#1

Warum die Leugner des Schießbefehls lügen

in Presse Artikel Grenze 03.04.2009 10:51
von Angelo | 12.391 Beiträge

Kann man etwas abschaffen, das nie existiert hat? Am 3. April 1989 hob die DDR den Schießbefehl an der Mauer auf – nach massivem Druck aus Moskau. Kurze Zeit später wurde die Anweisung zum Morden auch schriftlich annulliert. Das Dokument beweist, dass die Schießbefehl-Leugner schlicht lügen.„Es gab keinen Schießbefehl“, wiederholt Egon Krenz immer wieder. Ähnlich wie der Honecker-Kronprinz betont der letzte SED-Regierungschef Hans Modrow, „vergleichbare Vorschriften“ wie die „Schusswaffengebrauchsbestimmungen“ der DDR gebe es „auch in der Bundesrepublik“. Und Lothar Bisky, Ko-Vorsitzender der Linkspartei, sagt: „Für mich ist nicht belegt, dass es einen generellen Schießbefehl gab.“

hier alles lesen
http://www.welt.de/politik/article349108...hls-luegen.html


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#2

RE: Warum die Leugner des Schießbefehls lügen

in Presse Artikel Grenze 03.04.2009 12:25
von manudave (gelöscht)
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Über die Suchfunktion im Forum lässt sich mittlerweile sehr ausführlich lesen, wie es zum Schusswaffengebrauch kam. Wir haben ja mittlerweile Zeitzeugen in diversen Positionen.

Nur mal zur Info


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#3

RE: Warum die Leugner des Schießbefehls lügen

in Presse Artikel Grenze 03.04.2009 12:36
von Angelo | 12.391 Beiträge

Ja das war auch ein Artikel aus der Zeitung um zu Zeigen das es immer noch Menschen gibt die anders denken. Deshalb leisten wir hier ja Aufklärungsarbeit um diese Vorurteile endlich aus dem Weg zu räumen


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#4

RE: Warum die Leugner des Schießbefehls lügen

in Presse Artikel Grenze 03.04.2009 18:07
von Rainman2 | 5.754 Beiträge

Hallo Angelo,

genauso sehe ich das auch. Es sind zwei verschiedene Dinge, zum einen das Recht auf den Schusswaffeneinsatz einzuschränken, wie es in dieser Phase durch die Führung des Staates, der Armee und der Grenztruppen geschehen ist und zum anderen einen Befehl aufzuheben. Die Grenztruppen hatten auf der Basis des Grenzgesetzes das Recht, die Schusswaffe einzusetzen. Inwieweit zu dieser Zeit noch die Vergatterungsformel eingesetzt wurde, kann ich nicht sagen. In der Kompaniesicherung wurde sie seit Anfang der 80-er Jahre nicht mehr eingesetzt, da sich durch den Grenzdienst das generelle Unterstellungsverhältnis zur und in der Kompanie nicht änderte. Das wäre die Voraussetzung für eine Vergatterung gewesen. Für alles andere schließe ich mich manudave an: Es steht hier genug im Forum dazu und wenn einer noch Fragen hat, stehe auch ich gern dafür bereit.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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