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#141

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 04.05.2016 11:10
von Rostocker | 7.841 Beiträge | 90 Punkte
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Zitat von SET800 im Beitrag #140
Zitat von Gert im Beitrag #139
Aber 1965 konnte man noch keinen Ausreiseantrag stellen. Wenn du das Wort Ausreise nur in den Mund nahmst wurde ein Kartei angelegt für einen Vorgang "staatsfeindliches Element" , war so in etwa wie rassisch minderwertig in der vorangegangen Diktatur , zumindest was die Auswirkungen auf dein persönliches Leben angeht.


Und was lief wirklich? Für den der das mal erwähnte und die "Gespräche" mit örtlicher Kader- oder Parteileitung absolvierte. Für den Rest des Berufsleben Verladen und Auslieferung von Brikettts?

Was passierte denen die später einen Antrag stellten, den aber nach Nahelegen wieder zurückzogen und zum Thema nicht wieder sich äusserten?

Ich denke mit sovielen die nur einmalig auffielen und hätten geschaßt werden sollten hätte die DDR-Volkswirtschaft nicht funktioniert!


Grün--Gert,haste heute früh,wieder das Fenster in richtung Osten zu lange auf gehabt. Das soll nicht gut sein für rassisch und minderwertigkeit.


Rainer-Maria Rohloff und rasselbock haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.05.2016 11:11 | nach oben springen

#142

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 04.05.2016 12:19
von Gert | 12.875 Beiträge | 688 Punkte
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Zitat von SET800 im Beitrag #140
Zitat von Gert im Beitrag #139
Aber 1965 konnte man noch keinen Ausreiseantrag stellen. Wenn du das Wort Ausreise nur in den Mund nahmst wurde ein Kartei angelegt für einen Vorgang "staatsfeindliches Element" , war so in etwa wie rassisch minderwertig in der vorangegangen Diktatur , zumindest was die Auswirkungen auf dein persönliches Leben angeht.


Und was lief wirklich? Für den der das mal erwähnte und die "Gespräche" mit örtlicher Kader- oder Parteileitung absolvierte. Für den Rest des Berufsleben Verladen und Auslieferung von Brikettts?

Was passierte denen die später einen Antrag stellten, den aber nach Nahelegen wieder zurückzogen und zum Thema nicht wieder sich äusserten?

Ich denke mit sovielen die nur einmalig auffielen und hätten geschaßt werden sollten hätte die DDR-Volkswirtschaft nicht funktioniert!


rot mark. die hatten es genauso verschissen auch nach Rücknahme Ausreiseantrag. Wenn du den "Genossen" einmal in ihrem "feindlich-negativen Bereich" aufgefallen warst, war es das fürs Diesseits. Leute, die an die Reinkarnation glaubten, konnten nur auf das nächste Erscheinen auf dieser Erdkugel hoffen und vor allem darauf hoffen,nicht auf diesen paar QKM geboren zu werden, die mit der "heiligen" Grenze umzäunt waren.


.🇩🇪
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 04.05.2016 12:20 | nach oben springen

#143

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 04.05.2016 12:30
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Also ein Kollege von mir,der in die Bundesrepublik ausgewandert ist, mit seinen 2 erwachsenen Kindern. Durfte noch bis zum Schluß arbeiten,natürlich bekam er noch seinen anteilmäßigen Jahresurlaub. Weiß auch noch,das er noch sein Haus verkauft hat.
Oh--nun sind wir aber wieder OT


Rainer-Maria Rohloff und damals wars haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.05.2016 12:36 | nach oben springen

#144

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 05.05.2016 10:39
von Rainer-Maria Rohloff | 1.725 Beiträge | 420 Punkte
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Wir sind zwar voll OT aber der Gert braucht das irgenwie. "Und was Einer braucht...so mein damaliger Brigadier, das muss er auch bekommen".
Nur als Fortsetzung zu Rostocker....denn die Masse macht esHAAAAAAAAAAAAAaaa

Ein damaliger Kollege vom Rainer, verheiratet, zwei Kinderlein,solide Ehe,Stammkneipe an der Ecke, das war so um 1988 der bekam noch ne fürstliche 100qm Wohnung/im Gründerzeithaus/altes Leipziger Nobelviertel., "da wohnen heute die Schönen und Reichen". Was für ein Wahnsinn, wir fahren doch seinen Umzug und zwei Monate später durfte Paul(fiktiver Name) die DDR verlassen. Gewartet hatte er wohl gut zwei Jahre?

Also ne jeder Andere wäre an die Decke gesprungen bei der tollen Bude....aber Paul wollte wohl ...keine Ahnung mehr was in dem Kerl vorging?

Rainer-Maria



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#145

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 05.05.2016 12:51
von Fritze | 3.797 Beiträge | 692 Punkte
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Rainer-.Maria , da gibt es diesen Spruch : "Wenn es dem Esel zu wohl ist ,geht er aufs Eis tanzen ! "


"Das kann doch überhaupt nur jemand nicht wissen ,der entweder vollkommen ahnungslos ist ,oder ,oder jemand der also bösartig ist !"

"If you get up and walk away, leave the past behind, go ahead and take a ride ,no telling what you find ! "
Rainer-Maria Rohloff hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#146

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 05.05.2016 22:13
von SET800 | 3.104 Beiträge | 2 Punkte
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #144

Also ne jeder Andere wäre an die Decke gesprungen bei der tollen Bude....aber Paul wollte wohl ...keine Ahnung mehr was in dem Kerl vorging?
Rainer-Maria


Hallo,
was waren den Flucht- oder Ausreisegründe? Existentielle Not litt wohl kaum jemand in der DDR, da dürften 1989 in französichen Vorstädten, Spaniens Provinzen, den Hinterhöfen von Palermo wohl mehr Armut und Aussichtlosigkeit gewesen sein.
Zwang zum Mitmachen bei Raubkriegen in anderen Ländern drohte DDR-Bürgern auch nicht. Neben gesicherter Arbeit gab es auch vielfältig Kultur und Freizeitgestaltung aller Art. Ja, die DDR war idiologisch und betreff einiger Grundsatzfragen die "kompromisslose unanachsichtige Erzieherin", daß zu kritiseren war aber weltweit gesehen "Jammern auf höchstem Niveau"!

Die 10 Jahre vor 1955 waen allerdings teils direkt unerträglichauch auch für Leute guten Willens und anpassungsbereite.



LO-Wahnsinn hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#147

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 05.05.2016 22:39
von eisenringtheo | 9.467 Beiträge | 246 Punkte
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Zitat von SET800 im Beitrag #146
Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #144

Also ne jeder Andere wäre an die Decke gesprungen bei der tollen Bude....aber Paul wollte wohl ...keine Ahnung mehr was in dem Kerl vorging?
Rainer-Maria


Hallo,
was waren den Flucht- oder Ausreisegründe? (...).

Es gab 1961 eine Befragung unter den Flüchtenden.
http://www.chronik-der-mauer.de/material...61-31-juli-1961
Ganz offensichtlich mischte sich der Staat für viele der Flüchtende zu stark in ihr Leben ein, bzw. verlangte ein Art Gleichschaltung in der Gesinnung: Man versprach sich im Westen bessere Entfaltungsmöglichkeiten, höhere Einkommen und mehr Ruhe vor staatlicher Bevormundung. Damals wie auch heute noch kann man sich im Westen gesellschaftlicher Betätigung verweigern. Dem Chef ist es egal. Und wenn man ein Hobby pflegen will, geht das in privaten Vereinen ohne Anweisung und Aufsicht durch den Staat.
Theo


Hanum83 und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#148

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 11.05.2016 20:01
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Zitat von Ratze im Beitrag #132
Moin @Feuerwerker1948 ja wenn ich genau gelesen hätte, wäre mir diese Peinlichkeit ersprart geblieben.
Dann schiebe ich nach, worin lag den außer der Größe der Unterscheid zwischen den Minentypen PMP 71 und 2, die alle im gleichen Zeitraum verlegt wurden?
Warum wurden unterschiedliche Typen im gleichen Zeitraum verlegt, lag das am Untergrund?
Ratze

Lag nicht am Untergrung.
War abhängig von der Räumung von Minenfeldern und der jeweiligen Lagesituation ,Zeitvorgaben und dem Geländeprofil..
Die unterschiedlichen Minentypen (PMP-2 wurde maschinell bis zu 5 Minenlinien verlegt), die PMP-71 war eine Fehlkonstruktion!
Die PMP-2 wurde noch 1984 teilweise verlegt-1984 und 1985 wurden alle Minentypen geräumt!


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.05.2016 20:04 | nach oben springen

#149

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 11.05.2016 21:22
von Ratze | 426 Beiträge | 8 Punkte
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Moin
Danke für die Info. Es gibt Fotos aus dem Bereich 6. GrRgt (Jahreszahl habe ich nicht), da wurden die Minen mit der Hand verlegt, war das denn der Vorgängertyp oder wurden in bestimmten Bereichen keine Legegeräte eingesetzt.
Ratze


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#150

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 25.08.2016 21:02
von Thunderhorse | 4.216 Beiträge | 347 Punkte
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Zitat von Feuerwerker1948 im Beitrag #148
Zitat von Ratze im Beitrag #132
Moin @Feuerwerker1948 ja wenn ich genau gelesen hätte, wäre mir diese Peinlichkeit ersprart geblieben.
Dann schiebe ich nach, worin lag den außer der Größe der Unterscheid zwischen den Minentypen PMP 71 und 2, die alle im gleichen Zeitraum verlegt wurden?
Warum wurden unterschiedliche Typen im gleichen Zeitraum verlegt, lag das am Untergrund?
Ratze

Lag nicht am Untergrung.
War abhängig von der Räumung von Minenfeldern und der jeweiligen Lagesituation ,Zeitvorgaben und dem Geländeprofil..
Die unterschiedlichen Minentypen (PMP-2 wurde maschinell bis zu 5 Minenlinien verlegt), die PMP-71 war eine Fehlkonstruktion!
Die PMP-2 wurde noch 1984 teilweise verlegt-1984 und 1985 wurden alle Minentypen geräumt!



In welchen Zeiträumen wurden unterschiedliche Minentypen gleichzeitig verlegt?

Letzte Minenverlegungen erfolgten 1983, in der Minensperre 83.
Übrigens: PPM-2


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 12.09.2016 07:15 | nach oben springen

#151

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 12.09.2016 07:22
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Zitat von Feuerwerker1948 im Beitrag #111
Zitat von Franky im Beitrag #1
Hallo zusammen,

habe mal eine Frage. In meiner Zeit als Grenzer wurden die Minenfelder geräumt und durch den Metallgitterzaun ersetzt. Die Räumung erfolgte durch Personal in Tarnanzügen ohne Rangabzeichen, die auf dem Bauch liegend (mit Gesichtsschutz) mit rot/weißen Vermessungsstangen nach alten russischen Holzkastenminen stokerten. Dabei gab es auch etliche Schwerverletzte. Mich würde einmal interessieren, welche Leute da herangezogen wurden. Wir hatten die Vermutung, dass es sich eventuell um Strafgefangene handeln könnte.

Gruß Franky

Es waren Pioniere der Grenztruppen der DDR und der NVA, die in nichtstrukturmäßigen Einheiten die Aufgabe des Minenräumen, ohne Vorkommnisse vorbildlich erfüllten. Ich war dabei!


Es gab bis 1985, Abschluss der offiziellen Minenräumung, genügend Vorkommnisse.
http://www.nva-forum.de/nva-board/index....ndpost&p=167523


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 12.09.2016 07:33 | nach oben springen

#152

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 12.09.2016 07:25
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Zitat von Feuerwerker1948 im Beitrag #122
Zitat von Ratze im Beitrag #121
Gibt von den Holzkastenminen auch ein Bild? Wie erfolgte denn dort die Zündung? Wurde ein Teil der "Schachtel" in die andere gedruckt?

Die "Holzkastenmine" PMD-6 (bereits im 2.WK verlegt) wurde an der DDR-Grenze 1961 und 1962 durch die NVA verlegt.
Der Oberteil der Mine war ein Holzdeckel,der Unterteil ebenfals aus Holz mit einen 200g TNT-Sprengstoffkörper.In der Zünderbuchse (als in einer Öffnung im Sprengkörper ) befand sich der Zünder.Dieser war mit einem T-Stück versehen. Durch Druck auf das Holzoberteil, wurde das T-Stück herunter gedrückt und der vorgespannte Schlagbolzen freigegeben Dies hat das Zündhütchen initiatiert und die Mine zur Auslösung gebracht.
In den Jahren ist das Holz verrottet und das T-stück verrostet.Somit wurde die Mine "ungefährlicher"und löste nicht mehr aus! ZUM GLÜCK!


PMD-6 erst ab 1962ff.


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 12.09.2016 07:25 | nach oben springen

#153

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 25.09.2016 12:35
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Zitat von Ratze im Beitrag #149
Moin
Danke für die Info. Es gibt Fotos aus dem Bereich 6. GrRgt (Jahreszahl habe ich nicht), da wurden die Minen mit der Hand verlegt, war das denn der Vorgängertyp oder wurden in bestimmten Bereichen keine Legegeräte eingesetzt.
Ratze


POMS-2, PMD-6M, PMN und PMP-71 wurden von Hand verlegt. Die PPM-2 wurde u.a. mittels Technik, maschinell verlegt.

http://www.nva-forum.de/nva-board/index....ndpost&p=183870
http://www.nva-forum.de/nva-board/index....ndpost&p=125916


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#154

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 25.09.2016 19:45
von Feuerwerker1948 | 69 Beiträge
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #152
Zitat von Feuerwerker1948 im Beitrag #122
Zitat von Ratze im Beitrag #121
Gibt von den Holzkastenminen auch ein Bild? Wie erfolgte denn dort die Zündung? Wurde ein Teil der "Schachtel" in die andere gedruckt?

Die "Holzkastenmine" PMD-6 (bereits im 2.WK verlegt) wurde an der DDR-Grenze 1961 und 1962 durch die NVA verlegt.
Der Oberteil der Mine war ein Holzdeckel,der Unterteil ebenfals aus Holz mit einen 200g TNT-Sprengstoffkörper.In der Zünderbuchse (als in einer Öffnung im Sprengkörper ) befand sich der Zünder.Dieser war mit einem T-Stück versehen. Durch Druck auf das Holzoberteil, wurde das T-Stück herunter gedrückt und der vorgespannte Schlagbolzen freigegeben Dies hat das Zündhütchen initiatiert und die Mine zur Auslösung gebracht.
In den Jahren ist das Holz verrottet und das T-stück verrostet.Somit wurde die Mine "ungefährlicher"und löste nicht mehr aus! ZUM GLÜCK!


PMD-6 erst ab 1962ff.

DiePOMS-2 wurde 1961 verlegt


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#155

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 26.09.2016 07:41
von Harsberg | 3.417 Beiträge | 368 Punkte
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Die POMS-2 ist eine Splittermine sowjetischer Konstruktion und Fertigung.

Der Minenkörper besteht aus einem 1,5 kg schweren geriffelten Gußstahlkörper (Durchmesser 6 cm, Höhe 13 cm), der mit 75 g TNT gefüllt ist.

Die Mine wird mittels eines Holzpflocks 10 - 20 cm über der Erdoberfläche installiert und beidseitig mit einem 5 - 7 m langen verpflockten Spanndraht verbunden. Die Auslösung der Mine erfolgt durch Belastung des Spanndrahtes (Stolperdraht) bei einem Druck von ca. 5 - 8 kp. Der detonierende Sprengstoff zerlegt den Stahlmantel mit einer Rundumwirkung von 25 - 30 m. Der tötliche Wirkungsradius beträgt 8 - 10 m.

Zur Tarnung sind die Minenteile und das Zubehör mit grüner Farbe behandelt.

Quelle: ZZF.


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#156

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 26.09.2016 09:25
von Feuerwerker1948 | 69 Beiträge
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Zitat von Harsberg im Beitrag #155
Die POMS-2 ist eine Splittermine sowjetischer Konstruktion und Fertigung.

Der Minenkörper besteht aus einem 1,5 kg schweren geriffelten Gußstahlkörper (Durchmesser 6 cm, Höhe 13 cm), der mit 75 g TNT gefüllt ist.

Die Mine wird mittels eines Holzpflocks 10 - 20 cm über der Erdoberfläche installiert und beidseitig mit einem 5 - 7 m langen verpflockten Spanndraht verbunden. Die Auslösung der Mine erfolgt durch Belastung des Spanndrahtes (Stolperdraht) bei einem Druck von ca. 5 - 8 kp. Der detonierende Sprengstoff zerlegt den Stahlmantel mit einer Rundumwirkung von 25 - 30 m. Der tötliche Wirkungsradius beträgt 8 - 10 m.

Zur Tarnung sind die Minenteile und das Zubehör mit grüner Farbe behandelt.

Quelle: ZZF.



Sehr richtig!
Es gibt nur noch wenige,die die POMS-2 verlegt bzw.geräumt haben!


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#157

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 26.09.2016 14:20
von Feuerwerker1948 | 69 Beiträge
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Zitat von Feuerwerker1948 im Beitrag #156
Zitat von Harsberg im Beitrag #155
Die POMS-2 ist eine Splittermine sowjetischer Konstruktion und Fertigung.

Der Minenkörper besteht aus einem 1,5 kg schweren geriffelten Gußstahlkörper (Durchmesser 6 cm, Höhe 13 cm), der mit 75 g TNT gefüllt ist.

