#41

RE: Der Duft der DDR

in Leben in der DDR 24.03.2011 22:04
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Ach stimmt ja, sauren Regen gab es ja nicht in Westdeutschland und Baumsterben auch nicht und auch keine großen Chemie- und andere Industriezweige, welche in den 50er, 60er und 70er Jahren ja schon immer diese hochwirksamen Filter in ihren Abgasanlagen hatten. Und geheizt mit Öl und Steinkohle wurden die Einfamilienhäuser dort ja auch nicht!


zuletzt bearbeitet 25.03.2011 13:56 | nach oben springen

#42

RE: Der Duft der DDR

in Leben in der DDR 24.03.2011 22:07
von SEG15D | 1.127 Beiträge

@GZB1
Naja, also sowohlÖl als auch Steinkohle hatte keine relevante Schwefelkomponente im Abgas....das konnte nur die Braunkohle....
Gruß SEG15D



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#43

RE: Der Duft der DDR

in Leben in der DDR 24.03.2011 22:10
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Zitat von SEG15D
@GZB1
Naja, also sowohlÖl als auch Steinkohle hatte keine relevante Schwefelkomponente im Abgas....das konnte nur die Braunkohle....
Gruß SEG15D



Stimmt ja, deshalb waren die Städte in der Bundesrepublik ja auch alles Luft-Kurorte.

Wie war das damals mit dem Smogalarm???

"...Wintersmog in Deutschland
Auch im Ruhrgebiet kam es im Jahr 1962 zu einer ernsten Smoglage mit über 150 Todesopfern.[2] Smogalarm der Stufe I wurde dort erstmals am 17. Januar 1979 ausgelöst.[3] Aufgrund einer ausgeprägten Inversionswetterlage musste sechs Jahre später, am 18. Januar 1985, für das westliche Ruhrgebiet, zum ersten Mal in der Bundesrepublik Deutschland, Smogalarm der Stufe III, verbunden mit Fahrverboten für den Privatverkehr und Einschränkungen für die Industrie, ausgelöst werden.[4][5]..."
Quelle: Wiki


zuletzt bearbeitet 24.03.2011 22:18 | nach oben springen

#44

RE: Der Duft der DDR

in Leben in der DDR 24.03.2011 22:31
von Corres | 271 Beiträge

Zitat von Gert

Zitat von Pitti53

Zitat von Gert
also besonders im Winter fiel mir auf, wenn ich in Wartha die GüSt an der Autobahn passiert hatte, so etwa in Höhe der Wartburg auf der Autobahn hatte ich diesen unvergleichlichen Mix von 2-Takter Abgasen und Hausbrandabgasen aus den Braunkohlebriketts in der Nase.

Da wusste ich war drin, in der DDR, es war nicht zu überriechen.

Gruß Gert[hallo]



ach und im Westen hat man das nicht gerochen?[denken]

war die Grenze sooo hoch ,das keine Düfte durchkamen?





Entschuldige Pitti, aber in dieser Beziehung hast du wirklich keinen blassen Schimmer. Erstens hatten wir keine Zweitakterfahrzeuge von ein paar Mofas und Rasenmähern abgesehen und die liefen im Winter bekanntlich nicht.
Zweitens hat kein Mensch im Westen mit diesen minderwertigen Braunkohlenbriketts geheizt. Große Wohnblöcke waren an Fernheizwerke angeschlossen, Einfamilienhäuser wie meines heizten mit z.B russischen Erdgas. Das ist die sauberste Verbrennung die man sich vorstellen kann, keinerlei Geruchsbelästigung. So war das. Deswegen roch es auch nicht in der Atemluft bei uns im Winter so grässlich.

