#21

RE: Gestapo/RSHA --------Ministerium für Staatssicherheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.12.2010 15:35
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von HpTGefr82
vorwort:

guten abend liebes forum,

da es immer wieder dazu kommt das dass MfS und die Gestapo in einen "topf "geworfen werden ,und dann umgerührt wird ,hab ich mich entschlossen dafür einen eignen thread aufzumachen.ziel ist es die ganze sache sehr obektiv zu beleuchten.



Fangt doch einfach einmal mit einfachen Dingen an, dazu muss man nicht lange auf irgendwelchen Organigrammen rumreiten.

1. Welche Maßnahmen realisierte die Gestapo ( z.B. Schutzhaft auf unbestimmte Dauer, Exekutionen, Folter usw.)
2. Waren diese Maßnahmen gesetzlichen Bestimmungen unterworfen, wurden Haftbefehle gerichtlich erstellt oder einfach vom zuständigen Sachbearbeiter erlassen, hat die Gestapo hier relativ frei von solchen Zwängen ganz im Sinne des Fü*rers handeln können und wurden diese Maßnahmen anschließend durch Gerichte überprüft?

Schon bei dieser Betrachtung erkennt man das hohe Mass an Rechtssicherheit welches ein Bürger der DDR genoss, wenn er Tat- und Verhaltensbedingt in Kontakt mit der Staatssicherheit kam und allein schon diese Rechtssicherheit verbietet eine Gleichstellung des MfS als legitimes Sicherheits- und Rechtspflegeorgan des Ministerrates der DDR mit einer Vebrecheroganisation wie die Gestapo, der ihre Opfer auf Leben und Tod ohne jegliche Rechte ausgeliefert waren.

Auch ist mir trotz aller Hetze und Delegitimierungskampagnen kein bundesdeutsches Urteil bekannt, welches das MfS als verbrecherische Organisation einstuft. Scheinbar sind die Unterschiede zur Gestapo selbst der bundesdeutschen Justiz zu groß, als dass sie dieses Vorhaben realsieren könnte. Nichtsdestotrotz erfahren ehem. MA des MfS heute Benachteiligungen wie sie kein MA der Gestapo je erfahren mußte, im Gegenteil diese fanden schnell wieder eine Beschäftigung im Dienste der BRD. Auch das Fehlen einer Gedenkstätte wie z.B. HSH spricht Bände, wäre es doch bei einer echten verbrecherischen Organisation mehr als angebracht. Scheinbar zählt hier mehr der Fakt, dass die Gestapo einem kapitalistisch-imperialistischen System diente und da braucht es wohl keine zentrale Gendekstätte mit erfundenen Folterzellen wie es sie das MfS wohl nötig macht.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 13.12.2010 15:57 | nach oben springen

#22

RE: Gestapo/RSHA --------Ministerium für Staatssicherheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.12.2010 15:36
von Rabe (gelöscht)
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Hallo

Wie immer frage ich mich, wozu dient ein Vergleich?
Wenn man also, wie oben schon geschrieben, die als verbrecherisch verurteilte Organisation des RSHA mit dem MfS vergleicht, kommt
der teutsche Michel zu dem Schluß, dass das RSHA schlimm und böse war. Aber das MfS war auch nicht ohne. Wenn das MfS jedoch
noch schlimmer und noch böser war, dann war das RSHA auch schlimm und böse, aber nicht ganz so, wie das MfS. Ist doch klar, oder? Von offizieller Seite wird eingestanden, dass die juristische Aufarbeitung der DDR und damit auch die des MfS gescheitert ist. Ich denke nicht, dass die Bundesdeutsche Justiz freundlich gegenüber der DDR und dem MfS urteilt bzw. geurteilt hat. Nach 20 Jahren beurteile ich die Tätigkeit des MfS, die ja eingebunden war in die Sicherheitsdoktrin der SED, auch kritisch. Ich schließe damit auch ein, den
Umgang mit anders denkenden Menschen. Ich finde es schlimm, dass Menschen, die den Sozialismus in der DDR besser gestalten
wollten, zu Feinden des Sozialismus erklärt wurden.
Noch einmal zum RSHA. Eindeutig war die Gestapo von Anfang an und dann auch das RSHA aus der Bindung an die Gesetze entlassen
worden. Es konnte z.B. die Schutzhaft anordnen. Es waren nicht nur politische Gegner betroffen, auch die Juden, die Sinti und Roma, Homosexuelle und Kriminelle. Massenhafter Mord und Totschlag. Dem RSHA unterstanden z.B. auch die Einsatzgruppen, die in den besetzten Ländern wüteten. Das RSHA war federführend bei der Rassenforschung . Wissenschaftler, beim RSHA angesiedelt unternahmen Menschenversuche und beschäftigten sich mit der Züchtung der neuen Herrenrasse.
Ich meine, dass ein Vergleich äußerst unzulassig ist. Ein Vergleich ist auch nicht zielführend.
Ich bin nicht für vergleichen, aber für eine ehrliche und sachliche Aufarbeitung.

Rabe


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#23

RE: Gestapo/RSHA --------Ministerium für Staatssicherheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.12.2010 16:35
von Gert | 12.356 Beiträge

@Feliks Zitat: Auch das Fehlen einer Gedenkstätte wie z.B. HSH spricht Bände, wäre es doch bei einer echten verbrecherischen Organisation mehr als angebracht. Scheinbar zählt hier mehr der Fakt, dass die Gestapo einem kapitalistisch-imperialistischen System diente und da braucht es wohl keine zentrale Gendekstätte mit erfundenen Folterzellen wie es sie das MfS wohl nötig macht.

Feliks hast du schon mal von der Gedenkstätte " Topografie des Terrors " gehört ? Befindet sich auf dem eh. Gelände des Gestapo-Hauptquartiers Prinz-Albrecht-Str. in Bln Kreuzberg ( die Strasse hat heute wohl einen anderen Namen )

Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#24

RE: Gestapo/RSHA --------Ministerium für Staatssicherheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.12.2010 19:18
von YYYYYYYY (gelöscht)
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.guten abend,

AUFGABEN:


um den konkurrenzkampf der beiden überwacher SD und Gestapo zu bremsen ,erließ SS obergruppenführer (damals ss gruppenführer)heydrich am 1 juli 1937 einen funktionstrennungs-erlaß ."weder konkurrenz noch über - oder unterordnung,sondern gegenseitige ergänzung unter vermeidung jeder doppelarbeit" sei das gebot der stunde,mahnte heydrich und teilte die arbeit auf. die Gestapo erhielt die sachgebiete : marxismus,landesverrat und emigranten, der SD hingegen : wissenschaft,volkstum und volkskunde,kunst ,erziehung partei und staat,verfassung und verwaltung,ausland,freimaurerei und vereinswesen.

es blieben noch genug reibungsflächen übrig,denn als gemeinsames bestätigungsfeld wurde umrissen: kirchen,sekten.sonstige religiöse und weltanschauliche zusammenschlüsse,pazifismus,judentum,rechtsbewegungen,sonstige staatsfeindliche gruppen (wie schwarze front,bündische gemeinschaft u.a.),wirtschaft,presse.auch dieser sektor wurde wieder unterteilt: der SD sollte "alle allgemeinen und grundsätzlichen fragen" bearbeiten,die Gestapo "alle einzelfälle, in denen staatspolizeiliche vollzugsmassnahmen in betracht kommen.


zuletzt bearbeitet 13.12.2010 22:56 | nach oben springen

#25

RE: Gestapo/RSHA --------Ministerium für Staatssicherheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.12.2010 19:29
von TOMMI | 1.988 Beiträge

Zitat von Feliks D.

Zitat von HpTGefr82
vorwort:

guten abend liebes forum,

da es immer wieder dazu kommt das dass MfS und die Gestapo in einen "topf "geworfen werden ,und dann umgerührt wird ,hab ich mich entschlossen dafür einen eignen thread aufzumachen.ziel ist es die ganze sache sehr obektiv zu beleuchten.



Fangt doch einfach einmal mit einfachen Dingen an, dazu muss man nicht lange auf irgendwelchen Organigrammen rumreiten.

1. Welche Maßnahmen realisierte die Gestapo ( z.B. Schutzhaft auf unbestimmte Dauer, Exekutionen, Folter usw.)
2. Waren diese Maßnahmen gesetzlichen Bestimmungen unterworfen, wurden Haftbefehle gerichtlich erstellt oder einfach vom zuständigen Sachbearbeiter erlassen, hat die Gestapo hier relativ frei von solchen Zwängen ganz im Sinne des Fü*rers handeln können und wurden diese Maßnahmen anschließend durch Gerichte überprüft?

Schon bei dieser Betrachtung erkennt man das hohe Mass an Rechtssicherheit welches ein Bürger der DDR genoss, wenn er Tat- und Verhaltensbedingt in Kontakt mit der Staatssicherheit kam und allein schon diese Rechtssicherheit verbietet eine Gleichstellung des MfS als legitimes Sicherheits- und Rechtspflegeorgan des Ministerrates der DDR mit einer Vebrecheroganisation wie die Gestapo, der ihre Opfer auf Leben und Tod ohne jegliche Rechte ausgeliefert waren.

Auch ist mir trotz aller Hetze und Delegitimierungskampagnen kein bundesdeutsches Urteil bekannt, welches das MfS als verbrecherische Organisation einstuft. Scheinbar sind die Unterschiede zur Gestapo selbst der bundesdeutschen Justiz zu groß, als dass sie dieses Vorhaben realsieren könnte. Nichtsdestotrotz erfahren ehem. MA des MfS heute Benachteiligungen wie sie kein MA der Gestapo je erfahren mußte, im Gegenteil diese fanden schnell wieder eine Beschäftigung im Dienste der BRD. Auch das Fehlen einer Gedenkstätte wie z.B. HSH spricht Bände, wäre es doch bei einer echten verbrecherischen Organisation mehr als angebracht. Scheinbar zählt hier mehr der Fakt, dass die Gestapo einem kapitalistisch-imperialistischen System diente und da braucht es wohl keine zentrale Gendekstätte mit erfundenen Folterzellen wie es sie das MfS wohl nötig macht.




Nun Felix, dann hast Du wohl die Gedenkstätte "Topografie des Terrors" in Berlin, Niederkirchnerstraße, (frühere Prinz-Albrecht-Straße)
vergessen, die man durchaus als zentrale Gedenkstätte sehen kann. Allerdings ist diese auch erst so Stück für Stück in den letzten Jahren entstanden.


EK 88/I
GR4 / 5.GK (Teistungen)


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#26

RE: Gestapo/RSHA --------Ministerium für Staatssicherheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.12.2010 20:24
von YYYYYYYY (gelöscht)
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moment tommi und gert ,

das ganze nennt sich dokumentationszentrum, bzw. stiftung "topografie des terrors" , also nicht gedenkstätte. ein kleiner aber feiner unterschied.
das objekt heißt nicht offizell "gedenkstätte topografie des terrors"!

siehe hier----->http://www.topographie.de/


VG
Janos


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#27

RE: Gestapo/RSHA --------Ministerium für Staatssicherheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.12.2010 22:22
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von HpTGefr82
.guten abend,

AUFGABEN:


um den konkurrenzkampf der beiden überwacher SD und Gestapo zu bremsen ,erließ SS obergruppenführer (damals ss gruppenführer)heydrich am 1 juli 1937 einen funktionstrennungs-erlaß ."weder konkurrenz noch über - oder unterordnung,sondern gegenseitige ergänzung unter vermeidung jeder doppelarbeit" sei das gebot der stunde,mahnte heydrich und teilte die arbeit auf. die Gestapo erhielt die sachgebiete : marxismus,landesverrat und emigranten, der SD hingegen : wissenschaft,volkstum und volkskunde,kunst ,erziehung partie und staat,verfassung und verwaltung,ausland,freimeuterei und vereinswesen.

es blieben noch genug reibungsflächen übrig,denn als gemeinsamens bestätigungsfeld wurde umrissen: kirchen,sekten.sonstige religiöse und weltanschauliche zusammenschlüsse,pazifismus,judentum,rechtsbewegungen,sonstige staatsfeindliche gruppen (wie schwarze front,bündische gemeinschaft u.a.),wirtschaft,presse.auch dieser sektor wurde wieder unterteilt: der SD sollte "alle allgemeinen und grundsätzlichen fragen" bearbeiten,die Gestapo "alle einzelfälle, in denen staatspolizeiliche vollzugsmassnahmen in betracht kommen.




rot: Was ist denn das für eine seltsame Tätigkeit ? Ich vermute es ist Freimaurerei gemeint !

Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#28

RE: Gestapo/RSHA --------Ministerium für Staatssicherheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.12.2010 22:48
von YYYYYYYY (gelöscht)
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erwischt gert , hast mich erwischt .......... es muss freimaurerei heißen

VG
janos


edit: ich habs korrigiert gert ,danke für den hinweis


zuletzt bearbeitet 13.12.2010 22:57 | nach oben springen

#29

RE: Gestapo/RSHA --------Ministerium für Staatssicherheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.12.2010 21:20
von wosch (gelöscht)
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Zitat von HpTGefr82
vorwort:

guten abend liebes forum,

da es immer wieder dazu kommt das dass MfS und die Gestapo in einen "topf "geworfen werden ,und dann umgerührt wird ,hab ich mich entschlossen dafür einen eignen thread aufzumachen.ziel ist es die ganze sache sehr obektiv zu beleuchten.
daher bitte ich euch alle bei diesem sehr sensiblen thema diziplin zu bewahren.
falls das nicht der fall sein sollte werde ich die admins bitten das thema sofort wieder zu schliessen.



Um der Objektivität Rechnung zu tragen möchte ich kurz in Erinnerung aufzeigen, daß sich das schlimmste Wirken der mit dem MfS verglichenen Organe des Dritten Reiches meines Wissens nach in der Zeit des 6jährigen 2. Weltkrieges "abgespielt" hatte und ein sachlicher Vergleich mangels des Fehlens von gleichen Verhältnissen so nie stattfinden kann wenn es um die Frage nach "Gut" oder "Böse" geht. Ich bin mir ziemlich sicher, daß wenn sich die "sozialistische" DDR im Krieg mit ihrem "Klassenfeind befunden hätte, in den besetzten Gebieten die Köpfe auch zu Abertausenden (um nicht von Millionen zu reden) gerollt wären und mit den eigenen oppositionellen Landsleuten wäre man auch nicht mehr all zu zimperlich umgegangen. Schließlich hieß es doch "Von der Sowjetunion lernen, heißt siegen! lernen." Der Hinweis auf die Ereignisse des sogenannten "Röhm-Putsches" und dieses dem RSHA, der Gestapo oder sonstwem anzulasten ist m.E. auch nicht hilfreich, denn die Ermordung der höheren SA-Führer geschah auf ausdrücklichen Befehl des ehemaligen Österreichers und da unterschied er sich nicht von den ausdrücklichen Befehlen eines Josef Wisserionewitsch Dschugaschwilli´s zur Ausrottung seiner höchsten Generäle und Marschälle in den 30er Jahren und den Millionen von "Kulaken", "Trotzkisten" und Anderen!
Die Order kamen immer von den "großen Vorsitzenden", und "Führern", die Ausführenden waren dann Diejenigen, die ihre Befehle von den zuständigen obersten Vasallen bekamen, ich denke im Fall der Fälle wäre es bei den Genossen in der DDR genau so abgelaufen. Da so ein Fall "Gott sei Dank" allerdings nicht eingetreten war, sind Vergleiche aus diesem Grunde müßig und Beispiele in diesem Zusammenhang nicht verwertbar.
Vergleiche zwischen dem 3. Reich und der DDR, wenn man sie schon ziehen möchte, können nur Sinn haben wenn man die unterschiedlichen Situationen berücksichtigt in denen sich beide Staaten befunden hatten. Ich denke mal, die "Tschekisten"des MfS hätten auch keine Möglichkeit gehabt sich in bestimmten "Situationen" ihrer "Verantwortung" und ihrem "Fahneneid" zu entziehen, da hätten sie sich von ihren "Vorgängern" im 3. Reich meiner Meinung nach durch WAS DENN AUCH unterscheiden sollen, schließlich waren Beides nur Menschen aus Fleisch und Blut?
Mein lieber Janos, ich hoffe daß ich diszipliniert genug geschrieben habe, so daß Du kein Anlaß hast die Admin´s zu bitten diesen Thread zu schließen.

Schönen Gruß aus Kassel.


zuletzt bearbeitet 20.12.2010 21:23 | nach oben springen

#30

RE: Gestapo/RSHA --------Ministerium für Staatssicherheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.12.2010 22:51
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Feliks D.

Zitat von HpTGefr82
vorwort:

guten abend liebes forum,

da es immer wieder dazu kommt das dass MfS und die Gestapo in einen "topf "geworfen werden ,und dann umgerührt wird ,hab ich mich entschlossen dafür einen eignen thread aufzumachen.ziel ist es die ganze sache sehr obektiv zu beleuchten.



Fangt doch einfach einmal mit einfachen Dingen an, dazu muss man nicht lange auf irgendwelchen Organigrammen rumreiten.

1. Welche Maßnahmen realisierte die Gestapo ( z.B. Schutzhaft auf unbestimmte Dauer, Exekutionen, Folter usw.)
2. Waren diese Maßnahmen gesetzlichen Bestimmungen unterworfen, wurden Haftbefehle gerichtlich erstellt oder einfach vom zuständigen Sachbearbeiter erlassen, hat die Gestapo hier relativ frei von solchen Zwängen ganz im Sinne des Fü*rers handeln können und wurden diese Maßnahmen anschließend durch Gerichte überprüft?

