#701

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 08.01.2013 22:15
von damals wars | 12.204 Beiträge

Ich höre lieber, was Gabrielle Giffords zu sagen hat.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#702

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 08.01.2013 23:58
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von SCORN im Beitrag #690
Zitat von frank im Beitrag #688


wenn du, wie ich, in beiden deutschen staaten einen waffenschein hattes't , was ich bezweifel ,


alleine diese Aussage belegt dass du nicht die geringste Ahnung von der derzeitigen und früheren Gesetzeslagen hast! Auch wenn du in der HA-PS im Dienst ständig Waffen geführt hast hattest du keinen "Waffenschein"! Auch wenn du nach der Wende in Bundesdeutschen Behörden im Dienst Waffen geführt hast, hattest du keinen Waffenschein!

Im übrigen kannst du bezweifeln was du willst, das hast du ja schon zur Genüge bei anderem getan! Fällt dir nicht auf dass du einer Meinung mit Bildzeitung, Stern und Spiegel bist? Die bezweifelst du bei diesem Thema nicht!


SCORN



gild das auch für privatunternehmen in der brd so um 1995 ' mit nachweisbarer bescheinigung des zuständigen LKA über die sachkunde laut §31 WaffG ?? och ja , jeder darf da draußen eine waffe führen mit null ahnung !! prima oder wie andere user schon treffend bemerkten : korinthenkac...!!!

zweites rot mark :nö ! bin mir nicht bewußt einer dieser medien zitiert zu habe , nur mein meinung und keine 'zahlenspielchen' !!!



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#703

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 09.01.2013 10:38
von 94 | 10.792 Beiträge

Naja, eher Sultaninenk*cker, wobei ... die Sachkunde (sozusagend die Führerscheinprüfung) ist doch im §7 geregelt, hä?
Na egal, hier mal der Link zum offiziellen Fragenkatalog ... http://www.bva.bund.de/cln_228/nn_215871..._sachkunde.html

Übrigens, von Zitieren war keine Rede ebensowenig wie von Privatunternehmen, sportlich heißt man so ebes 'Nachtreten ohne Ball'?
Zumindest belegst Du mit dem von Dir genutzen Begriff 'zahlenspielchen' , von Statistik und dem verstehenden Lesen einer Solchen KEINE Ahnung haben zu wollen *wink*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


SCORN und Winch haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.01.2013 10:44 | nach oben springen

#704

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 10.01.2013 00:12
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #703
Naja, eher Sultaninenk*cker, wobei ... die Sachkunde (sozusagend die Führerscheinprüfung) ist doch im §7 geregelt, hä?
Na egal, hier mal der Link zum offiziellen Fragenkatalog ... http://www.bva.bund.de/cln_228/nn_215871..._sachkunde.html

Übrigens, von Zitieren war keine Rede ebensowenig wie von Privatunternehmen, sportlich heißt man so ebes 'Nachtreten ohne Ball'?
Zumindest belegst Du mit dem von Dir genutzen Begriff 'zahlenspielchen' , von Statistik und dem verstehenden Lesen einer Solchen KEINE Ahnung haben zu wollen *wink*


ich weiß jetzt nicht gerade @94 was du mir damit sagen willst ? hier ging es darum ,das mir unterstellt wurde von dieser thematik keine ahnung zu haben ! ich redete hier nicht von waffen - oder munitionsbesitzkarte ! ich sprach vom führen einer waffe in der öffentlichkeit !
dies tat ich beim 'mfs' der 'ddr' ; beim 'nachvolger' BKA und bei einem privatunternehmen bis zum jahr 2000'( LKA) !! wenn mir dann auch noch keine ahnung unterstellt wird ,muß ich zwangslaüfig und da ich auch mal 'aktiv' fußball gespielt habe , auch ohne ball nachtreten !!
übrigens würde es bedeuten wenn ich für manche user kein 'waffenschein' gehabt hätte , würde man ja auch diese behörden in ihrer existens in frage stellen ? zumindest bei den zwei letzteren bin ich mir sicher das man das so nicht will !!!
um irgendwie doch beim thema zu bleiben : mein 'tiefstes' KONTRA zum thema und das ist nur meine meinung und kommt nicht aus gazetten !!!



