#81

RE: "Wir waren eingeschlossen"

in Leben in der DDR 15.12.2010 09:51
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Pit 59
Ja Alfred was wir unter Wohlstand gesehen haben oder kaufen konnten,oder auch nicht.Den Wohlstand haben uns die Verwandten gezeigt wenn sie auf Besuch vorgefahren sind,und Karten aus den Urlaubsländern geschickt haben.Mir ging es sogar sehr gut zu DDR Zeiten,dank meiner zwei Schwestern in der BRD,oder hattest Du in den 80er Jahren einen Videorecorder,eine Videokamera?Ich weiss jetzt kommt muss man nicht unbedingt haben,waren auch nur Beispiele die für mich zum Wohlstand gehören.Meine Arbeitskollegen wussten das ich immer einiges Westgeld hatte,und glaube mir die wollten alle 1:10 tauschen warum wohl ?




@Pit59,

was soll ich noch neues schreiben, wenn Du den Nagel auf den Kopf getroffen hast!
Traurig finde ich nur, das es immer noch welche gibt, die es damals schon nicht begriffen haben und es selbst heute noch nicht begreifen wollen, das das einige der wesentlichen Faktoren des Unterganges der DDR mit waren...und die damit indirekt die Entwicklung zu diesem derzeitig globalisiertem System des Raubritterkapitalismus begünstigt haben...

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#82

RE: "Wir waren eingeschlossen"

in Leben in der DDR 15.12.2010 10:01
von Alfred | 6.861 Beiträge

Josy,

nur mal zur Info, ganz allein für DICH.

PIT 59 hatte mir eine kurz PM geschickt. Ich habe ihn auf die kurze PM mit einer kleinen PM geantwortet.
Er hat dann dies PM genommen und stellt eine Antwort hier ins Forum.

Hätte ich gewußt, dass PM indi. hier eingestellt werden, wäre meine PM an ihn ganz anders ausgefallen.

Sprich, PM sollten PM s bleiben.


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#83

RE:

in Leben in der DDR 15.12.2010 10:08
von Gert | 12.362 Beiträge

Zitat von Alfred
Gert,

was sagt denn der Durchschnittslohn ? Und an der Tanke stehen die dann aus Hobby, Du wirst RECHT haben. Wie arrogant muss man sein .
Alfred auf den polemischen Teil deiner Antwort gehe ich nicht ein.Hier wo ich wohne, kenn ich keine Tanke, wo es noch Tankwarte gibt. Die kenne ich aus den 60er und 70er Jahren. Hier läuft alles auf SB und an der Kasse stehen die Kassierer und die sind meines Wissens überwiegend 400 € Jobber. Wenn es hier Tankwarte gibt, die das als Vollzeittätigkeit ausüben, so würde ich mich über nähere Info freuen ( auch PN). Es soll sich niemand beleidigt fühlen von meinen Aussagen, das ist nicht meine Absicht.

Auch hier im Forum schreibt einer mit, der hat sich für unter 900,00 Euro netto im Schichtsystem an der Tanke den Arsch aufgerissen.

Schau Dir die Links von AMW an.

Die 1.400,00 im Monat, netto oder brutto ?

na Brutto wie alle Lohnangaben. Übrigens nur vorbeugend, dieser Lohn wäre steuerfrei bei Steuerklasse III, also nur Sozialabgaben zu zahlen.





Gruß Gert


.
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#84

RE: "Wir waren eingeschlossen"

in Leben in der DDR 15.12.2010 10:09
von Pit 59 | 10.164 Beiträge

Das ist ja auch Interessant wenn man zwei Meinungen hat ,eine Privat u. eine Öffentlich.Vor über 20 jahren das musste das so sein,jetzt nicht mehr.


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#85

RE: "Wir waren eingeschlossen"

in Leben in der DDR 15.12.2010 10:11
von Alfred | 6.861 Beiträge

PIt 59,

nicht zwei Meinungen.

Ich hätte dies alles nur ausführlicher geschrieben.

Und außerdem bleibt es wohl dabei, das PMs solche auch sein sollten.


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#86

RE: "Wir waren eingeschlossen"

in Leben in der DDR 15.12.2010 10:13
von Alfred | 6.861 Beiträge

Gert,
ich habe nicht von Tankwarten geschrieben.

