#1

BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 16.12.2010 23:53
von willie | 615 Beiträge

Hallo,
war es eigentlich allgemein in der DDR bekannt, daß auch Angehörige des Bundesgrenzschutzes in den "Kommunistischen Machtbereich" sprich DDR, von dem jeweiligen Dienstherren genehmigt, einreisen konnten?




Zu mir: Ich war bei dem ersten Aufenthalt VSNfD ermächtigt, wie jeder BGSler; Beim 2.ten Besuch war ich "Geheimnisträger"

Ich befand mich selbst 2 mal (1978 und 1981) zu einem Verwandtschaftbesuch für mehrere Tage in DDR!

Meine Besuchsvorhaben mußten zuvor beim BGS (I/S) angemeldet werden.

Meine erste Einreise fand damals über den Grenübergang Duderstadt/Worbis und anschließend über den ehemaligen/alten Grenzübergang HerleshausenWartha mit eigenem PKW statt. Ebenso die Ausreise.

Die Einreisekontrolle beim zweiten Besuch , Einreise über Herleshausen/Wartha, wurde ich, noch bevor ich meinen Reisepaß an den zuständigen Kontrollbeamten ausgehändigt hatte, mit folgenden Worten angesprochen: Guten Tag Herr X........ was macht den der BGS IN Bad Hersfeld? Auf meine Antwort: Sie wissen doch, daß ich ihnen nur meinen Namen, der auch hier im Reisepaß steht, mein Geburtsdatum, Ort und Wohnort, sowie meinen Dienstgrad und Einheit nennen darf, erhielt ich die Anwort: "Wieso, erzählen Sie mal, hier kann Sie ja keiner hören" Ich antwortete damals: Ich glaube nicht, daß ich ihnen noch etwas zu erzählen habe. Anschließend erhielt ich von ihm die Aufforderung zur Weiterfahrt.
Dies machte ich auch, wie angeordnet. In der GüSt Wartha wurde nochmals mein Reisepaß kontrolliert und anschließend vom Kontrolleur einbehalten (Entzog sich meiner Sicht).
Im Anschluß daran wurde ich angewiesen meinen Pkw, Fort Escort, in eine extra für mich geöffnete Garage/BOX zu fahren. Ich wurde aufgefordert auszusteigen und dürfte mich anschließend etwa eine halbe Stunde unter "Aufsicht" in einem Raum aufhalten.
Nach dieser "Zangsevakuierung" erhielt ich meinen Reisepaß zurück, durfte meinen PKw wieder in Empfang nehmen und meine Reise forstetzen. Mit freundlichem Wunsch auf eine gute Weiterfahrt.( Die waren wirklich extrem freundlich!Komisch!)
Die nicht fachgerecht montierten Tuerverkleidungen, Schalttafelverkleidungen und und und.... hab ich dann beim Verwandschaftsbesuch wieder befestigt, bzw. angeschraubt.

Trotz alledem war der Besuch bei meiner Verwandtschaft ein wunderbares Erlebenis, welches ich auch heute nicht missen möchte.

Gruß Willie

P.S. und wer noch mehr wissen möchte.......da war noch mehr!


...Rechtschreibfehler sind die Special Effects meiner Tastatur!...
zuletzt bearbeitet 28.01.2013 22:47 | nach oben springen

#2

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 17.12.2010 02:46
von SFGA | 1.519 Beiträge

bitte erzähl weiter


JgRgt 1 Schwarzenborn / HFlgUstgStff 1 Holzdorf

Wenn einer von uns müde wird,der andere für ihn wacht.Wenn einer von uns zweifeln will,der andere gläubig lacht.Wenn einer von uns fallen sollt',der andere steht für zwei,denn jedem Kämpfer gibt ein Gott den Kameraden bei.
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#3

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 17.12.2010 02:57
von willie | 615 Beiträge

gute Antwort!
Warte doch mal ab!....In der Ruhe liegt die Kraft, oder nicht?
Gruß Willie


...Rechtschreibfehler sind die Special Effects meiner Tastatur!...
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#4

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 17.12.2010 03:00
von SFGA | 1.519 Beiträge

Ich bin gespannt... und ja in der Ruhe liegt die Kraft.

