#1

Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 29.09.2010 07:16
von Angelo | 12.391 Beiträge

Dresden (dapd). Der CDU-Politiker Arnold Vaatz sieht eine starke Diskrepanz zwischen dem seit der Wiedervereinigung Erreichten und der derzeitigen Stimmung in Ostdeutschland. Er sei sehr zufrieden mit dem Aufbau in den letzten zwei Jahrzehnten, sagte Vaatz der Nachrichtenagentur dapd. Ihn störe aber die Undankbarkeit vieler Ostdeutscher. Die Solidarleistung werde teilweise "mit wutverzerrtem Gesicht und verstockter Undankbarkeit" entgegengenommen.

Vaatz sagte, wer den Verfall in den letzten Jahren der DDR gesehen habe, habe nicht glauben können, dass es jemals wieder zu einer Besserung kommen könnte. "Das, was erreicht wurde, ist weit mehr, als sich viele Menschen erhofften." Gleichzeitig seien auch soziale Sicherungen eingezogen und frühzeitig vergleichsweise hohe Löhne und Renten gezahlt worden. Im Vergleich zu anderen ehemaligen Ostblockländern seien in Ostdeutschland "paradiesische Zustände" geschaffen worden.

Vaatz sagte, er sehe angesichts dieser Entwicklung ein Klagen über relativen Wohlstand. Viele Ostdeutsche hätten die Realitäten auf den Kopf gestellt. Manche redeten bis heute von der DDR wie von einem versunkenen Paradies, dabei wäre es mit diesem "Paradies" nicht mal mehr ein paar Monate gutgegangen. Das alles werde ignoriert. "Ich betrachte das als Katastrophe", sagte er.

Vaatz sagte weiter, hochproblematisch sei auch, dass jene Leute, die die Veränderungen erstritten hätten, die wirklichen Verlierer dieses Prozesses seien. "Die Sieger der Revolution sind die alten Eliten der DDR." Viele hätten Posten im Mittelbau erhalten. Der Westen sei dafür in hohem Maße mitverantwortlich. Er habe es zugelassen, dass die angepassten Kader nicht nur in den Verwaltungen, sondern auch in Verbänden weiter das Sagen hätten. Er habe 1990 in Sachsen versucht, diese Entwicklung aufzuhalten. Es sei ihm aber nur teilweise gelungen.

Vaatz beklagte zugleich, dass Führungspositionen im Staatsdienst in den neuen Ländern heute überwiegend von Westdeutschen besetzt würden. Es gebe dort kaum jemanden, der aus Ostdeutschland komme. Mittlerweile kämen sogar die Bischöfe aus dem Westen. Vaatz sagte, es habe 1990 faktisch keinen Elitenwechsel gegeben. Wenn es ihn gegeben habe, sei dies ein Austausch der alten Kader durch Westdeutsche gewesen.

Der 55-Jährige Vaatz gehörte zu DDR-Zeiten der Bürgerbewegung an und war in der Wendezeit ein Wortführer des "Neuen Forum". Nach der Wiedervereinigung war er in Sachsen zunächst Chef der Staatskanzlei, später Umweltminister. Seit 2002 ist er im Bundestag stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion.

Quelle: DPA


nach oben springen

#2

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 29.09.2010 09:27
von Blanco (gelöscht)
avatar

Nun ja, die "blühenden Landschaften", die Helmut Kohl damals 1990 den DDR-Bürgern versprochen hat, gibt es auch heute noch nicht. Da hat Kohl den Mund wohl etwas zu voll genommen. Doch darf man - wie das viele Kritiker der Wiedervereinigung machen - nicht die DDR für sich allein betrachten. "In der DDR gab es keine Arbeitslosen. Jeder hatte Arbeit." Wer sich diese Zeiten zurück wünscht, verschließt davor die Augen, dass dieser Zustand 1989 in der DDR nicht mehr haltbar war. Die DDR war wirtschaftlich und finanziell von der Bundesrepublik abhängig und war 1989 schlichtweg pleite.

Was wäre denn passiert, wenn die Wiedervereinigung nicht gekommen wäre? Eine zahlungsunfähige DDR unter Insolvenzverwaltung durch die Sowjetunion? Ich bezweifele, dass der große Bruder UdSSR die "paradiesischen Zustände" in der DDR beibehalten hätte. Die Folge wäre nämlich eine Massenarbeitslosigkeit unvorstellbaren Ausmaßes in der DDR gewesen - und das ohne die in der Bundesrepublik bekannten sozialen Sicherungssysteme.

