#41

RE: 20 Jahre Wiedervereinigung 3.Oktober 1990

in Das Ende der DDR 01.10.2010 21:31
von 94 | 10.792 Beiträge

Guten Abend hochverehrter Herr Wosch!

Hiermit erlaube ich Ihnen untertänigst Kunde zu verbreiten, das erstens ab Major die Dinger Schulterstücke genannt wurden und das zweitens meistens ein ganzer Haufen besoffen war, wenn befördert wurde. Für weitergehende Informationen benutzen Sie bitte die Suchfunktion mit dem Schlagwort 'Pickelsaufen' oder wenden sich an die Pressestelle der Ministeriums für Nationale Verteidgung.

Trollachtungsvoll
gez. Vierundneuzisch (in Worten 94)


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 01.10.2010 21:32 | nach oben springen

#42

RE: 20 Jahre Wiedervereinigung 3.Oktober 1990

in Das Ende der DDR 01.10.2010 21:36
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von Pitti53
nun werden Sie mal nicht beleidigend Herr Wosch.




Ich dachte nur, Herr Pitti, wenn Sie sich schon mal einen Spaß auf meine Kosten machen wollten, könnten Sie auch selbst Spaß verstehen!!
Schönen Grins aus Kassel.


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#43

RE: 20 Jahre Wiedervereinigung 3.Oktober 1990

in Das Ende der DDR 01.10.2010 21:40
von Pitti53 | 8.789 Beiträge

Zitat von wosch

Zitat von Pitti53
nun werden Sie mal nicht beleidigend Herr Wosch.




Ich dachte nur, Herr Pitti, wenn Sie sich schon mal einen Spaß auf meine Kosten machen wollten, könnten Sie auch selbst Spaß verstehen!!
Schönen Grins aus Kassel.




wosch du weißt doch,ich verstehe keinen spaß


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#44

RE: 20 Jahre Wiedervereinigung 3.Oktober 1990

in Das Ende der DDR 01.10.2010 21:41
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von wosch

Zitat von Feliks D.
Stellt befriedigt fest, dass die deutsche Einheit nach 10 Beiträgen bereits langweilig wurde und ab dem 11. die Niederlande und Finnland anscheinend wesentlich interessanter sind.




Dank solcher Leute wie Dir wird es mit der Einheit, zumindestens in den Köpfen Einiger, etwas länger dauern als es wünschenswert wäre. Deine "Befriedigung" darüber daß Du, was die deutsche Einheit betrifft, schon eine gewisse Langweiligkeit bemerkst, entstammt doch nur Deiner Biographie, die Dich letztlich aus rein persönlichen Gründen daran hindert sich über ein vereintes Deutschland zu freuen! Avatar und Signatur sprechen da eine deutliche Sprache, zumindestens bist Du was das betrifft ehrlich, wenn auch nur aus der Anonymität heraus!
Schönen Gruß aus Kassel.




hi wosch,
klingt es nicht etwas übertrieben gegen feliks?
er sagt seine meinung,welche sogar teilweise meine ist zum thema einheitstag.klar werde ich mal ein ruhiges bier trinken und nachdenken.aber man kann sich sicher das fernsehprogramm am sonntag nicht reinziehen.es kommen nur wieder meldungen wie gut es allen geht.werden negativberichte rausgeschnitten oder haben sie diese leute kein geld um zu feiern und unter leute zu gehen?ich hätte da einige andere umfragefelder,sie sollten mal in der schlange der tafeln fragen wie gut es den leuten heute geht und wieviele noch kurzhaltige bananen jeder jeder zum feiern bekam.

fazit ,für mich ist dieser tag ein tag(zurück in die vergangenheit),eine nostalgiefeier am 7.okt.gibt es in berlin auch,da ist mehr stimmung.nun werden einige sagen,ein ewig gestriger.sage ich,vorgestern war kapitalismus,bei allem schlechten hatte der sozialismus gestern den menschen mehr zu bieten,also stimmt es.ein ewig gestriger weil ich nun wieder vorgestern im kapitalismus bin.

