#21

RE: Die 1.Schlacht im Kalten Krieg "Die Berliner Luftbrücke"

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 31.10.2010 20:40
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

das mit den kartoffelkäfern wuste ich bis heute nicht.aber der kriegswahn hat keine grenzen,so gibt es wohl heute noch eine insel die zu großbritanien gehört und bis heute unbewohnbar ist weil dort mit milzbrandbakterien im 2.wk experimentiert wurde.jetzt nicht meckern wenn ich falsch liege,die wollte england wohl auf deutschland abwerfen,aber man besann sich eines besseren wegen der gefahr einer katastrophe für europa.
ich finde auch das die luftbrücke(egal was sie brachte)zur damaligen zeit ein lehrbuchwerk war welches nie wieder so geschah.alleine die flugdichte war ein meisterwerk,die umschlagprozesse ,mußten akkordarbeit gewesen sein.
aber waren die 3 westallierten nicht teils selber schuld an dieser situation indem sie russland bei allen wichtigen entscheidungen zur gründung der brd und einführung der d-mark ausklammerten,obwohl russland den größten siegesbeitrag über deutschland leistete und die meisten verluste hatte?
andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#22

RE: Die 1.Schlacht im Kalten Krieg "Die Berliner Luftbrücke"

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 31.10.2010 21:08
von icke46 | 2.593 Beiträge

Zitat von seaman


Da haben wir dann unterschiedliche Erfahrungen.Wenn das Angebot angeblich vom Ostberliner Magistrat kam,warum wurden dann die Westberliner in den U-und S-Bahnen z.b. auf Lebensmittelkäufe kontrolliert?

seaman-
ich lebte damals in WB



Hallo,

vielleicht sollte man die Zeitschiene beachten - das erwähnte Angebot des Magistrats fiel in den Zeitraum der Blockade - sprich 1948

Die von Dir erwähnten Kontrollen auf Lebensmittelkäufe waren sicher in dem Zeitraum nach der Blockade bis zum Mauerbau.

Gruss

icke



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#23

RE: Die 1.Schlacht im Kalten Krieg "Die Berliner Luftbrücke"

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 31.10.2010 21:25
von eisenringtheo | 9.164 Beiträge

Zitat von icke46

Zitat von seaman


Da haben wir dann unterschiedliche Erfahrungen.Wenn das Angebot angeblich vom Ostberliner Magistrat kam,warum wurden dann die Westberliner in den U-und S-Bahnen z.b. auf Lebensmittelkäufe kontrolliert?

seaman-
ich lebte damals in WB



Hallo,

vielleicht sollte man die Zeitschiene beachten - das erwähnte Angebot des Magistrats fiel in den Zeitraum der Blockade - sprich 1948

Die von Dir erwähnten Kontrollen auf Lebensmittelkäufe waren sicher in dem Zeitraum nach der Blockade bis zum Mauerbau.

Gruss

icke




Wieso? Es gab Mangelwirtschaft, Lebensmittelkarten für Berechtigte. "Hamstern" und "Schwarzhandel" wurde sicher auch während der Blockade bekämpft.
Theo


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#24

RE: Die 1.Schlacht im Kalten Krieg "Die Berliner Luftbrücke"

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 31.10.2010 21:37
von icke46 | 2.593 Beiträge

Da kommt während der Blockade aber die Politik ins Spiel - dass war für alle Seiten eine Ausnahmesituation.



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#25

RE: Die 1.Schlacht im Kalten Krieg "Die Berliner Luftbrücke"

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 31.10.2010 22:10
von eisenringtheo | 9.164 Beiträge

Zitat von icke46
Da kommt während der Blockade aber die Politik ins Spiel - dass war für alle Seiten eine Ausnahmesituation.


Eigentlich schon vor der Blockade. Der Marshallplan
http://de.wikipedia.org/wiki/Marshallplan
der am 3. April 1948 in Kraft gesetzt wurde. Dass damit Westberlin zum Schaufenster des Westens werden und die Moral der ostzonalen Bevölkerung ins Unterirdische ziehen könnte, hat man offenbar in der SU geahnt und mit der Blockade reagiert. (Das ist nur meine Auslegung, kann also total falsch sein ).
Theo


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#26

RE: Die 1.Schlacht im Kalten Krieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 01.11.2010 07:30
von GZB1 | 3.286 Beiträge

Zitat von eisenringtheo

Zitat von icke46
Da kommt während der Blockade aber die Politik ins Spiel - dass war für alle Seiten eine Ausnahmesituation.