Den undankbaren Ostdeutschen (damit meine ich nicht alle Ostdeutschen, sondern wirklich nur die, die sich undankbar zeigen und sich die alte DDR zurück wünschen) fehlt der Blick über den Tellerrand. Kein Staat der Erde kann nach außen hin abgeschottet für sich allein existieren. Jeder Staat benötigt wirtschaftliche Beziehungen nach außen hin, um existieren zu können. Und ein Staat, dessen außenwirtschaftliche Beziehungen nicht mehr ausreichen, um das Einkommen des Volkes zu finanzieren, ist zum Untergang verdammt. Die DDR war wie eine Firma, deren Produkte auf dem Weltmarkt nicht mehr konkurrenzfähig waren.


nach oben springen

#3

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 29.09.2010 09:47
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

ich verschliesse vor den angesprochenen tatsachen der ddr nicht die augen, aber nennt mich ruhig " undankbar", denn ich werde, trotz eines unbestrittenen höheren lebensstandardes, nicht dem kapital in den ars..h kriechen...

p.s. für 5.- dm wäre damals so mancher ddr-bürger auch gerne wieder leibeigener geworden...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
Heckenhaus hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 29.09.2010 09:49 | nach oben springen

#4

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 29.09.2010 09:57
von wosch (gelöscht)
avatar

[quote="Blanco"]Nun ja, die "blühenden Landschaften", die Helmut Kohl damals 1990 den DDR-Bürgern versprochen hat, gibt es auch heute noch nicht. Da hat Kohl den Mund wohl etwas zu voll genommen.

Hallo @Blanco, was hat man eigentlich unter "blühenden Landschaften" zu verstehen? Kannst Du Dich noch an den Dreck erinnern, der vor der Wende überall auf "demokratischem Grund und Boden herumgelegen hatte und nach der Wende unter Anderem auch von der Kohl-Regierung entsorgt wurde? Also ich jedenfalls kann in Hinsicht auf diese schon so oft vergewaltigten zwei Wörter nur feststellen, daß die Landschaften in der "Ehemaligen" aufgeblüht sind. Nicht vergessen, es gab viele "Bitterfeld´s", manche größer und manche kleiner. Heutzutage kann man da auch wieder baden gehen und die Luft ohne Angst für die Gesundheit einatmen! Ich sehe das mit den "blühenden Landschaften" jedenfalls anders wie Du, nämlich mit der Nase und den Augen!!
Schönen Gruß aus Kassel.


nach oben springen

#5

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 29.09.2010 09:58
von werner | 1.591 Beiträge

Zitat von Blanco
Nun ja, die "blühenden Landschaften", die Helmut Kohl damals 1990 den DDR-Bürgern versprochen hat, gibt es auch heute noch nicht. Da hat Kohl den Mund wohl etwas zu voll genommen. Doch darf man - wie das viele Kritiker der Wiedervereinigung machen - nicht die DDR für sich allein betrachten. "In der DDR gab es keine Arbeitslosen. Jeder hatte Arbeit." Wer sich diese Zeiten zurück wünscht, verschließt davor die Augen, dass dieser Zustand 1989 in der DDR nicht mehr haltbar war. Die DDR war wirtschaftlich und finanziell von der Bundesrepublik abhängig und war 1989 schlichtweg pleite.

Was wäre denn passiert, wenn die Wiedervereinigung nicht gekommen wäre? Eine zahlungsunfähige DDR unter Insolvenzverwaltung durch die Sowjetunion? Ich bezweifele, dass der große Bruder UdSSR die "paradiesischen Zustände" in der DDR beibehalten hätte. Die Folge wäre nämlich eine Massenarbeitslosigkeit unvorstellbaren Ausmaßes in der DDR gewesen - und das ohne die in der Bundesrepublik bekannten sozialen Sicherungssysteme.

Den undankbaren Ostdeutschen (damit meine ich nicht alle Ostdeutschen, sondern wirklich nur die, die sich undankbar zeigen und sich die alte DDR zurück wünschen) fehlt der Blick über den Tellerrand. Kein Staat der Erde kann nach außen hin abgeschottet für sich allein existieren. Jeder Staat benötigt wirtschaftliche Beziehungen nach außen hin, um existieren zu können. Und ein Staat, dessen außenwirtschaftliche Beziehungen nicht mehr ausreichen, um das Einkommen des Volkes zu finanzieren, ist zum Untergang verdammt. Die DDR war wie eine Firma, deren Produkte auf dem Weltmarkt nicht mehr konkurrenzfähig waren.




Hm, jetzt erklär doch mal bitte, wie Du das meinst mit der abgeschotteten Wirtschaft - wo war die Wirtschaft der DDR abgeschottet und wer hat sie abgeschottet? Und bei den nicht konkurrenzfähigen Produkten meinst Du bspw. die Maschinen der NAGEMA - weltgrößter Hersteller oder SKET, Planetarien, die bis nach Canada geliefert wurden? Oder die braune und weiße Ware und Fotoapparate, die Du Dir für klitzekleines Geld über Neckermann, Quelle oder OTTO holen konntest?

Und was meinst Du mit der bevorstehenden Pleite der DDR? Da hast Du bestimmt eine bessere Quelle als das statistische Bundesamt über die Verschuldung? Lass uns teilhaben an Deinen Informationen und bitte nicht bloß solche pauschalen Aussagen, die über die schlichten Medien verbreitet werden. Vielleicht habe ich Dich ja auch nur falsch verstanden?


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
nach oben springen

#6

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 29.09.2010 10:03
von wosch (gelöscht)
avatar

[quote="GilbertWolzow"]ich verschliesse vor den angesprochenen tatsachen der ddr nicht die augen, aber nennt mich ruhig " undankbar", denn ich werde, trotz eines unbestrittenen höheren lebensstandardes, nicht dem kapital in den ars..h kriechen...


Gilbert, ich stelle mir das gerade mal bildlich vor: Du kriechst "rot" rein und kommst "braun" raus!!
Schönen Gruß aus Kassel.


nach oben springen

#7

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 29.09.2010 10:03
von werner | 1.591 Beiträge

Zitat von wosch
[quote="Blanco"]Nun ja, die "blühenden Landschaften", die Helmut Kohl damals 1990 den DDR-Bürgern versprochen hat, gibt es auch heute noch nicht. Da hat Kohl den Mund wohl etwas zu voll genommen.

Hallo @Blanco, was hat man eigentlich unter "blühenden Landschaften" zu verstehen? Kannst Du Dich noch an den Dreck erinnern, der vor der Wende überall auf "demokratischem Grund und Boden herumgelegen hatte und nach der Wende unter Anderem auch von der Kohl-Regierung entsorgt wurde? Also ich jedenfalls kann in Hinsicht auf diese schon so oft vergewaltigten zwei Wörter nur feststellen, daß die Landschaften in der "Ehemaligen" aufgeblüht sind. Nicht vergessen, es gab viele "Bitterfeld´s", manche größer und manche kleiner. Heutzutage kann man da auch wieder baden gehen und die Luft ohne Angst für die Gesundheit einatmen! Ich sehe das mit den "blühenden Landschaften" jedenfalls anders wie Du, nämlich mit der Nase und den Augen!!
Schönen Gruß aus Kassel.




Ja @wosch, da haste wohl recht, leider gibt es aber auch Landschaften, da blüht es so heftig, dass es keine Industrie mehr schafft, sich dort niederzulassen . . . und sogar die Menschen keinen Platz mehr zum Wohnen haben und schon wieder fliehen müssen.


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
nach oben springen

#8

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 29.09.2010 10:15
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von werner

Zitat von wosch
[quote="Blanco"]Nun ja, die "blühenden Landschaften", die Helmut Kohl damals 1990 den DDR-Bürgern versprochen hat, gibt es auch heute noch nicht. Da hat Kohl den Mund wohl etwas zu voll genommen.

Hallo @Blanco, was hat man eigentlich unter "blühenden Landschaften" zu verstehen? Kannst Du Dich noch an den Dreck erinnern, der vor der Wende überall auf "demokratischem Grund und Boden herumgelegen hatte und nach der Wende unter Anderem auch von der Kohl-Regierung entsorgt wurde? Also ich jedenfalls kann in Hinsicht auf diese schon so oft vergewaltigten zwei Wörter nur feststellen, daß die Landschaften in der "Ehemaligen" aufgeblüht sind. Nicht vergessen, es gab viele "Bitterfeld´s", manche größer und manche kleiner. Heutzutage kann man da auch wieder baden gehen und die Luft ohne Angst für die Gesundheit einatmen! Ich sehe das mit den "blühenden Landschaften" jedenfalls anders wie Du, nämlich mit der Nase und den Augen!!
Schönen Gruß aus Kassel.




