#21

RE: Alleinerziehende Mütter, Uneheliche Kinder in der DDR

in Leben in der DDR 06.03.2011 21:03
von utkieker | 2.915 Beiträge

In meiner Klasse (1975) hatten wir eine 16 jährige Mutter, vor zwei Jahren hatten wir ein Klassentreffen. Mutter und Tochter sind nach wie vor wohl auf. Sie hat übrigens den Vater ihres Kindes später geheiratet und wenn sie nicht gestorben sind...
Manchmal werden Märchen doch wahr.

Gruß Hartmut


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#22

RE: Alleinerziehende Mütter, Uneheliche Kinder in der DDR

in Leben in der DDR 03.12.2013 17:02
von evelyn | 19 Beiträge

Zitat von Gast im Beitrag #5

In unserer Abteilung hatten wir eine Frau, Sie hatte sogar ein Tag im Monat frei. Wir oder man sagte in unseren Betrieb Waschtag dazu.


Das nannte man Haushaltstag. Gabs für verheiratete Frauen generell und für unverheiratete mit Kindern unter 18. Wurde bezahlt, aber ganz mies.


"Знал бы где упаду, подложил бы соломы."
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#23

RE: Alleinerziehende Mütter, Uneheliche Kinder in der DDR

in Leben in der DDR 03.12.2013 17:15
von Moskwitschka (gelöscht)
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Kleine Ergänzung - den Haushaltstag haben auch Frauen ab 40 erhalten, unabhängig von zu betreuenden Kindern unter 18 Jahren. In der Regel wurde bei Lohnempfängern der Durchschnittslohn gezahlt. Bei Angestellten fiel zwangsläufig die Durchschnittsberechnung des Gehaltes weg.

Ich hatte zufällig am 10. November 1989 Haushaltstag.

LG von der grenzgaengerin


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#24

RE: Alleinerziehende Mütter, Uneheliche Kinder in der DDR

in Leben in der DDR 03.12.2013 17:22
von evelyn | 19 Beiträge

Den Haustag für unverheiratete ohne Kinder gabs aber erst viel später. Und bezahlt wurde kein Durchschnitt sondern Tariflohn ohne Leistungszulage. Waren bei mir 1,75.

Zitat
(5) Für die durch den Hausarbeitstag ausfallende Arbeitszeit wird ein Ausgleich in Höhe des Tariflohnes gezahlt: Eine Abgeltung des Hausarbeitstages in Geld ist nicht zulässig.


"Знал бы где упаду, подложил бы соломы."
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#25

RE: Alleinerziehende Mütter, Uneheliche Kinder in der DDR

in Leben in der DDR 03.12.2013 17:42
von Moskwitschka (gelöscht)
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Na dann habe ich ja richtig Glück gehabt und die anderen Frauen in meinem Betrieb auch.

Mit dem Haushaltstag und dem Waschtag ist es schon eine heikle Sache. Den Begriff Waschtag lernte ich erst nach der Wende kennen, als man mir den AZV - Tag im Zusammenhang mit der Arbeitszeitverordnung für Beamte etc. erklärte. Ich solle mir das so wie den Waschtag in der DDR vorstellen, sagte mir meine damalige Chefin. Ich habe scheinbar ziemlich blöde aus der Wäsche geguckt - bis sie mir erklärte, wir hätten doch in der DDR den "Waschtag" von den Nationalsozialisten übernommen, wie so einiges andere doch auch. Na da war ich erst einmal platt.

LG von der grenzgaengerin


zuletzt bearbeitet 03.12.2013 17:44 | nach oben springen

#26

RE: Alleinerziehende Mütter, Uneheliche Kinder in der DDR

in Leben in der DDR 03.12.2013 18:03
von utkieker | 2.915 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #23
Kleine Ergänzung - den Haushaltstag haben auch Frauen ab 40 erhalten, unabhängig von zu betreuenden Kindern unter 18 Jahren. In der Regel wurde bei Lohnempfängern der Durchschnittslohn gezahlt. Bei Angestellten fiel zwangsläufig die Durchschnittsberechnung des Gehaltes weg.

Ich hatte zufällig am 10. November 1989 Haushaltstag.

LG von der grenzgaengerin

Ergänzung zur Ergänzung! Der Haushaltstag konnte auch aleinstehenden Männern über 40 gewährt werden. Wir hatten da einen Fall - ein Kollege hat bei einen tragischen Unglücksfall seine Frau verloren, ihm wurde die Möglichkeit eingeräumt, einen Haushaltstag in Anspruch zu nehmen. Hat wunderbar und völlig unbürokratisch geholfen!

Gruß Hartmut!


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#27

RE: Alleinerziehende Mütter, Uneheliche Kinder in der DDR

in Leben in der DDR 03.12.2013 18:07
von Mike59 | 7.942 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #25
Na dann habe ich ja richtig Glück gehabt und die anderen Frauen in meinem Betrieb auch.

Mit dem Haushaltstag und dem Waschtag ist es schon eine heikle Sache. Den Begriff Waschtag lernte ich erst nach der Wende kennen, als man mir den AZV - Tag im Zusammenhang mit der Arbeitszeitverordnung für Beamte etc. erklärte. Ich solle mir das so wie den Waschtag in der DDR vorstellen, sagte mir meine damalige Chefin. Ich habe scheinbar ziemlich blöde aus der Wäsche geguckt - bis sie mir erklärte, wir hätten doch in der DDR den "Waschtag" von den Nationalsozialisten übernommen, wie so einiges andere doch auch. Na da war ich erst einmal platt.

LG von der grenzgaengerin




Von den Nazis übernommen! Da haben wir es wieder - wurde echt Zeit das so etwas abgeschafft wurde.


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#28

RE: Alleinerziehende Mütter, Uneheliche Kinder in der DDR

in Leben in der DDR 03.12.2013 18:13
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #25
Na dann habe ich ja richtig Glück gehabt und die anderen Frauen in meinem Betrieb auch.

Mit dem Haushaltstag und dem Waschtag ist es schon eine heikle Sache. Den Begriff Waschtag lernte ich erst nach der Wende kennen, als man mir den AZV - Tag im Zusammenhang mit der Arbeitszeitverordnung für Beamte etc. erklärte. Ich solle mir das so wie den Waschtag in der DDR vorstellen, sagte mir meine damalige Chefin. Ich habe scheinbar ziemlich blöde aus der Wäsche geguckt - bis sie mir erklärte, wir hätten doch in der DDR den "Waschtag" von den Nationalsozialisten übernommen, wie so einiges andere doch auch. Na da war ich erst einmal platt.

LG von der grenzgaengerin




Hier liest sich dies aber etwas anders:
http://www.mdr.de/geschichte-mitteldeuts...aushalt124.html


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#29

RE: Alleinerziehende Mütter, Uneheliche Kinder in der DDR

in Leben in der DDR 03.12.2013 18:34
von Schuddelkind | 3.507 Beiträge

Zitat von Mike59 im Beitrag #27
Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #25
Na dann habe ich ja richtig Glück gehabt und die anderen Frauen in meinem Betrieb auch.

Mit dem Haushaltstag und dem Waschtag ist es schon eine heikle Sache. Den Begriff Waschtag lernte ich erst nach der Wende kennen, als man mir den AZV - Tag im Zusammenhang mit der Arbeitszeitverordnung für Beamte etc. erklärte. Ich solle mir das so wie den Waschtag in der DDR vorstellen, sagte mir meine damalige Chefin. Ich habe scheinbar ziemlich blöde aus der Wäsche geguckt - bis sie mir erklärte, wir hätten doch in der DDR den "Waschtag" von den Nationalsozialisten übernommen, wie so einiges andere doch auch. Na da war ich erst einmal platt.

