#81

RE: Gründungstag des ehemaligen MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2011 11:41
von YYYYYYYY (gelöscht)
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an alle ehemaligen ma des ministeriums für staatssicherheit,

ich beglückwünsche sie zum 61.ten jahrestag /gründung MfS.


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#82

RE: Gründungstag des ehemaligen MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2011 11:45
von Landeposten (gelöscht)
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Zitat von Alfred

Zitat von wosch
Bei der Frage nachdem "warum" zur Wendezeit Alles so friedlich und ohne Waffengewalt ablief sollte man aber nicht wergessen, daß es aus Moskau unübersehbare "Zeichen" gab, die die klare Aussage beinhaltete :"Wir mischen uns dieses Mal in Eure Angelegenheiten nicht ein, wie damals am 17. Juni 1953" und von "Gorbi" war diesbezüglich keine "Hilfe" zu erwarten.



Wosch,

falsch !




Hallo,Alfred das interessiert mich jetzt mal doch. Wieso ist die Meinung von w. falsch?Ich kann mich auch so erinnern,daß die SU selbst genug Probleme hatte,z.B. die Preise für ihre Rohstofflieferungen an die DDR erhöhte(dem Markt anpasste),bzw die Lieferungen drosselte und die Rohstoffe lieber auf dem freien Markt verkaufte.
Ich glaube auch nicht,daß die SU sich zu einem milit.Eingreifen hätte hinreißen lassen.


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#83

RE: Gründungstag des ehemaligen MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2011 11:48
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Landeposten

Zitat von Alfred

Zitat von wosch
Bei der Frage nachdem "warum" zur Wendezeit Alles so friedlich und ohne Waffengewalt ablief sollte man aber nicht wergessen, daß es aus Moskau unübersehbare "Zeichen" gab, die die klare Aussage beinhaltete :"Wir mischen uns dieses Mal in Eure Angelegenheiten nicht ein, wie damals am 17. Juni 1953" und von "Gorbi" war diesbezüglich keine "Hilfe" zu erwarten.



Wosch,

falsch !




Hallo,Alfred das interessiert mich jetzt mal doch. Wieso ist die Meinung von w. falsch?Ich kann mich auch so erinnern,daß die SU selbst genug Probleme hatte,z.B. die Preise für ihre Rohstofflieferungen an die DDR erhöhte(dem Markt anpasste),bzw die Lieferungen drosselte und die Rohstoffe lieber auf dem freien Markt verkaufte.
Ich glaube auch nicht,daß die SU sich zu einem milit.Eingreifen hätte hinreißen lassen.





Da hatte sich was überschnitten, nochmals:

Dazu Generaloberst a.D. Streletz:

"Wie verhielt es sich tatsächlich?

Wer hat von wem welche Befehle erhalten, bzw. wer hat wem welche Bitten vorgetragen?

Egon Krenz und ich haben am 13. Oktober 1989 nach der Beratung mit der Bezirkseinsatzleitung in Leipzig gegen 17. 00 Uhr Erich Honecker den Befehl Nr.:9/89 vorgelegt. Nach der Unterzeichnung meldete ich Erich Honecker, dass der Minister für Nationale Verteidigung befohlen habe, in der jetzigen politischen Situation keine größeren Truppenbewegungen und Truppenübungen der NVA durchzuführen.
Die Gruppe führt aber ihre Übungen mit größeren Truppenbewegungen durch.

Wenn die Truppenteile der Gruppe ihre Kasernen, vor allen Dingen in den Räumen Leipzig/ Dresden/ Potsdam/ Berlin verlassen, kann das zu falschen Schlussfolgerungen führen. Es wäre zweckmäßig, wenn auch die Gruppe in dieser Periode keine größeren Truppenbewegungen durchführt.



Erich Honecker beauftragte mich, den Oberkommandierenden der Gruppe, Armeegeneral Snedkow, zu bitten, nach Möglichkeit in den kommenden Tagen und Wochen keine größeren Truppenübungen durchzuführen.

