#141

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 14.06.2011 09:57
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

@uwe, hier fehlt irgend was...

Zitat
Ein noch junger Fähnrich der Grenztruppen berichtete mir, dass auf der dem Dorf Reitwein gegenüberliegenden polnischen Seite der Oder, eine männliche Leiche geborgen wurde. Zwanzig Jahre stieß ich zufällig bei Recherchen im Internet, auf der Online-Ausgabe des „Spiegels“ auf die tragische Geschichte des ertrunkenen Flüchtlings.



* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
nach oben springen

#142

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 14.06.2011 16:59
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von GilbertWolzow
@uwe, hier fehlt irgend was...

Zitat
Ein noch junger Fähnrich der Grenztruppen berichtete mir, dass auf der dem Dorf Reitwein gegenüberliegenden polnischen Seite der Oder, eine männliche Leiche geborgen wurde. Zwanzig Jahre stieß ich zufällig bei Recherchen im Internet, auf der Online-Ausgabe des „Spiegels“ auf die tragische Geschichte des ertrunkenen Flüchtlings.





Danke @ Gilbert.
Ich habe wohl das Wort -später- vergessen. Das ist mir aber erst beim zehnten Mal durchlesen aufgefallen. Erst wußte ich überhaubt nicht was du meintest. Na ja, manchmal steht man halt auf dem Schlauch. Danke für den Tip

Viele Grüße aus dem endlich mal wieder regennassen Oderbruch
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


nach oben springen

#143

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 14.06.2011 17:05
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von Gert
Hallo Uwe, habe sogar meine Morgenzeitung nach dem Frühstück liegen lassen um dein neuestes Update zu lesen. Wie immer Klasse. Sehr schön fand ich die Beschreibung des Gefühls " Grenzübertritt ". Ich konnte gedanklich gut mitgehen, denn ich habe das Gefühl ja auch erlebt und das bei gefühlten mindestens Minus 25 Grad des sog. Kalten Krieges (1965)

Lieben Gruß an die Oder Gruß Gert

P.S. habe gestern eine Radtour entlang des Rheins gemacht, glaube, es ist wieder etwas mehr Wasser in der "Badewanne"




Danke Gert für deine ehrenden Worte. Das war wirklich ein irres Gefühl damals, als wir so einfach über eine Grenze gegangen sind. Obwohl wir das polnische Land ja eigentlich gar nicht betreten hatten, der Grenzübertritt war mehr teheoretisch als praktisch. Aber erlaubt war das natürlich auch nicht. Leider habe ich nie erfahren, was später aus diesem Oberleutnant geworden ist.
Übrigens die Dürre scheint auch nun bei uns vorbei zu sein. Wir haben sogar mal wieder richtig Regen bekommen. Die Oder hatte aber, anders als der Rhein, ständig einen normalen Wasserpegel. Wir bekommen unser Wasser aus Südpolen und Tschechien, da scheint es geregnet zu haben.

Viele Grüße aus dem Oderbruch
Uwe

P.S. an alle
ich habe auf meiner HP neue Oderbruchfotos eingestellt. Wer Lust und Laune hat, kann ja mal vorbeischauen.


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


nach oben springen

#144

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 14.06.2011 19:13
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von ABV

Zitat von GilbertWolzow
@uwe, hier fehlt irgend was...

Zitat
Ein noch junger Fähnrich der Grenztruppen berichtete mir, dass auf der dem Dorf Reitwein gegenüberliegenden polnischen Seite der Oder, eine männliche Leiche geborgen wurde. Zwanzig Jahre stieß ich zufällig bei Recherchen im Internet, auf der Online-Ausgabe des „Spiegels“ auf die tragische Geschichte des ertrunkenen Flüchtlings.





Danke @ Gilbert.
Ich habe wohl das Wort -später- vergessen. Das ist mir aber erst beim zehnten Mal durchlesen aufgefallen. Erst wußte ich überhaubt nicht was du meintest. Na ja, manchmal steht man halt auf dem Schlauch. Danke für den Tip

Viele Grüße aus dem endlich mal wieder regennassen Oderbruch
Uwe




.............der kleine "Fehler" wurde behoben.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
nach oben springen

#145

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 14.06.2011 20:40
von ABV | 4.202 Beiträge
nach oben springen

#146

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 14.06.2011 21:42
von icke46 | 2.593 Beiträge

Nur mal eine Frage: Wieso steht der komplette Thread "persönliche Wendeerlebnisse" im Mitgliederbereich MfS? Ich meine mich zu erinnern, dass zwischen den einzelnen Beiträgen von Uwe der Thread irgendwann ausuferte - und dass diese Sachen ausgelagert werden sollten - aber doch wohl nicht der ganze Faden?

