindestifte und was du meinst sind holzschrauben. nicht sauer sein das ich 10 jahre auf dem bau war und auch schrauben kenne. größe M8 ist auf keinen fall mehr eine madenschraube.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 08.05.2012 00:23 | nach oben springen

#72

RE: Gedenken an Eberhard Knospe

in Grenztruppen der DDR 08.05.2012 01:06
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Auch die toten Grenzsoldaten der DDR sind Opfer dieser Mauer / innerdeutschen Grenze. Auch sie darf man nicht vergessen.


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#73

RE: Gedenken an Eberhard Knospe

in Grenztruppen der DDR 08.05.2012 02:02
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten
Auch die toten Grenzsoldaten der DDR sind Opfer dieser Mauer / innerdeutschen Grenze. Auch sie darf man nicht vergessen.


nicht nur auch"wir leben und vor uns starben millionen" ein scheiß schicksal der politik das nach dem krieg noch menschen starben, aber es war so und schuldzuweisungen nutzen nichts. entweder man gedenkt ihnen oder schweigt still bevor beleidigungen gegen über den verstorbenen kommen.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 08.05.2012 02:04 | nach oben springen

#74

RE: Gedenken an Eberhard Knospe

in Grenztruppen der DDR 09.05.2012 21:16
von mjahr (gelöscht)
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Zitat von EK 82/2

Zitat von mjahr

Zitat von Fritze
Die Madenschraube im Patronenlager muss nicht mal festgedreht worden sein .Einfach ähnliche Stärke vom Durchmesser wie das Patronenlager am Eintritt und schon ist Ende.Die Patrone kann erst gar nicht in das Patronenlager eingeführt werden.Und das Patronenlager verjüngt sich ja noch.Keiner kommt in der Situation ,auf die Idee das Magazin zu entfernen ,die Patrone rauszunehmen,falls sie überhaupt im Lager war und dann mit Putzstock zu probieren ob Lauf und Patronenlager frei gemacht werden können.
Aber ist schon gut,daß er nicht schiessen konnte.
Ich war im Grenzdienst nicht in der Situation auf jemanden zu schiessen,aber bin nicht sicher ,wie ich gehandelt hätte.
Gedenken an Alle Opfer !



Hey Fritze, offensichtlich bist Du hier der Einzige mit Sachverstand. Nach meinem Beitrag mit der Geschichte mit der Madenschraube
im Patronenlager einer Kalaschnikow zerfetzen sich hier einige Leute die Schnautzen. Kalaschnikow Kaliber 7,62mm* 43 mm, das
Patronenlager ist konisch, am Eingang 11,2 mm also einladend für eine Madenschraube M 8. Somit war der Lauf blockiert und es
konnte keine Patrone zugeführt werden. Für die ganz oberschlauen, für die Aktion brauche ich keine 2 Minuten und die Multimax
wäre nur hinderlich gewesen. Imbusschlüssel reicht!
mjahr



na dann ist ja gut das du soviel handwerkliche kenntnis hast um alles richtig zu erklären und das rotmarkierte war besser. wenn fritze der einzige mit sachverstand ist bleibst du ja außen vor. madenschreuben sind nichts anderes als gewindestifte und was du meinst sind holzschrauben. nicht sauer sein das ich 10 jahre auf dem bau war und auch schrauben kenne. größe M8 ist auf keinen fall mehr eine madenschraube.





Also EK 82/ wo ich Deine Antwort gelesen habe komme ich zu einer bitteren Erkenntnis. In diesem Forum gibt es Mitglieder welche
nichts wissen und dies bis zur Vollendung beherrschen. Madenschraube, die ist Kopflos hat innenliegend eine Aufnahme für Werkzeuge, dass kann Innensechskant,Torx, Kreuzschlitz oder Flachschlitz sein. Die Abmessungen sind dabei unwichtig, wichtig
für die Bezeichnung Madenschraube ist die Tatsache dass sie keinen Kopf haben. Auf jeden Fall fühlen die sich wohler Kopflos
als Hirnlos. Bei Deinen 10 Jahren auf dem Bau hast Du sicherlich mit Gewindestangen Erfahrungen sammeln können, schau Dich
aber mal im Maschinenbau um, da kannst Du mal kompetent mitreden. Die von Dir erwähnten Holzschrauben kannst Du ja
benutzen um Deine Perücke zu befestigen.
Es tut sicher weh das zu lesen, ist aber nur meine Meinung. Übrigens es gibt eine Formel zur Berechnung von Kernlochbohrungen.
Gewideg


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#75

RE: Gedenken an Eberhard Knospe

in Grenztruppen der DDR 09.05.2012 21:38
von mjahr (gelöscht)
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Zitat von mjahr

Zitat von EK 82/2

Zitat von mjahr

Zitat von Fritze
Die Madenschraube im Patronenlager muss nicht mal festgedreht worden sein .Einfach ähnliche Stärke vom Durchmesser wie das Patronenlager am Eintritt und schon ist Ende.Die Patrone kann erst gar nicht in das Patronenlager eingeführt werden.Und das Patronenlager verjüngt sich ja noch.Keiner kommt in der Situation ,auf die Idee das Magazin zu entfernen ,die Patrone rauszunehmen,falls sie überhaupt im Lager war und dann mit Putzstock zu probieren ob Lauf und Patronenlager frei gemacht werden können.
Aber ist schon gut,daß er nicht schiessen konnte.
Ich war im Grenzdienst nicht in der Situation auf jemanden zu schiessen,aber bin nicht sicher ,wie ich gehandelt hätte.
Gedenken an Alle Opfer !



Hey Fritze, offensichtlich bist Du hier der Einzige mit Sachverstand. Nach meinem Beitrag mit der Geschichte mit der Madenschraube
im Patronenlager einer Kalaschnikow zerfetzen sich hier einige Leute die Schnautzen. Kalaschnikow Kaliber 7,62mm* 43 mm, das
Patronenlager ist konisch, am Eingang 11,2 mm also einladend für eine Madenschraube M 8. Somit war der Lauf blockiert und es
konnte keine Patrone zugeführt werden. Für die ganz oberschlauen, für die Aktion brauche ich keine 2 Minuten und die Multimax
wäre nur hinderlich gewesen. Imbusschlüssel reicht!
mjahr



na dann ist ja gut das du soviel handwerkliche kenntnis hast um alles richtig zu erklären und das rotmarkierte war besser. wenn fritze der einzige mit sachverstand ist bleibst du ja außen vor. madenschreuben sind nichts anderes als gewindestifte und was du meinst sind holzschrauben. nicht sauer sein das ich 10 jahre auf dem bau war und auch schrauben kenne. größe M8 ist auf keinen fall mehr eine madenschraube.





Also EK 82/ wo ich Deine Antwort gelesen habe komme ich zu einer bitteren Erkenntnis. In diesem Forum gibt es Mitglieder welche
nichts wissen und dies bis zur Vollendung beherrschen. Madenschraube, die ist Kopflos hat innenliegend eine Aufnahme für Werkzeuge, dass kann Innensechskant,Torx, Kreuzschlitz oder Flachschlitz sein. Die Abmessungen sind dabei unwichtig, wichtig
für die Bezeichnung Madenschraube ist die Tatsache dass sie keinen Kopf haben. Auf jeden Fall fühlen die sich wohler Kopflos
als Hirnlos. Bei Deinen 10 Jahren auf dem Bau hast Du sicherlich mit Gewindestangen Erfahrungen sammeln können, schau Dich
aber mal im Maschinenbau um, da kannst Du mal kompetent mitreden. Die von Dir erwähnten Holzschrauben kannst Du ja
benutzen um Deine Perücke zu befestigen.
Es tut sicher weh das zu lesen, ist aber nur meine Meinung. Übrigens es gibt eine Formel zur Berechnung von Kernlochbohrungen.
Gewindegröße mal 0,8 je Passung bis zu Plus 0,2mm, ist aber auf dem Bau wohl nicht so wichtig. Heisst M8 Kernloch ist
6,4 mm .Patronenlager der Kalaschnikow ist konisch von 7,62mm bis 11,2mm, das war die Einladung für die Hirn/ Entschuldigung
Kopflose Madenschraube.
Entschuldigung aber mich kotzt es an wenn ich hier meine Meinung sage und dann Blöd angemacht werde, ich nehme es hin
und heute bist Du dran.
mjahr



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#76

RE: Gedenken an Eberhard Knospe

in Grenztruppen der DDR 09.05.2012 23:40
von DoreHolm | 7.698 Beiträge

Woher hat der Posten gewußt, daß er mit diesem Träger dieser MPi zusammen auf Posten geht ? War das vorher bekannt und wie konnte er vorher in die Waffenkammer ? Bei uns ist immer erst kurz vor der Vergatterung klar gewesen, wer mit wem zusammen auf Posten geht.
Was das Vertrauen zum anderen Kammeraden betrifft, mit dem man draußen ist, war eine leichte Spannung nur eine relativ kurze Zeit spürbar, als die Neuen rauskamen, nachdem die alten EKs weg waren. Danach haben wir uns darüber einfach keine Gedanken mehr gemacht. Hätte sowieso keinen Zweck gehabt, sich das Hirn zu zermartern. Verhindern können hätte man es ohnehin nicht, wenn sie der flüchtende Kammerad nicht wirklich saudumm angestellt hätte. Das Urteil von 5 Jahren wegen Totschlags ist lächerlich. Nach meiner Rechtsauffassung war das eiskalter Mord und unter der Militärgerichtsbarkeit wäre das die Todesstrafe und da es die in Friedenszeiten nicht gibt, mindestens Lebenslänglich ohne Chance auf vorzeitige Entlassung wegen guter Führung.
Als ich mit meinem Postenführer am Durchgang einer Enklave ca. 20 m in WB war, um uns vor dem Schild "End of british sector" gegenseitig zu fotographieren und einer von uns hätte die MPI durchgerissen, hätten die anderen drei (der andere Kammerad und das Postenpaar am Durchgang) drei Möglichkeiten gehabt: 1. den Flüchtenden auf WB Territorium und Schussrichtung West zu erschießen, 2. mitzukommen oder 3. je nach Verantwortlichkeit eine mehr oder weniger lange Zeit in den Knast zu gehen.



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#77

RE: Gedenken an Eberhard Knospe

in Grenztruppen der DDR 09.05.2012 23:49
von Fritze (gelöscht)
avatar

Nicht überall,war es so ,daß erst kurz vor Grenzdienst bekannt war,mit wem es losgeht.Und es gab immer Möglichkeiten ne Waffe zu manipulieren.Sei es Schlamperei oder falsches Vertrauen .
Das ist aber nicht das Thema ! Ich denke wir beenden die Diskussion nach dem "wenn und aber "und gedenken der Opfer !


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#78

RE: Gedenken an Eberhard Knospe

in Grenztruppen der DDR 29.08.2012 22:41
von erkoe | 301 Beiträge

Mensch Kameraden,

bei uns hat der Flugleiter mal Sch**** gebaut. 2 Besatzungen, also 4 Leute fielen in den Gördensee. Davon 2 OS und 2 Fluglehrer. Aber das kann man doch nicht mit so einer Tat vergleichen. Für mich ist das ein Schwein sondersgleichen. Bitte nehmt mir das nicht übel. Der gehört weggesperrt. Mit vorgehaltener Waffe hätte er ja auch Tatsachen für seinen Kollegen schaffen können, ohne ihn zu erschießen. Da platzt mir gleich die Hose!!! Sorry. Eberhard, RIP.


Nicht alle Beulen im Helm eines Offiziers stammen vom Klassenfeind...


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#79

RE: Gedenken an Eberhard Knospe

in Grenztruppen der DDR 30.08.2012 00:11
von grenzergold | 187 Beiträge

In den Gördensee ? Zwei MI-2 stürzten 1986 in den Großen Wusterwitzer See. Zwei Fluglehrer ohne Flugschüler.


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#80

RE: Gedenken an Eberhard Knospe

in Grenztruppen der DDR 30.08.2012 00:25
von erkoe | 301 Beiträge

Da bist du falsch informiert.


Nicht alle Beulen im Helm eines Offiziers stammen vom Klassenfeind...


zuletzt bearbeitet 30.08.2012 00:26 | nach oben springen


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