Am 14. Oktober 1989 habe ich diese Bitte Armeegeneral Snedkow vorgetragen, der für unser Anliegen volles Verständnis zeigt und versicherte, den Nachgeordneten die erforderlichen Weisungen zu geben.
Gleichzeitig brachte er zum Ausdruck, dass die Gruppe immer bereit ist, bei Notwendigkeit den Waffenbrüdern der Nationalen Volksarmee die erforderliche Hilfe und Unterstützung zu gewähren.

Mitte Dezember 1989 war ich zu einer Beratung der Generalstabschefs des Warschauer Vertrages über die Vorbereitung der „Wiener Verhandlungen zur weiteren Abrüstung“ in Moskau.
Der Oberkommandierende der Vereinten Streitkräfte und der Chef des Generalstabes der Sowjetarmee luden mich zu einem 6 Augengespräch ohne Dolmetscher ein.
Beide führenden sowjetischen Militärs äußerten sich wie folgt:
„Genosse Streletz, halte immer engen Kontakt zum Oberkommandierenden der Westgruppe, Armeegeneral Snedkow,
Armeegeneral Snedkow hat die Weisung, die NVA der DDR bei Notwendigkeit, allseitig zu unterstützen.“


Quelle: 2009 , Petershagen , Diskussionbeitrag


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#84

RE: Gründungstag des ehemaligen MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2011 11:52
von Landeposten (gelöscht)
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Ungedienter,


hatten wir doch alles schon. Nutze einfach die Suchfunktion und Du wirst die unterzeichneten Befehl von Honecker und Krenz finden.
Die DDR / Regierung hatte keinen Einsatz der Waffen geplant. Von der UdSSR wurde immer Unterstützng zugesichert, falls diese notwendig gewesen wäre.

Dazu Generaloberst a.D. Streletz:

"Wie verhielt es sich tatsächlich?

Wer hat von wem welche Befehle erhalten, bzw. wer hat wem welche Bitten vorgetragen?

Egon Krenz und ich haben am 13. Oktober 1989 nach der Beratung mit der Bezirkseinsatzleitung in Leipzig gegen 17. 00 Uhr Erich Honecker den Befehl Nr.:9/89 vorgelegt. Nach der Unterzeichnung meldete ich Erich Honecker, dass der Minister für Nationale Verteidigung befohlen habe, in der jetzigen politischen Situation keine größeren Truppenbewegungen und Truppenübungen der NVA durchzuführen.
Die Gruppe führt aber ihre Übungen mit größeren Truppenbewegungen durch.

Wenn die Truppenteile der Gruppe ihre Kasernen, vor allen Dingen in den Räumen Leipzig/ Dresden/ Potsdam/ Berlin verlassen, kann das zu falschen Schlussfolgerungen führen. Es wäre zweckmäßig, wenn auch die Gruppe in dieser Periode keine größeren Truppenbewegungen durchführt.



Erich Honecker beauftragte mich, den Oberkommandierenden der Gruppe, Armeegeneral Snedkow, zu bitten, nach Möglichkeit in den kommenden Tagen und Wochen keine größeren Truppenübungen durchzuführen.

Am 14. Oktober 1989 habe ich diese Bitte Armeegeneral Snedkow vorgetragen, der für unser Anliegen volles Verständnis zeigt und versicherte, den Nachgeordneten die erforderlichen Weisungen zu geben.
Gleichzeitig brachte er zum Ausdruck, dass die Gruppe immer bereit ist, bei Notwendigkeit den Waffenbrüdern der Nationalen Volksarmee die erforderliche Hilfe und Unterstützung zu gewähren.

Mitte Dezember 1989 war ich zu einer Beratung der Generalstabschefs des Warschauer Vertrages über die Vorbereitung der „Wiener Verhandlungen zur weiteren Abrüstung“ in Moskau.
Der Oberkommandierende der Vereinten Streitkräfte und der Chef des Generalstabes der Sowjetarmee luden mich zu einem 6 Augengespräch ohne Dolmetscher ein.
Beide führenden sowjetischen Militärs äußerten sich wie folgt:
„Genosse Streletz, halte immer engen Kontakt zum Oberkommandierenden der Westgruppe, Armeegeneral Snedkow,
Armeegeneral Snedkow hat die Weisung, die NVA der DDR bei Notwendigkeit, allseitig zu unterstü
tzen.“


Quelle: 2009 , Petershagen , Diskussionbeitrag[/quote]

AG Sn. hätte nicht alleine Entschieden.Den Einsatzbefehl hätten Andere geben müssen und ich bezweifle sehr stark,daß dieses passiert währe, denn die SU sah,daß ihr Block auseinanderfiel und sie konnte nichts mehr dagegen tun,selbst wenn sie gewollt hätte.

Ja hat sich überschnitten


zuletzt bearbeitet 09.02.2011 11:53 | nach oben springen

#85

RE: Gründungstag des ehemaligen MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2011 11:57
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Landeposten


Ungedienter,


hatten wir doch alles schon. Nutze einfach die Suchfunktion und Du wirst die unterzeichneten Befehl von Honecker und Krenz finden.
Die DDR / Regierung hatte keinen Einsatz der Waffen geplant. Von der UdSSR wurde immer Unterstützng zugesichert, falls diese notwendig gewesen wäre.

Dazu Generaloberst a.D. Streletz:

"Wie verhielt es sich tatsächlich?

Wer hat von wem welche Befehle erhalten, bzw. wer hat wem welche Bitten vorgetragen?

Egon Krenz und ich haben am 13. Oktober 1989 nach der Beratung mit der Bezirkseinsatzleitung in Leipzig gegen 17. 00 Uhr Erich Honecker den Befehl Nr.:9/89 vorgelegt. Nach der Unterzeichnung meldete ich Erich Honecker, dass der Minister für Nationale Verteidigung befohlen habe, in der jetzigen politischen Situation keine größeren Truppenbewegungen und Truppenübungen der NVA durchzuführen.
Die Gruppe führt aber ihre Übungen mit größeren Truppenbewegungen durch.

Wenn die Truppenteile der Gruppe ihre Kasernen, vor allen Dingen in den Räumen Leipzig/ Dresden/ Potsdam/ Berlin verlassen, kann das zu falschen Schlussfolgerungen führen. Es wäre zweckmäßig, wenn auch die Gruppe in dieser Periode keine größeren Truppenbewegungen durchführt.



Erich Honecker beauftragte mich, den Oberkommandierenden der Gruppe, Armeegeneral Snedkow, zu bitten, nach Möglichkeit in den kommenden Tagen und Wochen keine größeren Truppenübungen durchzuführen.

Am 14. Oktober 1989 habe ich diese Bitte Armeegeneral Snedkow vorgetragen, der für unser Anliegen volles Verständnis zeigt und versicherte, den Nachgeordneten die erforderlichen Weisungen zu geben.
Gleichzeitig brachte er zum Ausdruck, dass die Gruppe immer bereit ist, bei Notwendigkeit den Waffenbrüdern der Nationalen Volksarmee die erforderliche Hilfe und Unterstützung zu gewähren.

Mitte Dezember 1989 war ich zu einer Beratung der Generalstabschefs des Warschauer Vertrages über die Vorbereitung der „Wiener Verhandlungen zur weiteren Abrüstung“ in Moskau.
Der Oberkommandierende der Vereinten Streitkräfte und der Chef des Generalstabes der Sowjetarmee luden mich zu einem 6 Augengespräch ohne Dolmetscher ein.
Beide führenden sowjetischen Militärs äußerten sich wie folgt:
„Genosse Streletz, halte immer engen Kontakt zum Oberkommandierenden der Westgruppe, Armeegeneral Snedkow,
Armeegeneral Snedkow hat die Weisung, die NVA der DDR bei Notwendigkeit, allseitig zu unterstü
tzen.“


Quelle: 2009 , Petershagen , Diskussionbeitrag



AG Sn. hätte nicht alleine Entschieden.Den Einsatzbefehl hätten Andere geben müssen und ich bezweifle sehr stark,daß dieses passiert währe, denn die SU sah,daß ihr Block auseinanderfiel und sie konnte nichts mehr dagegen tun,selbst wenn sie gewollt hätte.

Ja hat sich überschnitten[/quote]


Beim Gespräch war ja nicht nur Snedkow dabei.
Und Du darfst davon ausgehen,dass die Herren dies nur sagen, wenn sie es auch dürfen.


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#86

RE: Gründungstag des ehemaligen MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2011 12:02
von wosch (gelöscht)
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Zitat von HpTGefr82
an alle ehemaligen ma des ministeriums für staatssicherheit,

ich beglückwünsche sie zum 61.ten jahrestag /gründung MfS.





...............................................Für Deine Glückwünsche zum 61. muß ich mich ja, Gott sei Dank, nicht bedanken aber für das Einstellen des Videobeitrages jedoch mach ich das gerne. Es paßt sehr gut zu der hier behandelten Thematik. Und dieses Dankeschön kommt wirklich ohne Hintergedanken. Und das Schöne an ihm ist, man braucht es noch nicht einmal kommentieren, es "spricht" für sich selbst!
Schönen Gruß aus Kassel, Janos das hast Du gut gemacht. Weiter so!!


zuletzt bearbeitet 09.02.2011 12:13 | nach oben springen

#87

RE: Gründungstag des ehemaligen MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2011 12:03
von SFGA | 1.519 Beiträge

an alle ehemaligen ma/im des MFS,

ich beglückwünsche sie zum 61.ten Jahrestag /gründung MfS

http://www.youtube.com/watch?v=0bloBPrW3cU


JgRgt 1 Schwarzenborn / HFlgUstgStff 1 Holzdorf

Wenn einer von uns müde wird,der andere für ihn wacht.Wenn einer von uns zweifeln will,der andere gläubig lacht.Wenn einer von uns fallen sollt',der andere steht für zwei,denn jedem Kämpfer gibt ein Gott den Kameraden bei.
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#88

RE: Gründungstag des ehemaligen MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2011 12:06
von Alfred | 6.841 Beiträge

Landeposten, schon vergessen wie Gorbatschow zu den Grenzern stand:

Angefügte Bilder:
Gorbatschow.jpg

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#89

RE: Gründungstag des ehemaligen MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2011 12:09
von Landeposten (gelöscht)
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Beim Gespräch war ja nicht nur Snedkow dabei.
Und Du darfst davon ausgehen,dass die Herren dies nur sagen, wenn sie es auch dürfen.[/quote]

Ja alfred ich weiss schon was Du meinst.Aber verstehe meine Meinung auch:Damals wie heute sind viele Äußerungen auf dem pol.Parkett nur leere Worthülsen,sie sollen beruhigend und was auch immer wirken.Wichtig ist das Handeln. Und da habe ich wie gesagt meine Zweifel.


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#90

RE: Gründungstag des ehemaligen MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2011 12:10
von wosch (gelöscht)
avatar

Michael Gorbartschow im Jahre 1989: "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!"
Schönen Gruß aus Kassel.


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#91

RE: Gründungstag des ehemaligen MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2011 12:11
von Landeposten (gelöscht)
avatar

Zitat von Alfred
Landeposten, schon vergessen wie Gorbatschow zu den Grenzern stand:



Hat sich schon wieder überschnitten.
Ja 86. 1989 war eine ganz andere pol.Lage,da stand der SU selbst das Wasser bis zum Hals.


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#92

RE: Gründungstag des ehemaligen MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2011 12:18
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Landeposten

Zitat von Alfred
Landeposten, schon vergessen wie Gorbatschow zu den Grenzern stand:



Hat sich schon wieder überschnitten.
Ja 86. 1989 war eine ganz andere pol.Lage,da stand der SU selbst das Wasser bis zum Hals.





Landeposten,

meinst Du , dass Gorbatschow seine Meinung 1989 anders war ? Und wenn ja ab wann ?
Die Personen die ich kenne und die auch Gorbatschow kennen, sehen einiges anders.
Noch zum Rückflug - Flughafen - von den Feiertagen in der DDR im Oktober 1989 hatte Gorbatschow eine Haltung klar pro DDR und seine Unterstützung immer zugesichert.


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#93

RE: Gründungstag des ehemaligen MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2011 12:19
von Pit 59 | 10.123 Beiträge

Und da könnt Ihr alle Denken und schreiben was Ihr wollt,die Wende 89 hat nur das Volk vollzogen,und keine DDR regierung oder das MFS,und bei denen muss man sich auch nicht bedanken.Die alten Herren wussten das sie vom großen Bruder keine Unterstützung bekommen werden,es hätte sich keiner gewagt Waffen anzuwenden.Ich war bei den Demonstrationen dabei,und wir haben auch gleich zu Anfang an der MFS Villa(Es war eine Villa,wird heute vom DRK genutzt)halt gemacht.Die Bude war Hell erleuchtet,und da drinnen haben ein paar Hansel gezittert,wenn da ein Schuss gefallen wäre,hätten Tausende die Bude dem Erdboden gleich gemacht.Hört ja auf das daran das MFS oder die Diktatur der DDR noch was hätte machen können.


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#94

RE: Gründungstag des ehemaligen MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2011 12:21
von exgakl | 7.223 Beiträge

Pit in dem Thread hat niemand behauptet, daß die DDR Regierung ein Wende vollzogen hat!

VG exgakl


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#95

RE: Gründungstag des ehemaligen MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2011 12:23
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Pit 59
Und da könnt Ihr alle Denken und schreiben was Ihr wollt,die Wende 89 hat nur das Volk vollzogen,und keine DDR regierung oder das MFS,und bei denen muss man sich auch nicht bedanken.Die alten Herren wussten das sie vom großen Bruder keine Unterstützung bekommen werden,es hätte sich keiner gewagt Waffen anzuwenden.Ich war bei den Demonstrationen dabei,und wir haben auch gleich zu Anfang an der MFS Villa(Es war eine Villa,wird heute vom DRK genutzt)halt gemacht.Die Bude war Hell erleuchtet,und da drinnen haben ein paar Hansel gezittert,wenn da ein Schuss gefallen wäre,hätten Tausende die Bude dem Erdboden gleich gemacht.Hört ja auf das daran das MFS oder die Diktatur der DDR noch was hätte machen können.




Musst ja gute Augen haben, wenn Du Personen zittern siehst.
Ich kannte niemanden der gezittert hat.


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#96

RE: Gründungstag des ehemaligen MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2011 12:28
von Landeposten (gelöscht)
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Landeposten,

meinst Du , dass Gorbatschow seine Meinung 1989 anders war ? Und wenn ja ab wann ?
Die Personen die ich kenne und die auch Gorbatschow kennen, sehen einiges anders.
Noch zum Rückflug - Flughafen - von den Feiertagen in der DDR im Oktober 1989 hatte Gorbatschow eine Haltung klar pro DDR und seine Unterstützung immer zugesichert.[/quote]

Ich meine sogar,daß es nicht mal 86 seine Meinung war.Weil er erkannt hatte,daß mit der Art Soz.wie sie damals herrschte keinen Blumentopf mehr zu gewinnen gab.Innenpol. Probleme und was auch immer zwangen ihn aber sog"gute Mine" zu machen.
Fernerhin bin ich der Meinung,daß er wie gesagt nicht so einfach allein entscheiden konnte,wirtschaftliche ,innenpol.Zwänge schränkten Ihn stark ein.Und wie gesagt;sagen kann man viel.


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#97

RE: Gründungstag des ehemaligen MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2011 12:34
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Landeposten



Landeposten,

meinst Du , dass Gorbatschow seine Meinung 1989 anders war ? Und wenn ja ab wann ?
Die Personen die ich kenne und die auch Gorbatschow kennen, sehen einiges anders.
Noch zum Rückflug - Flughafen - von den Feiertagen in der DDR im Oktober 1989 hatte Gorbatschow eine Haltung klar pro DDR und seine Unterstützung immer zugesichert.



Ich meine sogar,daß es nicht mal 86 seine Meinung war.Weil er erkannt hatte,daß mit der Art Soz.wie sie damals herrschte keinen Blumentopf mehr zu gewinnen gab.Innenpol. Probleme und was auch immer zwangen ihn aber sog"gute Mine" zu machen.
Fernerhin bin ich der Meinung,daß er wie gesagt nicht so einfach allein entscheiden konnte,wirtschaftliche ,innenpol.Zwänge schränkten Ihn stark ein.Und wie gesagt;sagen kann man viel.[/quote]


Landeposten,

dann hatte Gorbatschow also seine Meinung nur für sich.
In anderen Ländern, egal ob DDR, Polen usw. erzählte er also einfach was , was nicht seine Meinung war ? Und so machte er dies auch im eigenen Politburo, gegenüber seinen Außenminister, seinen Botschaftern und auch gegenüber seinen Militärs.

Das glaube ich ja nun nicht !


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#98

RE: Gründungstag des ehemaligen MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2011 12:36
von SCORN (gelöscht)
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Zitat von Landeposten

Damals wie heute sind viele Äußerungen auf dem pol.Parkett nur leere Worthülsen,sie sollen beruhigend und was auch immer wirken.Wichtig ist das Handeln. Und da habe ich wie gesagt meine Zweifel.



hallo landeposten,
deine gedanken sind durchaus nachvollziehbar. allerdings zu behaupten dass die russen auf gar keinen fall eingegriffen hätten ist mir zu spekulativ und auch ich würde keinesfalls solches behaupten. wenn man bedenkt dass nur wenige jahre später russische panzer auf das eigene parlament feuerten, sollten doch alle optionen in betracht gezogen werden. ausserdem wird ausser acht gelassen dass die truppen der gssd keine homogene masse waren. hier waren garde und eliteregimenter ebenso wie speznas truppen disloziert. und diese bekamen ihre befehle vom kgb und pflegten sie gewöhnlich auch in aller konseqenz auszuführen.
wie gesagt, alles spekulation, aber eine option absolut auszuschliesen ist meiner bescheidenen meinung nach unseriös.

gruss
SCORN


zuletzt bearbeitet 09.02.2011 12:41 | nach oben springen

#99

RE: Gründungstag des ehemaligen MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2011 13:25
von YYYYYYYY (gelöscht)
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Zitat von Gert

Nun Tom, der BND und MAD hat nicht die Aufgabe und das Recht mich als Bürger zu bespitzeln oder auszuforschen. Das weisst du sicherlich auch genau, trotzdem schreibst du hier etwas gegenteiliges. Bleibt noch der Verfassungsschutz. Der beobachtet nicht mich, da ich weder Rechtsradikaler noch Linksradikaler bin. Dass diese Leute und ihre Aktivitäten beobachtet werden ist in meinem Sinne. Sie wollen diesen, meinen Staat abschaffen und dagegen habe ich etwas. Hätte es im Januar 1933 den Verfassungsschutz gegeben wären weder die Links- noch die Rechtsradikalen in Deutschland je an die Macht gekommen. Es wäre uns viel erspart geblieben.

Gruß Gert





gert ,die xxxx glaubst du doch wohl selber nicht! der verfassungsschutz überprüft nur links oder rechtsradikale? und den mist mit 1933 glaubst du doch auch nicht ernsthaft oder?

geändert exgakl


zuletzt bearbeitet 09.02.2011 13:42 | nach oben springen

#100

RE: Gründungstag des ehemaligen MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2011 13:27
von Landeposten (gelöscht)
avatar

Nun gut,ich sage nicht mehr ich bin der Meinung,sondern ich sage ich nehme an,das G. im Laufe seiner Amtszeit erkannt hatte,daß der Soz.in damaligen Zustand,und solche Grenzanlagen nicht mehr zu halten sind.
Das der russ.Soldat seinen(diesen)Befehl bedingungslos ausgeführt hätte steht für mich ausser Zweifel.Ich sage aber nochmals,zum damaligenZeitpunkt hätte diesen Befehl niemand geben wollen,sich diese Last ihn jemals gegeben zu haben aufladen wollen.Denn jeder hatte erkannt,daß es in einem Blutbad geendet hätte und die Lage war eben nicht so stabil,daß man dieses verkraftet hätte.
Ein paar Monate später hat ja G. die DDR dann an K. verkauft....wie gesagt Worthülsen von wegen unverbrüchliche Freundschaft zweier Völker,wenns ums Geld geht hört die Freundschaft auf.


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