#61

RE: Versöhnung in 20 Jahren?

in DDR Politik Presse 28.11.2010 17:35
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Angelo

Zitat
Ich bin quasi ein "Nestbeschmutzer" der DDR_Grenztruppen,was mich hier so mancher "Exgenosse und Exgrenzer" auch spüren lässt.Nun gut,da steht man drüber...



EK40 und deshalb glaubst du wirst du hier nicht ernst genommen ? Oder wirst sogar geächtet......ich sage mal wieder wir leben im Jahre 2010.....




Angelo,von einigen "speziellen Usern" wurden diverse Beiträge meiner "Wenigkeit" als unglaubwürdig dargestellt,oder ins lächerliche gezogen.
Ich werde hier keine Namen nennen,jeder weiß welche "Leute" das sind.
Als Beispiel nenne ich da mal nur einen Beitrag von mir,in dem ich über eine "Gnujagd" zwischen den Zäunen berichtete.
Eine Menschenjagd , wie ich sie selber nie für möglich gehalten hätte.......aber ich war dabei!
Die Reaktionen darauf kann jeder selbst nachlesen.
Wenn ich hier im Forum als "Kunde" betitelt werde,kostet mir das nur ein lächeln.
Nö Angelo,geächtet fühle ich mich nicht,dazu "reagieren" dann doch zu viele User auf meine Beiträge.
Und wenn es so wäre,null Problemo,so lange ich kann und darf, werde ich meine Meinung/Erlebtes,mein Wissen hier kund tun.
Und mal ganz ehrlich Angelo,ein bisschen ist deine Frage schon scheinheilig,du als aufmerksamer Admin hättest dir die Frage an mich sicherlich wirklich selbst beantworten können.

Gruß ek40


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#62

RE: Versöhnung in 20 Jahren?

in DDR Politik Presse 28.11.2010 17:43
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von ek40

Zitat von Angelo

Zitat
Ich bin quasi ein "Nestbeschmutzer" der DDR_Grenztruppen,was mich hier so mancher "Exgenosse und Exgrenzer" auch spüren lässt.Nun gut,da steht man drüber...



EK40 und deshalb glaubst du wirst du hier nicht ernst genommen ? Oder wirst sogar geächtet......ich sage mal wieder wir leben im Jahre 2010.....




Angelo,von einigen "speziellen Usern" wurden diverse Beiträge meiner "Wenigkeit" als unglaubwürdig dargestellt,oder ins lächerliche gezogen.
Ich werde hier keine Namen nennen,jeder weiß welche "Leute" das sind.
Als Beispiel nenne ich da mal nur einen Beitrag von mir,in dem ich über eine "Gnujagd" zwischen den Zäunen berichtete.
Eine Menschenjagd , wie ich sie selber nie für möglich gehalten hätte.......aber ich war dabei!
Die Reaktionen darauf kann jeder selbst nachlesen.
Wenn ich hier im Forum als "Kunde" betitelt werde,kostet mir das nur ein lächeln.
Nö Angelo,geächtet fühle ich mich nicht,dazu "reagieren" dann doch zu viele User auf meine Beiträge.
Und wenn es so wäre,null Problemo,so lange ich kann und darf, werde ich meine Meinung/Erlebtes,mein Wissen hier kund tun.
Und mal ganz ehrlich Angelo,ein bisschen ist deine Frage schon scheinheilig,du als aufmerksamer Admin hättest dir die Frage an mich sicherlich wirklich selbst beantworten können.

Gruß ek40




hallo ek40,nimm nicht alles so ernst.
ich stehe auch zu meiner meinung und einige sehen diesen als angrif gegen die westliche seite.was solls,dazu schreiben wir doch hier.schlimmer sehe ich schmeichler,mit denen ist kein dialog möglich,also mach weiter wie bisher.vielleicht konnter ich dir ja auch mal,oder tat es schon,na und?wir schreiben noch.
gruß andy.und übrigens,ich habe nicht immer recht,oft werde ich von fachlichen beiträgen eines besseren belehrt,aber damit lerne ich dazu.siehe es einfach so.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#63

RE: Versöhnung in 20 Jahren?

in DDR Politik Presse 28.11.2010 18:33
von Angelo | 12.396 Beiträge

Zitat von ek40

Zitat von Angelo

Zitat
Ich bin quasi ein "Nestbeschmutzer" der DDR_Grenztruppen,was mich hier so mancher "Exgenosse und Exgrenzer" auch spüren lässt.Nun gut,da steht man drüber...



EK40 und deshalb glaubst du wirst du hier nicht ernst genommen ? Oder wirst sogar geächtet......ich sage mal wieder wir leben im Jahre 2010.....




