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Spionage und Datensicherheit heute
in Spionage Spione DDR und BRD 21.04.2011 11:28von GZB1 •

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Das Handys, Navis und sonstige mobile Geräte Datenschleudern sind, hat man immer vermutet.
Zumindest für das Phone von Ap..e ist es jetzt erwiesen.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolit...,758395,00.html
http://www.chip.de/news/iPhone-Tracker-A...n_48594286.html
Daten und Bewegungsprofile können auch für jedes andere Handys anhand der Einlogdaten bei den jeweiligen Funkmasten von Berechtigten oder technisch Versierten (wer auch immer das ist) problemlos nachvollzogen werden.
RE: Spionage und Datensicherheit heute
in Spionage Spione DDR und BRD 21.04.2011 12:06von matloh •
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Klar, zumindest der Mobilfunkprovider weiss sowieso, wo man sich aufhält da sich jedes Mobiltelefon in eine bestimmte Mobilfunkzelle einbucht; sind mehrere Zellen in Reichweite kann zumindest das Telefon eine "Triangulation" durchführen und den Standort ziemlich genau bestimmen. Ich vermute, dass das auch durch den Mobilfunkprovider möglich ist.
Die neuen Smartphone haben natürlich zusätzlich noch die Möglichkeit, die Position mittels GPS zu bestimmen und diese Information ggf. an wen auch immer zu übermitteln.
Aber: man hat zum Glück die Möglichkeit sich davor zu schützen:
* Ortungsdienste am Telefon deaktivieren
* Datenübertragung deaktivieren
* Mobilfunk deaktivieren (z.B. bei Tablets wird dieser ja nicht dauernd benötigt)
* Telefon abschalten
All diese Maßnahmen sind zwar mit Einschränkung in der Funktion verbunden, aber da muss man sich eben entscheiden ob einem die Privatsphäre wichtiger ist oder ob man die Funktionen nutzen will.
Abgesehen davon speichert das iPhone das Bewegungsprofil prinzipiell mal nur lokal auf dem Telefon. Die Sicherheitslücke entsteht erst dadurch, dass z.B. die Backups des Telefons in unverschlüsselter Form abgespeichert werden. Um diese Backups auszulesen, muss die Person aber in irgendeiner Form Zugang zu meinem Computer haben. Da ich zwei Firewalls (am Router und am Computer) verwende und auch sonst darauf achte, meine Systeme so wenig angreifbar wie möglich zu machen, erachte ich die Wahrscheinlichkeit als verhältnismäßig gering - wenn auch gegeben.
cheers matloh
ps: nur weil man paranoid ist, heißt das nicht, dass sie einen nicht verfolgen. ;-)
"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)
RE: Spionage und Datensicherheit heute
in Spionage Spione DDR und BRD 21.04.2011 12:07von SET800 •

