#21

RE: Flucht aus der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 17.11.2008 20:20
von manudave (gelöscht)
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Wollen wir nicht die Botschaftsflüchtlinge vergessen. Auch wenn es Tausenden gelungen ist - einige blieben an den Übergängen z.B. CSSR-DDR hängen und durften noch ins Gefängnis. Auch diese Möglichkeit der Flucht war nicht ungefährlich.


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#22

RE: Flucht aus der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.11.2008 11:16
von altgrenzer (gelöscht)
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Einer meiner Kollegen war so ziemlich der Letzte, der 89 über Ungarn abgehauen ist. Er wohnt seitdem in Baden-Württemberg, nicht weit von mir. Für uns als Antragsteller war dieser Weg nicht mehr möglich, wir wurden observiert; davor jedoch besuchten wir die ständige Vertretung in B, Hannoversche Straße.

Nur wenige Tage, nach unserem Besuch in B wurde die ständige Vertretung von Ausreisewilligen besetzt. Für uns als Familie mit Kind kam sowas nicht in Frage. In Prag waren zuletzt 7000 Flüchtlinge, bei den sanitären Gegebenheiten standen die knöcheltief in der Kacke.

Bis der Gentscher kam... Mann, waren das Zeiten. Jeden abend sahen wir Kennzeichen D. Jeden Mittwoch trafen wir uns in der Michaeliskirche, die Kirche der ehemaligen Erfurter Universität. Und es wurden immer mehr, die sich in Kirchen trafen. Wir gingen auf die Straße.

Am Abend des 9.11. sah und hörte ich den Schabowski. Ich verstand nicht, was er sagte. Erst am nächsten Tag, ich hörte den NDR, begriff ich, was geht.

Ich sagte zu meiner Frau: Lass uns in den Westen fahren. Wir erstanden die letzten Reserverkanister und fuhren nachmittags in Richtung Grenze. Was wird uns dort erwarten, die Festnahme!?

Wir erreichten das Ende einer riesigen Trabischlange da wo das Sperrgebiet begann. Mir alt vertraute Schilder...

Die Grenzer am KP waren freundlich, aber genervt. So gegen 19 Uhr kam ein Offz und sagte: Ab sofort werden keine VISA mehr gestempelt und das Geld (15 DM/Kopf) ist auch alle. Wir machen jetzt Feierabend, Sie können fahren, wohin sie wollen.

Alle klatschten Beifall. Welch ein Ereignis. Abends um 8 waren wir in Coburg und fuhren dann zurück nach Eisfeld. Ermüdet, unterkühlt, kaputt.

So haben wir die Grenzöffnung erlebt am 10.11.1989.

Rolf


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#23

RE: Flucht aus der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.11.2008 12:44
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Hallo Tiger ein gutes Zitat aber warum sich Kurt Tucholsky ausgerechnet ein paar Tage vor Weihnachten (Freitod 21.12.1935) aus der Verantwortung gestolen hat ist mir ein ehrliches Rätsel. Er wollte wohl die Wirkung seiner Worte nicht mehr nachverfolgen als mit stiller Billigung der katholischen Kirche der Zweite Weltkrieg seinen Lauf nahm. Die skeptischen Katholiken waren einfach in der Minderheit. Da waren mir die gläubigen Atheisten lieber, so wie Dietrich Bonhoeffer, 1906-1945 (im KZ ermordet) der evangeliche Theologe und Antifaschist. Die "Weltbühne" deren ursächlicher Herausgeber K.T. war wurde auch in der DDR am Kiosk verkauft. Müsstest du eigendlich wissen, ein gutes Heft und echt was für den Kopf, schade das sie nicht mehr verlegt wird. Aber keine Bedenken Tiger, ich bin alt genug und akzeptiere oder besser toleriere jegliche Weltanschaung so wie Turtle geschrieben hat. Ich hab mir vorgenommen mal 100 Jahre alt zu werden. In dem Alter steht man dann wahrhaftig über den Dingen. Einer meiner Tanten ist mit 99 Jahren friedlich eingeschlafen und war noch ganz klar im Kopf. Mein stiller Traum.

Gruß

Rainer


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#24

RE: Flucht aus der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.11.2008 13:00
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Hallo Turtle gleich vorne weg ich reiche dir die Hand mit der anderen Hand auf dem Herzen, das hätte ich schon nach deinem zweiten Beitrag gemacht, ohne die Elbbrücke bei Torgau zu bemühen. Lass mir etwas Zeit für die Antwort auf die letzten beiden Beiträge von dir, unsere Texte werden ja immer länger aber meine Enkelin verlangt auch ihr Recht auf ihren Opa.

