#61

RE: Meine Kindheit .ein wenig davon möchte ich einmal schreiben!

in Leben in der DDR 20.02.2013 13:44
von Gelöschtes Mitglied
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Wir haben es stundenlang gespielt.
Hier ist es recht gut erklärt: http://www.dithmarschen-wiki.de/Kippel-Kappel

Vierkrug


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#62

RE: Meine Kindheit .ein wenig davon möchte ich einmal schreiben!

in Leben in der DDR 20.02.2013 13:49
von der glatte | 1.356 Beiträge

Ja, klingt interessant und hat bestimmt viel Spass gemacht. Das Spiel kannte ich noch nicht.

Kennst Du noch "Name, Stadt, Land"?

Gruß vom Glatten


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#63

RE: Meine Kindheit .ein wenig davon möchte ich einmal schreiben!

in Leben in der DDR 20.02.2013 14:02
von Gelöschtes Mitglied
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Ja, das kenne ich auch noch sehr gut - das konnte man noch erweitern auf Fluss, Pflanze usw.

Vierkrug


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#64

RE: Meine Kindheit .ein wenig davon möchte ich einmal schreiben!

in Leben in der DDR 20.02.2013 14:11
von Lutze | 8.039 Beiträge

wir hatten als Kinder das Klingel-Spiel mit Fahrrädern,zuerst wurde ausgelost wer
seine Klingelglocke vom Fahrrad abschraubt,dann wurde die mitten auf unserer
Hofstrasse gelegt,wer die dann zuerst an der linken oder rechten Bordsteinkante
mittels Vorder-oder Hinterrad bewegte,der hatte gewonnen
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#65

RE: Meine Kindheit .ein wenig davon möchte ich einmal schreiben!

in Leben in der DDR 20.02.2013 14:20
von der glatte | 1.356 Beiträge

Wir hatten das Untergestell eines alten Kinderwagens mit Brettern belegt und mit alten Kissen gepolstert. Damit ging es dann mit Sturzhelm den Berg herunter, auf der großen Wiese wurde ausgerollt und die zurückgelegte Länge vermessen. Wer am weitesten gerollt war hatte gewonnen.

Man konnte das Gestell auch an das Fahrrad binden und hinterher ziehen. Das ging oft mit Stürzen daher. Aua!

Gruß vom Glatten


ACRITER ET FIDELITER


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#66

RE: Meine Kindheit .ein wenig davon möchte ich einmal schreiben!

in Leben in der DDR 20.02.2013 14:39
von Gelöschtes Mitglied
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Bollerwagenrennen war auch eine Alternative, wie auch die Demontage des Leiterwagens und Nutzung des Vorderteiles mit der Deichsel als Streitwagen, der von zwei anderen Spielgefährten dann gezogen wurde.

Vierkrug


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#67

RE: Meine Kindheit .ein wenig davon möchte ich einmal schreiben!

in Leben in der DDR 20.02.2013 14:45
von furry | 3.580 Beiträge

Was die verschiedenen Spiele betrifft, dazu kann ich wenig beitragen.
Ich weiß nur, für die Zeit bis 1960 auf dem Dorf, dass wir ständig unterwegs waren. Hauptangriffsgebiet war die LPG, denn da passierte immer etwas. Ein richtig großer Erfolg war, wenn man einem Traktoristen so lange den Nerv getötet hat, bis man auf seinem Trecker mal eine Runde mitfahren konnte. Interessant wurde es im Herbst, da kam die Kartoffeldämpfkolonne. Das war ein großer Dampfkessel, vom dem mehrere Schläuche zu Behältern führten, in denen die Kartoffeln gedämpft wurden, also so etwas Ähnliches wie Schnellkochtöpfe. Was haben wir für Mengen von diesen Pellkartoffeln in uns reingestopft und irgendwie haben die besser geschmeckt als bei Muttern.
Unter diesen Bedingungen war der Stubenarrest die schlimmste Strafe, da genügte schon ein Tag. Andererseits waren wir aber soweit Freunde, dass wir die Eltern des jeweiligen Deliquenten während der Arrestzeit dermaßen nervten und es so in den meisten Fällen zu einer "vorzeitigen Entlassung" führte.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#68

RE: Meine Kindheit .ein wenig davon möchte ich einmal schreiben!

in Leben in der DDR 23.02.2013 15:15
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von der glatte im Beitrag #57
Hallo.