Ja @wosch, da haste wohl recht, leider gibt es aber auch Landschaften, da blüht es so heftig, dass es keine Industrie mehr schafft, sich dort niederzulassen . . . und sogar die Menschen keinen Platz mehr zum Wohnen haben und schon wieder fliehen müssen.




Ich schrieb es ja bereits, daß mit den zwei "vergewaltigten Wörtern", Du reihst dich nahtlos da mit ein!
Schönen Gruß aus Kassel.


nach oben springen

#9

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 29.09.2010 10:17
von Altermaulwurf (gelöscht)
avatar

Das kommt daher, dass es viele Verlierer auf Seiten der ehemaligen DDR Bürger gegeben hat und gibt. Dabei ist nicht nur die materielle Seite der Medaille zu sehen, sondern vielen würde das Selbstwertgefühl genommen, ihre Lebensleistung negiert und in das gesellschaftliche Abseits gestellt.
Daneben war es nicht nur ein Geben des Westens, viele haben auch genommen und das heftig. Ich sehe zwar den Solidarbeitrag der vielen kleinen Steuerzahler, aber wenn man an Treuhandanstalt oder die Priavatisierung des DDR Bankensektors denkt - da zeigt sich der wahre Charakter dieses Vereinigungsprozesses.
Die DDR war zugegebener Maßen in einer wirtschaftlich schwierigen Phase und hatte im Ausland Schulden, nur war die Lage nicht so wie immer überzeichnet dargestellt wird. Hiezu eine interessante Studie

http://www.memo.uni-bremen.de/docs/m2706b.pdf

Mit entsprechenden Reformen in der Volkswirtschaft, Reduzierung der Rüstungsausgaben und Umgestaltung des Subventionswesens wären diese aber sicher überwindbar gewesen. Es ist eine Tragik, dass sich die SED hier nicht zur Handlungsfähigkeit durchringen konnte, denn Reformwillen war da und viele Genossen und Bürger haben auf entsprechende Signale gewartet.

Undankbarer Ossi, dieser Begriff wurde von Leuten geschaffen die sich mit den Argumenten nicht ernsthaft auseinander setzen wollen. Mit gebetsmühlenhafter ständiger Wiederholung solch pauschaler Phrasen wie "SED Unrechtsregime", "Stasi an allem Schuld" und "DDR komplett am Ende" wird man einer objektiven Betrachtung nicht gerecht.

Gruß AMW


nach oben springen

#10

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 29.09.2010 10:23
von werner | 1.591 Beiträge

Zitat von wosch

Zitat von werner

Zitat von wosch
[quote="Blanco"]Nun ja, die "blühenden Landschaften", die Helmut Kohl damals 1990 den DDR-Bürgern versprochen hat, gibt es auch heute noch nicht. Da hat Kohl den Mund wohl etwas zu voll genommen.

Hallo @Blanco, was hat man eigentlich unter "blühenden Landschaften" zu verstehen? Kannst Du Dich noch an den Dreck erinnern, der vor der Wende überall auf "demokratischem Grund und Boden herumgelegen hatte und nach der Wende unter Anderem auch von der Kohl-Regierung entsorgt wurde? Also ich jedenfalls kann in Hinsicht auf diese schon so oft vergewaltigten zwei Wörter nur feststellen, daß die Landschaften in der "Ehemaligen" aufgeblüht sind. Nicht vergessen, es gab viele "Bitterfeld´s", manche größer und manche kleiner. Heutzutage kann man da auch wieder baden gehen und die Luft ohne Angst für die Gesundheit einatmen! Ich sehe das mit den "blühenden Landschaften" jedenfalls anders wie Du, nämlich mit der Nase und den Augen!!
Schönen Gruß aus Kassel.




Ja @wosch, da haste wohl recht, leider gibt es aber auch Landschaften, da blüht es so heftig, dass es keine Industrie mehr schafft, sich dort niederzulassen . . . und sogar die Menschen keinen Platz mehr zum Wohnen haben und schon wieder fliehen müssen.




Ich schrieb es ja bereits, daß mit den zwei "vergewaltigten Wörtern", Du reihst dich nahtlos da mit ein!
Schönen Gruß aus Kassel.





Und ich schrieb bereits, @wosch, da haste wohl recht - wollteste das nicht lesen?


