#21

RE: Wie lief das mit Wohnungen?

in Leben in der DDR 01.12.2012 22:28
von Fritze (gelöscht)
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@Harra : haste die Tür von Deinem Wolga auch mit Band verriegelt ? Oder nen Platten mit Ankerplast geflickt ?


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#22

RE: Wie lief das mit Wohnungen?

in Leben in der DDR 01.12.2012 23:01
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Das sture Festhalten an der "Religion von den stabilen Preisen" für Wohnraum und der katastrophalen Subventionspolitik, hat zu dieser Wohnraumsituation in der DDR geführt. Hätte man einen freien Wohnungsmarkt mit freien Preisen z.B. für Privathäuser gestattet, wäre das Problem in kurzer Zeit erledigt gewesen und es hätte dem Staat nicht eine müde Mark gekostet. Es hätte in der DDR genug zahlungskräftige Bürger gegeben , die gerne für eine Wunschwohnung einen normalen Preis bezahlt hätten.
Aber man konnte ja seine "Religion" nicht verleugnen und eines der Gebote lautete: Stabile Preise, egal was es kostet.


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#23

RE: Wie lief das mit Wohnungen?

in Leben in der DDR 02.12.2012 01:45
von DoreHolm | 7.681 Beiträge

Zitat von Eisenacher im Beitrag #22
Das sture Festhalten an der "Religion von den stabilen Preisen" für Wohnraum und der katastrophalen Subventionspolitik, hat zu dieser Wohnraumsituation in der DDR geführt. Hätte man einen freien Wohnungsmarkt mit freien Preisen z.B. für Privathäuser gestattet, wäre das Problem in kurzer Zeit erledigt gewesen und es hätte dem Staat nicht eine müde Mark gekostet. Es hätte in der DDR genug zahlungskräftige Bürger gegeben , die gerne für eine Wunschwohnung einen normalen Preis bezahlt hätten.
Aber man konnte ja seine "Religion" nicht verleugnen und eines der Gebote lautete: Stabile Preise, egal was es kostet.


Kann ich, was Wohnungen betrifft, zustimmen. War vor der Wende bis 2007 ein Vermieter. Wie ich (wir, meine Frau und ich) zum Vermieter gezwungeneremaßen wurden, ist eine andere Geschichte. Acht Wohnungen, ca. 25.000,-Mark Hypothek darauf. Jährliche Tilgungs- und Zinsbelastungen ca. 4.000,-Mark. Jährliche Mieteinnahmen ca. 4.500,-Mark. Mehr brauch ich dazu wohl nicht zu sagen.



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#24

RE: Wie lief das mit Wohnungen?

in Leben in der DDR 02.12.2012 08:02
von Pit 59 | 10.127 Beiträge

fragwürdig ??? meiner meinung nach !!! wieso sterben jedes jahr obdachlose in der all zu 'reichen' bundesrepublick ??? freitot oder von der gesellschaft im stich gelassen ??? @frank

Niemand muss in der Bundesrepublik auf der Strasse Leben,oder im Winter Erfrieren,und das weisst Du Frank.Damit will ich aber nicht sagen das es das nicht gibt.Aber dann ist im Vorfeld schon einiges passiert.Versäumnisse der verschiedensten Art spielen hier eine Rolle.
Ich habe das muss Rot gefärbt,weil meiner Meinung nach hierauf die Betonung liegt.Wenn es so ist,dann scheuen die Betroffenen den Weg zum Amt, oder suchen sich keine Hilfe. Aber ich bleibe dabei,es muss Niemand.


Svenni1980 und Gert haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#25

RE: Wie lief das mit Wohnungen?

in Leben in der DDR 02.12.2012 09:26
von eisenringtheo | 9.160 Beiträge

Zitat von Eisenacher im Beitrag #22
(...)Hätte man einen freien Wohnungsmarkt mit freien Preisen z.B. für Privathäuser gestattet, wäre das Problem in kurzer Zeit erledigt gewesen und es hätte dem Staat nicht eine müde Mark gekostet. Es hätte in der DDR genug zahlungskräftige Bürger gegeben , die gerne für eine Wunschwohnung einen normalen Preis bezahlt hätten.
Aber man konnte ja seine "Religion" nicht verleugnen und eines der Gebote lautete: Stabile Preise, egal was es kostet.