Eigentlich schon vor der Blockade. Der Marshallplan
http://de.wikipedia.org/wiki/Marshallplan
der am 3. April 1948 in Kraft gesetzt wurde. Dass damit Westberlin zum Schaufenster des Westens werden und die Moral der ostzonalen Bevölkerung ins Unterirdische ziehen könnte, hat man offenbar in der SU geahnt und mit der Blockade reagiert. (Das ist nur meine Auslegung, kann also total falsch sein ).
Theo




Sicher ist von Seiten der SU so auch reagiert worden um die gebeutelte Nachkriegswirtschaft in ihrer Zone zu schützen, einen Marschallplan konnte sie ja, aufgrund der Kriegs-Zerstörungen und Lasten in eigenen Land, nicht anbieten. Bis zur Währungsreform durch die Westallierten am 20. Juni 1948 gab es ja mehr oder weniger den Konsenz unter den Besatzungsmächten Deutschland gemeinsam zu regieren. Es wurden in der sowjet. Zone dann auf die bis dahin gültige Reichsmark Kupons aufgeklebt, damit in der Westzonen nun ungültige RM nicht in die Ostzone fließt und die Inflation noch weiter anheizt. Das die SU die westl. Alliierten nicht so gern als "Pfahl im Fleisch" durch WB in der eigenen Zone haben wollte, dürfte politisch, wirtschaftlich und militärisch eigentlich klar sein. Zumal sich die alliierten Beziehungen seit Kriegesende doch merklich abgekühlt hatten.

"...Die neue Währung verursachte in der sowjetischen Besatzungszone eine Inflation, da die Reichsmark dort weiterhin gültiges Zahlungsmittel war. Als Notmaßnahme wurden am 23. Juni 1948 Reichsmarknoten im Wert von maximal 70 Reichsmark umgetauscht, die von den sowjetischen Behörden einfach mit Wertmarken beklebt wurden, wenn der Besitzer der Geldscheine deren rechtmäßige Herkunft nachweisen konnte. Im Volksmund hießen die Geldscheine daher „Klebemark“. Kurz darauf wurde am 24. Juli auch in der Sowjetischen Besatzungszone eine neue Währung eingeführt, die ebenfalls „Deutsche Mark“(der Deutschen Notenbank) hieß. Diese blieb bis zum 31. Juli 1964 die Währung der DDR ..."
Quelle: wikipedia.de

Das eine Währungsreform aufgrund der hohen Inflation der Reichsmark nach dem Krieg kommen mußte war schon klar, schließlich waren Zigaretten (Lucky Strike u.a.) schon die Ersatzwährung, dennoch hätte man die Währungsreform für ganz Deutschland durchführen können. Allerdings, wer die Notenpresse beherrscht, beherrscht die Wirtschaft und damit auch die Politik!

Im Prinzip kann man die Währungsreform in den Westzonen (zwischen den westl. Alliierten und der SU nicht vereinbart) auch als wirtschaftlich agressiven Akt gegenüber der Wirtschaft in der Ostzone und ihrer Bevölkerung betrachten.

Dies war der Beginn der wirtschaftlichen und politischen Teilung Deutschlands!


zuletzt bearbeitet 01.11.2010 11:06 | nach oben springen

#27

RE: Die 1.Schlacht im Kalten Krieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 01.11.2010 11:57
von Gert | 12.354 Beiträge

Ich denke, der 1.agressive Akt im kalten Krieg war sicher nicht die Währungsreform im Juni 48 in den Westzonen. Das war schon die Grenzziehung und Kontrolle zwischen der Sowjetzone Deutschlands und den Westallierten Zonen durch die Sowjetarmee 1945/46. Ein weiterer Schritt natürlich Berlinblockade durch die Sowjets, alles Dinge die die interallierten Abkommen nicht vorsahen bzw. sogar brachen.
Weiterhin wurde durch die Sowjets und ihre deutschen Helfer in der Wirtschaft Tatsachen geschaffen, die mit der Wirtschaft in den Westzonen nicht vereinbar waren ( Verstaatlichungen, Enteignungen, Bodenreform usw.). Also zusammengefasst alles Handlungen, die klar auf Abgrenzung des sowj. Herrschaftssystems zielten.
Meine Altvorderen erzählten mir mal, dass Churchill sehr vorausschauend war und nicht nur den Begriffe iron curtain ( Eiserner Vorhang) geprägt hat, sondern auch den kalten Krieg voraussah und die Vereinbarungen mit den Sowjets brechen wollte, was die Besatzungszonen betraf. Er wollte auf die Besatzung in Berlin verzichten und dafür die anglo-amerikanischen Truppen an der Elbe stehen lassen, also die eroberten Gebiete nicht räumen für die Sowjetarmee. Die Amis wollten das aber nicht mitmachen. Ob das so stimmt weiss ich nicht es wurde mir berichtet.