Deine Geschichte ist wie Teil1 Teil 2 nächsten Sonntag 22:15 auf .. noch solange warten


JgRgt 1 Schwarzenborn / HFlgUstgStff 1 Holzdorf

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#5

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 17.12.2010 03:06
von willie | 615 Beiträge

Immer ruhig bleiben Brauner, damit isn Pferd gemeint: OK!!!
sei locker und les mit Ruhe. ich geb Dir /Euch schon b e s c h e i d, mit Gewalt geht nix oder?
Gruß Willie


...Rechtschreibfehler sind die Special Effects meiner Tastatur!...
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#6

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 17.12.2010 03:32
von SFGA | 1.519 Beiträge

Immer mit der Ruhe


JgRgt 1 Schwarzenborn / HFlgUstgStff 1 Holzdorf

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#7

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 17.12.2010 06:56
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Willie:
"Hallo,
war es eigentlich allgemein in der DDR bekannt, daß auch Angehörige des Bundesgrenzschutzes in den "Kommunistischen Machtbereich" sprich DDR, von dem jeweiligen Dienstherren genehmigt, einreisen konnten?"

Nein, eigentlich habe ich das Gegenteil vorausgesetzt.
Ich habe ja Verwandte bei der "Gegenseite", dies so aber auch erst nach der Wende erfahren. Sie wohnen jetzt in der Nähe von Celle. Zu DDR-Zeiten hätte ich wohl erhebliche Probleme bekommen, wären sie mal einfach so bei uns aufgetaucht. Wir sind uns zu DDR-Zeiten nie begegnet, haben aber von der Existenz des Anderen ohne entsprechende berufliche Hintergründe gewußt.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#8

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 17.12.2010 12:22
von Sachsendreier (gelöscht)
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...war es allgemein in der DDR bekannt....? .....und warum sollte das allgemein...bekannt sein ?
Mir ist heute noch nicht mal alles bekannt.
Sicherlich warst du nur ein "kleines Licht" (bitte nicht beleidigt sein), denn ab gewisser Dienststellung waren auch diese Reisen untersagt.
Letztendlich war das nur mit "Arbeit" verbunden. IM und B-Gruppe in Stellung bringen, Telefone anzapfen, Lageberichte schreiben, auswerten, erfassen. Im Nachgang Umfeld "abschöpfen" und Anwerbung vorbereiten.
Nicht angeworben ?.........dannwarst du doch "ein kleines Licht" (Tschuldigung)


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#9

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 17.12.2010 12:48
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Nein war es sicher nicht und wie Sachsendreier schon richtig schreibt, warum sollte es auch? Gleiches galt allerdings auch für den Zoll, hier saß im jeweiligen HZA ein Sicherheitsbeauftragter der für alle Sicherheitsfragen im Bezug auf Reisen in den kommunistischen Machtbereich zuständig war. Diesem wäre durch die betreffende Dienstkraft bei einem Anwerbeversuch eine entsprechende Meldung zu erstatten gewesen. Weiterhin gab es eine jährlich zu unterschreibende Dienstanweisung über die o.g. Reisen in den Ostblock. In dieser wurde genau darauf hingewiesen, wie man sich bei solchen Reisen und auch Tagesaufenthalten verhalten sollte. Beim Versuch einer Anwerbung o.ä. sollte man lediglich Personaldaten (Name Geburtsdatum) und eine entsprechend vorgegebene Dienststelle angeben.


Ich denke das lief beim BGS ähnlich und letztendlich war es wie Sachsendreier schon schrieb nur arbeit.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 17.12.2010 13:54 | nach oben springen

#10

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 18.12.2010 09:52
von Rabe (gelöscht)
avatar

Hallo,

immer wieder höre oder lese ich unglaubliche Schilderungen von Leuten, die in die DDR zu besuchsweisen Aufenthalten ein- bzw. ausreisten. Die Kontrolle und Abfertigung der Reisenden erfolgten an den Grenzübergangsstellen auf der Grundlage von zentralen
Befehlen, Weisungen und Grundsätzen. Abgesehen von baulichen Unterschieden der Grenzübergangsstellen war die Kontrolle undAbfertigung also im Wesentlichen gleich.
Da ich mich immer für eine korrekte Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen bekannt habe, setze ich mich automatisch mit den
Schilderungen von Grenzpassagen auseinander. Ehrlich gesagt, geht es mir auch immer ein bissel um meinen Stolz und meine Ehre.
Im Ergebnis m e i n e r gedanklichen Auseinandersetzung mit der Schilderung des Users Willie und des Abgleiches meines Wissens aus
22- jähriger Tätigkeit in Paßkontrolleinheiten, komme ich zu der persönlichen Schlußfolgerung, dass der User Willie Opfer eines perfiden
Komplotts und Intrige bei seiner 2. Einreise in die DDR geworden ist. Warum?
Er wurde bei seiner Einreise schon im Vorfeld der Paßkontrolle in Empfang genommen und mit Namen begrüßt. Dies war nach meiner Meinung nur möglich, wenn er durch eine missbräuchliche Nutzung der Telefonverbindung des Grenzinformationspunktes ( GIP ) von
einem seiner BGS - Kameraden bei den DDR - Organen denunziert wurde. Die Denunzierung erhärtet sich durch die Schilderungen
der erlittenen Zollkontrolle. Insgesamt hatte der User Willie noch Glück, da entsprechend dem internationalen Standart der Zollkontrollen
von den zu kontrollierenden Fahrzeugen in der Regel nichts abgeschraubt wurde. Im Normalfall wurde hier die Flex verwandt. Wurde
jedoch ab-bzw. wieder angeschraubt, erfolgte eine Rechnungstellung des Zoll an den Reisenden für die sach- und fachgerechte Reperatur des Fahrzeuges. Da die Flex und auch keine Rechnungsstellung erfolgte, gehe ich davon aus, daß der Raubzug durch den Zoll erfolgreich war. Ich schätze so 5 000.- DM. Sonst wäre die Weiterreise zu den Verwandten nicht gestattet worden.
Wie schon gesagt, es ist eine rein persönliche Interpretierung der Schilderung. Ich hoffe auch, dass meine Fantasy mich nicht zu sehr ins
Abseits geführt hat. Eventuelle Missverständnisse oder Fragen kläre ich gern!

Rabe


zuletzt bearbeitet 18.12.2010 09:54 | nach oben springen

#11

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 18.12.2010 10:10
von Thunderhorse | 4.024 Beiträge

Zitat von Rabe
Hallo,

immer wieder höre oder lese ich unglaubliche Schilderungen von Leuten, die in die DDR zu besuchsweisen Aufenthalten ein- bzw. ausreisten. Die Kontrolle und Abfertigung der Reisenden erfolgten an den Grenzübergangsstellen auf der Grundlage von zentralen
Befehlen, Weisungen und Grundsätzen. Abgesehen von baulichen Unterschieden der Grenzübergangsstellen war die Kontrolle undAbfertigung also im Wesentlichen gleich.
Da ich mich immer für eine korrekte Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen bekannt habe, setze ich mich automatisch mit den
Schilderungen von Grenzpassagen auseinander. Ehrlich gesagt, geht es mir auch immer ein bissel um meinen Stolz und meine Ehre.
Im Ergebnis m e i n e r gedanklichen Auseinandersetzung mit der Schilderung des Users Willie und des Abgleiches meines Wissens aus
22- jähriger Tätigkeit in Paßkontrolleinheiten, komme ich zu der persönlichen Schlußfolgerung, dass der User Willie Opfer eines perfiden
Komplotts und Intrige bei seiner 2. Einreise in die DDR geworden ist. Warum?
Er wurde bei seiner Einreise schon im Vorfeld der Paßkontrolle in Empfang genommen und mit Namen begrüßt. Dies war nach meiner Meinung nur möglich, wenn er durch eine missbräuchliche Nutzung der Telefonverbindung des Grenzinformationspunktes ( GIP ) von
einem
seiner BGS - Kameraden bei den DDR - Organen denunziert wurde. Die Denunzierung erhärtet sich durch die Schilderungen
der erlittenen Zollkontrolle. Insgesamt hatte der User Willie noch Glück, da entsprechend dem internationalen Standart der Zollkontrollen
von den zu kontrollierenden Fahrzeugen in der Regel nichts abgeschraubt wurde. Im Normalfall wurde hier die Flex verwandt. Wurde
jedoch ab-bzw. wieder angeschraubt, erfolgte eine Rechnungstellung des Zoll an den Reisenden für die sach- und fachgerechte Reperatur des Fahrzeuges. Da die Flex und auch keine Rechnungsstellung erfolgte, gehe ich davon aus, daß der Raubzug durch den Zoll erfolgreich war. Ich schätze so 5 000.- DM. Sonst wäre die Weiterreise zu den Verwandten nicht gestattet worden.
Wie schon gesagt, es ist eine rein persönliche Interpretierung der Schilderung. Ich hoffe auch, dass meine Fantasy mich nicht zu sehr ins
Abseits geführt hat. Eventuelle Missverständnisse oder Fragen kläre ich gern!

