#1

Zollkontrollen an der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 20.12.2010 22:12
von Rabe (gelöscht)
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Hallo,

Zu den Zollkontrollen bei der Einreise in die DDR über die Güst Marienborn/A. vorab einige Bemerkungen:
Zollkontrollen an Grenzen werden durchgeführt, um das Sicherheits- und Schutzbedürfnis des Staates oder auch einer Staatengemeinschaft zu realisieren. Die Zollkontrollen können mit mehr oder weniger Intensität durchgeführt werden. Die zollrechtlichen Bestimmungen zur Ein- oder Ausfuhr von Waren jeglicher Art können sich auch verändern.
Bei einem " Zöllner " handelt es sich in der Regel um sehr gut ausgebildete und geschulte Angehörige, teilweise mit sehr fundierten Spezialkenntnissen.
Weiter muß man wissen, dass Zöllner mit weitreichenden und umfangreichen Befugnissen ausgestattet sind. Der Zöllner kann Personen-. Waren- und Transportmittelkontrollen durchführen, ohne das eine richterliche Anordnung vorliegt.
Neben Ausbildung ist für einen " guten " Zöllner auch ein gewisses " Bauchgefühl " oder ein entsprechender " Riecher " zur Erfüllung seiner Aufgaben förderlich. Über das Bauchgefühl schrieb bereits ein User in einem anderen Thema. Das bedeutet, dass ein Zöllner nicht unbedingt einen dringenden Verdacht für seine Kontrollen haben muß.
Insgesamt ein heißes Thema. Also, bevor ich nach besten Wissen und Gewissen und natürlich" politisch korrekt " schreibe, noch der Hinweis - ich war kein Angehöriger der Zollverwaltung der DDR.
Nach der Paßkontrolle fuhr der Reisende mit seinem Pkw zur Kontrolllinie des Grenzzollamtes Marienborn/A. vor und wurde, wenn er an der Reihe war, vom Zöllner begrüßt. Vom Reisenden wurde die Zollerklärung abgefordert. Der Zöllner fragte nach dem Reiseziel und der Aufenthaltsdauer in der DDR. Weiter, ob alle zum Verbleib in der DDR bestimmten Gegenstände und die mitgeführten Zahlungsmittel in der Zollerklärung eingetragen sind. Abgefragt wurden auch genehmigungspflichtige Gegenstände. Ist dieses zur Zufriedenheit des Zöllners gelaufen, dann konnte schon die Weiterfahrt gestattet werden.
Hatte der Zöllner jedoch das vorgenannte Bauchgefühl, konnte die Zollkontrolle weiter ausgestaltet werden, indem z.B. der Reisende aufgefordert wurde den Kofferraum seinens PKW zu öffnen. Erweckte ein Gepäckstück die Aufmerksamkeit des Zöllners, konnte die Kontrolle des Gepäckstückes in einem Kontrollraum fortgesetzt werden Der Reisende mußte, wenn keine Mitreisende an Bord, waren seinen Pkw verschließen. Damit war eine Entnahme bzw. ein Zulegen von Dingen in den Pkw nicht möglich. Nun wurde im Beisein des Reisenden der Koffer geröntgt oder/und der Reisende mußte den Inhalt des Koffers dem Zöllner vorführen. Der Zöllner konnte sich mit dem Anheben von Inhaltsstücken oder das Herauslegen aller Sachen verlangen. Der Reisende konnte auch aufgefordert werden, den Inhalt seiner Hosentasche auf den Kontrolltisch zu legen. War für den Zöllner der Zweck der Kontrolle erfüllt, konnte der Reisende einpacken und seine Fahrt fortsetzen. Ist jedoch das " Bauchgefühl " immer noch nicht beruhigt gewesen, konnte die Transportmittelkontrolle z.B. auch in einer Kontrollgarage erfolgen. Wollte der Zöllner einen oder mehrere Hohlräume des Pkw sehen, begann für den Reisenden das Basteln. Er mußte die Türverkleidung oder Seitenverkleidung entfernen. Sah sich der Reisende dazu nicht in der Lage, dann erfolgte das Angebot durch den Zöllner, dass die Arbeiten durchaus von einer Fachkraft einer Werkstatt gegen Bezahlung erfolgen könne. Der Reisende hätte zudem den Zeitfaktor zu berücksichtigen. Allerdings ist mir kein solches Prozedere bekannt oder erinnerlich. Nach mehr oder weniger gründlichen Zusammenbau seines Pkw hätte der Reisende seine Fahrt fortsetzen können, ja wenn der Zöllner nicht noch eine Körperdurchsuchung durchführen wollte.
Jetzt komme ich in eine Zone des Unwissens. Ich mache aber trotzdem weiter. Gibt es besser Wissende, bitte um Berichtigung oder Verbesserung!
Meiner Überzeugung nach konnte ein " normaler " Angehöriger der Zollverwaltung nicht eigenständig eine Körperdurchsuchung veranlassen oder selbständig durchführen. Solch eine gravierende Maßnahme mußte, nach meiner Überzeugung, durch einen Vorgesetzten ( Leiter oder höher ) genehmigt/bestätigt werden. Die Körperdurchsuchung wurde im Beisein eines weiteren Angehörigen des Zolls durchgeführt und protokolliert. Die Körperdurchsuchung fand dann in einem extra Raum - Sauberkeit - statt. Eine Körperdurchsuchung weiblicher Personen hatte ausschließlich durch zwei weibliche Angehörige des Zolls zu erfolgen. Körperöffnungen zu kontrollieren war verboten. Und nun, wenn keine weiteren zollrechtlichen Maßnahmen ( Einziehungen, Hinterlegungen, Gebührenbegleichung postalische Rücksendung von Gegenständen , Belehrungen usw. ) notwendig waren, konnte der Reisende zum Besuch seiner Verwandten einreisen.