Viele Grüße aus dem Rheinland


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 01.11.2010 12:23 | nach oben springen

#28

RE: Die 1.Schlacht im Kalten Krieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 01.11.2010 12:06
von glasi | 2.815 Beiträge

nicht nur das gert. es gab noch eine idee von churchil. die operation unthinkable. die engländer wollten die udssr unterwerfen. und das mit 100000 mann der wehrmacht. die noch nicht entwaffnet war. deswegen ist mein großvater im mai 1945 nicht entwaffnet worden. er wußte nicht warum. es kamm erst 1998 raus.



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#29

RE: Die 1.Schlacht im Kalten Krieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 01.11.2010 12:18
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Zitat von Gert
Ich denke, der 1.agressive Akt im kalten Krieg war sicher nicht die Währungsreform im Juni 48 in den Westzonen. Das war schon die Grenzziehung und Kontrolle zwischen der Sowjetzone Deutschlands und den Westallierten Zonen durch die Sowjetarmee 1945/46. Ein weiterer Schritt natürlich Berlinblockade durch die Sowjets, alles Dinge die die interallierten Abkommen nicht vorsahen bzw. sogar brachen.
Weiterhin wurde durch die Sowjets und ihre deutschen Helfer in der Wirtschaft Tatsachen geschaffen, die mit der Wirtschaft in den Westzonen nicht vereinbar waren ( Verstaatlichungen, Enteignungen, Bodenreform usw.). Also zusammengefasst alles Handlungen, die klar auf Abgrenzung des sowj. Herrschaftssystems zielten.
Meine Altvorderen erzählten mir mal, dass Churchill sehr vorausschauend war und nicht nur den Begriffe iron curtain ( Eiserner Vorhang) geprägt hat, sondern auch den kalten Krieg voraussah und die Vereinbarungen mit den Sowjets brechen wollte, was die Besatzungszonen betraf. Er wollte auf die Besatzung in Berlin verzichten und dafür die anglo-amerkanischen Truppen an der Elbe stehen lassen, also die eroberten Gebiete nicht räumen für die Sowjetarmee. Die Amis wollten das aber nicht mitmachen. Ob das so stimmt weiss ich nicht es wurde mir berichtet.

Viele Grüße aus dem Rheinland


Gut das sie sich durchgesetzt haben und Berlin nicht komplett den Russen überlassen haben.



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#30

RE: Die 1.Schlacht im Kalten Krieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 01.11.2010 15:38
von GZB1 | 3.286 Beiträge

Zitat von glasi
nicht nur das gert. es gab noch eine idee von churchil. die operation unthinkable. die engländer wollten die udssr unterwerfen. und das mit 100000 mann der wehrmacht. die noch nicht entwaffnet war. deswegen ist mein großvater im mai 1945 nicht entwaffnet worden. er wußte nicht warum. es kamm erst 1998 raus.



Mit 100.000 Wehrmachtsoldaten 1945 die UdSSR unterwerfen? Träum weiter!!!


zuletzt bearbeitet 01.11.2010 15:46 | nach oben springen

#31

RE: Die 1.Schlacht im Kalten Krieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 01.11.2010 15:50
von SkinnyTrucky | 1.260 Beiträge

Zitat von Zermatt
Gut das sie sich durchgesetzt haben und Berlin nicht komplett den Russen überlassen haben.



Hätten se dat aber getan, dann wär ich gleich im Westen geboren worden.....

Ich hab den Westberlinern aber ihr Westberlin gegönnt....

Mara


Kein Sex mit Nazis...!!!
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#32

RE: Die 1.Schlacht im Kalten Krieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 01.11.2010 16:00
von GZB1 | 3.286 Beiträge