In den achtziger Jahren hätte das nicht mehr funktioniert. Die DDR hatte zu diesem Zeitpunkt einen derartigen Geldmengenüberhang entwickelt, dass einige hohe Mieten locker bezahlt hätten und das Wohnungsproblem doch nicht befriedigend gelöst worden wäre. Ich erinnere daran, dass es regelmässige Lohnerhöhungen gab und dass die Sparguthaben dank Null Prozent Teuerung gute Erträge abwarfen.Zugleich nahm die Produktion des Konsumgütersektors nicht im gleichen Masse zu wie die Geldmengenerhöhung. Da man es bislang verpasst hatte, dieser Entwicklung genügend gegen zu steuern, hätten nur radikale Massnahmen zum Erfolg führen können: Lohnsenkung, Normenerhöhung, Streichung der Giesskannensubventionen und Einfrieren der Bankguthaben. Wäre einer mit einem solchen Vorschlag gekommen, dann hätte er sich eine Geschichtsstunde über ähnliche Massnahmen anhören müssen, welche im Jahre 1953 eingeleitet wurden und wie westliche Konterrevolutionäre diese Bestrebungen sabotiert und Unruhen angezettelt hätten... Eine Radikalkur hätte die DDR auch in den achtzigern in Unruhe versetzt.
Theo


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#26

RE: Wie lief das mit Wohnungen?

in Leben in der DDR 02.12.2012 10:05
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Wenn man systemimmanente Fehler erkennt, darf man eben nicht mit der Korrigierung warten, bis der Kuckucksmann vor der Tür steht. Einer der größten Fehler war auch die Verstaatlichung aller privaten Kleinbetriebe mit mehr als 10Beschäftigten und dann noch eine progressive Steuer bis 90% für Einkommen über 100 000M. Damit wurde jegliche private Initiative im Keim erstickt. Mit Antiquitätenexport und Müllimport kann man nun keine Volkswirtschaft auf Dauer am Leben erhalten. Das war auch den DDR-Ökonomen bekannt, nur die verkalkten Entscheidungsträger im Politbüro wollten es nicht begreifen.


Svenni1980 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 02.12.2012 10:24 | nach oben springen

#27

RE: Wie lief das mit Wohnungen?

in Leben in der DDR 02.12.2012 10:13
von jecki09 | 422 Beiträge

Zitat von Eisenacher im Beitrag #22
Das sture Festhalten an der "Religion von den stabilen Preisen" für Wohnraum und der katastrophalen Subventionspolitik, hat zu dieser Wohnraumsituation in der DDR geführt. Hätte man einen freien Wohnungsmarkt mit freien Preisen z.B. für Privathäuser gestattet, wäre das Problem in kurzer Zeit erledigt gewesen und es hätte dem Staat nicht eine müde Mark gekostet. Es hätte in der DDR genug zahlungskräftige Bürger gegeben , die gerne für eine Wunschwohnung einen normalen Preis bezahlt hätten.
Aber man konnte ja seine "Religion" nicht verleugnen und eines der Gebote lautete: Stabile Preise, egal was es kostet.


Richtig, "man konnte ja seine Religion nicht verleugnen".
Wie das nun mal so ist mit den RELIGIONEN.


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#28

RE: Wie lief das mit Wohnungen?

in Leben in der DDR 02.12.2012 10:34
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #23
Zitat von Eisenacher im Beitrag #22
Das sture Festhalten an der "Religion von den stabilen Preisen" für Wohnraum und der katastrophalen Subventionspolitik, hat zu dieser Wohnraumsituation in der DDR geführt. Hätte man einen freien Wohnungsmarkt mit freien Preisen z.B. für Privathäuser gestattet, wäre das Problem in kurzer Zeit erledigt gewesen und es hätte dem Staat nicht eine müde Mark gekostet. Es hätte in der DDR genug zahlungskräftige Bürger gegeben , die gerne für eine Wunschwohnung einen normalen Preis bezahlt hätten.
Aber man konnte ja seine "Religion" nicht verleugnen und eines der Gebote lautete: Stabile Preise, egal was es kostet.


Kann ich, was Wohnungen betrifft, zustimmen. War vor der Wende bis 2007 ein Vermieter. Wie ich (wir, meine Frau und ich) zum Vermieter gezwungeneremaßen wurden, ist eine andere Geschichte. Acht Wohnungen, ca. 25.000,-Mark Hypothek darauf. Jährliche Tilgungs- und Zinsbelastungen ca. 4.000,-Mark. Jährliche Mieteinnahmen ca. 4.500,-Mark. Mehr brauch ich dazu wohl nicht zu sagen.


Das ist richtig, dass es zu DDR Zeiten eine "Strafe" war, Immobilien zu besitzen. Ich denke aber DoreHolm, für diesen unbefriedigenden Zustand bist du nach der Wende sehr gut belohnt worden.

Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 02.12.2012 10:34 | nach oben springen

#29

RE: Wie lief das mit Wohnungen?

in Leben in der DDR 02.12.2012 11:24
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

@Gert
Kommt darauf an wo die Hütte steht. in vielen Städten der EX-DDR ist es auch heute noch ein schweres Los Mehrfamillienhausbesitzer zu sein. Warst wohl schon lange nicht mehr in der Gegend mit den "Blühenden Landschaften"?
Wenn jetzt noch der Dämmwahn der Rot-Grünen dazu kommt, sind wir wieder bei de facto Zwangsenteignungen, wie in den guten alten Zeiten.


zuletzt bearbeitet 02.12.2012 11:24 | nach oben springen

#30

RE: Wie lief das mit Wohnungen?

in Leben in der DDR 02.12.2012 14:07
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von jecki09 im Beitrag #27
Zitat von Eisenacher im Beitrag #22
Das sture Festhalten an der "Religion von den stabilen Preisen" für Wohnraum und der katastrophalen Subventionspolitik, hat zu dieser Wohnraumsituation in der DDR geführt. Hätte man einen freien Wohnungsmarkt mit freien Preisen z.B. für Privathäuser gestattet, wäre das Problem in kurzer Zeit erledigt gewesen und es hätte dem Staat nicht eine müde Mark gekostet. Es hätte in der DDR genug zahlungskräftige Bürger gegeben , die gerne für eine Wunschwohnung einen normalen Preis bezahlt hätten.
Aber man konnte ja seine "Religion" nicht verleugnen und eines der Gebote lautete: Stabile Preise, egal was es kostet.


Richtig, "man konnte ja seine Religion nicht verleugnen".
Wie das nun mal so ist mit den RELIGIONEN.


Ohne die Strauß- Milliarde hätte die DDR spätestens 1993 den IWF im Haus gehabt, so die nachträgliche Bewertung der Ergebnisse der Schürer- Komission, die eine Art geheimen Kassensturz im Sterbejahr der DDR für das Politbüro erstellt hatte.
Dieser Bericht wurde durch unabhängige Volkswirte, die das Zahlenwerk hoch gerechnet hatten, dahingehend bestätigt, daß es bis eben 1993 noch gereicht hätte.
http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?Ana...u%DFfolgerungen
Wie heilig diese Mietsubventionen tatsächlich waren wird schlichtweg am Verschweigen dieses Kardinalsfehlers einer ansonsten perspektivreichen Gesellschaftsordnung sichtbar.
Mit diesem Zitat aus o.g. Link wird deutlich, wie wertvoll diese Hilfe des westdeutschen Klassengegners für die Beibehaltung dieses Systemfehlers war.

"Die Konsequenzen der unmittelbar bevorstehenden Zahlungsunfähigkeit wäre ein Moratorium (Umschuldung), bei der der internationale Währungsfond bestimmen würde, was in der DDR zu geschehen hat. Solche Auflagen setzen Untersuchungen des IWF in den betreffenden Ländern zu Fragen der Kostenentwicklung, der Geldstabilität u.ä. voraus. Sie sind mit der Forderung auf den Verzicht des Staates, in die Wirtschaft einzugreifen, der Reprivatisierung von Unternehmen, der Einschränkung der Subventionen mit dem Ziel, sie gänzlich abzuschaffen, den Verzicht des Staates, die Importpolitik zu bestimmen, verbunden.

Es ist notwendig, alles zu tun, damit dieser Weg vermieden wird"
Zitat Ende

Das alles zu ignorieren ist ein Zeichen davor, daß das SED- Politbüro eine unvorstellbare Angst vor dem eigenem Volk gehabt haben muß auch mit (Theos) Blick auf das Jahr 1953, das ist gar nicht so abwegig.



Schuddelkind hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.12.2012 13:05 | nach oben springen

#31

RE: Wie lief das mit Wohnungen?

in Leben in der DDR 03.12.2012 12:32
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Eisenacher im Beitrag #29
@Gert
Kommt darauf an wo die Hütte steht. in vielen Städten der EX-DDR ist es auch heute noch ein schweres Los Mehrfamillienhausbesitzer zu sein. Warst wohl schon lange nicht mehr in der Gegend mit den "Blühenden Landschaften"?
Wenn jetzt noch der Dämmwahn der Rot-Grünen dazu kommt, sind wir wieder bei de facto Zwangsenteignungen, wie in den guten alten Zeiten.



Ich kann ja nicht überall sein, aber aber ich bin desöfteren in einer größeren Stadt in der Nähe deiner Stadt. Dort sieht man sehr schöne Häuser, die auch einen Wert darstellen.
Gehörst du auch zu den Naiven, die H.K.s Wahlslogan von den "blühenden Landschaften" für bare Münze genommen haben und sich vor allem bis heute nicht davon verabschiedet haben?


.
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#32

RE: Wie lief das mit Wohnungen?

in Leben in der DDR 03.12.2012 12:35
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #30
Zitat von jecki09 im Beitrag #27
Zitat von Eisenacher im Beitrag #22
Das sture Festhalten an der "Religion von den stabilen Preisen" für Wohnraum und der katastrophalen Subventionspolitik, hat zu dieser Wohnraumsituation in der DDR geführt. Hätte man einen freien Wohnungsmarkt mit freien Preisen z.B. für Privathäuser gestattet, wäre das Problem in kurzer Zeit erledigt gewesen und es hätte dem Staat nicht eine müde Mark gekostet. Es hätte in der DDR genug zahlungskräftige Bürger gegeben , die gerne für eine Wunschwohnung einen normalen Preis bezahlt hätten.
Aber man konnte ja seine "Religion" nicht verleugnen und eines der Gebote lautete: Stabile Preise, egal was es kostet.


