#1

Bewaffnung/Ausrüstung beim BGS 1984

in Bundesgrenzschutz BGS 11.12.2010 20:34
von willie | 613 Beiträge

1984 wurde beim BGS u.a. in Bad Hersfeld eine Erprobung des Zielpunktprojektors für die Maschinenpistole MP 5 von HK
durchgeführt. Hierzu wurde ein Nachtschießen auf dem nahegelegenen Standortschießstand durchgeführt. Auch ich nahm an diesem Schießen teil.
Es wurde hierzu ein Zielpunktprojektor (ZPP) der Firma Carl Zeiss Optronics Wetzlar GmbH auf eine MP 5 montiert.
Anschließend wurden einige Einzelschüsse sowie auch Dauerfeuer auf eine 10er Ringscheibe, Entfernung 50 m, aus dem
Hüftanschlag abgegeben. Es wurde keine Vorfeldbeleuchtung verwendet.
Ich war sehr positiv überrascht über das Schießergebnis mit diesem Zusatzgerät. Bei 5 abgegeben Einzelschüssen wurden von verschiedenen Schützen mind. 45 Ringe erreicht!
Weiß jemand ob dieses Gerät damals beim BGS als Zusatzausrüstung eingeführt wurde? Würde mich mal interessieren.
Hier mal die technischen Daten dieses Geräts:

Gruß Willie

Angefügte Bilder:
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zuletzt bearbeitet 11.12.2010 22:59 | nach oben springen

#2

RE: Bewaffnung/Ausrüstung beim BGS 1984

in Bundesgrenzschutz BGS 11.12.2010 22:50
von LEGO | 487 Beiträge

Tja, ich bin ja nun schon ein paar Jahre früher beim BGS ausgeschieden und so ist diese Entwicklung an mir vorbei gegangen.

Was ist denn bitte dieser ZPP? Das, was wir aus den amerikanischen Krimis als roten Laserpunkt kennen, kurz bevor das Opfer in Stirn oder Herz getroffen wird?

Wenn ja, halte ich zumindest die Treffergenisse für nicht nachvollziehbar! 50 m; Hüftanschlag; Trefferqoute 95 Ringe??
Das geht nur, wenn man 30er Ringscheioben aufstellt

Ich habe sehr oft und auch sehr gerne mit der MP 5 geschossen (natürlich und zum Glück nur auf dem Schießstand); aber 95 Ringe aus der Hüfte auf 50 m geht so nicht.


Gruß LEGO


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#3

RE: Bewaffnung/Ausrüstung beim BGS 1984

in Bundesgrenzschutz BGS 11.12.2010 23:01
von YYYYYYYY (gelöscht)
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an die kameraden vom bgs

ich hab da mal eine frage.was habt ihr beim bgs noch so geschossen bzw was schiesst ihr heute so?habt ihr auch,so wie bei "uns" das gewehr 36 geschossen?die mp5 hab ich einmal in der hand gehabt und durfte zehn schuss abfeuern..allerdings hatte die mp5 kein zpp.sonst war in der waffenklasse mp2 angesagt.

VG
Janos


zuletzt bearbeitet 11.12.2010 23:04 | nach oben springen

#4

RE: Bewaffnung/Ausrüstung beim BGS 1984

in Bundesgrenzschutz BGS 11.12.2010 23:06
von Wolle76 (gelöscht)
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@Janosch,

Wenn ich mir so alte Fotos anschaue vom BGS, dann hatten der BGS das G3. Auch heute bei Patroulien bin ich der meinung G3 gesehen zu haben.


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#5

RE: Bewaffnung/Ausrüstung beim BGS 1984

in Bundesgrenzschutz BGS 11.12.2010 23:07
von willie | 613 Beiträge

Moin LEGO,
haste Recht. 95 Ringe bei einer 10er Ringscheibe mit 5 Schuß ist unmöglich!!! Sollte heißen 45 Ringe!!!Habs soeben geändert.
Und das war absolut kein Problem mit diesem Zusatzgerät!
Dies war eine Art Scheinwerfer der auf die MP5 montiert wurde. Durch diesen Scheinwerfer wurde das Ziel angeleuchtet.
In der Mitte des Lichtkegels war ein dunkler Punkt. Genau bei diesem dunklen Punkt schlug das Geschoss ein! Also
aus dem Hüftanschlag überhaupt kein Problem bei Dunkelheit genau zu Zielen und zu treffen.
Gruß Willie


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#6

RE: Bewaffnung/Ausrüstung beim BGS 1984

in Bundesgrenzschutz BGS 11.12.2010 23:16
von willie | 613 Beiträge

Zitat von HpTGefr82
an die kameraden vom bgs

ich hab da mal eine frage.was habt ihr beim bgs noch so geschossen bzw was schiesst ihr heute so?habt ihr auch,so wie bei "uns" das gewehr 36 geschossen?die mp5 hab ich einmal in der hand gehabt und durfte zehn schuss abfeuern..allerdings hatte die mp5 kein zpp.sonst war in der waffenklasse mp2 angesagt.

VG
Janos



Hi Janos

also während meiner Zeit 76-86 gabs es die Pistole P1, anschließend die P6, die MP5 und anschließend die MP5 mit Schußzahlbegrenzer (3Schuß), das Schnellfeuergewehr G 1 (Hersteller FN) und als Scharfschützengewehr das G 3,
MG, Handgranate DM 51?, Panzergranate Energa (wurde auf G 1 gesteckt) und bis Anfang der 80iger das Panzerabwehrgerät
Blindizide. Außerdem gab es Tränengaswurfkörper, diese konnten auch mit dem G 1 verschossen werden. An Nebelkerzen kann ich mich auch noch erinnern (1977).


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#7

RE: Bewaffnung/Ausrüstung beim BGS 1984

in Bundesgrenzschutz BGS 11.12.2010 23:27
von YYYYYYYY (gelöscht)
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Zitat von willie

Zitat von HpTGefr82
an die kameraden vom bgs

ich hab da mal eine frage.was habt ihr beim bgs noch so geschossen bzw was schiesst ihr heute so?habt ihr auch,so wie bei "uns" das gewehr 36 geschossen?die mp5 hab ich einmal in der hand gehabt und durfte zehn schuss abfeuern..allerdings hatte die mp5 kein zpp.sonst war in der waffenklasse mp2 angesagt.

VG
Janos



Hi Janos

also während meiner Zeit 76-86 gabs es die Pistole P1, anschließend die P6, die MP5 und anschließend die MP5 mit Schußzahlbegrenzer (3Schuß), das Schnellfeuergewehr G 1 (Hersteller FN) und als Scharfschützengewehr des G 3,
MG, Handgranate DM 51?, Panzergranate Ernerga (wurde auf G 1 gesteckt) und bis Anfang der 80iger das Panzerabwehrgerät
Blindizide. Außerdem gab es Tränengaswurfkörper, diese konnten auch mit dem G 1 verschossen werden. An Nebelkerzen kann ich mich auch noch erinnern (1977).





nabend willi

vielen dank für deine schnelle antwort.die handgranate dm 51 wird es schon gewesen sein .das ist die standard handgranate der bw.welches mg habt ihr gehabt, mg3?

VG
Janos


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#8

RE: Bewaffnung/Ausrüstung beim BGS 1984

in Bundesgrenzschutz BGS 11.12.2010 23:34
von willie | 613 Beiträge

wenn ich mich recht erinnere war es das MG 3 (man nannte es auch scherzhaft "Eisengewehr").
Gruß Willie


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#9

RE: Bewaffnung/Ausrüstung beim BGS 1984

in Bundesgrenzschutz BGS 11.12.2010 23:55
von YYYYYYYY (gelöscht)
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hallo willi

ich danke dir für die antwort. musstet ihr auch rohrwechsel nach 150 schuss gefechtsmunition machen?ich denke die vorschriften dürften bei euch ja ähnlich sein, oder?