Zitat von Gert
Ich denke, der 1.agressive Akt im kalten Krieg war sicher nicht die Währungsreform im Juni 48 in den Westzonen. Das war schon die Grenzziehung und Kontrolle zwischen der Sowjetzone Deutschlands und den Westallierten Zonen durch die Sowjetarmee 1945/46. Ein weiterer Schritt natürlich Berlinblockade durch die Sowjets, alles Dinge die die interallierten Abkommen nicht vorsahen bzw. sogar brachen.
Weiterhin wurde durch die Sowjets und ihre deutschen Helfer in der Wirtschaft Tatsachen geschaffen, die mit der Wirtschaft in den Westzonen nicht vereinbar waren ( Verstaatlichungen, Enteignungen, Bodenreform usw.). Also zusammengefasst alles Handlungen, die klar auf Abgrenzung des sowj. Herrschaftssystems zielten.
Meine Altvorderen erzählten mir mal, dass Churchill sehr vorausschauend war und nicht nur den Begriffe iron curtain ( Eiserner Vorhang) geprägt hat, sondern auch den kalten Krieg voraussah und die Vereinbarungen mit den Sowjets brechen wollte, was die Besatzungszonen betraf. Er wollte auf die Besatzung in Berlin verzichten und dafür die anglo-amerikanischen Truppen an der Elbe stehen lassen, also die eroberten Gebiete nicht räumen für die Sowjetarmee. Die Amis wollten das aber nicht mitmachen. Ob das so stimmt weiss ich nicht es wurde mir berichtet.

Viele Grüße aus dem Rheinland



Dann wär die Rote Armee weiter bis zum Ärmelkanal gerollt, das wußten auch die Amis und haben deshalb nicht mitgemacht!
Die Amis hatten ja damals nur wenige Atombomben. Außerdem wollten sie ja noch den Krieg im Pazifik beeenden und das hätte noch ne Weile gedauert und wäre sehr verlustreich gewesen, wenn die SU nicht mitgemacht hätte.


zuletzt bearbeitet 01.11.2010 16:02 | nach oben springen

#33

RE: Die 1.Schlacht im Kalten Krieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 01.11.2010 16:44
von eisenringtheo | 9.164 Beiträge

Zitat von GZB1

Zitat von glasi
nicht nur das gert. es gab noch eine idee von churchil. die operation unthinkable. die engländer wollten die udssr unterwerfen. und das mit 100000 mann der wehrmacht. die noch nicht entwaffnet war. deswegen ist mein großvater im mai 1945 nicht entwaffnet worden. er wußte nicht warum. es kamm erst 1998 raus.



Mit 100.000 Wehrmachtsoldaten 1945 die UdSSR unterwerfen? Träum weiter!!!



Plus US und UK Armee
http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Unthinkable
Vortest in Norddeutschland erfolgreich:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wehrmacht#N...en_Kapitulation
Theo


nach oben springen

#34

RE: Die 1.Schlacht im Kalten Krieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 01.11.2010 18:34
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat

Zitat von eisenringtheo

Zitat von GZB1

Zitat von glasi
nicht nur das gert. es gab noch eine idee von churchil. die operation unthinkable. die engländer wollten die udssr unterwerfen. und das mit 100000 mann der wehrmacht. die noch nicht entwaffnet war. deswegen ist mein großvater im mai 1945 nicht entwaffnet worden. er wußte nicht warum. es kamm erst 1998 raus.



Mit 100.000 Wehrmachtsoldaten 1945 die UdSSR unterwerfen? Träum weiter!!!



Plus US und UK Armee
http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Unthinkable
Vortest in Norddeutschland erfolgreich:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wehrmacht#N...en_Kapitulation
Theo


richtig theo. nun gzb1 wer träumt jetzt.



zuletzt bearbeitet 01.11.2010 18:35 | nach oben springen

#35

RE: Die 1.Schlacht im Kalten Krieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 01.11.2010 22:47
von GZB1 | 3.286 Beiträge

Wenn sie sich so sicher gewesen sind, warum haben die westl. Alliierten es dann nicht gewagt! Hatten ja auch später noch Bammel ( Sch.ss)!

Zitat Wiki zur Operation Unthinkable: "...Der Plan wurde vom britischen Chiefs of Staff Committee als militärisch undurchführbar eingestuft und daher letztlich fallen gelassen...." Kannst jetzt weiter träumen.

Allerdings ist schon bemerkenswert, wie man mit einem Alliierten plante umzugehen, wo man ihn doch damals drängte in den Krieg gegen Japan im Sommer 1945 einzutreten und somit Truppen aus Deutschland abzuziehen!


zuletzt bearbeitet 01.11.2010 23:19 | nach oben springen

#36

RE: Die 1.Schlacht im Kalten Krieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 02.11.2010 00:32
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von GZB1

Zitat von Gert
Ich denke, der 1.agressive Akt im kalten Krieg war sicher nicht die Währungsreform im Juni 48 in den Westzonen. Das war schon die Grenzziehung und Kontrolle zwischen der Sowjetzone Deutschlands und den Westallierten Zonen durch die Sowjetarmee 1945/46. Ein weiterer Schritt natürlich Berlinblockade durch die Sowjets, alles Dinge die die interallierten Abkommen nicht vorsahen bzw. sogar brachen.
Weiterhin wurde durch die Sowjets und ihre deutschen Helfer in der Wirtschaft Tatsachen geschaffen, die mit der Wirtschaft in den Westzonen nicht vereinbar waren ( Verstaatlichungen, Enteignungen, Bodenreform usw.). Also zusammengefasst alles Handlungen, die klar auf Abgrenzung des sowj. Herrschaftssystems zielten.
Meine Altvorderen erzählten mir mal, dass Churchill sehr vorausschauend war und nicht nur den Begriffe iron curtain ( Eiserner Vorhang) geprägt hat, sondern auch den kalten Krieg voraussah und die Vereinbarungen mit den Sowjets brechen wollte, was die Besatzungszonen betraf. Er wollte auf die Besatzung in Berlin verzichten und dafür die anglo-amerikanischen Truppen an der Elbe stehen lassen, also die eroberten Gebiete nicht räumen für die Sowjetarmee. Die Amis wollten das aber nicht mitmachen. Ob das so stimmt weiss ich nicht es wurde mir berichtet.

Viele Grüße aus dem Rheinland



Dann wär die Rote Armee weiter bis zum Ärmelkanal gerollt, das wußten auch die Amis und haben deshalb nicht mitgemacht!
Die Amis hatten ja damals nur wenige Atombomben. Außerdem wollten sie ja noch den Krieg im Pazifik beeenden und das hätte noch ne Weile gedauert und wäre sehr verlustreich gewesen, wenn die SU nicht mitgemacht hätte.





wenige Atombomben waren aber besser als gar keine. Stalin hat erst ab 1949 über nukleare Waffen verfügt. Das war sicher nicht der Grund, warum Pr. Truman nicht mit spielte. Ich glaube die Amerikaner waren einfach Leute, die die Verträge einhalten wollten. Sie haben die Entwicklung in Europa nicht so voraus gesehen, wie Churchill.

Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#37

RE: Die 1.Schlacht im Kalten Krieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 02.11.2010 00:38
von Pitti53 | 8.787 Beiträge

die ami's wollten verträge einhalten? also waren die engländer schuld am kalten Krieg? is ja wohl zum lachen


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#38

RE: Die 1.Schlacht im Kalten Krieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 02.11.2010 03:51
von YYYYYYYY (gelöscht)
avatar

zitat: also waren die engländer schuld am kalten Krieg? zitat ende

schaut euch das an.

http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/272091,0.html

ps: ich finde es interessant , wie der "nachwuchs" die sache sieht.


zuletzt bearbeitet 02.11.2010 03:59 | nach oben springen

#39

RE: Die 1.Schlacht im Kalten Krieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 02.11.2010 13:01
von GZB1 | 3.286 Beiträge

Zitat
...wenige Atombomben waren aber besser als gar keine. Stalin hat erst ab 1949 über nukleare Waffen verfügt. Das war sicher nicht der Grund, warum Pr. Truman nicht mit spielte. Ich glaube die Amerikaner waren einfach Leute, die die Verträge einhalten wollten. Sie haben die Entwicklung in Europa nicht so voraus gesehen, wie Churchill....

Gruß Gert




Diese Atombomben wären dann auf Deutschland gefallen, dies ist dir hoffentlich klar!!!


zuletzt bearbeitet 02.11.2010 13:01 | nach oben springen

#40

RE: Die 1.Schlacht im Kalten Krieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 02.11.2010 18:53
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von GZB1

Zitat
...wenige Atombomben waren aber besser als gar keine. Stalin hat erst ab 1949 über nukleare Waffen verfügt. Das war sicher nicht der Grund, warum Pr. Truman nicht mit spielte. Ich glaube die Amerikaner waren einfach Leute, die die Verträge einhalten wollten. Sie haben die Entwicklung in Europa nicht so voraus gesehen, wie Churchill....

Gruß Gert




Diese Atombomben wären dann auf Deutschland gefallen, dies ist dir hoffentlich klar!!!




Wieso das denn, Deutschland im Sommer 1945 wäre doch keine Kriegsschauplatz gewesen bzw kein Bombenabwurfziel der A Bombe, wenn die Briten und Amis gegen die Sowjetunion militärisch vorgegangen wären. Das wären dann Ziele in der SU gewesen. Gottseidank ist es nicht so gekommen, weil bei allen Beteiligten sicher noch ein Funken Vernunft vorhanden war.

Gruß Gert


.
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