Roman geworden. Kürzer kann ich nicht. Sorry! Hoffentlich wurden einige Fragen beantwortet.
Über Sinn und Unsinn diskutiere ich nicht.


Frohes Weihnachtsfest
Rabe


zuletzt bearbeitet 20.12.2010 22:12 | nach oben springen

#2

RE: Zollkontrollen an der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 20.12.2010 22:54
von SET800 | 3.104 Beiträge

Mein Schwiegervater gab mir den Hinweis du kannst alles mitnehmen zum Verbleib in
die DDR, trage es aber unbedingt in die Zollerklärung ein. Im ungünstigsten Fall Hinterlegung
oder mittels Postpaket Rücksendung, eingetragende aber zurückgewiesende Gegenstände,
auch Zeitschriften auch Tonträger, bringen nie einen Rechtsverstoß!

Für eine 16-jährigen Buben als Lehrling Landmaschinist war das "größte"
ein Stapel KFZ-Prospekte ( inkl. Porsche ) und Motorzeitschriften, gebündelt
mit schnur und deklariert als KFZ-Wesen-Literatur und Unterlagen. kein Problem.



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#3

RE: Zollkontrollen an der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 20.12.2010 23:27
von eisenringtheo | 9.171 Beiträge

Zitat von SET800
Mein Schwiegervater gab mir den Hinweis du kannst alles mitnehmen zum Verbleib in
die DDR, trage es aber unbedingt in die Zollerklärung ein. Im ungünstigsten Fall Hinterlegung
oder mittels Postpaket Rücksendung, eingetragende aber zurückgewiesende Gegenstände,
auch Zeitschriften auch Tonträger, bringen nie einen Rechtsverstoß!
(...).


Das stimmt so nicht. Im Jahre 1986 lag noch eine alte "Bild" Zeitung im Auto. Schon vor der ersten Kontrolle kam mir das in den Sinn. Auf die Frage, ob es hier Papierkörbe gäbe, um die Zeitung zu entsorgen, sagte mir der Beamte am Autobahngrenzübergang Hirschbert: "Hier wirft man nichts fort!" Nun denn, Passkontrolle, Zollkontrolle. Die Zeitung wurde mir trotz Deklaration eingezogen. Ich musste eine Eigentumsverzichtserklärung unterschreiben und erhielt eine kostenlose Verwarnung. Bei der nächsten Einreise (mit der Eisenbahn) wurde es irgendwie drollig. Eine süsse Zollkontrolleurin schickte die anderen sieben Fahrgäste aus dem Abteil, zog die Vorhänge zu und ich "durfte" den Koffer aus- und wieder einpacken und dabei haben wir dreissig Minuten lang gemütlich gequatscht.
Theo


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#4

RE: Zollkontrollen an der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 21.12.2010 15:22
von Nordpol | 71 Beiträge

Hallo Rabe,

super Beitrag. Im Großen und Ganzen war der Kontrollablauf damals nicht grundlegend anders als heute, nur dass heute keine schriftliche Zollerklärung mehr gefordert wird. Zu Deinem letztem Absatz möchte ich noch hinzufügen, dass auch eine Kontrolle von Körperöffnungen möglich war - nur war das dann keine körperliche Durchsuchung mehr sondern eine körperliche Untersuchung, und diese musste durch einen Mediziner durchgeführt werden. Wenn ich mich recht entsinne, galten hierfür sehr hohe Hürden. Alle Einzelheiten habe ich nicht mehr in Erinnerung, dafür war mein Dienst bei der DDR-Zollverwaltung zu kurz.



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#5

RE: Zollkontrollen an der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 21.12.2010 16:59
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

ja, an die durchsuchung von körperöffnungen waren sehr hohe maßstäbe gesetzt. meistens umging man diese indem man die entsprechende person einfach von einem hocker, schemel oder stuhl hopsen ließ...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#6

RE: Zollkontrollen an der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 21.12.2010 17:06
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Zitat von GilbertWolzow
ja, an die durchsuchung von körperöffnungen waren sehr hohe maßstäbe gesetzt. meistens umging man diese indem man die entsprechende person einfach von einem hocker, schemel oder stuhl hopsen ließ...



Fragwürdige Methode Gilbert.....also auch beim Sport zB flutscht noch nich mal ein Tampon bei raus......

groetjes uit Bastia Umbra

Mara


Kein Sex mit Nazis...!!!
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#7

RE: Zollkontrollen an der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 21.12.2010 17:10
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

hmmm @mara bei tampons muss ich leider passen. aber etwas schwerere gegenstände im anus rutschen dann schon...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#8

RE: Zollkontrollen an der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 21.12.2010 17:17
von 94 | 10.792 Beiträge

Na da verwechselste jetzt was, Mara. Gilbert meinte die Durchsuchung von Körperöffnungen. Damit sind die problemlos zugänglichen Körperöffnungen wie Mund, Nase und/oder Ohren gemeint. Ich weiß, man kann Tampons auch als Gehörschutz verwenden. Aber die Bereiche, für die diese Dinger konstruiert wurden (also der ♀-Genitalbereich) wie auch das Körperinnere (Verdauungstrakt) werden untersucht. Und dafür hat der Gesetzgeber die Schranken deutlich höher gelegt. Und als kleiner Karrierestarter mit vieeel Platz auf den Schulterklappen überlegst Du es die vielleicht dreimal, bevor Du nacht um halber Drei einen diensthabenden Staatsanwalt von der Mutti holst.

P.S. @Gilbert clever!


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 21.12.2010 17:19 | nach oben springen

#9

RE: Zollkontrollen an der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 21.12.2010 17:18
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Zitat von GilbertWolzow
hmmm @mara bei tampons muss ich leider passen. aber etwas schwerere gegenstände im anus rutschen dann schon...



Gilbert, ich nehm jetzt mal an, das du das aus anderen Quellen hast als aus einem Selbstversuch....