man misst die ddr heute immer an denen die im knast saßen,unschuldige gab es damals genug(ohne zweifel),aber man sollte mal die latte an der lebensarmut heute messen und nicht an den getürkten berichten mit zahlen.3 mio.arbeitslose und die zahlen sinken.wirklicher grund der senkung ist,weil man nach einem jahr alg1 in hartz4 fällt und somit nicht mehr arbeitslos ist,sondern zu den 6,5 mio.hartz4 empfänger zählt.
rechne ich jetzt noch schulabgänger,und bedarfsgemeinschaften rein die rausfallen weil ein partner arbeit hat und nur einer zählt,komme ich auf über 20 prozent arbeitslosigkeit in der brd.die auch nur einen cent vom staat beantragen müßen haben keine arbeit,sondern eine beschäftigung.gruß der fehlenden steuern.
bitte schön,was gibt es daran zu feiern?

gruß EK 82/2,aber ich wünsche dir trotzdem eine schöne feier.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 01.10.2010 21:51 | nach oben springen

#45

RE: 20 Jahre Wiedervereinigung 3.Oktober 1990

in Das Ende der DDR 01.10.2010 21:46
von tdk03 | 240 Beiträge

... ja, ich feier den 3.10. auch schon seit 1969 - Grüße an mannomann auf die Insel ...

1990 habe ich ihn mit einigen Kommilitonen im Studentenkeller gefeiert, war ja wohl irgendwie mitten in der Woche.
Emotionaler und aufregender waren aber die Tage im Oktober und Novermber 1989

Aber im Größen und Ganzen gesehen geht es mir und meiner Familie gut im vereinten Deutschland. Ich habe Menschen kennen gelernt und Erfahrungen sammeln können, die so vorher mit sicherheit nicht möglich wären. Das nicht alles Gold ist, was in der Bundesrepublik glänzt hat mir schon vor 1989 unsere "Westverwandschft" in zahlreichen Gesprächen zu erklären versucht.
Deshalb bin ich sehr glücklich über die Wiedervereinigung.

Grüße Thomas


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#46

RE: 20 Jahre Wiedervereinigung 3.Oktober 1990

in Das Ende der DDR 01.10.2010 21:50
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Pitti53

Zitat von wosch

Zitat von Pitti53
nun werden Sie mal nicht beleidigend Herr Wosch.




Ich dachte nur, Herr Pitti, wenn Sie sich schon mal einen Spaß auf meine Kosten machen wollten, könnten Sie auch selbst Spaß verstehen!!
Schönen Grins aus Kassel.




wosch du weißt doch,ich verstehe keinen spaß





Pitti, Vorschlag zur Güte, wir Beide machen ´nen Kompromiß und feiern den 5. Oktober, ja? Und Keiner sagt dem Anderen wieso!!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#47

RE: 20 Jahre Wiedervereinigung 3.Oktober 1990

in Das Ende der DDR 01.10.2010 22:09
von wosch (gelöscht)
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Zitat von EK 82/2

Zitat von wosch

Zitat von Feliks D.
Stellt befriedigt fest, dass die deutsche Einheit nach 10 Beiträgen bereits langweilig wurde und ab dem 11. die Niederlande und Finnland anscheinend wesentlich interessanter sind.




Dank solcher Leute wie Dir wird es mit der Einheit, zumindestens in den Köpfen Einiger, etwas länger dauern als es wünschenswert wäre. Deine "Befriedigung" darüber daß Du, was die deutsche Einheit betrifft, schon eine gewisse Langweiligkeit bemerkst, entstammt doch nur Deiner Biographie, die Dich letztlich aus rein persönlichen Gründen daran hindert sich über ein vereintes Deutschland zu freuen! Avatar und Signatur sprechen da eine deutliche Sprache, zumindestens bist Du was das betrifft ehrlich, wenn auch nur aus der Anonymität heraus!
Schönen Gruß aus Kassel.