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Wer immer erreichbar sein möchte muß ja mitteilen wo er sich aufhält. Es sei man nutzt so einseitige Verfahren wie es mal gab "Europips", daher ein Funkruf der dem Gesuchten nur mitteilt daß oder wer was von ihm möchte.
Das war dann aber das elektronische "schwarze Brett" auf dem jeder nachlesen konnte welche Kennummer informiert wird.
Funkruf als europaweite Rundsendung war aber nur machbar weil sehr wenige Zeichen übertragen wurden, Gerätekennung und allenfalls eine Rückrufnummer oder einen Kurztext.
RE: Spionage und Datensicherheit heute
in Spionage Spione DDR und BRD 21.04.2011 14:09von matloh •
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Zitat von GZB1
@ matloh
Das Telefon ausschalten reicht nicht. Zumindest Akku und Sim sollten sich nicht drin befinden.
Hat nicht die ital. Polizei ein hohes Mafiamitglied durch sein ausgeschaltetes Handy gefunden. (angepingt?)
Ich bin zwar kein Nachrichtentechniker damit ich das 100%ig ausschließen könnte. Mein elektronischer Hausverstand aber sagt mir dass so etwas mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit unmöglich ist.
Warum?
Über eine Peilung könnte es möglich sein "ein" Mobiltelefon zu orten weil die Schaltkreise, die sich mit dem Empfang des Signals beschäftigen, eine bestimmte Resonanzfrequenz haben.
Um aber zu erkennen, welche Mobilfunkrufnummer auf der SIM-Karte, die gerade ins Telefon eingelegt ist, gespeichert ist, müsste man den Chip (bzw. natürlich die ganze Platine) mit Strom versorgen. Erst dann könnte die Software des Telefons (auch wenn es ein etwas älteres Modell ist) die SIM-Karte auslesen. Natürlich müsste sich das Telefon auch ins Mobilfunksystem einbuchen, d.h. in einer der "Zellen" anmelden. Danach wäre es ein leichtes das Telefon zu orten.
Aber abgesehen davon, dass man normalerweise einen PIN beim zum Auslesen der SIM-Karte eingeben muss (ok, das könnte man auch deaktiviert haben), ist mir nicht klar, wie das Telefon aus der Ferne mit Strom versorgt werden sollte. Die drahtlose Energieübertragung z.B. mittels elektromagnetischer Wellen gibt es zwar prinzipiell, sie funktioniert aber nur auf sehr geringe Distanzen (ein paar cm). Um Energie drahtlos über größere Distanzen zu übertragen bedarf es sehr hoher Energiemengen -> da würden vermutlich einige Objekte die sich zwischen Polizei und dem Mafia-Boss befinden "gegrillt" werden. Selbst wenn die Übertragung von genügend Energie möglich wäre, würde vermutlich eher der Sende/Empfangs-Teil des Telefons verschmoren als das Betriebssystem des Telefons ordnungsgemäß hochfahren.
Wenns jemand besser weiss bitte um Info - würde mich interessieren.
War es bei dem Mafia-Boss nicht so, dass er das Telefon im "Standby-Modus" hatte? D.h. er hatte nur nicht telefoniert, eingeschaltet war das Telefon aber.
cheers matloh
ps: klar ist natürlich, dass wir von einem "wirklich" ausgeschalteten Telefon reden; Wenns nur im Standby-Betrieb ist, ist es ja nicht ausgeschaltet.
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RE: Spionage und Datensicherheit heute
in Spionage Spione DDR und BRD 21.04.2011 14:24von 94 •
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Hallo GZB1, Du meinst jetzt aber nicht Vincent Basciano, genannt „Vinny Gorgeous“, odär?
Der wurde schlicht und ergreifend durch Joseph Massino 'verpfiffen'. Interessant auch desen Ausführungen zur Gesprächskultur in gewissen Kreisen.
„Man redet nie in einem Club, in einem Auto, über Handy oder Telefon. Man redet nie in einem Haus, ich selbst habe meine wichtigen Besprechungen oft in einem begehbaren Kühlschrank durchgeführt oder auf Spaziergängen.“
Quelle: wikinews.org
Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!
RE: Spionage und Datensicherheit heute
in Spionage Spione DDR und BRD 21.04.2011 15:29von GZB1 •

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@ matloh
ich meinte mit ausgeschaltet so wie du es Anfangs meintest über den Powerknopf; also Akku und Sim im Handy. Bloß weil der Bildschirm aus ist und die Tasten nicht mehr reagieren heißt dies ja nicht, dass das Gerät intern nicht mehr mit Strom versorgt wird. Deswegen mein Hinweis auf Akku und Sim raus. Bleibt noch die Möglichkeit eines internen Kondensators als zusätzliche Mini-Stromquelle.
@94, hat er seinen Kumpan wirklich verpfiffen oder sollte durch seine Story die technische Möglichkeit wieder schnell im Dunkeln verschwinden? 
RE: Spionage und Datensicherheit heute
in Spionage Spione DDR und BRD 22.04.2011 17:56von GZB1 •