Gruß Gert





Na, lieber Gert, da bist Du aber nicht auf dem Laufenden (siehe rot markierte Stelle),
denn gerade hier in der Lausitz in den wenigen modernen Brikettfabriken wurden bis zur politischen Wende Export-Braunkohlenbriketts in sehr guter Qualität hergestellt und automatisch in handliche 5 kg -Tüten verpackt und auch zu Bündelbriketts (Briketts zu Büdeln geschnürt) zügeweise per Eisenbahnwaggon gen Westen gekarrt und dort verkauft - ich nehme mal an zum heizen dort, wozu auch sonst, oder haben die West-Kühe Briketts gefressen?. In der DDR wurden diese Briketts nicht verkauft. Hier gab es nur lose Briketts, die vom Kohlenhändler geliefert oder in der Brikettfabrik selbst abzuholen waren - ohne Bezugscheine und in gewünschter Menge. Die Lausitzer Braunkohle war qualitativ viel besser, als die aus den mitteldeutschen Tagebauen, denn dort gab es ausschließlich nur salzhaltige Kesselkohle mit großen Sand-Anteilen für Kraftwerke und für minderwertige Briketts - wogegen die im Lausitzer Revier geförderte Rohbraunkohle wegen ihres sehr hohen Brennwertes auch zur Herstellung von BHT-Koks (Braunkohlenhochtemperaturkoks) zur Verhüttung von Stahl mit eingesetzt wurde, wegen des Mangels an Steinkohlenkoks.
Beim Verbrennen der Lausitzer Briketts roch der Qualm jedoch nicht nach Lavendel.

Gruß vom Corres


Ich bin verantwortlich für das, was ich sage - nicht für das, was du verstehst.


zuletzt bearbeitet 24.03.2011 22:43 | nach oben springen

#45

RE: Der Duft der DDR

in Leben in der DDR 24.03.2011 22:41
von vs1 (gelöscht)
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Zitat von S51

Zitat von Backe
der Duft der DDR war besonders aromatisch im Raum Halle,Merseburg,Bitterfeld ...



Halle? Da fällt mir sofort Buna/Schkopau ein. Das war ein richtig beißender Geruch und Geschmack nach schmorendem Gummi.
Merseburg? Ging eigentlich. Verwandte von mir wohnen westwärts von Merseburg. Wir konnten nicht klagen. Nur den Lärm der Tagebaue konnte man halt zu fast jeder Zeit hören.
Bitterfeld? Das war eigentlich noch harmlos. Nur dieser merkwürdige Staub hatte etwas deprimierendes. Grauer als grau. Binnen kurzem sah alles gleich aus. Als ob die Welt mit einem Mal nur noch schwarz-weiß wäre. Pouch, ganz in der Nähe von Bitterfeld war geruchsmäßig viel schlimmer. Vor allem so undefinierbar, fast wie Entwicklerbad aber ungleich intensiver.
Den Braunkohlegeruch gibt es immer noch und auf dem Lande irgendwie immer mehr. Der ist nicht wegzukriegen.




ich damals oft an der raststätte "Bäumchen" ne pause eingelegt und konnte dort gutes essen genießen.
nach der pause ging es weiter in richtung halle, auf der 91.
leuna war aus meiner sicht die hölle. entlang der 91 verlief ja auch das werk und alle hundert meter gab es einen anderen undefinierbaren geruch, echt übel.
wenn ich früh mal dort in richtung leipzig fuhr, standen in buna ab und an leuchtfeuer (brennende tonnen) an den kreuzungen und einmal war ich zum anliefern in buna.
am tor bekam ich nen helm verpasst, den ich auch bis zur abmeldung nicht abnahm. überall zischte und dampfte es, standen pfützen mit flüssigkeiten ... mir war nicht wohl dabei.

guter duft der ddr?
patras und den gab es nur im exquisit laden.