Angelo,von einigen "speziellen Usern" wurden diverse Beiträge meiner "Wenigkeit" als unglaubwürdig dargestellt,oder ins lächerliche gezogen.
Ich werde hier keine Namen nennen,jeder weiß welche "Leute" das sind.
Als Beispiel nenne ich da mal nur einen Beitrag von mir,in dem ich über eine "Gnujagd" zwischen den Zäunen berichtete.
Eine Menschenjagd , wie ich sie selber nie für möglich gehalten hätte.......aber ich war dabei!
Die Reaktionen darauf kann jeder selbst nachlesen.
Wenn ich hier im Forum als "Kunde" betitelt werde,kostet mir das nur ein lächeln.
Nö Angelo,geächtet fühle ich mich nicht,dazu "reagieren" dann doch zu viele User auf meine Beiträge.
Und wenn es so wäre,null Problemo,so lange ich kann und darf, werde ich meine Meinung/Erlebtes,mein Wissen hier kund tun.
Und mal ganz ehrlich Angelo,ein bisschen ist deine Frage schon scheinheilig,du als aufmerksamer Admin hättest dir die Frage an mich sicherlich wirklich selbst beantworten können.

Gruß ek40




ek40
Wenn ich alles lesen würde hier im Forum könnte ich nichts anderes mehr machen in meinem Leben.


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#64

RE: Versöhnung in 20 Jahren?

in DDR Politik Presse 28.11.2010 20:59
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von ek40

Zitat von Blanco
Ach weißte, Altermaulwurf, ich arbeite seit meinem Eintritt ins Berufsleben 1984 schon immmer mit ehemaligen DDR-Bürgern zusammen. Für mich gilt seit jeher "Wir sind ein Volk", und ich habe ausschließlich gute Erfahrungen mit den ehemaligen DDR-Bürgern (ich benutze nicht gern die Begriffe Ossies und Wessies) gemacht. Mit vielen habe ich mich privat angefreundet. Kurzum, mir ist die Herkunft meines Gegenübers schnurzpiepegel. Entscheidend ist für mich, ob mir mein Gegenüber sypathisch ist, was ich aber niemals von seiner Herkunft abhängig mache.

Hier in unserem Forum trete ich nun als Zeit- und Augenzeuge auf. Da ich aus Berlin (West) stamme, kenne ich die innerdeutsche Grenze und die Berliner Mauer aus westlicher Betrachtungsweise. Und ich finde es recht seltsam, wenn ich hier im Forum von einigen Mitgliedern persönlich angegriffen werde, wenn ich die Situation aus westdeutscher Sicht schildere und dabei auch den Sprachgebrauch der Bundesrepublik ("Demarkationslinie") vor dem Mauerfall verwende. Ist es nicht so, dass wir die innerdeutsche Grenze hier in diesem Forum von allen Seiten betrachten wollen?



Hallo Blanco,

sehe es genauso wie du, die Geschichte der innerdeutschen Grenze sollte von allen Seiten erzählt und "beleuchtet" werden.
Nur will das leider eben nicht jeder hören.
Meines Erachtens gibt es hier im Forum wirklich nur zwei "Lager"...egal wie man sie nennt....
Die "Neutralen" kann man an einer Hand abzählen.....
Ich denke aber auch und da geben mir hier die Berichte einiger User Recht,dass so manche "Unstimmigkeit" anders gesehen wird,wenn man(n) sich z.B. bei Forentreffen persönlich gegenüber steht.Wenn "Schwarz auf Weiß" trifft,Ost auf West,Stasi auf Flüchtling,dass läßt hoffen.
Das ist doch eine ganz andere Situation,als wenn man sich aus der Anonymität des www. heraus meldet.
Ich machte nie einen Hehl daraus,für wen ich Sympathien hege und welche "Fraktion" mir eher suspekt erscheint.So wie es die "Gegenseite" halt auch tut.
Als ehem.Grenzer(hasser) im Grundwehrdienst an der grünen Grenze hab ich in diesem Forum auch nicht viel Freunde,zumal ich damals auch immer wieder Fluchtgedanken hatte.Leider war/bin ich kein "Hellseher".Denn hätte ich gewußt was 89' passiert,wären die DDR-Grenztruppen 1983 um eine "Fahnenflucht" reicher.Ich bin quasi ein "Nestbeschmutzer" der DDR_Grenztruppen,was mich hier so mancher "Exgenosse und Exgrenzer" auch spüren lässt.Nun gut,da steht man drüber...
Die strammen Verfechter der DDR-Politik und ihrer Ideologie werden keinen mm von ihrem Standpunkt abweichen,ebensowenig wie ich von meinem.Letztendlich sind es die ganz kleinen Schritte,die man sich manchmal aufeinander zubewegt und das lässt wiederum hoffen.
Wenn man merkt,sein Gegenüber versucht sich zumindest mal in die Gedanken/Lage des anderen hinein zu versetzen,ist schon viel gewonnen.Und wenn das noch mit dem nötigen Respekt geschieht,sind hier alle "Gewinner".

Gruß ek40





Hallo ek40, deine Beschreibung über die " Befindlichkeiten" so mancher hier im Forum und die Fraktionen, die sich da herausschälen,
finde ich sehr passend. Aber lass dich bloss nicht irritieren von Begriffen wie Nestbeschmutzer oder ähnlichem Zeug gleichen Inhalts. Du hast von mir die volle Solidarität und das Verständnis für deine Haltung. Das kommt von einem Ex Grenzsoldaten und einem Flüchtling in sozusagen Personalunion. Du hast darüber nachgedacht und bist zu dieser Überzeugung gekommen. Das ist gut so. Viel schlimmer sind die, die überhaupt nicht nachdenken. Jeder hat das Recht eine Position, die er mal vertreten hat auch zu ändern, wenn neue Fakten und Verhältnisse zu neuen Erkenntnissen führen. Also diskutiere weiter und lass dich nicht aus der Spur werfen.

Viele Grüße aus dem Rheinland


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#65

RE: Versöhnung in 20 Jahren?

in DDR Politik Presse 28.11.2010 21:04
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

siehste ek40,
nun haste es von einem der beide seiten kennt und er hat recht.auch mit gert bin ich nicht immer einer meinung,aber das macht es ja aus.das es einige gibt die provozieren ist normal,die findest du im alltag genauso.bisher hattest du selbstvertrauen,also behalte dieses.
gruß andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#66

RE: Versöhnung in 20 Jahren?

in DDR Politik Presse 29.11.2010 14:14
von Gohrbi | 575 Beiträge

Aus der Diskussion oder Belaberei kann ich entnehmen, dass eine Versöhnung nicht in 100 Jahren sein wird. Jeder gibt seinen Frust und die Schuld der alten Riege der DDR, an seinem Elend, an seine Kinder weiter. Solange fleißig der Vergangenheit nachgeheult wird, solange hat die Zukunft keine Chance.

Wer es bis jetzt nicht geschafft hat sich der neuen Lage und den neuen Bedingungen anzupassen, nicht gleich wieder auf "anzupassen" drauf hacken. Mit anpassen meine ich selbst was in die Hand nehmen und nicht auf andere warten. Wir waren es ja so gewöhnt in der Vergangenheit. Wer nicht in der Lage ist sein Leben selbst in die Hand zu nehmen wird es in dieser "Ellenbogengesellschaft" zu nichts bringen. So lange wie man flexibel wie eine 100mm und 1m lange Eisenstange ist, wird das Selbstmitleid nicht weniger. Von dem Neid, auf das was andere sich geschafft haben, gar nicht zu reden.

Also ich werde das wohl nicht mehr erleben, obwohl ich noch so 20 Jahre mitmachen möchte.

Einen Teil zur Versöhnung habe ich schon beigetragen. Mit unseren Altwessifreunden verstehen wir uns besser als mit der Verwandtschaft. Und wir haben uns Auge in Auge Bw - NVA gegenüber gestanden.


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#67

RE: Versöhnung in 20 Jahren?

in DDR Politik Presse 29.11.2010 14:34
von Gert | 12.354 Beiträge

@Gohrbi Zitat:Wer nicht in der Lage ist sein Leben selbst in die Hand zu nehmen wird es in dieser "Ellenbogengesellschaft" zu nichts bringen. So lange wie man flexibel wie eine 100mm und 1m lange Eisenstange ist, wird das Selbstmitleid nicht weniger. Von dem Neid, auf das was andere sich geschafft haben, gar nicht zu reden.

Das ist genau die richtige Formel, wie es in der BRD geht. Ich habe als Einzelperson auch 4 -5 Jahre in den 60ern nach meiner Flucht aus der DDR gebraucht, um zu wissen wo "Bartel den Most holt". Es war alles anderns, vom Bedienen einerTelefonzelle bis zum ausfüllen einer Steuererklärung ( die ersten 3 Jahre wusste ich gar nicht dass es so was gibt. In der DDR hab ich, so glaube ich, 10 % Steuer bezahlt und das wars) Keiner hat mich an die Hand genommen und mir alles erklärt. Ich musste mir alles selber erarbeiten, habe aber wenn ich gefragt habe, immer freundlich Auskunft bekommen. Das fiel mir damals auf, dass die Leute im Westen wesentlich freundlicher waren, als ich es aus Thüringen gewohnt war.

Viele Grüße aus dem Rheinland


.
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#68

RE: Versöhnung in 20 Jahren?

in DDR Politik Presse 29.11.2010 14:52
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

hi gert,
du gingst als einzelner so wie man es als exot nennen könnte.aber als ein ganzes volk kam muß ich sagen das schnell ende war mit der freundlichkeit seitens westberlin.ab dann ging es ihnen nämlich auch langsam schlechter.
ansonsten stimmt alles,wer es im osten(und da war es wirklich leicht)es zu nichts brachte mit arbeit,der zockt heute harz4 ab.denn im westen ist es nicht verboten in der fa.auch mal mitzudenken wie man am besten umsatz macht.das ellenbogengesetz lernten wir schon in der schule,also sollte auch jeder ossi wissen das die brd sich sozial nennt aber am ende der stärkere sich durchsetzten muß(egoismus ist bedingung um gegen das kapital zu überleben,freundschaft nur im engsten kreis).

andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 29.11.2010 14:54 | nach oben springen

#69

RE: Versöhnung in 20 Jahren?

in DDR Politik Presse 29.11.2010 15:06
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von EK 82/2
hi gert,
du gingst als einzelner so wie man es als exot nennen könnte.aber als ein ganzes volk kam muß ich sagen das schnell ende war mit der freundlichkeit seitens westberlin.ab dann ging es ihnen nämlich auch langsam schlechter.
ansonsten stimmt alles,wer es im osten(und da war es wirklich leicht)es zu nichts brachte mit arbeit,der zockt heute harz4 ab.denn im westen ist es nicht verboten in der fa.auch mal mitzudenken wie man am besten umsatz macht.das ellenbogengesetz lernten wir schon in der schule,also sollte auch jeder ossi wissen das die brd sich sozial nennt aber am ende der stärkere sich durchsetzten muß(egoismus ist bedingung um gegen das kapital zu überleben,freundschaft nur im engsten kreis).

andy




Andy, richtig, sich durchsetzen ist ein Naturgesetz Das bedeutet nicht dass man rücksichtslos sein muss, aber man muss mit Nachdruck seine Interessen vertreten. Wenn du das nicht machst, wirst du untergebuttert. Und wenn du z.B. einen Arbeitsvertrag hast, musst du 8 Stunden am Tag Leistung bringen dh. etwas produktives erwirtschaften. Nur davon kann der AG deinen Lohn erwirtschaften und dir auszahlen. Für eine "Anwesenheitsprämie" gehen nur ganz wenige in ihren Job.
Was ich als Einzelperson ab 1965 lernen musste , habt ihr kollektiv mit 17 Mio Menschen ab 1990 lernen müssen. Ich seh da keinen Unterschied.

Gruß Gert


.
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#70

RE: Versöhnung in 20 Jahren?

in DDR Politik Presse 29.11.2010 15:11
von SFGA | 1.519 Beiträge

Mal was passendes dazu:



Die Versöhnung bzw. Wiedervereinigung dauert noch ne Weile. Selbst Gesetze werden nach Ost/West verglichen gemacht obwohl wir ein Land sind.....


JgRgt 1 Schwarzenborn / HFlgUstgStff 1 Holzdorf

Wenn einer von uns müde wird,der andere für ihn wacht.Wenn einer von uns zweifeln will,der andere gläubig lacht.Wenn einer von uns fallen sollt',der andere steht für zwei,denn jedem Kämpfer gibt ein Gott den Kameraden bei.
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#71

RE: Versöhnung in 20 Jahren?

in DDR Politik Presse 29.11.2010 15:13
von don71 (gelöscht)
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Zitat von EK 82/2
hi gert,
du gingst als einzelner so wie man es als exot nennen könnte.aber als ein ganzes volk kam muß ich sagen das schnell ende war mit der freundlichkeit seitens westberlin.ab dann ging es ihnen nämlich auch langsam schlechter.
ansonsten stimmt alles,wer es im osten(und da war es wirklich leicht)es zu nichts brachte mit arbeit,der zockt heute harz4 ab.denn im westen ist es nicht verboten in der fa.auch mal mitzudenken wie man am besten umsatz macht.das ellenbogengesetz lernten wir schon in der schule,also sollte auch jeder ossi wissen das die brd sich sozial nennt aber am ende der stärkere sich durchsetzten muß(egoismus ist bedingung um gegen das kapital zu überleben,freundschaft nur im engsten kreis).

andy


Zu nichts brachte mit arbeit, zockt harz 4 ab. Da wirst Du einigen Unrecht tun. Denk mal nach. Gruß Jürgen


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#72

RE: Versöhnung in 20 Jahren?

in DDR Politik Presse 29.11.2010 15:15
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

gert,
mit egoismus meine ich nicht rücksichtslos sondern das unterschiedliche leistung nicht mehr wie in der ddr gedekt wird.dann gehe ich ebend zum chef und sage das ich 10 prozent der produktion mehr machte als mein kollege und möchte dafür auch den lohnausgleich.
wenn der cheff dem kollegen ih abzieht ist das doch gerecht.so meine ich egoismus zu verstehen.
andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#73