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
nach oben springen

#11

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 29.09.2010 10:29
von wosch (gelöscht)
avatar

Zitat von werner

Zitat von wosch

Zitat von werner

Zitat von wosch
[quote="Blanco"]Nun ja, die "blühenden Landschaften", die Helmut Kohl damals 1990 den DDR-Bürgern versprochen hat, gibt es auch heute noch nicht. Da hat Kohl den Mund wohl etwas zu voll genommen.

Hallo @Blanco, was hat man eigentlich unter "blühenden Landschaften" zu verstehen? Kannst Du Dich noch an den Dreck erinnern, der vor der Wende überall auf "demokratischem Grund und Boden herumgelegen hatte und nach der Wende unter Anderem auch von der Kohl-Regierung entsorgt wurde? Also ich jedenfalls kann in Hinsicht auf diese schon so oft vergewaltigten zwei Wörter nur feststellen, daß die Landschaften in der "Ehemaligen" aufgeblüht sind. Nicht vergessen, es gab viele "Bitterfeld´s", manche größer und manche kleiner. Heutzutage kann man da auch wieder baden gehen und die Luft ohne Angst für die Gesundheit einatmen! Ich sehe das mit den "blühenden Landschaften" jedenfalls anders wie Du, nämlich mit der Nase und den Augen!!
Schönen Gruß aus Kassel.




Ja @wosch, da haste wohl recht, leider gibt es aber auch Landschaften, da blüht es so heftig, dass es keine Industrie mehr schafft, sich dort niederzulassen . . . und sogar die Menschen keinen Platz mehr zum Wohnen haben und schon wieder fliehen müssen.




Ich schrieb es ja bereits, daß mit den zwei "vergewaltigten Wörtern", Du reihst dich nahtlos da mit ein!
Schönen Gruß aus Kassel.





Und ich schrieb bereits, @wosch, da haste wohl recht - wollteste das nicht lesen?





Habe ich, habe aber auch den zweiten Teil Deiner Antwort gelesen, auf den bezog ich mich!!
Schönen Gruß aus Kassel.


nach oben springen

#12

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 29.09.2010 11:02
von Blanco (gelöscht)
avatar

Die DDR-Wirtschaft war nie abgeschottet. Damit will ich deutlich machen, dass eine DDR als eigenständiges Wirtschaftssystem mit Planwirtschaft im globalen Wirtschaftssystem nicht überlebensfähig gewesen wäre.

Beispiel Fotoapparate: Klar, die Fotoapparate hatten eine gute Qualität und waren preisgünstig. Preisgünstig waren sie aber nur, weil die Fertigung und der Export durch die DDR staatlich subventioniert war. Aber schon in den 1980er Jahren hatten die Japaner in der Fotobranche eine marktbeherrschende Stellung. Hinzu kam der zunehmende Einsatz der Elektronik bei Fotoapparaten. Und gerade bei der Elektronik hinkte die DDR dem technischen Standard der westlichen Welt um etliche Jahre hinterher. Die Fertigung von auf dem Weltmarkt konkurrenzfähigen Fotoapparaten wäre in der DDR nur möglich gewesen durch verstärkte staatliche Subventionen. Aber woher sollte dieses Geld denn kommen? Durch weitere Kredite aus der Bundesrepublik?

Planetarien - auch wenn sie qualitativ gut sind - haben einen sehr begrenzten Kundenkreis. Damit kann man sicherlich nur einen sehr geringen Anteil einer Volkswirtschaft ernähren.

Maschinenbau: Ich will nicht abstreiten, dass die Produkte für sich allein betrachtet qualitativ gut waren. Doch die Konzentration der DDR-Planwirtschaft auf Maschinenbau und Schwermaschinenbau sowie Chemie unter sträflicher Vernachlässigung der Fertigung von Produkten des täglichen Bedarfs war der schwerste Fehler der Planwirtschaft. Hätte die DDR für sich allein nach 1990 weiter existiert, hätten (wie vorher ja eigentlich auch schon) Waren des täglichen Bedarfs für teures Geld importiert werden müssen. Das hätten die wenigen Wirtschaftszweige, in denen die DDR erfolgreich war, nicht aufgefangen.

Pleite der DDR: Die DDR war im Grunde genommen schon etwa 1984 pleite. Nur der damals von Franz Josef Strauß eingefädelte Swing-Kredit (ein zinsloser Kredit zur Finanzierung deutsch-deutscher Handelsgeschäfte) sicherte der DDR-Außenwirtschaft das Überleben. Die DDR hat damals auch viel "Tafelsilber" verscherbelt, so zum Beispiel die S-Bahn in Berlin (West), die vorher zur DR gehörte. Die DDR hing finanziell und wirtschaftlich am Tropf der Bundesrepublik und war für sich allein (vor dem Hintergrund des wirtschaftlichen Zusammenbruchs des gesamten osteuropäischen Wirtschaftssystems) nicht überlebensfähig. Und Reformwillen ließ ja bekanntlich die politische Führung der DDR nicht erkennen.


zuletzt bearbeitet 29.09.2010 11:11 | nach oben springen

#13

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 29.09.2010 12:43
von Altermaulwurf (gelöscht)
avatar

Sicher hätte die DDR Volkswirtschaft dringender Reformen bedurft und hätte sich mit den Zerfall der Sowjetunion und des RGW neu ausrichten müssen. Das wären sicher ein schmerzhafter und langer Prozess gewesen aber hätte zum Erfolg geführt.

Es war auch Potenzial vorhanden, wie gut ausgebildete Arbeitskräfte, lange industrielle Tradition und anwendungsorientierte Forschung.

Allerdings wäre das in den ersten Jahren nur unter Beibehaltung eines abgeschotteten Binnemarktes möglich gewesen. Mit den Fall der Grenze war durch die Deutsch / Deutsche Situation der Zusammenbruch nicht mehr auf zu halten.


nach oben springen

#14

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 29.09.2010 13:19
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

naaa @wosch, halten wir heute wieder niveau für eine creme ?


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
nach oben springen

#15

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 29.09.2010 13:35
von Gohrbi | 566 Beiträge

Zitat von GilbertWolzow


p.s. für 5.- dm wäre damals so mancher ddr-bürger auch gerne wieder leibeigener geworden...



Da stimme ich dir zu, wenn ich an die denke, die mit Oma und Opa und Babys in den Westen zogen, um die 100DM Begrüßungsgeld zu bekommen. Später gab es in Bayern Weihnachtsgeld (50DM) Da sind alle nochmal los. wenn ich dann noch den Geldumtausch betrachte, wo jeder versuchte sein Geld auf alle möglichen Personen zu verteilen, damit mehr 1:1 umgetauscht werden konnte. Es waren ja alle angeblich so arm und hatten nichts


nach oben springen

#16

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 29.09.2010 14:39
von werner | 1.591 Beiträge

Zitat von Gohrbi

Zitat von GilbertWolzow


p.s. für 5.- dm wäre damals so mancher ddr-bürger auch gerne wieder leibeigener geworden...



Da stimme ich dir zu, wenn ich an die denke, die mit Oma und Opa und Babys in den Westen zogen, um die 100DM Begrüßungsgeld zu bekommen. Später gab es in Bayern Weihnachtsgeld (50DM) Da sind alle nochmal los. wenn ich dann noch den Geldumtausch betrachte, wo jeder versuchte sein Geld auf alle möglichen Personen zu verteilen, damit mehr 1:1 umgetauscht werden konnte. Es waren ja alle angeblich so arm und hatten nichts




Das hat bestimmt die Schdaaasi mit Ihrer IM - Armee eingefädelt, die Leute losgeschickt, um den Westen in die Knie zu zwingen.

Nee Gohrbi,
1. als "arm" wurden die DDR-Bürger doch von den lieben Brüdern und Schwestern deklariert, hatte sich doch keiner in der DDR ausgedacht
2. Wenn ich jemandem mit der Kohle vor der Nase rumwedele, kann ich mich doch nicht anschließend über die Unverschämtheit beschweren, wenn er sie nimmt
3. Ist der Großteil der Kohle doch schnell wieder dort gelandet, wo sie her kam - sage nur Kaufland, Stinnes, Götzen, OBI, gebrauchte Autos - achso, da höre ich noch das Geheule, dass die Maueröffnung den Gebrauchtwagenmarkt im Westen kaputt gemacht hätte.


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
nach oben springen

#17

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 29.09.2010 14:42
von X-X-X (gelöscht)
avatar

Ich sehe hier eine kleine Diskrepanz. Wenn so viele diese Wiedervereingung zustimmten, warum sind sie heute so unzufrieden? Diese Frage muss gestellt werden. Und Dankbarkeit? Sollte man die Dankbarkeit von den 'Ewiggestrigen' etwa erwarten? Vaatz sagt, ihn stoere die Undankbarkeit 'vieler' Ostdeutschen. Wenn er z.B. Vater ist, dann versteht er, dass Kinder oftmals 'undankbar' sind, da sie wenig Ahnung vom reellen Leben haben. Da die Ostdeutschen nach der Wiedervereinigung eher als unerzogene Kinder behandelt wurden, schlage ich dem Vaatz vor, fuer seine 'undankbare' Mitbuerger ein bisschen mehr Verstaendnis aufzubringen.
Wuerde ich noch in Deutschland leben, wuerde ich mich nicht dazu verpflichtet fuehlen, dankbar zu sein, auch wenn ich es war. Es geht vielen Leuten sicherlich besser als frueher in der DDR. Dass viel zu oft Zufriedenheit mit Konsum und Gehaeltern gleichsetzt, ist der Grundsatzfehler des Westens. Wie viele ehem. DDR-Buerger sagen wuerden, es fehlt ihnen heute was, was Konsumgueter und bunte Fassaden nicht bieten koennen?
Man soll als ehemaliger DDR-Buerger zur heutigen Bundesrepublik stehen und ihr die Loyalitatet versprechen. Dankbar muss man aber nicht unbedingt sein, besonders wenn man nicht gefragt wurde. So sehe ich das.

Jens


zuletzt bearbeitet 29.09.2010 14:47 | nach oben springen

#18

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 29.09.2010 16:17
von sentry | 1.077 Beiträge

Interessanter Artikel, KID. Manchem kann man sofort zustimmen anderem wieder nicht.
Ich denke es ist durchaus legitim, unzufrieden zu sein, auch wenn man selbst eine Wahl getroffen hat. Eine Wahl kann sich im Nachhinein immer als falsch herausstellen - entweder weil sie eine Fehlentscheidung war oder weil die in sie gesetzten Erwartungen im Nachhinein nicht erfüllt wurden. Dafür hast Du in Deinem eigenen Lebenslauf sicher auch ein paar Beispiele parat.

Gut ist die Metapher der unerzogenen Kinder. Da ist 'ne Menge dran.

Ich persönlich empfinde schon ein bisschen Dankbarkeit. Wenn man davon ausgeht, dass der Systemwechsel in der DDR unausweichlich war, wie die Entwicklung in den anderen sozialistischen Ländern bestätigt, dann kann man als Ostdeutscher durchaus Dankbarkeit für die starke Hand der Bundesrepublik empfinden. Trotz der unglaublich vielen Abstürze und auch der vielen Fehler und Ungerechtigkeiten, die während des "Zusammenwachsens" abliefen, haben sich Vielen Chancen geboten, aus eigener Kraft und mit eigener Leistung ganz ohne Betrügereien und Ausstechereien in ihrer angestammten Heimat erfolgreich und glücklich zu werden. Ein bisschen Dankbarkeit ist in Ordnung, nur ein bisschen, weil eben doch sehr viele Ungerechtigkeiten passiert sind und weil man letztendlich auch selbst eine ganze Menge zum eigenen Glück beigetragen hat. Für meinen kleinen "blühenden Garten" bin ich eben zum großen Teil selbst verantwortlich. Aber die Rahmenbedingungen dafür und die Möglichkeiten, in relativ kurzer Zeit etwas zu erreichen, eine anständige Wohnung für meine Familie, ja, auch Konsum und ein anständiges Gehalt und, ja, auch die sooft herabgewürdigte Freiheit und wenn es nur die Reisefreiheit ist - da kann man auch ein bisschen dankbar sein. Vielleicht ist das ja auch die von Dir "eingeforderte" Loyalität - auch da bin ich ganz bei Dir, selbst wenn das mit dieser politischen Führung nicht leicht fällt...hier muss man ein bisschen trennen können.
Ok, keiner hat danach gefragt, aber is' ja 'n Diskussionsforum


zuletzt bearbeitet 29.09.2010 16:20 | nach oben springen

#19

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 29.09.2010 17:08
von VNRut | 1.483 Beiträge

Als Ex-Minister mit mindestens 10.000 € Pensionsansprüche hätte ich auch keine Sorgen für die Zukunft. Sie haben sich und ihre Familien gut versorgt. Zu den Ansprüchen sollte man noch das Tafelsilber der Ex-DDR dazu rechnen, was die feinen Herren im Nadelstreifenanzug (Politiker, Treuhand etc.) damals verhökert haben.

Doch was hat der kleinen Mann auf der Straße? Außer Steuererhöhungen, gekürzte Sozialabsicherungen und ständig neu erfundene Steuern und Abgaben. Wenn nach 20 Jahren immer noch die Löhne im Osten 20% tiefer liegen und aufgebaute Infrastrukturen wieder zerfallen, weil der Mittelstand kaputt gemacht wird, dann ist doch was Faul in Deutschland. Warum müssen Kinder in den Armenküchen betteln gehen, nur weil daheim das Geld nicht reicht und die Eltern sich mit Mini-Jobs über Wasser halten.

Wir zahlen alle einen Solidaritätszuschlag, doch wohin die Gelder wirklich verschwinden, das sieht man teilweise an den Größenwahn der Politiker und ihren Bauprojekten. Das Geld fließt in die Taschen der Bau-Mafia, die mit kleinen Investitionen die Politiker ködern und am Ende das Doppelte veranschlagen. Beispiele dafür gibt´s genug.

VN_Rut


GKM - 05/05/1982 bis 28/10/1983 im GAR 40/1.Abk/2.Zug (Oranienburg 17556) & GR 34/1.Gk/2.Zug (Groß-Glienicke 85981)
Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit. (William Somerset Maugham, britischer Schriftsteller 1874 - 1965)
Ohne die Kälte und Trostlosigkeit des Winters gäbe es die Wärme und die Pracht des Frühlings nicht. (Ho Chi Minh)

http://www.starsofvietnam.net/
https://www.youtube.com/watch?v=OAQShi-3MjA
Gruß Wolle
nach oben springen

#20

RE: Undankbarkeit vieler Ostdeutscher

in DDR Politik Presse 29.09.2010 17:17
von Gert | 12.354 Beiträge

Es ist schon haarsträubend was hier einige zu dem Thema schrieben. Die Menschen, die ich in den neuen Ländern kennengelernt haben, sagten mir alle, es ist gut , dass es so gekommen ist. Da war keiner darunter der jammerte und dem alten Regime nachtrauerte.
Die blühenden Landschaften habe ich , jedenfalls teilweise ( ich kann ja nicht alles sehen) gesehen.
Beispiel Erfurt: diese Stadt war 1945 wenig zerstört durch Kriegshandlungen. Die kommunistischen Regierungen von 45 - 89 haben es geschafft, dass Teile dieser Stadt nur noch Ruinen waren.( Ruinen schaffen ohne Waffen) Es zeigte auch exemplarisch, dass die Roten nicht mit Geld umgehen können. Heute sieht diese Stadt einfach traumhaft aus, eine gelunge, städtebauliche Restauration und Symbiose zwischen liebevoll restaurierten alten Häusern und modernisierten Plattenbauten.
Noch eine Zahl : in den 17 Jahren der Erhebung Soli sollen 187 Mrd. € zusammengekommen sein. Davon 11 Mrd. aus den neuen Ländern. Die Zahl habe ich aus einer TV Runde von gestern, ich hoffe sie stimmt. Diese ungeheure Geldmenge ist für den Aufbau Ost ausgegeben worden. Ich denke, das reicht langsam, es gibt nämlich im Beitrittsgebiet fast nichts mehr zu renovieren.
Viele Grüße aus dem Rheinland


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
nach oben springen


Ähnliche Themen Antworten/Neu Letzter Beitrag⁄Zugriffe
Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat
Erstellt im Forum Das Ende der DDR von Angelo
880 16.02.2016 20:15goto
von Zange • Zugriffe: 32103
Ostdeutsche halten Einheit noch nicht für vollendet
Erstellt im Forum Das Ende der DDR von Angelo
70 05.09.2010 19:07goto
von SkinnyTrucky • Zugriffe: 2870
Jeder vierte Ostdeutsche verklärt die DDR
Erstellt im Forum Das Ende der DDR von Angelo
34 26.06.2010 20:21goto
von Hackel39 • Zugriffe: 1518
Die Westmedien und der undankbare Ossi
Erstellt im Forum Das Ende der DDR von SCORN
1 23.02.2010 17:49goto
von Rainman2 • Zugriffe: 361
Mehr Respekt für Ostdeutsche
Erstellt im Forum Das Ende der DDR von Angelo
51 31.05.2013 21:33goto
von grenzgänger81 • Zugriffe: 1912
Ostdeutsche fühlen sich zweitklassig
Erstellt im Forum Das Ende der DDR von Angelo
36 09.08.2013 19:06goto
von Gert • Zugriffe: 1572

Besucher
23 Mitglieder und 67 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: DerKurze
Besucherzähler
Heute waren 2366 Gäste und 150 Mitglieder, gestern 3466 Gäste und 184 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14356 Themen und 557031 Beiträge.

Heute waren 150 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen