#141

RE: Agentenschleusen

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 22.01.2011 22:56
von dremi (gelöscht)
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Hallo "vs1"
Würdest du mir auch auf meine Frage antworten?

Ach gern als PM
Gruß dremi


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#142

RE: Agentenschleusen

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 22.01.2011 23:36
von vs1 (gelöscht)
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Zitat von dremi
Entschuldige " Stabsfähnrich"
Ohne persönliche Empfindlichkeiten, hätte ich mal eine Frage an " vs1"
Welches Ereignis hatte sich entscheidend auf die Dienst und Urlaubsplanung in der 7,GK/ GR-20 1988 am 24.12.88 ausgewirkt?
Ich glaube das diese Waldarbeiten sicher nachvollziehbar sind, nur die Schilderung ( mit diesem gewissen
dramaturgischen Anhang und dann doch nicht, aber wir hatten doch und wollten und es könnte sein, aber wir konnten gar nichts[/b] tun,
aber ein geheimer [b]Briefkasten
könnte eine Rolle gespielt haben).
Als ehemaliger Grenzer schäme ich mich so etwas lesen zu müssen.
Entweder ich stehe zu meinen Aussagen, schiebe nicht immer einen anderen vor um sich zu rechtfertigen und wenn andere Recht haben
dann muss ich verdammt noch mal den Ar... in der Hose haben. Ich hoffe ihr versteht was ich meine.
Ein Grenzer lässt sich eigentlich nicht an die Waffe pinkeln.
Aber letztendlich zu versuchen zurückzupinkeln ( ja ,ich meine Richtung "TH") ist vollkommen gegen den Wind gepinkelt.
Ihr in der 7. GK Schierke wart schon ein ganz besonderes Völkchen.
Gruß dremi



hallo dremi,

du bist recht ungeduldig und ne pm brauch ich nur bei freunden, nicht bei netten usern.

meintest du die 3 durchbrüche im jahr 1988, bezüglich zum 24.12. 88?
falls ja, für mich keines und ich kann nun eben nur für mich sprechen. urlaub wollte ich nie in diesem zeitraum haben, dafür hatten wir zu viele gwd'ler mit anhang.

auch war ich an dem tag, als Chaymos dies erlebte, schon ein staubiger bruder und hatte, bis zum ende meine dienstzeit keine bergbestätigung mehr erhalten.
glaub mir einfach, diesen vorfall gab es wirklich.
in der kompanie gab es kurzzeitig ein gerücht ... am goethebahnhof ... usw. ... wie Chaymos es beschrieben hat, nur wusste eben keiner nichts genaues.
verfolge diesen tröt doch mal selber und ja, er hat sich treiben lassen.
nur sind auch user/ fragesteller für ihre posts verantwortlich.
jedes geschriebenen wort kann man immer verdrehen oder "bewusst" falsch lesen.

so @dremi, konnte ich dir halbwegs helfen?
falls nicht, lass etwas von dir hören, egal auf welche art.

netten gruß vom vs

ps: sorry, ich hab da mal etwas ausgeglichen.


zuletzt bearbeitet 22.01.2011 23:53 | nach oben springen

#143

RE: Agentenschleusen

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 23.01.2011 00:00
von dremi (gelöscht)
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Da du nur Freunden eine PM zukommen läßt., tut es mir leid.
Die Antwort wäre " Heilig Abend " bzw Weihnachten gewesen.
Jetzt kannst du von mir halten was Du willst. Ein Freund hätte dir sicher die Antwort verraten können.
Mit "freundlichem" Gruß dremi

PS: mir hatte mal einer verraten das einem jedes Wort im Mund herumgedreht werden kann, weiß aber nicht mehr
wer, oder aus welchem Anlaß das war


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#144

RE: Agentenschleusen

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 23.01.2011 00:11
von vs1 (gelöscht)
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Zitat von dremi
Da du nur Freunden eine PM zukommen läßt., tut es mir leid.
Die Antwort wäre " Heilig Abend " bzw Weihnachten gewesen.
Jetzt kannst du von mir halten was Du willst. Ein Freund hätte dir sicher die Antwort verraten können.
Mit "freundlichem" Gruß dremi

PS: mir hatte mal einer verraten das einem jedes Wort im Mund herumgedreht werden kann, weiß aber nicht mehr
wer, oder aus welchem Anlaß das war




ich bitte dich dremi, du hast ne pm.
mir war die antwort zu einfach!

gruß vs


zuletzt bearbeitet 23.01.2011 00:27 | nach oben springen

#145

RE: Agentenschleusen

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 24.01.2011 15:33
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von vs1
...in welchem bereich der 7. wurde denn der kolonnenweg ausgebaut, im frühjahr 1988?



Unterhalb Brocken begannen auf dem vorgelagerten Gebiet Arbeiten, um den Zaun 1 von der Kuppe nach unten zu verlegen. Mir fällt der genaue Name für den Weg nicht mehr ein. Diese Arbeiten begannen von der Seite Scharfenstein und kamen auch nur bis etwa zur Mitte, waren jedoch auf dem Abschnitt Schierke. Von Schierke aus gar nicht zu sehen, nur vom Brocken, dort auch nur teilweise. Parallel müssten auch die Forstarbeiten begonnen haben.
Rostocker und die Forumsmitglieder, die im November 2009 ab unterhalb eiserner Tisch zurück Richtung Schierke sind, kennen den Weg. Der Ausbau wurde nicht beendet und sogar teilweise zurückgebaut. Deswegen seinerzeit unsere nassen Füße!
Ich habe die Details auch nicht mehr gekannt, nur ganz allgemein über Bekannte aus Schierke. Denn zu dieser Zeit war ich längst nicht mehr im Dienst. Nur, weil ich eben 1985 mit den Forstleuten dort Bestände aufgenommen hatte und weil es sich um den bei Bergalarm abzuriegelnden Bereich handelte, weiß ich von dem von dort abzutransportierenden Holz. Dass auch der Zaun verlegt werden sollte, dass hierfür dort Kolonnenweg verlegt wurde, habe ich nicht gewußt. Die eigentliche Grenzlinie verlief dann viel weiter unten noch im Tal.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#146

RE: Agentenschleusen

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 24.01.2011 15:59
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Greso
Über Gakl,s und Agentenschleusung.
Greso



Jau, warn wir gut...
Wie geht eigentlich 150 % ? OK, gut, in der DDR haben wir das mit dem Plan ja noch höher hingekriegt aber rein rechnerisch ist es schwierig.
Als GAK haben wir nie jemanden von der Gegenseite angequatscht. Hätte ich seinerzeit auf jeden Strohsack geschworen. Und wenn doch, war es eigentlich verboten. Hätte uns also, wäre es herausgekommen, genauso reingeritten wie jeden anderen Grenzer auch. Diese Röhren waren allenfalls 150 cm hoch und unsere Gassen ungefähr 60 x 60 cm. Ein aufgeschraubtes Zaunfeld auch nur ungefähr 1 m. Aber ansonsten ist es im Prinzip schon nicht ganz falsch.
Sonderurlaub hatte ich nie, nicht einen Tag. War allerdings so frech, mir monatlich einen VKU zu genehmigen. Kraft der Dienstvorschrift, die das jedenfalls nicht ausdrücklich verbot. Meine Orden hatten immer konkrete Anlässe. Außenschläfer ging als UaZ ohne festen Anhang im Ort gar nicht und für die Berufssoldaten ging das auch ohne GAK zu sein.
So ein bischen ungezwungener war der Dienst als GAK schon. Ich hätte nur äußerst ungern zurückgewechselt. Der Artikel jedoch ist leicht übertrieben.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#147

RE: Agentenschleusen

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 25.01.2011 03:53
von dremi (gelöscht)
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Hallo vs1,chaymos,s51 und alle anderen Schirker

Hiermit möchte ich mich offiziell für meine vielleicht provozierenden und vielleicht auch beleidigenden Kommentare
entschuldigen.
Es ist eigentlich überhaupt nicht meine Art so zu Schreiben. Dies geschah aus Unkenntnis der konkreten Situation
und vollkommen unüberlegt.
Ich bitte euch nochmals um Entschuldigung.


Ich habe gegen mein Prinzip " Schade Niemanden" verstoßen, mich deshalb entschlossen das Forum vorerst zu verlassen und mich selbst zu überprüfen.
Gruß dremi


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#148

RE: Agentenschleusen

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 25.01.2011 22:33
von Zoellner1974 | 37 Beiträge

Hallo hier mal wieder zum eigentlichen Thema und damit ihr mal wisst, was so im Westen über Schleusungen und Schleusungsstellen bekannt war. Also erstens mal denke ich, haben wir alle, sowohl ihr, als auch wir Zöllner nichts davon mitbekommen. Schleusungsstellen wiesen folgende Merkmale auf:
1. Das Gelände, besonders auf westlicher Seite, mußte gut einsehbar sein
2. In der Nähe befand sich eine Telefonzelle
3. In der Nähe befand sich eine Möglichkeit öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen
4. Die immer wieder genannten Röhren schliesse ich aus, weil zu auffällig
5. Es gab Minengassen !!!!!, bei den Minenräumarbeiten wurde das dann klar.

Ablauf einer Schleusung: Die normalen Grenzer wurden komplett abgezogen. Anschließend über mehrere Stunden das Gelände observiert, ob es sicher ist, das hieß es sollten sich dort keine Personen aufhalten, deshalb mußte es auf westlicher Seite gut einsehbar sein. Erst wenn dass gegeben war wurde die zu schleusende Person herangeführt und gesichert. Schleusungen wurden in den wenigsten Fällen für Agentenaustausch genutzt, vielmehr kamen sie meist zum Einsatz, wenn ,,Kundschafter'' spontan zurückgeführt werden mußten, weil Aufdeckung drohte. Da konnte es dann auch sein, dass sie regelrecht abgeholt und zurückgeführt wurden. Dazu hatte jeder Agent einen genau vorgegebenen Punkt wo er zurückgeführt wurde. Oder aber es wurden auch Nachrichten überbracht oder abgeholt, aber auch hier meistens wenn es schnell gehen mußte. Für die Einsetzung und Pltzierung von neuen Agenten gab es wesentlich bessere und unauffälligere Möglichkeiten diesen in den Westen zu bringen, da war eine Schleusung eine schlechte Ausgangsposition. Schleusungen waren wichtig, wenn Agenten ,,verbrannt waren'' und deren Festsetzung drohte, weil dass hätte wieder zu politischen Verwicklungen geführt.

Ich hoffe, hier ein bischen geholfen zu haben, ohne Anspruch auf vollständige Richtigkeit zu erheben. Ich selbst habe in meinen 16 Jahren Grenzdienst nicht eine Situation erlebt, die auf eine Schleusung hätte schliessen lassen, obwohl es im Bereich Walkenried nachweislich welche gab.


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#149

RE: Agentenschleusen

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 26.01.2011 00:04
von vs1 (gelöscht)
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Zitat von dremi
Hallo vs1,chaymos,s51 und alle anderen Schirker

Hiermit möchte ich mich offiziell für meine vielleicht provozierenden und vielleicht auch beleidigenden Kommentare
entschuldigen.
Es ist eigentlich überhaupt nicht meine Art so zu Schreiben. Dies geschah aus Unkenntnis der konkreten Situation
und vollkommen unüberlegt.
Ich bitte euch nochmals um Entschuldigung.

hallo @ dremi,




Ich habe gegen mein Prinzip " Schade Niemanden" verstoßen, mich deshalb entschlossen das Forum vorerst zu verlassen und mich selbst zu überprüfen.
Gruß dremi

geh mal von deinen prinzipien etwas ab






geh mal von deinen prinzipien etwas ab.
es ist ok.
also, immer schön locker durch die hose atmen!

pm können schon helfen zu verstehen.


netten gruß vom vs


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#150

RE: Agentenschleusen

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 26.01.2011 09:19
von SET800 | 3.103 Beiträge

Zitat von Zoellner1974
Schleusungsstellen wiesen folgende Merkmale auf:
1. Das Gelände, besonders auf westlicher Seite, mußte gut einsehbar sein
2. In der Nähe befand sich eine Telefonzelle
3. In der Nähe befand sich eine Möglichkeit öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen
4. Die immer wieder genannten Röhren schliesse ich aus, weil zu auffällig
5. Es gab Minengassen !!!!!, bei den Minenräumarbeiten wurde das dann klar.



Warum so kompliziert?

Für die Rückkehr eines Kundschafters hätte der doch sich nur 1 Meter provokativ auf DDR-Gebiet begeben müssen und auf seine "Verhaftung" durch Grenzer warten müssen.

Die Äusserung eines "Kennsatz" wie: "bringen sich mich zu Scheewittchen!" hätte doch gereicht.

Ob nun Grenzer die Person dann SEHEN aber nicht indentifizieren wäre doch genug Konspiration gewesen.

Und öffentliche Verkehrsmittel, Fahrrad?



zuletzt bearbeitet 26.01.2011 09:20 | nach oben springen

#151

RE: Agentenschleusen

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 26.01.2011 10:39
von eisenringtheo | 9.164 Beiträge

Diskretion. Man sieht seine Mitarbeiter nicht gerne in der Springerpresse und bei ARD/ZDF. Hier war schon die Entsorgung einer Unterhose ein gröberes Problem, wenn die Öffentlichkeit zugeschaut hat:
http://www.grenze-luebeck.de/13707.html

Bei diesem Thread kommt mir immer Maxwell Smart in den Sinn (offtopic). Benutzt auch Tore, Lifte und Telefonzellen. Trotz Schuhtelefon.



War meine Lieblingsserie.
Theo


zuletzt bearbeitet 26.01.2011 10:40 | nach oben springen

#152

RE: Agentenschleusen

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 26.01.2011 10:50
von Chaymos | 314 Beiträge

[quote="SET800"

Für die Rückkehr eines Kundschafters hätte der doch sich nur 1 Meter provokativ auf DDR-Gebiet begeben müssen und auf seine "Verhaftung" durch Grenzer warten müssen.
[/quote]

So einfach jemanden auf dem vorgelagerten hoheitsgebiet festnehmen ist nicht einfach und zu damaliger zeit auch nicht zulässig gewesen ,wenn jemand das gebiet der DDR betrat mussten wir laut Dienstanweisung erst eine Zurückweisung durchführen,ich kenne keine Fall wo wir eine Person festnehmen durften ,zumal die sache gestellt ist und uns wer beobachtet.


02.11.1982-22.04.83 US6 Perleberg
22.04.1983-02.09.83 US6 Perleberg (Meisterlehrg.-GAK Ausbildg.)
02.09.1983-30.09.85 GR.20/2.GB/7.GK Schierke
01.10.1985-29.08.86 OHS Suhl Fähnrichlehrgang
30.08.1986-26.08.89 GR.20/2GB/7.GK Schierke
26.08.1989-11.09.89 GR.20/Stab 2.GB Stellv.GAK
11.09.1989-30.09.90 GR.20/2GB/7.GK Schierke


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#153

RE: Agentenschleusen

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 26.01.2011 10:56
von eisenringtheo | 9.164 Beiträge

Zitat von Chaymos

So einfach jemanden auf dem vorgelagerten hoheitsgebiet festnehmen ist nicht einfach und zu damaliger zeit auch nicht zulässig gewesen ,wenn jemand das gebiet der DDR betrat mussten wir laut Dienstanweisung erst eine Zurückweisung durchführen,ich kenne keine Fall wo wir eine Person festnehmen durften ,zumal die sache gestellt ist und uns wer beobachtet.




Zurückweisung? Wie läuft das ab? Einmal habe ich im Zug von Westberlin nach der BRD den Pass nicht gleich gefunden und ihn wie ein Irrer gesucht (Die PKE Mitarbeitern hat -sicher reglementswidrig - einen Lachanfall gekriegt). Was, wenn ich keinen gehabt hätte?
Theo


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#154

RE: Agentenschleusen

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 26.01.2011 11:18
von Chaymos | 314 Beiträge

Wir mussten die Person darauf aufmerksam machen das sie das Gebiet der DDR verletzt hatten und mit dem wortlaut"Auchtung hier sprechen die Grenztruppen der DDr ,Sie haben das Hoheitsgebiet der Deutschen Demokratischen Republik verletzt,ich fordere Sie auf auf das Gebiet der BRD zurückzu keheren"
Dien wortlaut entsprechend DV mussten wir dort anbringen ,mehr nicht.Meistens gingen die Personen von selbst zurück als sie uns in ihrer nähe entdeckten ,auch aus Respekt und ehe wir dazu kamen diesen Wortlaut abzuspulen waren sie eben schon wieder drüben .

Wenn du keinen Pass gehabt hättest dann hätten sie dich mit genommen ,bzw erstmal festgesetzt


02.11.1982-22.04.83 US6 Perleberg
22.04.1983-02.09.83 US6 Perleberg (Meisterlehrg.-GAK Ausbildg.)
02.09.1983-30.09.85 GR.20/2.GB/7.GK Schierke
01.10.1985-29.08.86 OHS Suhl Fähnrichlehrgang
30.08.1986-26.08.89 GR.20/2GB/7.GK Schierke
26.08.1989-11.09.89 GR.20/Stab 2.GB Stellv.GAK
11.09.1989-30.09.90 GR.20/2GB/7.GK Schierke


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#155

RE: Agentenschleusen

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 26.01.2011 11:35
von exgakl | 7.223 Beiträge

Zitat von Chaymos
Wir mussten die Person darauf aufmerksam machen das sie das Gebiet der DDR verletzt hatten und mit dem wortlaut"Auchtung hier sprechen die Grenztruppen der DDr ,Sie haben das Hoheitsgebiet der Deutschen Demokratischen Republik verletzt,ich fordere Sie auf auf das Gebiet der BRD zurückzu keheren"
Dien wortlaut entsprechend DV mussten wir dort anbringen ,mehr nicht.Meistens gingen die Personen von selbst zurück als sie uns in ihrer nähe entdeckten ,auch aus Respekt und ehe wir dazu kamen diesen Wortlaut abzuspulen waren sie eben schon wieder drüben .

Wenn du keinen Pass gehabt hättest dann hätten sie dich mit genommen ,bzw erstmal festgesetzt



na den Text der Zurückweisung sollte man jetzt aber auch richtig zitieren

"Achtung.... Hier sprechen die Grenztruppen der DDR! ich fordere sie auf unverzüglich das Hoheitsgebiet der DDR zu verlassen" ab 1984

vorher hies es...

"Bürger der BRD, sie haben das Hoheitsgebiet der Deutschen Demokratische Republik verletzt, ich fordere sie auf unverzüglich auf das Hoheitsgebiet der BRD zurückzukehren"

VG exgakl


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#156

RE: Agentenschleusen

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 26.01.2011 11:39
von Chaymos | 314 Beiträge

Danke Exgakl für die Gedächtnissstütze


02.11.1982-22.04.83 US6 Perleberg
22.04.1983-02.09.83 US6 Perleberg (Meisterlehrg.-GAK Ausbildg.)
02.09.1983-30.09.85 GR.20/2.GB/7.GK Schierke
01.10.1985-29.08.86 OHS Suhl Fähnrichlehrgang
30.08.1986-26.08.89 GR.20/2GB/7.GK Schierke
26.08.1989-11.09.89 GR.20/Stab 2.GB Stellv.GAK
11.09.1989-30.09.90 GR.20/2GB/7.GK Schierke


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#157

RE: Agentenschleusen

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 26.01.2011 13:12
von Sonne | 510 Beiträge

[quote="eisenringtheo"]Diskretion. Man sieht seine Mitarbeiter nicht gerne in der Springerpresse und bei ARD/ZDF. Hier war schon die Entsorgung einer Unterhose ein gröberes Problem, wenn die Öffentlichkeit zugeschaut hat:
http://www.grenze-luebeck.de/13707.html

Danke für de Hinweis auf die Internetseite-einfach Klasse


Gruß Sonne

05/66-10/67
18 Monate meiner Jugend
in Glowe, Rothesütte, Elend


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.
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#158

RE: Agentenschleusen

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 26.01.2011 13:13
von stutz | 568 Beiträge

Zitat von exgakl

Zitat von Chaymos
Wir mussten die Person darauf aufmerksam machen das sie das Gebiet der DDR verletzt hatten und mit dem wortlaut"Auchtung hier sprechen die Grenztruppen der DDr ,Sie haben das Hoheitsgebiet der Deutschen Demokratischen Republik verletzt,ich fordere Sie auf auf das Gebiet der BRD zurückzu keheren"
Dien wortlaut entsprechend DV mussten wir dort anbringen ,mehr nicht.Meistens gingen die Personen von selbst zurück als sie uns in ihrer nähe entdeckten ,auch aus Respekt und ehe wir dazu kamen diesen Wortlaut abzuspulen waren sie eben schon wieder drüben .

Wenn du keinen Pass gehabt hättest dann hätten sie dich mit genommen ,bzw erstmal festgesetzt



na den Text der Zurückweisung sollte man jetzt aber auch richtig zitieren

"Achtung.... Hier sprechen die Grenztruppen der DDR! ich fordere sie auf unverzüglich das Hoheitsgebiet der DDR zu verlassen" ab 1984

vorher hies es...

"Bürger der BRD, sie haben das Hoheitsgebiet der Deutschen Demokratische Republik verletzt, ich fordere sie auf unverzüglich auf das Hoheitsgebiet der BRD zurückzukehren"

VG exgakl





Na ja, und bei uns beim GKM hat es geheissen:
" Bürger der selbstständigen Einheit West-Berlin, sie haben das Hoheitsgebiet der DDR usw. usf ".
Der U-Bahnhof Bernauer Strasse war nach dem Mauerbau zum Geisterbahnhof mutiert und nur noch als Durchgangsbahnhof der U-Bahnlinie 8 aktiv.
Das Postenpaar hatte nun den leeren Bahnsteig zu beobachten. Zur damaliger Zeit konnte man das durch schmale Sichtfenster tun. Auf den Bahnsteig konnte man auch gelangen. Dazu hätte man natürlich die Schlüssel für die schwere Eisentür haben müssen.
Wenn nun mal ein Zug keine Einfahrt in den Bahnhof Gesundbrunnen hatte musste er auf unserem Bahnhof warten.Dann ist es vorgekommen, das die Leute ausgestiegen sind. Dann ist von uns ein Knopf gedrückt und dieser besagte Spruch über Mikrofon abgelassen worden.
Es war ein verhältnismässig ruhiger Posten, weil keine direkte Kontrolle möglich war.


"Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk;
und meine Nation, die ich mit großen Stolz verehre, ist die deutsche Nation.
Eine ritterliche, stolze und harte Nation." ( Ernst Thälmann )
zuletzt bearbeitet 26.01.2011 13:14 | nach oben springen

#159

RE: Agentenschleusen

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 26.01.2011 17:31
von eisenringtheo | 9.164 Beiträge

Zitat von stutz
(...)
Der U-Bahnhof Bernauer Strasse war nach dem Mauerbau zum Geisterbahnhof mutiert und nur noch als Durchgangsbahnhof der U-Bahnlinie 8 aktiv.
Das Postenpaar hatte nun den leeren Bahnsteig zu beobachten. Zur damaliger Zeit konnte man das durch schmale Sichtfenster tun. Auf den Bahnsteig konnte man auch gelangen. Dazu hätte man natürlich die Schlüssel für die schwere Eisentür haben müssen.
Wenn nun mal ein Zug keine Einfahrt in den Bahnhof Gesundbrunnen hatte musste er auf unserem Bahnhof warten.Dann ist es vorgekommen, das die Leute ausgestiegen sind. Dann ist von uns ein Knopf gedrückt und dieser besagte Spruch über Mikrofon abgelassen worden.
Es war ein verhältnismässig ruhiger Posten, weil keine direkte Kontrolle möglich war.


Ruhig, so lange nichts passiert. Gesetzt der Fall, es hätte gebrannt oder ein anderer Evakuationsfall wäre eingetreten: Was hätte man gemacht so ohne Schlüssel??
Theo


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#160

RE: Agentenschleusen

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 26.01.2011 18:01
von Mike59 | 7.945 Beiträge

Zitat von Chaymos
[quote="SET800"

Für die Rückkehr eines Kundschafters hätte der doch sich nur 1 Meter provokativ auf DDR-Gebiet begeben müssen und auf seine "Verhaftung" durch Grenzer warten müssen.



So einfach jemanden auf dem vorgelagerten hoheitsgebiet festnehmen ist nicht einfach und zu damaliger zeit auch nicht zulässig gewesen ,wenn jemand das gebiet der DDR betrat mussten wir laut Dienstanweisung erst eine Zurückweisung durchführen,ich kenne keine Fall wo wir eine Person festnehmen durften ,zumal die sache gestellt ist und uns wer beobachtet.[/quote]
-----------------------------------------------------
Na da kennst du aber die damaligen Bestimmungen schlecht. Eine solche Person fordert umgehend einen Vertreter des MfS zu sprechen und der Grenzposten hat alle Handlungen zu unterlassen und den Vorgesetzten zu informieren. Ende und Aus !

Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass eine solcher Art geschulte Person wie ein Huhn in Panik am Zaun hoch und runter rennt und wartet bis ein Posten auftaucht. Sondern die Taucht dort auf wo ein Posten ist und spricht ihn an. Alles andere würde mich mehr wie verwundern.

Mike59


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