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#705

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 10.01.2013 00:19
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

Ihr könnt euch noch 100 Jahre die Köppe in diesem Thread einhauen, es hilft nur eins..............Gitarren statt Knarren!!!


Intellektuelle spielen Telecaster
frank hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#706

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 10.01.2013 00:39
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Ok, machen wir halt mal wieder Musik


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#707

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 10.01.2013 05:39
von Fritze (gelöscht)
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Na nun ist mir klar,warum Deutschland seine alten Autos lieber nach Afrika schickt.


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#708

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 10.01.2013 12:09
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von frank im Beitrag #704
ich weiß jetzt nicht gerade @94 was du mir damit sagen willst ?

Merkt man, nun ja ... um Dir die Chance eines letzten Wortes zu geben und Dich nicht wieder zum Nachtreten ohne Ball zu animieren, erlaube ich mir mal Deine Haltung zusammenzufassend zu hinterfragen.
Für Dich stellt eine Schußwaffe und die Führung einer solchen in der Öffentlichkeit eine Machtdemonstration dar?
Der Besitz eines Sportgerätes stellt da keinen Unterschied da, denn es könnte ja auch (widerrechtlich) geführt werden?
Das Gewaltmonopol muß für Dich beim Staate liegen?
Deine Schießergebnisse als staatlicher Waffenträger waren eher mäßig und mehr auf die zur Erfüllung der Norm notwendigen Übungen begrenzt?
Als privatwirtschaftlicher Waffenträger sah's nicht besser aus?
(Ich hoffe nur das die Geldboten den Schießstandbetreiber für die z'sammgeschossenen Stände wenigstens ordentlich bezahlt haben?)
(Gehe mal weiterhin davon aus, daß Dein AG eine Genehmigung vom LRA hatte, das LKA paßt da irgendwie nicht, na egal)
(Doch auch ich darf itzo mal bissel zurückrudern. Zu Deiner Zeit war ja noch das 'Alte' WaffG en vogue, da war's dann doch der §31 *tschuldschung*)
...

Soll erstma genügen, ansonsten Mucke beim Wettkampf, also Schießen mit Musik (da fällt mir doch glatt was für die Musik für zwischendurch ein)...
Goil, ach deswegen gibts bei Frankonia den Bluetooth-Peltor. Und ich hab schon gemeint den Timer mit Blauzahn nachrüsten zu müssen, aber das wäre ja unsportlich *verlegengrins*

P.S. auf die Gefahr hin die Diskussion erneut mit dem Begriff einer Lobby zum Thema Waffen in teutschen Landen zu befeuern, ein anderer Verband bietet seinen Mitgliedern fast 30 Prozente auf dieses Produkt ... https://www.bdmp.de/service.php?Thema=151

P.P.S. Stelle mir gerad mal eine #EXTM3U mit Titellängen von 90 über 165 bis zu 35 Sekunden zusammen, die Titel werden die letzten 10 ... 15 Sekunden sanft ausgeblendet). Nun noch den Start jedes Titels mit dem Micro im Smartphone 'triggern' und es dürfte nichtmal ein Verstoß gegen Punkt C.8.20 der Sportordnung sein? (Wortlaut: Zur Zeitmessung innerhalb der Matches dürfen Timer verwendet werden. Diese dürfen weder beim Start noch beim Stopp ein hörbares Signal abstrahlen.) Von zwischendrin steht da nix, also auf Ideen bringt ein das Forum hier *grins*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


Winch hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 10.01.2013 14:27 | nach oben springen

#709

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 11.01.2013 00:00
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #708
Zitat von frank im Beitrag #704
ich weiß jetzt nicht gerade @94 was du mir damit sagen willst ?