hi wosch,
klingt es nicht etwas übertrieben gegen feliks?
er sagt seine meinung,welche sogar teilweise meine ist zum thema einheitstag.klar werde ich mal ein ruhiges bier trinken und nachdenken.aber man kann sich sicher das fernsehprogramm am sonntag nicht reinziehen.es kommen nur wieder meldungen wie gut es allen geht.werden negativberichte rausgeschnitten oder haben sie diese leute kein geld um zu feiern und unter leute zu gehen?ich hätte da einige andere umfragefelder,sie sollten mal in der schlange der tafeln fragen wie gut es den leuten heute geht und wieviele noch kurzhaltige bananen jeder jeder zum feiern bekam.

fazit ,für mich ist dieser tag ein tag(zurück in die vergangenheit),eine nostalgiefeier am 7.okt.gibt es in berlin auch,da ist mehr stimmung.nun werden einige sagen,ein ewig gestriger.sage ich,vorgestern war kapitalismus,bei allem schlechten hatte der sozialismus gestern den menschen mehr zu bieten,also stimmt es.ein ewig gestriger weil ich nun wieder vorgestern im kapitalismus bin.

man misst die ddr heute immer an denen die im knast saßen,unschuldige gab es damals genug(ohne zweifel),aber man sollte mal die latte an der lebensarmut heute messen und nicht an den getürkten berichten mit zahlen.3 mio.arbeitslose und die zahlen sinken.wirklicher grund der senkung ist,weil man nach einem jahr alg1 in hartz4 fällt und somit nicht mehr arbeitslos ist,sondern zu den 6,5 mio.hartz4 empfänger zählt.
rechne ich jetzt noch schulabgänger,und bedarfsgemeinschaften rein die rausfallen weil ein partner arbeit hat und nur einer zählt,komme ich auf über 20 prozent arbeitslosigkeit in der brd.die auch nur einen cent vom staat beantragen müßen haben keine arbeit,sondern eine beschäftigung.gruß der fehlenden steuern.
bitte schön,was gibt es daran zu feiern?

gruß EK 82/2,aber ich wünsche dir trotzdem eine schöne feier.





EK82/2, Ich habe eigentlich keine Lust mich hier und jetzt über die Auswirkungen der Globalisierung mit Dir zu streiten, nur Eines will ich Dir mit auf den Weg geben: Wir hier in der BRD haben nicht das "Vorrecht" auf Arbeitslosigkeit, leider ist dieses Phänomen auf der ganzen Welt verbreitet, aber die bei uns staatlich garantierte Grundsicherung, die würde sich so Mancher in der weiten Welt wünschen. Damit wir uns nicht falsch verstehen, ich bin nicht der Meinung daß hier Alles in Butter ist und die bedauernswerten Hilfeempfänger mit ihrem Los zufrieden sein können, aber bezahlt muß Alles werden, das solltest auch Du nicht vergessen. Es ist einfach zu kritisieren, zu polemisieren und Alles besser zu wissen, wenn man nicht in der Verantwortung steht. Die Welt ist nicht mehr die, wie vor 30 Jahren!!!
Schönen Gruß aus Kassel.


zuletzt bearbeitet 01.10.2010 23:11 | nach oben springen

#48

RE: 20 Jahre Wiedervereinigung 3.Oktober 1990

in Das Ende der DDR 01.10.2010 22:09
von Boelleronkel (gelöscht)
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Doch schon zwanzig Jahre,Kinder wie die Zeit vergeht.
Na gut,noch ein bisschen Senf dazu!

Ein Krieg den Deutschland begonnen, brachte im Ergebnis eben auch die Teilung und nach vielen Jahren "Nachsitzen"in Teilung mit all seinen Folgen,
war es möglich diesen Zustand zu beenden und ja, es ist gut so!

Prostata, ähm Prösterchen!!!
Gruss BO


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#49

RE: 20 Jahre Wiedervereinigung 3.Oktober 1990

in Das Ende der DDR 01.10.2010 23:15
von TOMMI | 1.988 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Stellt befriedigt fest, dass die deutsche Einheit nach 10 Beiträgen bereits langweilig wurde und ab dem 11. die Niederlande und Finnland anscheinend wesentlich interessanter sind.


Wäre absurd, allerdings bei der drohenden Spaltung Belgiens wäre eine Vereinigung von Flandern mit den Niederlanden denkbar,
rein hypothetisch natürlich.


EK 88/I
GR4 / 5.GK (Teistungen)


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#50

RE: 20 Jahre Wiedervereinigung 3.Oktober 1990

in Das Ende der DDR 02.10.2010 00:41
von Zkom IV | 323 Beiträge

Dann auch von mir einige Gedanken zum "Nationalfeiertag":
Ich habe den 3. Oktober 1990 mit einigen Union Kumpels am Reichstag verbracht. Haben zusammen die Hymne gesungen und uns gefreut. Natürlich war die Atmosphäre anders als am 8./9. November 1989. Trotzdem waren zu diesem Zeitpunkt eigentlich noch alle recht zuversichtlich, was die Zukunft anging. Das hat sich leider heute nach 20 Jahren oft verändert. War ich damals Anhänger einer schnellen Wiedervereinigung, sehe ich heute die Dinge etwas anders. Aber ich glaube auch heute noch das die Vereinigung richtig war und bin auch glücklich darüber heute jederzeit zu Union fahren zu können, ohne 25,- DM großen Eintritt zu zahlen. So werde ich diesen Tag hoffentlich bei schönem Herbstwetter draußen verbringen und vielleicht auch nochmal ein wenig über die damalioge Zeit nachdenken. Daher wünsche ich ALLEN, auch denen die den Tag nicht Feiern wollen, einen entspannten Sonntag.

Gruß Frank



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#51

RE: 20 Jahre Wiedervereinigung 3.Oktober 1990

in Das Ende der DDR 02.10.2010 07:33
von seaman | 3.487 Beiträge

Die Fusion der beiden deutschen Staaten fand ich damals gut und historisch richtig und notwendig.
Da es dafür keine "Betriebsanleitung"gab,hätte ich auch über kurzfristige Fehler hinweggesehen.Wie man diesen
Zusammenschluss dann bis heute praktiziert, erfüllt mich mit sehr unterschiedlichen Emotionen.
Persönlich bedeutete die Öffnung der Grenzen für mich damals,nachdem ich bis dahin fast 100 Länder der Welt bereist hatte, eine neue Form von "Reisefreiheit".Ich konnte meine Familie im Osten nach vielen Jahren Trennung wieder in die Arme schliessen.
Wie das neu entstandene Deutschland mit dieser historischen Chance damals umging erfüllt mich mit Abstand betrachtet eher mit mit Bitterkeit.
Deutschland hätte die Chance gehabt,heute militärisch blockfrei zu sein und könnte nach seiner düsteren Geschichte eine führende Rolle in der Friedenspolitik zu spielen-nicht Jugoslawien,Afghanistan & Co.
Das Positive der DDR und ihre Leistungsträger wurden in typisch deutscher Siegermanier geschliffen.Welch Potential wurde vergeudet.
Heute habe ich keine Gefühle mehr für dieses Deutschand und mehrheitlich seiner Bürger,daß sich nach der sogenannten "Wiedervereinigung" von Rache und Hass leiten ließ/lässt.
Gefängniszellen sind keine Beschleuniger für Versöhnung.Weder Ost,noch West.
Das prägt nachhaltig!

seaman


zuletzt bearbeitet 02.10.2010 08:08 | nach oben springen

#52

RE: 20 Jahre Wiedervereinigung 3.Oktober 1990

in Das Ende der DDR 02.10.2010 11:05
von turtle | 6.961 Beiträge

Es ist wie jedes Jahr nach der Wende wir schreiben hier einige Sätze dazu oder man erwartet es sogar! Also wiederhole ich teils bereits schon einmal geschriebenes. Es war richtig die Chance zur Vereinigung zu nutzen. Die Erwartungen waren zu hoch und unrealistisch. Viele Verträge etc. waren unausgereift. Der Zusammenschluss hätte über einen längeren Zeitraum stattfinden müssen. Fragt sich nur ob es dann noch möglich gewesen wäre? Bei sehr vielen Menschen, besonders im ehemaligen Ostteil ist nach der Euphorie Ernüchterung eingekehrt. Es gab zu viele Verlierer. Gerechtigkeit ist auch nicht allen widerfahren. In einigen Bereichen wie mit der Treuhand hat die Politik mit versagt und musste die Rechnung (Arbeitslosengeld z.B. mit bezahlen.) Es wurde zuviel mit Absicht um einen unliebsamen Konkurrenten auszuschalten platt gemacht. Allerdings steht allen negativen viel Positives gegenüber. Mehr Freiheit in allen Bereichen, es ist Farbenfroher in Städten und Dörfern geworden. Viel Verfall wurde gestoppt. Langsam entsteht eine moderne Industrie. Wenn nun noch die Schranken in uns fallen wäre es besser mit der Einheit. Besorgt bin ich über die Rufe welche die DDR und die Grenze oder Mauer zurückwollen. Hier hat die Politik versagt! Wenn sich da nicht bald etwas bessert werden diese Rufe lauter .Es liegt aber auch mit an uns allen damit es besser wird mit unserem Deutschland. Nur Zuhause sitzen und jammern bringt nichts. Nehmt nicht alles hin was Euch nicht gefällt. Demos und Proteste wie jetzt in Stuttgart finde ich richtig und legitim.
Es ist gut wenn man später sagen kann, ich habe immerhin versucht das nicht so hin zu nehmen. Ich glaube mit mehr Solidarität für die Stuttgarter im gesamten Deutschland wäre die Chance größer die Politiker zur Umkehr zu bewegen.
Gruß Peter(turtle)


zuletzt bearbeitet 02.10.2010 11:08 | nach oben springen

#53

RE: 20 Jahre Wiedervereinigung 3.Oktober 1990

in Das Ende der DDR 02.10.2010 13:18
von Francis | 168 Beiträge

Hmm, am 02.10.1990 war ich noch mit Leverkusen bei Twente Enschede im Uefa Cup und was ich einen Tag später gemacht habe... Ich weiß es nicht mehr...

OT Aber wie man freiwillig vom Deutschen zum Käsekopf werden kann und darauf auch noch stolz ist, werde ich nie verstehen... *gg*


zuletzt bearbeitet 02.10.2010 13:19 | nach oben springen

#54

RE: 20 Jahre Wiedervereinigung 3.Oktober 1990

in Das Ende der DDR 02.10.2010 16:25
von josy95 | 4.915 Beiträge

...vom Grundsatz her ist für mich der 3. Oktober der vorgezogerne oder 2. Volkstrauertag!


Nun will ich nicht ungerecht oder unheilbar verbittert sein, aber in erster Linie beziehe ich meine Meinung auf das Viele, was regelrecht vergeigt wurde: Die wirklich einmalige historische Chance, die soziale Marktwirtschaft auf gesamtdeutschen Boden innovativ auszubauen und fortzuführen und nicht daran zu arbeiten, geziehlt einen Raubritterkapitalismus nach dem Vorbild eines Frühfeudalismus zu installieren, eine krankhaft- hysterisch amerikanisierte Gesellschaft zu erschaffen, die amerikanischer als die Amerikaner ist...

Die fortgeführte Deinstallation und geziehlte Unterwanderung deutscher Tugenden wie Fleiß, Erfindergeist, Anstand und Ehrlichkeit statt der Ausbildung eines neuen und fortschrittlich-friedlichen Nationalbewußtseins, das auch uns Deutschen nach 45 Jahren horrender Reparationsleistungen völkerrechtlich ohne wenn und aber zusteht.

Was ist hingegen passiert? Ein Multi- Kulti- Patchwork- Chaos mit gefestigten Strukturen von mittelalterlichen Parallelgesellschaften und dem Gefühl vieler Menschen, zahlender Gast im eigenen Lande zu sein!


Amen.

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 02.10.2010 16:27 | nach oben springen

#55

RE: 20 Jahre Wiedervereinigung 3.Oktober 1990

in Das Ende der DDR 02.10.2010 17:20
von Blanco (gelöscht)
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Zitat von turtle
Es ist wie jedes Jahr nach der Wende wir schreiben hier einige Sätze dazu oder man erwartet es sogar! Also wiederhole ich teils bereits schon einmal geschriebenes. Es war richtig die Chance zur Vereinigung zu nutzen. Die Erwartungen waren zu hoch und unrealistisch. Viele Verträge etc. waren unausgereift. Der Zusammenschluss hätte über einen längeren Zeitraum stattfinden müssen. Fragt sich nur ob es dann noch möglich gewesen wäre? Bei sehr vielen Menschen, besonders im ehemaligen Ostteil ist nach der Euphorie Ernüchterung eingekehrt. Es gab zu viele Verlierer. Gerechtigkeit ist auch nicht allen widerfahren. In einigen Bereichen wie mit der Treuhand hat die Politik mit versagt und musste die Rechnung (Arbeitslosengeld z.B. mit bezahlen.) Es wurde zuviel mit Absicht um einen unliebsamen Konkurrenten auszuschalten platt gemacht. Allerdings steht allen negativen viel Positives gegenüber. Mehr Freiheit in allen Bereichen, es ist Farbenfroher in Städten und Dörfern geworden. Viel Verfall wurde gestoppt. Langsam entsteht eine moderne Industrie. Wenn nun noch die Schranken in uns fallen wäre es besser mit der Einheit. Besorgt bin ich über die Rufe welche die DDR und die Grenze oder Mauer zurückwollen. Hier hat die Politik versagt! Wenn sich da nicht bald etwas bessert werden diese Rufe lauter .Es liegt aber auch mit an uns allen damit es besser wird mit unserem Deutschland. Nur Zuhause sitzen und jammern bringt nichts. Nehmt nicht alles hin was Euch nicht gefällt. Demos und Proteste wie jetzt in Stuttgart finde ich richtig und legitim.
Es ist gut wenn man später sagen kann, ich habe immerhin versucht das nicht so hin zu nehmen. Ich glaube mit mehr Solidarität für die Stuttgarter im gesamten Deutschland wäre die Chance größer die Politiker zur Umkehr zu bewegen.
Gruß Peter(turtle)



Hervorragend, turtle!

Dem kann ich nichts mehr hinzu fügen, bin ganz Deiner Meinung.

Für mich ist der Tag der deutschen Einheit der 9. November. Der Fall der Mauer war aus meiner Sicht das bedeutendere und größere Ereignis in diesem Zusammenhang. Und der "Kanzler der Einheit" ist nicht nur aus meiner Sicht Willi Brandt, der durch seine Politik (Wandel durch Annäherung), die von allen nachfolgenden Bundeskanzlern einschl. Helmut Kohl weiter betrieben wurde, die Annähreung zwischen Bundesrepublik und DDR erst möglich gemacht hat. Ich kann mich noch gut erinnern, dass die Leute vorm Reichstag am 3. Oktober 1990 "Willi! Willi!" riefen statt "Helmut, Helmut!"


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#56

RE: 20 Jahre Wiedervereinigung 3.Oktober 1990

in Das Ende der DDR 02.10.2010 17:42
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von Blanco


Für mich ist der Tag der deutschen Einheit der 9. November. Der Fall der Mauer war aus meiner Sicht das bedeutendere und größere Ereignis in diesem Zusammenhang. Und der "Kanzler der Einheit" ist nicht nur aus meiner Sicht Willi Brandt, der durch seine Politik (Wandel durch Annäherung), die von allen nachfolgenden Bundeskanzlern einschl. Helmut Kohl weiter betrieben wurde, die Annähreung zwischen Bundesrepublik und DDR erst möglich gemacht hat. Ich kann mich noch gut erinnern, dass die Leute vorm Reichstag am 3. Oktober 1990 "Willi! Willi!" riefen statt "Helmut, Helmut!"




Ich schrieb ja schon daß ich in dieser Nacht auch vor dem Reichstag in Berlin war. Um ehrlich zu sein, was da so übers Mikrofon gesprochen wurde kam bei uns im Gedränge gar nicht richtig rüber und an die Willy-Willy-Rufe kann ich mich auch nicht so recht erinnern. Verwechselst du da vielleicht Berlin mit Erfurt? Also wenn Einer der "Vater" der Deutschen Einheit genannt werden kann, dann ist das Helmut Kohl, der hatte die Chance beim Zopf ergriffen und sie nie wieder losgelassen, das muß selbst ich als Noch-SPDler neidlos anerkennen. "Nun wächst zusammen was zusammen gehört!", dieser schöne Spruch kommt allerdings von Willy Brandt, es wäre schön, wenn sich Alle dran halten würden!!
Schönen Gruß aus Kassel.


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#57

RE: 20 Jahre Wiedervereinigung 3.Oktober 1990

in Das Ende der DDR 02.10.2010 20:15
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Vor kurzem saß ich auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in Wohnnähe und wartete auf meine Frau. Meistens lese ich dabei, habe immer ein Buch im Auto oder beobachte Mitmenschen und da knattert doch ein Trabant vorbei, so ein richtig hässlicher heruntergekommener...ich will das nicht verallgemeinern, es gibt natürlich auch wunderschöne Modelle.
Da dachte ich so bei mir" Kinder wie doch die Zeit vergeht" und ja, es war richtig, das wir jetzt ein Gesamtdeutschland sind, die Häuser und Häuschen sind schmucker, farbenfroher geworden, die gesamte Infrastruktur...so gehe ich vom Osten aus nahm eine enorme positive Entwicklung, wer heute das nötige Kleingeld vorweisen kann, er kann sich die Welt anschauen, aber auch in jedem verborgenem Winkel anschauen auch auf die Gefahr hin, dabei sein Leben zu lassen( musste ich mal so schreiben, weils ja auch Krisengebiete gibt).
Der Konsum ist grenzenlos geworden, also ich habe die Wahl zwischen aber auch ...nur mal als ein Beispiel von tausenden Anderen und leicht überspitzt, also ich habe die Wahl zwischen 2500 unterschiedlichen Schlagbohrmaschinen und Eine bohrt schöner, schneller und effektiver wie die Andere
Kurz, das war jetzt der materielle Teil, jetzt kommt der Mensch.
Der Mensch, er kommt mir heute so vor, als ist ihm die ganz einfache Ruhe abhanden gekommen, als ist eine innere Hetze in ihm, die sieht man ihm direkt an, und ich bin ein guter Beobachter meiner Mitmenschen, die ihn einfach treibt, so vom heutigen Tag zum morgigen Tag und manchmal kommt er mir so vor wie der Neandertaler aus der Urzeit, der doch jeden Tag um sein Überleben kämpfen musste.
Also wenn dies das kleinere Übel der Einheit sein sollte, ist es kein Gutes und interessant wäre, wie man dem Übel doch ernsthaft zu Leibe rücken möchte, ich denke fast, das Problem ist nicht lösbar, zumindest nicht im System des Kapital.
Ergo, anderes System, was für Eines auch immer, nur gibt es da auch 2500 unterschiedliche Schlagbohrmaschinen?
Ein Hoch auf diese zwanzig Jahre Einheit und Prost...Frauen und Männer, darauf ein gutes Bier...he, natürlich ein Ur-Krostizer.

Rainer-Maria


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#58

RE: 20 Jahre Wiedervereinigung 3.Oktober 1990

in Das Ende der DDR 03.10.2010 11:58
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von turtle

(Zitat @turtle Auszug)

Es ist gut wenn man später sagen kann, ich habe immerhin versucht das nicht so hin zu nehmen. Ich glaube mit mehr Solidarität für die Stuttgarter im gesamten Deutschland wäre die Chance größer die Politiker zur Umkehr zu bewegen.
Gruß Peter(turtle)





Peter, mein Freund!

Treffender Abschlußsatz, bessere kann man es nicht auf den Punkt bringen!

Auch ich sag nur: SOLIDARNOCZ,

so wie einst unsere polnischen Nachbarn um Lech Walesa, die damit doch mehr oder weniger den Umbruch in den damals von stalinistischen Mordbuben kontrollierten Ostblockstaaten ins Rollen brachten.

Ich skandiere im Stillen hier vor meinen PC aus Symphatie mit den Stuttgarter Demonstranten:


WIR SIND DAS VOLK!

...und hebe meine Hand zum Victory-Zeichen!


Und an die Herren vom Verfassungsschutz & Co, die ihr hier garantiert mitlest, so wie es einst das MfS tat:

Ihr könnt bei den Gegnern von "Stuttgart 21" und anderen wahnwitzigen Projekten dieser vom Volk nicht mehr gewollten Lobbyisten- und Raubritterpolitik einen Strich mehr in Euerer Liste machen. Wer ich bin, wo ich wohne: Das wißt ihr doch schon längst...!

Und Eueren Auftraggebern um Oberlobbyist und Obersch**chtel Westerwelle könnt ihr einen Abweichler mehr melden.

Auch einem Herrn Özdemir von den ach so aufrichtigen Grünen..., soll sich lieber in eine Mosche (außerhalb dieses Landes) zum Beten scheeren als sich scheinheilig auf die Seite der Demonstranten zu stellen um so für seine perfide Unterwanderungstaktik Stimmen zu sammeln...!

Freiheit ist die Freiheit des politisch Andersdenkenden!

Auch in einer Bundesrepublik am 20. Jahrestages des Beitritts der DDR, der s. g. Wiedervereinigung!


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 03.10.2010 12:00 | nach oben springen

#59

RE: 20 Jahre Wiedervereinigung 3.Oktober 1990

in Das Ende der DDR 05.10.2010 16:42
von VNRut | 1.486 Beiträge

Wir waren zwar zum "Tag der Einheit" in Berlin, ..... doch wir feierten mit dem Kinh Bác-Verein* im ITC Pacific Großhandelszentrum Berlin-Lichtenberg (Marzahner Straße 17) unser jährliches Abschlussfest mit Geschäftsleute, Freunde und Bekannte (Vertragsarbeiter) aus Luyen´s Heimat Bac Ninh. Zum Treffen waren auch paar deutsche Freunde (User) gekommen, mit denen ich schon seit einigen Jahre über´s I-net in Verbindung stehe. Es war eine feucht-fröhliche Veranstaltung mit vielen kulinarischen Köstlichkeiten.
*http://data6.blog.de/media/824/4979824_94126ff923_d.pdf
Gruß VN_Rut

Angefügte Bilder:
GKM - 05/05/1982 bis 28/10/1983 im GAR 40/1.Abk/2.Zug (Oranienburg 17556) & GR 34/1.Gk/2.Zug (Groß-Glienicke 85981)
Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit. (William Somerset Maugham, britischer Schriftsteller 1874 - 1965)
Ohne die Kälte und Trostlosigkeit des Winters gäbe es die Wärme und die Pracht des Frühlings nicht. (Ho Chi Minh)

http://www.starsofvietnam.net/
https://www.youtube.com/watch?v=OAQShi-3MjA
Gruß Wolle
zuletzt bearbeitet 06.10.2010 11:22 | nach oben springen

#60

RE: 20 Jahre Wiedervereinigung 3.Oktober 1990

in Das Ende der DDR 06.10.2010 11:52
von VNRut | 1.486 Beiträge

kleine Nachlese:

http://www.bz-berlin.de/archiv/die-einhe...icle995544.html
http://www.readers-edition.de/2010/10/02...-zum-3-oktober/
http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/U...;art6066,483771
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgesc...t-verantwortung
http://www.ulfkotte.de/
http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/sendun...ountr=30&sort=0

Fazit:
Es wurde viel Geschaffen in den 20 Jahren, aber das Ergebnis nach 20 Jahren Einheit: Ossis und Wessis sprechen beide deutsch - aber sie verstehen sich (leider noch) immer nicht.

Gruß VN_Rut


GKM - 05/05/1982 bis 28/10/1983 im GAR 40/1.Abk/2.Zug (Oranienburg 17556) & GR 34/1.Gk/2.Zug (Groß-Glienicke 85981)
Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit. (William Somerset Maugham, britischer Schriftsteller 1874 - 1965)
Ohne die Kälte und Trostlosigkeit des Winters gäbe es die Wärme und die Pracht des Frühlings nicht. (Ho Chi Minh)

http://www.starsofvietnam.net/
https://www.youtube.com/watch?v=OAQShi-3MjA
Gruß Wolle
zuletzt bearbeitet 06.10.2010 12:02 | nach oben springen



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