Mich würde dabei jetzt natürlich brennend interessieren, was man denn so alles bei Leuten dort gefunden hat.....was war es wert zu schmuggeln.....Westgeld könnte ich mir vorstellen....aber ob das den Ringmuskel bezwingen kann......

groetjes

Mara


Kein Sex mit Nazis...!!!
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#10

RE: Zollkontrollen an der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 21.12.2010 17:24
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Zitat von 94
Na da verwechselste jetzt was, Mara. Gilbert meinte die Durchsuchung von Körperöffnungen. Damit sind die problemlos zugänglichen Körperöffnungen wie Mund, Nase und/oder Ohren gemeint. Ich weiß, man kann Tampons auch als Gehörschutz verwenden. Aber die Bereiche, für die diese Dinger konstruiert wurden (also der ♀-Genitalbereich) wie auch das Körperinnere (Verdauungstrakt) werden untersucht. Und dafür hat der Gesetzgeber die Schranken deutlich höher gelegt. Und als kleiner Karrierestarter mit vieeel Platz auf den Schulterklappen überlegst Du es die vielleicht dreimal, bevor Du nacht um halber Drei einen diensthabenden Staatsanwalt von der Mutti holst.

P.S. @Gilbert clever!



Ahhhhja, ich verstehe dich 94.....beim Springen vom Hocker fällt dem Schmuggler dann sämtliches Schmuggelgut wie verbotene Kriegswaffen und so aus den Ohren und der Nase......

Ja, ich hab Langeweile.....sorry.....

groetjes

Mara


Kein Sex mit Nazis...!!!
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#11

RE: Zollkontrollen an der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 21.12.2010 17:35
von 94 | 10.792 Beiträge

Wie, lange Weile? Mußte gerade auf Deine Zollkontrolle in Sterzing warten?
Tschuldschung an die Admins wir sind ja so was von off Topic, naja.
Ich habe gerade bemerkt, hier gehts ja um die DDR-Zeit und da wurde bestimmt kein Angehöriger der Besoldungsgruppe R nächtens abgelenkt.

Nun, da wir schon oT sind ... Beim Procedere muß sich ja der Verdächtige ja an einer Stelle nach vorn beugen und die Gesäßteile auseinander ziehen. Nicht so lustig ist an dieser Stelle der Spruch des Kontrolleties "So, und jetzt noch bitte mal den Mund aufmachen, das ich hier unten auch was sehe ..."


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 21.12.2010 17:37 | nach oben springen

#12

RE: Zollkontrollen an der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 21.12.2010 17:45
von eisenringtheo | 9.171 Beiträge

Ich nehme mal an, der Einsatz von Durchfallmitteln war auch in der DDR verboten und es gab auch keine gläsernen Toiletten, in denen man dïe Dejektion beobachten konnte...
Theo


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#13

RE: Zollkontrollen an der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 21.12.2010 17:52
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

In Vipiteno(Sterzing) gibbet doch keine Zollkontrollen mehr.....und ausserdem häng ich bis morgen hier in Bastia Umbra bei Perugia fest.....ich muß Kühlvitrinen laden und die Produktion kam in's stocken.....ansonsten wär ich hier schon weg....darum halt.....

.....ansonsten hab ich noch nie Zollkontrollen gehabt....ausser in Chiasso am Anfang.....aber jetzt kennen se mich da anscheinend wohl und lassen mich zufrieden.....Zollkontrollen gibt es eh nur bei Unstimmigkeiten auf den Papieren.....man soll ja immer alles angeben und das tue ich ja dann auch....nur eben schreib ich dann alles auf englisch auf das Formular und dann stören se sich dran, das es nicht so wie auf den Dokumenten steht....in nederlands halt....aber dat können se doch erst recht nich lesen, denk ich mir dann immer ujnd sag das auch und wenn das einem nich gefällt, dann gab es schonma ne Kontrolle.....

Und nee, vom Hocker hopsen brauchte ich noch nie....aber ich steck mir eh auch nichts Verbotenes in die Nase oder so....

groetjes

Mara


Kein Sex mit Nazis...!!!
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#14

RE: Zollkontrollen an der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 21.12.2010 18:13
von Gert | 12.354 Beiträge

Ich werde mal Heilig Abend meine Angehörigen vom Hocker springen lassen, vielleicht "fallen" da noch ein paar zusätzliche Geschenke raus



Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#15

RE: Zollkontrollen an der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 21.12.2010 19:24
von Pitti53 | 8.788 Beiträge

Zitat von 94
Wie, lange Weile? Mußte gerade auf Deine Zollkontrolle in Sterzing warten?
Tschuldschung an die Admins wir sind ja so was von off Topic, naja.
Ich habe gerade bemerkt, hier gehts ja um die DDR-Zeit und da wurde bestimmt kein Angehöriger der Besoldungsgruppe R nächtens abgelenkt.

Nun, da wir schon oT sind ... Beim Procedere muß sich ja der Verdächtige ja an einer Stelle nach vorn beugen und die Gesäßteile auseinander ziehen. Nicht so lustig ist an dieser Stelle der Spruch des Kontrolleties "So, und jetzt noch bitte mal den Mund aufmachen, das ich hier unten auch was sehe ..."



wenn schon of topic


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#16

RE: Zollkontrollen an der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 21.12.2010 20:56
von PKE | 149 Beiträge

Rabe hat eine sehr gute Schilderung der Zollkontrollen an den Grenzübergangsstellen gegeben. Danke dafür. Leider wird zu diesem Thema sehr viel negatives, aber auch unwahres geschildert. Den Aussagen von hunderten Millionen Reisenden stehen ja nur einige Tausen Zöllner gegenüber. Sicher war es für die Reisenden zeitaufwändig und teilweise unangenehm. Aber das war an allen Grenzen so. Gibt es aber auch heute noch.


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#17

RE: Zollkontrollen an der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 22.12.2010 09:28
von Harsberg | 3.247 Beiträge

Ja, da kann man doch nur zustimmen


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#18

RE: Zollkontrollen an der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 22.12.2010 10:01
von eisenringtheo | 9.171 Beiträge

Guten Job gemacht an Marienborn schon 1961: (ab Minute 3.20)
http://www.youtube.com/watch?v=nEJfXTgibPc
Wenn man als stumpenrauchender Herr so aussieht wie in der Antiwestpropaganda und versucht in der Kofferetikette Geld zu schmuggeln, hat man keine Chance. Was ist das bei Min. 7:50, das aussieht wie ein Joystick einer xBox?
Theo


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#19

RE: Zollkontrollen an der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 22.12.2010 12:04
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von eisenringtheo
Was ist das bei Min. 7:50, das aussieht wie ein Joystick einer xBox?

Na das Gamepad einer X-Box! Nö, jetzt mal im Ernst. Keine Ahnung, aber würde mich auch interessieren. Hab mal ein Schirmschuß gemacht. Und gleich noch eine zweite Frage an alle Unform, ähm Uniformspezialisten hier im Forum. Die Dame von 5:45 bis 6:45 trägt Barett? Kokarde ohne Besteck? Hat einer so eins in der Sammlung?

Angefügte Bilder:

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 22.12.2010 12:05 | nach oben springen

#20

RE: Zollkontrollen an der Güst Marienborn/A.

in Mythos DDR und Grenze 22.12.2010 12:07
von UNGEDIENTER (gelöscht)
avatar

Zitat von PKE
Rabe hat eine sehr gute Schilderung der Zollkontrollen an den Grenzübergangsstellen gegeben. Danke dafür. Leider wird zu diesem Thema sehr viel negatives, aber auch unwahres geschildert. Den Aussagen von hunderten Millionen Reisenden stehen ja nur einige Tausen Zöllner gegenüber. Sicher war es für die Reisenden zeitaufwändig und teilweise unangenehm. Aber das war an allen Grenzen so. Gibt es aber auch heute noch.



Tut mir leid, Dir widersprechen zu müssen. Es war eben nicht an allen Grenzen so, denn es war nicht nur zeitaufwendig und unangenehm, es war auch bedrückend und teilweise schikanös, wie man in Marienborn abgefertigt wurde. Ganz zu schweigen von den bewaffneten Kräften, die einem ja auch nicht verborgen blieben.

Merkwürdigerweise waren die Bediensteten, die immer besonders unangenehm auffielen in den letzten Tagen der Kontrollen nicht mehr anwesend. Ich denke, das war ihrer körperlichen Unversehrtheit auch sehr dienlich, da reichlich Trucker mit Ihnen noch eine Rechnung offen hatten.


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