Merkt man, nun ja ... um Dir die Chance eines letzten Wortes zu geben und Dich nicht wieder zum Nachtreten ohne Ball zu animieren, erlaube ich mir mal Deine Haltung zusammenzufassend zu hinterfragen.
Für Dich stellt eine Schußwaffe und die Führung einer solchen in der Öffentlichkeit eine Machtdemonstration dar?
Der Besitz eines Sportgerätes stellt da keinen Unterschied da, denn es könnte ja auch (widerrechtlich) geführt werden?
Das Gewaltmonopol muß für Dich beim Staate liegen?
Deine Schießergebnisse als staatlicher Waffenträger waren eher mäßig und mehr auf die zur Erfüllung der Norm notwendigen Übungen begrenzt?
Als privatwirtschaftlicher Waffenträger sah's nicht besser aus?
(Ich hoffe nur das die Geldboten den Schießstandbetreiber für die z'sammgeschossenen Stände wenigstens ordentlich bezahlt haben?)
(Gehe mal weiterhin davon aus, daß Dein AG eine Genehmigung vom LRA hatte, das LKA paßt da irgendwie nicht, na egal)
(Doch auch ich darf itzo mal bissel zurückrudern. Zu Deiner Zeit war ja noch das 'Alte' WaffG en vogue, da war's dann doch der §31 *tschuldschung*)
...

Soll erstma genügen, ansonsten Mucke beim Wettkampf, also Schießen mit Musik (da fällt mir doch glatt was für die Musik für zwischendurch ein)...
Goil, ach deswegen gibts bei Frankonia den Bluetooth-Peltor. Und ich hab schon gemeint den Timer mit Blauzahn nachrüsten zu müssen, aber das wäre ja unsportlich *verlegengrins*

P.S. auf die Gefahr hin die Diskussion erneut mit dem Begriff einer Lobby zum Thema Waffen in teutschen Landen zu befeuern, ein anderer Verband bietet seinen Mitgliedern fast 30 Prozente auf dieses Produkt ... https://www.bdmp.de/service.php?Thema=151

P.P.S. Stelle mir gerad mal eine #EXTM3U mit Titellängen von 90 über 165 bis zu 35 Sekunden zusammen, die Titel werden die letzten 10 ... 15 Sekunden sanft ausgeblendet). Nun noch den Start jedes Titels mit dem Micro im Smartphone 'triggern' und es dürfte nichtmal ein Verstoß gegen Punkt C.8.20 der Sportordnung sein? (Wortlaut: Zur Zeitmessung innerhalb der Matches dürfen Timer verwendet werden. Diese dürfen weder beim Start noch beim Stopp ein hörbares Signal abstrahlen.) Von zwischendrin steht da nix, also auf Ideen bringt ein das Forum hier *grins*


weder noch ! heut zu tage bis an's ende meines leben's wird eine (schuß) - waffe auch keine rolle mehr spielen !! wenn man dann für einen staat die 'hoheit' ausführt und das auch noch mit einer waffe im 'holster' , kann man das durchaus auch als 'machtdemonstration' deuten wie du es ja hier schon beschrieben hast !! ja , jeder der eine waffe in der öffentlichkeit ohne zustimmung des jeweiligen gesetzgeber's führt oder benutzt macht sich strafbar !!! sei denn er hat dies bei der zuständigen behörde beantragt und 'diese' es auch genehmigt ! vorraussetzung dafür wie du weißt ist die qualifikation dazu ! dir brauche ich ja wohl nicht zu erzählen daß das tragen oder führen einer waffe in der öffentlichkeit kein 'spass' oder machtvergnügen sondern eher das gegenteil und dann mit allen rechtlichen konsequenzen ,darstellt !!! wehe man zieht 'SIE' aus dem holster!!!
wenn du mit LRA = landratsamt meinst muß ich dich entäuschen , bei mir ist ein stempel des LKA - berlin unter der 'genehmigung' !!!
nun , du hast jetzt auch noch die 'chance des letzten wortes' denn es wird keinerlei statement hier zu von mir mehr kommen !!!

ps : ach so , ja hatte ich ganz vergessen , so schlecht wahr ich nicht beim schiesssen ! selbst mit einer 'magnum' die volle zehn !!!