Gruß

Rainer


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#25

RE: Flucht aus der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 19.11.2008 13:27
von turtle | 6.961 Beiträge

Hallo Rainer-Maria,
Ich nehme die Hand gern und ebeso von Herzen dankend an!


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#26

RE: Flucht aus der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.11.2008 10:42
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Hallo Peter (Turtle) ein Seefahrer also, dann bist du entschuldigt und dein Freiheitsdrang war berechtigt. Während du die Welt umrundet hast las ich mich in den Büchern durch die Kontinente, so unterschiedlich kann es sein. Aber gleich zu "da kommen wir wohl nie zu einer Meinung", da ist was wahres dran und halt die Sache mit der Weltanschauung wie ich es Tiger schon geschrieben habe. In einem der letzten Filme im ZDF über die Wende hörte ich die Worte "wir bleiben hier". Gut das diese Originalaufnahmen nicht dem Schnitt zum Opfer gefallen sind. Denn genau so und wie deine "Verhältnisse in der DDR" verbessern sehe ich das. Aber zu diesem Zeitpunkt hatten Andere schon "das Leben der Anderen" in die Hand genommen und am Rad gedreht. Siehe auch Radü Gästebuch 5.9/11.9.08. Das Schiff mußte aufgégeben werden alle Mann von Bord würdest du als alter Seebär sagen. Das ist mittlerweile Geschichte aber gehen wir noch etwas weiter zurück zu "Was wollten die Sowjets in Polen"? Es war das gute Recht der Sowjetunion sich seine im "Raubfrieden von Brest- Litowsk" am 5. März 1918 abgetrennten Gebiete zurück zu holen. Der Schüler von heute liest in seinem Lehrbuch einen Satz: Im Frühjahr 1918 unterschrieb Russland einen von Deutschland diktierten Friedensvertrag und schied somit aus dem Krieg aus. *Quelle unten* Was nun, wie nun wird er fragen? Unterschrieb der Zar, unterschrieb schon die neue Sowjetmacht und warum ein Friedensvertrag? Davon steht aber anschließend nichts da, der Schüler bleibt unwissend! Das soll er aber nicht deswegen weiter im Text. Der Schüler Stalin stand am 23.8.1939 genau vor der selben Situation wie sein ehemalger Lehrer Lenin 21 Jahre zuvor. Denn der Staat der seid 1933 Vorkämpfer eines Systems der kollektiven Sicherheit in Europa war blieb am Vorabend des Krieges allein auf sich gestellt. Die Quelle dazu (Weltbühne? Ende der 80er Jahre) kann ich gern mal rein setzen sollte jemand Interesse daran haben. Aber genug von der Geschichte. Dein "Speerbrecher" lies mir keine Ruhe. Hier die Erklärung aus einen alten Jugendlexikon der DDR das wohl auch die Sekretärinen der Staatssicherheit (Elbgrenze 24.9.08) zur besseren Wortformulierung auf dem Schreibtisch liegen hatten. Textauszug: Die Pioniere (franz:"Fußsoldat") sind besondere Truppenteile (Spezialtruppen), zu ihren Aufgaben gehören u.a. der Straßen-, Brücken-und Stellungsbau, das schaffen von Sperren und Gassen usw. . Natürlich die Sperren Peter warum ich da nicht gleich darauf gekommen bin. Wir haben sie gebaut und ihr habt sie......

Gruß

Rainer


*Quelle* Schulbuch "Zeitreise" 9/10 Klasse


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#27

RE: Flucht aus der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.11.2008 14:09
von turtle | 6.961 Beiträge

Hallo, Rainer Maria,
Ich denke vom ursprünglichen Thema Flucht aus der DDR sind wir nun doch ziemlich entfernt.
Der Begriff Raubfrieden von Brest-Litowsk , diese Formulierung ist typisch für die Bezeichnung
in der Sowjetunion und später in der DDR.Es stimmt Trotzky und seine Delegation hatten wenig
Spielraum und der Vertrag in dieser Form war für die Bolschewiki schmerzlich. Die Ukrainer,
Polen,Finnen,etc.sahen das gewiss anders.Überhaupt auf welche ursprünglichen Grenzen hat ein
Staat Anspruch?,auch wenn er Gebiete durch Kriege,Abkommen,oder Verträge so nicht verlieren
wollte? Den Vertrag von Brest-Litowsk hätte es ohne den 1. Weltkrieg nicht gegeben.Ich möchte
hier nicht weiter auf die Verbrechen unter Stalin eingehen das würde den Rahmen sprengen.
Für den einen ist die Sowjetunion immer noch Vorbild, mancher denkt darüber anders.Wir haben
Meinungsfreiheit! Das Leben der Anderen hat mir gefallen und half Schranken gegenüber manchen
Ex- Stasi Mitarbeiter abzubauen. Das Buch Nikolaikirche war auch sehr gut.Alexander Solschenizyn lese ich auch gern. Wir sollten nun aber das Thema Flucht aus der DDR wieder zum
Thema Flucht aus der DDR machen! Ich freue mich das wir gegenseitig gewisse Schranken abgebaut
haben und mehr Verständniss miteinander haben. Gruß Peter


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#28

RE: Flucht aus der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.11.2008 14:22
von altgrenzer (gelöscht)
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Hier noch eine Flucht, wo unser Alter mal richtig gebrüllt hat:

Im Ort war Parteiversammlung und einer der Genossen sollte "vorgeführt" werden. Der jedoch (wer weiß was da war) ging nicht zum Saal sondern zur Grenze. Als ehemaliger Grenz-Pionier wusste er, wie die SM 70 zu überwinden war. Dazu hatte er Stützen an eine Leiter gebaut und konnte die so, ohne die Auslösedrähte zu berühren am Zaun anlehnen, der dort nur 2m hoch war.

In der kurzen Zeit, wo gerade Ablösung war, hat er es gewagt und geschafft. Die Leiter blieb zurück...


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#29

RE: Flucht aus der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 23.11.2008 11:47
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Hallo Peter (Turtle) du hast Recht und auch ich hatte schon leichte Bedenken bei meinem letzten Schreiben das Angelo uns einen Rüffel gibt, so nach dem Motto "Neues Trade" aufmachen. Vielleicht kannst du dich mal in die "Weiterführung Diskussion BRD-DDR" mit einbringen wenn dich etwas darin interessiert. Zumal du noch etwas älter wie ich bist und die 50er/60er Jahre vielleicht noch besser beurteilen kannst. Du weist, jeder von seiner Seite der Weltanschauung aus.

Gruß

Rainer-Maria


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#30

RE: Flucht aus der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 22.01.2009 12:24
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Hallo Peter (turtle) habe meine Frage in dieses Thema gestellt weil es zutreffender ist. Warum bist du eigendlich damals ausgerechnet über das gottverdammte Nest Zweedorf geflüchtet oder ich nenne es mal abgehauen. Ich lag mal mit einem im Krankenhaus und so im Gespräch stellte sich heraus das er wegen Republickflucht genau wie du einsaß und anschließend zu einer Gleisbaubrigade vergattert wurde, eine Art Arbeitsplatzbindung. Evtl. hatten sie dich auch zur Reichsbahn zum Schotter schippen vergattert oder du hattest Verwandschaft in der Hamburger Ecke. Du brauchst mir dann natürlich nicht die Anzahl der Tanten, Onkels und Cousins aufzuzählen, so genau will ich es nicht wissen aber ausgerechnet Zweedorf Peter und dann noch ohne Ortskenntnis, das war schon gewagt. Irgendeiner hier im Forum hat mal geschrieben das man zu tiefsten DDR-Zeiten keine genaue Karte vom Grenzverlauf in die Hände bekam oder hattest du den alten Schulatlas dabei? Wir können uns natürlich auch beim Treffen darüber unterhalten sollte meine Frage zu sehr in die Privatsphäre gehen. Mein Exgrenzerkollege Galaxy in Antisemitismus tut jetzt bestimmt dumm denn manchmal ärgere ich mich hinterher selbst das mir die Formulierungen zu manchen Themen nicht so Zart aus der Feder fliesen. Aber vielleicht hat er auch bloß den kleinen Abgängerspass missverstanden denn ich war ja mal die "Fliege" und nicht er. Heute kann ich über solche EK-Spielchen lachen, damals konnte ich es nicht.

Am Ende noch ein Kleiner Hinweis an Alle die noch Interesse haben siehe Forumtreffen, legt euch mal grob fest so wie Peter und ich was dieses Wochenende betrifft.

Gruß dein Freund

Rainer-Maria


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#31

RE: Flucht aus der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 22.01.2009 14:57
von turtle | 6.961 Beiträge

Hallo Rainer-Maria, Nein alles war viel einfacher! Zweedorf war ein Zufallstreffer.Nach meinen 1.Fluchtversuch musste ich im VEB Leipziger Eisen und Stahlwerk arbeiten.Das hatte die Abt.Inneres so bestimmt,sozusagen im Rahmen der kollektiven Erziehung.Einmal pro Woche musste ich mich auch beim ABV melden.Trotzdem plante ich eine erneute Flucht!Nun konnte ich nicht einfach mit meinem vorläufigen Personalausweis Richtung Grenze fahren.Ich denke außerhalb des Bezirkes Leipzig hätten sie mich schon am Arsch gehabt.Nun kam mir der Zufall zu Hilfe.Zur Leipziger Frühjahrsmesse lernte ich eine Frau aus Boizenburg kennen,welche da Aushilfsweise gearbeitet hat.Sofort klingelte es bei mir,da ich ungefähr wusste wo der Ort liegt.Ich dachte etwas Liebe kann nicht schaden und Boizenburg könnte noch interrasant werden.Liebesbriefe schrieb ich nun regelmäßig nach Boizenburg, sollte die Stasi das doch wissen.Hätte man mich in Boizenburg oder in der Nähe geschnappt hätte ich geschworen,das meine Liebe,und Verlangen so groß war und mich übermannt hat.Natürlich hatte das arme Mädchen keine Ahnung von allem!Mit dem Zug bin ich nach Hagenow,da ich dachte bis dahin könnte es ohne Kontrolle klappen.Weiter mit dem Fahrrad bis Boizenburg.Ohne Besuch des Mädchens versteht sich,ich wollte sie nicht noch mehr in Gefahr bringen,bei einer Verhaftung von mir hätte sie sowieso schon genug Probleme gehabt!Habe heute noch ihr gegenüber ein schlechtes Gewissen.
Nein einen Plan vom Verlauf der Grenze hatte ich nicht,und die in den Landkarten war sowieso nicht der korrekte Verlauf eingezeichnet.Bei Dunkelheit bin ich Richtung Westen marschiert
Ich denke so 15 km.Sobald ich Stimmen hörte,etwas Verdächtiges sah,wie Scheinwerfer usw.ab in den Graben.Versteht sich von selber das ich nicht auf der Landstrasse marschierte mit dem Lied auf den Lippen:wozu ist die Strasse da.Ich hatte mich auch noch verlaufen als es dämmerte sah ich immer noch keine Grenze!Den ganzen Tag versteckte ich mich in einem Waldstück mit der Angst im Nacken das mich jemand zufällig sieht.Da in der Sperrzone jeder jeden kannte wäre es das gewesen.Bei neuer Dunkelheit machte ich mich wieder auf die Socken.Das ich bei Zweedorf rauskam war Zufall!Als ich endlich die Grenze vor mir sah war ich ganz ruhig und alles verlief
wie jetzt alles Scheißegal.Ich war total abgestumpft und habe nicht einmal Schmerz empfunden als ich mich am Stacheldraht verletzte.Es gab nur noch eine Richtung! Auch bei Anruf oder Schiessen hätte ich nun nicht mehr gestoppt.Erst als ich auf einen Waldweg die erste leere Schachtel Westzigaretten fand,wußte ich ich hab es geschafft und fing an zu zittern als die Anspannung vorüber war.Ich denke Jahre später als die Grenze perfekt war hätte ich es so nicht versucht.Danach ging alles seinen Behördengang,Vernehmung,Aufnahmelager Gießen,später Unna/Massen.Verwandte hatte ich keine in der BRD.Nach Hamburg bin ich durch die Seefahrt gekommen.Ich hoffe Du bist nun zufrieden. Ärgere Dich nicht das Du mich nicht gestellt hast.
Aber Du kamst ein paar Jahre zu spät in die Gegend.So brauchst Du auch keine Gewissensbisse haben.Und Du weißt doch ein ruhiges Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen. Da Du meinen Humor langsam kennst zähle die letzten Zeilen dazu.Eigentlich möchte ich von der ganzen Flucht nichts mehr hören,ich musste es schon zu oft erzählen.
PS.Es gibt zwei Arten der Rechtschreibung die Richtige und meine!!
machs gut mein Freund Tschüß Peter(Turtle)


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#32

RE: Flucht aus der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 22.01.2009 22:44
von Rainman2 | 5.763 Beiträge
Hallo Peter (Turtle),
danke, dass Du mit Deiner Geschichte zum einen zum Thema des Threads zurückgeführt hast und zum anderen dies noch auf eine Weise tust, dass Dir sogar ein alter Grenzoffizier im Nachhinein noch die Daumen drückt. Ich revanchiere mich mit einer Geschichte aus meiner Dienstzeit. Ich war Politstellvertreter der 12. Grenzkompanie des Grenzregiments 3 in Stedtlingen (Rhön - südwestlich von Meiningen). Im Sommer 1984 gab es in unserem Abschnitt (14,5 km lang, in der vollen Verantwortung der Kompanie, komplett mit SM70-Minenanlagen ausgestattet) 2 Grenzdurchbrüche mit jeweils 2 männlichen Personen. Hier die Geschichte des einen aus meiner Sicht. Ich hatte damals gedacht, den Tag vergesse ich nie. Heute muss ich schon im Internet recherchieren, um den Tag zu finden. Am 18.Juli 1984 titelte das Hamburger Abendblatt: "Von Thüringen nach Bayern: Zwei Brüder gruben Fluchttunnel" (http://www.abendblatt.de/extra/service/9...840709_2396.xml).

An unserer rechten Flanke wurde der hintere Zaun, Grenzsignalzaun, neu gebaut. Auf einer Strecke von etwa einem Kilometer hatten wir einen sogenannten Pionierbauabschnitt in dem kein Zaun stand. Unter den Bedingungen der Kompaniesicherung musste immer der Kompaniechef oder einer seiner beiden Stellvertreter die Führung innehaben. Rund um die Uhr. An diesem Abend war ich "Diensthabender Stellvertreter". Zu meinen Aufgaben gehörte die Übernahme des Pionierbauabschnitts von der Baukompanie, die Kontrolle der zeitweiligen Sicherungsanlagen (Hundelauftrassen über die gesamte Strecke, Signalgeräte mit Platzpatronen und Leuchtmunition) und die Einweisung der Grenzposten. Alles in allem dauerte das etwa 3 Stunden. An diesem Tag dauerte es länger. Der Hundetrupp des Bataillons, der die Hundetrassen aufgebaut hatte, fuhr sehr spät ins Bataillon zurück (ich glaube gegen 23:00 Uhr). Ich bemerkte bei meiner Kontrolle eine kleine Lücke zwischen dem neugebauten Zaun und der letzten Hundelaufanlage, die ich nicht als problematisch betrachtete. Das Zurückholen des Hundetrupps hätte mich wahrscheinlich bis früh um 2 Uhr im Abschnitt festgehalten. Ich fuhr also nach allen Kontrollen zurück in die Einheit und versuchte, noch ein wenig Schlaf zu finden. Morgens, kurz nach 6 Uhr, klingelte mein Telefon. Der Kommandeur Grenzsicherung meldete mir, die Streife am 6-Meter-Kontrollstreifen (unmittelbar am vorderen Zaun) hätte eine Spur und eine Untergrabung unter dem Zaun gefunden. Ich meldete sofort dem Kompaniechef weiter. Es ging dann sehr schnell. Wir hatten innerhalb weniger Stunden eine ca. 20-köpfige Untersuchungsgruppe in unserer Kompanie, von der Spurensicherung über "zuständige Organe" bis hin zu verschiedenen Stabsoffizieren. Relativ schnell wurde die "Lücke" gefunden, die ich belassen hatte und an der die beiden wahrscheinlich durch sind. Bevor ich bestraft werden konnte, meldeten die westlichen Medien, die beiden hätten einen Hund weggejagt und wären damit direkt durch die Hundetrasse. Dennoch wurde ich bestraft, aber für eine andere Sache. Einer der Stabsoffiziere war von irgendeiner Politabteilung, und dieser stellte tatsächlich fest, dass ich meinen monatlichen Arbeitsplan (ein 24-seitiges Monstrum) nicht vorschriftsmäßig geführt hatte (ich hab mich immer gern vor Sachen gedrückt, die mir keinen Spaß machen). Kein ordentlicher Arbeitsplan = keine ordentliche politisch-ideologische Arbeit = ein schlechter politisch-moralischer Zustand der Einheit = die Ursache für das Zulassen eines Grenzdurchdruchs. Ich erhielt irgendeine dieser vielen militärischen Bestrafungen, die man in der Grenzkompanie schneller bekam, als ein Bier in der Kneipe. Als sechs wochen später der zweite Grenzdurchbruch passierte, lief übrigens alles wie am Schnürchen ab. Die Untersuchungsgruppe war die gleiche und jeder wusste sogar noch, in welches Dienstzimmer er sich zurückziehen konnte. Aber das ist eine andere Geschichte. Neben mir wurde noch der Kompaniechef militärisch bestraft, aber das hatte er sich verdient. Warum nun betone ich immer so die "militärische" Strafe? Es gab noch eine andere. Die Parteigrundorganisation unserer Kompanie leitete, auf dringendes Anraten der Politabteilung des Regiments, ein Parteiverfahren gegen den Kompaniechef und mich ein. Etwa ein viertel unseres Personalbestandes gehörte der Partei an. Und auch wenn wir beide im Dienst unumschränkte Befehlsgewalt hatten, die Partei hatte die führende Rolle. Wir mussten uns der Parteidisziplin unterordnen und vor den etwa 25 Soldaten, Unteroffizieren, Fähnrichen, Offizieren und Zivilbeschäftigten, Rechenschaft ablegen. Das war hart. Nicht für mich. Mein Verfahren dauerte etwa 10 Minuten. Das Credo: Der ist noch jung, hat ein paar Fehler gemacht, das kann vorkommen, soll aber nicht mehr: Aus pädagogischen Gründen also eine Rüge. Der Kompaniechef hatte sich allerdings bereits alle Mühe gegeben, komplett unbeliebt zu sein. 90 Minuten wurde er von den Genossen regelrecht zerfetzt. Am Ende waren einige fast entäuscht, dass die Grundorganisation einer Kompanie nicht mehr als eine Rüge aussprechen konnte. Für uns bedeutete die Rüge, dass wir ein Jahr lang keine Orden erhalten oder befördert werden könnten. Ich war Leutnant und sollte am 07. Oktober 1984 Oberleutnant werden. Am 7. Oktober aber hatte ich bereits die zweite Parteistrafe, eine strenge Rüge der Parteikontrollkommission (= 1 1/2 Jahre Wartezeit), war von der Grenze abgezogen und in den Stab abgeschoben worden. Und das ist schon wieder eine andere Geschichte. Noch einmal zurück zu den beiden, die sich unter dem Grenzzaun mit Minenanlage durchgegraben hatten. Ich bin an diesem Abend wahscheinlich zweimal an ihnen vorbeigelaufen. Sie lagen längere Zeit getarnt im Wald am Weg entlang unsers Grenzsignalzauns. Wir dürften kaum 10 Meter voneinander entfernt gewesen sein. Aber so etwas ist in einem Abschnitt mit etwa 90 Prozent Wald leicht zu übersehen.
Bis neulich wieder
Rainman

"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


zuletzt bearbeitet 22.01.2009 22:54 | nach oben springen

#33

RE: Flucht aus der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 23.01.2009 10:51
von turtle | 6.961 Beiträge

Hallo Rainman, Danke für Deine informelle Geschichten Als Laien gibt sie mir doch Einblicke in ,Abläufe, Alltag, Aufbau, Grenzsicherung, oder internes der DDR Grenztruppen Früher dachte ich immer da an der Grenze stehen nur total Linientreue ,und ausgesuchte Soldaten welche nur darauf warten einen Klassenfeind zu stellen. Rainer-Maria antwortete einmal : also Linientreu "Nein nicht mit mir" hat Peter (Transitfahrer) mal so schön gesagt und das sage ich jetzt auch. Ich habe mir die DDR genommen (sinnbildlich), habe sie gebogen bis es passte, brauchte mich selbst nicht zu verbiegen ! Als ich in Deinem 1.Beitrag las unter welchen Umständen sie an die Grenze kamen muss ich nun meine Meinung ändern. Es muss auch die gegeben haben welche zumindestens dachten hoffentlich komme ich nie in die Situation wo ich mich entscheiden muss die Schusswaffe einzusetzen. Ich hatte bei meinen Fluchtversuch 1964 und meiner Flucht 1968 Glück das keine Schusswaffe eingesetzt wurde . Meinen Dank und Hochachtung denen die trotz allen Druck ,Angst vor Bestrafung usw. nicht schossen!! O.K. bei meinen 1. Fluchtversuch bei Gutenfürst wurde ich Trottel schon vor der Grenze gestellt! Da brauchte sowieso niemand schießen. Aber ich hatte daraus gelernt und verhielt mich 1968 um so vorsichtiger! Nach meiner geglückten Flucht kamen welche von der Lauenburger Landeszeitung glaube ich und wollten darüber berichten mit Foto und Namen und so. Das habe ich aber streng abgelehnt ,da hätte die Stasi gleich erfahren wo ich rüber bin, somit hätte ich wiederum meine Bekannte in Boizenburg in den Verdacht gebracht etwas von meinen Fluchtabsichten gewusst zu haben.Bei meiner Einsicht in meine Stasiunterlagen 1994 fand ich keinen Hinweis das die Bekannte mit meiner Flucht in Zusammenhang gebracht wurde. Trotzdem war dieser Tag für mich sehr traurig als ich las wer was über mich berichtet hat. Es waren auch Unwahrheiten dabei. Ich wurde ja nie darüber befragt ,so konnten die IM auch Phantasie walten lassen!
Die Stasiunterlagen gehören nicht zu diesem Thema, deshalb genug davon. Also bis wiedereinmal Grüße Peter (Turtle)


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#34

RE: Flucht aus der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 23.01.2009 12:57
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Hallo Peter (Turtle) jetzt hatte ich meinen Text schon formuliert, anschließend dann erst Raimanns Text ich grüße ihn hiermit sowie deinen gelesen und obwohl ich ein Sachse bin denn die sind ja für ihre Ungläubigkeit bekannt danke ich heute noch dem da Oben das ich damals nie in diese Situation kam Leute wie dich mein Freund von ihrem Vorhaben abhalten zu müssen. Dein innerer Magnet zog dich nach Westen, meiner nach Süden denn die Worte Kurzurlaub und verlängerte KU waren damals die wichtigsten Vokabeln für mich denn anfänglich hatte ich enorme Probleme siehe Elbgrenze 24.6.08 . Erst als die Eingewöhnungsphase, die EK-Spielchen u.a. überstanden waren wendete sich das Blatt und ich sagte so zu mir: Du darst nicht zu deinem Mädel, also kommt sie zu dir. Denn aus diesen 12 Wochen wurden nochmal 12 Wochen, ständig kam etwas dazwischen und mein Urlaub löste sich in Luft auf. So fand ich einen Weg und ein Offizier, auch ein Sachse aus den schönen Borna bei Leipzig der Stadt in der der Dreck so rieselte wie im Ruhrgebiet verhalf mir zu einem Quartier. Eine "Liebeslaube" in einer Gartenhaussiedlung in Boitzenburg. Und so kam sie aller paar wochen zu mir was ihr jedesmal 9 Stunden (nur hin) Zugfahrt einbrachte aber wir hatten SA/SO für uns allein. Und was machen junge Leute neben Kino und Gaststädte, aber das lassen wir lieber weg Peter. Mit dieser kleinen Geschichte habe ich jetzt unbewußt eine späte Schuld gegenüber Skylight aus seinen Beitrag "Dienen bei den Grenztruppen" vom 4.7.08 und meiner Antwort bei Kyra vom 8.7.08 eingelöst. Hätte mich damals einer gefragt ob ich Offzier bei den Pionieren werden möchte ich glaube ich hätte mit Ja geantwortet und meinen guten Metallberuf hingeschmissen. Aber wenn schon dann gleich Offizier denn Unteroffizier.....? Es gab da so einen schönen Witz, eine kleine Rache jetzt auf meinen Beitrag in Elbgrenze vom 10.8.08 weil sie uns so geschunden haben die Hunde. Frage: Wie macht das Schwein wenn es gegen die Wand rennt? Antwort: Uffz... Als Gefreiter konntest du dir schon einmal erlauben das einen jungen Unteroffizier ins Gesicht zu sagen, der wurde kurz rot und dann bekamm eine Fliege alle Reviere denn wir mussten ja die Minen SM-70 an den Zaun bringen. Sicherheit ging vor oder besser der Klassenauftrag hatte Priorität! da mussten die Gefreiten schon ausgeschlafen sein und nicht noch mit Waschraum/Toilette, Stube und Tischdienst belastet werden. Das war so wie bei den Kantenlatschern auf Kompanie und der scharfen Munition denn die Mumpeln (Splittermine) hätte der Unteroffizier dann auch nicht überlebt. Dein Messemädchen aus Leipzig/Boitzenburg, tröste dich mein Freund, die hat bestimmt noch ihre große Liebe gefunden denn da rannten so viele hormongeladene Grenzer herum und die hatten alle nur eins im Kopf. Denn du bist ja zur See gefahren Peter aber da fällt mir ein was wir beide dann auf P.Alpha singen nicht die Internationale sondern:

Junge komm bald wieder, bald wieder nach haus, Junge fahr nie wieder, nie wieder hinaus ich mach mir sorgen.....

das hat mein altes Mütterchen immer gesungen als ich mich mit 19 jahren aus dem Staub gemacht habe, deine Mutter bestimmt auch. Für Raimann noch schau mal in die Elbgrenze 17-22.10.08, da sind auch ein paar an KDS288 diesen Glückspilz vorbei gelaufen als er im hohen Gras lag. So mein Freund bis bald.


Rainer-Maria


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#35

RE: Flucht aus der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.01.2009 17:52
von Altehuette (gelöscht)
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Hallo Rolf
total spannend zu lesen wie du die Grenzöffnung erlebt hast.
Ich würde gerne noch Berichte anderer Leute lesen wie es bei ihnen war-was sie dachten-was sie fühlten usw.
Peter


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#36

RE: Flucht aus der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.01.2009 18:00
von Altehuette (gelöscht)
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Hallo Peter
geile Geschichte
Gruss
Peter


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#37

RE: Flucht aus der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.03.2009 13:13
von Rene

Hallo zusammen,
ich habe kürzlich eine Seite entdeckt, mit einer Leseprobe,
da geht es um eine spannede DDR Fluchtgeschichte. Nicht das übliche, nein die Flucht wurde vom Westen aus durchgeführt, unterirdisch und das zweimal hintereinander mit einer Ganzen Familie. Und die Krönung es wird alles mit Stasiakten im Buch begleitet.
hier die Seite http://www.buch-verweis.de
kann man wirklich empfehlen.
Rene


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#38

RE: Flucht aus der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.03.2009 13:58
von charly69 (gelöscht)
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hallo zusammen

ist mir leider auch passiert,bin aber noch bis zur grenze cssr- ungarn gekommen. das war so bei kosice
(kasschau- slowakei). dort war dann schluß mit lustig. die ganze odysse erzähl ich mal.

gruß charly69


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#39

RE: Flucht aus der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 20.03.2009 20:23
von charly69 (gelöscht)
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sorry, war zu voreilig mit einstellen. beitrag kommt später nach.

zuletzt bearbeitet 20.03.2009 20:45 | nach oben springen

#40

RE: Flucht aus der DDR

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 26.04.2009 01:12
von Augenzeuge (gelöscht)
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Hallo Rainer-Maria,

so lange bin ich noch nicht im Forum. Aber ich möchte mich gern an der Wahrheitsfindung beteiligen. Du schreibst sehr informationsreiche Beiträge, aber nicht immer korrekt. Bitte nimm es mir nicht übel, aber für mich klingt es oft wie aus dem Politlehrbuch.
Zu dieser falschen Aussage muss ich dir etwas mitteilen:
"Das ist wie jetzt mit den russischen Raketen, unsere amerikanischen Freunde legen vor, sie spielen mit dem Feuer Heute wie Damals (Diskussion BRD-DDR 24.10.08) und Russland muss reagieren."

Wahr ist: Die russischen Raketen standen zuerst in der DDR! Daraus folgte zunächst keine Reaktion der Amerikaner. Es folgte eine Reaktion von Helmut Schmidt. Ihm war klar geworden, das die Bedrohung auf Westeuropa ausgerichtet war. Auf Guadeloupe sorgte er dafür, das die Pershing etc. in der BRD stationiert wurden. Darauf hin entstand die Friedensbewegung und auch der Bruch innerhalb der SPD. Später führte dann Kohl den Beschluss weiter durch. (Das ist alles mehrfach dokumentiert, u.a. bestätigt dies auch Schmidt in seinen Büchern. (Solltest du mal lesen!)Am Ende entstanden in der DDR die Aktion Schwerter zu Flugscharen, welche auch den Abzug der SS 20 forderten. Das wird dir doch sicher bekannt sein.
Du mußt auch akzeptieren, das die Geschichsbücher der DDR vieles verschweigen bzw. lügen. Deiner Meinung nach passiert dies ja nur beim BND.
Z.B. wurde die Berliner Blockade nicht erwähnt- wer wollte sich hier Westberlin einverleiben?
Z.B. fuhren Panzer an Checkpoint Charlie auf, nachdem man US-Personal den Zugang zu Ostberlin verwehrte.
Also bitte behaupte nicht, die Russen hätten immer nur reagieren müssen. Das ist schlicht falsch.
Wir können hier die Supermächte nicht in gut und böse teilen.

Gruß
Augenzeuge


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Studenten verhalfen 200 Menschen die Flucht aus der DDR
Erstellt im Forum Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer von Angelo
43 12.08.2013 19:47goto
von connies9 • Zugriffe: 4200
Beschreibung einer Flucht / erfolgreicher Grenzdurchbruch
Erstellt im Forum Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer von Sachse
0 21.08.2010 22:44goto
von Sachse • Zugriffe: 4290
Die Flucht mit dem Fahrgastschiff“ Friedrich Wolf” 1962
Erstellt im Forum Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer von Augenzeuge
19 05.06.2016 23:08goto
von Zeitzeuge • Zugriffe: 8598
Nach der Flucht verliert ein junger Arzt seine Familie
Erstellt im Forum Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer von Skydiver
9 14.12.2009 22:59goto
von Sonny • Zugriffe: 1865
Frank Lippmann- eine Recherche seiner Flucht
Erstellt im Forum Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer von Augenzeuge
0 13.12.2009 21:28goto
von Augenzeuge • Zugriffe: 3733
Flucht über die Innerdeutsche Grenze mit dem Heissluftballon
Erstellt im Forum Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer von Angelo
28 26.12.2011 10:16goto
von Gert • Zugriffe: 7335
Die erstaunliche Flucht aus der DDR einer Familie
Erstellt im Forum Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer von Augenzeuge
3 08.05.2009 18:20goto
von Wolfgang B. • Zugriffe: 6703

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