Die Mine wird mittels eines Holzpflocks 10 - 20 cm über der Erdoberfläche installiert und beidseitig mit einem 5 - 7 m langen verpflockten Spanndraht verbunden. Die Auslösung der Mine erfolgt durch Belastung des Spanndrahtes (Stolperdraht) bei einem Druck von ca. 5 - 8 kp. Der detonierende Sprengstoff zerlegt den Stahlmantel mit einer Rundumwirkung von 25 - 30 m. Der tötliche Wirkungsradius beträgt 8 - 10 m.

Zur Tarnung sind die Minenteile und das Zubehör mit grüner Farbe behandelt.

Quelle: ZZF.



Sehr richtig!
Es gibt nur noch wenige,die die POMS-2 verlegt bzw.geräumt haben!



Das GR-15 hatte zum Glück nur einen Sperrabschnitt: Nr.12b mit 7 Minenfeldern von 1,358 km Länge,welcher 1961 im Bereich Mupperg durch Pioniere der Landstreitkräfte (NVA)verlegt wurde.
dieser Sperrabschnitt wurde bereits 1968 wieder geräumt.


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#158

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 26.09.2016 14:56
von Feuerwerker1948 | 69 Beiträge
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Zitat von Feuerwerker1948 im Beitrag #157
Zitat von Feuerwerker1948 im Beitrag #156
Zitat von Harsberg im Beitrag #155
Die POMS-2 ist eine Splittermine sowjetischer Konstruktion und Fertigung.

Der Minenkörper besteht aus einem 1,5 kg schweren geriffelten Gußstahlkörper (Durchmesser 6 cm, Höhe 13 cm), der mit 75 g TNT gefüllt ist.

Die Mine wird mittels eines Holzpflocks 10 - 20 cm über der Erdoberfläche installiert und beidseitig mit einem 5 - 7 m langen verpflockten Spanndraht verbunden. Die Auslösung der Mine erfolgt durch Belastung des Spanndrahtes (Stolperdraht) bei einem Druck von ca. 5 - 8 kp. Der detonierende Sprengstoff zerlegt den Stahlmantel mit einer Rundumwirkung von 25 - 30 m. Der tötliche Wirkungsradius beträgt 8 - 10 m.

Zur Tarnung sind die Minenteile und das Zubehör mit grüner Farbe behandelt.

Quelle: ZZF.



Sehr richtig!
Es gibt nur noch wenige,die die POMS-2 verlegt bzw.geräumt haben!



Das GR-15 hatte zum Glück nur einen Sperrabschnitt: Nr.12b mit 7 Minenfeldern von 1,358 km Länge,welcher 1961 im Bereich Mupperg durch Pioniere der Landstreitkräfte (NVA)verlegt wurde.
dieser Sperrabschnitt wurde bereits 1968 wieder geräumt.




die POMS-2 hatte an der Grenze nichts zu suchen!durch Splitter wurden neben Tiere auch Menschen verletzt. das Territorium der BRD wurde im Fall GR-15 auch verletzt!


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#159

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 26.09.2016 16:04
von Hansteiner | 1.540 Beiträge | 288 Punkte
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Da es ja zum Thema passt, habe ich mal ne Frage an alle die an irgendeiner US-Schule waren.

ich war 74/1 in Nordhausen und kann mich nicht an irgendwelche Ausbildung an Personenmienen erinnern

wie war denn das zu anderen Zeiten ? würde mich mal interessieren.

in meiner DZ bin ich nur mit der SM-70 konfrontiert wurden.

VG H.


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#160

RE: Räumung der Minenfelder

in Mein Grenzer Tagebuch 26.09.2016 17:32
von Feuerwerker1948 | 69 Beiträge
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Zitat von Hansteiner im Beitrag #159
Da es ja zum Thema passt, habe ich mal ne Frage an alle die an irgendeiner US-Schule waren.

ich war 74/1 in Nordhausen und kann mich nicht an irgendwelche Ausbildung an Personenmienen erinnern

wie war denn das zu anderen Zeiten ? würde mich mal interessieren.

in meiner DZ bin ich nur mit der SM-70 konfrontiert wurden.

VG H.








Ausbildung hinsichtlich Minen, war nach meinem Erkenntnisstand an US nicht Bestandteil der Ausbildung.
Es wurden nur die zum Minenlegen-und räumen eingesetzten Pioniere der Pionierkompanien ausgebildet.
es war nicht gewollt ,auf Grund der Geheimhaltung,über Minen ,deren Verlegesysteme ,Lage und Örtlichkeiten zu informieren.
Die Lage der Minen,der Sperrabschnitte und Minenfelder, anhand der Minenkarten, war nur einen sehr begrenzten Personenkreis möglich.


Hansteiner hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 26.09.2016 18:40 | nach oben springen


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