Schon bei dieser Betrachtung erkennt man das hohe Mass an Rechtssicherheit welches ein Bürger der DDR genoss, wenn er Tat- und Verhaltensbedingt in Kontakt mit der Staatssicherheit kam und allein schon diese Rechtssicherheit verbietet eine Gleichstellung des MfS als legitimes Sicherheits- und Rechtspflegeorgan des Ministerrates der DDR mit einer Vebrecheroganisation wie die Gestapo, der ihre Opfer auf Leben und Tod ohne jegliche Rechte ausgeliefert waren.

Auch ist mir trotz aller Hetze und Delegitimierungskampagnen kein bundesdeutsches Urteil bekannt, welches das MfS als verbrecherische Organisation einstuft. Scheinbar sind die Unterschiede zur Gestapo selbst der bundesdeutschen Justiz zu groß, als dass sie dieses Vorhaben realsieren könnte. Nichtsdestotrotz erfahren ehem. MA des MfS heute Benachteiligungen wie sie kein MA der Gestapo je erfahren mußte, im Gegenteil diese fanden schnell wieder eine Beschäftigung im Dienste der BRD. Auch das Fehlen einer Gedenkstätte wie z.B. HSH spricht Bände, wäre es doch bei einer echten verbrecherischen Organisation mehr als angebracht. Scheinbar zählt hier mehr der Fakt, dass die Gestapo einem kapitalistisch-imperialistischen System diente und da braucht es wohl keine zentrale Gendekstätte mit erfundenen Folterzellen wie es sie das MfS wohl nötig macht.





gut gekontert,
ich kenne einen der in hohenschönhausen war sehr gut.er sagte immer das es sehr schlimm war,aber sagte nie das wort folter.es war weit nach der wende,also hätte er es ruhig sagen können wenn es so war.das schlimmste war seine einzelhaft wegen einem verstoß,das ist aber keine folter.
schade das die gebrüder grimm nicht mehr leben,sie könnten bessere märchenbücher darüber schreiben.
verblödung ist keine bildung,erst wer diesen satz begreift fängt an zu denken.

gruß andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 20.12.2010 22:53 | nach oben springen

#31

RE: Gestapo/RSHA --------Ministerium für Staatssicherheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.12.2010 23:00
von SET800 | 3.104 Beiträge

Der ganz große Unterschied, die Staatssicherheit gab sich nie her Menschen wegen ihrer Abstammung zu verfolgen!



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#32

RE: Gestapo/RSHA --------Ministerium für Staatssicherheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.12.2010 15:40
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Ein lesenswertes Buch zum Thema Vergeich DDR - NS Staat

http://www.amazon.de/D%C3%A4monisierung-...93201009&sr=8-1


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#33

RE: Gestapo/RSHA --------Ministerium für Staatssicherheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.12.2010 18:47
von dremi (gelöscht)
avatar

Ein Staat, der sich nicht zu verteidigen versteht ist zum Untergang verurteilt.
Man darf auf keinen Fall das RSHA mit dem MfS vergleichen, dieses ergibt sich schon aus der Geschichte.
Das MfS ist nach dem 2. WK entstanden, als Antwort auf die "Organisation Gehlen", heute als BND bekannt.
Zur Erinnerung: Gehlen war ein Nazigeneral, der sich mit seinen Kenntnissen über Spionagetätigkeit
bei den westlichen Allierten freigekauft hat.
Worauf konnte man sich damals Stützen? Nur auf die Ereignisse des 2. WK, deren Ursachen und Ergebnissen.
Es entstanden zwei Weltsysteme mit unterschiedlichen ideologischen Auffassungen. Aber mit der Aufgabe sich zu schützen.
Die Besten Geheimdienste der Welt sind unumstritten der Mossad und das MfS.
Warum? Sie sind( als einzige) im Ergebniss des 2. Weltkrieges entstanden und sind Ergebnisse zweier unterschiedlicher
Gesellschaftsordnungen.
Ein Geheimdienst ist( äußerlich) niemals agressiv,es sei denn der Staat ist in Gefahr, oder wird angegriffen.

Ich möchte betonen,das dieses meine pesönliche Meinung darstellt.


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#34

RE: Gestapo/RSHA --------Ministerium für Staatssicherheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.12.2010 21:52
von ABV | 4.202 Beiträge

Vergleichen kann man das MfS mit den Geheimdiensten Hitlerdeutschlands in der Hinsicht, dass sowohl diese, als auch das MfS, polizeiliche Befugnisse besassen. Nicht umsonst besteht man heute auf die strikte Aufgabentrennung zwischen Polizei und Geheimdiensten. Der Verfassungsschutz ist zum Beispiel ein reiner Nachrichtendienst, der aber keinerlei strafprozessualen Maßnahmen durchführen darf. Für die polizeiliche Bearbeitung staatsgefährdender Delikte ist der zur Kriminalpolizei gehörende Staatsschutz zuständig.
Das MfS war ja eben nicht nur ein klassischer Geheimdienst, sondern auch Ermittlungsorgan und sogar in Teilen, eine bewaffnete Streitmacht.
Das kann allerdings nicht den damals dort beschäftigten Mitarbeitern angelastet werden.

Gruß an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#35

RE: Gestapo/RSHA --------Ministerium für Staatssicherheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.12.2010 00:07
von Altermaulwurf (gelöscht)
avatar

Ich bezeichne die Strukturen des MfS mal als effizient und warum sollte das Sicherheitsorgan der DDR die Kopie westlicher Dienste sein und deren Aufbau bzw. Strukturen besitzen?
Das breite Aufgabenspektrum erklärt dann auch den für einen reinen Geheimdienst hohen Personalbestand.

RSHA und SD wurden in ihrem Aufbau übrigens von Reinhard Heydrich geprägt, der sich dafür den Aufbau der englischen Sicherheitsdienste zum Vorbild nahm.
Reinhard Heydrich eine schillernde, aber auch charismatische Persönlichkeit legte den Grundstein für SD und RSHA schon vor der Machtergreifung, nachdem er wegen eines nicht gehaltenen Heirratsversprechens aus der Marine ausschied.
Intellektuell hoch befähigt legte er eine steile Karriere hin, die erst als Chef des RSHA und Stellv. Reichsprotektor ( faktisch aber der wahre Regent ) mit dem Attentat von Prag endete.

Ebenso schillernd und spekulationsbehaftet der Chef der Gestapo der sogenannte "Gestapomüller" - siehe Link

Wie schon angedeutet ein extrem breitgefächertes und weites Gebiet, bei dessen historischer und juritischer Aufarbeitung einiges im Dunkeln blieb.

http://de.wikipedia.org/wiki/Reinhard_Heydrich

http://de.wikipedia.org/wiki/Reichssicherheitshauptamt

http://de.wikipedia.org/wiki/Geheime_Staatspolizei

http://www.doew.at/php/gestapo/

http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_M%...r_%28Gestapo%29


zuletzt bearbeitet 25.12.2010 12:57 | nach oben springen

#36

RE: Gestapo/RSHA --------Ministerium für Staatssicherheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.12.2010 12:34
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Unter welcher Kontrolle wirkte die Gestapo ? War es nicht so,das sie in einem Rechtsfreien Raum handelte,ohne Gewaltenteilung und sonstiger Aufsicht.



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#37

RE: Gestapo/RSHA --------Ministerium für Staatssicherheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.12.2010 13:10
von Landeposten (gelöscht)
avatar

Hallo, ich habe in diesem Forum von den hier schreibenden Fachleuten gelernt,daß die DDR ein rechtsfreier Raum war,keine Gewaltenteilung und keine Strassenbahnaufsicht und immer so weiter.......also


zuletzt bearbeitet 25.12.2010 13:14 | nach oben springen

#38

RE: Gestapo/RSHA --------Ministerium für Staatssicherheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.12.2010 13:22
von Altermaulwurf (gelöscht)
avatar

Zitat von Zermatt
Unter welcher Kontrolle wirkte die Gestapo ? War es nicht so,das sie in einem Rechtsfreien Raum handelte,ohne Gewaltenteilung und sonstiger Aufsicht.



Die Gestapo war in der Struktur von 1941 im RSHA dem Amt IV eingegliedert und innerhalb dieser Hierachien gebunden. Gewaltenteilung war 1941 sicher nur noch fragmentarisch vorhanden, allerdings konnte auch die Gestapo und der SD nicht wie in Filmen aufgezeig,t immer so wie er wollte. Grenzen waren meines Wissens die Wehrmacht und deren Angehörige die ihre eigenen Ordnungsorgane Feldpolizei, Geheime Feldpolizei sowie Kriegsgerichtsbarkeit besaßen. Daneben war die Gestapo in bestimmten Situationen auch den Weisungen der Militärbefehlshaber unterworfen.

http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Glie...uppen/GFP-R.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Geheime_Feldpolizei

Interessant ist auch die doppelte Trägerschaft von Dienstgraden der SS und der der Polizei, also formell von Parteiformationen und der Staatliche Titel ( z. Bsp. SS-Hauptsturmführer und Kriminalkommissar Horst Kopkow ).

AmtIV RSHA 1941 Quelle Wikipedia

* Amt IV (Gegner-Erforschung und -Bekämpfung – Geheimes Staatspolizeiamt) SS-Brigadeführer und Generalmajor der Polizei Heinrich Müller (Vertreter: SS-Oberführer und Oberst der Polizei Wilhelm/Willi Krichbaum)
o IV A (Opposition): SS-Obersturmbannführer und Oberregierungsrat Friedrich Panzinger,
+ IV A 1 (Kommunismus, Marxismus und Nebenorganisationen, Kriegsdelikte, illegale und Feindpropaganda): SS-Sturmbannführer und Kriminaldirektor Josef Vogt, ab August 1941 SS-Hauptsturmführer Günther Knobloch als Sachbearbeiter für die „Ereignismeldungen der Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD in der UdSSR“
+ IV A 2 (Sabotageabwehr, Sabotagebekämpfung, Politisch-polizeiliche Abwehrbeauftragte, Politisches Fälschungswesen): SS-Hauptsturmführer und Kriminalkommissar Horst Kopkow (1939 SS-Obersturmführer Bruno Sattler, ab Sommer 1940 SS-Sturmbannführer Kurt Geißler)
+ IV A 3 (Reaktion, Opposition, Legitimismus, Liberalismus, Emigranten, Heimtücke-Angelegenheiten – soweit nicht IV A 1): SS-Sturmbannführer und Kriminaldirektor Willy Litzenberg
+ IV A 4 (Schutzdienst, Attentatsmeldung, Überwachungen, Sonderaufträge, Fahndungstrupp): SS-Sturmbannführer und Kriminaldirektor Franz Schulz
o IV B: (Weltanschauliche Gegner): SS-Sturmbannführer Albert Hartl
+ IV B 1 (Politischer Katholizismus): SS-Sturmbannführer und Regierungsrat Erich Roth
+ IV B 2 (Politischer Protestantismus, Sekten): SS-Sturmbannführer und Regierungsrat Erich Roth
+ IV B 3 (Sonstige Kirchen, Freimaurerei): zur Zeit unbesetzt, ab Dezember 1942 Otto-Wilhelm Wandesleben
+ IV B 4 (Judenangelegenheiten, Räumungsangelegenheiten): SS-Sturmbannführer Adolf Eichmann
o IV C (Karteiwesen): SS-Obersturmbannführer und Oberregierungsrat Fritz Rang
+ IV C 1 (Auswertung, Hauptkartei, Personenaktenverwaltung, Auskunftstelle, A-Kartei, Ausländerüberwachung, Zentrale Sichtvermerkstelle): Polizeirat Paul Matzke
+ IV C 2 (Schutzhaftangelegenheiten): SS-Sturmbannführer, Regierungs- und Kriminalrat Emil Berndorff
+ IV C 3 (Angelegenheiten der Presse und des Schrifttums): SS-Sturmbannführer und Regierungsrat Ernst Jahr
+ IV C 4 (Angelegenheiten der Partei und ihrer Gliederungen): SS-Sturmbannführer und Kriminalrat Kurt Stage
o IV D (Besetzte Gebiete): SS-Obersturmbannführer Erwin Weinmann
+ IV D 1 (Protektoratsangelegenheiten, Tschechen im Reich): Gustav Jonak, ab September 1942 SS-Sturmbannführer Bruno Lettow, ab November 1943 SS-Obersturmbannführer Kurt Lischka
+ IV D 2 (Gouvernementsangelegenheiten, Polen im Reich): Regierungsrat Karl Thiemann, ab Juli 1941 SS-Obersturmbannführer und Oberregierungsrat Joachim Deumling, ab Juli 1943 SS-Sturmbannführer und Regierungsrat Harro Thomsen
+ IV D 3 (Vertrauensstellen, Staatsfeindliche Ausländer): SS-Hauptsturmführer und Kriminalrat Erich Schröder, ab Sommer 1941 SS-Sturmbannführer Kurt Geißler
+ IV D 4 (Besetzte Gebiete: Frankreich, Luxemburg, Elsaß und Lothringen, Belgien, Holland, Norwegen, Dänemark): SS-Sturmbannführer und Regierungsrat Bernhard Baatz
o IV E (Abwehr): SS-Sturmbannführer und Regierungsrat Walter Schellenberg; ab Juli 1941 SS-Sturmbannführer Walter Huppenkothen
+ IV E 1 (Allgemeine Abwehrangelegenheiten, Erstattung von Gutachten in Hoch- und Landesverratssachen, Werkschutz und Bewachungsgewerbe): SS-Hauptsturmführer und Kriminalkommissar Kurt Lindow
+ IV E 2 (Allgemeine Wirtschaftsangelegenheiten, Wirtschaftsspionageabwehr): Regierungsamtmann Sebastian
+ IV E 3 (Abwehr West): SS-Hauptsturmführer und Kriminalrat Herbert Fischer
+ IV E 4 (Abwehr Nord): Kriminaldirektor Ernst Schambacher
+ IV E 5 (Abwehr Ost): SS-Sturmbannführer und Kriminaldirektor Walter Kubitzky
+ IV E 6 (Abwehr Süd): SS-Hauptsturmführer und Kriminalrat Schmitz
o IV P (Verkehr mit ausländischen Polizeien) Kriminalrat Alwin Wipper (ab August 1941)


Dem RSHA gelang es auch sich im laufe des Krieges immer weitere Kompetenzen bis in die Wehrmacht hinein anzueignen und hatte durch die Mitgliedschaft vieler Staatsbeamter in der Allgemeinen SS auch einen nicht zu unterschätzenden Einfluss in weiten Teilen der Staatsverwaltung des III Reiches.
Wie schon angedeutet sehr komplex und nicht mit einen Satz zu beantworten.

AMW


zuletzt bearbeitet 25.12.2010 13:22 | nach oben springen

#39

RE: Gestapo/RSHA --------Ministerium für Staatssicherheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.12.2010 14:37
von eisenringtheo | 9.179 Beiträge

Interessant ist die starke Verflechtung des MfS mit der Justiz. Es gab viele "Dr. jur." beim MfS. Und die arbeiteten dann wohl an den Bezirksgericht? Offiziell im Bereich des Justizministeriums tätig, aber eigentlich dem MfS angehörig?? Wie bei den PKE? Interessant! Wenn so wäre, dann wäre es nicht so weit her mit der Gewaltentrennung und der Unabhängigkeit der Justiz...
http://mfs-outsider.de/jhs_n.htm
Warum haben Dissertationen manchmal so lange Titel?
"Die wachsende Verantwortung der Leiter und Partei­funk­­­tionäre für die Gestaltung der aufgabenbezogenen politischen Erziehungsprozesse auf der Grundlage der Beschlüsse der Partei unter Berücksichtigung der Erfordernisse der vollen Gewährleistung der inneren Sicherheit des MfS. Die wirksamere Durchsetzung der auf die Stählung und Bewährung tschekistischer Kämpfer gerichteten wissen­schaft­lichen Kaderarbeit des MfS. Die Anforderungen an die politisch-ideologischen Denk- und Verhaltensweisen der Kader des MfS unter neuen Klassen­kampf- und politisch-operativen Lagebe­dingungen. Die höhere Verantwortung und Wirksamkeit der Kader­or­gane des MfS zur Gewährleistung der Festigkeit und Unantast­barkeit der tschekistischen Kader und Kampf­kollektive. Die Einschätzung und Beurteilung - Instrument zur weiteren Erhöhung der Planmäßigkeit der Kaderarbeit und zur vollen Entfaltung der tschekistischen Persönlichkeitseigenschaften"
Theo


zuletzt bearbeitet 25.12.2010 14:44 | nach oben springen

#40

RE: Gestapo/RSHA --------Ministerium für Staatssicherheit

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.12.2010 15:28
von Rabe (gelöscht)
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@eisenringtheo

Ich bin unhöflich, weil ich Fragen mit einer Gegenfrage beantworte. Im Bundestag sitzen 70 % Juristen. Arbeiten die alle beim Bundesverfassungsgericht? Herr Dr. Schäuble ist auch Jurist. Aber der ist dann richtig besetzt, wenn er den Vorsitz des Bundes-
finanzgerichtshofes inne hat. Wo stecken wir denn Fr. Dr. Merkel hin? In den Forschungsbeirat? Oder bei den Wirtschaftsweisen?
Aber Gott sei Dank sind keine Dipl.-Juristen aus der DDR vertreten. Ob es an den Themen ihrer Arbeiten lag? Übrigens wäre ich
gespannt darauf, die Präambel der Dr.-Arbeit von Frau Merkel zu lesen. Den Rest würde ich wohl nicht verstehen.

Das zitierte Thema ist wirkliche Spitze! Besser, es ist Ausdruck der Überlegenheit der ehemaligen DDR - Bürokratie.

Rabe


zuletzt bearbeitet 25.12.2010 15:28 | nach oben springen



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