Immerhin haben die Erlebnisberichte nur am Rande mit dem MfS zu tun.

Gruss

icke



nach oben springen

#147

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 14.06.2011 21:47
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Na ja sicher sollen das nur Forenmitglieder lesen können und nicht irgendwelche externen Verwerter


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
nach oben springen

#148

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 14.06.2011 21:53
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Feliks D.
... externen Verwerter


Ein sehr schöner Begriff für http://de.wikipedia.org/wiki/Searchbot *wink*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


nach oben springen

#149

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 15.06.2011 18:46
von ABV | 4.202 Beiträge

Also von mir aus kann der Thread wieder im öffentlichen Bereich stehen. Ich war ohnehin erstaunt, dass man ihn gerade hierher verschoben hat. Gegen externe Nutzer habe ich auch nichts. Zumindest solange niemand Teile meiner "Memoiren" ungefragt für seine Doktorarbeit benutzt
Dann gibts

Gruß an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


nach oben springen

#150

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 16.06.2011 16:10
von 94 | 10.792 Beiträge

test


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


nach oben springen

#151

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 17.06.2011 00:54
von ABV | 4.202 Beiträge

So und nun das nächste, hoffentlich mit Spannung, erwartet update.
Viel Spaß beim Lesen

wünscht der ABV vom Oderstrand

Seitens der BdVP Frankfurt (Oder) wurde der 20. Oktober 1989 zum „Tag der Verkehrssicherheit“ deklariert. Im gesamten Bezirk Frankfurt (Oder), von Schwedt bis Eisenhüttenstadt, befanden sich Schutz und Verkehrspolizei im Kontrolleinsatz. Solche Maßnahmen waren durchaus nichts Ungewöhnliches. Es war schließlich Herbst, so manch saumseliger Zeitgenosse hatte sich und sein Fahrzeug noch nicht ausreichend auf den Beginn der dunklen Jahreszeit vorbereitet. In diesem Jahr aber stand die Verkehrssicherheit, wenn überhaupt, nur an zweiter Stelle. In erster Linie sollte mit der massiven Präsenz uniformierter Volkspolizisten an den Land und Fernverkehrsstraßen Normalität vorgegaukelt werden.
„ Seht her, wir haben genügend Zeit um uns um die alltäglichen Dinge des polizeilichen Alltags zu kümmern. Im gesamten Bezirk geht alles seinen gewohnten sozialistischen Gang.“ So lautete die Botschaft die wir an diesem wunderschönen Oktobertag zu vermitteln hatten. Es sollte alles getan werden um den Eindruck zu vermeiden, dass die Volkspolizei durch die politischen Ereignisse im Lande verunsichert oder gar Handlungsunfähig sei.
Ich wurde nach Lebus, einer vor den Toren Frankfurts gelegenen Kleinstadt beordert. Kaum vorstellbar, dass in diesem unscheinbaren Nest einst ein Bischof residierte. „ Lebus oder Tod“, so lautete der Schlachtruf mit dem sich vor gut achthundert Jahre Deutsche und Polen um den Besitz des Ortes rauften. Heutzutage würde sich wohl niemand mehr wegen Lebus die Köpfe einschlagen. Militär gab es aber dennoch zu sehen. Bewaffnete Grenzsoldaten fuhren auf Motorrädern in Richtung der in Odernähe gelegenen Lebuser Altstadt zu ihrer täglichen Patrouille. Genau genommen störte die massive Präsenz der Grenztruppen das verordnete „ Heile Weltgefühl“ an der Oder-Neiße-Friedensgrenze. Die Grenzen zu unseren Freunden müssen nicht so aufwendig geschützt werden, wie die zum kapitalistischen Ausland, so heiß es doch immer. Aber nun hatten sich die Freunde abgewandt und den DDR-Bürgern unverhofft ein Schlupfloch geboten.
Wie verlangt, stellte ich mich, einen schwarz-weißen Reglerstab in den Händen haltend, an der Lebuser Hauptkreuzung auf. In der Zeit von 08:00 Uhr-12:00 Uhr sollte ich dort den Verkehr überwachen und hin und wieder auch Fahrzeuge kontrollieren. Der Platz war gut gewählt, befand sich dort doch eine funktionierende Telefonzelle. Im Falle eines Falles war ich somit in der Lage schnell mit dem VPKA Kontakt aufzunehmen. Im Gegensatz zu heute war es durchaus üblich, dass Verkehrskontrollen auch von einzelnen Polizisten durchgeführt werden konnten. Gewalttätige Angriffe und Widerstandshandlungen kamen noch nicht so häufig vor, ganz ausgeschlossen werden konnten sie aber auch damals nicht. Aber am helllichten Tage, mitten in einer belebten Ortschaft, war das Risiko tatsächlich mehr als überschaubar. Bei den Verkehrskontrollen versuchte ich möglichst korrekt, aber auch im notwenigen Masse bestimmend auftreten. Einen übermäßig freundlichen Polizisten nimmt natürlich niemand ernst, aber zu viel forsche Autorität provoziert unnötig. Und das nicht nur in politisch brisanter Zeit. Ein aus Richtung Manschnow über die Lebuser Hauptstraße dahinfahrender „ Wartburg 353“ erweckte als erstes mein Interesse. Der Fahrer, ein vierschrötiger dunkelhaariger Mittvierziger dessen Kalk und Zementverschmutztes Outfit unschwer einen Mann vom Bau erkennen lies, musterte mich von oben nach unten. „ Stimmt etwas nicht“, erkundigte ich mich leicht verunsichert. Mir eilte schon immer der Ruf voraus eine so genannte „ Gefechtsschlampe“ zu sein. Aus diesem Grunde beunruhigen mich solche Blicke natürlich ganz besonders. Ich denke dann immer sofort das schlimmste, nichts ist peinlicher als verrutschte oder sich anderweitig am falschen Ort befindliche Uniformteile.
„ Ich sehe gar keinen Gummiknüppel. Hast du den heute Zuhause gelassen? Ihr wart doch in der letzten Zeit so flink damit.“ Aha daher weht also der Wind! Ich überging die Äußerung schweigend und spulte stattdessen den üblichen Psalm ab. Dieser bestand in der Nennung von Namen und Dienstgrad und dem Grund des Anhaltens, in diesem Fall eine Verkehrskontrolle.
Der Maurer reichte mir die geforderten Papiere aus der halb geöffneten Scheibe seiner Fahrertür. Langsam und bedächtig lief ich um den Wartburg herum, um mir im Anschluss die Blinkanlage vorführen zu lassen. Zu Beanstanden gab es nichts, wie ich zu meiner Erleichterung feststellte. Ich verspürte wenig Lust mich mit dem grimmigen Maurer anzulegen, wollte mich aber auch nicht als feiger „Bulle“ dastehen.
Die nächsten von mir in den folgenden Stunden mit einer Verkehrskontrolle „beehrten“ Autofahrer reagierten auf höchst unterschiedliche Art und Weise. Einige verhielten sich tatsächlich respektvoll, sogar ein wenig aufgeregt. Andere wiederum brachten spontan ihr Erstaunen zum Ausdruck, dass sich die Polizei „ endlich wieder heraustraut“. Immer wieder musste ich mir Anspielungen auf die Knüppeleinsätze am 07. und 08. Oktober anhören.
„ Ich habe meinen Führerschein nicht dabei, bekomme ich jetzt einen mit dem Gummiknüppel übergebraten?“, fragte mich mit treuherziger Mine ein im Ort ansässiger junger Mann. Die von den Schreibtischtätern in der Frankfurter Bezirksvolkspolizeibehörde krampfhaft suggerierte „Normalität“ entpuppte sich mehr und mehr als „Potemkinsches Dorf“. Auch in dem vermeintlich ruhigen Oderbezirk registrierte und analysierte die Bevölkerung haargenau die Vorgänge in der Republik. Unterm dem mühsam aufgepressten Deckel brodelte es nun unübersehbar, auch wenn einige Herrschaften an verantwortlicher Stelle noch immer der Wahrheit nichts in Auge sehen wollten.
Ein Erlebnis mit einem, über siebzigjährigen Autofahrer, ist mir ganz im besonders im Gedächtnis haften geblieben. Nein, der ältere Herr zeigte sich weder besonders devot noch „löckte er den Stachel“ gegen die ungeliebte Staatsmacht. Es war sein in meinen Augen ungewöhnlich erscheinender Führerschein. Noch nie zuvor hatte ich solch ein graues Dokument gesehen. Ein Blick in das Innere verriet mir, dass es 1950 ausgestellt wurde. Ein Stempel des Landes Brandenburg verlieh dem Führerschein die notwenige Amtlichkeit. War denn der „Lappen“ noch gültig? Das Land Brandenburg war doch längst im Dunkel der Geschichte verschwunden, auf Nimmerwiedersehen wie ich damals dachte. Hauptmann Helmut F., Volkspolizist seit über dreißig Jahren und an diesem Tag „ ODH“ des VPKA Seelow, konnte sich noch an solche Führerscheindokumente erinnern. Er bestätigte mir auch, dass der, wie sein Besitzer in die Jahre gekommene Führerschein, noch immer uneingeschränkte Gültigkeit besaß. Aber auch Hauptmann konnte nicht sagen, wann er zum letzten Mal ein vom DDR-Land Brandenburg ausgestelltes Papier in der Hand hielt.
„ Es ist alles in Ordnung. Ich wünsche ihnen eine gute Weiterfahrt. Heben Sie sich ihren Führerschein gut auf, denn er besitzt schon museumswert. Bald werden wohl nur noch die Historiker wissen, dass es jemals ein Land Brandenburg gab.“ Selten irrte ich mich so sehr wie in diesem Moment. Es sollte nicht einmal mehr ein Jahr vergehen, bis das vermeintlich für immer verschwundene – Land Brandenburg-, zeitgleich mit dem Untergang der DDR, sein Comeback feierte.


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


nach oben springen

#152

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 17.06.2011 14:19
von josy95 | 4.915 Beiträge

...gibt es eigentlich Ehrenmitglieder oder den Status "Besonders wertvolles Forumsmitglied"?

...ich glaub, diesen Titel hätte @ABV sofort verdient!

@Gert hat es glaub ich schon sehr treffend auf den Punkt gebracht, was die Priorität des Lesen der morgendlichen Tageszeitung oder von @ABV´s Beiträgen anbelangt!

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
nach oben springen

#153

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 17.06.2011 14:25
von exgakl | 7.237 Beiträge

ich bin auch dafür!


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
nach oben springen

#154

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 17.06.2011 20:30
von ABV | 4.202 Beiträge

Danke für die Ehre, meine lieben Freunde. Aber ich denke mal das diesen Titel noch eine Menge anderer User mindestens ebenso verdient hätten. Ansporn für weitere Fortsetzungen ist es auf jeden Fall für mich.

Viele Grüße aus dem Oderland
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


nach oben springen

#155

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 18.06.2011 22:23
von ABV | 4.202 Beiträge

Und nun update Nr.?? na ist ja auch egal.

Wie immer viel Spaß damit

euer Uwe

Seelow im Oktober 1994:
Unaufhaltsam wälzt sich seit der Öffnung des zwanzig Kilometer östlich gelegenen Grenzüberganges Küstrin-Kietz/ Kostrzyn eine wahre Blechlawine durch die vormals so beschauliche Stadt. Seelow, nunmehr zum Verwaltungssitz des Großkreises –Märkisch-Oderland erhoben, hatte sein Antlitz mehr und mehr verändert. Überall wurde erneuert und gebaut, so dass das frühere Einheitsgrau mehr und mehr aus dem Stadtbild verschwand. Bunte Plakate warben für die nun auch in Seelow erhältlichen Produkte der Marktwirtschaft. „EDEKA“ und „ HENWI“, statt Konsumkaufhalle und –Kaufhaus des Friedens-. Aber nicht nur das Stadtbild auch die Zusammensetzung der Bevölkerung schien sich verändert zu haben. Dunkelhäutige Frauen welche ihre Babys in Tüchern gewickelt vor den Bauch tragen, Vietnamesen, Russen und Polen, in „Zickenseelow“ hatte die große weite Welt Einzug gehalten. Vor dem großen, direkt an der Hauptkreuzung gelegnem Kaufhaus welches bis vor kurzem noch den Frieden im Namen trug, hockte ein einsamer, völlig betrunkener Mann. Sein breiter Rücken lehnte an einen Werbeaufsteller mit der verlockenden Aufschrift „ Test the West“. Der ungepflegte graue Vollbart sowie die etwas aus der Ordnung geratene Kleidung täuschte über das wahre Alter des Endvierzigers hinweg. Kaum jemand der mit mehr oder weniger gefüllten Einkaufstaschen den schmalen Gehweg vor dem Kaufhaus entlanglaufenden, nahm von dem in unverständlichem Selbstgespräch vertieften Betrunkenen Notiz. Einige schüttelten mit dem Kopf oder lachten spöttisch, ehe sie ihren Weg fortsetzten. Unangenehm berührt zeigten sich nur diejenigen, welche den zur Karikatur verkommenen Mann als den einstigen Major der Staatssicherheit Achim R. wiedererkannten. Kein Regisseur, nur das Leben selbst inszeniert solch symbolträchtige Augenblicke: ein überall in der Stadt bekannter Stasi-Mann den jeder Seelower respektvoll aus dem Wege ging, hockte hilflos und besoffen in Mitten einer sich vollständig veränderten Umwelt. Wer aber nun vorschnell Häme gegen diesen Achim R. verspürt, sollte unbedingt weiterlesen!
Begeben wir uns nun wieder zurück in das Jahr 1989, genauer gesagt zum frühen Nachmittag des 30. Oktobers, einem Montag.
Ich hockte nun schon eine Stunde in meinem Dienstzimmer in Dolgelin. Quer über meinen Schreibtisch breitete sich das von fetten Leitartikeln nur so strotzende „ Neue Deutschland“ aus. Fotos von Egon Krenz, dem so lange an die „ Kette gelegten“, dennoch selbsternannten Chefreformer und Retter der DDR, der nun in Mitten von handfesten Proletariern die neue Linie der Partei verkündet, suggerieren das die SED weiterhin alles fest im Griff hat. Die Partei führt nun einen Dialog mit allen Kräften und hat eine Wende eingeleitet. Wirklich? Oberstleutnant N. vermittelte auf der wöchentlichen Dienstversammlung ein gänzlich anderes, schonungsloses Bild von der Lage in der DDR: „ Die Partei steht mit dem Rücken an der Wand. Statt zu agieren, wird nur noch reagiert.“ Es verging nun kein Tag mehr ohne Demonstrationen im Lande, auch die Fluchtwelle wollte und wollte nicht abebben. Auch ein Arzt aus Falkenhagen, einem von 15 km südlich Seelows gelegenem Dorf, gehörte mittlerweile zu den Ausgereisten. Er war beileibe nicht der einzige Mediziner auf den unser Gesundheitswesen und vor allem die Patienten nun mehr verzichten mussten. In der Bevölkerung sah man das Fortgehen des Falkenhagener Arztes mit gemischten Gefühlen. „ Wissen Sie ich verstehe ja den Mann, aber ein Arzt der seine Patienten im Stich lässt, ist kein guter Arzt,“, sagte mir eine Frau aus Alt Mahlisch.
Oberstleutnant sorgte zum Ende der Versammlung, mit einem eigentlich beiläufig geäußerten Nebensatz für Verwirrung: „ Der Druck im Kessel steigt stündlich. Es wird daher krampfhaft nach einem Ventil gesucht, um den Kessel nicht Platzen zu lassen. Daher wird eine baldige Öffnung der Grenzen zu Westberlin und zur Bundesrepublik nicht mehr ausgeschlossen.“
Für jeden einzelnen von uns waren offene Grenzen zum „ Klassenfeind“ zu jenem Zeitpunkt einfach unvorstellbar. Für jemanden der seinen Wehrdienst bei den Grenztruppen ableistete und die umfangreichen Sicherungsmaßnahmen mit eigenen Augen miterleben musste, war es einfach unvorstellbar das die DDR plötzlich darauf verzichten konnte. Das ganze Leid der Flüchtlinge, die Sorgen und Ängste unserer Soldaten, ja selbst die ständige Propaganda vom „hehren Zweck des Antifaschistischen Schutzwalles“ wären mit einem Schlage zur Sinnlosigkeit verkommen.
Im Anschluss an die Versammlung begab ich mich sofort zu Alois F., Hauptmann der VP a.D. und Leiter des VP-Helferzuges Sachsendorf. Nach dem Erreichen seines fünfundsechzigsten Lebensjahres musste Alois schweren Herzens die Uniform an den Nagel hängen, als VP-Helfer blieb er aber weiterhin dem Polizeidienst, wenn auch in „abgeschwächter Form“, treu.
Alois gehörte zu den Männern der ersten Stunde in der Volkspolizei, desto weniger konnte er nun die Ereignisse in der auch von ihm mitaufgebauten Republik verstehen. Ich musste ihm versprechen, nach jeder Dienstversammlung sofort Bericht zu erstatten. Der alte Offizier klebte förmlich an meinem Lippen, während ich ihm so schonend wie Möglichkeit die Worte von Oberstleutnant N. wiedergab. „ Na nun höre mir doch mal auf, das kann doch alles nicht wahr sein!,“ pflegte er stets heftig kopfschüttelnd zu erwidern. Die Neuigkeit mit dem möglicherweise kurz bevorstehenden Mauerfall hatte ich mir diesmal bis zum Schluss aufgehoben. Ich hatte erst überlegt es nicht besser wäre, Alois mit der in jeder Hinsicht unglaublichen Mitteilung zu konfrontieren. Schließlich brach es aber doch aus mir heraus:
„ Alois, es wird sogar erwogen, die Grenzen nach dem Westen zu öffnen.“ Der alte Mann sah mich an, als hätte ich ihm gerade von einer unmittelbar bevorstehenden Invasion von Marsmenschen erzählt. „ Wenn die Mauer fällt, dann kannst du hier als Polizist einpacken,“, stieß Alois in einer Mischung aus Entsetzen und Verblüffung hervor. Obwohl ihm der Arzt das Rauchen längst verboten hatte, steckte er sich gedankenverloren eine „ Alte Juwel“ an. Mit nach hinten geneigtem Kopf blickte er den blauen Rauchschwaden auf ihrem Weg an die Zimmerdecke hinterher. „ Du weißt was bedeutet? Da kommen Drogen, Waffen und Neonazis ins Land. Bei der nächsten Verkehrskontrolle wirst du dann einfach so mir nichts dir nichts über den Haufen geschossen.“ Mit einem bangen Gefühl in der Magengrube stimmte ich ihn zu. Verdammt, der „Antifaschistische Schutzwall“ stellte im Selbstverständnis der Volkspolizei immer auch einen Schutzwall gegen Kriminalitätsformen dar, die man gewöhnlich nur aus Kriminalfilmen kannte. So etwas war eben dem Sozialismus wesensfremd, wie es immer so schien hieß. Nun aber drohte eine Welle von Desperados, Mafiosis und anderer unangenehmer Zeitgenossen das Oderland zu überschwemmen. Immerhin war die Grenze zu Westberlin nur schlappe achtzig Kilometer entfernt. Woher sollten wir naiven Tröpfe auch wissen, dass es zum Beispiel Prostitution, die richtige Währung vorausgesetzt, in unserem „sauberen“ Staat längst gab. Für uns war die DDR, bis zum Beweis des Gegenteils, ein in jeder Beziehung anständiges und sauberes Land.
An das letzte Gespräch mit Alois musste ich beim Lesen der Artikel im „ Neuen Deutschland“ ständig denken. Nirgendwo, auch nicht zwischen den Zeilen, existierte irgend ein versteckter Hinweis auf eine mögliche Öffnung der Grenzen oder einer akuten Krise? Vielleicht sollte ich in Zukunft nicht jedes Wort aus dem Munde von Oberstleutnant N. ungefiltert an Alois wiedergeben? Das regte den alten Mann doch nur auf! Möglicherweise sogar zu Unrecht, wer sagt denn das uns N. die Wahrheit sagt? War er am Ende auch nur einer dieser Profilneurotiker, die sich immer und überall in Szene setzen müssen?
Das wohlbekannte Geknatter eines Motorrades riss mich aus meinen Gedanken. Gruppenpostenleiter Manfred B. war mal wieder in Dolgelin. An sich nichts ungewöhnlich, Kontrolle und Anleitung gehörte nun einmal zu seinem Job. Bereits nach wenigen Augenblicken hörte ich seine festen Schritte auf dem Flur. Nach einem kurzen Klopfen öffnete er, wie immer ohne auf das Herein zu warten, die Tür. Hoffte er etwa, mich bei irgendetwas Verbotenen zu ertappen? „ Guten Tag Uwe, ich sehe bist fleißig bei der Zeitungsschau,“ begrüßte er mich. „ Man muss ja schließlich wissen, was so alles im Lande los ist,“ antwortete ich mit kesser Mine. „ Und du meinst, dass du das ausgerechnet aus dem
„ Neuen Deutschland“ erfährst?“ Die Ironie in seiner Stimme verunsicherte mich etwas. „ Und wie ist nun deiner Meinung nach die Lage in der DDR,“ erkundigte sich mein Vorgesetzter mit müdem Blick. So viel war klar, mit meinem sonst so gutgelaunten Vorgesetzten schien irgend etwas nicht zu stimmen. „ Die Lage ist angespannt wie eh und je. Aber Krenz wird das schon packen! Nicht heute, oder Morgen, aber er schafft das. Da bin ich mir sicher.“ Ohne wirklich von meinen eigenen Worten überzeugt zu sein, klammerte ich mich dennoch an ihnen fest. Wie ein Ertrinkender der sich selbst von einem Strohhalm noch Rettung verspricht. Mit einer wegwerfenden Handbewegung stoppte er abrupt meinen Redefluss. Nachdem Anzünden der unvermeidlichen Zigarette und dem Ausblasen des Rauches, berichtete mir Manfred was ihm so sehr zu schaffen machte. „ Ich habe mich heute mit Achim R. von der Kreisdienststelle unterhalten.“ Er drückte die halbaufgerauchte Zigarette im Aschenbecher aus, um dann weiterzureden. „ Achim und ich sind zusammen zur Schule gegangen,“ fügte Manfred hinzu, so als wolle er sich für das Gespräch mit einem Mitarbeiter des MfS rechtfertigen. „ Achim hat gesagt, dass die Karre schon sehr weit im Dreck steckt. So weit, dass sie auch ein Egon Krenz nicht mehr herausbekommt. Bei der Staatssicherheit hat man genau das was jetzt passiert, schon seit Jahren kommen sehen. Die haben dort Informationen über Informationen an die SED-Kreisleitung geschrieben.
Da waren alle Probleme inklusive ihrer Ursachen haarklein aufgelistet. Wahrscheinlich sind die Berichte alle ungelesen im Papierkorb gelandet. Seit fünf Jahren spricht man in der Kreisdienststelle Seelow davon, dass wenn kein Wunder geschieht, der ganze Laden mit lautem Krachen zusammenfällt.“ Manfred bekam einen bitteren Gesichtsausdruck, kopfschüttelnd fingerte er aus seiner Packung eine neue Zigarette. Das Gehörte hatte mich fassungslos gemacht. Bisher galten Stasi-Mitarbeiter für mich stets als hundertprozentige Genossen, ohne Zweifel an DDR und Sozialismus. Nun aber musste ich erfahren, dass in der Kreisdienststelle für Staatssicherheit Seelow-Zernikow intern die Zukunft der DDR mit dem selben Pessimismus gesehen wurde, wie beispielsweise in der LPG Sietzing. Hieß es nicht immer, die führenden Genossen wüssten überhaupt nicht was konkret in der DDR los ist? Weil alle nur beschönigen und lügen! Aber offenbar handelte es sich auch dabei nur um einen weitverbreiteten Irrtum. Die allmächtige Partei war bestens im Bilde. Statt aber die Probleme beim Namen zu nennen und endlich einer Lösung zuzuführen, lies man sich lieber bejubeln und feiern. „ Mir hat Erich immer leid getan, weil ich dachte das ihn alle nur belügen“ stammelte ich fassungslos. „ Erich hat genau gewusst was los ist. Der Informationsfluss funktionierte auf Bezirks und Republikebene nicht anders als im Kreis. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat das Politbüro in Berlin nicht anders darauf reagiert wie die SED-Kreisleitung Seelow: die ganzen Informationen wurden einfach ignoriert.“ „ Was bedeutet denn das für uns?“ „ Es bedeutet das es aus ist, Uwe. Die DDR ist am Ende, mit allen Konsequenzen,“ antwortete Manfred traurig. Mir wurde gleichzeitig heiß und kalt, während eine unsichtbare Faust meine Kehle zuschnürte. Das wir um Veränderungen nicht herumkommen, weil diese notwendig sind, hatte ich ja nun oft genug gehört. Noch nie zuvor hatte mich jemand so brutal mit der Nase in den großen Scheißhaufen Namens Wirklichkeit gestoßen, wie Hauptmann Manfred B. Wir treiben also nicht im Strom der Veränderungen, sondern im Strudel des Untergangs. Manfred versuchte nun doch noch zu lächeln, was ihm aber nur zum Teil gelang. „ Schöne Scheiße was Uwe?“ presste er hervor. Alles in mir weigerte sich das gehörte zu glauben. Es gibt doch für alles einen Ausweg, warum sollte diese einfache Weisheit ausgerechnet für die DDR keine Gültigkeit besitzen? Der weitere Verlauf der Ereignisse zeigte jedoch bald, dass sich die düstere Zukunftsvision eines endgültigen Zusammenbruches der DDR erfüllen sollte. Achim R., MfS-Mitarbeiter und Schulfreund meines unmittelbaren Vorgesetzten, trat im Dezember 1989, am letzten Tag in der Geschichte der Kreisdienststelle des MfS Seelow-Zernikow, aus der SED aus. Er wollte mit dem ganzen nichts mehr zu tun haben. Aber auch er musste schnell einsehen, dass die eigene Geschichte und Verantwortlichkeit keine S-Bahn sind, aus der man nach Belieben ein oder aussteigt. Im Laufe der Zeit immer mehr den Alkohol verfallend, verstarb er schließlich im Jahre 2005 in einem Frankfurter Pflegeheim. Möglicherweise war es die späte, zu späte Einsicht, die besten Jahre des Lebens einer längst aufgegebenen Idee geopfert zu haben, die ihn in den Abgrund des Alkoholismus trieb. Oder waren es die quälenden Fragen nach dem Sinn eines Kadavergehorsams gegenüber der SED, der selbst vor unverkennbarem Unrecht nicht zurückschreckte? Blinder Gehorsam bis zum Schluss, wer hätte wohl vermutet, diese unselige deutsche Tradition auch im „Arbeiter und Bauernstaat“ begegnen zu müssen?


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


nach oben springen

#156

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 19.06.2011 00:14
von Commander | 1.056 Beiträge

Hallo Uwe,wieder ein tolles Update,eins,was einen auch nachdenklich macht.Man steht mit beiden Beinen im Leben u. plötzlich wird einen der Boden unter diesen weggerissen,egal aus welchen Grund.Es kann so schnell gehen und es könnte jeden treffen,es sollte niemand sagen,"das passiert mir nicht".
In Erwartung des nächsten Kapitels,grüßt Dich C.



nach oben springen

#157

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 19.06.2011 09:36
von Gert | 12.356 Beiträge

wie immer eine sehr schöne und spannende Morgenlektüre. Habe versucht mich in diese Lage gedanklich zu versetzen. Ist nicht einfach für mich . Es muss so ungefähr sein, als wenn du auf einem Teppich stehst und am anderen Ende versucht ständig jemand, diesen Teppich dir unter den Füssen wegzuziehen. Erst wankst du und dann wird es immer mehr zur Gewissheit, dass du fällst.


Danke Uwe und schöne Grüße quer durch die Republik


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
nach oben springen

#158

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 19.06.2011 10:04
von exgakl | 7.237 Beiträge

ja so war es damals.... Wer nicht dabei war kann vieles nicht verstehen, aber ich denke Uwe hat es so gut beschrieben, daß selbst unbeteiligte, vielleicht aus den veralteten Bundesländern, sich ein Bild machen können aus dem was viele damals hier bewegte und das waren nicht wenige Menschen in der Ehemaligen.

VG exgakl


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
nach oben springen

#159

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 19.06.2011 10:09
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von exgakl
ja so war es damals.... Wer nicht dabei war kann vieles nicht verstehen, aber ich denke Uwe hat es so gut beschrieben, daß selbst unbeteiligte, vielleicht aus den veralteten Bundesländern, sich ein Bild machen können aus dem was viele damals hier bewegte und das waren nicht wenige Menschen in der Ehemaligen.

VG exgakl





....................aus den veralteten Bundesländern. Ich protistuiere gegen diesen Begriff, exgakl


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
nach oben springen

#160

RE: Meine persönlichen Wendeerlebnisse als Volkspolizist

in Mythos DDR und Grenze 19.06.2011 10:11
von exgakl | 7.237 Beiträge

nee nee Gert, den Begriff lassen wir mal schön stehen... ich liebe den einfach

VG an den Rhein


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
nach oben springen



Besucher
2 Mitglieder und 25 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Oderfischer
Besucherzähler
Heute waren 432 Gäste und 26 Mitglieder, gestern 3936 Gäste und 179 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14372 Themen und 558384 Beiträge.

Heute waren 26 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen