#181

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 28.09.2016 09:44
von Feuerwerker1948 | 69 Beiträge

Ja das ist richtig!
der Vorfall war am Vorderhang des Isaak.
Der Isaak (Vorderhang) wurde 1981 ausgebaut mit KW und GZ-I,war damals KC der Pik-15.


mibau83, Harsberg, Schlutup, der Anderdenkende, Raupenfahrer, vs1400, IM Kressin und Theo85/2 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.09.2016 09:45 | nach oben springen

#182

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 28.09.2016 19:12
von berlin3321 | 2.519 Beiträge

Absolut tolle Bilder. Danke.

MfG Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#183

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 28.09.2016 20:27
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von Feuerwerker1948 im Beitrag #181

Der Isaak (Vorderhang) wurde 1981 ausgebaut mit KW und GZ-I,war damals KC der Pik-15.


April bis Oktober 1981. Minenräumung, Abbau Minensperre Neubau GZI und bKw, etc..


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#184

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 28.09.2016 20:31
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von mibau83 im Beitrag #180
Zitat von Feuerwerker1948 im Beitrag #178
Isaak GR-151981


ganz hinten sehe ich die schemen des muppberges.

irgendwo unten verläuft heute die straße zwischen son-mürschnitz/bettelhecken (kaufland) und nec-meilschnitz. im november 1968 kam es in diesen bereich zu einen vorfall in der minensperre (günther oppermann).



Zu dem Zwischenfall in der MS.
http://www.nva-forum.de/nva-board/index....=18240&hl=isaak

ff


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#185

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 31.10.2016 08:57
von Ratze | 402 Beiträge

Moin
bevor die Minen geräumt werden konnten mußten sie in die Erde.
Ich fand jetzt im Landesarchiv in Schleswig ein Bild (30.08.79) eines Minenlegegerätes AT - T. Das Fahrzeug soll eine Besatzung von 6 Mann gehabt haben. Ein Fahrer, 2 Mann zum Einlegen der Minen auf Rutschen und 4 Mann, die die Minen mit Karabinerhaken an eine Minenschnur befestigten.
Leider gibt es nur eine Skizze des Verlegeprozesses, das Foto zeigt das Kfz nur mit einem Tarnnetz bedeckt. Aus einem BND Bericht zu einer Flucht von 2 Soldaten der Mienenräumkompanie 25 (GK Nord) vom 22.10.80 geht hervor, dass es wohl ein Fahrzeug dieser KP sein muß.
Kopieren durfte ich das Foto nicht, kostet 8,- € für ein jpg. so kann ich es auch hier nicht einstellen.
Die Minen lagen an der Minenschnur im Abstand von 0,80 m und die Reihen hatten einen Abstand von 1,5 m
Die Felder hatten eine Länge von 180 m.
Angeblich waren die Minen nach 3 Minuten bis 24 Stunden scharf.
Nun meine Fragen -
hat jemand ein Foto des Fahrzeuges mit und ohne Tarnnetz
3 Minuten ist ganz schön kritisch, da die Minen ja noch mit Erde bedeckt werden mußten, wieso waren diese Zeiten so kurz bzw. so lang?
Tschüß
Ratze


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#186

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 31.10.2016 10:20
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von Ratze im Beitrag #185
Moin
bevor die Minen geräumt werden konnten mußten sie in die Erde.
Ich fand jetzt im Landesarchiv in Schleswig ein Bild (30.08.79) eines Minenlegegerätes AT - T. Das Fahrzeug soll eine Besatzung von 6 Mann gehabt haben. Ein Fahrer, 2 Mann zum Einlegen der Minen auf Rutschen und 4 Mann, die die Minen mit Karabinerhaken an eine Minenschnur befestigten.
Leider gibt es nur eine Skizze des Verlegeprozesses, das Foto zeigt das Kfz nur mit einem Tarnnetz bedeckt. Aus einem BND Bericht zu einer Flucht von 2 Soldaten der Mienenräumkompanie 25 (GK Nord) vom 22.10.80 geht hervor, dass es wohl ein Fahrzeug dieser KP sein muß.
Kopieren durfte ich das Foto nicht, kostet 8,- € für ein jpg. so kann ich es auch hier nicht einstellen.
Die Minen lagen an der Minenschnur im Abstand von 0,80 m und die Reihen hatten einen Abstand von 1,5 m
Die Felder hatten eine Länge von 180 m.
Angeblich waren die Minen nach 3 Minuten bis 24 Stunden scharf.
Nun meine Fragen -
hat jemand ein Foto des Fahrzeuges mit und ohne Tarnnetz
3 Minuten ist ganz schön kritisch, da die Minen ja noch mit Erde bedeckt werden mußten, wieso waren diese Zeiten so kurz bzw. so lang?
Tschüß
Ratze



Erstes Foto:
http://www.nva-forum.de/nva-board/index.php?showtopic=5916
Verlegt wurde damit die PPM-2.
Nach 3 min war diese defnitiv nicht scharf, zumal diese Mine einen Schärfungsverzögerungsmechanismus hatte.
http://www.nva-forum.de/nva-board/index.php?showtopic=10049

Es gibt noch mehr Aufnahmen davon, auch vom Aufbau der Verlegetechnik.
Technik war im Bestand der PIK bzw. MRK.


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zuletzt bearbeitet 31.10.2016 11:53 | nach oben springen

#187

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 31.10.2016 14:23
von LO-Wahnsinn | 3.489 Beiträge

Zitat
irgendwo unten verläuft heute die straße zwischen son-mürschnitz/bettelhecken (kaufland) und nec-meilschnitz. im november 1968 kam es in diesen bereich zu einen vorfall in der minensperre (günther oppermann).



Warum hat man den nicht einfach aufgefordert das Gebiet der DDR zu verlassen, zumal eine normale Festname ja kaum möglich war?
Und wenn man die Zeit sieht, bis sich jemand bewegt, mussten die erst nach Moskau telefonieren oder war Mielke gerade in der Sauna und wollte nicht gestört werden?
Auch wenn ich selber Grenzer war und zum Glück nie in einer solchen Lage, als Mensch kann ich da aber nur den Kopf schütteln.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
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#188

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 31.10.2016 15:11
von eisenringtheo | 9.174 Beiträge

Was sich da wohl genau ereignet hat??
http://www.bundesarchiv.de/cocoon/barch/...3/para2_11.html
http://www.bstu.bund.de/DE/Wissen/MfS-Do...publicationFile
(Person 6)
In Bildern aus den 60er Jahren wirkt es so, als sei die innerdeutsche Grenze nicht besonders gut gesichert. (Zwei Stacheldrahtreihen, teilweise durch Wild beschädigt, einzelne Minenwarnschilder)


LO-Wahnsinn und zweedi04 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#189

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 01.11.2016 11:40
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #187

Zitat
irgendwo unten verläuft heute die straße zwischen son-mürschnitz/bettelhecken (kaufland) und nec-meilschnitz. im november 1968 kam es in diesen bereich zu einen vorfall in der minensperre (günther oppermann).


Warum hat man den nicht einfach aufgefordert das Gebiet der DDR zu verlassen, zumal eine normale Festname ja kaum möglich war?
Und wenn man die Zeit sieht, bis sich jemand bewegt, mussten die erst nach Moskau telefonieren oder war Mielke gerade in der Sauna und wollte nicht gestört werden?
Auch wenn ich selber Grenzer war und zum Glück nie in einer solchen Lage, als Mensch kann ich da aber nur den Kopf schütteln.



Lies mal hier.
Link wurde schion mal gesetzt:
http://www.nva-forum.de/nva-board/index....=18240&hl=isaak


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#190

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 02.11.2016 23:27
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von Thunderhorse im Beitrag #186
Zitat von Ratze im Beitrag #185
Moin
bevor die Minen geräumt werden konnten mußten sie in die Erde.
Ich fand jetzt im Landesarchiv in Schleswig ein Bild (30.08.79) eines Minenlegegerätes AT - T. Das Fahrzeug soll eine Besatzung von 6 Mann gehabt haben. Ein Fahrer, 2 Mann zum Einlegen der Minen auf Rutschen und 4 Mann, die die Minen mit Karabinerhaken an eine Minenschnur befestigten.
Leider gibt es nur eine Skizze des Verlegeprozesses, das Foto zeigt das Kfz nur mit einem Tarnnetz bedeckt. Aus einem BND Bericht zu einer Flucht von 2 Soldaten der Mienenräumkompanie 25 (GK Nord) vom 22.10.80 geht hervor, dass es wohl ein Fahrzeug dieser KP sein muß.
Kopieren durfte ich das Foto nicht, kostet 8,- € für ein jpg. so kann ich es auch hier nicht einstellen.
Die Minen lagen an der Minenschnur im Abstand von 0,80 m und die Reihen hatten einen Abstand von 1,5 m
Die Felder hatten eine Länge von 180 m.

Nun meine Fragen -
hat jemand ein Foto des Fahrzeuges mit und ohne Tarnnetz

Ratze



Erstes Foto:
http://www.nva-forum.de/nva-board/index.php?showtopic=5916
Verlegt wurde damit die PPM-2.
Nach 3 min war diese defnitiv nicht scharf, zumal diese Mine einen Schärfungsverzögerungsmechanismus hatte.
http://www.nva-forum.de/nva-board/index.php?showtopic=10049

Es gibt noch mehr Aufnahmen davon, auch vom Aufbau der Verlegetechnik.
Technik war im Bestand der PIK bzw. MRK.


http://www.nva-forum.de/nva-board/index....ndpost&p=713510


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