Gemeint waren schon die Kassierer.


zuletzt bearbeitet 15.12.2010 10:13 | nach oben springen

#87

RE: "Wir waren eingeschlossen"

in Leben in der DDR 15.12.2010 11:32
von linamax | 2.022 Beiträge

Zitat von Alfred
PIT 59,

ich konnte mir auch in der DDR - unabhängig von der Zeit - Wohlstand aufbauen.


Wie sollte das gehen in der DDR sich was auf zu bauen , das ist doch nur Einbildung .


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#88

RE: "Wir waren eingeschlossen"

in Leben in der DDR 15.12.2010 11:41
von Pit 59 | 10.164 Beiträge

Das frage ich mich die ganze Zeit auch.


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#89

RE: "Wir waren eingeschlossen"

in Leben in der DDR 15.12.2010 13:02
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von matik

von Felix:

Es gab da im Übrigen ja nicht nur Spionage @matik, in anderen Bereichen gab es ebenfalls hohe Arbeitsbelastung hervorgerufen durch vielfältige Tätigkeiten wie die Durchführung von Vorprüfungshandlungen, Ermittlungverfahren inkl. Vernehmungen, rechtliche Stellungnahmen für andere DE verfassen, Öffentlichkeitsmaßnahmen, Informationsgewinnung für EV, IM-Werbung und Personenaufklärung, sowie eine Reihe weiterer sich aus der jeweiligen Lage ergebenen Handlungen. Diese gestellten Kampfaufgaben mit ca. 40 MA in hoher Effektivität und Qualität zu realisieren bedeute für jeden einzelnen eine entsprechend hohe quantitative und qualitative Arbeitsbelastung, die mit Einschnitten im Privat- und Familienleben verbunden waren wie sie außerhalb der bewaffneten Organe wohl nur die wenigsten kannten.

Ob sich mit Dir konstruktiv diskutieren lässt, oder ob Du wie deine Antwort an @Alfred vermuten läßt nur ein weiterer Kasper und "Experte" hier bist, wird sich zeigen.

Hallo Felix,
...
...
...

Ich muss nicht über "DAMALS" diskutieren und ein "EXperte" in sachen MfS möchte ich gar nicht sein.



Ich nehme deine Einlassung und deinen Rückzug aus dieser Sachdiskussion zur Kenntnis. Basierend auf diesem Satz solltest Du dich dann zukünftig auch aus solchen Sachdiskussionen zu diesem Thema fernhalten und dich nicht in rein provokatorischer Absicht an ihnen beteiligen. Deine Einlassung werde ich Dir deshalb bei passender Gelegenheit nochmals in Erinnerung rufen.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 15.12.2010 13:04 | nach oben springen

#90

RE: "Wir waren eingeschlossen"

in Leben in der DDR 15.12.2010 14:59
von Boelleronkel (gelöscht)
avatar

Arbeitseinkommen DDR/Lohn/Gehalt/ Watt iss denn datt für eine Diskussion?
Vielleicht würde es helfen,wenn Mancher mal in sein SV Ausweis nachsieht und in etwa niederschreibt,was denn da geschrieben steht.
Jeder hat so ein Ding(die Jahreszahlen nicht vergessen)
...sorry aber einfacher gehts doch nicht ?
Bekannt dürfte ebenfalls sein,das in Schwerpunktbetrieben wie Bergbau/ Metall/Elektro-Elektronik etc....lange Zeit mehr verdient wurde als z.B.in der Leichtindustrie oder ?
Desweiteren war in einigen Kombinaten in den achzigern die Möglichkeit geschaffen worden,aus einem Abteilungsleitertitel,den Titel Direktor...z.B für Produktion oder Direktor für Technik zu schaffen,an der Umtitulierung hing auch immer etwas mehr Geld.
Viele Handwerker bekamen einen Grundlohn,dafür wurden Stundenzettel geschrieben,dann gab es einen Leistungskatalog indem stand...z.B. für Verlegung von einem Meter Leitung je nach Stärke und Beschaffenheit in Kabelbahn,oder die Befestigung mittels Nagelschellen auf Wand oder Holz...oder eben die Verlegung von Erdkabel in einer Tiefe von und die dazugehöhrige Bodenklasse.
Je nachdem,mehr Leistung mehr Geld(ja natürlich nicht zu vergessen,ob denn das passende Werkzeug immer zu Hand war)
Ebenfals bestand die Möglichkeit Wartezeit in Stunden zu schreiben....dafür gabs natürlich nur Grundlohn!,
war auch eher unbeliebt,weil Wartezeit musste der Meister irgendwann mal begründen!
Meist kein Material oder die Baulogistik hat nicht funktioniert,dann gabs Stress mit den "Untergebenen"!
Viel Spass beim Nachsehen!
Gruss BO