Richtig, "man konnte ja seine Religion nicht verleugnen".
Wie das nun mal so ist mit den RELIGIONEN.


Ohne die Strauß- Milliarde hätte die DDR spätestens 1993 den IWF im Haus gehabt, so die nachträgliche Bewertung der Ergebnisse der Schürer- Komission, die eine Art geheimen Kassensturz im Sterbejahr der DDR für das Politbüro erstellt hatte durch unabhängige Volkswirte, die das Zahlenwerk hoch gerechnet hatte.
http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?Ana...u%DFfolgerungen
Wie heilig diese Mietsubventionen tatsächlich waren wird schlichtweg am Verschweigen dieses Kardinalsfehlers einer ansonsten perspektivreichen Gesellschaftsordnung sichtbar.
Mit diesem Zitat aus o.g. Link wird deutlich, wie wertvoll diese Hilfe des westdeutschen Klassengegners für die Beibehaltung dieses Systemfehlers war.

"Die Konsequenzen der unmittelbar bevorstehenden Zahlungsunfähigkeit wäre ein Moratorium (Umschuldung), bei der der internationale Währungsfond bestimmen würde, was in der DDR zu geschehen hat. Solche Auflagen setzen Untersuchungen des IWF in den betreffenden Ländern zu Fragen der Kostenentwicklung, der Geldstabilität u.ä. voraus. Sie sind mit der Forderung auf den Verzicht des Staates, in die Wirtschaft einzugreifen, der Reprivatisierung von Unternehmen, der Einschränkung der Subventionen mit dem Ziel, sie gänzlich abzuschaffen, den Verzicht des Staates, die Importpolitik zu bestimmen, verbunden.

Es ist notwendig, alles zu tun, damit dieser Weg vermieden wird"
Zitat Ende

Das alles zu ignorieren ist ein Zeichen davor, daß das SED- Politbüro eine unvorstellbare Angst vor dem eigenem Volk gehabt haben muß auch mit (Theos) Blick auf das Jahr 1953, das ist gar nicht so abwegig.







also sind die Mietsubventioen für den Untergang der DDR verantwortlich ? Ansonsten war alles in Butter, wenn man vielen Posts hier glauben kann


.
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John F.Kennedy 1963 in Berlin
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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#33

RE: Wie lief das mit Wohnungen?

in Leben in der DDR 03.12.2012 12:49
von DoreHolm | 7.681 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #28
Zitat von DoreHolm im Beitrag #23
Zitat von Eisenacher im Beitrag #22
Das sture Festhalten an der "Religion von den stabilen Preisen" für Wohnraum und der katastrophalen Subventionspolitik, hat zu dieser Wohnraumsituation in der DDR geführt. Hätte man einen freien Wohnungsmarkt mit freien Preisen z.B. für Privathäuser gestattet, wäre das Problem in kurzer Zeit erledigt gewesen und es hätte dem Staat nicht eine müde Mark gekostet. Es hätte in der DDR genug zahlungskräftige Bürger gegeben , die gerne für eine Wunschwohnung einen normalen Preis bezahlt hätten.
Aber man konnte ja seine "Religion" nicht verleugnen und eines der Gebote lautete: Stabile Preise, egal was es kostet.


Kann ich, was Wohnungen betrifft, zustimmen. War vor der Wende bis 2007 ein Vermieter. Wie ich (wir, meine Frau und ich) zum Vermieter gezwungeneremaßen wurden, ist eine andere Geschichte. Acht Wohnungen, ca. 25.000,-Mark Hypothek darauf. Jährliche Tilgungs- und Zinsbelastungen ca. 4.000,-Mark. Jährliche Mieteinnahmen ca. 4.500,-Mark. Mehr brauch ich dazu wohl nicht zu sagen.


Das ist richtig, dass es zu DDR Zeiten eine "Strafe" war, Immobilien zu besitzen. Ich denke aber DoreHolm, für diesen unbefriedigenden Zustand bist du nach der Wende sehr gut belohnt worden.

Gruß Gert


Das würde insofern stimmen, wenn wir nach endgültiger verwaltungsgerichtlicher Entscheidung (zwei Jahre lang vor Gericht beharkt, weil der ehem. Eigentümer sein Haus zurück haben wollte "Rückgabe vor Entschädigung". Er war Ausreiseantragsteller und bekam seinen Antrag nur genehmigt, wenn er hier keinen Immobilienbesitz und vor allem keine Schulden, 25.000 Mark, zurückläßt) nicht wegen scheinbarer sozialer Absicherung (mein Job wackelte) und wegen des Gejammere der Mieter (Herr L...., Sie wollen das Haus doch nicht etwa verkaufen ?) das Haus verkauft hätten. Dann wäre wohl ab ca. Mitte der 90er eine schuldenfreie Immobilie drin gewesen. Wir hätten uns eine Menge Ärger erspart, vor allem in den ersten 15 Jahren. Stattdessen haben wir richtig investiert, alles neu gemacht, Ver- und Entsorgung, Balkone angebaut, Wärmegedämmt u.s.w. Hatten eine halbe Mio DM Schulden an der Backe. Leerstände bis zu einem Jahr, Mietschulden, Beschädigungen, Mietnomaden, die ganze Palette. Könnte einen Roman schreiben. Nagut, es ist seit Dez. 2007 überstanden und hat zumindest für ein Eigenheim mit überschaubarer Restschuld (wie eine Miete) gereicht. Aber Du kannst mir glauben, das war nervlich, zeitlich und finanziell teuer bezahlt.



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#34

RE: Wie lief das mit Wohnungen?

in Leben in der DDR 03.12.2012 12:58
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #32
Zitat von Hackel39 im Beitrag #30
Zitat von jecki09 im Beitrag #27
Zitat von Eisenacher im Beitrag #22
Das sture Festhalten an der "Religion von den stabilen Preisen" für Wohnraum und der katastrophalen Subventionspolitik, hat zu dieser Wohnraumsituation in der DDR geführt. Hätte man einen freien Wohnungsmarkt mit freien Preisen z.B. für Privathäuser gestattet, wäre das Problem in kurzer Zeit erledigt gewesen und es hätte dem Staat nicht eine müde Mark gekostet. Es hätte in der DDR genug zahlungskräftige Bürger gegeben , die gerne für eine Wunschwohnung einen normalen Preis bezahlt hätten.
Aber man konnte ja seine "Religion" nicht verleugnen und eines der Gebote lautete: Stabile Preise, egal was es kostet.


Richtig, "man konnte ja seine Religion nicht verleugnen".
Wie das nun mal so ist mit den RELIGIONEN.


Ohne die Strauß- Milliarde hätte die DDR spätestens 1993 den IWF im Haus gehabt, so die nachträgliche Bewertung der Ergebnisse der Schürer- Komission, die eine Art geheimen Kassensturz im Sterbejahr der DDR für das Politbüro erstellt hatte durch unabhängige Volkswirte, die das Zahlenwerk hoch gerechnet hatte.
http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?Ana...u%DFfolgerungen
Wie heilig diese Mietsubventionen tatsächlich waren wird schlichtweg am Verschweigen dieses Kardinalsfehlers einer ansonsten perspektivreichen Gesellschaftsordnung sichtbar.
Mit diesem Zitat aus o.g. Link wird deutlich, wie wertvoll diese Hilfe des westdeutschen Klassengegners für die Beibehaltung dieses Systemfehlers war.

"Die Konsequenzen der unmittelbar bevorstehenden Zahlungsunfähigkeit wäre ein Moratorium (Umschuldung), bei der der internationale Währungsfond bestimmen würde, was in der DDR zu geschehen hat. Solche Auflagen setzen Untersuchungen des IWF in den betreffenden Ländern zu Fragen der Kostenentwicklung, der Geldstabilität u.ä. voraus. Sie sind mit der Forderung auf den Verzicht des Staates, in die Wirtschaft einzugreifen, der Reprivatisierung von Unternehmen, der Einschränkung der Subventionen mit dem Ziel, sie gänzlich abzuschaffen, den Verzicht des Staates, die Importpolitik zu bestimmen, verbunden.

Es ist notwendig, alles zu tun, damit dieser Weg vermieden wird"
Zitat Ende

Das alles zu ignorieren ist ein Zeichen davor, daß das SED- Politbüro eine unvorstellbare Angst vor dem eigenem Volk gehabt haben muß auch mit (Theos) Blick auf das Jahr 1953, das ist gar nicht so abwegig.







also sind die Mietsubventioen für den Untergang der DDR verantwortlich ? Ansonsten war alles in Butter, wenn man vielen Posts hier glauben kann






Nein Gert, der Bericht war geheim und nicht mal dort hat man die Mietsubventionen thematisiert, wogegen man alles andere kritisch hinterfragte, die Auslastung der Produktionsmittel, den dramatischen Kaufkraftüberhang, irre Subventionsmethoden auf anderen Sektoren....alles Dinge, die nie und nimmer im ND gestanden hätten, aber eben nicht mal in diesem Bericht der Schürer- Komission hat man sich an die subventionierten Wohnungsmieten heran gewagt, vermutlich auch wegen der enormen sozialpolitischen Sprengkraft.
Die Perspekiven der Gesellschaft hätten sich bei der Beachtung aller Mahnungen der Komission durch die politischen Entscheider aufgehellt, man war ja auf den Eisberg noch nicht drauf gefahren, ein Ausweichen war absolut machbar und der IWF mit seinen Auflagen wäre als Navigator langfristig hilfreicher gewesen als die Milliardengabe von F.-J. Strauß.
Die Chancen, einen neuen Kurs aufzunehmen waren da, wenngleich wir weiterhin in schwerer See unterwegs gewesen wären, möglicherweise über Jahre hinweg und sicher ohne die Honecker- Regierung, die war da schon lange nicht mehr hochseetauglich, genau das war aber gefragt in dieser Zeit.
Man ist statt dessen mit den angeblich havarierten Dampfer lieber in den nächst besten Hafen eingelaufen und hat sich den neuen Sklavenhaltern ergeben, anstatt zu neuen Ufern aufzubrechen, so sehe ich das.



zuletzt bearbeitet 03.12.2012 16:02 | nach oben springen

#35

RE: Wie lief das mit Wohnungen?

in Leben in der DDR 03.12.2012 15:51
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #33
Zitat von Gert im Beitrag #28
Zitat von DoreHolm im Beitrag #23
Zitat von Eisenacher im Beitrag #22
Das sture Festhalten an der "Religion von den stabilen Preisen" für Wohnraum und der katastrophalen Subventionspolitik, hat zu dieser Wohnraumsituation in der DDR geführt. Hätte man einen freien Wohnungsmarkt mit freien Preisen z.B. für Privathäuser gestattet, wäre das Problem in kurzer Zeit erledigt gewesen und es hätte dem Staat nicht eine müde Mark gekostet. Es hätte in der DDR genug zahlungskräftige Bürger gegeben , die gerne für eine Wunschwohnung einen normalen Preis bezahlt hätten.
Aber man konnte ja seine "Religion" nicht verleugnen und eines der Gebote lautete: Stabile Preise, egal was es kostet.


Kann ich, was Wohnungen betrifft, zustimmen. War vor der Wende bis 2007 ein Vermieter. Wie ich (wir, meine Frau und ich) zum Vermieter gezwungeneremaßen wurden, ist eine andere Geschichte. Acht Wohnungen, ca. 25.000,-Mark Hypothek darauf. Jährliche Tilgungs- und Zinsbelastungen ca. 4.000,-Mark. Jährliche Mieteinnahmen ca. 4.500,-Mark. Mehr brauch ich dazu wohl nicht zu sagen.


Das ist richtig, dass es zu DDR Zeiten eine "Strafe" war, Immobilien zu besitzen. Ich denke aber DoreHolm, für diesen unbefriedigenden Zustand bist du nach der Wende sehr gut belohnt worden.

Gruß Gert


Das würde insofern stimmen, wenn wir nach endgültiger verwaltungsgerichtlicher Entscheidung (zwei Jahre lang vor Gericht beharkt, weil der ehem. Eigentümer sein Haus zurück haben wollte "Rückgabe vor Entschädigung". Er war Ausreiseantragsteller und bekam seinen Antrag nur genehmigt, wenn er hier keinen Immobilienbesitz und vor allem keine Schulden, 25.000 Mark, zurückläßt) nicht wegen scheinbarer sozialer Absicherung (mein Job wackelte) und wegen des Gejammere der Mieter (Herr L...., Sie wollen das Haus doch nicht etwa verkaufen ?) das Haus verkauft hätten. Dann wäre wohl ab ca. Mitte der 90er eine schuldenfreie Immobilie drin gewesen. Wir hätten uns eine Menge Ärger erspart, vor allem in den ersten 15 Jahren. Stattdessen haben wir richtig investiert, alles neu gemacht, Ver- und Entsorgung, Balkone angebaut, Wärmegedämmt u.s.w. Hatten eine halbe Mio DM Schulden an der Backe. Leerstände bis zu einem Jahr, Mietschulden, Beschädigungen, Mietnomaden, die ganze Palette. Könnte einen Roman schreiben. Nagut, es ist seit Dez. 2007 überstanden und hat zumindest für ein Eigenheim mit überschaubarer Restschuld (wie eine Miete) gereicht. Aber Du kannst mir glauben, das war nervlich, zeitlich und finanziell teuer bezahlt.



Glaub ich dir, ist aber nicht die normale Vita einer Immobilie.


.
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John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#36

RE: Wie lief das mit Wohnungen?

in Leben in der DDR 03.12.2012 16:03
von Rostocker | 7.717 Beiträge

Das ist richtig, dass es zu DDR Zeiten eine "Strafe" war, Immobilien zu besitzen. Ich denke aber DoreHolm, für diesen unbefriedigenden Zustand bist du nach der Wende sehr gut belohnt worden.

Gruß Gert[/quote]

Das ist doch absoluter Blödsinn Gert.Du verallgeinerst hier wieder mal alles.Kaum in der DDR gelebt--aber nun den Rächer der Enterbten spielen.


damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#37

RE: Wie lief das mit Wohnungen?

in Leben in der DDR 03.12.2012 16:05
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #34
Zitat von Gert im Beitrag #32
Zitat von Hackel39 im Beitrag #30
Zitat von jecki09 im Beitrag #27
Zitat von Eisenacher im Beitrag #22
Das sture Festhalten an der "Religion von den stabilen Preisen" für Wohnraum und der katastrophalen Subventionspolitik, hat zu dieser Wohnraumsituation in der DDR geführt. Hätte man einen freien Wohnungsmarkt mit freien Preisen z.B. für Privathäuser gestattet, wäre das Problem in kurzer Zeit erledigt gewesen und es hätte dem Staat nicht eine müde Mark gekostet. Es hätte in der DDR genug zahlungskräftige Bürger gegeben , die gerne für eine Wunschwohnung einen normalen Preis bezahlt hätten.
Aber man konnte ja seine "Religion" nicht verleugnen und eines der Gebote lautete: Stabile Preise, egal was es kostet.


Richtig, "man konnte ja seine Religion nicht verleugnen".
Wie das nun mal so ist mit den RELIGIONEN.


Ohne die Strauß- Milliarde hätte die DDR spätestens 1993 den IWF im Haus gehabt, so die nachträgliche Bewertung der Ergebnisse der Schürer- Komission, die eine Art geheimen Kassensturz im Sterbejahr der DDR für das Politbüro erstellt hatte durch unabhängige Volkswirte, die das Zahlenwerk hoch gerechnet hatte.
http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?Ana...u%DFfolgerungen
Wie heilig diese Mietsubventionen tatsächlich waren wird schlichtweg am Verschweigen dieses Kardinalsfehlers einer ansonsten perspektivreichen Gesellschaftsordnung sichtbar.
Mit diesem Zitat aus o.g. Link wird deutlich, wie wertvoll diese Hilfe des westdeutschen Klassengegners für die Beibehaltung dieses Systemfehlers war.

"Die Konsequenzen der unmittelbar bevorstehenden Zahlungsunfähigkeit wäre ein Moratorium (Umschuldung), bei der der internationale Währungsfond bestimmen würde, was in der DDR zu geschehen hat. Solche Auflagen setzen Untersuchungen des IWF in den betreffenden Ländern zu Fragen der Kostenentwicklung, der Geldstabilität u.ä. voraus. Sie sind mit der Forderung auf den Verzicht des Staates, in die Wirtschaft einzugreifen, der Reprivatisierung von Unternehmen, der Einschränkung der Subventionen mit dem Ziel, sie gänzlich abzuschaffen, den Verzicht des Staates, die Importpolitik zu bestimmen, verbunden.

Es ist notwendig, alles zu tun, damit dieser Weg vermieden wird"
Zitat Ende

Das alles zu ignorieren ist ein Zeichen davor, daß das SED- Politbüro eine unvorstellbare Angst vor dem eigenem Volk gehabt haben muß auch mit (Theos) Blick auf das Jahr 1953, das ist gar nicht so abwegig.







also sind die Mietsubventioen für den Untergang der DDR verantwortlich ? Ansonsten war alles in Butter, wenn man vielen Posts hier glauben kann






Nein Gert, der Bericht war geheim und nicht mal dort hat man die Mietsubventionen thematisiert, wogegen man alles andere kritisch hinterfragte, die Auslastung des Produktionsmittel, den dramatischen Kaufkraftüberhang, irre Subventionsmethoden auf anderen Sektoren....alles Dinge, die nie und nimmer im ND gestanden hätten, aber eben nicht mal in diesem Bericht der Schürer- Komission hat man sich an die subventionierten Wohnungsmieten heran gewagt, vermutlich auch wegen der enormen sozialpolitischen Sprengkraft.
Die Perspekiven der Gesellschaft hätten sich bei der Beachtung aller Mahnungen der Komission durch die politischen Entscheider aufgehellt, man war ja auf den Eisberg noch nicht drauf gefahren, ein Ausweichen war absolut machbar und der IWF mit seinen Auflagen wäre als Navigator langfristig hilfreicher gewesen als die Milliardengabe von F.-J. Strauß.
Die Chancen, einen neuen Kurs aufzunehmen waren da, wenngleich wir weiterhin in schwerer See unterwegs gewesen wären, möglicherweise über Jahre hinweg und sicher ohne die Honecker- Regierung, die war da schon lange nicht mehr hochseetauglich, genau das war aber gefragt in dieser Zeit.
Man ist statt dessen mit den angeblich havarierten Dampfer lieber in den nächst besten Hafen eingelaufen und hat sich den neuen Sklavenhaltern ergeben, anstatt zu neuen Ufern aufzubrechen, so sehe ich das.






ja Hackl, das kommt davon , wenn man Berufsrevolutionäre und Apparatschiks in Sachen Staatsführung und Wirtschaftspolitk dilletieren lässt.
Dann kommt ein solches Ergebnis heraus. Wenn dieser Personenkreis nur selbst davon Schaden gehabt hätte, wäre das nicht so schlimm für Deutschland und die Menschen. So aber haben sie die Biografie von 17 Mio Menschen "versaut". Meine Mutter hat das mal sehr schön formuliert. In der Zeit der Weltwirtschaftskrise Anfang der 20 er Jahre geboren, Vater viele Jahre arbeitslos, große Armut, ab 33 die Nazidiktatur und dann der WK II, nach 1945 wieder Jahre der Entbehrung, danach den nächsten Verbrechern in die Hände gefallen, eine erneute Diktatur mit Repression und Ungerechtigkeiten, die kommunistischen Diktatur. 1989 war sie alt und Rentnerin und hatte nicht mehr viel von der Wende. Die Menschen dieser Jahrgänge des letzten Jahrhunderts sind besonders vom Leben gebeutelt und beschissen worden.