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#710

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 11.01.2013 07:11
von SCORN | 1.456 Beiträge

Zitat von frank im Beitrag #709

ja , jeder der eine waffe in der öffentlichkeit ohne zustimmung des jeweiligen gesetzgeber's führt oder benutzt macht sich strafbar !!! sei denn er hat dies bei der zuständigen behörde beantragt und 'diese' es auch genehmigt ! vorraussetzung dafür wie du weißt ist die qualifikation dazu !

ps : ach so , ja hatte ich ganz vergessen , so schlecht wahr ich nicht beim schiesssen ! selbst mit einer 'magnum' die volle zehn !!!


Zu aller erst steht wohl ein "Bedürfnis", dann die "Zuverlässigkeit" und dann erst die Qualifikation! Es kann natürlich sein dass bei einem Spezialisten wie dir das LKA Berlin eine Ausnahme macht!

Ach so, dann solltest du dich bei den Nationalmannschaften des DSB melden denn wenn du mit einer "Magnum" die "volle Zehn" schießt ist dir in mehreren Disziplinen der Olympischen Spiele der Olympia Gewinn sicher! Nun hast du dich endlich wirklich als "wahrer Kenner" der Materie und "Sportskanone" geoutet!

Ich bin beeindruckt.......

SCORN


Winch hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#711

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 11.01.2013 09:36
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von frank im Beitrag #709
[quote=94|p225022][quote=frank|p224961]

ps : ach so , ja hatte ich ganz vergessen , so schlecht wahr ich nicht beim schiesssen ! selbst mit einer 'magnum' die volle zehn !!!



Mit einer Magnum die Zehn!? Das ist mehr als gut! Ich habe das Teil verkauft, einfach zu schwer fuer mich zu halten, aber ein schoenes Liebhaberstueck Metall.

von: Schuddelkind:

Ihr könnt euch noch 100 Jahre die Köppe in diesem Thread einhauen, es hilft nur eins..............Gitarren statt Knarren!!!

Geht auch eine Balalaika.........? Ich bekomme eine neue bald.


zuletzt bearbeitet 11.01.2013 09:39 | nach oben springen

#712

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 11.01.2013 11:47
von Winch | 171 Beiträge

warum soller mit ner Magnum nicht mal die 10 treffen?
gelingt mir auch, nur sie ständig zu halten wird schon schwierig und bei jemandem der nicht ständig trainiert unmöglich.


94 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#713

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 11.01.2013 11:55
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Winch im Beitrag #712
warum soller mit ner Magnum nicht mal die 10 treffen?
gelingt mir auch, nur sie ständig zu halten wird schon schwierig und bei jemandem der nicht ständig trainiert unmöglich.


Ja sicher, wenn Du staendig trainierst. Mein US Ehemann konnte auch damit sehr gut umgehen. Mir mit meinen aelteren Knochen war sie zu plump und schwer. Um an der Luft zu sein, die Gedanken mal zusammen zu haben und Spass zu haben auf der Anlage reicht mit die Mak, aber auch die Ruger 45 Kal.


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#714

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 11.01.2013 14:04
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von S51 im Beitrag #662
Nein, wieso?
Er verallgemeinert nur etwas krass.
Wenn als Maßstab für ein Verbot gelten soll, was man damit anrichten kann, wenn man andere schädigen will, dann macht es keinen Unterschied, ob man nun seine Waffe oder sein Auto abgeben soll. Oder seine Messer, Hammer, Axt, Motorsage - eigentlich alles, womit man jemanden schädigen kann. Letzten Endes sogar die Spezies Mensch oder Tiere selbst.
Wenn als Maßstab für ein Verbot gelten soll, wodurch mehr Menschen sterben, dann rangieren die Dinge des täglichen Lebens inklusive der Schlaftabletten weit vor allen eigentlichen Waffen.
So gesehen ist die Konzentration auf die "Waffe" an sich eigentlich schlicht willkürlich, nur subjektiv aber eben nicht objektiv begründet. Oder eben in der schlichten Wahrheit, dass man sich auf Waffen konzentrieren möchte, weil man nur zu gut weiß, dass es praktisch keinen Schutz vor Krimineller Energie gibt. Außer durch deren Verfolgung was aber ausgerechnet jene Personen nicht oder nur eingeschränkt wollen, die so gegen Waffen sind.
Oder ganz einfach: Selbst die schlimmsten "Verbotler" wissen (und billigen) dass durch kriminelle Energie immer Menschen zu schaden kommen. Es muß für sie nur so aussehen, als ob sie was dagegen täten und da ist es natürlich einfacher, sich auf Dinge zu konzentrieren, die nur wenige statt alle oder fast alle haben.
Problem dabei ist jedoch, dass dies ineffektiv ist. Eigentlich nichts bewirkt und es immer wieder Opfer geben wird. Weil es sich nicht verhindern läßt. Für solche "Verbotler" aber ist der Griff nach immer neuen Verboten, auch wenn sie gar nichts bewirken, dann immer einfacher. Hat man einmal angefangen... Viele oder eigentlich alle Diktaturen haben so und deshalb begonnen.


Den Trend zur Verbotsspirale sehe ich nicht, da selbst von Ratgebern seitens der Polizei zu Pfefferspray und Selbstverteidigungskursen geraten wird.
Ein paar Kubikmillimeter Augenchemie oder perfekte loopings von Angreifern, die in der dunklen Seitengasse auf weniger spektakulär bewaffnete und trotzdem wehrhafte Zeitgenossen treffen halte ich im Verteidigungsfall für absolut salonfähig.
Bei einem Polizeieinsatz auf dem Düsseldorfer Hauptbahnhof war ich mal Zeuge, wie eine Polizeibeamtin (!) einen total ausgerasteten Schwarzfahrer dermaßen schnell auf dem Bahnsteig zum Liegen brachte, daß ich mich heute noch frage, wo die wann angefaßt hat, um diesen Assi so schnell mit den Gesetzen der Schwerkraft bekannt zu machen.
Ich gehe sogar so weit, zum Zwecke der Selbstverteidigung Elektroschocker oder Schlagringe mitzuführen aber eben keine Schußwaffen, da bei letzteren eben doch als einzige Variante schnelle Mehrfachtötungen in Frage kommen würden und darum geht es wohl hauptsächlich bei der aktuellen Diskussion im Zusammenhang mit den Amokläufen.



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#715

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 11.01.2013 14:58
von Schwarzfuß | 48 Beiträge

Bei einem Polizeieinsatz auf dem Düsseldorfer Hauptbahnhof war ich mal Zeuge, wie eine Polizeibeamtin (!) einen total ausgerasteten Schwarzfahrer dermaßen schnell auf dem Bahnsteig zum Liegen brachte, daß ich mich heute noch frage, wo die wann angefaßt hat, um diesen Assi so schnell mit den Gesetzen der Schwerkraft bekannt zu machen.

..ach, dass bekommt so ziemlich jede Tusse hin: ein ordentlich ausgeschwungener Unterschenkel bringt den Renitentesten zum augenblicklichen Kniefall…und das dann sicher auch nicht aus purer Verehrung der Amazone gegenüber!^^

Waffenbesitz legalisieren oder nicht, gegenteilig Besitzumstände gar verschärfen – so kompliziert muss eine Diskussion darüber eigentlich nicht sein: Waffen jeglicher Couleur wurden im ureigensten Sinn doch einmal für die Jagd, explizit für das Überleben erfunden. Wie es nun mit so ziemlich allen Erfindungen ist, kann sich das eigentliche Ansinnen dahinter schnell umkehren. Und das ist die Krux: Wenn aus einer Jagdwaffe, einem Sportgerät oder Sammlerobjekt plötzlich ein Mordwerkzeug wird, dann ist allein der Mensch dahinter dafür verantwortlich (wie schon hier mehrfach treffend bemerkt) Mir drängt sich deshalb der Gedanke auf: solange einige Mitglieder der Gesellschaft nicht in der Lage sind rational zu denken bzw. verantwortungsbewusst zu handeln und im Prinzip keine Hemmschwelle mehr besitzen, sollten die Möglichkeiten Unheil anrichten zu können eingegrenzt werden. Dass dann natürlich wieder Die mitleiden müssen, welche durchaus wissen was sie tun, würde ich für gerettetes Leben durchaus in Kauf nehmen. (Beispiel Auto: nur weil Einige saufen müssen und dann denken „ich fahr lieber, weil laufen iss nich mehr“ wird mir wohl früher oder später selbst das Radler nach dem Training abgesprochen werden….dieses Beispiel zeigt gleich noch mit auf: ja, Autos können auch Waffen sein! Dabei ist auch hier egal, ob Oma Ilse nur des vergessenen Okulars wegen in ne Pfadfindergruppe rauscht, oder der durchgeknallte Menschenhasser möglichst viele Leute mit sich reißen will….)

Also kurz: wenn jemand seinen Elch selbst schießen muss um zu überleben (aber wer muss das noch?!) ok, soll er den Bärentöter ruhig spazieren tragen – für alles andere sind zumindest Teile der Gesellschaft nicht qualifiziert und daher möglichst Viele von Waffen fernzuhalten.
Ich denke DA beginnt der Selbstschutz.

..ach und: mit ner Magnum trifft man sehrwohl die 10: richtig geworfen, räumt die jede Zielscheibe ab! (…jaaaaaa, Clown gefrühstückt! ;D)


„..ich wollte nicht, ich musste!“ – ok, spätestens seit Nürnberg hat diese Aussage viel an Glaubwürdigkeit verloren....
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#716

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 11.01.2013 15:00
von Grstungen386 | 597 Beiträge

Schwarzfuss, Dein Foto sieht geil aus, wäre damals gerne mit Dir auf Streife gegangen (ich EK 82/II), Grenzkompanie Gerstungen im damaligen Kreis Eisenach.



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#717

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 11.01.2013 15:11
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Schwarzfuß im Beitrag #715
Bei einem Polizeieinsatz auf dem Düsseldorfer Hauptbahnhof war ich mal Zeuge, wie eine Polizeibeamtin (!) einen total ausgerasteten Schwarzfahrer dermaßen schnell auf dem Bahnsteig zum Liegen brachte, daß ich mich heute noch frage, wo die wann angefaßt hat, um diesen Assi so schnell mit den Gesetzen der Schwerkraft bekannt zu machen.

..ach, dass bekommt so ziemlich jede Tusse hin: ein ordentlich ausgeschwungener Unterschenkel bringt den Renitentesten zum augenblicklichen Kniefall…und das dann sicher auch nicht aus purer Verehrung der Amazone gegenüber!^^

Waffenbesitz legalisieren oder nicht, gegenteilig Besitzumstände gar verschärfen – so kompliziert muss eine Diskussion darüber eigentlich nicht sein: Waffen jeglicher Couleur wurden im ureigensten Sinn doch einmal für die Jagd, explizit für das Überleben erfunden. Wie es nun mit so ziemlich allen Erfindungen ist, kann sich das eigentliche Ansinnen dahinter schnell umkehren. Und das ist die Krux: Wenn aus einer Jagdwaffe, einem Sportgerät oder Sammlerobjekt plötzlich ein Mordwerkzeug wird, dann ist allein der Mensch dahinter dafür verantwortlich (wie schon hier mehrfach treffend bemerkt) Mir drängt sich deshalb der Gedanke auf: solange einige Mitglieder der Gesellschaft nicht in der Lage sind rational zu denken bzw. verantwortungsbewusst zu handeln und im Prinzip keine Hemmschwelle mehr besitzen, sollten die Möglichkeiten Unheil anrichten zu können eingegrenzt werden. Dass dann natürlich wieder Die mitleiden müssen, welche durchaus wissen was sie tun, würde ich für gerettetes Leben durchaus in Kauf nehmen. (Beispiel Auto: nur weil Einige saufen müssen und dann denken „ich fahr lieber, weil laufen iss nich mehr“ wird mir wohl früher oder später selbst das Radler nach dem Training abgesprochen werden….dieses Beispiel zeigt gleich noch mit auf: ja, Autos können auch Waffen sein! Dabei ist auch hier egal, ob Oma Ilse nur des vergessenen Okulars wegen in ne Pfadfindergruppe rauscht, oder der durchgeknallte Menschenhasser möglichst viele Leute mit sich reißen will….)

Also kurz: wenn jemand seinen Elch selbst schießen muss um zu überleben (aber wer muss das noch?!) ok, soll er den Bärentöter ruhig spazieren tragen – für alles andere sind zumindest Teile der Gesellschaft nicht qualifiziert und daher möglichst Viele von Waffen fernzuhalten.
Ich denke DA beginnt der Selbstschutz.

..ach und: mit ner Magnum trifft man sehrwohl die 10: richtig geworfen, räumt die jede Zielscheibe ab! (…jaaaaaa, Clown gefrühstückt! ;D)



In der Diskussion um Sanktionsmaßnahmen bei Vergehen und Verbrechen jeglicher Art ist auch der temporäre Entzug des Führerscheins immer wieder mal im Gespräch, z.B. um auch Leute zu belangen, die 200 Euro Geldstrafe nicht jucken.
Weiter gedacht, könnte man auch Waffenbesitzern, die wegen ganz anderen Vergehen, sagen wir mal Körperverletzung oder Vandalismus an Stelle von Geldstrafen auch die Waffenbesitzkarte entziehen, um sie abzufangen, bevor Schlimmeres passiert.
Das wäre auch im Interesse der "vernünftigen" Waffenbesitzer würde aber die kommunale Einnahmesituation etwas verschlechtern, die bei der Sanierung ihrer Kindergärten und der Finanzierung des Theaterbetriebs auf solche Einnahmen angewiesen ist.



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#718

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 11.01.2013 15:12
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #714
Zitat von S51 im Beitrag #662
Nein, wieso?
Er verallgemeinert nur etwas krass.
Wenn als Maßstab für ein Verbot gelten soll, was man damit anrichten kann, wenn man andere schädigen will, dann macht es keinen Unterschied, ob man nun seine Waffe oder sein Auto abgeben soll. Oder seine Messer, Hammer, Axt, Motorsage - eigentlich alles, womit man jemanden schädigen kann. Letzten Endes sogar die Spezies Mensch oder Tiere selbst.
Wenn als Maßstab für ein Verbot gelten soll, wodurch mehr Menschen sterben, dann rangieren die Dinge des täglichen Lebens inklusive der Schlaftabletten weit vor allen eigentlichen Waffen.
So gesehen ist die Konzentration auf die "Waffe" an sich eigentlich schlicht willkürlich, nur subjektiv aber eben nicht objektiv begründet. Oder eben in der schlichten Wahrheit, dass man sich auf Waffen konzentrieren möchte, weil man nur zu gut weiß, dass es praktisch keinen Schutz vor Krimineller Energie gibt. Außer durch deren Verfolgung was aber ausgerechnet jene Personen nicht oder nur eingeschränkt wollen, die so gegen Waffen sind.
Oder ganz einfach: Selbst die schlimmsten "Verbotler" wissen (und billigen) dass durch kriminelle Energie immer Menschen zu schaden kommen. Es muß für sie nur so aussehen, als ob sie was dagegen täten und da ist es natürlich einfacher, sich auf Dinge zu konzentrieren, die nur wenige statt alle oder fast alle haben.
Problem dabei ist jedoch, dass dies ineffektiv ist. Eigentlich nichts bewirkt und es immer wieder Opfer geben wird. Weil es sich nicht verhindern läßt. Für solche "Verbotler" aber ist der Griff nach immer neuen Verboten, auch wenn sie gar nichts bewirken, dann immer einfacher. Hat man einmal angefangen... Viele oder eigentlich alle Diktaturen haben so und deshalb begonnen.


Den Trend zur Verbotsspirale sehe ich nicht, da selbst von Ratgebern seitens der Polizei zu Pfefferspray und Selbstverteidigungskursen geraten wird.
Ein paar Kubikmillimeter Augenchemie oder perfekte loopings von Angreifern, die in der dunklen Seitengasse auf weniger spektakulär bewaffnete und trotzdem wehrhafte Zeitgenossen treffen halte ich im Verteidigungsfall für absolut salonfähig.
Bei einem Polizeieinsatz auf dem Düsseldorfer Hauptbahnhof war ich mal Zeuge, wie eine Polizeibeamtin (!) einen total ausgerasteten Schwarzfahrer dermaßen schnell auf dem Bahnsteig zum Liegen brachte, daß ich mich heute noch frage, wo die wann angefaßt hat, um diesen Assi so schnell mit den Gesetzen der Schwerkraft bekannt zu machen.
Ich gehe sogar so weit, zum Zwecke der Selbstverteidigung Elektroschocker oder Schlagringe mitzuführen aber eben keine Schußwaffen, da bei letzteren eben doch als einzige Variante schnelle Mehrfachtötungen in Frage kommen würden und darum geht es wohl hauptsächlich bei der aktuellen Diskussion im Zusammenhang mit den Amokläufen.



Schlagringe fallen in der Bunten Republik Deutschland unter das Waffengesetz. http://www.gesetze-im-internet.de/waffg_...nlage_2_82.html
1000-3000Euro Geldstrafe oder bis zu 3Jahren Haft. http://www.123recht.net/Schlagring-Verst...-__f172715.html
Also lieber hier im Forum nicht zu Straftaten anstiften.


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#719

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 11.01.2013 15:14
von Schwarzfuß | 48 Beiträge

Schwarzfuss, Dein Foto sieht geil aus, wäre damals gerne mit Dir auf Streife gegangen (ich EK 82/II), Grenzkompanie Gerstungen im damaligen Kreis Eisenach.

Danke und frag nicht, wie ich damals beim Fotografieren und Entwickeln geschwitzt habe^^

Wäre leider nie möglich gewesen, weil:
a) nie am Kanten, außer einmal – irgendwelchen Mist liefern
b) dieses Foto bei meinem einzigen unbeaufsichtigtem Waffengang (Objektwache!) entstand

…hättest du sicher auch nicht wirklich gewollt: meine Kumpels und ich mussten dann doch den einen oder anderen Tag „nachdienen“!^^ ;DDDDDD

EK 87 II (Potsdam, irgendein Schießplatz in der Pampa, Grabow - Stabskompanie "Robert Abshagen" - als "Ordonanz") ;)


„..ich wollte nicht, ich musste!“ – ok, spätestens seit Nürnberg hat diese Aussage viel an Glaubwürdigkeit verloren....
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#720

RE: Legaler Waffenbesitz - Pro und Kontra

in Themen vom Tage 11.01.2013 15:17
von 94 | 10.792 Beiträge

@Hackel, nicht könnte ... man kann.
Die aktuellen §§5 und 6 im WaffG sind da einschlägig.

Das Stadtamt Bremen hats mal auf seiner IPräsenz zusammengefaßt ... http://www.stadtamt.bremen.de/sixcms/det...en116.c.2881.de


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 11.01.2013 15:20 | nach oben springen



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