#41

RE: Freiwillige Helfer der DDR-Grenztruppen (FHG)

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.03.2011 09:31
von exgakl | 7.228 Beiträge

Zitat von eisenringtheo
Es wäre also klug gewesen, neben der Tätigkeit als FHG, sich noch als besonders tüchtiger und linientreuer Agronom auszuzeichnen, um einen Passierschein für den Schutzstreifen mit rotem diagonalem Schrägstrich zu erhalten?
Durften sich eigentlich FHG übehaupt im Wirkungsgebiet der GT aufhalten?
Theo



Moin Theo....

es gab auch Ausreiseanträge...... desweiteren hielten sich die FHG immer im Handlungsraum der Grenztruppen auf.... ja, die meisten wohnten sogar darin.....

VG exgakl


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#42

RE: Freiwillige Helfer der DDR-Grenztruppen (FHG)

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.03.2011 09:35
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von eisenringtheo
Es wäre also klug gewesen, neben der Tätigkeit als FHG, sich noch als besonders tüchtiger und linientreuer Agronom auszuzeichnen, um einen Passierschein für den Schutzstreifen mit rotem diagonalem Schrägstrich zu erhalten?
Durften sich eigentlich FHG übehaupt im Wirkungsgebiet der GT aufhalten?
Theo




??, wenn das erreicht wurde, wer ist dann unter diesen Umständen "von der STASI politisch verfolgter Bürger"???



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#43

RE: Freiwillige Helfer der DDR-Grenztruppen (FHG)

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.03.2011 10:15
von eisenringtheo | 9.168 Beiträge

Zitat von SET800

Zitat von eisenringtheo
Es wäre also klug gewesen, neben der Tätigkeit als FHG, sich noch als besonders tüchtiger und linientreuer Agronom auszuzeichnen, um einen Passierschein für den Schutzstreifen mit rotem diagonalem Schrägstrich zu erhalten?
Durften sich eigentlich FHG übehaupt im Wirkungsgebiet der GT aufhalten?
Theo




??, wenn das erreicht wurde, wer ist dann unter diesen Umständen "von der STASI politisch verfolgter Bürger"???




Diese Bemerkung verstehe ich nicht ganz...Ich behaupte nun einfach, dass die wenigsten Bürger Fluchtgedanken hatten, weil sie politisch verfolgt wurden, sondern weil sie einfach ein besseres Leben wollten.
Das "Wirkungsgebiet der Grenztruppen" ist an der Grenze West natürlich grösser als um Berlin(West) herum. Ich meine natürlich, das Gebiet vom K2 weg (GSZ/GSSZ) feindwärts. So wie ich das Wirken der FHG nach dem Lesen dieser Beiträge verstehe, sind das Leute, die ihren Feierabend oder einen Teil des Wochenendes opfern und dafür Sorge tragen, dass sich keine Fremden ohne Genehmigung zu nahe der freundwärtigen Seite der befestigten Grenze aufhalten.
Theo


zuletzt bearbeitet 06.03.2011 10:20 | nach oben springen

#44

RE: Freiwillige Helfer der DDR-Grenztruppen (FHG)

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 22.10.2012 17:33
von Schlutup | 4.102 Beiträge

moin moin!

kennt einer von euch diese armbinde?



gruß schlutup



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#45

RE: Freiwillige Helfer der DDR-Grenztruppen (FHG)

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 22.10.2012 18:48
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Für mich - in einer Bastelstunde entstanden !
Könnte man auch einem Volkspolizist eine Armbinde gegeben haben " Ich bin Volkspolizist "

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#46

RE: Freiwillige Helfer der DDR-Grenztruppen (FHG)

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 19.11.2012 21:21
von jecki09 | 422 Beiträge

neben der bereits erwähnten FDU hatten die Freiwilligen Helfer der GT bei uns eine Armbinde. Manchmal holten sie sich beim KGSI auch einen GMN-Hörer ab und bekamen eine Meldenummer (wie die Grenzposten auch). Damit haben sie sich am K-2 an- und abgemeldet und gingen dann auf Streife zur Ortsumgehungsstraße Ifta, durch die Lochmühle oder durch den Ort selbst. Auch um die Stallanlagen unterhalb des Kirschberges, wo heute noch der B-Turm (alte Füst) steht führten die Streifenwege. GMN Meldestellen, die auch die GAK´s weit im Hinterland nutzen waren auch für die Helfer, oder sie nutzten dazu die Verbindung vom VP-Kontrollposten "Roter Kopf" an der F 7. Auf der Karte mit Magneten und im GD-Buch muste alles protokolliert sein.


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#47

RE: Freiwillige Helfer der DDR-Grenztruppen (FHG)

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.11.2012 20:21
von Mike59 | 7.948 Beiträge

Zitat von Schlutup im Beitrag #44
moin moin!

kennt einer von euch diese armbinde?



gruß schlutup



Ist mir persönlich nicht bekannt - ich kenne nur diese (siehe Bild) und dann noch die gleiche mit Silberlitze am oberen und unteren Rand (Kolbenringe vom Spieß oder Uffz- Litze) für der FHG ZF.

Mike59

Angefügte Bilder:
FHG.jpeg

Schlutup hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#48

RE: Freiwillige Helfer der DDR-Grenztruppen (FHG)

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 29.11.2012 08:57
von 94 | 10.792 Beiträge

Ärmeltresse Hautfeldwebel 15mm breit, dagegen Kragenlitze Unteroffizier 8mm breit. Dürfte Uffz.-Litze gewesen sein?


Quelle: wolfgangroehl.de


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#49

RE: Freiwillige Helfer der DDR-Grenztruppen (FHG)

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 29.11.2012 09:04
von Mike59 | 7.948 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #48
Ärmeltresse Hautfeldwebel 15mm breit, dagegen Kragenlitze Unteroffizier 8mm breit. Dürfte Uffz.-Litze gewesen sein?


Quelle: wolfgangroehl.de




Schau an - die Litze war nur an einer Seite. Ungewöhnliche Farbgebung das Teil - GBK?
Aber wir hatten ja nüscht, nich mal das Grün für die Grenzer.

Mike59


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#50

RE: Freiwillige Helfer der DDR-Grenztruppen (FHG)

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 29.11.2012 09:08
von 94 | 10.792 Beiträge

Vielleicht auch bissel ausgeblichen und unglücklich pfotographiert.
Auch hab'ch schon beidseitige Varianten gesehen. Aber ob als Orginal, hmm?

Hat eigentlich jemand die in #48 erwähnten zivilen Schulterklappen mal 'live' erlebt/gesehen?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 29.11.2012 09:18 | nach oben springen

#51

RE: Freiwillige Helfer der DDR-Grenztruppen (FHG)

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 29.11.2012 09:19
von Mike59 | 7.948 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #50
Vielleicht auch bissel ausgeblichen und unglücklich pfotographiert.
Auch hab'ch schon beidseitige Varianten gesehen. Aber ob als Orginal, hmm?




Kompromissvorschlag: - ohne Streifen Schnäpser, ein Streifen Oberschnäpser und zwei Streifen Hauptschnäpser

Mike59


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#52

RE: Freiwillige Helfer der DDR-Grenztruppen (FHG)

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 30.11.2012 20:28
von Mike59 | 7.948 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #50
Vielleicht auch bissel ausgeblichen und unglücklich pfotographiert.
Auch hab'ch schon beidseitige Varianten gesehen. Aber ob als Orginal, hmm?

Hat eigentlich jemand die in #48 erwähnten zivilen Schulterklappen mal 'live' erlebt/gesehen?


Stimmt - die beidseitige Variante gab es auch

http://www.grenzkommando.de/sichernde-kraefte.html Zur Not etwas nach unten scrollen.

Mike59


ingolf41266 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#53

RE: Freiwillige Helfer der DDR-Grenztruppen (FHG)

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 27.01.2013 23:11
von ingolf41266 | 37 Beiträge

Ja stimmt.gab es in Schierke auch. Ausbildung wurde in der GK gemacht. Zum Schiessen ,wurden sie dann nach Tanne gefahren. Mpi und Pistole


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#54

RE: Freiwillige Helfer der DDR-Grenztruppen (FHG)

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 06.10.2013 18:22
von Gert1952 | 27 Beiträge

Die Freiwilligen Grenzhelfer gab es aber nicht erst seit den 80zigern!In Morsleben hatten sie in der BA-kammer ihre Sachen hängen,Flecktarnanzüge mit grüner Armbinde.Waffen haben sie,soviel ich weiß nicht getragen.Ein oder zwei mal im Jahr sind sie auch auf einen Schiessplatz gefahren,da wurden Mpi`s von der Kompanie mit genommen .Auserdem haben sie auch mit KK-Mpi,wir hatten seit 1972 4 Stück im Waffenbestand,auf unseren kleinen Schiessstand geschossen. Gert1952



ulei mendhausen hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#55

RE: Freiwillige Helfer der DDR-Grenztruppen (FHG)

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 03.09.2015 22:46
von ulei mendhausen | 89 Beiträge

Ich durfte auch mal so eine Truppe der Freiwilligen Helfer auf den Schießplatz Hildburghausen 1982, kurz vor meiner Entlassung begleiten. Wir hatten zwei Gruppen, Mendhausen und Sülzdorf. Waren tolle Leute, ich (21) mit weitem Abstand der jüngste. Soweit ich mich erinnere ging Vormittag mit dem LO los, dann nach dem Schießen gegen 14 Uhr zurück. Es wurde noch was Flüssiges für die Rückfahrt benötigt. Also ging es in Hibu in die Kaufhalle. Wer auf die Idee kam, ich oder ein FHG, weißich nicht mehr. Was die kauften, wußte ich schon damals nicht. Meine Eltern wohnten neben der Kaufhalle und hatten sich über meinen Überraschungsbesuch gefreut. Jedenfalls waren dann alle, als wir wieder in den Heimatdörfern ankamen noch durstig (oder wieder) und so wurden noch die Dorfkneipen frequwentiert. Ich weiß nich mehr, ob wir danach in die Früh- oder Spätschicht sind, die Zeit bis dahin war jedenfalls irgendwie verloren gegengen.
GrußUlei, vor allem an alle FHG in diesem Forum.
Vielleicht war ja einer dabei und kann Lücken schließen.


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#56

RE: Freiwillige Helfer der DDR-Grenztruppen (FHG)

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.09.2015 00:44
von vs1400 | 2.387 Beiträge

mit welchen waffen schossen denn die fhg?

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#57

RE: Freiwillige Helfer der DDR-Grenztruppen (FHG)

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.09.2015 08:05
von ulei mendhausen | 89 Beiträge

Auf dem Schießplatz mit der MPI Kalaschnikow. Im Einsatz, der zu meiner Zeit, wohl aber auchsonst ausschließlich außerhalb des Schutzstreifens stattfand hatten sie keine Bewaffnung. Welchen Zweck die regelmäßigen Schießübungen hatten, kann ich nicht sagen.
Nach meiner Kenntnis gab es keine Pläne oder Dienstvorschriften die einen bewaffneten Einsatz der Grenzhelfer vorsahen.

Gruß Ulei


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#58

RE: Freiwillige Helfer der DDR-Grenztruppen (FHG)

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.09.2015 08:39
von Hanum83 | 4.719 Beiträge

Wir hatten damals einen Bauern der einen Kuhstall direkt am GSZ hatte, die Herde wurde früh in den Abschnitt auf die Weide getrieben, da mussten wir nur das Tor aufmachen und dann warten bis die zwei "Cowboys" alleine zurückkamen, die hat man auch nicht mehr gesehen, die Weide war so 500m weiter um die Ecke, hat mich immer schwer gewundert das wir nicht begleiten mussten.
Der war Helfer und grubberte auch manchmal mit seinem Traktor den K2, da musste nur einer mitfahren, ein "Zivilist" und ein Soldat alleine im Abschnitt unterwegs, war doch sicherlich auch nicht so die Regel, oder?
Zivilist deshalb in Strichchen weil er beim Eggen seine Felddienst anhatte.
Hab mich immer gefragt was du machst wenn da gerade zufälligerweise Kuno kommt, alleine hinterher, oder mit ihm zusammen?
Das waren so Sachen wo du einfach losgeschickt wurdest, alleine mit der Pappe auf den Hof, die dort abgestellt und losgetuckert zum Einsatz.
Das man da nicht zumindest einen Gak geschickt hätte?
Schon die Anmeldung am Tor, Gefreiter Wolf mit Bauer X zum bearbeiten K2 von bis.
Nach Feierabend gab es dann noch schöne Bauernbemme mit Hausschlachtener Wurst in Bauers Küche, auf dem Hof hab ich da alleine nicht den großen Sicherheits-Zinnober veranstaltet, einfach Magazin rausgeklingt und in die Tasche und rein in die gute Stube


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
zuletzt bearbeitet 04.09.2015 09:13 | nach oben springen

#59

RE: Freiwillige Helfer der DDR-Grenztruppen (FHG)

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.09.2015 09:49
von ulei mendhausen | 89 Beiträge

Die Rechtsgrundlage der FHG war die VO über die Zulassung freiwilliger Helfer zur Unterstützung der Deutschen Grenzpolizei vom 05.Juni 1958. Diese bezog sichauf die schon seit Anfang der 50er Jahre bestehenden Regelungen für die VP - Helfer. Ab 08.04.1964 waren es dann nach Neufassung der VO die freiwilligen Helfer der GT.


der 39. hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#60

RE: Freiwillige Helfer der DDR-Grenztruppen (FHG)

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 04.09.2015 10:49
von thomas 48 | 3.568 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #58
Wir hatten damals einen Bauern der einen Kuhstall direkt am GSZ hatte, die Herde wurde früh in den Abschnitt auf die Weide getrieben, da mussten wir nur das Tor aufmachen und dann warten bis die zwei "Cowboys" alleine zurückkamen, die hat man auch nicht mehr gesehen, die Weide war so 500m weiter um die Ecke, hat mich immer schwer gewundert das wir nicht begleiten mussten.
Der war Helfer und grubberte auch manchmal mit seinem Traktor den K2, da musste nur einer mitfahren, ein "Zivilist" und ein Soldat alleine im Abschnitt unterwegs, war doch sicherlich auch nicht so die Regel, oder?
Zivilist deshalb in Strichchen weil er beim Eggen seine Felddienst anhatte.
Hab mich immer gefragt was du machst wenn da gerade zufälligerweise Kuno kommt, alleine hinterher, oder mit ihm zusammen?
Das waren so Sachen wo du einfach losgeschickt wurdest, alleine mit der Pappe auf den Hof, die dort abgestellt und losgetuckert zum Einsatz.
Das man da nicht zumindest einen Gak geschickt hätte?
Schon die Anmeldung am Tor, Gefreiter Wolf mit Bauer X zum bearbeiten K2 von bis.
Nach Feierabend gab es dann noch schöne Bauernbemme mit Hausschlachtener Wurst in Bauers Küche, auf dem Hof hab ich da alleine nicht den großen Sicherheits-Zinnober veranstaltet, einfach Magazin rausgeklingt und in die Tasche und rein in die gute Stube

Versteh ich nicht
Wer war Kuno, warum durfte der nicht kommen?
tho.


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