#21

RE: „Die DDR war ein Arbeiterstaat“ ?

in Mythos DDR und Grenze 26.09.2010 18:40
von wosch (gelöscht)
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Zitat von LO-Fahrer


Hallo Wosch, selbsverständlich war ich auch "Zettelfalten". Die einzigen Unterschiede sind heute, daß Du entscheiden kannst, ob Du überhaupt hingehst, und wenn ja,wo Du dein Kreuzchen setzt. Wessen Name auf dem Zettel draufsteht wird an anderer Stelle entschieden, damals wie heute. Und Du kannst zu 99,5% davon ausgehen daß die Person mit den meißten Kreuzchen zuerst auf ihr eigenes Wohl bedachtet ist und dann die Interessen von Partei und diversen Lobbyfreunden vertritt. Die Interessen des Zettelfalters und Kreuzchenspenders kommen schätzungsweise an 2585. Stelle.




Na wenn Du das so sehen tust, müßtest Du ja eigentlich ein "Nichtwähler" sein, mir auch egal. Allerdings darfst Du Dich nach der Wahl dann auch nicht beschweren. Übrigens "Nicht wählen" ist auch ´ne Wahl und durch Deine fehlenden Stimme beeinflußt Du trotzdem letztendlich das Wahlergebnis, aber das weißt Du sicher selbst!! Die Zahlen mit denen Du hier "rumschmeißt, (99,5 % und an "2585.er Stelle", sind die statistisch belegt, oder entstammen sie Deiner persönlichen Wahrnehmung?
Schönen Gruß aus Kassel.


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#22

RE: „Die DDR war ein Arbeiterstaat“ ?

in Mythos DDR und Grenze 26.09.2010 19:03
von matloh | 1.204 Beiträge

Zitat von LO-Fahrer
...Und Du kannst zu 99,5% davon ausgehen daß die Person mit den meißten Kreuzchen zuerst auf ihr eigenes Wohl bedachtet ist und dann die Interessen von Partei und diversen Lobbyfreunden vertritt. Die Interessen des Zettelfalters und Kreuzchenspenders kommen schätzungsweise an 2585. Stelle...

Nur mal eine blöde Frage: wie wärs damit eine eigene Partei zu gründen?
Wenn die derzeitigen Politiker nur ihre eigenen Interessen vertreten müsste es ja sehr große Teile in der Bevölkerung geben die damit unzufrieden sind und die dann ihre Stimme für die neugegründete Partei abgeben würden. Damit hätte die Partei sehr viele Stimmen und wäre in Nullkommanichts Regierungspartei.

Also: Warum keine eigene Partei? Keine Zeit? Zu viel Aufwand? Verhindern das die bösen etablierten Parteien?

cheers matloh


Aus gegebenem Anlass temporär: Nein, die Erde ist keine Scheibe!

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)
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#23

RE: „Die DDR war ein Arbeiterstaat“ ?

in Mythos DDR und Grenze 26.09.2010 19:10
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat

Zitat von matloh

Zitat von LO-Fahrer
...Und Du kannst zu 99,5% davon ausgehen daß die Person mit den meißten Kreuzchen zuerst auf ihr eigenes Wohl bedachtet ist und dann die Interessen von Partei und diversen Lobbyfreunden vertritt. Die Interessen des Zettelfalters und Kreuzchenspenders kommen schätzungsweise an 2585. Stelle...

Nur mal eine blöde Frage: wie wärs damit eine eigene Partei zu gründen?
Wenn die derzeitigen Politiker nur ihre eigenen Interessen vertreten müsste es ja sehr große Teile in der Bevölkerung geben die damit unzufrieden sind und die dann ihre Stimme für die neugegründete Partei abgeben würden. Damit hätte die Partei sehr viele Stimmen und wäre in Nullkommanichts Regierungspartei.

Also: Warum keine eigene Partei? Keine Zeit? Zu viel Aufwand? Verhindern das die bösen etablierten Parteien?

cheers matloh



und was soll das bringen?



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#24

RE: „Die DDR war ein Arbeiterstaat“ ?

in Mythos DDR und Grenze 26.09.2010 19:22
von matloh | 1.204 Beiträge

Zitat von glasi

Zitat von matloh
...Warum keine eigene Partei?...

und was soll das bringen?


Ich habe den Eindruck, dass hier im Forum viele jammern, dass das heutige Deutschland so schlecht ist. LO-Fahrer Aussage hab ich so interpretiert, dass er sich von der Politik nicht vertreten fühlen würde.

Daraus hab ich den Schluss gezogen, dass man doch hier etwas ändern müsste (ist ja sinnvoller etwas gegen eine Situation zu unternehmen anstatt zu jammern).
Eine einfache Variante dazu wäre, am Stimmzettel jene Partei anzukreuzen die die eigenen Interessen noch am besten vertritt. Wenn das aber alles nichts hilft (weil die Parteien dann angeblich doch nur wieder ihre eigenen Interessen verfolgen) dann muss man eben zu drastischeren Maßnahmen greifen - z.B. zur Gründung einer eigenen Partei. Dann kann man den etablierten Parteien zeigen wo es lang geht. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man genügend Menschen (Wähler) findet die die selben Ansichten vertreten.

Oder hab ich da irgendetwas falsch verstanden?

cheers matloh


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#25

RE: „Die DDR war ein Arbeiterstaat“ ?

in Mythos DDR und Grenze 26.09.2010 19:33
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

...erstmal gründen wie ´ne partei


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#26

RE: „Die DDR war ein Arbeiterstaat“ ?

in Mythos DDR und Grenze 26.09.2010 19:42
von matloh | 1.204 Beiträge

Zitat von GilbertWolzow
...erstmal gründen wie ´ne partei

Was ist daran so lustig?
Die Gründung einer Partei dürfte an und für sich nicht viel komplizierter sein als die Gründung eines Vereins (vgl. http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Standa...spalte/Parteigründung.html?nn=102716).
Natürlich ist es dann aufwändig genügend Wähler vom Programm der Partei zu überzeugen - wird vermutlich ein wenig dauern bis man sich zur Regierungspartei hochgearbeitet hat.

cheers matloh

edit: der obige Link funktioniert leider nicht. Die Info erscheint aber bei mir bei einer Google-Suche nach "Parteigründung Voraussetzungen" an erster Stelle.
edit2: Dieser Link könnte auch interessant sein: http://www.focus.de/politik/deutschland/...aid_430125.html


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zuletzt bearbeitet 26.09.2010 19:47 | nach oben springen

#27

RE: „Die DDR war ein Arbeiterstaat“ ?

in Mythos DDR und Grenze 26.09.2010 19:49
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

eigene partei gründen?die politik macht die industrie nicht die strohpuppen in der regierung.warum haben wir keinen mindestlohn der in anderen ländern funktioniert?haben die parteien angst keine spenden mehr zu bekommen?dasbismarksche system,egal ob schul,lehre oder gesetze ist schon lange veraltet,aber man hält dran fest und entwickelt sich rückwärts mit einem angeblichen sozialkapitalismus.könnte es am ende sein das die industrie gänzlich abwandert wenn hier keine arbeiter mehr für billiglöhne auszubeuten gibt?viele fragen eine antwort.deutschland ist m ende.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#28

RE: „Die DDR war ein Arbeiterstaat“ ?

in Mythos DDR und Grenze 26.09.2010 21:28
von Mike59 | 7.977 Beiträge

Übrigens "Nicht wählen" ist auch ´ne Wahl und durch Deine fehlenden Stimme beeinflußt Du trotzdem letztendlich das Wahlergebnis, aber das weißt Du sicher selbst!! Die Zahlen mit denen Du hier "rumschmeißt, (99,5 % und an "2585.er Stelle", sind die statistisch belegt, oder entstammen sie Deiner persönlichen Wahrnehmung?[/b][/blau]
Schönen Gruß aus Kassel. [/quote]
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Tja, die persönliche Wahrnehmung. Die ist halt nicht unumstritten.

Mike59


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#29

RE: „Die DDR war ein Arbeiterstaat“ ?

in Mythos DDR und Grenze 26.09.2010 21:32
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von matloh


Also: Warum keine eigene Partei? Keine Zeit? Zu viel Aufwand? Verhindern das die bösen etablierten Parteien?




Dann gründe mal in der BRD eine Partei mit dem offiziellem Ziel den Kapitalismus und das aktuelle System und seine Auswüchse zu überwinden.

Viel Spaß dabei!


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 26.09.2010 21:33 | nach oben springen

#30

RE: „Die DDR war ein Arbeiterstaat“ ?

in Mythos DDR und Grenze 26.09.2010 22:12
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

nicht wählen ist eine antwort,ich sagte ja schon"bismarsches urwaldsystem"egal ob gesetze oder bildung,das hatte meine uroma schon durch.was war denn 33?die nazis verließen den saal und es war keine stimmenwahl möglich.was ist heute?ich gebe zu pds gewählt zu haben,aber haben die eine chance?nein.die höchst gewählte partei geht koalition mit einer partei ihrer wahl ein.gerecht wäre wenn es der reihe nach geht und entweder die meistgewählte partei muß mit der 2.meistgewählten kooperieren,das wäre die volksmehrheit,oder die meistgewählte partei regiert alleine ist nicht die volksmehrheit,aber gerechter als heute.
aber wie du schon schreibst,nicht wählen ist auch keine lösung,also gehe ich sowieso wählen auch wenn es noch jahre braucht bis wir ein sozialstaat sind.von sozialstaat sollte übrigens nur jemand reden der ihn erlebte nicht der ihn verurteilt.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#31

RE: „Die DDR war ein Arbeiterstaat“ ?

in Mythos DDR und Grenze 27.09.2010 08:23
von matloh | 1.204 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Dann gründe mal in der BRD eine Partei mit dem offiziellem Ziel den Kapitalismus und das aktuelle System und seine Auswüchse zu überwinden.

Unter Einhaltung der Menschenrechte/EMRK (siehe z.B. http://conventions.coe.int/treaty/ger/treaties/html/005.htm) und innerhalb eines demokratischen Rahmens (der nicht nur am Papier besteht)?

cheers matloh

edit: ach ja, die Rechtsstaatlichkeit auszuhebeln sollte vielleicht auch nicht im Parteiprogramm der neuen Partei stehen.


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zuletzt bearbeitet 27.09.2010 17:52 | nach oben springen



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