gruß vs


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#46

RE: Der Duft der DDR

in Leben in der DDR 24.03.2011 22:51
von icke-ek71 (gelöscht)
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hallo gzb1,sage mal wo kommst du denn her,dein berliner wappen in deinem bild kann doch nur ein witz sein!!wenn du ein ostberliner bist dann mußt du doch gesehen haben was in unserer stadt mit dem umweltschutz geschehen ist!!!wer was angeprangert hat ist ein gegner gewesen und mußte mit repressalien der staatlichen organe rechnen!!warst du blind??oder warst du nur däml...ch??denke mal an das kraftwerk klingenberg das mit steinkohle gefeuert wurde..ich habe da gelernt..ein weißes hemd brauchtest du nicht anziehen..das war in kurzer zeit mit schwarzen punkten versehen..aber auch so...alles wurde in die flüsse gekippt..auch öl...hauptsache es war weg..das hat doch niemanden interessiert..umweltschutz und ddr..das war etwas was nicht in dem rahmen des sozialistischen staates passte..prouktion in höchstleistung das war eher das ziel..egal unter welchen mitteln!!gruß vom ehemaligen ostberliner icke


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#47

RE: Der Duft der DDR

in Leben in der DDR 24.03.2011 23:39
von icke-ek71 (gelöscht)
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und noch was gzb1 in westberlin gab es smogalarm..aber bei uns nicht....das muß wohl an der mauer gelegen haben!!im osten ging alles seinen geregelten gang..da war alles in ordnung!!!wir hatten keine umweltschädigen stoffe in der luft.!!nur die da in der selbstständigen einheit westberlin!!!da gehört eine beschallung vom feinsten zu um sowas zu glauben!!berliner sind eigendlich pfiffig...das sagt man uns eigendlich nach!!!


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#48

RE: Der Duft der DDR

in Leben in der DDR 24.03.2011 23:47
von S51 | 3.733 Beiträge

[quote="icke-ek71"]...in westberlin gab es smogalarm..aber bei uns nicht....das muß wohl an der mauer gelegen haben!!...[quote]

Das lag sicher an der Filterwirkung des Betons.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#49

RE: Der Duft der DDR

in Leben in der DDR 25.03.2011 00:17
von icke-ek71 (gelöscht)
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hi s51 genau..im osten war man durch den beton an der mauer vor allen negativen umwelteinflüssen gefeilt!!da lebten wir gesund und wir hatten eine heile welt..wie unsere staatsführung uns das vorbetete!!jetzt weis ich das alles schwachsinn war was die da zwei kilometer vom antifaschistischen schutzwall war!!arme westberliner..im osten war es viel gesunder!!da wurden dächer noch mit wellasbest gedeckt!! und smog das wort gab es doch gar nicht..das war rias propaganda!!man was waren das für zeiten!!gruß icke


zuletzt bearbeitet 25.03.2011 00:21 | nach oben springen

#50

RE: Der Duft der DDR

in Leben in der DDR 25.03.2011 07:22
von bendix | 2.642 Beiträge

Zitat von icke-ek71
hallo gzb1,sage mal wo kommst du denn her,dein berliner wappen in deinem bild kann doch nur ein witz sein!!wenn du ein ostberliner bist dann mußt du doch gesehen haben was in unserer stadt mit dem umweltschutz geschehen ist!!!wer was angeprangert hat ist ein gegner gewesen und mußte mit repressalien der staatlichen organe rechnen!!warst du blind??oder warst du nur däml...ch??denke mal an das kraftwerk klingenberg das mit steinkohle gefeuert wurde..ich habe da gelernt..ein weißes hemd brauchtest du nicht anziehen..das war in kurzer zeit mit schwarzen punkten versehen..aber auch so...alles wurde in die flüsse gekippt..auch öl...hauptsache es war weg..das hat doch niemanden interessiert..umweltschutz und ddr..das war etwas was nicht in dem rahmen des sozialistischen staates passte..prouktion in höchstleistung das war eher das ziel..egal unter welchen mitteln!!gruß vom ehemaligen ostberliner icke


Hallo @icke,
erstens möchte ich dich darauf hinweisen anderen User mit mehr Respekt zu begegnen!,

zweitens wurde Öl nicht einfach so "in die Flüsse gekippt",als gelernter DDR-Bürger solltest Du wissen das so gut wie alles knapp war,so auch Öl,auch wenn es zum Großteil aus Freundesland kam.
Altöl wurde gesammelt und durch Separierung und spezielle Verfahren unter Zusetzung von Additiven zu Zweitraffinaten aufbereitet (eine noch heute gängige Praxis),pro gesammelten Liter Altöl bekam man 12 Pfennige,wenn ich mich recht erinnere.
Heute gibt es für 1 Tonne(1000Kg) Altöl 20-25 Euro.
http://www.motorlexikon.de/?I=5632&R=R
Mit dem Umweltschutz in der DDR hast Du recht,das war ein schlimmer und mitunter nicht gut zu machender Fehler,leider ist es heute in vielen Ländern nicht besser.

Gruß bendix


Das Zufriedene ist leise,das Unzufriedene ist laut.
Gefreiter der Grenztruppen -1980 GAR 40 Oranienburg/Falkensee-GR 34 Groß-Glienicke 1981-1982
zuletzt bearbeitet 25.03.2011 07:24 | nach oben springen

#51

RE: Der Duft der DDR

in Leben in der DDR 25.03.2011 07:55
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Corres

Zitat von Gert

Zitat von Pitti53

Zitat von Gert
also besonders im Winter fiel mir auf, wenn ich in Wartha die GüSt an der Autobahn passiert hatte, so etwa in Höhe der Wartburg auf der Autobahn hatte ich diesen unvergleichlichen Mix von 2-Takter Abgasen und Hausbrandabgasen aus den Braunkohlebriketts in der Nase.

Da wusste ich war drin, in der DDR, es war nicht zu überriechen.

Gruß Gert[hallo]



ach und im Westen hat man das nicht gerochen?[denken]

war die Grenze sooo hoch ,das keine Düfte durchkamen?





Entschuldige Pitti, aber in dieser Beziehung hast du wirklich keinen blassen Schimmer. Erstens hatten wir keine Zweitakterfahrzeuge von ein paar Mofas und Rasenmähern abgesehen und die liefen im Winter bekanntlich nicht.
Zweitens hat kein Mensch im Westen mit diesen minderwertigen Braunkohlenbriketts geheizt. Große Wohnblöcke waren an Fernheizwerke angeschlossen, Einfamilienhäuser wie meines heizten mit z.B russischen Erdgas. Das ist die sauberste Verbrennung die man sich vorstellen kann, keinerlei Geruchsbelästigung. So war das. Deswegen roch es auch nicht in der Atemluft bei uns im Winter so grässlich.

Gruß Gert





Na, lieber Gert, da bist Du aber nicht auf dem Laufenden (siehe rot markierte Stelle),
denn gerade hier in der Lausitz in den wenigen modernen Brikettfabriken wurden bis zur politischen Wende Export-Braunkohlenbriketts in sehr guter Qualität hergestellt und automatisch in handliche 5 kg -Tüten verpackt und auch zu Bündelbriketts (Briketts zu Büdeln geschnürt) zügeweise per Eisenbahnwaggon gen Westen gekarrt und dort verkauft - ich nehme mal an zum heizen dort, wozu auch sonst, oder haben die West-Kühe Briketts gefressen?. In der DDR wurden diese Briketts nicht verkauft. Hier gab es nur lose Briketts, die vom Kohlenhändler geliefert oder in der Brikettfabrik selbst abzuholen waren - ohne Bezugscheine und in gewünschter Menge. Die Lausitzer Braunkohle war qualitativ viel besser, als die aus den mitteldeutschen Tagebauen, denn dort gab es ausschließlich nur salzhaltige Kesselkohle mit großen Sand-Anteilen für Kraftwerke und für minderwertige Briketts - wogegen die im Lausitzer Revier geförderte Rohbraunkohle wegen ihres sehr hohen Brennwertes auch zur Herstellung von BHT-Koks (Braunkohlenhochtemperaturkoks) zur Verhüttung von Stahl mit eingesetzt wurde, wegen des Mangels an Steinkohlenkoks.
Beim Verbrennen der Lausitzer Briketts roch der Qualm jedoch nicht nach Lavendel.

Gruß vom Corres





hallo Corres, die Mengenbezeichnung keinist vielleicht etwas übertrieben. Es kann sein, dass vielleicht in ländlichen Gebieten noch ein paar Kohleöfen herumstanden. Aber in meiner Umgebung ( Großstadt ) habe ich auch bei Freunden nie einen Kohleofen gesehen.Die Häuser in meiner Stadt sind fast alle nach 1945 aufgebaut ( nach dem Krieg alles platt) und da hat man zunächst mit Öl, später mit Gas geheizt. Du spürst in der Luft im Winter vom Hausbrand keine Geruchsbelästigung. Etwas anderes sind die Autos. Sie haben in den 70 er und 80er Jahren so zugenommen, dass es mitunter Smogalarm gab.Das ist richtig. Also Luftkurorte sind unsere Städte auch nicht.

Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#52

RE: Der Duft der DDR

in Leben in der DDR 25.03.2011 08:10
von turtle | 6.961 Beiträge

Bin erstaunt das noch niemand die Pleiße in Leipzig erwähnt hat! Die hatte einen ganz eigenen Geruch.Bei ungünstigem Wind war der Gestank fast unerträglich! (und so heimlich,still und leise schwimmt die Scheiße in der Pleiße) Das war unser Spruch damals.


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#53

RE: Der Duft der DDR

in Leben in der DDR 25.03.2011 10:14
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Mein lieber icke-ek71,

erstmal möchte ich mich für deine wohlfeilen Worte bedanken. Als waschechtem Berliner gehen mir diese am A.... vorbei.

Wenn du meine Beiträge richtig lesen würdest hättest du erkannt, dass ich nicht die Umweltverschmutzung in der DDR negiert habe, sondern das leidige schwarz-weiß Denken und die Beiträge dazu in dieser Frage ( DDR-BRD ) kritisiert habe.

So long!

PS: und wenn ich mir heute so manche Müll- und Umweltskandale ansehe, sind wir noch lange nicht im grünen Paradies.
Grund: der Profit!


zuletzt bearbeitet 25.03.2011 12:21 | nach oben springen

#54

RE: Der Duft der DDR

in Leben in der DDR 25.03.2011 19:40
von RalphT | 878 Beiträge

Zitat
war das nicht " Pitralon" Bendix.



Jetzt muss ich nochmal zu den edlen Düften zurück. Dazu mal eine Frage: Gab es diese Düfte damals auch im Westen? Ich überlege schon die ganze Zeit hin und her. Bin mir aber nicht sicher, ob das Duftzeug bei uns damals auch in den Regalen stand.


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#55

RE: Der Duft der DDR

in Leben in der DDR 25.03.2011 19:47
von Greso | 2.377 Beiträge

Das Ding war mal der DDR Duft,Gepresstes ddr Geld.
Noch zum verfeuern gut..
Gruß Greso

Angefügte Bilder:
Geld ddr 003.JPG

zuletzt bearbeitet 25.03.2011 19:49 | nach oben springen

#56

RE: Der Duft der DDR

in Leben in der DDR 25.03.2011 19:54
von Greso | 2.377 Beiträge

Zitat von RalphT

Zitat
war das nicht " Pitralon" Bendix.



Jetzt muss ich nochmal zu den edlen Düften zurück. Dazu mal eine Frage: Gab es diese Düfte damals auch im Westen? Ich überlege schon die ganze Zeit hin und her. Bin mir aber nicht sicher, ob das Duftzeug bei uns damals auch in den Regalen stand.




Pitralon,gab es auch im Westen .
Greso


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#57

RE: Der Duft der DDR

in Leben in der DDR 27.03.2011 22:35
von wosch (gelöscht)
avatar

Hallo Turtle, irgendwan in diesem Forum hatte ich die "Pleisse" schon mal erwähnt. Ich vergesse nie als ich zum 2.Turn und Sportfest in Leipzig war war diese Flüsschen eine dunkelrote und stinkende Brühe. Bis mir ein Leipziger sagte, daß es sich um den besagen Fluß handelte, glaubte ich Allen ernstes, es wäre ein Abwassergraben eines Chemie-Betriebes. Ich glaube das war 1956.
Schönen Gruß aus Kassel.


nach oben springen

#58

RE: Der Duft der DDR

in Leben in der DDR 28.03.2011 00:20
von icke-ek71 (gelöscht)
avatar

hallo gzb1,bin auch ein waschechter berliner...1949 in berlin geboren..meine eltern blos um die waschechtigkeit zu bewweisen sind auch in berlin geboren!!wenn du den rummelsburger see kennen solltest..da war unser plattenwerk...eine kloake vom feinsten..sogar dieselameisen wurden da versenkt..der beton der aus den trudelbechern wieder retour kam wurde in den see gekippt..der müggelsee war zu ddr zeiten verdreckt..so wie auch die spree..jetzt bleibe mal ganz ruhig im fahrwasser..wir hatten unsere eigenen probleme mit der umweltverschmutzung..da brauchten wir nicht in den westen zu sehen..noch mal was ich kannte den ddr umweltschutzminister persönlich..wir hatten probleme die eigentlich in der damaligen zeit nicht schnell zu lösen waren!!gi


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#59

RE: Der Duft der DDR

in Leben in der DDR 28.03.2011 07:30
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Schlimm genug @icke-ek71 !

ich wollte darauf hinweisen, dass Umweltverschutzung bis Anfang der 80er Jahre, bis zum Aufkommen der Grünen in Westeuropa (warum wohl), kein Sonderphänomen der DDR war. Erst danach ist im Westen etwas mehr darauf geachtet worden. Da meine Eltern einen Kleingarten in Alt-Stralau hatten, kenne ich die Zustände am Rummelburger See etwas.

Dann haben deine Kollegen mit dafür gesorgt, das ich dort nicht baden gehen sollte!

PS: Übrigens, meine Großeltern waren auch schon Berliner.


zuletzt bearbeitet 28.03.2011 11:22 | nach oben springen

#60

RE: Der Duft der DDR

in Leben in der DDR 28.03.2011 11:30
von VNRut | 1.486 Beiträge

Zitat von wosch
Hallo Turtle, irgendwan in diesem Forum hatte ich die "Pleisse" schon mal erwähnt. Ich vergesse nie als ich zum 2.Turn und Sportfest in Leipzig war war diese Flüsschen eine dunkelrote und stinkende Brühe. Bis mir ein Leipziger sagte, daß es sich um den besagen Fluß handelte, glaubte ich Allen ernstes, es wäre ein Abwassergraben eines Chemie-Betriebes. Ich glaube das war 1956.
Schönen Gruß aus Kassel.



1956 (2.–5. August) war das II. Deutsches Turn- und Sportfest in Leipzig, ab 1969 waren es die Turn- und Sportfeste der DDR

http://de.wikipedia.org/wiki/Turn-_und_Sportfest_der_DDR
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Turnfest
http://www.ostprodukte-versand.de/produc...032&language=de

Grüße aus der Magdeburger Börde
VN_Rut


GKM - 05/05/1982 bis 28/10/1983 im GAR 40/1.Abk/2.Zug (Oranienburg 17556) & GR 34/1.Gk/2.Zug (Groß-Glienicke 85981)
Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit. (William Somerset Maugham, britischer Schriftsteller 1874 - 1965)
Ohne die Kälte und Trostlosigkeit des Winters gäbe es die Wärme und die Pracht des Frühlings nicht. (Ho Chi Minh)

http://www.starsofvietnam.net/
https://www.youtube.com/watch?v=OAQShi-3MjA
Gruß Wolle
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