VG
Janos


zuletzt bearbeitet 11.12.2010 23:56 | nach oben springen

#10

RE: Bewaffnung/Ausrüstung beim BGS 1984

in Bundesgrenzschutz BGS 12.12.2010 00:35
von SFGA | 1.519 Beiträge

Habe ich das gerade richtig gelesen , der BGS hatte fast die gleichen Waffen wie die Bundeswehr!?
Vor allen dingen Beruhigungspillen(Granate) wart ihr auf Kriegseinsatz getrimmt ala Kampftruppen der DDR?


JgRgt 1 Schwarzenborn / HFlgUstgStff 1 Holzdorf

Wenn einer von uns müde wird,der andere für ihn wacht.Wenn einer von uns zweifeln will,der andere gläubig lacht.Wenn einer von uns fallen sollt',der andere steht für zwei,denn jedem Kämpfer gibt ein Gott den Kameraden bei.
zuletzt bearbeitet 12.12.2010 00:53 | nach oben springen

#11

RE: Bewaffnung/Ausrüstung beim BGS 1984

in Bundesgrenzschutz BGS 12.12.2010 00:47
von YYYYYYYY (gelöscht)
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das hatte ich auch zuerst im sinn , aber dann dachte ich daran, das der bgs zu willi seiner zeit noch ein anderer war als heutzutage die bundespolizei.ich denke die doktrinen waren damals anders als heute ,oder?


in antwort auf------------>Habe ich das gerade richtig gelesen , das BGS hatte fast die gleichen Waffen wie die Bundeswehr!?
Vor allen dingen Beruhigungspillen(Granate) wart ihr auf Kriegseinsatz getrimmt ala Kampftruppen der DDR?


zuletzt bearbeitet 12.12.2010 00:49 | nach oben springen

#12

RE: Bewaffnung/Ausrüstung beim BGS 1984

in Bundesgrenzschutz BGS 12.12.2010 04:02
von Büdinger | 1.504 Beiträge

Hallo @ all ,

so steht es bei Wikipedia geschrieben:

Kombattanten sind nach dem humanitären Völkerrecht Personen, die unabhängig von der
Rechtmäßigkeit des Konflikts zu Kriegshandlungen berechtigt sind. Sie haben Anspruch
auf eine Behandlung nach den Regeln der Genfer Konventionen. Sie können bestraft werden,
wenn sie Kriegsverbrechen begehen. Sie verlieren den geschützten Kombattantenstatus,
wenn sie nicht unterscheidbar von Zivilpersonen kämpfen, ihre Waffen nicht offen tragen oder
die Uniform des Kriegsgegners tragen. In diesem Fall steht ihnen aber dennoch ein humanitärer
Schutz zu, unter anderem ein faires Gerichtsverfahren und menschliche Behandlung, so, wie es
für Strafgefangene in einer zivilisierten Rechtsordnung auch gilt.[1] Was Kombattanten bekämpfen
dürfen, und wie sie selbst bekämpft werden dürfen, unterliegt Beschränkungen. Wird ein Kombattant
gefangengenommen, wird er Kriegsgefangener.

...

In der Bundesrepublik Deutschland verfügten neben den Soldaten der Bundeswehr bis 1994
die Angehörigen des Bundesgrenzschutzes über den Kombattantenstatus.

Tschüß


.

Ich finde Menschen faszinierend, die meinen mich zu kennen.
Manchmal drängt es mich sie zu fragen, ob sie mir ein bisschen was über mich erzählen können ...

Ich übernehme die Verantwortung für alles, was ich sage, aber niemals für das, was andere verstehen!

.
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#13

RE: Bewaffnung/Ausrüstung beim BGS 1984

in Bundesgrenzschutz BGS 12.12.2010 06:26
von S51 | 3.733 Beiträge

Es ist ein bischen OT
Zwischen 1990 und 1995 hatte die Berliner Polizei neben der Pistole P6 auch die MP5 und das G3 in der Ausrüstung der Schutzpolizei. Das G3 blieb allerdings in der Regel auf Kammer. Wenige Ausnahmen waren Einsätze im Berliner Tierpark, wenn es hieß, ein höchst gefährliches Tierchen könnte ausgebüchst sein (zum Beispiel Bären im tiefsten Winter - Zoologen bitte nicht lachen, ist "passiert"). Ob da die Vollmantel sinnvoll gewesen wären? Mancher Jäger soll einen 5-Pack Jagdmunition für den Fall der Fälle dabei gehabt haben.
Die Hundertschaften hatten auch größere Eisen wie MG3 auf Kammer.

