#141

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 24.10.2012 20:59
von Ex-Huf (gelöscht)
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Und um es dem in diesem Thread themengemäß beizubehalten, DDR und Demokratie nach unserem heutigen Verständnis, nein, das hat es nie gegeben!

VG Ex-Huf


Cambrino hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#142

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 24.10.2012 21:07
von eisenringtheo | 9.184 Beiträge

Zitat von Feliks D. im Beitrag #139
Zitat von Ecki im Beitrag #137
Drei Schlagworterklärungen fallen mir allerdings ein:

1. Freiheit ist, wenn man Tun und Lassen kann was man will.



Mit dieser kleingeistigen ichbezogenen Denke triffst Du immerhin ziemlich genau den aktuellen Zeit[un]geist!


Da stellt sich aber die Frage, warum es der FDP (der BRD) so schlecht geht. ..Freiheit ist doch die Autonomie natürlicher und juristischer Person, ihre Zukunft eigenverantwortlich zu gestalten und die Folgen ihres Handeln zu tragen. Davon sind wir immer weiter entfernt. Gewinne landen bei geldgierigen Aktionären, Verluste hingegen muss der Staat tragen. Wir haben mittlerweilen eine Art "negativen" Sozialismus. Er besteht darin, dass die Gemeinschaft die Schulden der Privaten übernimmt, sei es als "Hilfsprogramm" für juristische Personen, sei es als Unterstützung ("Hartz4") von natürlichen Personen.
Theo


LO-Wahnsinn, Schmiernippel, Damals87 und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 24.10.2012 21:07 | nach oben springen

#143

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 24.10.2012 21:18
von Ex-Huf (gelöscht)
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Hallo theo,

die politische Ausrichtung der FDP hat dadurch in D verloren, weil sie nachhinkend den Entwicklungen in der Gesellschaft oberlehrerhafte Ratschläge feil bot, und sich selbst als Partei der "Besserverdienenden" schreihaft dargestellt hat.
Damit hat sie ihre eigene Klientel, die Klein- und mittelständischen Unternehmer brüskiert, die leider flächendeckend in D ihre Wirtschaftskrat schon
verloren hatten!
Die Erscheinung von Herrn Westerwelle als kreischend aufgebäumter Schreihals tat ihr Übriges!

Ich weiß, wovon ich schreibe!

VG Ex-Huf


eisenringtheo, LO-Wahnsinn und Schmiernippel haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#144

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 24.10.2012 21:52
von Fritze (gelöscht)
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Sehr schöne Beurteilung zur FDP Klaus ! Da bin ich der selben Meinung.


zuletzt bearbeitet 24.10.2012 21:52 | nach oben springen

#145

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 24.10.2012 22:03
von LO-Wahnsinn | 3.491 Beiträge

Eine gut gemachte Diktatur -als Beispiel- , kann auch durchaus lebenswerte Seiten für die in ihr lebenden Bürger haben.
Die Worte Demokratie und Freiheit sind nach meinem Empfinden einfach ausgelutscht und total überstrapaziert, man kann sie natürlich überall als schönen Schein vorschieben um nicht tiefgründiger diskutieren zu müssen.
Auch lässt sich für die Begriffe garkein einheitliches Maß festsetzen, denn jeder erlebt und empfindet Demokratie und Freiheit anders.
Man kann heutige Masstäbe nur schwer auf die von vorgestern anlegen.
Für die Leute im Mittelalter wär die DDR vermutlich ein erstrebenswertes Paradis gewesen.
Aber ich vermute auch, denen war damals schon relativ egal was Demokratie oder Freiheit bedeuten.
Freiheit ist für mich, Nahrung, Wasser, ein Dach übern Kopf und im Winter warm.
Nicht zu vergessen die Gesundheit, das Wichtigste.
Ohne diese Grundvorraussetzungen, kann man sich den Rest der Freiheit -oder was immer man derer zuordnen will- in die Haare schmieren, denn mir nutzen im realen Leben Symbolworte nichts wenn der Magen knurrt oder ich 3 mal die Woche ins Krankenhaus muss.
Ich finde, man diskutiert diese beiden Worte heute auf viel zu hohem Niveau, weil wir viel zu fett sind.
Viele machen Demokratie und Freiheit an materiellen Dingen fest, und unter dieser Massgabe, kann man in Bezug auf die DDR garnicht auf ein faires Ergebnis kommen, auch in Bezug auf die BRD nicht.
Man kann keine kapitalistischen Masstäbe über Demokratie und Freiheit an denen einer sozialistischen/kommunistischen messen.
Rein politisch, und bezogen auf die Geschichte vor 1945, würde ich persönlich die DDR in Teilen durchaus als demokratisch einstufen, denn es gab definitiv demokratische Züge, wenn man denn willens ist diese sehen zu wollen und keine kapitalistischen Massstäbe anlegt.
Wer sagt, die DDR war komplett ein totalitärer, diktatorischer Staat, der hat scheinbar in Geschichte zu oft in der Nase gebohrt, denn für so eine Begrifflichkeit war das Leben in der DDR dann doch zu frei.

Das nur mein rein persönlicher Eindruck zu diesem Thema, mit Hintergrund der von mir erlebten und gelebten Geschichte in der DDR und meinem Verständnis über Demokratie und Freiheit.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
Wahlhausener und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#146

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 24.10.2012 22:10
von PF75 | 3.294 Beiträge

Warum überhaupt eine Rechtfertigung ?
Das heutige System muß sich doch auch nicht ständig für seine Fehler endschuldigen.(einige leute sind ja der meinung das sytem ist perfekt und die krone der schöpfung )


Wahlhausener, passport und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#147

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 24.10.2012 22:28
von Pitti53 | 8.791 Beiträge

Zitat von Feliks D. im Beitrag #139
Zitat von Ecki im Beitrag #137
Drei Schlagworterklärungen fallen mir allerdings ein:

1. Freiheit ist, wenn man Tun und Lassen kann was man will.



Mit dieser kleingeistigen ichbezogenen Denke triffst Du immerhin ziemlich genau den aktuellen Zeit[un]geist!


Tun und lassen was man will....?

das kannste vielleicht in deinem Keller,in Rahmen der geltenden Gesetze wird dir aber gaaanz schnell eine Grenze gezeigt


zuletzt bearbeitet 24.10.2012 22:55 | nach oben springen

#148

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 24.10.2012 22:44
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Ecki im Beitrag #137


1. Freiheit ist, wenn man Tun und Lassen kann was man will.


Ecki



......solange das eigene Handeln nicht die Freiheiten anderer gefaehrdet.

So sollte es sein, ist es aber nicht.

Wir muessen unterscheiden zwischen einer Demokratie und einer verfassungsmaessigen Republik. In der ersten gilt was wer gerade die Mehrheit hat will und bestimmt. Die zweite basiert auf einer Verfassung nach der sich auch die Mehrheit zu richten hat.


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#149

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 24.10.2012 23:10
von jacky (gelöscht)
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Zitat von PF75 im Beitrag #8

Zitat von Pit 59
Demokratisch ? Das war eine Diktatur wies im Buche steht.



mal wieder eine typische antwort,


typisch aber wahr!


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#150

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 24.10.2012 23:13
von icke46 | 2.593 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #148
Zitat von Ecki im Beitrag #137


1. Freiheit ist, wenn man Tun und Lassen kann was man will.


Ecki



......solange das eigene Handeln nicht die Freiheiten anderer gefaehrdet.

So sollte es sein, ist es aber nicht.

Wir muessen unterscheiden zwischen einer Demokratie und einer verfassungsmaessigen Republik. In der ersten gilt was wer gerade die Mehrheit hat will und bestimmt. Die zweite basiert auf einer Verfassung nach der sich auch die Mehrheit zu richten hat.



Man möge mich korrigieren - aber die beiden Teile im Zusammenhang gelesen ergeben perfekt die Weltanschauung der Anarchisten - jeder kann tun und lassen, was er will, solange er keinem anderen schadet.

Gruss

icke



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#151

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 25.10.2012 00:08
von jacky (gelöscht)
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Zitat von icke46 im Beitrag #150
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #148
[quote=Ecki|p213379]

1. Freiheit ist, wenn man Tun und Lassen kann was man will.


Ecki



......solange das eigene Handeln nicht die Freiheiten anderer gefaehrdet.

So sollte es sein, ist es aber nicht.

Wir muessen unterscheiden zwischen einer Demokratie und einer verfassungsmaessigen Republik. In der ersten gilt was wer gerade die Mehrheit hat will und bestimmt. Die zweite basiert auf einer Verfassung nach der sich auch die Mehrheit zu richten hat.



Man möge mich korrigieren - aber die beiden Teile im Zusammenhang gelesen ergeben perfekt die Weltanschauung der Anarchisten - jeder kann tun und lassen, was er will, solange er keinem anderen schadet.

Gruss

icke

[/quote
aber wird das deutsche volk je demokratisch werden?


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#152

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 25.10.2012 08:57
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Da bei der Namensfindung Deutsche Sowjetrepublik bissel blöd klang wurde halt das demokratische angehängt, klang besser.


zuletzt bearbeitet 25.10.2012 09:00 | nach oben springen

#153

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 25.10.2012 09:15
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #12

Zitat von Pitti53
in welchem Buch meinst du?
Vielleicht?






...hoppla, im ersten Moment, beim flüchtigen Hinschauen habe ich im beigestellten Anhang nicht "Verfassung...." gelesen, sondern "Verkalkung..."

Dabei kam mir sofort der passende Gedanke an eine Posse bezogen auf das altersseniele Politbüro der SED, die Machthaber in eigenen Gnaden...

Naja, die Verfassung der ehem. DDR war vom Grundsatz her schon nicht schlecht, nur gelebt und gehandelt wurde nicht immer nach ihr. Besonders dann nicht, wenn es um den Alleinherschaftsanspruch dieser Tarnfirma SED ging, in Wahrheit war es doch nur der von Moskau ferngesteuerte Alleinherschaftsanspruch von Pieck, Grotewohl...., Ulbricht...und später Honecker, Mielke & Co.

Naja, und zur etwas von diesem Thema abschweifenden aktuellen Diskussion..., von einer Demokratie entfernen wir uns immer weiter in Richtung Spätfeudalismus. Oder Altkanzler´Helmut Schmidt folgend in Richtung Raubritterkapitalismus. Einer Form der zügellosen Diktatur des Geldes, des Großkapitals, die mit perfiden Mitteln jegliche demokratischen Grundsätze juristisch raffiniert ausbremst.

Dazu bedient sie sich einiger gekaufter Vasallen, gut ausgestattet mit Diäten, Pensionsansprüchen, sonst. steuergeldfinanzierten Privilegien, so wie @Huf schon richtig feststellt u. a. eines Herrn Westerwelle, der Minderheitenrechte mit einem derart schrillen Getöse deklariert, das die Medien voll davon sind, selbst Gesetze fragwürdigen Interessen angepasst werden und damit neues Unrecht geschaffen wird. Wo auch dabei die zweite Frage steht, gab es denn überhaupt dieses propagierte Unrecht an Minderheiten oder wird hier nur ein weiterer Versuch gestartet, Minderheiteninteressen gegenüber einer breiten Masse der Bevölkerung hoffähig zu machen und per Gesetz durchzusetzen?
Angst vor dem Wähler braucht doch eeh kaum noch einer dieser Politiker zu haben. Entweder eine breite (vergraulte) Masse geht gar nicht mehr wählen und übervorteilte Minderheiten "erwählen" dann die nötigen Prozente....

Fazit. Von Demokratie konnte man in dere DDR nicht sprechen, von Demokratie können wir im Heute 1 zu 1 auch nicht mehr sprechen, Nur das sich die handelnden Personen geändert haben. Von einer moskauferngesteuerten senielen Mordbubenriege zu skrupellosen Finanzmogulen im feinen Nadelstreifen, die für ihren Alleinherschaftsanspruch durchzusetzen auch vor Mord und Totschlag nicht zurückschrecken wie einst ihre Vorbilder im Kreml oder in der SED- Parteizentrale. Nur das es diesmal nicht nur um den Ostblock geht, sondern jetzt um die ganze Welt...


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 25.10.2012 09:20 | nach oben springen

#154

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 25.10.2012 09:31
von 94 | 10.792 Beiträge

Tja Josy, so fängts an ... nächstens leuchtet jedesmal die Lampe 'Entkalken' an der Esspresso-Maschine auf, wenn Du vorbeiläufst, vielleicht doch den harten Tatsachen ins Auge blicken und öfters mal eine Corega-Tab futtern *breites_grins*

Hmm, also jetzt mal Ernst beiseite ... wo und wie war den eigentlich der in der Threadüberschrift erwähnte Anspruch, eine Demokratie zu sein, also jetzt mal außer im selbstgewählten (jetzt hätsch beinah Elend geschrieben, also sowas) Namen, verankert? Oder zumindest erwähnt, wenigstens ansatzweise ...

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #152
Da bei der Namensfindung Deutsche Sowjetrepublik bissel blöd klang ...

Na das offizielle АвтономнаяСоветскаяСоциалистическаяРеспубликаНемцевПоволжья war ebend doch bissel sperrig und sooo blöd klang es, zumindest für's deutsche Ohr dann doch nicht.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#155

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 25.10.2012 10:01
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von icke46 im Beitrag #150
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #148
Zitat von Ecki im Beitrag #137


1. Freiheit ist, wenn man Tun und Lassen kann was man will.


Ecki



......solange das eigene Handeln nicht die Freiheiten anderer gefaehrdet.

So sollte es sein, ist es aber nicht.

Wir muessen unterscheiden zwischen einer Demokratie und einer verfassungsmaessigen Republik. In der ersten gilt was wer gerade die Mehrheit hat will und bestimmt. Die zweite basiert auf einer Verfassung nach der sich auch die Mehrheit zu richten hat.



Man möge mich korrigieren - aber die beiden Teile im Zusammenhang gelesen ergeben perfekt die Weltanschauung der Anarchisten - jeder kann tun und lassen, was er will, solange er keinem anderen schadet.

Gruss

icke





@icke46, da braucht Dich niemand zu korregieren, das ist die nackte und oft auch unbequeme Wahrheit.

Man könnte diese Art der per Gesetz legitimierten (grenzenlosen) Freiheiten auch als Anarchismus von Minderheiten bezeichnen.
Und gerade die Parteien wie FDP, Bündnis 90/ Die Grünen aber auch Die Linke setzen sich wehement für äußerst fragwürdige Interessen von Minderheiten ein, um aus diesem, im Klientel der noch verbleibenden Restwähler vorhandenen Potential bei Wahlen zu profitieren und dann ihr doch "so demokratisch" Antlitz zu präsentieren. Und oft sind die großen Parteien als Preis ihres Machterhaltes gezwungen, diese fragwürdigen Spielchen mitzumachen. Oder ihre Führungsetagen nehmen diesen Machtpoker billigend in Kauf...

Beispiele dafür gibt es genug...:
- Täter haben mehr Rechte als Opfer, Beispiel Sicherungsverwahrung von Extremstraftätern (Grüne, FDP, Linke)
- Übervorteilung geschlechtlicher Gruppen (Frauen) und Ausrichtungen (Homosexualität), dabei Schaffung neuer Diskriminierung und neuen Unrechts, totale Entmoralisierung der Gesellschaft selbst schon bei Kindern (FDP, Grüne, Linke, CDU, SPD)
- Erneuerbare Energiegesetz, Unternehmen sind von Mitfinanzierungen und Atomausstieg, Netzentgelten u. a. befreit (FDP),
- himmelschreiende Subventionen für finanzkräftige Branchen von Großerzeugern. Skrupelloser Ausbau des Einflusses und gesetzlich raffinierte Legitimierung von Lobbyistenverbänden (FDP, Kreise von CDU und SPD),
- unkontrollierte Freigabe von BTM, Drogen (Linke, Grüne),
- Schön- Reden statt effektiven Handeln bei eklatanten Migrationsproblemen (FDP, Grüne, Linke),
- Haftung des (deutschen) Steuerzahlers für desaströse Geschäfte der Banken (CDU, SPD, FDP, Grüne),
- Abschaffung jeglicher Kontrolle und Zensur im Internet (Piraten, Grüne, Linke),
- Opferung jeglichen sinnvollen Umgangs mit wertvollen Recourcen und Rohstoffen für eine zügellosen komerzielle Wegwerfgesellschaft (CDU, SPD, FDP, Grüne),
- Schaffung total realitäsferner aber dafür kostenintensiver und real kaum umsetzbarer Umweltgesetze in Form von Bürokratiemonstern, dadurch Reglementierung nur des kleinen Bürgers. Schaffung von eigenen Privilegien wie Bonusmeilen, Nobelkarossenflotte ect. (Grüne, FDP),
- Opferung jeglicher noch so geringer nationaler Interessen gegenüber einer Generationen- oder Sippenhaftung für begangenes Unrecht (Grüne, Linke, FDP, SPD,CDU).

Meine Aufzählung ließe sich bequem fortsetzen. Ob ich nun auch immer die richtigen Partein und in der richtigen Reihenfolge benannt habe, die dafür miverantwortlich sind, die ihren Profit an Wählerstimmen daraus abschöpfen oder bei denen Wort und Tat spätestens in den Priviliegien der Vorstandsetagen aufhören zu existieren (Grüne, Linke), sei dahingestellt.

Jetzt frage ich Dich, Euch: Was ist an diesen Parteien noch demokratisch, was kann ich wählen, wenn ich wie einst Adenauer "...die Demokratie..." wählen will???


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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zuletzt bearbeitet 25.10.2012 10:08 | nach oben springen

#156

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 25.10.2012 16:42
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von icke46 im Beitrag #150
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #148
Zitat von Ecki im Beitrag #137


1. Freiheit ist, wenn man Tun und Lassen kann was man will.


Ecki



......solange das eigene Handeln nicht die Freiheiten anderer gefaehrdet.

So sollte es sein, ist es aber nicht.

Wir muessen unterscheiden zwischen einer Demokratie und einer verfassungsmaessigen Republik. In der ersten gilt was wer gerade die Mehrheit hat will und bestimmt. Die zweite basiert auf einer Verfassung nach der sich auch die Mehrheit zu richten hat.



Man möge mich korrigieren - aber die beiden Teile im Zusammenhang gelesen ergeben perfekt die Weltanschauung der Anarchisten - jeder kann tun und lassen, was er will, solange er keinem anderen schadet.

Gruss

icke




Das hab ich aber schon ein paar mal hier erklaert. Ich bin Libertaerer und nicht Anarchist. Es gibt aber viele Gemeinsamkeiten zwischen Anarchisten und Libertaeren. Allerdings trennen sich die Wege wenn es um den Besitz von Privateigentum und der freien Marktwirtschaft geht. Wir Libertaere betrachten Privatbesitz und freien Handel als eine Grundsaeule der freien Buerger. Die Anarchisten bevorzugen Gemeinschaftseigentum und deren Einstellung zum freien Handel ist bestenfalls chaotisch.Ausserdem stellen die Anarchisten das gesammte Volk als Kollektiv in den Fordergrund, waehrend wir Libertaere immer die Rechte des einzelnen Buergers in den Fordergrund stellen.
Ohne ein Recht auf Privateigentum und freien Handel gibt es keine echte Freiheit fuer den einzelnen Buerger. Das sind einige der Hauptunterschiede zwischen Libertaeren und Anarchisten.


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#157

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 25.10.2012 17:17
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von josy95 im Beitrag #155


Gruss

icke





@icke46, da braucht Dich niemand zu korregieren, das ist die nackte und oft auch unbequeme Wahrheit.

Man könnte diese Art der per Gesetz legitimierten (grenzenlosen) Freiheiten auch als Anarchismus von Minderheiten bezeichnen.
Und gerade die Parteien wie FDP, Bündnis 90/ Die Grünen aber auch Die Linke setzen sich wehement für äußerst fragwürdige Interessen von Minderheiten ein, um aus diesem, im Klientel der noch verbleibenden Restwähler vorhandenen Potential bei Wahlen zu profitieren und dann ihr doch "so demokratisch" Antlitz zu präsentieren. Und oft sind die großen Parteien als Preis ihres Machterhaltes gezwungen, diese fragwürdigen Spielchen mitzumachen. Oder ihre Führungsetagen nehmen diesen Machtpoker billigend in Kauf...

Beispiele dafür gibt es genug...:
- Täter haben mehr Rechte als Opfer, Beispiel Sicherungsverwahrung von Extremstraftätern (Grüne, FDP, Linke)
- Übervorteilung geschlechtlicher Gruppen (Frauen) und Ausrichtungen (Homosexualität), dabei Schaffung neuer Diskriminierung und neuen Unrechts, totale Entmoralisierung der Gesellschaft selbst schon bei Kindern (FDP, Grüne, Linke, CDU, SPD)
- Erneuerbare Energiegesetz, Unternehmen sind von Mitfinanzierungen und Atomausstieg, Netzentgelten u. a. befreit (FDP),
- himmelschreiende Subventionen für finanzkräftige Branchen von Großerzeugern. Skrupelloser Ausbau des Einflusses und gesetzlich raffinierte Legitimierung von Lobbyistenverbänden (FDP, Kreise von CDU und SPD),
- unkontrollierte Freigabe von BTM, Drogen (Linke, Grüne),
- Schön- Reden statt effektiven Handeln bei eklatanten Migrationsproblemen (FDP, Grüne, Linke),
- Haftung des (deutschen) Steuerzahlers für desaströse Geschäfte der Banken (CDU, SPD, FDP, Grüne),
- Abschaffung jeglicher Kontrolle und Zensur im Internet (Piraten, Grüne, Linke),
- Opferung jeglichen sinnvollen Umgangs mit wertvollen Recourcen und Rohstoffen für eine zügellosen komerzielle Wegwerfgesellschaft (CDU, SPD, FDP, Grüne),
- Schaffung total realitäsferner aber dafür kostenintensiver und real kaum umsetzbarer Umweltgesetze in Form von Bürokratiemonstern, dadurch Reglementierung nur des kleinen Bürgers. Schaffung von eigenen Privilegien wie Bonusmeilen, Nobelkarossenflotte ect. (Grüne, FDP),
- Opferung jeglicher noch so geringer nationaler Interessen gegenüber einer Generationen- oder Sippenhaftung für begangenes Unrecht (Grüne, Linke, FDP, SPD,CDU).

Meine Aufzählung ließe sich bequem fortsetzen. Ob ich nun auch immer die richtigen Partein und in der richtigen Reihenfolge benannt habe, die dafür miverantwortlich sind, die ihren Profit an Wählerstimmen daraus abschöpfen oder bei denen Wort und Tat spätestens in den Priviliegien der Vorstandsetagen aufhören zu existieren (Grüne, Linke), sei dahingestellt.

Jetzt frage ich Dich, Euch: Was ist an diesen Parteien noch demokratisch, was kann ich wählen, wenn ich wie einst Adenauer "...die Demokratie..." wählen will???

Also die Sachen in rot unterstuetze ich als Libertaerer auch. Persoenlich hab ich zwar keine Zeit fuer Lobbyisten, aber jeder soll mit seinem Geld machen was er will.
Freigabe von Drogen ja, da sich muendige Buerger selbst ein Urteil bilden sollen was sie geniessen oder zu sich nehmen in welcher Form auch immer. alles andere ist Bevormundung vom Staat. Ausserdem wuerde die Freigabe von Drogen die Kriminalitaetsrate um 80% verringern.
Zensur jeglicher Art, ob im Internet oder sonstwo, widerspricht dem Recht auf freie Meinungsauesserung.

Jetzt noch schnell ein Wort zu sexuellen Minderheiten. Mir ist es voellig egal was meine muendigen und volljaehrigen Nachbarn in gegenseitiger Vereinbarung und Uebereinstimmung in der Privatsphaere ihrer eigenen Wohnungen machen. Was sogenannte "Homoehen" betrifft, so bin ich persoenlich nicht dafuer. Aber Eheschliessungen fallen in den Bereich Religion. Jeder Prediger / Pfarrerk sollte selbst entscheiden koennen wen er verheiratet und wen nicht. Der Staat soll sich aus den Angelegenheiten der Kirchen / religioese Gemeinschaften ganz raushalten. Konsequenterweise bin ich auch dagegen das der Staat zum Thema Ehe Gesetze beschliesst und seinen Willen den Kirchen aufzwingt.



josy95[/quote]


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#158

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 25.10.2012 18:01
von Arnstädter | 266 Beiträge

Zitat von Ex-Huf im Beitrag #138
Zitat von Ecki im Beitrag #137
Zitat von Pitti53 im Beitrag #135
Zitat von linamax im Beitrag #134
Zitat von Arnstädter im Beitrag #133
In aller erster Linie ist die DDR mein Heimatland ,wo ich geboren,gelebt und gearbeitet habe.
Was ist Demokratie?
Demokratie wird immer von den gewählten(oder nicht gewählten)Abgeordneten bestimmt.Genauso wie die Gesetzgebung immer abhängig von den Regierenden bestimmt wird.
Im Namen des Volkes? Nicht immer!

Hallo Arnstädter
Demokratie ist für mich Freiheit und die gab es in der DDR nicht .
linamax


Was verstehst du unter Freiheit?
komm jetzt nicht mit Schlagwörtern
Mein lieber Piiti53,

nun, nur zur Ehrenrettung der Freiheitserklärungswilligen: Es ist schwer, in der hier gebotenen Kürze den Begriff der Freiheit ohne die Nutzung von Schlagworten hinreichend zu erklären.

Drei Schlagworterklärungen fallen mir allerdings ein:

1. Freiheit ist, wenn man Tun und Lassen kann was man will.

2. Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit.

3. Freiheit ist das Vermeiden roter und das Schreiben schwarzer Zahlen.

Liebe Grüße

Ecki



Hallo Ecki,

in diesen Gedanken unterliegst Du offenbar einem schwerwiegendem Irrtum, dem 20,4 Mio Rentner und schätzungsweise auch 7 bis 8 Mio. Hartz Iv-Empfänger auch zum Opfer fallen.

Freiheit, so wie wir als ehem. DDR-Bürger sie errungen haben, bedeutet bürgerliche Rechte zu genießen im Rahmen des bestehenden GG! Gleichzeitig auch Wahrnehmung der bürgerlichen Pflichten!
Wer denkt, Freiheit bedeute sein uneingeschränktes Tun und Lassen, einschließlich der genüsslichen Wahrnehmung seiner "Rechte" als Sozialparasit oder maulheldenhafter Neo-Nazi, ist nach meinem Empfinden auf einem falschen Dampfer!

VG Ex-Huf




selbstverständlich gab es Freiheiten in der DDR,erinnere dich mal an deine Jugend ,(13-17 Jahre),Niemand !!!konnte mich halten.auch nicht der ABVer
Frage : ist Freiheit nur mit Reisefreizügigkeit gedacht?Was ist heute ?Damals wie heute gab es Terrorismus.
Frage : Warst du (ihr) neidig auf Westschokolade, Bonbons ,kaugummi usw.
Unsere Albina ist teurer als Milka,unser Waschmittel wäscht heute noch gut (Spee) .Warum ist es nur so teuer?
Eine absolute Freiheit gibt es nicht.Anarschie ist die nächste Stufe der Freiheit.So wie im "wilden Western "film
Es gibt viele Beispiele


das System funktioniert weil du funktionierst
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#159

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 25.10.2012 18:29
von linamax | 2.022 Beiträge

Zitat von Arnstädter im Beitrag #158
Zitat von Ex-Huf im Beitrag #138
Zitat von Ecki im Beitrag #137
Zitat von Pitti53 im Beitrag #135
Zitat von linamax im Beitrag #134
Zitat von Arnstädter im Beitrag #133
In aller erster Linie ist die DDR mein Heimatland ,wo ich geboren,gelebt und gearbeitet habe.
Was ist Demokratie?
Demokratie wird immer von den gewählten(oder nicht gewählten)Abgeordneten bestimmt.Genauso wie die Gesetzgebung immer abhängig von den Regierenden bestimmt wird.
Im Namen des Volkes? Nicht immer!

Hallo Arnstädter
Demokratie ist für mich Freiheit und die gab es in der DDR nicht .
linamax


Was verstehst du unter Freiheit?
komm jetzt nicht mit Schlagwörtern
Mein lieber Piiti53,

nun, nur zur Ehrenrettung der Freiheitserklärungswilligen: Es ist schwer, in der hier gebotenen Kürze den Begriff der Freiheit ohne die Nutzung von Schlagworten hinreichend zu erklären.

Drei Schlagworterklärungen fallen mir allerdings ein:

1. Freiheit ist, wenn man Tun und Lassen kann was man will.

2. Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit.

3. Freiheit ist das Vermeiden roter und das Schreiben schwarzer Zahlen.

Liebe Grüße

Ecki



Hallo Ecki,

in diesen Gedanken unterliegst Du offenbar einem schwerwiegendem Irrtum, dem 20,4 Mio Rentner und schätzungsweise auch 7 bis 8 Mio. Hartz Iv-Empfänger auch zum Opfer fallen.

Freiheit, so wie wir als ehem. DDR-Bürger sie errungen haben, bedeutet bürgerliche Rechte zu genießen im Rahmen des bestehenden GG! Gleichzeitig auch Wahrnehmung der bürgerlichen Pflichten!
Wer denkt, Freiheit bedeute sein uneingeschränktes Tun und Lassen, einschließlich der genüsslichen Wahrnehmung seiner "Rechte" als Sozialparasit oder maulheldenhafter Neo-Nazi, ist nach meinem Empfinden auf einem falschen Dampfer!

VG Ex-Huf




selbstverständlich gab es Freiheiten in der DDR,erinnere dich mal an deine Jugend ,(13-17 Jahre),Niemand !!!konnte mich halten.auch nicht der ABVer
Frage : ist Freiheit nur mit Reisefreizügigkeit gedacht?Was ist heute ?Damals wie heute gab es Terrorismus.
Frage : Warst du (ihr) neidig auf Westschokolade, Bonbons ,kaugummi usw.
Unsere Albina ist teurer als Milka,unser Waschmittel wäscht heute noch gut (Spee) .Warum ist es nur so teuer?
Eine absolute Freiheit gibt es nicht.Anarschie ist die nächste Stufe der Freiheit.So wie im "wilden Western "film
Es gibt viele Beispiele

Hallo Arnstädter
Sag mal in was für einer Welt lebst du ,daß tut ja schon körperlich weh was du von Dir gibst .
linamax


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#160

RE: Wie rechtfertigte die DDR ihren Anspruch, eine Demokratie zu sein?

in DDR Politik Presse 25.10.2012 18:34
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Arnstädter im Beitrag #158

selbstverständlich gab es Freiheiten in der DDR,erinnere dich mal an deine Jugend ,(13-17 Jahre),Niemand !!!konnte mich halten.auch nicht der ABVer
Frage : ist Freiheit nur mit Reisefreizügigkeit gedacht?Was ist heute ?Damals wie heute gab es Terrorismus.
Frage : Warst du (ihr) neidig auf Westschokolade, Bonbons ,kaugummi usw.
Unsere Albina ist teurer als Milka,unser Waschmittel wäscht heute noch gut (Spee) .Warum ist es nur so teuer?
Eine absolute Freiheit gibt es nicht.Anarschie ist die nächste Stufe der Freiheit.So wie im "wilden Western "film
Es gibt viele Beispiele
Das nenn ich mal ne'n goilen Beitrag.


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