#1

Meine Gedanken zum Wochenende

in Themen vom Tage 26.03.2011 09:37
von turtle | 6.961 Beiträge

. Im Moment bin ich geschockt was in Japan abläuft. Libyen regt mich auch auf. Freue mich aber dass sich Deutschland nicht an Militärschlägen beteiligt. Immer nur Bomben, Raketen, geht das sinnlose töten immer weiter? Bestie Mensch! Manchmal muss man sich schämen dieser Spezies anzugehören. Wir töten untereinander ,zerstören unsere Erde, vernichten unseren eigenen Lebensraum. Profit ,Profit spukt es in den Köpfen ,wir taumeln benebelt um das goldene Kalb bis wir dabei tot umfallen. Wir ändern sie nicht mehr diese Welt. Und der Sozialismus? Freunde dieses Systems vergesst es, selbst dann wenn ihr beim nächsten Versuch alles besser machen wollt! Wie soll das mit uns Menschen funktionieren? Ihr Träumer ! Wir haben sogar schon Probleme vernünftig zu diskutieren. Schönes Wochenende wünsche ich.
Gruß Peter (turtle)


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#2

RE: Meine Gedanken zum Wochenende

in Themen vom Tage 26.03.2011 09:50
von ABV | 4.202 Beiträge

Hallo Peter!
In Japan läuft gerade, unter den Augen der Weltöffentlichkeit, das Szenario eines Katastrophenfilms ab. Leider mit dem Unterschied, dass die Handlung echt ist. Das sind keine computeranimierten Filmeffekte, sondern schreckliche Wirklichkeit. So etwas hätte ich vor ein paar Wochen niemals für möglich gehalten. Das zeigt uns aber auch, wie zerbrechlich unser Leben eigentlich ist. Mein Gott, wie oft regt man sich über Dinge auf, die eigentlich keiner Diskussion wert sind? Ich für meinen Teil werde versuchen, dass Leben künftig bewusster zu leben. Die Katastrophe in Japan hat uns gezeigt, wie schnell das gewohnte plötzlich und vor allem unwiederbringlich, vorbei sein kann.

In diesem Sinne wünsche ich dir und natürlich allen anderen im Forum auch,

ein schönes Wochenende
ohne!! Katastrophen

der Uwe aus dem Oderland


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#3

RE: Meine Gedanken zum Wochenende

in Themen vom Tage 26.03.2011 10:03
von LO-driver | 750 Beiträge

Deine Gedanken sind auch meine, was die Menschheit auf diesen Planeten immer wieder anstellt, ist zum Haareraufen. In Erwartung eines Enkels sind mir
diese Fragen der Menschheit um so Grausammer. Die Zukunft dieses Planeten scheint in Richtung Abgrund zu laufen. Alles dreht sich nur noch um
Geld und Machtverhältnisse. Mir kommt das K....n, denke ich an die zu erwartenden blöden Diskussionen nach der Sonntagswahl.
Wo bleibt die Menschlichkeit, Liebe und das Vertrauen zu einander????

Gruß LO-D



zuletzt bearbeitet 26.03.2011 10:06 | nach oben springen

#4

RE: Meine Gedanken zum Wochenende

in Themen vom Tage 26.03.2011 13:01
von P3 | 357 Beiträge

Peters Gedanken sind es allemal wert, über die Zusammenhänge nachzudenken. Lybien und Japan sind zwei verschiedene Sachverhalte, die aber gemeinsame Wurzeln haben. Die menschlichen Trägödien hat der Mensch selbst verursacht. Daß eine Naturkatastrophe der Auslöser für das furchtbare Leid in Japan war, soll nicht darüber hinwegtäuschen, das der Mensch hier elementare Fehler begangen hat. Im weltweiten Wettbewerb um die wirtschaftliche Vormachtstellung, der kaum zu stillende Hunger nach Rohstoffen und Energie, lässt den Menschen immer unmenschlicher werden. Risiken sind bekannt, werden aber toleriert, in prall gefüllten Supermärkten denkt der Mensch nicht über Hintergründe nach. Da es in Lybien riesige Erdölvorräte gibt, lässt vermuten, daß es bei diesem Krieg nicht nur um die Errichtung einer Demokratie geht, hier stehen auch knüppelharte wirtschaftliche Interessen im Vordergrund. Ohne Rohöl und Enerie geht jede Volkswirtschaft in die Knie, das Streben danach, lässt den Menschen an seine Grenzen stossen, hier macht er Fehler, furchtbare Fehler ! In zerstörten Landschaften kann man nicht leben, es wird unendlich schwer, unseren Enkeln die Ursachen zu erklären. Und der Preis für eine Erdbeere im Winter ist zu hoch.
Meine Gedanken sind an diesem Wochenende bei den Menschen in Lybien und Japan, ich bin guter Hoffnung, daß die Opfer einen großen Teil der Menschheit wachrütteln und an den Verstand apellieren, die Proteste gegen Atomstrom sind ein kleiner Anfang.

Gruß
P3


Wo viel Freiheit, ist viel Irrtum, doch sicher ist der schmale Weg der Pflicht.


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#5

RE: Meine Gedanken zum Wochenende

in Themen vom Tage 26.03.2011 13:03
von Corres | 271 Beiträge

Eine Revolution zu exportieren mit Waffengewalt funktioniert nicht.
Krieg ist die Fortsetzung von Politik mit anderen Mitteln - mit Gewalt.
Kriege werden von Menschen gemacht und können von Menschen verhindert werden,
wenn sie miteinader reden, anstatt aufeinander zu schießen.
Sollen doch die Politiker parlamentsweise selbst in ihre von ihnen angezettelten Kriege ziehen und aufeinander schießen, oder in einen Boxring steigen und sich gegenseitig in die Fre..e hauen, bis einer liegen bleibt,
anstatt die Völker in tödlicher Absicht aufeinander zu hetzen. Die Völker würden dabei zuschauen können
und sich nicht gegenseitig abschlachten müssen.
Vielleicht würden sie dann ihre Hirne einsetzen, anstatt ihre Waffen,
wenn es um das Eigentum anderer Völker geht, an dem sie Diebstahl begehen wollen.

Wollen wir den Menschen in Japan eine schnelle Linderung ihrer Not wünschen
und für Lybien hoffen, dass es den Menschen dort erspart bleibt,
keine oder zumindest wenige zivile Opfer zu beklagen.


Allen ein schönes Wochenende
wünscht der Corres, der ab und an auch mal träumen darf.


Ich bin verantwortlich für das, was ich sage - nicht für das, was du verstehst.


zuletzt bearbeitet 26.03.2011 13:35 | nach oben springen

#6

RE: Meine Gedanken zum Wochenende

in Themen vom Tage 26.03.2011 17:24
von turtle | 6.961 Beiträge

Aus der Spiegel am 9.12. 2007
Präsident Nicolas Sarkozy will Gaddafi am Nachmittag sowie erneut am Mittwoch im Elysée-Palast in Paris empfangen. Nach Angaben seines Sohns Seif al-Islam al-Gaddafi will der Revolutionsführer Waffen, Atomtechnologie sowie Airbus-Flugzeuge kaufen. Es geht um Wirtschaftsverträge in Milliardenhöhe, unter anderem auch um den geplanten Bau eines Atomkraftwerks in Libyen. Bei seinem Besuch will Gaddafi - der jahrzehntelang weltweit geächtet war - auch mit französischen Abgeordneten sprechen.
Sarkozy hatte den libyschen Revolutionsführer einen Tag nach der Freilassung von fünf bulgarischen Krankenschwestern im Sommer in Tripolis besucht und mit ihm unter anderem den Kauf von Raketen und eines Atomkraftwerks vereinbart. Es ist der erste Frankreich-Besuch von Gaddafi seit 34 Jahren.
Auf dem Europa-Afrika-Gipfel in Lissabon verteidigte Sarkozy den Besuch Gaddafis gegen Kritik. "Ich habe kein Problem, mich mit Gaddafi zu treffen, der die Opfer von Lockerbie entschädigt, dessen Geheimdienste mit westlichen Diensten zusammenarbeiten
Allerdings sorgte Gaddafi in Lissabon mit einiegn Äußerungen für Unmut. zum beispiel mit dieser: "Die Supermächte verstoßen gegen das internationale Recht. Da ist es nicht verwunderlich, dass die Schwachen zum Terrorismus greifen", sagte er.
Ursprünglich war sein Besuch für die Dauer von drei Tagen angekündigt. Gaddafi, der den offiziellen Titel "Revolutionsführer" führt, hat die Reise jedoch verlängert. Er übernachtet in der offiziellen Gästeresidenz des Staatspräsidenten in der Nähe des Elysée-Palastes. Aus Respekt für die "Wüstentradition" werde für Gaddafi ein Beduinenzelt im Garten errichtet, teilte Sarkozys Sprecher David Martinon mit.


War gerade dieser Sarkozy nicht der Erste der militärisch eingegriffen hat?
Er war der Erste der die so genannte Exil Regierung anerkannt hat. Mir fehlt da die Glaubwürdigkeit.
Muss dabei an die französische Geschichte denken. Da gab es doch schon einmal einen kleinen Franzosen dessen Wurzeln auch nicht aus Frankreich stammten. Möchte da wer mit wem verglichen werden?
Gegen Naturkatastrophen sind wir Menschen machtlos! Aber in Fukushima wurde auch jahrelang geschlampt, natürlich ging es dabei um Kosten und somit um Profitgier! Das wollte ich anprangern.
Wenn es um Ausbeutung der Erde oder der Menschen geht hat auch immer nur der Profit gezählt. Das Individuum im Einzelnen hat doch nie gezählt. Ich glaube einfach nicht das unter den Deckmantel der Humanität ,abgefeuerte Raketen die Lösung sind.
Afghanistan, Irak, Libyen jetzt ,Korea, Vietnam vorher nur um einige zu nennen. Das alles macht mich nachdenklich ,und so richtig fehlt mir der Glaube an den Gründen ,die als Rechtfertigung dienen sollen!
Das alles sollte mein Beitrag mit aussagen!
Gruß Peter(turtle)


zuletzt bearbeitet 26.03.2011 17:25 | nach oben springen

#7

RE: Meine Gedanken zum Wochenende

in Themen vom Tage 27.03.2011 21:08
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von LO-driver
Deine Gedanken sind auch meine, was die Menschheit auf diesen Planeten immer wieder anstellt, ist zum Haareraufen. In Erwartung eines Enkels sind mir
diese Fragen der Menschheit um so Grausammer. Die Zukunft dieses Planeten scheint in Richtung Abgrund zu laufen. Alles dreht sich nur noch um
Geld und Machtverhältnisse. Mir kommt das K....n, denke ich an die zu erwartenden blöden Diskussionen nach der Sonntagswahl.
Wo bleibt die Menschlichkeit, Liebe und das Vertrauen zu einander???? Gruß LO-D



Gute Wuensche zum Wochenanfang
Die Not in der Welt in den Hungerzonen und Entwicklungsgebieten ist gross und eine soziale Herausforderung, die weiterhin schier unueberwindbar erscheint. Mutlos stehen wir davor. Wir koennen mit den Lebensmitteln nicht an die Auslieferungspunkte kommen heisst es. die Hilfesuchenden und Hungernden sind wie Haustiere abgerichtet auf unsere Hilfe zu warten. Nachdem wir ihre Kultur kaputt gemacht haben, die ihnen ein tausendjaehriges Bestehen ermoeglichte, haben wir es nicht geschafft diese Menschen, teilweise bis auf's Blut ausgebeutet, auf ein eigenstaendiges Leben vorzubereiten und ihnen eine Basis zu schaffen, nicht auf unserer 'Hilfe' angewiesen zu sein. Wir kommen nicht an die Hungernden? Die Tiefen des Meeres koennen wir erforschen, die hoechsten Berge und tiefsten Dschungel, nach den Sternen greifen wir weiterhin, aber 'wir koennen nicht an die Auslieferungspunkte gelangen.' Wohl wissen wir, wie eine Spinne im Weltraum reagiert. Wir haben nur noch nicht begriffen, dass eine Spinne gar nicht in den Weltraum will. Stiftungen und Hilfsorganisationen, mit eingeschlossen die grossen kirchlichen Institutionen, das rote Kreuz, sitzen auf den Spenden, siehe Haiti. Aber auch dort: die Menschen haben es buchstaeblich nicht in der Hand, selbst etwas an ihrem Dilemma zu veraendern - sie haben es nie gelernt. WIR haben es ihnen nicht beigebracht. In diesem Moment hungern eine Milliarde Menschen, haben kein sauberes Wasser zu trinken. Der Marschall Plan konnte nur deshalb gelingen, weil die Deutschen selbst Steine klopften und sich mit der Hilfe vornahmen, ihr Leben und ihr Land wieder aufzubauen.
25 Millionen Menschen sind SEIT 1945 in hunderten von Kriegen umgekommen auf diesem Planten, Kriege, die unbeachtet bleiben und kaum im Mittelpunkt stehen, weil sie fuer die Profitgeier bis auf die Waffenlieferungen unwichtig sind.
Stehen wir wieder fassungslos vor Libyen. Selbstgemachte Leiden. Wir, die grossen Industriestaaten, haben diese Fanatiker und auch die Diktatoren selbst gezuechtet und geduldet, sie ausgebildet und sie beliefert mit todbringenden Mitteln, sprich Waffen und das know how.
Japan. Klein und demuetig kann ich mir nur vorkommen wenn ich diese Menschen betrachte und wie sie ihr Leid ertragen. Ihre unendliche Geduld, keine Uebergriffe, keine Gewalt, keine Einbrueche in andere Haeuser um noch etwas zu ergatten, ihr Zusammengehoerigkeitsgefuehl. (Hier muss nur ein Tag Stromausfall sein und die Hoelle ist los). Das Ertragen des Leids, des eigenen und das der anderen. Das Respektieren und die Hoeflichkeit gegenueber jedem anderen Menschen, das auch in normalen Zeiten eine unglaubliche Tugend ist. Hilfe oder nicht, die Japaner werden deshalb wieder aus diesem Elend herauskommen in dem sie sich befinden. Anderes Elend sehe ich seit fuenfzig Jahren, in Laendern in denen Menschen auf gelbem Strand an kristallklarem Wasser liegen und ueberhaupt keine Ahnung haben wie das Elend aussieht unweit der Touristenzentren, das nicht besser wird, sondern zunimmt.
"I have a dream".... sagte Martin Luther King jr. Er sagte auch, 'wir koennen nicht alleine diesen Weg gehen, aber wir koennen auch nicht mehr umkehren'.................. und, mehr als damals sitzen wir alle in einem Boot.
Wir sollten nicht aufgeben an etwas zu glauben, das wir fuer richtig halten. Auch wenn wir weder die Mittel noch die Macht haben, diese Dinge politisch wirklich zu veraendern. Geben wir auf zu traeumen, vergewaltigen wir uns selbst und koennen nie gluecklich werden. Auch wenn wir Menschen glauben das Groesste gemeinhin auf diesem Erdboden zu sein, wir sind es nicht. Die Natur und auch die Tierwelt beweisen es uns immer wieder. Jedoch, ein bisschen traeumen schadet nicht, aber ein bisschen mehr Zufriedenheit fuer das was man hat, anstatt immer mehr zu wollen, das schadet auch nicht!
Diese Welt ist wunderschoen! Und, die Menschen sind auch nicht von Grund auf schlecht. Ein kleines Laecheln, eine nette Geste diese Woche, kann manchmal Wunder wirken und andere dazu veranlassen, etwas netter mit dem Mitmenschen umzugehen, gleichgueltig wer er oder sie ist! Kakteen zeigen oftmals die herrlichsten Blueten.
Wir hatten bereits Temperaturen um die 27 Grad, gestern Nacht bekam das noerdliche Tiefdruckgebiet Oberhand und es ist weiss hier heute Morgen! Die Sonne frisst den Schnee schon wieder, in diesem Sinne, wuensche ich Euch eine schoene und angenehme Woche. Leider bin ich durch das eigene kleine Leid im eigenen Hause zeitlich angebunden zur Zeit und mus Prioritaeten setzen, wenn ich Zeit habe, schaue ich wieder herein.
liebe Gruesse, Larissa


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