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#91

RE: "Wir waren eingeschlossen"

in Leben in der DDR 15.12.2010 15:15
von Altermaulwurf (gelöscht)
avatar

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale...794-161328.html

mal eine Grafik, was denen unten gelassen wird


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#92

RE: "Wir waren eingeschlossen"

in Leben in der DDR 15.12.2010 21:22
von Jawa 350 | 676 Beiträge

Zitat von SkinnyTrucky

Zitat von Alfred
Gert,

auch in der DDR gab es Bürger die Besitzer eines schönen Hauses sind und heute eine ganz ordentliche Rente beziehen.

Fakt ist und dabei bleibe ich, dass auch in der BRD nicht jeder seine Lehrstelle bekommt. Da kann wohl jeder aus seinen Bekanntenkreis Beispiele bringen. Ich kenne jedenfalls einige und dass waren alles keine DUMMEN oder ähnlich. Da mag es sicher REGIONALE Unterschiede geben, aber zu sagen in der BRD bekommt jeder die Lehrstelle die er möchte halte ich nicht für korrekt.

Und dann ging ja meine Bemerkung noch weiter. Ich kenne Beispiele, da gehen imm Osten - ich nenne dies mal so - Personen für rund 800,00 Euro im Monat VOLL arbeiten.....



Alfred, mein Vater verdiente 600,- Ostmark im Monat und buckelte dafür bis zu 9 Stunden, in der Ernte bis zu 20 Stunden am Tag....meine Mutter buckelte sich auch krumm und dämlich, sie war selbstständig und hatte kaum 200,- Ostmark....hätten wir nicht die Biber(Nutria)zucht nebenbei, dann hätten wir schlecht ausgesehen....alle Zeit die übrigblieb wurde dafür verwendet.....Wochenende durch.....das Haus konnte man sich in der Zone....ich nenn sie mal so....nur leisten, wenn man echt am knüppeln war und nebenbei was laufen hatte.....ich hatte nachmittags und abends auf unseren eigenen Hof voll mitgearbeiten schon als Kind....wir hatten immer Schweine, Enten, Schafe und halt die Nutrias und Geld blieb garnich mal so viel übrig.....von ganz normaler Arbeit konnte man sich echt nüscht leisten in deinem Arbeiter und Bauernparadis.....da war es kaum besser als heutzutage im Westen, wo alles immer teurer wird......

groetjes

Mara, die immer hart am arbeiten war




Für wie dumm hält man uns hier... so ein Märchen! Ich habe selbst 45 Jahre in der Landwirtschaft gearbeitet, weis also von was ich rede.
Wer so viele Tiere nebei halten konnte, dem ging es bestimmt nicht schlecht! Bitte bei der Wahrheit bleiben.


MfG
Jawa350
zuletzt bearbeitet 15.12.2010 22:24 | nach oben springen

#93

RE: "Wir waren eingeschlossen"

in Leben in der DDR 15.12.2010 21:37
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Zitat von Altermaulwurf
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/bild-734794-161328.html

mal eine Grafik, was denen unten gelassen wird


Ist Norwegen nicht ein teueres Pflaster ?



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#94

RE: "Wir waren eingeschlossen"

in Leben in der DDR 15.12.2010 21:46
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Zitat von Jawa 350

Zitat von SkinnyTrucky

Zitat von Alfred
Gert,

auch in der DDR gab es Bürger die Besitzer eines schönen Hauses sind und heute eine ganz ordentliche Rente beziehen.

Fakt ist und dabei bleibe ich, dass auch in der BRD nicht jeder seine Lehrstelle bekommt. Da kann wohl jeder aus seinen Bekanntenkreis Beispiele bringen. Ich kenne jedenfalls einige und dass waren alles keine DUMMEN oder ähnlich. Da mag es sicher REGIONALE Unterschiede geben, aber zu sagen in der BRD bekommt jeder die Lehrstelle die er möchte halte ich nicht für korrekt.