Beim BGS habe ich 1983-85 im Harz keine G3 gesehen. Nur G1 (FN-Gewehr) und MP5. Einige sogar mit dem geraden Magazin. Bis Mitte 1983 hatten noch einige eine P1 (P38), erkennbar an der schmalen Pistolentasche, dabei. Danach war als Pistole nur noch die P6 von SIG-Sauer vertreten. Zielfernrohre, Zielpunktprojektoren (Laser waren damals noch zu modern) oder vergleichbares habe ich am Kanten nicht gesehen. Wieviel Munition hattet ihr eigentlich bei?
Die "Feuerwerker" (so bei uns genannt), korrekt Wallmeister hatten nach unseren Unterlagen außer Dienst eine Pistole Walter PP oder PPK im Kaliber 7,65 dabei.

Mit der Kombattanteneigenschaft ist es so eine Sache. Man kann sie von der Struktur (uniformierte Truppe, militärisch geführt) herleiten aber eigentlich verleiht sie der betreffende Staat seinen Kämpfern per Gesetz oder hilfsweise Verordnung. Die Kombattanteneigenschaft des BGS war so nur über einen begrenzten Zeitraum gegeben und immer umstritten. Die Berliner Polizei hatte trotz entsprechender Ausrüstung und gegebenenfalls Aufgaben diese Eigenschaft ausdrücklich nicht.
Natürlich haben Rechtsdreher dafür ihre Gründe (Ordnungsaufgaben, Beamtenrecht) aber als ex-Praktiker auf diesem Gebiet stiehlt sich ein böses, ahnendes Lächeln auf´s Gesicht. Verheizt werden ist wohl doch kein auf eine Gesellschaftsordnung beschränktes "Recht"...


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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zuletzt bearbeitet 12.12.2010 06:28 | nach oben springen

#14

RE: Bewaffnung/Ausrüstung beim BGS 1984

in Bundesgrenzschutz BGS 12.12.2010 13:32
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von S51
Es ist ein bischen OT
Zwischen 1990 und 1995 hatte die Berliner Polizei neben der Pistole P6 auch die MP5 und das G3 in der Ausrüstung der Schutzpolizei. Das G3 blieb allerdings in der Regel auf Kammer. Wenige Ausnahmen waren Einsätze im Berliner Tierpark, wenn es hieß, ein höchst gefährliches Tierchen könnte ausgebüchst sein (zum Beispiel Bären im tiefsten Winter - Zoologen bitte nicht lachen, ist "passiert"). Ob da die Vollmantel sinnvoll gewesen wären? Mancher Jäger soll einen 5-Pack Jagdmunition für den Fall der Fälle dabei gehabt haben.
Die Hundertschaften hatten auch größere Eisen wie MG3 auf Kammer.

Beim BGS habe ich 1983-85 im Harz keine G3 gesehen. Nur G1 (FN-Gewehr) und MP5. Einige sogar mit dem geraden Magazin. Bis Mitte 1983 hatten noch einige eine P1 (P38), erkennbar an der schmalen Pistolentasche, dabei. Danach war als Pistole nur noch die P6 von SIG-Sauer vertreten. Zielfernrohre, Zielpunktprojektoren (Laser waren damals noch zu modern) oder vergleichbares habe ich am Kanten nicht gesehen. Wieviel Munition hattet ihr eigentlich bei?
Die "Feuerwerker" (so bei uns genannt), korrekt Wallmeister hatten nach unseren Unterlagen außer Dienst eine Pistole Walter PP oder PPK im Kaliber 7,65 dabei.

Mit der Kombattanteneigenschaft ist es so eine Sache. Man kann sie von der Struktur (uniformierte Truppe, militärisch geführt) herleiten aber eigentlich verleiht sie der betreffende Staat seinen Kämpfern per Gesetz oder hilfsweise Verordnung. Die Kombattanteneigenschaft des BGS war so nur über einen begrenzten Zeitraum gegeben und immer umstritten. Die Berliner Polizei hatte trotz entsprechender Ausrüstung und gegebenenfalls Aufgaben diese Eigenschaft ausdrücklich nicht.
Natürlich haben Rechtsdreher dafür ihre Gründe (Ordnungsaufgaben, Beamtenrecht) aber als ex-Praktiker auf diesem Gebiet stiehlt sich ein böses, ahnendes Lächeln auf´s Gesicht. Verheizt werden ist wohl doch kein auf eine Gesellschaftsordnung beschränktes "Recht"...



.................kleine Ergänzung: bis ca. 1992/93 auch Makarow - als Übernahme aus VP Beständen. Insgesamt wurden 17.475 Pistolen und 16.019 Maschinenpistolen übernommen.
Auch bei der Bewaffung des Bundesgrenzschutz - hier insbesondere die Grenzschutzabteilungen Ost 1-3 (Neustrelitz, Ahrensfelde-Rehan, Bad Düben) waren noch bis Anfang 1992 Makarowpistolen und teilweise noch Kalaschnikow im "Einsatz".


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
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#15

RE: Bewaffnung/Ausrüstung beim BGS 1984

in Bundesgrenzschutz BGS 12.12.2010 13:45
von LEGO | 487 Beiträge

Zitat von willie
wenn ich mich recht erinnere war es das MG 3 (man nannte es auch scherzhaft "Eisengewehr").
Gruß Willie



Mitte der 70er hieß das MG noch MG 42 (also das MG was schon in WK II Verwendung fand); wurde dann Ende der 70er Jahre wohl leicht modifiziert und hies dann MG 1/2.
MP war die beschriebene MP 5 von HK mit geradem 30Schuß Magazin (gerne auch mal 2 Magazine mit Isolierband zusammengeklebt zum schnellen Magazinwechsel).
Scharfschützengewehr G 3 von Heckler und Koch.
Gewehr G1 von Fabrique National. Aufstecktrichter zum Verschuß von Nebel- bzw. Tränengaswurfkörpern. (Demonstrationen z.B. Brokdorf)
Pistole P1 (ehemals P 38, ebenfalls aus WK II)

Blindicide kannte ich nur vom Höresagen.


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zuletzt bearbeitet 16.06.2012 19:30 | nach oben springen

#16

RE: Bewaffnung/Ausrüstung beim BGS 1984

in Bundesgrenzschutz BGS 12.12.2010 16:22
von Mike59 | 7.979 Beiträge

Zitat von LEGO

Zitat von willie
wenn ich mich recht erinnere war es das MG 3 (man nannte es auch scherzhaft "Eisengewehr").
Gruß Willie



Mitte der 70er hieß das MG noch MG 42 (also das MG was schon in WK II Verwendung fand); wurde dann Ende der 70er jahre wohl leicht modifiziert und hier dann MG 1/2.
MP war die beschriebene MP 5 von HK mit geradem 30Schuß Magazin (gerne auch mal 2 Magazine mit Isolierband zusammengeklebt zum schnellen Magazinwechsel).
Scharfschützengewehr G 3 von Heckler und Koch.
Gewehr G1 von Fabrique National. Aufstecktrichter zum Verschuß von Nebel- bzw. Tränengaswurfkörpern. (Demonstrationen z.B. Brokdorf)
Pistole P1 (ehemals P 38, ebenfalls aus WK II)

Blindicide kannte ich nur vom Höresagen.



----------------------------------------------------------
Ich habe hier mal ein paar Bilder dazu. Eventuelle Textpassagen sind halt nicht von mir editiert und schon sehr alt. Also ich war's nicht, der das geschrieben hatte. Außerdem ist aufgefallen das die eine oder andere taktisch-/ technische Aussage vom Mond ist. Die Bilder selber sollten jedoch stimmen.

Mike59

Sorry - ich wurde gerade darauf aufmerksam gemacht, dass ich die Quellenangabe vergaß.

Die Bilder sind aus der Zeitschrift - "Ausbilder, für Unteroffiziere, Fähnriche und Offiziere im Truppendienst" Ausgabe A LSK /GT d DDR. so um 1980 - 1982

16:45 Uhr

Angefügte Bilder:
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zuletzt bearbeitet 12.12.2010 16:50 | nach oben springen

#17

RE: Bewaffnung/Ausrüstung beim BGS 1984

in Bundesgrenzschutz BGS 12.12.2010 16:45
von Wolle76 (gelöscht)
avatar

@Mike59

Wo hast Du denn die Bilderchen her ? Vorallem beim MG sind paar Fehler/eingenarten dabei .
Offensichtlich bezeichen die da wohl als MG3 das sMG (Lafette). Denn bei MG1 (identisch MG42) und dem MG3 beträgt die Effektive Kampfentfernung 600-800 m als Lafette sind es 1200m. Feuergeschwindigkeit 120-150 schuß/min ? Kann eigentlich ausnamsweise nur die reelle sein, die Theoretische liegt bei 1200 schuß. Gewicht MG1 11,5 kg, MG3 24 KG ? das müßte das gewicht als sMG sein.


zuletzt bearbeitet 12.12.2010 16:48 | nach oben springen

#18

RE: Bewaffnung/Ausrüstung beim BGS 1984

in Bundesgrenzschutz BGS 12.12.2010 16:54
von Mike59 | 7.979 Beiträge

Zitat von Wolle76
@Mike59

Wo hast Du denn die Bilderchen her ? Vorallem beim MG sind paar Fehler/eingenarten dabei .
Offensichtlich bezeichen die da wohl als MG3 das sMG (Lafette). Denn bei MG1 (identisch MG42) und dem MG3 beträgt die Effektive Kampfentfernung 600-800 m als Lafette sind es 1200m. Feuergeschwindigkeit 120-150 schuß/min ? Kann eigentlich ausnamsweise nur die reelle sein, die Theoretische liegt bei 1200 schuß. Gewicht MG1 11,5 kg, MG3 24 KG ? das müßte das gewicht als sMG sein.


--------------
@ Wolle

- sorry - siehe oben, ich habe noch einmal nachgebessert

Mike59


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#19

RE: Bewaffnung/Ausrüstung beim BGS 1984

in Bundesgrenzschutz BGS 12.12.2010 16:57
von Wolle76 (gelöscht)
avatar

Danke für Deine Antwort. Verstehe nicht wie es zu diesen Verwechselungen/Unterscheidungen kommt.
Hier mal eine gute Seite zu den ganzen Versionen und Geschichte/technik des MG 3:

http://www.whq-forum.de/cms/610.0.html


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#20

RE: Bewaffnung/Ausrüstung beim BGS 1984

in Bundesgrenzschutz BGS 12.12.2010 22:21
von Zkom IV | 323 Beiträge

Ich habe im Früjahr 1981 meine Waffenausbildung bei der Bundeszollverwaltung in der guten , alten Zollschule Bad Gandersheim absolviert.
Wir wurden damals am G §, der MP 5 (noch mit geraden Stangenmagazin) und der Pistole HK 4 cal. 7,65 ausgebildet.
Mit diesen Waffen ausgerüstet haben wir in Berlin an der DL dann Dienst versehen. Allerdings hatte wir keine G3 in unserer Waffenkammer im Zkom. Die wurden zentral gelagert und wurden nach meinen Erkenntnissen in Berlin vom Zoll nie im Grenzaufsichtsdienst mitgeführt.
Als ich 1982 dann als stolzer Zollassistent z. A. GAD verrichten durfte, wurde dann bei der Pistole schon auf P6, sprich Sig Sauer P 225 umgerüstet, auch gab es dann nur noch die gebogenen Stangenmagazine für die MP 5.

Habe auch immer gerne mal G3 geschossen, hat gut "gerummst" und wehe du hattest das Ding nicht richtig eingezogen. Kann mich bei der Ausbildung an viele blaue Augenringe erinnern.
Leider wurde das G3 ja auch kurz nach meinem Wechsel zur LaPo (1991) abgeschafft, das MG 3 war zu dem Zeitpunkt schon weg.

Gruß Frank



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