#1

"ostigstem“ Hostel in Berlin Ostalgie Pur

in Leben in der DDR 25.08.2010 13:57
von Angelo | 12.392 Beiträge

Die DDR lebt. Und zwar in Berlins „ostigstem“ Hostel, in dem alle Zimmer mit Originalmöbeln aus dem Arbeiter- und Bauerstaat eingerichtet wurden – inklusive „Mu-Fu-Ti“ und Schrankwand „Decent“.Das Konzept kommt gut an in der Hauptstadt, die ansonsten immer mehr Erinnerungen an die DDR auslöscht, wie zuletzt den Palast der Republik. Vergeblich versuchen Berlin-Touristen sich anhand der letzten verbliebenen Mauerstücke das ganze Ausmaß des „anti-faschistischen Schutzwalles“ vorzustellen.Als Daniel Helbig und Guido Sand das „Ostel“ eröffneten, nannten sie es werbewirksam das „ostigste Hotel der Stadt“. Heute, drei Jahre später, können die beiden Eigentümer stolz 3000 Übernachtungen pro Monat vermelden – Tendenz steigend.

Hier weiter lesen
http://www.fr-online.de/reise/hier-ueber...76/-/index.html


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#2

RE: "ostigstem“ Hostel in Berlin Ostalgie Pur

in Leben in der DDR 25.08.2010 18:25
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Mann kann auch wegen jeder Kleinigkeit einen Aufstand machen.

Zitat

Ganz unumstritten ist das „Ostel“ nicht: Zimmer wie die „Stasi-Suite“ bezeichnen ehemalige DDR-Bürgerrechtler als eine Verhöhnung der Stasi-Opfer.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#3

RE: "ostigstem“ Hostel in Berlin Ostalgie Pur

in Leben in der DDR 25.08.2010 19:01
von Huf (gelöscht)
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Wer das mag, soll es machen. Deutschland ist ein freies Land.

Huf


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#4

RE: "ostigstem“ Hostel in Berlin Ostalgie Pur

in Leben in der DDR 25.08.2010 19:03
von Angelo | 12.392 Beiträge

Man muß diese "Marktlücke" einfach mal aus der Sicht eines Wessis sehen der niemals in der DDR war. Nehmen wir einfach mal den kleinen Angelo. Ich würde auch mal in so ein Hotel gehen um einfach mal zu sehen wie das so war damals in der DDR
Hört sich jetzt vielleicht blöd an,aber ich wäre schon neugierig


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#5

RE: "ostigstem“ Hostel in Berlin Ostalgie Pur

in Leben in der DDR 25.08.2010 19:18
von moreau | 384 Beiträge

Hat das schon mal jemand durchgerechnet? Nach deren Angaben hätten die so pimaldaumen zwischen1500€ und 3300 € tägliche Einnahmen!! Davon Träumen die meisten Hoteliers in Deutschland!! Egal was man davon hält, aber die beiden kommen vor Lachen nicht in den Schlaf.
moreau


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#6

RE: "ostigstem“ Hostel in Berlin Ostalgie Pur

in Leben in der DDR 25.08.2010 19:21
von Pitti53 | 8.786 Beiträge

dann zieh mal davon die kosten ab..miete,versicherungen,personalkosten...dann bleibt nicht mehr viel


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#7

RE: "ostigstem“ Hostel in Berlin Ostalgie Pur

in Leben in der DDR 25.08.2010 19:31
von Huf (gelöscht)
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Wenn es echt sein soll, dann müßte man dort auch in Mark der DDR bezahlen, undzwar zum aktuellen Umtauschkurs. Außerdem müßte ein Hausbuch Pflicht sein und so manches Zimmer kamera- und mikrofonüberwacht sein. Zusätzlich pro Etage zwei konspirative Zimmer für MA des MfS.