Und dann ging ja meine Bemerkung noch weiter. Ich kenne Beispiele, da gehen imm Osten - ich nenne dies mal so - Personen für rund 800,00 Euro im Monat VOLL arbeiten.....



Alfred, mein Vater verdiente 600,- Ostmark im Monat und buckelte dafür bis zu 9 Stunden, in der Ernte bis zu 20 Stunden am Tag....meine Mutter buckelte sich auch krumm und dämlich, sie war selbstständig und hatte kaum 200,- Ostmark....hätten wir nicht die Biber(Nutria)zucht nebenbei, dann hätten wir schlecht ausgesehen....alle Zeit die übrigblieb wurde dafür verwendet.....Wochenende durch.....das Haus konnte man sich in der Zone....ich nenn sie mal so....nur leisten, wenn man echt am knüppeln war und nebenbei was laufen hatte.....ich hatte nachmittags und abends auf unseren eigenen Hof voll mitgearbeiten schon als Kind....wir hatten immer Schweine, Enten, Schafe und halt die Nutrias und Geld blieb garnich mal so viel übrig.....von ganz normaler Arbeit konnte man sich echt nüscht leisten in deinem Arbeiter und Bauernparadis.....da war es kaum besser als heutzutage im Westen, wo alles immer teurer wird......

groetjes

Mara, die immer hart am arbeiten war




Für wie dumm hält man uns hier... so ein Märchen! Ich habe selbst 45 Jahre in der Landwirtschaft gearbeitet, weis also von was ich rede.
Wer so viele Tiere nebei halten konnte, dem ging es bestimmt nicht schlecht! Bitte bei der Warhheit bleiben.






Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#95

RE: "Wir waren eingeschlossen"

in Leben in der DDR 15.12.2010 21:50
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Das Tiere auch Arbeit machen ist klar.
Hatten zu DDR - Zeiten auch 150 Hasen, 80 Hühner und ein paar Schafe.
Hat viel Arbeit gemacht - das hat auch früher schon keinen interessiert - jeder hat nur die Kohle gesehen.

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#96

RE: "Wir waren eingeschlossen"

in Leben in der DDR 15.12.2010 23:05
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Zitat von Jawa 350
Für wie dumm hält man uns hier... so ein Märchen! Ich habe selbst 45 Jahre in der Landwirtschaft gearbeitet, weis also von was ich rede.
Wer so viele Tiere nebei halten konnte, dem ging es bestimmt nicht schlecht! Bitte bei der Wahrheit bleiben.



Ich halt dich für so dumm, das du meinen Text nicht verstanden hast Jawa....und mir Lügen bezichtigen braucht du garnicht....

....mit normalem Lohn war echt nichts zu reissen in dem Umfeld in dem ich aufgewachsen bin....erst nach den obligatorischen 8-9 Stunden am Arbeitsplatz begann die richtige Buckelei.....ja man hatte viele Nutztiere und die hatte man nicht für nix.....die waren bitternötig....ohne Nebenherschufterei ging es nicht, da hätte man die Bauern auch gleich selbstständig bleiben lassen können....hätten se noch mehr Tiere selber halten können, der Kwalität der Nutztiers hätte das nur Vorteile gebracht....aber nee, alles mußte ja zentral zerwirtschaftet werden für 'nen Hungerlohn.....den man sich mühsam privat aufstocken mußte in seiner Freizeit.....

Klar gings uns dadurch gut.....aber wenn man bis auf Sonntagnachmittag ständig am arbeiten ist, dann muß man schon Workaholic sein, wenn man das gut finden soll.....und dabei, Arbeit hat noch keinem geschadet...übermässige aber schon.....

groetjes

Mara, die auch heute noch immer zuviel arbeitet.....


Kein Sex mit Nazis...!!!
zuletzt bearbeitet 15.12.2010 23:13 | nach oben springen

#97

RE: "Wir waren eingeschlossen"

in Leben in der DDR 15.12.2010 23:35
von Pitti53 | 8.791 Beiträge

und mara was war mit denen ,die nicht diese Möglichkeiten der nebenwirtschaft hatten?haben die am hungertuch genagt?glaub ich nicht.in den städten gab es diese möglichkeiten nicht.also hau nicht so auf den putz


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#98

RE: "Wir waren eingeschlossen"

in Leben in der DDR 16.12.2010 00:11
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Pitti53
und mara was war mit denen ,die nicht diese Möglichkeiten der nebenwirtschaft hatten?haben die am hungertuch genagt?glaub ich nicht.in den städten gab es diese möglichkeiten nicht.also hau nicht so auf den putz



Ob nun Putz hauen oder nicht. Die, die nicht diese Möglichkeiten hatten, denen ging es dementsprechend nicht so besonders. Es brauchte niemand zu hungern, das ist unbestritten. Aber große Sprünge waren auch nicht drin. Selbst hab ich 1978 nach Ende meiner Lehre als Schlosser für meinen weiteren Berufsweg als Heizer auf einer Dampflok angefangen, knallharter Job im 4- Schichtdienst. Hab 420 DDR- Mark verdient, das war weiß Gott nicht viel, eher ein Hungerlohn, auch wenn ein Brötchen "nur" 5 Pfennig gekostet hat. andersrum, es gab auch genug ältere Kollegen, die auf Grund ihrer Schulbildung oder anderer Umstände dem genannten Beruf eines Heizers ständig nachgehen mußten, die verdienten vielleicht auf Grund ihres Dienstalters maximal 100 Mark mehr. Damit eine Familie mit 3, 4 oder mehr "Mäulern" ernähren..., hallo, ich weiß ja nicht! Und wer dann auch keine Westverwandschaft hatte...
Da lag auch vielfach die Versuchung nahe, sich über Judaslöhne ein kleines Zubrot zu verdienen...

Traurig aber wahr und auch Realität Made in DDR!

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 16.12.2010 00:12 | nach oben springen

#99

RE: "Wir waren eingeschlossen"

in Leben in der DDR 16.12.2010 09:58
von Jawa 350 | 676 Beiträge

Zitat von josy95

Zitat von Pitti53
und mara was war mit denen ,die nicht diese Möglichkeiten der nebenwirtschaft hatten?haben die am hungertuch genagt?glaub ich nicht.in den städten gab es diese möglichkeiten nicht.also hau nicht so auf den putz



Ob nun Putz hauen oder nicht. Die, die nicht diese Möglichkeiten hatten, denen ging es dementsprechend nicht so besonders. Es brauchte niemand zu hungern, das ist unbestritten. Aber große Sprünge waren auch nicht drin. Selbst hab ich 1978 nach Ende meiner Lehre als Schlosser für meinen weiteren Berufsweg als Heizer auf einer Dampflok angefangen, knallharter Job im 4- Schichtdienst. Hab 420 DDR- Mark verdient, das war weiß Gott nicht viel, eher ein Hungerlohn, auch wenn ein Brötchen "nur" 5 Pfennig gekostet hat. andersrum, es gab auch genug ältere Kollegen, die auf Grund ihrer Schulbildung oder anderer Umstände dem genannten Beruf eines Heizers ständig nachgehen mußten, die verdienten vielleicht auf Grund ihres Dienstalters maximal 100 Mark mehr. Damit eine Familie mit 3, 4 oder mehr "Mäulern" ernähren..., hallo, ich weiß ja nicht! Und wer dann auch keine Westverwandschaft hatte...
Da lag auch vielfach die Versuchung nahe, sich über Judaslöhne ein kleines Zubrot zu verdienen...

Traurig aber wahr und auch Realität Made in DDR!

josy95




Mensch bejammert euch nicht gegenseitig, Ihr kennt doch das Leben in der DDR auch genau und was es für soziale Leistungen gab (zusätzliche Lohntüte). Oder die Mieten waren wohl ein Witz - da konnte man schon Leben! Es gab keine Straßenkinder, keine Obdachlosen, keine Tafeln usw.! Bitte immer bei der Wahrheit bleiben!


MfG
Jawa350
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#100

RE: "Wir waren eingeschlossen"

in Leben in der DDR 16.12.2010 10:15
von Pit 59 | 10.164 Beiträge

Und was haste davon,45 Jahre in der Landwirtschaft gebuckelt,mit Sicherheit ein harter Job.das Endergebnis,Du must heute als Rentner noch Arbeiten,und mit Sicheheit nicht weil Dir das Spass macht bei dem Wetter nach Polen zu fahren.
Also immer schön bei der Wahrheit bleiben.(Dein Spruch).


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