Rabe




Zum Rot unterlegten Schriftbild.

Den Gedanken kannst getrost in die Mülltonne klopfen.


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#12

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 18.12.2010 10:47
von Rabe (gelöscht)
avatar

Zitat von Thunderhorse

Zitat von Rabe
Hallo,

immer wieder höre oder lese ich unglaubliche Schilderungen von Leuten, die in die DDR zu besuchsweisen Aufenthalten ein- bzw. ausreisten. Die Kontrolle und Abfertigung der Reisenden erfolgten an den Grenzübergangsstellen auf der Grundlage von zentralen
Befehlen, Weisungen und Grundsätzen. Abgesehen von baulichen Unterschieden der Grenzübergangsstellen war die Kontrolle undAbfertigung also im Wesentlichen gleich.
Da ich mich immer für eine korrekte Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen bekannt habe, setze ich mich automatisch mit den
Schilderungen von Grenzpassagen auseinander. Ehrlich gesagt, geht es mir auch immer ein bissel um meinen Stolz und meine Ehre.
Im Ergebnis m e i n e r gedanklichen Auseinandersetzung mit der Schilderung des Users Willie und des Abgleiches meines Wissens aus
22- jähriger Tätigkeit in Paßkontrolleinheiten, komme ich zu der persönlichen Schlußfolgerung, dass der User Willie Opfer eines perfiden
Komplotts und Intrige bei seiner 2. Einreise in die DDR geworden ist. Warum?
Er wurde bei seiner Einreise schon im Vorfeld der Paßkontrolle in Empfang genommen und mit Namen begrüßt. Dies war nach meiner Meinung nur möglich, wenn er durch eine missbräuchliche Nutzung der Telefonverbindung des Grenzinformationspunktes ( GIP ) von
einem
seiner BGS - Kameraden bei den DDR - Organen denunziert wurde. Die Denunzierung erhärtet sich durch die Schilderungen
der erlittenen Zollkontrolle. Insgesamt hatte der User Willie noch Glück, da entsprechend dem internationalen Standart der Zollkontrollen
von den zu kontrollierenden Fahrzeugen in der Regel nichts abgeschraubt wurde. Im Normalfall wurde hier die Flex verwandt. Wurde
jedoch ab-bzw. wieder angeschraubt, erfolgte eine Rechnungstellung des Zoll an den Reisenden für die sach- und fachgerechte Reperatur des Fahrzeuges. Da die Flex und auch keine Rechnungsstellung erfolgte, gehe ich davon aus, daß der Raubzug durch den Zoll erfolgreich war. Ich schätze so 5 000.- DM. Sonst wäre die Weiterreise zu den Verwandten nicht gestattet worden.
Wie schon gesagt, es ist eine rein persönliche Interpretierung der Schilderung. Ich hoffe auch, dass meine Fantasy mich nicht zu sehr ins
Abseits geführt hat. Eventuelle Missverständnisse oder Fragen kläre ich gern!

Rabe




Zum Rot unterlegten Schriftbild.

Den Gedanken kannst getrost in die Mülltonne klopfen.



Na, wenn die Telefonverbindung nicht nutzbar war, dann hat der BGS - Kamerad vielleicht einem anderen Reisenden einen Brief zur
Beförderung an die DDR - Organe übergeben. Viel mehr Möglichkeiten gibts ja nicht mehr, oder?
Doch, der vom User Willie genannte I/S beim BGS. War der vielleicht IM des MfS?
Ne, das geht mir jetzt alles zu weit. Für mich ist das Thema durch.

Rabe


zuletzt bearbeitet 18.12.2010 10:51 | nach oben springen

#13

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 18.12.2010 12:41
von Gohrbi | 575 Beiträge

Auch Angehörige der Bundeswehr wurden mit Dgrd. bei der Einreise angesprochen.
Meinem Kameraden ging das 85 so. "Na dann Herr Hauptfeldwebel, angenehme Weiterreise"
Wer hat da gepetzt?
Westbesuch mußte doch angemeldet werden. Er hatte aber keine Probleme, bei der Ausreise auch nicht.


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#14

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 18.12.2010 12:58
von Gert | 12.362 Beiträge

Zitat von Rabe
Hallo,

immer wieder höre oder lese ich unglaubliche Schilderungen von Leuten, die in die DDR zu besuchsweisen Aufenthalten ein- bzw. ausreisten. Die Kontrolle und Abfertigung der Reisenden erfolgten an den Grenzübergangsstellen auf der Grundlage von zentralen
Befehlen, Weisungen und Grundsätzen. Abgesehen von baulichen Unterschieden der Grenzübergangsstellen war die Kontrolle undAbfertigung also im Wesentlichen gleich.
Da ich mich immer für eine korrekte Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen bekannt habe, setze ich mich automatisch mit den
Schilderungen von Grenzpassagen auseinander. Ehrlich gesagt, geht es mir auch immer ein bissel um meinen Stolz und meine Ehre.
Im Ergebnis m e i n e r gedanklichen Auseinandersetzung mit der Schilderung des Users Willie und des Abgleiches meines Wissens aus
22- jähriger Tätigkeit in Paßkontrolleinheiten, komme ich zu der persönlichen Schlußfolgerung, dass der User Willie Opfer eines perfiden
Komplotts und Intrige bei seiner 2. Einreise in die DDR geworden ist. Warum?
Er wurde bei seiner Einreise schon im Vorfeld der Paßkontrolle in Empfang genommen und mit Namen begrüßt. Dies war nach meiner Meinung nur möglich, wenn er durch eine missbräuchliche Nutzung der Telefonverbindung des Grenzinformationspunktes ( GIP ) von
einem seiner BGS - Kameraden bei den DDR - Organen denunziert wurde. Die Denunzierung erhärtet sich durch die Schilderungen
der erlittenen Zollkontrolle. Insgesamt hatte der User Willie noch Glück, da entsprechend dem internationalen Standart der Zollkontrollen
von den zu kontrollierenden Fahrzeugen in der Regel nichts abgeschraubt wurde. Im Normalfall wurde hier die Flex verwandt. Wurde
jedoch ab-bzw. wieder angeschraubt, erfolgte eine Rechnungstellung des Zoll an den Reisenden für die sach- und fachgerechte Reperatur des Fahrzeuges. Da die Flex und auch keine Rechnungsstellung erfolgte, gehe ich davon aus, daß der Raubzug durch den Zoll erfolgreich war. Ich schätze so 5 000.- DM. Sonst wäre die Weiterreise zu den Verwandten nicht gestattet worden.
Wie schon gesagt, es ist eine rein persönliche Interpretierung der Schilderung. Ich hoffe auch, dass meine Fantasy mich nicht zu sehr ins
Abseits geführt hat. Eventuelle Missverständnisse oder Fragen kläre ich gern!

Rabe




Lieber Spassvogel Rabe, dieser Post ist wohl eher unter der Kategorie Satire einzuordnen oder irre ich mich ?

Viele Grüße aus dem Rheinland


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#15

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 18.12.2010 13:01
von Gert | 12.362 Beiträge

Zitat von Gohrbi
Auch Angehörige der Bundeswehr wurden mit Dgrd. bei der Einreise angesprochen.
Meinem Kameraden ging das 85 so. "Na dann Herr Hauptfeldwebel, angenehme Weiterreise"
Wer hat da gepetzt?
Westbesuch mußte doch angemeldet werden. Er hatte aber keine Probleme, bei der Ausreise auch nicht.



Im Antrag für das Visum musste der Beruf und der Arbeitgeber angegeben werden. Nun weiss ich nicht, was BGS und Bundeswehr da hineingeschrieben haben, im Grunde genommen konnte man irgendeinen Fantomarbeitgeber einsetzen. Konnte ja keiner nachprüfen. jedenfalls haben sie mich nie nach dem Werksausweis gefragt

Viele Grüße aus dem Rheinland


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#16

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 18.12.2010 13:47
von Gohrbi | 575 Beiträge

Ja das stimmt, er hat "Elektriker" reingeschrieben und als Arbeitgeber seine damalige Ausbildungsstätte.
Trotzdem wußten sie es.


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#17

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 18.12.2010 14:52
von Angelo | 12.397 Beiträge

Zitat von Gert

Zitat von Rabe
Hallo,

immer wieder höre oder lese ich unglaubliche Schilderungen von Leuten, die in die DDR zu besuchsweisen Aufenthalten ein- bzw. ausreisten. Die Kontrolle und Abfertigung der Reisenden erfolgten an den Grenzübergangsstellen auf der Grundlage von zentralen
Befehlen, Weisungen und Grundsätzen. Abgesehen von baulichen Unterschieden der Grenzübergangsstellen war die Kontrolle undAbfertigung also im Wesentlichen gleich.
Da ich mich immer für eine korrekte Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen bekannt habe, setze ich mich automatisch mit den
Schilderungen von Grenzpassagen auseinander. Ehrlich gesagt, geht es mir auch immer ein bissel um meinen Stolz und meine Ehre.
Im Ergebnis m e i n e r gedanklichen Auseinandersetzung mit der Schilderung des Users Willie und des Abgleiches meines Wissens aus
22- jähriger Tätigkeit in Paßkontrolleinheiten, komme ich zu der persönlichen Schlußfolgerung, dass der User Willie Opfer eines perfiden
Komplotts und Intrige bei seiner 2. Einreise in die DDR geworden ist. Warum?
Er wurde bei seiner Einreise schon im Vorfeld der Paßkontrolle in Empfang genommen und mit Namen begrüßt. Dies war nach meiner Meinung nur möglich, wenn er durch eine missbräuchliche Nutzung der Telefonverbindung des Grenzinformationspunktes ( GIP ) von
einem seiner BGS - Kameraden bei den DDR - Organen denunziert wurde. Die Denunzierung erhärtet sich durch die Schilderungen
der erlittenen Zollkontrolle. Insgesamt hatte der User Willie noch Glück, da entsprechend dem internationalen Standart der Zollkontrollen
von den zu kontrollierenden Fahrzeugen in der Regel nichts abgeschraubt wurde. Im Normalfall wurde hier die Flex verwandt. Wurde
jedoch ab-bzw. wieder angeschraubt, erfolgte eine Rechnungstellung des Zoll an den Reisenden für die sach- und fachgerechte Reperatur des Fahrzeuges. Da die Flex und auch keine Rechnungsstellung erfolgte, gehe ich davon aus, daß der Raubzug durch den Zoll erfolgreich war. Ich schätze so 5 000.- DM. Sonst wäre die Weiterreise zu den Verwandten nicht gestattet worden.
Wie schon gesagt, es ist eine rein persönliche Interpretierung der Schilderung. Ich hoffe auch, dass meine Fantasy mich nicht zu sehr ins
Abseits geführt hat. Eventuelle Missverständnisse oder Fragen kläre ich gern!

Rabe




Lieber Spassvogel Rabe, dieser Post ist wohl eher unter der Kategorie Satire einzuordnen oder irre ich mich ?

Viele Grüße aus dem Rheinland




Ich denke das muß nicht sein oder ?


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#18

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 18.12.2010 15:59
von Rabe (gelöscht)
avatar

Hallo,

Spaß muß sein, auch bei einem ernsten Thema. Ich wußte mir nicht anders zu helfen, weil ich dachte der Beitrag wäre auch Satire.
Gelobe Besserung und schreibe demnächst mal zu Kontrollen der Grenzzollämter der DDR.( ernsthaft )
Bitte um Entschuldigung!

Rabe


zuletzt bearbeitet 18.12.2010 16:01 | nach oben springen

#19

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 18.12.2010 16:34
von Pitti53 | 8.791 Beiträge

Zitat von Rabe
Hallo,

Spaß muß sein, auch bei einem ernsten Thema. Ich wußte mir nicht anders zu helfen, weil ich dachte der Beitrag wäre auch Satire.
Gelobe Besserung und schreibe demnächst mal zu Kontrollen der Grenzzollämter der DDR.( ernsthaft )
Bitte um Entschuldigung!

Rabe



rabe du warst gar nicht gemeint

also war dein Beitrag doch satire


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#20

RE: BGS-Beamte zu Besuch bei den Verwandten in der DDR

in Bundesgrenzschutz BGS 18.12.2010 17:16
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Gert
Im Antrag für das Visum musste der Beruf und der Arbeitgeber angegeben werden. Nun weiss ich nicht, was BGS und Bundeswehr da hineingeschrieben haben, im Grunde genommen konnte man irgendeinen Fantomarbeitgeber einsetzen. Konnte ja keiner nachprüfen.



Nein? Mit deinen persönlichen Daten, wie z.B. deiner Wohnanschrift und Passnummer sowie Austellungsbehörde, wäre es den Organen der DDR nicht möglich gewesen den Wahrheitsgehalt deiner Angaben zum Arbeitgeber zu überprüfen?
Man lernt nie aus.

edit: Stimmt dann auch irgendwie nicht mit der Aussage vom Gohrbi überein.

Zitat von Gohrbi
Ja das stimmt, er hat "Elektriker" reingeschrieben und als Arbeitgeber seine damalige Ausbildungsstätte.
Trotzdem wußten sie es.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 18.12.2010 17:18 | nach oben springen



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