Huf


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#8

RE: "ostigstem“ Hostel in Berlin Ostalgie Pur

in Leben in der DDR 25.08.2010 19:37
von Pitti53 | 8.786 Beiträge

huf du übertreibst mal wieder


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#9

RE: "ostigstem“ Hostel in Berlin Ostalgie Pur

in Leben in der DDR 25.08.2010 19:43
von Huf (gelöscht)
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@ Pitti, lies mal am Stammtisch meinen Beitrag, die Übertreibung ist ein künstlerisches Mittel meines nagelneuen Hochleistungs-PC´s!


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#10

RE: "ostigstem“ Hostel in Berlin Ostalgie Pur

in Leben in der DDR 25.08.2010 19:52
von Pitti53 | 8.786 Beiträge

oh je.da wird ja noch einiges kommen

ich leg schon mal die Karten bereit


zuletzt bearbeitet 25.08.2010 19:53 | nach oben springen

#11

RE: "ostigstem“ Hostel in Berlin Ostalgie Pur

in Leben in der DDR 25.08.2010 21:04
von muts | 89 Beiträge

Mit zunehmendem Alter gönnt man sich jedes Jahr ein Stück seiner eigenen Geschichte. Letztes Jahr hatte ich mir einen Trabi Kübel gemietet und bin damit nach Hötensleben gefahren.

Dieses Jahr war ich in Berlin, für zwei Nächte.
Nicht im Ostel direkt (ich steh nicht mehr so auf Gemeinschaftsklo und -dusche), sondern in einer durch das Ostel vermieteten Ferienwohnung. Die Wohnung im 17.Stock eines sanierten Plattenbaus in der Nähe des Ostels, mit grandiosen Panorama.
Das Mobiliar war stilecht ,DDR-typisch, dazu ein original Bildband vom Balaton, Ostrowski`s "Wie der Stahl gehärtet wurde" ,Neutsch`s "Spur der Steine" und viele andere Dinge als nette Accessoires.

NUR dies Alles wirkt eher störend, neben der amerikanischen Küche mit Theke, Geschirrspüler,Edelstahldunstabzug, dunklem Laminat und Plasmafernseher. Auch das Bad im Stil des Jahres 2000 - 2005 hat mit Lebensgefühl ala DDR - Plattenbau nichts zu tun.

In Hotels und Ferienwohnungen lege ich auf Sterne und Komfort eigentlich wenig Wert. Wichtiger sind mir Sauberkeit und der hygienische Zustand der Sanitäreinrichtungen. Leider gab es dort auch Defizite.

Gruß
Matthias


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#12

RE: "ostigstem“ Hostel in Berlin Ostalgie Pur

in Leben in der DDR 25.08.2010 21:11
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Angelo, irgendwo hab ich vor Kurzem einmal gelesen, das ein Drittel der Westgeborenen seit der Wende...und wohl auch vorher nie im Osten, siehe heute die neuen Bundesländer waren?
He, das ist doch Mittelalter oder Ignoranz oder ...das gibts eigentlich garnicht und da wollen wir uns "wiedervereinigen?"
Gehört doch zum Fred, mein Text, oder?

Rainer-Maria


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#13

RE: "ostigstem“ Hostel in Berlin Ostalgie Pur

in Leben in der DDR 25.08.2010 21:13
von moreau | 384 Beiträge

dann zieh mal davon die kosten ab..miete,versicherungen,personalkosten...dann bleibt nicht mehr viel

Ach! das läppert sich schon zusammen. Wenn du 10% des Umsatzes ansetz, was nach Abzug aller Kosten und Steuern (Einkommen: Gewerbe u.sw.) übrigbleibt dann haben die jeder 2250 € pro Monat netto in der Tasche. Ähm ? wer hat das schon?
Selbstverständlich unter der Vorrausetzung das die nicht maßlos (mit 3000 Übernachtungen pro Monat) übertreiben. Was ich allerdings vermute.
(2250€ bei 100 Buchungen mit 15 € pro Buchung)

moreau


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