RE: Versöhnung in 20 Jahren?

in DDR Politik Presse 29.11.2010 15:27
von Gohrbi | 575 Beiträge

Zitat von don71

Zitat von EK 82/2
hi gert,
du gingst als einzelner so wie man es als exot nennen könnte.aber als ein ganzes volk kam muß ich sagen das schnell ende war mit der freundlichkeit seitens westberlin.ab dann ging es ihnen nämlich auch langsam schlechter.
ansonsten stimmt alles,wer es im osten(und da war es wirklich leicht)es zu nichts brachte mit arbeit,der zockt heute harz4 ab.denn im westen ist es nicht verboten in der fa.auch mal mitzudenken wie man am besten umsatz macht.das ellenbogengesetz lernten wir schon in der schule,also sollte auch jeder ossi wissen das die brd sich sozial nennt aber am ende der stärkere sich durchsetzten muß(egoismus ist bedingung um gegen das kapital zu überleben,freundschaft nur im engsten kreis).

andy


Zu nichts brachte mit arbeit, zockt harz 4 ab. Da wirst Du einigen Unrecht tun. Denk mal nach. Gruß Jürgen




Verallgemeinern sollte man nicht, aber ich kenne (persönlich) Leute, wo man mehr als seine 10 Finger braucht zum zählen, die gut mit Hartz IV leben und nen Teufel dran denken den faulen Ar... zu bewegen. Kann man da nur machen. Zum Glück habe ich nichts zu melden, spätestens nach 3 Monaten wäre der Geldhahn zu. In der freien Natur gibt es schöne Schlafplätze. Ich hätte, nein habe, kein Mitleid mit diesen faulen P... Menschen kann man da nicht sagen.


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#74

RE: Versöhnung in 20 Jahren?

in DDR Politik Presse 29.11.2010 15:31
von don71 (gelöscht)
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Zitat von Gert

Zitat von EK 82/2
hi gert,
du gingst als einzelner so wie man es als exot nennen könnte.aber als ein ganzes volk kam muß ich sagen das schnell ende war mit der freundlichkeit seitens westberlin.ab dann ging es ihnen nämlich auch langsam schlechter.
ansonsten stimmt alles,wer es im osten(und da war es wirklich leicht)es zu nichts brachte mit arbeit,der zockt heute harz4 ab.denn im westen ist es nicht verboten in der fa.auch mal mitzudenken wie man am besten umsatz macht.das ellenbogengesetz lernten wir schon in der schule,also sollte auch jeder ossi wissen das die brd sich sozial nennt aber am ende der stärkere sich durchsetzten muß(egoismus ist bedingung um gegen das kapital zu überleben,freundschaft nur im engsten kreis).

andy




Andy, richtig, sich durchsetzen ist ein Naturgesetz Das bedeutet nicht dass man rücksichtslos sein muss, aber man muss mit Nachdruck seine Interessen vertreten. Wenn du das nicht machst, wirst du untergebuttert. Und wenn du z.B. einen Arbeitsvertrag hast, musst du 8 Stunden am Tag Leistung bringen dh. etwas produktives erwirtschaften. Nur davon kann der AG deinen Lohn erwirtschaften und dir auszahlen. Für eine "Anwesenheitsprämie" gehen nur ganz wenige in ihren Job.
Was ich als Einzelperson ab 1965 lernen musste , habt ihr kollektiv mit 17 Mio Menschen ab 1990 lernen müssen. Ich seh da keinen Unterschied.

Gruß Gert



Nur mit Anwesenheit hätte ich keinen Lohn bekommen. Auch wir im Osten haben gearbeitet und nicht zu knapp. Gert ,Du könntest es wissen. Gruß Jürgen


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#75

RE: Versöhnung in 20 Jahren?

in DDR Politik Presse 29.11.2010 15:36
von don71 (gelöscht)
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Zitat von Gohrbi

Zitat von don71

Zitat von EK 82/2
hi gert,
du gingst als einzelner so wie man es als exot nennen könnte.aber als ein ganzes volk kam muß ich sagen das schnell ende war mit der freundlichkeit seitens westberlin.ab dann ging es ihnen nämlich auch langsam schlechter.
ansonsten stimmt alles,wer es im osten(und da war es wirklich leicht)es zu nichts brachte mit arbeit,der zockt heute harz4 ab.denn im westen ist es nicht verboten in der fa.auch mal mitzudenken wie man am besten umsatz macht.das ellenbogengesetz lernten wir schon in der schule,also sollte auch jeder ossi wissen das die brd sich sozial nennt aber am ende der stärkere sich durchsetzten muß(egoismus ist bedingung um gegen das kapital zu überleben,freundschaft nur im engsten kreis).
Da geb ich Dir ja recht, aber nicht verallgemeinern. Ich hab auch einen dicken Hals wenn ich das sehe. Gruß Jürgen
andy


Zu nichts brachte mit arbeit, zockt harz 4 ab. Da wirst Du einigen Unrecht tun. Denk mal nach. Gruß Jürgen




Verallgemeinern sollte man nicht, aber ich kenne (persönlich) Leute, wo man mehr als seine 10 Finger braucht zum zählen, die gut mit Hartz IV leben und nen Teufel dran denken den faulen Ar... zu bewegen. Kann man da nur machen. Zum Glück habe ich nichts zu melden, spätestens nach 3 Monaten wäre der Geldhahn zu. In der freien Natur gibt es schöne Schlafplätze. Ich hätte, nein habe, kein Mitleid mit diesen faulen P... Menschen kann man da nicht sagen.



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#76

RE: Versöhnung in 20 Jahren?

in DDR Politik Presse 29.11.2010 15:49
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von don71

Zitat von Gert

Zitat von EK 82/2
hi gert,
du gingst als einzelner so wie man es als exot nennen könnte.aber als ein ganzes volk kam muß ich sagen das schnell ende war mit der freundlichkeit seitens westberlin.ab dann ging es ihnen nämlich auch langsam schlechter.
ansonsten stimmt alles,wer es im osten(und da war es wirklich leicht)es zu nichts brachte mit arbeit,der zockt heute harz4 ab.denn im westen ist es nicht verboten in der fa.auch mal mitzudenken wie man am besten umsatz macht.das ellenbogengesetz lernten wir schon in der schule,also sollte auch jeder ossi wissen das die brd sich sozial nennt aber am ende der stärkere sich durchsetzten muß(egoismus ist bedingung um gegen das kapital zu überleben,freundschaft nur im engsten kreis).

andy




Andy, richtig, sich durchsetzen ist ein Naturgesetz Das bedeutet nicht dass man rücksichtslos sein muss, aber man muss mit Nachdruck seine Interessen vertreten. Wenn du das nicht machst, wirst du untergebuttert. Und wenn du z.B. einen Arbeitsvertrag hast, musst du 8 Stunden am Tag Leistung bringen dh. etwas produktives erwirtschaften. Nur davon kann der AG deinen Lohn erwirtschaften und dir auszahlen. Für eine "Anwesenheitsprämie" gehen nur ganz wenige in ihren Job.
Was ich als Einzelperson ab 1965 lernen musste , habt ihr kollektiv mit 17 Mio Menschen ab 1990 lernen müssen. Ich seh da keinen Unterschied.

Gruß Gert



Nur mit Anwesenheit hätte ich keinen Lohn bekommen. Auch wir im Osten haben gearbeitet und nicht zu knapp. Gert ,Du könntest es wissen. Gruß Jürgen





Jürgen ich habe keine lange Zeit im Osten gearbeitet. Ich hab 3 Jahre Lehre gemacht und dann als Geselle noch mal vor und nach
der Armee in der Summe 2 Jahre. In einem VEB , also ich sage dir die Produktivität war nicht so sehr hoch. Es wurden Frühstück und Mittagspausen oft eigenmächtig verlängert, zwischendurch länger Zigarettenpausen und Unterhaltungen mit Kollegen. Manchmal auch rumgestanden, weil Materiallieferung nicht rechtzeitig kamenAls ich dann im Westen meine erste Arbeitsstelle bekam, war das schon eine Umstellung. Da war ständig ein Meister präsent der uns anhielt die Arbeit zügig zu erledigen. Der Lohn war auch höher als in der DDR aber ich musste auch mehr leisten. Es war schon eine Umstellung. Aber für das gute Geld was ich dann verdiente, habe ich es gern gemacht.

Gruß Gert


.
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Mahatma Gandhi
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#77

RE: Versöhnung in 20 Jahren?

in DDR Politik Presse 29.11.2010 15:57
von don71 (gelöscht)
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Zitat von Gert

Zitat von don71

Zitat von Gert

Zitat von EK 82/2
hi gert,
du gingst als einzelner so wie man es als exot nennen könnte.aber als ein ganzes volk kam muß ich sagen das schnell ende war mit der freundlichkeit seitens westberlin.ab dann ging es ihnen nämlich auch langsam schlechter.
ansonsten stimmt alles,wer es im osten(und da war es wirklich leicht)es zu nichts brachte mit arbeit,der zockt heute harz4 ab.denn im westen ist es nicht verboten in der fa.auch mal mitzudenken wie man am besten umsatz macht.das ellenbogengesetz lernten wir schon in der schule,also sollte auch jeder ossi wissen das die brd sich sozial nennt aber am ende der stärkere sich durchsetzten muß(egoismus ist bedingung um gegen das kapital zu überleben,freundschaft nur im engsten kreis).

andy




Andy, richtig, sich durchsetzen ist ein Naturgesetz Das bedeutet nicht dass man rücksichtslos sein muss, aber man muss mit Nachdruck seine Interessen vertreten. Wenn du das nicht machst, wirst du untergebuttert. Und wenn du z.B. einen Arbeitsvertrag hast, musst du 8 Stunden am Tag Leistung bringen dh. etwas produktives erwirtschaften. Nur davon kann der AG deinen Lohn erwirtschaften und dir auszahlen. Für eine "Anwesenheitsprämie" gehen nur ganz wenige in ihren Job.
Was ich als Einzelperson ab 1965 lernen musste , habt ihr kollektiv mit 17 Mio Menschen ab 1990 lernen müssen. Ich seh da keinen Unterschied.

Gruß Gert



Nur mit Anwesenheit hätte ich keinen Lohn bekommen. Auch wir im Osten haben gearbeitet und nicht zu knapp. Gert ,Du könntest es wissen. Gruß Jürgen





Jürgen ich habe keine lange Zeit im Osten gearbeitet. Ich hab 3 Jahre Lehre gemacht und dann als Geselle noch mal vor und nach
der Armee in der Summe 2 Jahre. In einem VEB , also ich sage dir die Produktivität war nicht so sehr hoch. Es wurden Frühstück und Mittagspausen oft eigenmächtig verlängert, zwischendurch länger Zigarettenpausen und Unterhaltungen mit Kollegen. Manchmal auch rumgestanden, weil Materiallieferung nicht rechtzeitig kamenAls ich dann im Westen meine erste Arbeitsstelle bekam, war das schon eine Umstellung. Da war ständig ein Meister präsent der uns anhielt die Arbeit zügig zu erledigen. Der Lohn war auch höher als in der DDR aber ich musste auch mehr leisten. Es war schon eine Umstellung. Aber für das gute Geld was ich dann verdiente, habe ich es gern gemacht.

Gruß Gert



Mag sein das es solche Betriebe gab. Ich und andere haben anderes erlebt. Auf seiten der DDR stehe ich nicht in allen Fällen. Jürgen


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#78

RE: Versöhnung in 20 Jahren?

in DDR Politik Presse 29.11.2010 16:48
von VNRut | 1.486 Beiträge

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Zitat von Gert

Zitat von don71

Zitat von Gert

Zitat von EK 82/2
hi gert,
du gingst als einzelner so wie man es als exot nennen könnte.aber als ein ganzes volk kam muß ich sagen das schnell ende war mit der freundlichkeit seitens westberlin.ab dann ging es ihnen nämlich auch langsam schlechter.
ansonsten stimmt alles,wer es im osten(und da war es wirklich leicht)es zu nichts brachte mit arbeit,der zockt heute harz4 ab.denn im westen ist es nicht verboten in der fa.auch mal mitzudenken wie man am besten umsatz macht.das ellenbogengesetz lernten wir schon in der schule,also sollte auch jeder ossi wissen das die brd sich sozial nennt aber am ende der stärkere sich durchsetzten muß(egoismus ist bedingung um gegen das kapital zu überleben,freundschaft nur im engsten kreis).

andy




Andy, richtig, sich durchsetzen ist ein Naturgesetz Das bedeutet nicht dass man rücksichtslos sein muss, aber man muss mit Nachdruck seine Interessen vertreten. Wenn du das nicht machst, wirst du untergebuttert. Und wenn du z.B. einen Arbeitsvertrag hast, musst du 8 Stunden am Tag Leistung bringen dh. etwas produktives erwirtschaften. Nur davon kann der AG deinen Lohn erwirtschaften und dir auszahlen. Für eine "Anwesenheitsprämie" gehen nur ganz wenige in ihren Job.
Was ich als Einzelperson ab 1965 lernen musste , habt ihr kollektiv mit 17 Mio Menschen ab 1990 lernen müssen. Ich seh da keinen Unterschied.

Gruß Gert



Nur mit Anwesenheit hätte ich keinen Lohn bekommen. Auch wir im Osten haben gearbeitet und nicht zu knapp. Gert ,Du könntest es wissen. Gruß Jürgen





Jürgen ich habe keine lange Zeit im Osten gearbeitet. Ich hab 3 Jahre Lehre gemacht und dann als Geselle noch mal vor und nach
der Armee in der Summe 2 Jahre. In einem VEB , also ich sage dir die Produktivität war nicht so sehr hoch. Es wurden Frühstück und Mittagspausen oft eigenmächtig verlängert, zwischendurch länger Zigarettenpausen und Unterhaltungen mit Kollegen. Manchmal auch rumgestanden, weil Materiallieferung nicht rechtzeitig kamenAls ich dann im Westen meine erste Arbeitsstelle bekam, war das schon eine Umstellung. Da war ständig ein Meister präsent der uns anhielt die Arbeit zügig zu erledigen. Der Lohn war auch höher als in der DDR aber ich musste auch mehr leisten. Es war schon eine Umstellung. Aber für das gute Geld was ich dann verdiente, habe ich es gern gemacht.

Gruß Gert



Mag sein das es solche Betriebe gab. Ich und andere haben anderes erlebt. Auf seiten der DDR stehe ich nicht in allen Fällen. Jürgen




Solche Betriebe wird es wohl gegeben haben, dies war dann eindeutig ein Versagen des Management der Firma. In unsere Firma wurde hart abgestraft. Schon untereinander wurde gemobbt, wenn einer nicht mit dem Brigadeteam mit zog. Er bekam eine Abmahnung und beim nächsten Mal wurde er in eine andere Niederlassung versetzt.

Ich lernte nach der Wende auch Mitarbeiter von West-Firmen kennen, die uns ständig zurück hielten wenn wir zu schnell arbeiteten bzw. Material (z.B. zwei Bretter) per Hand transportierten statt 15 Minuten auf einen Kran/Gabelstapler zu warten. Wir hatten das zupacken gelernt, immerhin mussten wir uns damals allein mit getränkte Bahngleisschwellen (Holz) herum schleppen.

Ich wurde mehrmals als Aktivist und Bestarbeiter ausgezeichnet, bestimmt nicht wegen Faulheit. Übrigens, das Geld legte ich immer in die Brigadekasse, weil ich der Meinung war, dass alle es verdient hatten. Dafür dürfte ich das Blech behalten.

Kurz nach der Wende fragte uns ein Polier aus der Lehrter Zuckerfabrik, ob wir auch allein arbeiten können. Er war sehr erstaunt als wir die Baustelle viel früher beendeten und seine Planung somit über Bord warfen.

Gruß VN_Rut


GKM - 05/05/1982 bis 28/10/1983 im GAR 40/1.Abk/2.Zug (Oranienburg 17556) & GR 34/1.Gk/2.Zug (Groß-Glienicke 85981)
Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit. (William Somerset Maugham, britischer Schriftsteller 1874 - 1965)
Ohne die Kälte und Trostlosigkeit des Winters gäbe es die Wärme und die Pracht des Frühlings nicht. (Ho Chi Minh)

http://www.starsofvietnam.net/
https://www.youtube.com/watch?v=OAQShi-3MjA
Gruß Wolle
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#79

RE: Versöhnung in 20 Jahren?

in DDR Politik Presse 29.11.2010 17:52
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Blanco
Das Dritte Reich und die DDR war Menschenrechte verachtende Diktaturen, in denen Menschen umgebracht wurden, die mit dem Regime nicht einverstanden waren. Lediglich in der Quantität unterscheiden sie sich.



Wer wurde denn in der DDR umgebracht weil er gegen das System war? Wie schaut es denn hingegen heute aus, gibt es da nicht sowas wie gezielte Tötungen von Menschen die für ein anderes System kämpfen?



Eine Versöhnung zwischen Ost und West setzt ja erst einmal eine Anerkennung der DDR und ihrer Werte voraus und auf dieser Basis kann man dann diskutieren. Eine pauschale Bezeichnung der DDR als Unrechtsstaat ist da wohl wenig förderlich, paßt aber zu dem politisch vorgegebenen Ziel der Abrechnung und nicht der Versöhnung.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#80

RE: Versöhnung in 20 Jahren?

in DDR Politik Presse 29.11.2010 17:56
von Gert | 12.354 Beiträge

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Ich wurde mehrmals als Aktivist und Bestarbeiter ausgezeichnet, bestimmt nicht wegen Faulheit. Übrigens, das Geld legte ich immer in die Brigadekasse, weil ich der Meinung war, dass alle es verdient hatten. Dafür dürfte ich das Blech behalten.

Kurz nach der Wende fragte uns ein Polier aus der Lehrter Zuckerfabrik, ob wir auch allein arbeiten können. Er war sehr erstaunt als wir die Baustelle viel früher beendeten und seine Planung somit über Bord warfen.

Gruß VN_Rut

[/quote]


Das ist in Ordnung was du schreibst. Jeder hat eben unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Den Beruf, den mich die DDR gezwungen zu lernen, hab ich im Westen dann sowieso an den Nagel gehängt und eine ganz neue Ausbildung begonnen. Dieser Beruf hat mir 40 Jahre Spass gebracht.

Gruß Gert


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All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 29.11.2010 17:57 | nach oben springen



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