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Nur mal so, auch die schönen Android-Handys telefonieren "nach Hause"!
http://www.n-tv.de/technik/Auch-Android-...cle3165096.html
RE: Spionage und Datensicherheit heute
in Spionage Spione DDR und BRD 22.04.2011 18:14von matloh •
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Zitat von GZB1
Nur mal so, auch die schönen Androis-Handys telefonieren "nach Hause"!
http://www.n-tv.de/technik/Auch-Android-...cle3165096.html
Ja, man kann dem Wahnsinn vermutlich nur entrinnen wenn man via Buschtrommelprotokoll (alternativ IPoAC siehe IETF RFC 1149/2549, http://tools.ietf.org/html/rfc1149) kommuniziert. Aber auch dann ist man vor Ortung nicht 100%ig geschützt.
Und sobald man mit der Bankomatkarte die Parkgebühr am Parkplatz des Gay Clubs zahl ist sowieso Hopfen und Malz verloren vermute ich mal.
Jetzt mal ernsthaft: Wenn man die Gefahr erkannt hat und weiss, wie das Spiel läuft hat man schon die halbe Miete bezahlt. Dann kann man sich vor vielen Dingen verhältnismäßig einfach schützen. Es ist ja nicht so dass derartige Dinge nicht von den Medien kommuniziert würden. Z.B. die Geschichte mit den iPhones und iPads war schon vor einem Jahr in den Medien (aber in anderer Form).
cheers matloh
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RE: Spionage und Datensicherheit heute
in Spionage Spione DDR und BRD 22.04.2011 18:19von GZB1 •

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Ja @matloh,
da weiß man auch warum das Leben mit den schönen "elektronischen Helfern" immer "einfacher" gemacht wird! 
Na ja, massiver Einsatz von RFID-Chips ist der nächste Schritt.
RE: Spionage und Datensicherheit heute
in Spionage Spione DDR und BRD 22.04.2011 19:50von matloh •
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Zitat von GZB1
da weiß man auch warum das Leben mit den schönen "elektronischen Helfern" immer "einfacher" gemacht wird!
Zum Glück ist ja niemand gezwungen die Helferleins zu verwenden - jeder kann sich aussuchen ob er überwacht werden will oder nicht.
Zitat von GZB1
Na ja, massiver Einsatz von RFID-Chips ist der nächste Schritt.
Die Gefahr seh ich nur begrenzt da die Reichweite der RFID-Lesegeräte nicht besonders hoch ist. Im schlimmsten Fall muss man sich eine Einkaufstasche mit einem eingebauten feinen Metallgitternetz kaufen...
Oder wovon geht die Gefahr bei den RFID-Chips aus? Hab mich mit dem Thema noch nicht wirklich beschäftigt.
cheers matloh
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RE: Spionage und Datensicherheit heute
in Spionage Spione DDR und BRD 22.04.2011 23:09von SET800 •

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[quote="GZB1"]@ matloh
ich meinte mit ausgeschaltet so wie du es Anfangs meintest über den Powerknopf; also Akku und Sim im Handy. Bloß weil der Bildschirm aus ist und die Tasten nicht mehr reagieren heißt dies ja nicht, dass das Gerät intern nicht mehr mit Strom versorgt wird.
Wenn du nicht ein spezielles präperertes Mobiltelephon hast, bedeutet aus auch aus. Das ist eine Zulassungsbedingung, sonst wäre z.B. in Kliniken usw. das Mitführen von ausgeschalteten Geräten zu gefährlich.
RE: Spionage und Datensicherheit heute
in Spionage Spione DDR und BRD 22.04.2011 23:17von SET800 •

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Über eine Peilung könnte es möglich sein "ein" Mobiltelefon zu orten weil die Schaltkreise, die sich mit dem Empfang des Signals beschäftigen, eine bestimmte Resonanzfrequenz haben.
Vergiss es, Die geringen Energien die die Anteneneingangskreise auf Resonanzfrequenzen ( dual- und triband? dem Sendefeld entziehen wirst du kaum richtungsabhängig durch Empfangsantennen anhand veränderter Rückstrahlung erkennen.
Jede Materialänderung, sei es die Federn an Wäschklammern, eine Getränkedose irgenwo, ein Nagel im Holz mit einem hochgebündelten Sendestrahl abgetastet verändern die Echos mehr...
RE: Spionage und Datensicherheit heute
in Spionage Spione DDR und BRD 23.04.2011 08:23von matloh •
| 468 Beiträge | 1761 Punkte
Zitat von SET800
Über eine Peilung könnte es möglich sein "ein" Mobiltelefon zu orten weil die Schaltkreise, die sich mit dem Empfang des Signals beschäftigen, eine bestimmte Resonanzfrequenz haben.
Vergiss es, Die geringen Energien die die Anteneneingangskreise auf Resonanzfrequenzen ( dual- und triband? dem Sendefeld entziehen wirst du kaum richtungsabhängig durch Empfangsantennen anhand veränderter Rückstrahlung erkennen.
Jede Materialänderung, sei es die Federn an Wäschklammern, eine Getränkedose irgenwo, ein Nagel im Holz mit einem hochgebündelten Sendestrahl abgetastet verändern die Echos mehr...
Ja, so ähnlich hab ich mir das eh gedacht - aber da ich nicht so gut mit der Materie vertraut bin konnte ich diese Möglichkeit nicht ausschließen.
thx - cheers matloh
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RE: Spionage und Datensicherheit heute
in Spionage Spione DDR und BRD 26.04.2011 11:28von GZB1 •

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Also das Phone des Herstellers mit dem angebissenen (faulen) Apfel speichert Ortungsdaten auch dann, wenn der Nutzer diese Funktion deaktiviert hat.
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,758952,00.html
RE: Spionage und Datensicherheit heute
in Spionage Spione DDR und BRD 26.04.2011 16:22von 94 •
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Bei manchen Notfällen kommt es vor, dass der Anrufer nicht in der Lage ist, seinen genauen Standort bekannt zu geben. Die Leitstelle kann in solchen Fällen feststellen, wo genau sich das Festnetztelefon befindet und auf wen es angemeldet ist. Das gilt natürlich auch in Fällen des Notrufmissbrauchs.
"Um mit einem Mobiltelefon einen Notruf absetzen zu können, ist mittlerweile eine eingelegte SIM-Karte notwendig. Das ist eine Folge der vielen missbräuchlichen Anrufe der 112 mit Mobiltelefonen, die es in den vergangenen Jahren auch bei uns gab", so Bernhard Horst.
Mobiltelefone können Bernhard Horst und seine Kollegen in der Leitstelle ebenfalls orten. "Dies ist aber oft nur mit einer Genauigkeit von einigen hundert Metern möglich. Bei Mobiltelefonen, die mit GPS ausgestattet sind, kann jedoch mit Hilfe einer kostenlosen Software eine metergenaue Ortung im Notfall ermöglicht werden", so der Leiter der Rettungsleitstelle des Kreises Warendorf. Damit die Leitstelle Mobiltelefone von Hilfeersuchenden möglichst exakt orten kann, müssen die Besitzer eines GPS-fähigen Mobiltelefons eine Zusatzsoftware installieren. ...
Quelle: kreis-warendorf.de
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RE: Spionage und Datensicherheit heute
in Spionage Spione DDR und BRD 26.04.2011 18:04von 94 •
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Hmm, und ich dachte das wäre seit Juli 2009 mit der Änderung der Notrufverordunung des Telekommunikationsgesetzes bundesweit so *grübel*
Zitat von http://www.sicherheit.info/SI/cms.nsf/si.ArticlesByDocID/1105434
Notrufe per Handy sind ab 1. Juli nur noch mit betriebsbereiter SIM-Karte möglich. Dann tritt in Deutschland eine Änderung der Notrufverordnung zum Telekommunikationsgesetz in Kraft. Bislang war ein Notruf auch ohne SIM-Karte möglich, doch leider kam es häufig zu Missbrauch.
Schön auch dazu ein Artikel aus'm Spiegel http://www.stern.de/digital/telefon/gese...rte-704973.html
Und jetzt höre ich man hält sich nicht an die erlassenen Gesetze *lolz*
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