.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#38

RE: Wie lief das mit Wohnungen?

in Leben in der DDR 03.12.2012 16:08
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #36

Das ist richtig, dass es zu DDR Zeiten eine "Strafe" war, Immobilien zu besitzen. Ich denke aber DoreHolm, für diesen unbefriedigenden Zustand bist du nach der Wende sehr gut belohnt worden.

Gruß Gert


Das ist doch absoluter Blödsinn Gert.Du verallgeinerst hier wieder mal alles.Kaum in der DDR gelebt--aber nun den Rächer der Enterbten spielen.
[/quote]

Weisst du eigentlich etwas über Hausbesitz in der Zone und DDR nach 45 ? Offenbar nicht, sonst käme nicht eine solche Reaktion von dir. Ich weiss einiges darüber bis zum Jahr 1965 und meine Aussage bezieht sich auf diesen Zeitraum.


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#39

RE: Wie lief das mit Wohnungen?

in Leben in der DDR 03.12.2012 16:36
von Rostocker | 7.717 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #38
Zitat von Rostocker im Beitrag #36

Das ist richtig, dass es zu DDR Zeiten eine "Strafe" war, Immobilien zu besitzen. Ich denke aber DoreHolm, für diesen unbefriedigenden Zustand bist du nach der Wende sehr gut belohnt worden.

Gruß Gert


Das ist doch absoluter Blödsinn Gert.Du verallgeinerst hier wieder mal alles.Kaum in der DDR gelebt--aber nun den Rächer der Enterbten spielen.



Weisst du eigentlich etwas über Hausbesitz in der Zone und DDR nach 45 ? Offenbar nicht, sonst käme nicht eine solche Reaktion von dir. Ich weiss einiges darüber bis zum Jahr 1965 und meine Aussage bezieht sich auf diesen Zeitraum.


[/quote]

Gert mein Vater ist mit seinen Brüdern im Privathaus aufgewachsen und die sind gut zurecht gekommen.Übrigens in der Lausitz ist auch heute noch im Prvatbesitz.Aber meine Reaktion bezieht sich darauf,wegen Deiner Verallgemeinerung:Bei Dir ist es so----gab es einen Tag auf Kap Arkona mal keine Brötchen--dann hättest Du mit Wahrscheinlichkein geschrieben---die gab es in der ganzen DDR nicht. Also fasse das letzte nicht so ernsthaft auf.


damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#40

RE: Wie lief das mit Wohnungen?

in Leben in der DDR 03.12.2012 16:57
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #39
Zitat von Gert im Beitrag #38
Zitat von Rostocker im Beitrag #36

Das ist richtig, dass es zu DDR Zeiten eine "Strafe" war, Immobilien zu besitzen. Ich denke aber DoreHolm, für diesen unbefriedigenden Zustand bist du nach der Wende sehr gut belohnt worden.

Gruß Gert


Das ist doch absoluter Blödsinn Gert.Du verallgeinerst hier wieder mal alles.Kaum in der DDR gelebt--aber nun den Rächer der Enterbten spielen.



Weisst du eigentlich etwas über Hausbesitz in der Zone und DDR nach 45 ? Offenbar nicht, sonst käme nicht eine solche Reaktion von dir. Ich weiss einiges darüber bis zum Jahr 1965 und meine Aussage bezieht sich auf diesen Zeitraum.





Gert mein Vater ist mit seinen Brüdern im Privathaus aufgewachsen und die sind gut zurecht gekommen.Übrigens in der Lausitz ist auch heute noch im Prvatbesitz.Aber meine Reaktion bezieht sich darauf,wegen Deiner Verallgemeinerung:Bei Dir ist es so----gab es einen Tag auf Kap Arkona mal keine Brötchen--dann hättest Du mit Wahrscheinlichkein geschrieben---die gab es in der ganzen DDR nicht. Also fasse das letzte nicht so ernsthaft auf.
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Richtig lesen und vor allem verstehen ist wichtig, Rostocker. Doreholm sprach von einem Mietshaus/Mehrparteienhaus in einer Großstadt. Nur darauf bezog sich meine Aussage. Du redest von einem selbstbewohnten Einfamilienhaus. Das sind 2 völlig verschiedene Paar Schuhe.
Ich erkläre dir mein Geschriebenes aber gern, auch mehrmals wenn es sein muss.


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