Also so haben wir es gespielt.

Die Spielregeln beim „Miemeln“ sind:

Das Spiel
Fünf Schüler spielten gegeneinander. Jeder hatte zu Beginn des Spieles, zehn einzelne Pfennigstücke in der Hand. Dann brauchte man noch eine glatt verputzte Hauswand.
So ca. fünf Schritte vor der Wand wurde ein Strich gezogen, dieser diente als Aufstelllinie.
Die Aufgabe bestand nun darin, ein Pfennigstück in Richtung Wand zu werfen und damit möglichst nahe an die Wand zu kommen. Jeder der fünf Spieler musste zu Beginn eine Münze in Richtung Wand werfen. Prallte die Münze durch den Wurf gegen die Wand, war das kein Problem. Hatte jeder seine Münze geworfen, ging man zur Wand, begutachtete den Wurf und legte die Platzierung fest. Der Spieler, welcher mit seiner geworfenen Münze der Wand am nächsten war, konnte sich nun zurücklehnen und abwarten. Die Anderen überlegten inzwischen, ob es möglich wäre, dem bisherigen Sieger mit einem besseren Wurf, den ersten Platz abzujagen. Jeder konnte nun dazu seine restlichen neun Pfennige einsetzen. Dabei wurde genau auf die Lage seiner Münze geachtet, manche waren auch schon vom Eigentümer farblich markiert. Weitere Würfe brachten eventuell einen neuen Sieger, aber es gingen auch einige fehl. Wollte keiner mehr einen Wurf wagen, wurden nochmals Sieger sowie die weiteren Platzierungen festgelegt. Der Sieger durfte sich nun alle geworfenen Stücke einsammeln, allerdings hatte er diese noch lange nicht gewonnen!

Das Werfen der Münzen nach festgelegtem Ritual
Der Sieger fügte die Münzen zu einer Rolle und legte sich diese zwischen Daumen und Zeigefinger der rechten Hand. Mit einem Ruck, musste er nun die Münzrolle hochwerfen und dabei die Hand mit dem Handrücken noch oben ausstrecken. Dabei sollte er versuchen, möglichst viele der Münzen aufzufangen. Hier „klimperte“ es schon mächtig und viele nicht aufgefangene Münzen lagen nun wieder auf der Erde. Die Pfennige aber, welche noch auf dem Handrücken lagen, wurden erneut hochgeworfen um danach gleichzeitig zu greifen. Was nun mit der Hand aufgefangen wurde, war der Gewinn. Die Münzen welche heruntergefallen waren, durfte sich der Zweitplazierte, ebenfalls nach dem gleichen Ritual erkämpfen. Dann begann das Spiel, wenn noch Pause war, von vorn. Wer keine Münzen mehr hatte schied aus.

Gruß vom Glatten



Und wenn nun eine Münze aufrecht stehend,also schräg an der Wand anlag,dann nannte man dies bei uns Stehpopel......


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#69

RE: Meine Kindheit .ein wenig davon möchte ich einmal schreiben!

in Leben in der DDR 23.02.2013 15:21
von Pit 59 | 10.153 Beiträge

Und wenn nun eine Münze aufrecht stehend,also schräg an der Wand anlag,dann nannte man dies bei uns Stehpopel..@EK40

Das Spiel kenne ich,wir nannten das Spiel aber Pimpern .Warum weiss ich nicht,auch kannten wir mit Sicherheit den tieferen Sinn nicht ,
aber Spass hats gemacht.


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#70

RE: Meine Kindheit .ein wenig davon möchte ich einmal schreiben!

in Leben in der DDR 23.02.2013 16:05
von Gelöschtes Mitglied
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Es geht ja hier um die Kindheit und einige haben schon so manche Spiele,die wir damals spielten,erläutert.
Nun spielten wir ja nicht nur,sondern machten manchmal auch (gefährliches) dummes Zeug.
So z.B. Das Nägel pressen.
Und das ging so.
An unserer Stadt führen einige Gleisanlagen der ehem.DR und auch Werksgleise von Betrieben vorbei.
Dort ging es dann immer an eine bestimmte unübersichtliche Stelle hin (große Straßenbrücke,Damm,Wald,etc.) und zwar zum genannten Nägel pressen.
Vier Gleise lagen hier nebeneinander.
Auf/an den Gleisen herrschte immer reger Zugverkehr der Werkbahn oder eben durch die DR.
Jetzt wurde gewartet bis ein Zug kommt und geschaut,auf welchem Gleis er uns passieren würde.
War das ausgemacht,wurden die Nägel auf die jeweiligen Schienen gelegt und gewartet,bis der Zug darüber fuhr und entschwandt.
Nun ging das große suchen und die kleinen Streitereien los,welche Nägel wem gehörten.
Denn manche Nägel waren regelrecht mit den Schienen verschmolzen bzw. aufgepresst und andere flogen irgendwo in das Gleisbett.
Jedenfalls wurden wir uns immer einig und jeder hatte seine Nägel.
Diese waren übrigens beim aufsammeln immer mächtig heiß,warum brauch ich wohl nicht zu erklären.
Zu was brauchten wir solche Nägel,wird sich jetzt mancher fragen?
Wir brauchten sie als Pfeilspitzen,fertigten damit ausschließlich unsere Pfeile für die Flitzebögen.
Damit ging es dann immer in unser "Partisanengebiet" ,welches aus einem kleinen Mischwald bestand,in dem wir uns oft selbst Holzbutzen,Unterstände udgl. bauten.
Dort wurden dann natürlich nur Ziele ausgesucht,in denen die Pfeile auch stecken blieben.
In der Regel waren das Bäume oder irgendwelche Bretter usw.
Hier wurde dann das Bogenschießen exzessiv durchgeführt.
Früh übt sich.......ich glaub wir waren besser als Gojko Mitic und seine roten Brüder...........

Achso,Bimmelpost wird auch fast so ziemlich jeder von euch kennen,dass stand eigentlich täglich auf unserer Tagesordnung und wir werden so manchem Hausbewohner mächtig auf den Geist gegangen sein.....

Das nächste mal berichte ich über einen (bösen) Streich von uns damaligen Lausbuben.

Gruß ek40


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#71

RE: Meine Kindheit .ein wenig davon möchte ich einmal schreiben!

in Leben in der DDR 23.02.2013 17:23
von Lutze | 8.039 Beiträge

da fällt mir noch das Katapultschiessen ein,meiner hatte ein richtig langes Schlüpfergummi,
mit dem konnte man schön ausholen,und abends gings dann los mit richtigen Krampen,
wir hatten damals so eine unliebsame Lehrerin,bei der musste das Küchenfenster dran glauben,
das scheppern habe ich immer noch in den Ohren
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
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#72

RE: Meine Kindheit .ein wenig davon möchte ich einmal schreiben!

in Leben in der DDR 23.02.2013 18:18
von furry | 3.580 Beiträge

@Lutze, wenn wir die Lehrer noch mit ins Spiel bringen, dann habe ich auch noch etwas. So kurz vor dem Ende der Kindheit mussten wir uns an einer Deutschlehrerin rächen. Aus Dankbarkeit für hohe Wertungsnoten haben wir ihr das Schlüsselloch zu ihrer Wohnung mit Gips verfüllt.
Saubande, verdammte.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#73

RE: Meine Kindheit .ein wenig davon möchte ich einmal schreiben!

in Leben in der DDR 23.02.2013 18:38
von Arnstädter | 266 Beiträge

Hi,Hi wo dich das hier so lese auch einen schwank aus meiner Kindheit.
Mein Vater hatte früher so einen alten Schießbalken,so nen durchlader eben wie es beim Rummel auch gab.
Ich hatte mit meinen glaube 11 Jahren nichts anderes zu tun, außer aus meinen Schlafzimmer ,Tauben,Laternen und scheiben zu zerschießen.
Nächsten Tag war das Kraut fett. Mußte zur VP wegen einer Anhörung..natürlich mit den Eltern.
Das erste mal mit der Pollilei zutun gehabt.


das System funktioniert weil du funktionierst
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#74

RE: Meine Kindheit .ein wenig davon möchte ich einmal schreiben!

in Leben in der DDR 23.02.2013 18:40
von GKUS64 | 1.612 Beiträge

Hallo erstmal,

ein beliebtes Spiel war es bei uns einen etwas robusten "Knallfrosch" wie folgt herzustellen: ein hohler Schrankschlüssel wurde mit abgeschabten Streichholzkuppen gefüllt und mit einem passenden Nagel verschlossen. Am Schlüssel und am Nagel wurde dann jeweils das Ende eines Bindfadens befestigt. Man fasste dann am Bindfaden an und schleuderte das Ganze geschickt mit der Nagelkuppe zuerst an eine Steinwand. Den Bindfaden hielt man dabei fest. Bei richtiger Handhabung konnte man damit eine kleine Explosion mit gutem Knalleffekt erzielen. Eine Schutzbrille wäre angebracht gewesen wir drehten jedoch nur den Kopf zur Seite und der Kopf ist heute noch dran!

Schönen Abend vom

GKUS64


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#75

RE: Meine Kindheit .ein wenig davon möchte ich einmal schreiben!

in Leben in der DDR 23.02.2013 18:46
von Ecki | 408 Beiträge

Zitat von GKUS64 im Beitrag #74
Hallo erstmal,

ein beliebtes Spiel war es bei uns einen etwas robusten "Knallfrosch" wie folgt herzustellen: ein hohler Schrankschlüssel wurde mit abgeschabten Streichholzkuppen gefüllt und mit einem passenden Nagel verschlossen. Am Schlüssel und am Nagel wurde dann jeweils das Ende eines Bindfadens befestigt. Man fasste dann am Bindfaden an und schleuderte das Ganze geschickt mit der Nagelkuppe zuerst an eine Steinwand. Den Bindfaden hielt man dabei fest. Bei richtiger Handhabung konnte man damit eine kleine Explosion mit gutem Knalleffekt erzielen. Eine Schutzbrille wäre angebracht gewesen wir drehten jedoch nur den Kopf zur Seite und der Kopf ist heute noch dran!

Schönen Abend vom

GKUS64
Mein lieber GKUS64,

noch effektiver war folgendes: die Patronenhülse eines Karabiners mit Streichholzkuppen füllen, die Öffnung zukneifen, dann die Hülse in einer Zwickklammer einspannen, jene wiederum in den Boden stecken, dann unter die Hülse eine Kerze stellen und diese anzünden ...

Liebe Grüße

Ecki


Gott sei Dank!


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#76

RE: Meine Kindheit .ein wenig davon möchte ich einmal schreiben!

in Leben in der DDR 23.02.2013 21:24
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von GKUS64 im Beitrag #74
Hallo erstmal,

ein beliebtes Spiel war es bei uns einen etwas robusten "Knallfrosch" wie folgt herzustellen: ein hohler Schrankschlüssel wurde mit abgeschabten Streichholzkuppen gefüllt und mit einem passenden Nagel verschlossen. Am Schlüssel und am Nagel wurde dann jeweils das Ende eines Bindfadens befestigt. Man fasste dann am Bindfaden an und schleuderte das Ganze geschickt mit der Nagelkuppe zuerst an eine Steinwand. Den Bindfaden hielt man dabei fest. Bei richtiger Handhabung konnte man damit eine kleine Explosion mit gutem Knalleffekt erzielen. Eine Schutzbrille wäre angebracht gewesen wir drehten jedoch nur den Kopf zur Seite und der Kopf ist heute noch dran!

Schönen Abend vom

GKUS64
Wir stellten diese Knallfrösche in einer anderen Version her.
Dazu brauchte man eine Mutter und zwei Schrauben.(Meist 19er,bzw. M12)
Eine Schraube wurde in die Mutter halb hinein gedreht.
Nun wurde die Mutter mit Streichholzkuppen gefüllt.
Zum Schluß dann die 2. Schraube in die Mutter gedreht und fertig war der "Knaller".
Das Ding jetzt auf die Erde gedonnert und es gab einen riesen Rumms.
Ganz ungefährlich war das bestimmt nicht.

Gruß ek40


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#77

RE: Meine Kindheit .ein wenig davon möchte ich einmal schreiben!

in Leben in der DDR 23.02.2013 23:13
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Wir haben das mit scharfen KK-Patronen gemacht. Aus irgendeinem Grund lagen solche Dinger im Gleisbett einer Bahnlinie nördlich von Erfurt. Ist vielleicht mal eine Kiste davon runtergefallen. Da haben wir die Kuppe abgemacht, vorn zusammengekniffen und Stein drauf. Ein Splitter davon ist meinem Freund mal in´s Schienbein. Der hat ganz schon gejammert.
Aber das mit dem Hohlschlüssel und den Streichholzkuppen kenne ich auch.



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#78

RE: Meine Kindheit .ein wenig davon möchte ich einmal schreiben!

in Leben in der DDR 24.02.2013 10:46
von Ecki | 408 Beiträge

Meine Lieben,

sehr schön knallte auch folgendes: "Unkraut-Ex" in ein Flasche, Wasser drauf, Stöpsel rein, wegwerfen ...

Liebe Grüße

Ecki


Gott sei Dank!


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#79

RE: Meine Kindheit .ein wenig davon möchte ich einmal schreiben!

in Leben in der DDR 24.02.2013 10:57
von Gelöschtes Mitglied
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Nach der Devise - es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es nicht den bösen Nachbarn gibt !
Wir hatten im Erdgeschoß ein kinderloses Ehepaar wohnen, welches sich jedesmal aufregte, wenn die ganze Meute nach oben stürmte. Sie griffen manchmal zu außergewöhnlichen Mitteln, wie ein Eimer Wasser u.ä.
Wir rächten uns auf unsere Art und brachten an deren Türklinke Blitzlichtbeutel an - Klingelknopf betätigen und Zündschnur anzünden, abgestimmte Teamarbeit. Die Tür sah dann nach einigen dieser Schabernake auch entsprechend aus.

Oder Karbid in eine Bügelverschlußflasche, in Ermangelung von Wasser, dann hineingepinkelt. Flasche verschlossen und so schnell wie möglich weggeworfen und in Deckung gegangen (Hofniedergang zu den Kellern). Die Detonation hat dann so manche Fensterscheibe gekostet und einmal auch eine Holzmiete auseinander getrieben.

Vierkrug


zuletzt bearbeitet 24.02.2013 10:57 | nach oben springen

#80

RE: Meine Kindheit .ein wenig davon möchte ich einmal schreiben!

in Leben in der DDR 24.02.2013 11:15
von furry | 3.580 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #79

Oder Karbid in eine Bügelverschlußflasche, in Ermangelung von Wasser, dann hineingepinkelt. Flasche verschlossen und so schnell wie möglich weggeworfen und in Deckung gegangen (Hofniedergang zu den Kellern). Die Detonation hat dann so manche Fensterscheibe gekostet und einmal auch eine Holzmiete auseinander getrieben.
Vierkrug


Auf diese Art wollten wir ein Hornissenbau im Garten unseres Dorfschmiedes unter Beteiligung seines Sohnes in die Luft jagen. Am Ende hat der obere Teil der Flasche den Sohn vom Schmied direkt unter dem Auge getroffen. Eine riesige Wunde, der arme Kerl blutete, die Hornissen spielten verrückt und unser einziger Rückzugsweg führte nur noch durch die Schmiede. Der Reihe nach hat uns der Schmied erstmal das Kakerle verpriezelt, auch seinem Sohn und erst danach wurde zum Arzt gefahren.


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