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Von den Nazis übernommen! Da haben wir es wieder - wurde echt Zeit das so etwas abgeschafft wurde.


Den nicht, aber den 1.Mai als Feiertag! Äh, war der nicht auch Feiertag in der DDR..........


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zuletzt bearbeitet 03.12.2013 18:35 | nach oben springen

#30

RE: Alleinerziehende Mütter, Uneheliche Kinder in der DDR

in Leben in der DDR 03.12.2013 18:35
von Moskwitschka (gelöscht)
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Was liest sich beim MDR anders? Also wenn der Volksmund in der DDR den Haushaltstag "Waschtag " genannt hat, gehörte ich nicht zum Volk. Im übrigen galt der "Haushaltstag" in der Bundesrepublik nur in einigen Bundesländern.

LG von der grenzgaengerin


Krepp hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.12.2013 18:41 | nach oben springen

#31

RE: Alleinerziehende Mütter, Uneheliche Kinder in der DDR

in Leben in der DDR 03.12.2013 18:39
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.492 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #29
Zitat von Mike59 im Beitrag #27
Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #25
Na dann habe ich ja richtig Glück gehabt und die anderen Frauen in meinem Betrieb auch.

Mit dem Haushaltstag und dem Waschtag ist es schon eine heikle Sache. Den Begriff Waschtag lernte ich erst nach der Wende kennen, als man mir den AZV - Tag im Zusammenhang mit der Arbeitszeitverordnung für Beamte etc. erklärte. Ich solle mir das so wie den Waschtag in der DDR vorstellen, sagte mir meine damalige Chefin. Ich habe scheinbar ziemlich blöde aus der Wäsche geguckt - bis sie mir erklärte, wir hätten doch in der DDR den "Waschtag" von den Nationalsozialisten übernommen, wie so einiges andere doch auch. Na da war ich erst einmal platt.

LG von der grenzgaengerin




Von den Nazis übernommen! Da haben wir es wieder - wurde echt Zeit das so etwas abgeschafft wurde.


Den nicht, aber den 1.Mai als Feiertag! Äh, war der nicht auch Feiertag in der DDR..........


@Schuddelkind,
so kenne ich es auch(mit dem 1. Mai)

gruß h.


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#32

RE: Alleinerziehende Mütter, Uneheliche Kinder in der DDR

in Leben in der DDR 03.12.2013 19:53
von SET800 | 3.095 Beiträge

Hallo,
zum Thema alleinerziehend und/oder gescheiden eine praktische Frage mit sozialen Konsequenzen:
Egal bei wem der Eltern das/die Kinder verblieben, was bedeutete das finanziell und was bedeutete es in der Konsequenz sich neu mit oder ohne Trauschein neu zu verpartnern?

In der BRD ist es ja für Mütter ziemlich attraktiv sich
a) vom gut verdienen Vater der Kinder zu trennen
b) dann in Ehe oder wilder Ehe mit einem anderen Mann zusammenzuleben.
Es gibt Barunterhalt für die Kinder und wenn nicht wiederverheiratet noch lange Getrennt- oder Geschiedenenunterhalt.

Mit dem neuen Lover steht sich die Wildehepatchworkfamilie bei gleichem Bruttogehalt deutlich besser als wenn sie beim Kindsvater oder ExMann bliebe!

Und im Bereich ALG2/Hartz-IV gilt auch, der Lover vom Nachbarblock mit Einkommen oft zu Besuch ist finanziell besser als wenn er einzieht....



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#33

RE: Alleinerziehende Mütter, Uneheliche Kinder in der DDR

in Leben in der DDR 03.12.2013 20:06
von Schuddelkind | 3.507 Beiträge

Zitat von SET800 im Beitrag #32
Hallo,


In der BRD ist es ja für Mütter ziemlich attraktiv sich
a) vom gut verdienen Vater der Kinder zu trennen
b) dann in Ehe oder wilder Ehe mit einem anderen Mann zusammenzuleben.
Es gibt Barunterhalt für die Kinder und wenn nicht wiederverheiratet noch lange Getrennt- oder Geschiedenenunterhalt.

....


Lange.....naja....du bist wohl nicht auf dem neusten Stand:

Die Rechtslage zum Ehegattenunterhalt hat sich aber durch die Reform des Unterhaltsrechts, die am 1. Januar 2008 in Kraft getreten ist, geändert.

Es wird nun vom geschiedenen Ehegatten, der ein Kind betreuen muss, stärker gefordert, trotzdem erwerbstätig zu werden und sich, durch eigenes verdientes Geld, selbst über Wasser zu halten.

Nach der neuen Rechtslage kann ein Ehegatte für die Pflege und Betreuung eines gemeinschaftlichen Kindes von dem anderen Ehegatten Geschiedenenunterhalt (hier: in Form von Betreuungsunterhalt) für mindestens 3 Jahre ab der Geburt des Kindes verlangen (§ 1570 Absatz 1 Satz 1 BGB).

Dies bedeutet:

Bis zum 3. Geburtstag eines Kindes hat ein Geschiedener, der ein gemeinschaftliches Kind betreut, grundsätzlich Anspruch auf Betreuungsunterhalt.

Was nach dem 3. Geburtstag des Kindes geschieht, regelt das Gesetz folgendermaßen (§ 1570 Absatz 1 Sätze 2 und 3 BGB):

"Die Dauer des Unterhaltsanspruchs verlängert sich, solange und soweit dies der Billigkeit entspricht. Dabei sind die Belange des Kindes und die bestehenden Möglichkeiten der Kinderbetreuung zu berücksichtigen."


Das Familiengericht muss also in Fällen, in denen das Kind seinen 3. Geburtstag bereits gehabt hat, im Einzelfall ermitteln, ob es dem Geschiedenen zumutbar ist, nun, da das Kind schon 3 Jahre alt ist, eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen.

Falls das Gericht eine Zumutbarkeit annimmt, also eine Erwerbspflicht bejaht, weil etwa in dem Kindergarten in der Nähe der Wohnung des Geschiedenen ein Kindergartenplatz frei wurde, so hat der Geschiedene auch die Pflicht, sich einen Arbeitsplatz zu suchen und allein für sich zu sorgen.
http://www.recht-finanzen.de/contents/13...en-geschiedenen


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zuletzt bearbeitet 03.12.2013 20:06 | nach oben springen

#34

RE: Alleinerziehende Mütter, Uneheliche Kinder in der DDR

in Leben in der DDR 03.12.2013 20:13
von SET800 | 3.095 Beiträge

Hallo,
richtig und Bestätigung. Mit Säugling zum Lover, 3 Jahre vollen Unterhalt vom Ex, dann Arbeit SUCHEN ( und finden? ) ! Und da für 1 - 2 1/2 Jahre nach Rechtsprechung das neue Verhältnis noch nicht als "auf Dauer angelegt gilt" spielt dessen Einkommen keine Rolle....

Und später, der Vorteil der neuen Familie bleibt der Kindesunterhalt, der ist deutlich höher als der wegen Barunterhalt vom Ex nur halbe Kinderfreibetrag oder 1/2 Kindergled was nur wegfällt......

Wo Geld glitzert wird auch der Weg gegangen....



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#35

RE: Alleinerziehende Mütter, Uneheliche Kinder in der DDR

in Leben in der DDR 03.12.2013 20:29
von damals wars | 12.113 Beiträge

Für die aus der DDR geflohenen Väter war das Thema Kindesunterhalt erledigt.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#36

RE: Alleinerziehende Mütter, Uneheliche Kinder in der DDR

in Leben in der DDR 03.12.2013 21:04
von Grenzverletzerin | 1.182 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #35
Für die aus der DDR geflohenen Väter war das Thema Kindesunterhalt erledigt.


M. E. gab es da ein Abkommen. Die Gelder kamen auf Sperrkonten...vielleicht weiß da jemand Genaueres.


Unter Chemikern funktioniert die Evolution noch: Dumme Experimentierer werden natürlicherweise und rasch eliminiert.

Diskus303 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#37

RE: Alleinerziehende Mütter, Uneheliche Kinder in der DDR

in Leben in der DDR 03.12.2013 21:11
von Mike59 | 7.942 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #29
Zitat von Mike59 im Beitrag #27
Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #25
Na dann habe ich ja richtig Glück gehabt und die anderen Frauen in meinem Betrieb auch.

Mit dem Haushaltstag und dem Waschtag ist es schon eine heikle Sache. Den Begriff Waschtag lernte ich erst nach der Wende kennen, als man mir den AZV - Tag im Zusammenhang mit der Arbeitszeitverordnung für Beamte etc. erklärte. Ich solle mir das so wie den Waschtag in der DDR vorstellen, sagte mir meine damalige Chefin. Ich habe scheinbar ziemlich blöde aus der Wäsche geguckt - bis sie mir erklärte, wir hätten doch in der DDR den "Waschtag" von den Nationalsozialisten übernommen, wie so einiges andere doch auch. Na da war ich erst einmal platt.

LG von der grenzgaengerin




Von den Nazis übernommen! Da haben wir es wieder - wurde echt Zeit das so etwas abgeschafft wurde.


Den nicht, aber den 1.Mai als Feiertag! Äh, war der nicht auch Feiertag in der DDR..........


Das wurde auch Zeit, das der abgeschafft wird. Feiertage und Urlaub das wird sowieso vollkommen überbewertet. WIMRE hatte der 1. Mai einen anderen Ursprung - ich aber egal, weg damit.


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#38

RE: Alleinerziehende Mütter, Uneheliche Kinder in der DDR

in Leben in der DDR 03.12.2013 21:47
von SET800 | 3.095 Beiträge

Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #36

M. E. gab es da ein Abkommen. Die Gelder kamen auf Sperrkonten...vielleicht weiß da jemand Genaueres.




Hallo, aus der Frühzeit von BRD und DDR gab es bis zum Schluß auf diesem Gebiet innerdeutsche Amtshilfe der Jugendämter ( West ) und zuständigen DDR-Dienststellen. Inkl. Rechtsvertretung durch Westjugendämter der Kinder in der DDR betreff säumiger Unterhaltszahler. Vor 1961 gab es ja auch Absetzbewegungen aus dem Grund ostwärts, entsprechende Beträge wurden unabhängig vom Aussenhandel direkt soweit möglich verrechnet.



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#39

RE: Alleinerziehende Mütter, Uneheliche Kinder in der DDR

in Leben in der DDR 03.12.2013 21:56
von evelyn | 19 Beiträge

Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #36
Zitat von damals wars im Beitrag #35
Für die aus der DDR geflohenen Väter war das Thema Kindesunterhalt erledigt.


M. E. gab es da ein Abkommen. Die Gelder kamen auf Sperrkonten...vielleicht weiß da jemand Genaueres.


Meine Tante hatte ein uneheliches Kind mit einem Westberliner. Sie bekam monatlich 60 Mark von der Jugendhilfe, das war der Mindestunterhalt. Der Vater des Kindes wurde in WB ermittelt, hat sich zu dem Kind bekannt und wohl erheblich mehr bezahlt. was bei meiner Tante wohl nicht angekommen ist.


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#40

RE: Alleinerziehende Mütter, Uneheliche Kinder in der DDR

in Leben in der DDR 04.12.2013 00:18
von damals wars | 12.113 Beiträge

Den Fall, den ich kenne, da gab es gar nichts. Erst als der Vater verstarb, gab es Halbweisenrente. Von der DDR, natürlich.
Glaube nicht, das der Westen was dazu gab.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
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"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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